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DE1100335B - Einrichtung zum Aufzeichnen der Laengenaenderungen einer Werkstoff-probe bei hohen Temperaturen - Google Patents

Einrichtung zum Aufzeichnen der Laengenaenderungen einer Werkstoff-probe bei hohen Temperaturen

Info

Publication number
DE1100335B
DE1100335B DEM37930A DEM0037930A DE1100335B DE 1100335 B DE1100335 B DE 1100335B DE M37930 A DEM37930 A DE M37930A DE M0037930 A DEM0037930 A DE M0037930A DE 1100335 B DE1100335 B DE 1100335B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
length
tube
sample
material sample
ceramic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM37930A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wolfgang Fuhrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM37930A priority Critical patent/DE1100335B/de
Publication of DE1100335B publication Critical patent/DE1100335B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces
    • G01N3/18Performing tests at high or low temperatures
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/16Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating thermal coefficient of expansion

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Einrichtung zum. Aufzeichnen der Längenänderungen einer Werkstoffprobe bei hohen Temperaturen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Aufzeichnen der Längenänderungen einer Werkstoffprobe bei der Werkstoffprüfung innerhalb eines Heizraumes mit hoher Temperatur.
  • Bei Warmzerreiß- und Dauerstandsversuchen befindet sich die Werkstoffprobe innerhalb des hockbeheizten Ofens. Die im Ofen herrschenden Temperaturen .schließen die Anwendung normaler Anzeigeeinrichtungen innerhalb des Ofens aus. Zur Ermittlung der Längenänderungen der Probe werden deshalb bei bekannten Einrichtungen Meßschienen aus dem Inneren des Ofens herausgeführt, um außerhalb des Ofens die Längenänderungen der Probe anzuzeigen.
  • Das Herausführen der Meßschienen aus dem Ofen bereitet oft Schwierigkeiten. Es ist schwierig, die Durchtrittsstellen der beweglichen Meßschienen durch die Ofenwand einwandfrei abzudichten. Eine nicht einwandfreie Abdichtung kann eine ungleichmäßige Temperaturverteilung im Ofen zur Folge haben. Eine gleichmäßige Temperaturverteilung ist aber Voraussetzung für genaue Versuchsergebnisse. Außerdem ist die durch .die Öffnungen für die Meßschienen aus dem Ofeninnern entweichende Wärme durch erhöhte Zufuhr an Heizenergie zu ersetzen.
  • Um diese Nachteile auszuschließen, werden gemäß der Erfindung bei einer Einrichtung zum Aufzeichnen der Längenänderungen einer Werkstoffprobe bei -der Werkstoffprüfung innerhalb eines Heizraumes mit hoher Temperatur zwei teleskopartig ineinander verschiebbare, die Werkstoffprobe umgebende Keramikrohre angeordnet, die jeweils an einem Ende mit der Werkstoffprobe verbunden sind und an deren einem eine intermittierend an eine elektrische Spannungsquelle anzuschließende Elektrode befestigt ist, deren Spitze auf einem an dem anderen Rohr aus hitzebeständigem elektrisch leitendem Werkstoff aufgebrachten Film bei Anschluß an die Spannungsquelle eine Marke erzeugt.
  • Bei einer Einrichtung gemäß der Erfindung sind statt der beweglichen Meßschienen nur fest verlegte Kabel aus dem Ofen herauszuführen. Das Hindurchführen der Kabel durch die Ofenwand bereitet keine Schwierigkeiten; die Durchtrittsstellen für die Kabel in der Ofenwand sind unschwer einwandfrei abzudichten. Darüber hinaus schaffen auch noch .die Keramnkrehre eine vom übrigen Ofen getrennte Temperaturzone, die durch etwaige kurzzeitige Temperaturschwankungen im Ofen, z. B. infolge vorübergehender fehlerhafter Bedienung des Ofens, nicht b@eeinflußt wird. Die Längenänderungen der Probe werden bei der Einrichtung gemäß der Erfindung während des Versuches punktweise aufgetragen und können nach Abschluß des Versuches ausgewertet werden. In weiterer Ausgestaltung der Einrichtung sind weitere Elektroden zusammen mit ihnen zugeordneten Filmen vorgesehen, die in Umfangsrichtunig der Keramikrohre gegeneinander versetzt sind und wechselweise an eine Spannungsquelle angeschlossen werden.
  • Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß der Film aus hochhitzebeständigem Werkstoff sich über den gesamten Umfang .des einen Rohres erstreckt und die beiden Rohre in Umfangsrichtung gegeneinander verstellbar sind. Hierdurch können die gleichen Filme bzw. Keramikrohre 'für eine ganze Reihe von Versuchen verwendet werden.
  • Um schon während der Durchführung eines Versuches einen Anhaltspunkt über die Längenänderungen der Werkstoffprobe zu gewinnen, ist es zweckmäßig, daß der Rand des -äußeren Rohres als Meßschneide ausgebildet ist, die mit einer in Längeneinheiten geteilten Skala auf .dem inneren Rohr zusammenarbeitet.
  • Bei an sich bekannter Hintereinanderschaltung mehrerer Werkstoffproben wird jeder Werkstoffprobe ein Keramikrohr zugeordnet. In diesem Fall zeigt sich die Zweckmäßigkeit der Erfindung in vollem Umfang. Werden nämlich mehrere Proben hintereinandergeschaltet, so muß die Längenänderung jeder Probe für sich ermittelt werden. Das ist aber bei Anwendung bekannter Meßschienen praktisch unmöglich. Denn bereits das Hindurchführen einer beweglichen Meßschiene durch die Ofenwand ist wegen der erforderlichen Dichtung schwierig, um so weniger ist das Hindurchführen mehrerer b-ctveglicher Meßschienen bei der zu fordernden Dichtung praktisch zu verwirklichen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Abbildungen schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Einrichtung gemäß der Erfindung mit beispielsweise zwei hintereinandergeschalteten Werkstoffproben, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Einzelheit der Einrichtung gemäß Fig. 1 in größerer Darstellung und im Schnitt.
  • Ein Ofen bildet eine allseits geschlossene luftdichte und temperaturisolierende Kammer. In die Seitenwand l des Ofens ist eine Heizung 2, z. B. in Form von elektrischen Heizspiralen, eingebaut. In die Dekken 3, 4 des Ofens ragen bewegliche Einspannköpfe 5, 6 der Prüfmaschine hinein. Sie sind luftdicht in den Decken geführt. Zur Erzielung der luftdichten Führung sind federnde Dichtringe 7, 8 vorgesehen. Die Einspannköpfe5, 6 erfassen je ein Ende einer Werkstoffprobe 9, 10. Jede Werkstoffprobe besteht aus einem metallischen Rundstab mit verdickten Gewindeenden. Die einander zugekehrten Enden der Werkstoffproben sind durch eine Kupplungsmuffe 11 miteinander .gekuppelt. Im Bereich der Enden jeder Werkstoffprobe ist ein Bund 12, 13 vorgesehen. An jedem Bund ist ein Keramikrohr 14 bzw. 15 befestigt. Die infolge der Bunde 12,13 an einem Ende geschlossenen Rohre jeder Probe überdecken sich einander mit gerings.tmöglichem radialem Spiel und sind teleskopartig gegeneinander verschiebbar. Im äußeren Rohr ist eine Elektrode 16 gehalten, die über ein Stromzuführungskabe118 an eine Spannungsquelle außerhalb des Ofens anschließbar ist. Das Stromzuführungskabe118 ist durch die Ofenwand luftdicht hindurchgeführt. Im Bereich der Elektrode 16 befindet sich auf dem inneren Rohr 15 ein Film 19 aus hochhitzebeständigem, elektrisch leitendemWerkstoff, z.B. ein aufgedampfter dünner Manganfilm. Der Film liegt an Masse. Der Rand des äußeren Keramikrohres ist als Sahneide20 ausgebildet, die mit einer in Längeneinheiten geteilten Skala21 auf dem inneren Rohr zusammenarbeitet. Schneide und Skala können durch ein Fenster .des Ofens von außen beobachtet werden.
  • Ist zu Beginn des Versuches der Ofen auf die zum Versuch erforderliche Temperatur aufgeheizt und haben die Keramikrohre und die Probestäbe diese Temperatur angenommen, so werden die Elektroden jedes Probestabes kurzzeitig an Spannung gelegt. Auf dem Film 19 wird je eine Marke erzeugt, durch welche die Ausgangslänge des jeweiligen Probestabes geken:nzeichnet wird. Nun werden die Probestäbe über die Einspannköpfe belastet und erfahren .durch die Belastung eineLängenänderung. Während des Belastungsvorgangs verschieben sich die Rohrteile jedes Keramikrohres in Richtung der Längsachsen der Proben relativ zueinander. In festgelegten Zeitabständen werden die Elektroden wieder an Spannung gelegt, und die erzeugten Marken auf den Filmen stellen die Länge -der Probe zum jeweiligen Zeitpunkt dar. Die am Ende der Belastung erzeugten Marken stellen die maximale Probenverformung dar. Wenden die Proben im Anschluß an die Belastung entlastet, so können Marken erzeugt werden, die die bleibende Verformung der jeweiligen Probe kennzeichnen. Nach dem Versuch werden die Proben ausgebaut und die Marken auf den Filmen der inneren Keramikrohre ausgewertet. Während des Versuches geben die Anzeigen der Schneiden 20 auf den Skalen 21 ein angenähertes Bild .von .den Längenänderungen der Proben.
  • Dehnen sich die Proben während eines Versuches in erheblichem Maß, so ist für jede Probe mit .einer Elektrode auszukommen, da die Marken auf den Filmen mit einem für die Auswertung ausreichenden Abstand in Längsrichtung der Proben auseinanderliegen. Dehnen sich .die Proben jedoch nur um ein geringes Maß, so daß die Marken zu dicht für eine Auswertung beieinanderligen, werden für jede Probe mehrere Elektroden mit den zugehörigen Filmen vorgesehen, die in Umfangsrichtung der Keramikrohre gegeneinander versetzt sind. Die Elektroden werden abwechselnd an Spannung gelegt, so daß die verschiedenen Längen der Proben während des Versuches auf verschiedenen Filmen gekennzeichnet werden. Die Auswertung der Markenabstände in Längsrichtungder Proben kann dann gegebenenfalls am Ende der Versuche mikroskopisch erfolgen.
  • Sollen die Keramikrohre für mehrere Versuche Anwendung finden, so bildet der Film einen geschlossenen Zylinder auf dem inneren Keramikrohr, der nur im Bereich der Skala 21 unterbrochen ist. Vor einem neuen Versuch wird dann .das innere Keramikrohr gegenüber dem äußeren Keramikrohr um seine Längsachse gedreht, so daß zum Aufbringen der Marken ein unbenutzter Filmteil zur Verfügung steht.
  • Die Keramikrohre können gegebenenfalls noch mit zusätzlichen Heizelementen versehen sein, so daß verschiedene Prüftemperaturen für die einzelnen Proben erzeugt werden können. Besonders in diesem Fall ist es zweckmäßig, die Filme auswechselbar mit den Keramikrohren zu verbinden, so da.B die gleichen Keramikrohre unabhängig vom Zustand der Filme immer wieder Anwendung finden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Aufzeichnen der Längenänderungen einer Werkstoffprobe bei der Werkstoffprüfung innerhalb eines Heizraumes mit hoher Temperatur, gekennzeichnet durch zwei teleskopartig ineinander verschiebbare, die Werkstoffprobe (9, 10) umgebende Keramikrohre (14, 15), die jeweils an einem Ende mit der Werkstoffprobe verbunden sind und an deren einem (14) eine intermittierend an eine elektrische Spannungsquelle anzuschließende Elektrode (16) befestigt ist, deren Spitze auf einem an dem anderen Rohr (15) aufgebrachten Film (19) aus hitzebeständigem, elektrisch leitendem Werkstoff bei Anschluß an die Spannungsquelle eine Marke erzeugt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung weiterer Elektroden, die zusammen mit den ihnen zugehörigen Filmen in Umfangsrichtung des Keramikrohres (14, 15) gegeneinander versetzt und wechselweise an Spannung zu legen sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der FilnL (19) sich über den gesamten Umfang des; einen Rohres (15) erstreckt und die beiden Rohre (14, 15) in Umfangsrichtung gegeneinander verstellbar sind.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Randes des äußeren Rohres (14) als Meßschneide (20), die mit einer in Längeneinheiten geteilten Skala (21) auf dem inneren Rohr (15) zusammenarbeitet.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch. gekennzeichnet, daß bei Hintereinanderschaltung mehrerer Werkstoffproben (9, 10) jeder Probe eine Aufzeichnungseinrichtung zugeordnet ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei Hintereinanderschaltungmehrerer Werkstoffproben (9, 10) mit je einer Aufzeichnungseinrichtung die Keramikrohre heizbar sind.
DEM37930A 1958-06-13 1958-06-13 Einrichtung zum Aufzeichnen der Laengenaenderungen einer Werkstoff-probe bei hohen Temperaturen Pending DE1100335B (de)

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DE1100335B true DE1100335B (de) 1961-02-23

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ID=7302966

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006002190B4 (de) * 2006-01-16 2014-06-05 Hilti Aktiengesellschaft Gerät zur Durchführung thermomechanischer Analysen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102006002190B4 (de) * 2006-01-16 2014-06-05 Hilti Aktiengesellschaft Gerät zur Durchführung thermomechanischer Analysen

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