DE1199689B - Verpackung, insbesondere Wellpappfaltschachtel, fuer das Verpacken von hohen Geraeten - Google Patents
Verpackung, insbesondere Wellpappfaltschachtel, fuer das Verpacken von hohen GeraetenInfo
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- B65D2585/00—Containers, packaging elements or packages specially adapted for particular articles or materials
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- B65D2585/6802—Containers, packaging elements or packages specially adapted for particular articles or materials for machines, engines, or vehicles in assembled or dismantled form specific machines, engines or vehicles
- B65D2585/6815—Containers, packaging elements or packages specially adapted for particular articles or materials for machines, engines, or vehicles in assembled or dismantled form specific machines, engines or vehicles kitchen devices, including unspecified devices, e.g. Haushaltgeräte
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Description
- Verpackung, insbesondere Wellpappfaltschachtel, für das Verpacken von hohen Geräten Für das Verpacken von hohen und schweren Geräten, beispielsweise Haushaltkühlschränken, ist es bekannt, Wellpappfaltschachteln anzuwenden. Bei manueller Verpackung ergeben sich hier oftmals beim Verschließen der Bodenklappen dadurch Schwierigkeiten, daß man das Gerät beim Verpacken auf den Kopf bzw. auf die Seiten legen muß, was bei den unhandlichen Packstücken zu Beschädigungen des Packguts führen kann. Da Wellpappe, die man für solche Verpackungszwecke vorzugsweise benutzt, durch die Maschinengröße bedingt in Deutschland in einer maximalen Bahnbreite von nur 2,12 m hergestellt wird, reicht bei stehender Welle diese Nutzbreite für relativ hohe Geräte nicht aus, um eine Faltschachtel mit Deckel und Bodenklappen herzustellen.
- Die Erfindung betrifft eine Verpackung, insbesondere Wellpappfaltschachtel, für das Verpacken von hohen Geräten, die aus mindestens zwei Teilen, nämlich einem Boden und einer gegebenenfalls mit Deckelklappen versehenen Halbfaltschachtel besteht, wobei an den miteinander verbundenen Teilen hakenförmig abgewinkelte, ineinanderpassende Randstreifen vorgesehen sind. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art sind zusätzliche Verschlußvorrichtungen zwischen den beiden zu verbindenden Teilen (Boden und Halbfaltschachtel) in Form von zu verklebenden Lappen, Bandstahlverschnürungen oder Steckfahnen notwendig. Zu den zusätzlichen Verschlußvorrichtungen werden auch Klebstoffe gezählt, mit denen bei einer bekannten Verpackungsvorrichtung die nach außen abgewinkelten Randstreifen des Bodens und der Faltschachtel verbunden werden, weil diese Klebverbindung bei einer größeren Belastung im allgemeinen nicht mit Sicherheit hält.
- Die Erfindung zielt darauf ab, die Verschlüsse zu vereinfachen. Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung die Randstreifen derart abgewinkelt, daß sie nach erfolgter Verbindung zwischen dem zu verpackenden Gut und der Halbfaltschachtel zu liegen kommen. Auf diese Weise wird erreicht, daß keine zusätzlichen Verschlüsse zwischen den beiden zu verbindenden Teilen erforderlich sind. Die zwischen dem zu verpackenden Gut und der Halbfaltschachtel liegenden ineinandergreifenden Randstreifen beider Teile werden nämlich durch die an ihren Außenseiten liegenden Teile (das zu verpackende Gut bzw. die Faltschachtel) mit Sicherheit daran gehindert, sich auseinanderzuspreizen und dadurch voneinander zu lösen.
- Das Verfahren zur Verpackung von Geräten mit der beschriebenen Faltschachtel gemäß der Erfindung, bei dem auf einen Schachtelboden gegebenenfalls unter Verwendung eines Holzrahmens und schützender Bodenpolster das zu verpackende Gerät gestellt und dann die Faltschachtel von oben her über das Gerät gestülpt wird, wird gemäß der weiteren Erfindung so durchgeführt, daß die Halbfaltschachtel so weit über den Boden gestülpt wird, bis die einander zugeordneten, abgewinkelten Randstreifen aneinander vorbeigefahren sind und daß dann das Einsprengen dieser Randstreifen durch eine rückläufige Relativbewegung (Aufwärtsbewegung) zwischen Boden und Halbfaltschachtel erfolgt und schließlich nach Einfügung von Kopfpolstern der Deckelverschluß, z. B. durch Schließen der Deckelklappen, hergestellt wird.
- Anschließend wird dann durch Einfügen von Kopfpolstern der Deckelverschluß beispielsweise durch Schließen der Deckelklappen hergestellt. Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sie es möglich macht, sehr hohe, schwere Geräte einwandfrei zu verpacken, ohne daß beim Verpackungsprozeß selbst das Gerät zusammen mit der Verpackung auf den Kopf gestellt oder auf die Seite gelegt werden müßte.
- In den Figuren ist schematisch als Ausführungsbeispiel der Erfindung die für einen Kühlschrank bestimmte Verpackung dargestellt.
- F 1 g. 1 zeigt den verpackten Kühlschrank, wobei die Verpackung teilweise aufgeschnitten ist; in den F 1 g. 2 a bis 2 g ist der Einsprengvorgang des Bodens der Halbfaltschachtel in den einzelnen zeitlichen Phasen dargestellt.
- Mit 1 ist der Kühlschrank bezeichnet. Dieser ist auf den Boden 2 der Verpackung unter Verwendung von Bodenpolstern 3 und eines Holzrahmens 4 aufgesetzt. Mit 5 ist ein zum Schutz der Tür 6 bestimmtes Türpolster bezeichnet. Die Seitenteile und das Oberteil der Verpackung werden durch eine Halbfaltschachtel 7, die mit Deckelklappen 8 und 9 versehen ist, gebildet. Zum Schutz der Oberteile des Kühlschrankes sind zwischen diesen und die Verpackung Kopfpolster 10 eingelegt. Zum verschlußlosen Verbinden der Halbfaltschachtel 7 mit dem Boden 2 sind an den Stoßkanten beider Teile hakenförmig abgewinkelte, ineinanderpassende Sprengränder 11, 12 vorgesehen.
- Der Einsprengvorgang geht aus Fi g. 2 im einzelnen hervor. In dieser ist mit 21 eine Packpritsche mit zugeordneten Halteblechen 22 bezeichnet. Die F 1 g. 2 a zeigt diese Packpritsche in der Aufnahmestellung. Gemäß Fig.2b wird der Sprengboden 2 zwischen die Haltebleche 22 eingelegt, wonach das in dieser Figur nicht dargestellte Bodenpolster 3 und das Gerät 1 selbst mit dem Holzrahmen 5 eingesetzt wird. Anschließend wird nun gemäß F 1 g. 2 c die Faltschachtel 7 mit eingekippten Sprengrändern 12 über das Gerät gestülpt. Diese Bewegung wird, wie F 1 g. 2 d zeigt, weitergeführt, so daß die Faltschachtel sich mit den Sprengrändern 12 an den entsprechenden Sprengrändern 11 des Bodens vorbeischiebt. In der Endlage (F 1 g. 2 e) wird die Faltschachtel bis auf die Anschläge 23 der Haltebleche 22 herabgedrückt. In dieser Lage sind also die einander zugeordneten Sprengränder 11 und 12 aneinander vorbeigefahren. Anschließend daran werden nun gemäß F 1 g. 2 f durch eine nicht dargestellte Fuß- bzw. Handhebelbetätigung die Haltebleche 22 angehoben, wobei die Faltschachtel 7 nunmehr in den Sprengboden 2 mit den Sprengrändern einrastet.
- Anschließend werden die Deckelklappen der Faltschachtel geschlossen und, wie F i g. 2 g zeigt, die Haltebleche abgesenkt. Damit ist das Gerät fertig gepackt. Es kann nun von der Packpritsche 21 seitlich heruntergeschoben werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Verpackung, insbesondere Wellpappfaltschachtel, für das Verpacken von hohen Geräten, die aus mindestens zwei Teilen, nämlich einem Boden und einer gegebenenfalls mit Deckelklappen versehenen Halbfaltschachtel besteht, wobei an den miteinander verbundenen Teilen hakenförmig abgewinkelte, ineinanderpassende Randstreifen vorgesehen sind, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Randstreifen derart abgewinkelt sind, daß sie nach erfolgter Verbindung zwischen dem zu verpackenden Gut und der Halbfaltschachtel zu liegen kommen.
- 2. Verfahren zur Verpackung von Geräten mit einer zweiteiligen Faltschachtel nach Anspruch 1, bei dem auf einen Schachtelboden gegebenenfalls unter Verwendung eines Holzrahmens und schützender Bodenpolster das zu verpackende Gerät gestellt und dann die Faltschachtel von oben her über das Gerät gestülpt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbfaltschachtel so weit über den Boden gestülpt wird, bis die einander zugeordneten, abgewinkelten Randstreifen aneinander vorbeigefahren sind, und daß dann das Ein sprengen dieser Randstreifen durch eine rückläufige Relativbewegung (Aufwärtsbewegung) zwischen Boden und Halbfaltschachtel erfolgt und schließlich nach Einfügung von Kopfpolstern der Deckelverschluß, z. B. durch Schließen der Deckelklappen, hergestellt wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 543; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1796 162, 1818377; USA.-Patentschrift Nr. 2 040 224.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73520A DE1199689B (de) | 1961-04-18 | 1961-04-18 | Verpackung, insbesondere Wellpappfaltschachtel, fuer das Verpacken von hohen Geraeten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73520A DE1199689B (de) | 1961-04-18 | 1961-04-18 | Verpackung, insbesondere Wellpappfaltschachtel, fuer das Verpacken von hohen Geraeten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1199689B true DE1199689B (de) | 1965-08-26 |
Family
ID=7503970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES73520A Pending DE1199689B (de) | 1961-04-18 | 1961-04-18 | Verpackung, insbesondere Wellpappfaltschachtel, fuer das Verpacken von hohen Geraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1199689B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3661318A (en) * | 1969-10-21 | 1972-05-09 | Sylvania Electric Prod | Lift-off shipping carton for television cabinet |
| US5161692A (en) * | 1991-08-02 | 1992-11-10 | Inland Container Corporation | Open-sided container apparatus |
| US5289969A (en) * | 1992-07-14 | 1994-03-01 | Inland Container Corporation | Carton and packaging assembly therefor |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2040224A (en) * | 1935-09-18 | 1936-05-12 | Fed Container Company | Box |
| DE1796162U (de) * | 1959-06-08 | 1959-09-17 | Senkingwerk K G | Aus einem stuelpkarton mit bodenplatte bestehende vollverpakkung fuer die verpackung von schweren gegenstaenden, wie oefen, kuehlschraenke od. dgl. |
| DE1079543B (de) * | 1957-09-16 | 1960-04-07 | Licentia Gmbh | Verpackung fuer Haushaltsgeraete |
| DE1818377U (de) * | 1960-07-19 | 1960-09-15 | Europa Carton A G | Transport- und lagerverpackung fuer sperriges, schweres fuellgut, insbesondere kuehlmoebel, waschmaschinen od. dgl. |
-
1961
- 1961-04-18 DE DES73520A patent/DE1199689B/de active Pending
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| US2040224A (en) * | 1935-09-18 | 1936-05-12 | Fed Container Company | Box |
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