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DE1199659B - Treibladungskartusche fuer Feuerwaffen aller Art - Google Patents

Treibladungskartusche fuer Feuerwaffen aller Art

Info

Publication number
DE1199659B
DE1199659B DEB67047A DEB0067047A DE1199659B DE 1199659 B DE1199659 B DE 1199659B DE B67047 A DEB67047 A DE B67047A DE B0067047 A DEB0067047 A DE B0067047A DE 1199659 B DE1199659 B DE 1199659B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propellant charge
cartridge according
charge cartridge
discs
projectile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB67047A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Bucklisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DEB67047A priority Critical patent/DE1199659B/de
Publication of DE1199659B publication Critical patent/DE1199659B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/38Separately-loaded propellant charges, e.g. cartridge bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Treibladungskartusche für Feuerwaffen aller Art Die Erfindung bezieht sich auf eine Treibhadungskartusche für Feuerwaffen aller Art. Zweck der Erfindung ist, den thermischen Wirkungsgrad der Feuerwaffen zu verbessern insbesondere dadurch, daß der beim Abfeuern auftretende maximale Gasdruck am Geschoßboden dem mittleren Gasdruck weitestgehend angenähert wird.
  • Es ist bekannt, daß der thermische Wirkungsgrad von explosionsartigen Verbrennungen in einem geschlossenen Raum mit veränderlichem Volumen um so besser ist, je gleichmäßiger der Druckverlauf des bei der Verbrennung entstehenden Gasdrucks während der Volumenänderung ist. Der Idealfall wäre ein völlig gleichmäßiger Druckverlauf mit einem Rechteck-Diagramm, der jedoch auch beim Verbrennungsmotor (Gleichdruckmotor) nicht erzielbar ist. Bei Feuerwaffen ergibt sich durch eine möglichst gute Annäherung an diesen Idealfall darüber hinaus noch der Vorteil, daß sowohl die Waffe als auch die Munition leichter ausgebildet werden können bzw. vorhandene Waffen durch die günstigere Ausnützung der Pulverenergie größere Reichweiten und Durchschlagskraft erzielen lassen.
  • Zu diesem Zweck sind schon eine Reihe von Vorschlägen gemacht worden, denen jedoch erhebliche Mängel anhaften. So sind Geschütze bekannt, die einen sehr großen Verbrennungsraum im Verhältnis zum Rohrkaliber besitzen; andererseits gibt es auch Waffen, bei denen der Verbrennungsraum durch Platten mit düsenförmigen Öffnungen abgeschlossen ist, die den sehr hohen Druck des Verbrennungsraumes im Waffenrohr reduzieren.
  • Weiterhin sind auch Ladungen bekanntgeworden, die in einer starkwandigen Metallbüchse untergebracht sind, die entweder nach der Geschoßseite oder auch nach der Verschlußseite hin solche öffnungen besitzt. Auch hierdurch kann der auf das Geschoß wirkende Druck durch Abstimmung der öffnungen stark reduziert werden und durch Druckspeicherung innerhalb der Büchse eine längere Nachwirkung erreicht werden. Somit verläuft der Druck hinter dem Geschoß in einer langgestreckten Kurve mit verminderten Gasdruckspitzen.
  • Die Nachteile dieser Lösungen bestehen entweder darin, daß besonders konstruierte Feuerwaffen bzw. Geschütze erforderlich sind, die den Beschuß mit vorhandenen und üblichen Munitionsarten nicht zulassen, oder daß starkwandige schwere Treibladungsbehälter erforderlich sind, die häufig in den vorhandenen Waffen nicht verwendet werden können bzw. den Raum für die Unterbringung der Treibladung beschränken und damit die Vorteile der Vergleichmäßigung des Drucks wieder weitgehend illusorisch machen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Treibladungskartusche, die diese Nachteile vermeidet und eine bessere Ausnutzung der Treibladungspulver auch mit vorhandenen und eingeführten Geschützen und Kartuschhülsen ermöglicht.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Treibladungspulver zwischen zwei Scheiben angeordnet wird, die mittels eines axialen Verbindungssteges mit rundem, kreuzförmigem oder dergleichem Querschnitt gegen den Druck der sich beim Abbrennen der Treibladung entwickelnden Gase in unveränderlichem Abstand voneinander gehalten sind, wobei sich die Scheiben durch flachkonische Ausbildung ihrer einander zugekehrten Flächen gegen den Verbindungssteg zu verdicken und zumindest die dem getrennt angeordneten Geschoß zugelegene Scheibe Gasdurchtrittsöffnungen aufweist oder bildet.
  • So kann das Treibladungspulver beispielsweise in einer Kartuschhülse untergebracht sein, in welcher sich ein zylindrischer Steg aus Metall oder anderen festen Stoffen befindet, der an beiden Enden tellerartige Scheiben aus ähnlichem Material besitzt, die dicht an der Hülsenwand der Kartusche anliegen. Die am Geschoß liegende Scheibe besitzt düsenartige Öffnungen, durch welche beim Schuß die Verbrennungsgase des zwischen den beiden Scheiben untergebrachten Treibladungspulvers treten. Der zwischen den Scheiben herrschende hohe Druck wird dabei in gewünschtem Maße reduziert. Hinter dem Geschoß entsteht ein Druck, der verhältnismäßig gering ist, der jedoch lange wirkt und so ein gleichdruckartiges Diagramm ergibt. Das Verhältnis des mittleren Gasdruckes zum maximal dort herrschenden Gasdruck ist sehr günstig, die Ausnutzung der Treibladungspulver wird verbessert. Die Vorteile sind leicht zu erkennen: Das Geschoß kann, entsprechend den geringeren Spitzendrücken, die auf es wirken, leichter konstruiert werden. Es erhält dann eine höhere Geschwindigkeit und fliegt @@eiwr, odcr ab,r es kann ihm mehr Sprengstoff zugeteilt und damit die Wirkung erhöht werden.
  • Durch den hohen Druck zwischen den tellerartigen Scheiben ist eine bessere Verbrennung der Pulver möglich; auch können Pulverarten Verwendung finden, die bei kleineren Drücken schlecht und ungleichmäßig verbrennen.
  • Der erfindungsgemäße Aufbau kann mit eingeführten und üblichen Waffen und Kartuschhülsen durchgeführt werden, d. h., vorhandene Waffen und Munition können in ihrer Leistung verbessert werden. Auch können alle vorgesehenen Teile mehrfach wiedervernvendet und beschossen werden.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung seien an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der verschiedene Ausführungsmöglichkeiten des Gedankens der Erfindung beispielswe;se dargestellt sind. Es zeigt F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel mit einer üblichen Kartuschbülse, F i g. 2 eine andere Ausführungsform mit einer Kartuschhüise, F i g. 3 ein Anwendungsbeispiel ohne Kartuschhülse bei einer Geschützladung, F i g. 4 ein anderes Anwendungsbeispiel ohne Kartuschhülse bei einem rückstoßfreien Geschütz und F i g. 5 eine Variante zur Treibladungskartusche der Fig.4.
  • Nach F i g. 1 befindet sich in der Kartuschhülse 1 der zylindrische Verbindungssteg 2 mit den beiden tellerförmigen Scheiben 3 an seinen Enden. In der vorderen Scheibe 3 sind die düsenförmigen Gasdurchtrittsöffnungen 4 angebracht. Die Scheiben 3 liegen an der Innenwand der Kartuschhülse 1 dicht an und tragen zur Verbesserung der Abdichtung Dichtungsringe 5 aus flexiblen Stoffen, wie z. B. Perbunan, Neopren oder ähnlichem Material. Zur Anfeuerung des um den Verbindungssteg 2 herum angeordneten Treibladungspulvers 6 dienen die von der Zündschraube 7 ausgehenden Kanäle 8 und 9, von denen, wie hier gezeigt, zumindest der Kanal 8 auch mit Zündmittel gefüllt sein kann.
  • Bei der Abfeuerung trifft ein Schlagmechanismus der Waffe auf die Zündschraube 7 oder aber diese wird elektrisch gezündet. Der von dort ausgehende Zündstrahl überträgt die Zündung durch die Kanäle 8 und 9 auf die Treibladungspulver 6. Die entstehenden Verbrennungsgase dehnen sich allseitig aus. Da die Bodenfläche der unteren Scheibe am Verbindungssteg 2 größer ist als die um die Gasdurchtrittsöffnungen 4 verminderte Fläche an der oberen Scheibe, wird der Steg 2 mit den Scheiben 3 auf den Boden der Kartuschhülse 1 gedrückt. Die Gase entweichen mit einem reduzierten Druck durch die Gasdurchtrittsöffnungen 4 und bringen das vor der Kartuschladung liegende nicht gezeigte Geschoß in Bewegung. Die Kartuschhülse 1 mit der Treibladung 6 stellt dabei, wie in der Figur gezeigt ist, eine vom Geschoß getrennte Ladung dar. Sie ist dann über der oberen Scheibe 3 eingebördelt, wobei in bekannter Weise Dichtungsscheiben aus Kunststoff oder paraffinierter Pappe eingelegt werden können. Das Pulver der Treibladung 6 wird zweckmäßigerweise in Beuteln aus Gaze oder Kunststoff untergebracht, die um den Steg 2 gelegt oder gebunden werden. Die der Erfindung zugrunde liegende Leistungssteigerung wird noch verstärkt, wenn die Verbrennungsgeschwindigkeit der Pulver, beeinflußt durch deren chemische Zusammensetzung und geometrische Form, so abgestimmt ist, daß der zwischen den Scheiben 3 entstehende hohe Druck möglichst lange Zeit bestehenbleibt und mit zunehmender Geschoßbewegung ansteigt.
  • Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 2 ist die obere Scheibe 3 auf dem Verbindungssteg 2 aufgeschraubt und im Durchmesser kleiner gehalten als die am Verbindungssteg 2 angeformte untere Scheibe 3. Die Gase strömen in diesem Fall durch den Ringspalt 10 zwischen der oberen Scheibe 3 und der Kartuschhülseninnenwand. Die Kartuschhülse 1 ist durch Bördelung mit dem Geschoß 12 verbunden und ermöglicht so eine patronenförmige Munition. Die Anfeuerung der Treibladung 6 erfolgt von der Zündschraube 7 aus über die Kanäle 8 und 9 und die gesonderte Beiladung 13. Die untere Scheibe 3 besitzt eine flexible ringförmige Dichtung 5. Auch können Dichtungsscheiben aus ähnlichen Stof"zwischen den Kartuschhülsenboden und die Scheibe 3 gelegt werden.
  • Die Wirkungsweise ist ähnlich wie bei der nach F i g. 1 beschriebenen Kartuschladung. Durch die im Durchmesser kleiner gehaltene Scheibe 3 strömen jedoch die Gase durch den Ringspalt 10. Der obere Dichtungsring kann dadurch in Fortfall kommen. Auch kann durch die gesonderte Beiladung 13 die Anfeuerung der Treibladung 6 günstig beeinflußt werden.
  • Nach F i g. 3 werden die Erfindungsmerkmale in einer Geschützladung angewandt, wobei auf eine Kartuschhülse verzichtet ist. In dem vom hinteren Teil des Geschützrohres 14 mit dem Bodenverschluß 15 gebildeten Verbrennungsraum sitzt der Verbindungssteg 2 mit den beiden Scheiben 3, die dicht an der Rohrinnenwand anliegen und die zur Abdichtung ringförmige flexible Dichtungen 5 tragen. Die obere Scheibe besitzt düsenförmige Gasdurchtrittsöffnungen 4 und ist durch die Abreißelemente 16 und 17 fest mit dem Geschoß 12 verbunden. An der unteren Scheibe 3 ist der ringförmige Bund 18 vorgesehen, der in einer entsprechenden Ausnehmung am Rohrende liegt. Er entspricht in seinen Abmessungen dem Bund an den gebräuchlichen Kartuschhülsen.
  • Die Treibladung 6 wird von der Zündschraube 7 aus, die durch den Schlagbolzen 19 im Verschlußtei115 angeschlagen wird, über die Kanäle 8 und 9 gezündet. Die entstehenden Gase entweichen durch die Gasdurchtrittsöffnungen der oberen Scheibe und drücken auf das Geschoß 12. Bei entsprechend hohem Druck scheren die Stifte 17 oder ähnliche Vorrichtungen ab, und das Geschoß 12 setzt sich in Bewegung.
  • Für rückstoßfreie Geschütze mit beidseitig offenem Rohr ist die in F i g. 4 gezeigte erfindungsgemäße Anordnung vorgesehen. Im Waffenrohr 20 liegt hinter dem Geschoß 12 der Verbindungssteg 2 mit den tellerartigen Scheiben 3 an seinen beiden Enden. Um zu verhindern, daß nach dem Schuß noch Teile im Rohr bleiben, ist es zweckmäßig, die düsenförmigen Öffnungen der vorderen Scheibe im Durchmesser oder in ihrer Zahl etwas kleiner zu halten als diejenigen der hinteren Scheibe. Dadurch wird der Verbindungssteg mit den beiden Scheiben nach vorn bewegt und fliegt hinter dem Geschoß aus dem Rohr. Die Scheiben sind gegen die Rohrinnenwand mittels der ringförmigen Dichtungen 5 abgedichtet, um ein Durchtreten der Verbrennungsgase zu verhindern. Die Zündung der Treibladung 6 erfolgt hier in bekannter Weise mittels eines Zündstrahls, der durch eine Öffnung 21 seitlich durch die Rohrwand tritt. Es kann jedoch auch eine andere Anfeuerung vorgesehen werden, beispielsweise eine elektrische Anfeuerung mit Zündpillen. Die entstehenden Pulvergase treten durch die Gasdurchtrittsöffnungen 4 aus und setzen das Geschoß 12 in Bewegung, ohne auf die Waffe einen Rückstoß zu übertragen.
  • F i g. 5 zeigt noch die praktische Ausbildung der in F i g. 4 angegebenen Treibladung. Von den beiden mit Gasdurchtrittsöffnungen 4 versehenen Scheiben 3 ist die eine auf den Verbindungssteg 2 aufgeschraubt, die andere am Steg angeformt. Es können jedoch auch beide Scheiben aufschraubbar angeordnet werden. Jede Scheibe trägt einen Dichtungsring 5, es können aber auch mehrere Dichtungsringe vorgesehen werden. Ebenso kann die Abdichtung aber auch durch andere Elemente erfolgen, beispielsweise durch metallische ringförmig lidernde Teile. Um die Treibladung 6 vor Witterungseinflüssen zu schützen, ist hier die sich von der einen bis zur anderen Scheibe 3 erstreckende rohrförmige Schutzhülse 22 aus Pappe, Kunststoff od. dgl. vorgesehen. Zum gleichen Zweck sind die Gasdurchtrittsöffnungen 4 durch die leicht zerstörbaren Membranen 23 verschlossen. Wie leicht einzusehen ist, können die Gasdurchtrittsöffnungen 4 vor ihrem Verschluß auch als Einfüllöffnungen für Schüttpulver verwendet werden. Die Abdichtungen an oder in diesen Öffnungen 4 können dabei so gehalten sein, daß ihre Beseitigung eine gewisse Kraft erfordert, die von den Pulvergasen aufzubringen ist und die beispielsweise bei 30 bis 50 kp liegt.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Treibladungskartusche für Feuerwaffen aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibladungspulver (6) zwischen zwei Scheiben (3) angeordnet ist, die mittels eines axialen Verbindungssteges (2) mit rundem, kreuzförmigem oder dergleichem Querschnitt gegen den Druck der sich beim Abbrennen der Treibladung entwickelnden Gase in unveränderlichem Abstand voneinander gehalten sind, wobei sich die Scheiben durch flachkonische Ausbildung ihrer einander zugekehrten Flächen gegen den Verbindungssteg zu verdicken und zumindest die dem getrennt angeordneten Geschoß zu gelegene Scheibe Gasdurchtrittsöffnungen (4) aufweist oder bildet.
  2. 2. Treibladungskartusche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (3) aufschraubbar oder auf sonstige Weise lösbar mit dem Verbindungssteg (2) verbunden sind.
  3. 3. Treibladungskartusche nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Verbindungssteg (2) und den Scheiben (3) gebildete Körper Kanäle aufweist, durch welche die von einer Zündschraube (7) erzeugten Flammen zur Treibladung (6) hindurchtreten können.
  4. 4. Treibladungskartusche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle ihrerseits mit Zündmittel gefüllt sind.
  5. 5. Treibladungskartusche nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (3) außen ringförmige Dichtungen (5) aus flexiblen und vorzugsweise leicht zerstörbaren Stoffen tragen.
  6. 6. Treibladungskartusche nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (3) außen durch eine rohrförmige Schutzhülse (22) miteinander verbunden sind.
  7. 7. Treibladungskartusche nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Scheiben (3) durchsetzenden Gasdurchtrittsöffnungen (4) durch leicht zerstörbare Membranen (23) abgedeckt bzw. verschlossen sind. B.
  8. Treibladungskartusche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht zerstörbaren Membranen (23) derart bemessen sind, daß zu ihrer Beseitigung durch die Pulvergase ein genau definierter Druck erforderlich ist.
  9. 9. Treibladungskartusche nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an oder in Verbindung mit der verschlußseitigen Scheibe (3) ein Bund (18) vorgesehen ist, der in eine entsprechende Ausnehmung des Rohrbodens der Feuerwaffe paßt.
  10. 10. Treibladungskartusche nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an oder in Verbindung mit der geschoßseitigen Scheibe (3) zerstörbare Haltemittel, wie Abscherstifte oder andere Abreißelemente, vorgesehen sind, die das Geschoß mit dem aus den beiden Scheiben mit dem Verbindungssteg bestehenden Körper verbinden.
  11. 11. Treibladungskartusche nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdurchtrittsöffnungen an der geschoßseitigen und an der verschlußseitigen Scheibe in Form von düsenförmigen Öffnungen ausgebildet sind, deren Durchmesser bzw. Gesamtquerschnittsfläche an beiden Scheiben verschieden groß sein kann.
  12. 12. Treibladungskartusche nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Gasdurchtrittsöffnungen dadurch gebildet sind, daß die Scheiben einen geringeren Durchmesser aufweisen als die Innenwand einer Kartuschhülse oder des Rohres der Feuerwaffe.
  13. 13. Treibladungskartusche, insbesondere nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Außendurchmesser der geschoßseitigen und der verschlußseitigen Scheibe verschieden groß sind.
  14. 14. Treibladungskartusche, insbesondere nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (10) zwischen den Scheiben und der Kartuschhülsen- bzw. Rohrinnenwand durch verformbare dünne Deckel abgedeckt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1123 953; französische Patentschrift Nr. 552 879; britische Patentschriften Nr. 12 452 aus dem Jahre 1892, 631261.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1936973A1 (de) * 1969-06-27 1971-02-18 Arama S A Verfahren und Vorrichtung zum Abfeuern von Geschossen aus Rohren und Laeufen
DE3113406A1 (de) * 1981-04-03 1982-12-16 Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Bundesminister der Verteidigung, dieser vertreten durch den Präsidenten des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung, 5400 Koblenz "anzuendkette fuer treibladungen von rohrwaffen"
DE3407772A1 (de) * 1984-03-02 1985-09-12 Hermann Dipl.-Ing. 5401 Kobern-Gondorf Bongers Rueckstossfreie hoch-/niederdruck-waffe
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