DE1198881B - Aufladegeraet mit angebautem Kontaktstecker fuer knopffoermigen Akkumulator - Google Patents
Aufladegeraet mit angebautem Kontaktstecker fuer knopffoermigen AkkumulatorInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
HOIm
Deutsche KL: 21b-26/02
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
N23791VIb/21b
24. September 1963
19. August 1965
24. September 1963
19. August 1965
Die Erfindung betrifft ein Aufladegerät mit einem angebauten Kontaktstecker mit Steckerstiften für
mindestens einen in dem Gerät unterzubringenden Akkumulator in Form eines Knopfes, mit spannungssicherem
Gleichstromanschluß.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist ein den Akkumulator und einen Gleichrichter enthaltender
Einsatz mit Steckerstiften am einen, und einem Anschlußpol am anderen Ende verschiebbar in einer
isolierenden Hülse derart angebracht, daß entweder die Steckerstifte oder der Anschlußpol aus der Hülse
hervorragen. Der Akkumulator ist hierbei nicht leicht aus dem Gerät herausnehmbar angeordnet.
Bei einer anderen Vorrichtung wird der leicht herausnehmbare, aufzuladende Akkumulator in eine
passende, runde Öffnung eines flachen Schiebers aus Isoliermaterial mit der gleichen Stärke wie der Akkumulator
eingeführt, welcher Schieber gemeinsam mit dem Akkumulator in das Gerät hinein und aus
diesem heraus geschoben werden kann. In der herausgeschobenen Lage ist der Anschluß mit den Kontakten,
denen der Aufladestrom entnommen wird, unterbrochen und der Akkumulator kann dann ohne
Gefahr aus dem Schieber entfernt werden.
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß man beim Herausschieben des Schiebers geneigt ist, das
Gerät derart zu halten, daß der Akkumulator unversehens aus dem Schieber fällt. Die Erfindung bezweckt,
eine Vorrichtung zu schaffen, bei welcher dies praktisch nicht vorkommen kann.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erzielt, daß das Gerät mit einem annähernd parallel zu der
Richtung der Steckerstifte verschiebbaren Deckel versehen ist, der in der Betriebslage den Raum zur
Aufnahme des Akkumulators abdeckt und in der geöffneten Lage in Richtung der Steckerstifte an
dem Kontaktstecker vorbeiragt und das Einstecken der Stifte verhütet.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel in einer +0
Seitenansicht (Fig. 1) und in Draufsicht (Fig. 2))
dargestellt ist.
Das dargestellte Gerät hat ein z. B. zweiteiliges Gehäuse 1 aus Isoliermaterial ζ. Β. Kunstharz, das
auf die dargestellte Weise im wesentlichen die Gestalt eines Kegelstumpfes haben kann, an dem auf
einer Seite — in den Figuren auf der oberen Seite, wenn die Kegelachse horizontal ist — durch Wegnahme
eines Teiles eine flache Seite 3 gebildet ist. Das dickere Ende des Kegelstumpfgehäuses 1 setzt
sich in einem im wesentlichen zylindrischen Teil 5 fort, der einen Kontaktstecker mit vorzugsweise in
Aufladegerät mit angebautem Kontaktstecker
für knopfförmigen Akkumulator
für knopfförmigen Akkumulator
Anmelder:
N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven
(Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Auer, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Rebertus van de Poel, Emmasingel, Eindhoven
(Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 28. September 1962 (283 789)
eine Sicherheitskontaktdose mit Randerdung passender Kontur bildet und mit axial herausragenden
Steckerstiften 7 versehen ist.
In der flachen oberen Seite 3 des Isoliergehäuses 1 sind zwei rillenförmige Ausnehmungen 9 gebildet, in
die je ein knopfförmiger Akkumulator 11 hineinpaßt (s. Fig. 2). In den Nuten 9 sind streifenförmige,
federnde Anschlußkontakte 13 vorgesehen, welche die Akkumulatoren 11 bei deren Einführung in die
Nuten 9 mit einem an die Stifte 7 angeschlossenen Aufladekreis verbinden, der aus einem Gleichrichter
15 und einem Widerstand 17 besteht (der Aufladekreis ist in F i g. 2 schematisch durch gestrichelte
Linien angedeutet). Aus F i g. 2 ergibt es sich, daß die Akkumulatoren 11 nur in einer bestimmten Lage,
d. h. in der derjenigen, in der die Akkumulatoren mit der richtigen Polarität an den Aufladekreis 15,
17 angeschlossen sind, in die Nuten 9 eingeführt werden können.
Das Gehäuse 1 enthält einen durch einen im Gehäuse 1 und in dessen zylindrischem Teil 5 gebildeten
Schlitz 19 verschiebbaren, im wesentlichen streifenförmigen Deckel 21, der in der Betriebslage den
Raum 9 zur Aufnahme der Akkumulatoren 11 abdeckt (s. Fig. 1) und eine Berührung der spannungführenden
Akkumulatoren mit dem Finger verhütet. In der geöffneten Lage (s. F i g. 2) ragt der Deckel
21 in Richtung der Steckerstifte 7 so weit aus dem Kontaktsteckerteil 5 des Gehäuses 1 hervor, daß es
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ohne weiteres nicht möglich ist, das Gerät in eine Kontaktdose einzuführen. Die Abmessungen der
Teile sind derart gewählt, daß auch bei teilweise hereingeschobenem Deckel 21 die Kontaktstifte nur
dann hinreichend weit eingesteckt werden können, um eine Verbindung in einer Kontaktdose herzustellen,
wenn die Räume 9 ganz abgedeckt sind. Dabei ist somit eine Berührung der spannungführenden
Akkumulatoren 11 ausgeschlossen.
Vorzugsweise ist in dem Isoliergehäuse 1 eine axiale Ausnehmung 23 (s. F i g. 1) vorgesehen, in der
eine Druckfeder 25 untergebracht ist, die auf einen auf der unteren Seite des Deckels 21 vorgesehenen
Nocken 27 einwirkt und die den Deckel beim Lösen selbsttätig zuschiebt und in die Betriebslage führt.
Zum Erleichtern des Aufschiebens des Deckels 21 können auf dessen oberer Seite Rippen 29 vorgesehen
werden.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Lage, in der das Gerät beim Aufschieben des Deckels 21 ge- ao
halten wird, stets diejenige ist, in der der Deckel 21 sich auf der oberen Seite befindet, da in dieser Lage
der Deckel sich am leichtesten öffnen läßt. Dies erfolgt am zweckmäßigsten, indem das Gerät mit
den Stiften 7, der bedienenden Person zugekehrt, von einer Hand etwa auf der Höhe des Kontaktdosenteiles
5 gehalten und der Deckel 21 mittels der Rippen 29 von dem Daumen in Richtung auf die bedienende
Person geschoben wird. Indem das Gerät gekantet wird, können die Akkumulatoren 11 in die
andere Hand geschüttelt werden; die Möglichkeit, daß die Akkumulatoren unversehens aus dem Gerät
fallen und wegrollen, ist praktisch ausgeschlossen.
Auf der unteren Seite des Schiebedeckels 29 kann noch ein zweiter Nocken 31 vorgesehen werden, der
beim Zuschieben des Deckels zwischen den zwei inneren Kontakten 13 zur Anlage kommt, welche
dadurch voneinander weggedrückt werden, so daß der Druck dieser Kontakte und auch der äußeren
zwei Kontakte 13 auf die Akkumulatoren 11 vergrößert wird. Der Kontaktdruck kann bei geöffnetem
Schieber so gering sein, daß die Akkumulatoren beim Umdrehen des Gerätes unmittelbar herausfallen und
aufgefangen werden können.
Abweichend von der dargestellten Ausführungsform kann das Gehäuse 1 nicht zum größten Teil
kegelstumpfförmig, sondern ganz zylindrisch ausgebildet werden. Es ist selbstverständlich auch möglich,
statt zwei Räume 9 nur einen Raum für einen aufzuladenden Akkumulator im Gehäuse 1 vorzusehen.
Claims (4)
1. Aufladegerät mit angebautem Kontaktstecker mit Steckerstiften für mindestens einen
in das Gerät aufzunehmenden Akkumulator in Form eines Knopfes, mit spannungsberührungssicherem
Gleichstromanschluß, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gerät einen nahezu parallel zur Richtung der Steckerstifte verschiebbaren
Deckel (21) besitzt, der in der Betriebslage den Raum zur Aufnahme des Akkumulators abdeckt
und in der geöffneten Lage in Richtung der Steckerstifte (7) aus dem Kontaktstecker herausragt
und dessen Einführung in eine Kontaktdose verhütet.
2. Aufladegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (21) durch eine
Feder (25) in die Betriebslage geführt wird.
3. Aufladegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Gerätes
im wesentlichen die Form eines Zylinders oder eines Kegelstumpfes hat, auf dessen einer
Seite durch Wegnahme eines Teiles eine flache Seite gebildet ist, über welche der Deckel schiebbar
ist.
4. Aufladegerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, mit einem Raum zur Aufnahme von zwei Akkumulatoren
nebeneinander, dadurch gekennzeichnet, daß auf der unteren Seite des Deckels (21)
ein Nocken (31) gebildet ist, der beim Zuschieben des Deckels zwischen die Akkumulatoren gelangt
und die zwei benachbarten inneren Anschlußkontakte (13) zum Vergrößern des Kontaktdrucks
auseinanderspreizt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1132 611.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1132 611.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 657/156 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL283789 | 1962-09-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1198881B true DE1198881B (de) | 1965-08-19 |
Family
ID=19754146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN23791A Pending DE1198881B (de) | 1962-09-28 | 1963-09-24 | Aufladegeraet mit angebautem Kontaktstecker fuer knopffoermigen Akkumulator |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1198881B (de) |
| ES (1) | ES291998A1 (de) |
| FR (1) | FR1371006A (de) |
| GB (1) | GB976847A (de) |
| NL (1) | NL263225A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4746851A (en) * | 1984-02-29 | 1988-05-24 | Otto Mallasz | Charging set for the regenerative recharging of dry batteries |
| DE4128368A1 (de) * | 1991-08-27 | 1993-03-04 | Mellert Fa Hermann | Wiederaufladbare taschenlampe |
| USD418108S (en) | 1998-08-31 | 1999-12-28 | Black & Decker Inc. | Charger |
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| US4197640A (en) * | 1978-09-18 | 1980-04-15 | Beaird-Poulan Division, Emerson Electric Co. | Safety braking apparatus for portable chain saw |
| GB2197551A (en) * | 1986-08-11 | 1988-05-18 | William Wilson | Miniature battery re-charger |
| CN109515221B (zh) * | 2018-10-25 | 2023-10-20 | 深圳怡丰自动化科技有限公司 | 一种充电装置及其应用其的车辆搬运器充电系统 |
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| DE1132611B (de) * | 1959-07-25 | 1962-07-05 | Horst Schumann | Form und Groesse einer Trockenbatterie aufweisender Einsatz, dessen mit einem Kleinakkumulator und einem Gleichrichter versehenes Gehaeuse einen Anschlusspol und Steckerstifte aufweist |
-
0
- BE BE637908D patent/BE637908A/ unknown
- NL NL263225D patent/NL263225A/ unknown
-
1963
- 1963-09-24 DE DEN23791A patent/DE1198881B/de active Pending
- 1963-09-25 GB GB37736/63A patent/GB976847A/en not_active Expired
- 1963-09-26 ES ES0291998A patent/ES291998A1/es not_active Expired
- 1963-09-26 FR FR948789A patent/FR1371006A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE637908A (de) | |
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| FR1371006A (fr) | 1964-08-28 |
| ES291998A1 (es) | 1963-11-16 |
| GB976847A (en) | 1964-12-02 |
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