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DE1198621B - Schaltbare Reibungskupplung oder/und-bremse - Google Patents

Schaltbare Reibungskupplung oder/und-bremse

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Publication number
DE1198621B
DE1198621B DEG19674A DEG0019674A DE1198621B DE 1198621 B DE1198621 B DE 1198621B DE G19674 A DEG19674 A DE G19674A DE G0019674 A DEG0019674 A DE G0019674A DE 1198621 B DE1198621 B DE 1198621B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
brake
permanent magnet
halves
line parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG19674A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Heinemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORGII ELEKTRO MOTOREN APPBAU
Original Assignee
GEORGII ELEKTRO MOTOREN APPBAU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORGII ELEKTRO MOTOREN APPBAU filed Critical GEORGII ELEKTRO MOTOREN APPBAU
Priority to DEG19674A priority Critical patent/DE1198621B/de
Publication of DE1198621B publication Critical patent/DE1198621B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D63/00Brakes not otherwise provided for; Brakes combining more than one of the types of groups F16D49/00 - F16D61/00
    • F16D63/002Brakes with direct electrical or electro-magnetic actuation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/01Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with permanent magnets
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2129/00Type of operation source for auxiliary mechanisms
    • F16D2129/06Electric or magnetic
    • F16D2129/065Permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Schaltbare Reibungskupplung oder/und -bremse Schaltbare Kupplungen oder/und Bremsen sind bekannt, bei denen ein eingeschalteter Elektromagnet in eingerücktem Zustand die Kupplungs- oder Bremshälften reibschlüssig miteinander verbindet. Die Verwendung von Elektromagneten für diesen Zweck hat einerseits den Vorteil, daß dadurch das Schalten der Kupplung oder Bremse wesentlich vereinfacht wird. Diesem steht jedoch der Nachteil entgegen, daß immer eine Stromquelle notwendig ist und daß bei einer unerwarteten Unterbrechung des Stroms im Elektromagneten sich die Kupplung bzw. die Bremse löst.
  • Die bekannten mechanischen Kupplungen und Bremsen haben wiederum den Nachteil, daß zum Schalten eine verhältnismäßig große Kraft oder ein verhältnismäßig großer Weg benötigt wird. Aus diesem Grunde sind auch bereits Bremsen bekannt, bei denen die Bremswirkung mittels Federn erzeugt wird und bei denen zum Lüften der Bremse ein Elektromagnet vorgesehen ist. Dies hat aber den Nachteil, daß beim Lüften der Bremse der Elektromagnet über einen Luftspalt gegen die Federkraft wirken muß. Dadurch werden ein verhältnismäßig viel Raum einnehmender und ein verhältnismäßig großes Gewicht aufweisender starker Elektromagnet und damit auch eine verhältnismäßig große Stromquelle benötigt.
  • Bei einer weiteren bekannten schaltbaren Kupplung oder/und Bremse wird ein radial magnetisierter Dauermagnet verwendet, der in eingerücktem Zustand die Kupplungs- oder Bremshälften reibschlüssig miteinander verbindet und dessen magnetischer Kraftfluß durch mindestens einen senkrecht zu den magnetischen Kraftlinien verschiebbaren Schaltteil dadurch steuerbar ist, daß der Dauermagnet selbst als verschiebbarer Schaltteil ausgebildet ist und durch magnetisierbare Teile der Kupplungs- oder Bremshälfte geleitet wird, die sich in eingerücktein Zustand mit ihren gegenüberliegenden Stirnflächen berühren. Bei dieser bekannten Kupplung oder/und Bremse wird die Reibungskraft zwischen den Kupplung- oder Bremshälften durch die den magnetischen Kraftfluß leitenden Teile der Hälften verursacht. Da für diese leitenden Teile praktisch nur Weicheisen in Frage kommt, das mit seinem geringen magnetischen Widerstand einzig dasteht, wird bei dieser bekannten Kupplung oder/und Bremse zum Erzeugen einer praktisch brauchbaren Reibungskraft eine große Andrückkraft zwischen den beiden Hälften benötigt, da der Reibwert von Eisen nur etwa 0,10 bis 0,15 beträgt. Um eine solche große Andrückkraft zu verursachen, benötigt man einen großen Dauermagneten mit großer Remanenz, durch den die Vorrichtung verteuert wird und verhältnismäßig große Abmessungen erhält. Auch haben Dauermagnete mit großer Remanenz eine geringe Koerzitivkraft, so daß sich ihre Remanenz mit der Zeit verringert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuletzt genannte schaltbare Kupplung oder/und Bremse mit wenigstens einem Dauermagneten zum reibschlüssigen Verbinden der beiden Kupplungs- oder Bremshälften zu verbessern.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die folgenden, an sich bekannten Merkmale gelöst: a) daß die Leitungsteile radial innerhalb der eigentlichen Reibflächen angeordnet sind und b) daß die Stirnflächen dieser Leitungsteile kleiner sind als die Querschnittsflächen der unmittelbar an dem Dauermagneten anliegenden Leitungsteile.
  • Durch die Kombination der beiden Merkmale a) und b) werden besonders kleine Querschnitte der Stirnflächen der Leitungsteile erreicht, so daß an den übergangsstellen von einer Kupplungs- oder/und Bremshälfte auf die andere eine verhältnismäßig große Kraftliniendichte und damit eine hohe Induktion erreicht wird, die auch bei verhältnismäßig kleiner Remanenz des Dauennagneten eine maximale Anziehungskraft zur Folge hat, da die Anziehungskraft dem Quadrat der Induktion proportional ist und mit der Querschnittsfläche des Leiters für den Kraftfluß nur linear abnimmt. Durch die Verkleinerung der Stirnflächen der Leitungsteile gemäß der Erfindung wird dadurch eine lineare Vergrößerung der Anziehungskraft erreicht. Die Erfindung ermöglicht es somit, Dauermagnete mit verhältnismäßig kleiner Remanenz zu wählen, die bekannterweise mit einer hohen Koerzitivkraft hergestellt werden können, wie z. B. die bekannten gesinterten Oxyd-Dauermagnete. Nur Dauerinagnete mit hoher Koerzitivkraft haben jedoch die für derartige Anwendungsfälle unbedingt erforderliche Stabilität.
  • Dadurch, daß gemäß dem Merkmal a) die eigentlichen Reibflächen außerhalb der Leitungsteile angeordnet sind, wird zunächst der Vorteil erreicht, daß für diese Reibflächen ein zur Erzeugung einer großen Reibung geeignetes Material verwendet werden kann. Dadurch erreicht man eine bessere Wirkung der Vorrichtung auch bei verhältnismäßig kleinen Anziehungskräften, so daß dieses Merkmal die Möglichkeit schafft, einen Dauennagneten mit verringerter Remanenz zu verwenden. Auch können durch diese Anordnung der Reibflächen diese verhältnismäßig groß ausgeführt werden. Auch wird bei einem bestimmten Durchmesser der Kupplung oder/und Bremse eine optimale Verteilung zwischen den Reibflächen und den Berührungsflächen der Leitungsteile erreicht, nämlich in dem Sinn, daß die eigentlichen Reibflächen zur Erzielung eines möglichst großen Reibungsdrehmomentes möglichst weit von der Drehachse entfernt und zur Verringerung der Abnutzung möglichst groß sind und daß die Berührungsflächen der Leitungsteile zur Erhöhung der Anziehungskraft möglichst stark verkleinert sind.
  • Bei elektromagnetisch schaltbaren Kupplungen -oder/und Bremsen ist zwar jedes der beiden Merkmale a) und b) fär sich bekannt. Die Anwendung eines jeden dieser beiden Merkmale bei einer schaltbaren Kupplung oder/und Bremse und insbesondere die Kombination dieser beiden Merkmale wurde dem Fachmann durch den Stand der Technik nicht nahegelegt.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Leitungsteile die Führungen für den verschiebbaren Schaltteil bilden und über den Schaltteil hinausragen, so daß der Schaltteil innerhalb dieser Führungen um einen bestimmten, dem möglichen Verschleiß der Kupplungs- oder/und Bremshälften entsprechenden Betrag ohne wesentliche Beeinflussung des magnetischen Kraftflusses verschiebbar ist. Die Wirkung des Schaltteils wird dadurch von einer durch Verschleiß bewirkten Änderung der Stellung der Kupplungs- oder Bremshälften während des Kuppelns bzw. Bremsens nicht beeinflußt.
  • Die Leitungsteile können in die Kupplungsoder/und Bremshälften aus nicht magnetischem Material eingebettet sein. Dadurch wird eine besonders scharfe Konzentration des magnetischen Kraftflüsses erzielt, so daß die Kraft des Dauermagneten möglichst optimal ausgenutzt werden kann. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Stirnflächen der Leitungsteile aus den einander zugekehrten Flächen der Kupplungs- oder/und Brenishälften herausragen.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsforin der Erfindung können die Leitungsteile aus gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehen. Hierbei kann ein verschiebbarer Leitungsteil als Unterbrechungsteil ausgebildet sein, dessen Verschieben ein Schließen oder Unterbrechen des magnetischen Kraftflusses bewirkt, so daß durch die Verschiebung dieses Unterbrechungsteiles die Kupplung schaltbar ist.
  • Eine besonders einfache konstruktive Lösune, ergibt sich, wenn die Leitungsteile für den magnetischen Fluß ringförmig ausgebildet sind und zylindrische, zur Achse der Kupplung bzw. Bremse parallele Flächen aufweisen, längs denen ringförmige Schalttelle verschiebbar sind. Diese Schaltteile müssen dann lediglich beim Schalten der Kupplung bzw. der Bremse parallel zur Achse verschoben werden.
  • Die Erfindung ist an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert: Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch eine Kupplung gemäß der Erfindung, bei der der Dauermagnet verschiebbar angeordnet ist, F i g. 2 einen Schnitt durch eine Kupplung mit einem verschiebbaren Kurzschlußring und mit einem verschiebbaren Unterbrechungsring, F i g. 3 eine gleichzeitig als Bremse und Kupplung wirkende Vorrichtung mit verschiebbaren Unterbrechungsringen.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Kupplung dient zum Kuppeln von zwei Wellen 1 und 2. Auf der Welle 1 ist die eine Kupplungshälfte 3 mittels Schrauben 4 und in Nuten 4" eingreifender Federn befestigt. An einer äußeren ringförmigen Stirnfläche der Kupplungshälfte 3 ist ein Reibbelag 5 vorgesehen. Die Kupplungshälfte 3 ist vorzugsweise aus einem unmagnetisierbaren Werkstoff hergestellt und weist eine ringförinige Aussparung auf, in der ein im Querschnitt U-förrniger Weicheisenring 6 angeordnet ist.
  • Auf der Welle 2 ist eine Kupplungshälfte 7 Angel ordnet, die eine mit der Welle 2 drehfest aber axial verschiebbar verbundene Nabe 8 aufweist. Auf der zylindrischen Außenfläche der Nabe 8 ist ein aus zwei konzentrischen Weicheisenringen 9 und 10, die mittels eines unmagnetisierbaren Ringes 11 miteinander verbunden sind, bestehende Führung 9, 10 für einen Dauermagnetring 12 befestigt. Der Dauermagnetring 12 ist radial zur Achse der Welle 2 magnetisiert und parallel zur Welle 2 verschiebbar angeordnet. Auf der zylindrischen Außenfläche des äußeren Weicheisen# rings 10 ist ein Ring 13 angeordnet, der den Reibkörper der Kupplungshälfte 7 bildet und dessen Stiriifläche 13' beim Kuppeln an den Reibbelag 5 der Kupplungshälfte 3 gedrückt wird.
  • Die Weicheisenringe 9 und 10 sind so ausgebildet und angeordnet, daß sie unmittelbar Verlängerungen der Schenkel 6' des iin Querschnitt U-förmigen Rings 6 der KupplungsWälfte 3 bilden. Die Ringe 9 und 10 ragen dabei den Schenkeln 6' so weit entgegen, daß sich die gegenüberliegenden Stirnflächen der Ringe 9, 10 und der Schenkel 6' berühren, wenn die Stirnfläche 13' der Kupplungshälfte 7 am Reibbelag 5 der Kupplungshälfto, 3 anliegt. Dadurch wird bei eingeschalteter Kupplung ein praktisch luftspaltfreier Weg für die Kraftlinion des Dauermagneten 12 gebildet. Die den Schenkeln 6' abgekehrten Enden der Ringe 9 und 10 ragen in Achstichtung über den Dauermagneten 12 um einen Betrag hinaus, der dem möglichen Verschleiß des keibbelags entspricht, so daß die volle Kraftwirkung des Magneten auch dann eintritt, wenn die Betätigungsvorrichtung ihn nicht mehr bis zum Anschlag an den unmagnetisierbaren Ring 11 in die Führung 9, 10 einschieben.
  • Zur axialen Begrenzung der Kupplungshälfte 7 ist auf der Welle 2 ein Stellring 14 angeordnet. Es können dabei in der Zeichnung nicht dargestellte Federn vorgesehen sein, die die Kupplungshälfte 7 an den Stellring 14 drücken. Diese Federn brauchen nur sehr schwach zu sein, weil sie lediglich die Remanenz der Weicheisenringe 9, 10 und 6 zu überwinden haben. Es kann aber auch auf diese Federn verzichtet werden.
  • Zur Betätigung der Kupplung wird der Dauermagnetring 12 in die durch die Weicheisenringe 9, 10 und den Ring 11 gebildete Führung hineingeschoben. Seine magnetischen Kraftlinien werden nun durch die Weicheisenringe 9, 10 und 6 geschlossen. Durch die dadurch bewirkte magnetische Anziehungskraft werden die Weicheisenringe 9 und 10 an den Weicheisenring 6 angezogen. Dadurch wird aber gleichzeitig die Kupplungshälfte 7 auf der Welle 2 axial verschobenb bis die Stimfläche 13' der Kupplungshälfte 7 mit dem Reibbelag 5 der Kupplungshälfte 3 in Reibungsschluß tritt und dadurch die Kupplung eingeschaltet. Zum Lösen der Kupplung muß der Dauermagnetring 12 lediglich aus seiner Führung 9, 10, 11 herausgezogen werden. Dadurch bricht das magnetische Feld in den Weicheisenringen 9, 10, 6 zusammen, so daß die Anziehung zwischen den beiden Kupplungshälften aufhört. Es bleibt höchstens noch eine praktisch unbedeutende Anziehungskraft zwischen den Kupplungshälften, die durch die keinanenz in den Weicheisenringen verursacht wird. Diese Kraft reicht jedoch zur Erzeugung eines Peibungsschlusses zwischen der Fläche 13' und dem Reibbelag 5 nicht aus, so daß die Kupplung durch das Herausziehen des Dauermagnetrings 12 gelöst ist. Sind, wie beschrieben, auch noch Federn vorgesehen, dann wird die Kupplungshälfte 7 durch die Kraft der Federn an den Stellring 14 gedrückt und dadurch eine Berührung der einander gegenüberliegenden Reibflächen vermieden.
  • In F i g. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die miteinander zu kuppelnden Wollen sind mit 101 und 102 bezeichnet, denen jeweils die mit 103 bzw. 107 bezeichneten Kupplungshälften zugeordnet sind. Die Kupplungshälfte 107 besteht ebenfalls aus einer Nabe 108, zwei Weicheisenringen 109 und 110, zwischen denen ein fest mit diesen Weicheisenringen verbundener Dauermagnetrilig 112 angeordnet ist, und einem Reibring 113 mit einer Reibfläche 113'. Im Gegensatz zur Kupplungshälfte 7 in F i g. 1 ist bei der Kupplungshälfte 107 der Dauermagnetring 112 nicht verschiebbar, sondern stellt mit ein mittragendes Glied der Kupplungshälfte 107 dar. Die beiden Weicheisenringe 109 und 110 bilden ähnlich wie in F i g. 1 eine Führung 115 für einen auf der zylindrischen Außenfläche der Nabe 108 und des Rings 109 verschiebbaren Weicheisenring 116. Ebenso wie der Dauerniagnet 12 in F i g. 1 ist auch der Dauermagnet 112 radial zur Achse der Wolle 102 magnetisiert, so daß die Kraftlinion des Magneten durch die Weicheisenringe 109 und 110 entsprechend der gestrichelten Linie geleitet werden. Für den Fall, daß der Dauerniagnetring 112 aus einem Material besteht, das für die statischen Beanspruchungen als tragendes Glied nicht geeignet ist, sind die Ringe 109 und 110 mittels eines Ringes 111' aus unmagnetisierbarem Stoff verbunden.
  • Ähnlich wie die Kupplungshälfte 107 besteht auch die Kupplungshälfte 103 aus einer Nabe 117, zwei konzentrischen Weicheisenringen 118 und 119, die mittels eines unmagnetisierbaren Rings 111 miteinander verbunden sind. Auf der zylindrischen Außenfläche des Weicheisenrings 119 ist ein Reibring 120 befestigt, der einen Reibbelag 105 trägt. Die beiden Weicheisenringe 118 und 119 bilden zusammen mit dein unmagnetisierbaren Ring 111 eine der Führung 115 ähnliche Führung für einen auf der zylindrischen Außenfläche der Nabe 117 und des Weicheisenrings 118 verschiebbaren Weicheisenring 121. Die Weicheisenringe 118 und 119 sind in bezug auf die Weicheisenringe 109 und 110 der Kupplungshälfte 107 so angeordnet, daß ihre der Kupplungshälfte 107 zugekehrten Stirnflächen die entsprechenden Stirnflächen der Ringe 109 und 110 berühren, wenn die Reibfläche 113' der Kupplungshälfte 107 an den Reibbelag 105 der Kupplungshälfte 103 angedrückt wird.
  • Um die magnetischen Kraftlinien in den Weicheisenringen zu konzentrieren, sind die Teile 108, 113, 117 und 120 aus einem nicht magnetisierbaren Stoff. Ebenso ist, wie im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1, die Kupplungshälfte 103 mittels einer Schraube 104 und einer Nut-Feder-Verbindung 104' mit der Welle 101 verbunden, während die Axialverschiebung der Kupplungshälfte 107 auf der Welle 102 wieder durch einen Stellring 114 begrenzt ist.
  • Die in F i g. 2 dargestellte Ausführungsform zeigt zwei verschiedene Möglichkeiten der Steuerung der Kupplung, die einzeln oder beide gleichzeitig angewendet werden können. In der in F i g. 2 dargestellten Stellung der Ringe 116 und 121 verlaufen die magnetischen Kraftlinien des Dauermagneten 112 durch die Ringe 110, 119, 121, 118 und 109, wie das durch die gestrichelte Linie 112 angedeutet ist. Dadurch wird bewirkt, daß die Kupplungshälfte 107 an die Kupplungshälfte 103 angezogen wird. Ein Abschalten der Kupplung ist dadurch möglich, daß der Ring 116 in die Führung 115 hineingeschoben wird. Hier bewirkt der Ring 116 einen Kurzschluß der magnetischen Kraftlinien des Dauermagneten 112 innerhalb der Kupplungshälfte 107, so daß praktisch keine Kraftlinien mehr in die Weicheisenringe 118 und 119 gelangen und die Anziehungskraft zwischen den beiden Kupplungshälften 103 und 107 aufhört. Dasselbe kann je- doch auch dadurch bewirkt werden, daß der Ring 121 in Richtung des Pfeiles 123 verschoben wird, so daß er aus dem ringförmigen kaum zwischen den Weicheisetiringen 118 und 119 heraustritt und so den magnetischen Kraftfluß unterbricht. Eine besonders wirksame Beseitigung der Anziehungskraft zwischen den beiden Kupplungshälften wird dadurch erreicht, daß beide Ringe 116 und 121 gleichzeitig in der Richtung des Pfeils 123 verschoben werden. Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, erfolgt die Verschiebung beider Ringe senkrecht zu den magnetischen Kraftlinien, so daß dazu nur eine verhältnismäßig geringe Kräft erforderlich ist.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 zeigt eine Vorrichtung, die als Kupplung und als Breinse wirkt. Die Kupplungs- bzw. Bremshälfte 201 ist auf einer Welle 202 drehfest aber axial verschiebbar angeordnet. Auf der einen Seite dieser Kupplungs- bzw. Bremshälfte 207 ist auf der Welle 202 drehbar aber axial nicht verschiebbar eine Kupplungshälfte 203 angeordnet, die mit einem Antriebsrad 225 verbunden ist. Auf der anderen Seite der Kupplungs- bzw. Breinshälfte 207 befindet sich eine beispielsweise mit dein Maschinengehäuse fest verbundene Bremshälfte 303. Die Kupplungshälfte 203 besteht aus einer Nabe 217 und zwei Weicheisenringen 218 und 219, die mittels eines unmagnetisierbaren Rings 211 fest miteinander verbunden sind.
  • Auf der äußeren zylindrischen Fläche des Weicheisenthigs 219 ist ein Reibring 210 mit einem Reibbelag 205 angeordnet. In einer durch die Weicheisenringe 218 und 219 und den unmagnetisierbaren Ring 211 gebildeten Führung ist ein auf der zylindrischen Außenfläche des Rings 118 und der Nabe 217 axial verschiebbarer Weicheisenring 221 vorgesehen.
  • Entsprechend besteht auch die Bremshälfte 303 aus einem mittleren, beispielsweise mit dem Maschinengehäuse verbundenen Teil 317, zwei Weicheisenringen 318 und 319, die mittels eines unmagnetisierbaren Rings 311 miteinander verbunden sind, und einem Ring 320, der an seiner der Kupplungs- bzw. Bremshälfte 207 zugekehrten Stirnseite einen Reibbelag 205 trägt. Auch hier bilden die Weicheisenringe 318 und 319 mit dem unmagnetisierbaren Ring 311 eine Führung für einen axial verschiebbaren Weicheisenring 321.
  • Die Kupplungs- bzw. Bremshälfte 207 besteht aus einer Nabe 208, zwei Weicheisenringen 209 und 210, die durch einen Dauermagnetring 212 miteinander verbunden sind, und einem Reibring 213 mit zwei Reibflächen 213' und 213". Die zueinander konzentrischen Weicheisenringe 209 und 210 bzw. 218 und 219 bzw. 318 und 319 der drei verschiedenen Kupplungs- bzw. Bremshälften 207, 203 und 303 sind so angeordnet, daß sie einander unmittelbar fortsetzen. Ihre einander zugekehrten Stirnflächen berühren einander, wenn die entsprechenden Reibflächen der Kupplungs- bzw. Bremshälften aufeinander gedrückt werden.
  • In der in F i g. 3 dargestellten Stellung der verschiebbaren Weicheisenringe 221 und 321 werden die Kraftlinien des Dauermagneten 212 über die Ringe 210, 319, 321, 318 und 209, also über die Bremshälfte 303, geschlossen, so daß die Kupplungs- bzw. Bremshälfte 207 an die Bremshälfte 303 angezogen wird. Dadurch wird die Kupphings- bzw. Bremshälfte 207 und damit auch die Welle 202 gebremst. Wird hierbei die Kupplungshälfte 203 über das Antriebsrad 225 angetrieben, dann dreht sich die Kupplungshälfte 203 frei um die Welle 202.
  • Werden die beiden Weicheisenringe 221 und 321 in Richtung des Pfeils 223 verschoben, wird der magnetische Kraftfluß über die Bremshälfte 303 unterbrochen und mittels der Ringe 219, 221 und 218 über die Kupplungshälfte 203 geleitet. Dadurch wird die Kupplungs- bzw. Bremshälfte 207 an die Kupplungshälfte 203 angezogen und damit eine Kupplung dieser beiden bewirkt. Die Welle 202 läuft nun zusammen mit der Kupplungshälfte 203 um.
  • Das in F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung kann in der Weise abgewandelt werden, daß die Dauermagnete entweder als verschiebbare Ringe oder als Verbindungsringe zwischen den Weicheisenringen in den Kupplungs- bzw. Bremshälften 203 und 303 angeordnet sind, während die Weicheisenringe 209, 210 in der Kupplungs- bzw. Bremshälfte 207 ein Stück bilden.
  • Die an Hand der dargestellten Ausführungsbeispiele beschriebene Erfindung kann auch in entsprechender Weise bei Lamellenkupplungen verwendet werden.
  • Alle Ausführungen der Erfindung können auch mit axial magnetisierten Dauermagneten ausgerüstet werden, deren Leitungsteile dann eine sinngemäße Ausbildung erfahren müssen.
  • Als Werkstoff für die Dauennagneten wird vorzugsweise keramisches Material aus Polyoxyden des Eisens, Bariums und anderer Metalle verwendet, da die außerordentlich hohe Koerzitivkraft dieser Magneten für die Erfindung von besonderer Wichtigkeit ist, um einer Entmagnetisierung des Dauermagneten bei einer Unterbrechung des magnetischen Kraftflusses vorzubeugen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltbare Kupplung oder/und Bremse mit wenigstens einem Dauermagneten, der in eingerücktein Zustand die Kupplungs- oder Bremshälften reibschlüssig miteinander verbindet und dessen magnetischer Kraftfluß durch mindestens einen senkrecht zu den magnetischen Kraftlinien verschiebbaren Schaltteil steuerbar ist und durch magnetisierbare Teile der Kupplungs- oder Bremshälften geleitet wird, die sich in eingerücktem Zustand mit ihren gegenüberliegenden Stirnflächen berühren, gekennzeichnet durch die folgenden an sich bekannten Merkmale: a) daß die Leitungsteile (6, 6", 9, 10; 109, 110, 118, 119, 121; 209, 210, 218, 219, 318, 319) radial innerhalb der eigentlichen Reibflächen (13', 113'; 213', 213") angeordnet sind und b) daß die Stirnflächen dieser Leitungsteile kleiner sind als die Querschnittsflächen der unmittelbar an dem Dauermagneten (12, 112, 212) anliegenden Leitungsteile.
  2. 2. Kupplung oder/und Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsteile (6, 6', 9, 10; 109, 110, 118, 119, 121) in die Kupplungs- oder/und Bremshälften (3, 7; 103, 107; 203, 207; 303) aus nichtmagnetischem Material eingebettet sind. 3. Kupplung oder/und Bremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimflächen der Leitungsteile aus den einander zugekehrten Flächen der Kupplungs- oder/ und Bremshälften herausragen. 4. Kupplung oder/und Bremse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsteile aus gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehen. 5. Kupplung oder/und Bremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der den Dauermagneten (112, 212) nicht enthaltenden Hälfte (103, 203, 303) ein ringförmiger Leitungsteil (121, 221, 321) axial verschiebbar angeordnet ist, mittels dessen der magnetische Kraftschluß in dieser Hälfte unterbrechbar ist. 6. Kupplung oder/und Bremse nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Verwendung eines an sich bekannten gesinterten Oxyd-Dauermagneten. 7. Kupplung oder/und Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsteile (9, 10; 109 ' 110; 218, 219, 318, 319), die Führungen für den verschiebbaren Schaltteil (12; 116; 221, 321) bilden und über den Schalttell hinausragen, so daß der Schaltteil innerhalb dieser Führungen um einen bestimmten, dem möglichen Verschleiß der Kupplungs- oder Bremshälften entsprechenden Betrag ohne wesentliche Beeinflussung des magnetischen Kraftflusses verschiebbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 310 419, 970 126; schweizerische Patentschrift Nr. 295 772; französische Patentschriften Nr. 474 053, 1101667; USA.-Patentschrift Nr. 2 695 687.
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