DE1198544B - Etagenpresse mit Beschick- und Entleervorrichtung - Google Patents
Etagenpresse mit Beschick- und EntleervorrichtungInfo
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27N—MANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 29 j
Deutsche Kl.: 39 a7-5/04
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1198 544
S84223Ic/39a7
19. März 1963
12. August 1965
S84223Ic/39a7
19. März 1963
12. August 1965
Das Patent 1083 034 beschäftigt sich mit der
Herstellung von Spanplatten, Faserplatten und anderen Pressplatten in Etagenpressen, die auf flexiblen
Sieben gefertigt werden, und will das aufwendige und wegen Wechselbiegebeanspruchungen auf die
Siebe zerstörend wirkende Auf- und Abwickeln der Siebe auf besondere Auf- bzw. Abwickelvorrichtungen,
die vor den einzelnen Pressenplatten angeordnet sind, vermeiden. Das Hauptpatent bezieht
sich dazu auf eine Etagenpresse zur Herstellung von Pressplatten auf Sieben mit Beschick- und Entleervorrichtungen
sowie Siebein- und -ausfahrvorrichtung, wobei nach dem Hauptpatent mit Hilfe der
Ein- und Ausfahrvorrichtung die flexiblen Siebe unter Trennung von der gepreßten Platte und Einführung
derselben in die zugeordnete Etage des Entleerungsgestells in besondere, jeweils darunterliegende
Etagen des Entleerungsgestells einfahrbar sind. Dazu sind die den einzelnen Pressenetagen zugeordneten
Siebe an Zugmittel angeschlossen. Die Ausfahrvorrichtung dient dazu, die Siebe aus den
Pressenetagen herauszuziehen, während die Einfahrvorrichtung dazu dient, die Siebe in die Pressenetagen
einzufahren.
Der Antrieb der Siebeinfahr- und -ausfahrvorrichtung ist bei der Etagenpresse nach dem Hauptpatent
verhältnismäßig aufwendig. Tatsächlich müssen nicht nur die Zugmittel nach Maßgabe der hin
und her erfolgenden Bewegung der Siebe auf- und abgespult, sondern außerdem die Differenzen ausgeglichen
werden, die beim Öffnen und Schließen der Etagenpresse entstehen, welche nicht unerheblich
sind. Hierzu sind beim Hauptpatent die Zugmittel der einzelnen Pressenetagen neben den Pressen
nach Unterflur geführt und dort einzeln an angetriebene Auf- und Abwickeleinrichtungen angeschlossen,
die ihrerseits zu schwenkbaren Stationen zusammengefaßt sind. Letztere sind so eingerichtet,
daß durch die Schwenkbewegung dieser Stationen die Differenzen ausgeglichen werden, die beim
öffnen bzw. Schließen der Pressenetagen entstehen. Das ist aufwendig. Außerdem stört die Vielzahl der
neben den Pressenetagen nach Unterflur geführten Zugmittel, während darüber hinaus Längungen der
Zugmittel nicht einfach ausgeglichen werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, für eine Etagenpresse nach dem grundsätzlichen Aufbau
des Hauptpatentes einen wesentlich einfacheren Antrieb, der von den angegebenen Nachteilen frei ist
und Längungen der Zugmittel von selbst ausgleicht, zu schaffen. Dabei geht die Erfindung davon aus,
daß in der Etagenpresse nach dem Hauptpatent ne-Etagenpresse mit Beschick- und
Entleervorrichtung
Entleervorrichtung
Zusatz zum Patent: 1083 034
Anmelder:
Eugen Siempelkamp,
Krefeld, Hohenzollernstr. 69
Krefeld, Hohenzollernstr. 69
Als Erfinder benannt:
Eugen Siempelkamp, Krefeld
Eugen Siempelkamp, Krefeld
ben den Sieben auch andere flexible Beschickunterlagen, z. B. dünne Bleche, verwendbar sind.
Die Erfindung bezieht sich somit auf eine Etagenpresse zur Herstellung von Pressplatten auf flexiblen
Beschickunterlagen, z. B. Sieben oder dünnen Beschickblechen, mit Beschick- und Entleervorrichtung
sowie Ein- und Ausfahrvorrichtung für die flexiblen Beschickunterlagen, wobei nach dem Hauptpatent
mit Hilfe der Ein- und Ausfahrvorrichtung die flexiblen Beschickunterlagen unter Trennung von der
gepreßten Platte und Einführung derselben in die zugeordnete Etage des Entleerungsgestells in besondere,
jeweilig darunterliegende Etagen des Entleerungsgestells einführbar sind und wobei die den
einzelnen Pressenetagen zugeordneten Beschickunterlagen an Zugmittel angeschlossen sind. Die
Erfindung besteht darin, daß die Ausfahrvorrichtung für die flexiblen Beschickunterlagen stationäre
Aufwickeleinrichtungen für die Zugmittel mit ständig beaufschlagten, im Sinne des Aufwickeins arbeitenden
Ölmotoren aufweist (während die Einfahreinrichtung beliebig, jedoch so gestaltet ist, daß sie bei
Inbetriebnahme entgegen der Wirkung der arbeitenden Ölmotoren die flexiblen Beschickunterlagen in
die Pressenetagen einfährt).
Bei der erfindungsgemäßen Etagenpresse erfolgt offenbar der Ausgleich der Differenzen, die beim
Schließen und Öffnen der Presse entstehen, dadurch, daß die den Zugmitteln zugeordneten Ölmotore das
im Zuge des Schließens der Presse abzuwickelnde Zugmittel freigeben, während umgekehrt beim
Öffnen der Presse diese Zugmittel wieder aufgewickelt werden. Nach einer bevorzugten Aus-
509 630/376
Claims (1)
- führungsform ist jedem Zugmittel eine besondere len;' mirf0fer Mn:'Ölmotoren od.. dgl., wobeiJdieseAufwickeleinrichtung mit besonderem Ölmotor zu- Elemente der Einfährvorrichtung 13 nur zumgeordnet, so daß offenbar Längungen der Zugmittel Zwecke des Einziehens betätigt werden. Die Aus-von selbst durch Aufwickeln ausgeglichen werden. fahrvorrichtung für die flexiblen Beschickunter-Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind 5 lagen 3' besitzt erfindungsgemäß Aufwickeleinrich-vor allem darin zu sehen, daß bei der erfindungs- tungen 5 für die Zugmittel 4 mit ständig beauf-gemäßen Etagenpresse für die Zugmittel der flexib- schlagtem, im Sinne des Aufwickeins arbeitendemlen Beschickunterlagen ein einfachster Antrieb ver- Ölmotor 6.wirklicht ist, der von selbst auch die Differenzen Zweckmäßig ist dazu jedem Zugmittel 4 eine beausgleicht, die beim Öffnen und Schließen ausge- io sondere Aufwickeleinrichtung 5 mit besonderem glichen werden müssen. Darüber hinaus zeichnet Ölmotor 6 zugeordnet.sich die erfindungsgemäße Etagenpresse durch ein- Aus F i g. 1 und 2 geht die einfache Führung derfachste Seilführung aus, die sogar bezüglich der Zug- Zugmittel 4 hervor. Daher ist es möglich, wie inmittelführung so raumsparend ist, daß die Beschick- Fig. 1 und 2 ebenfalls angedeutet, die Beschick-und Entleervorrichtung zu einem Doppelhubkorb 15 vorrichtung? und die Entleervorrichtung8 gleich-oder einem Doppelhubgestell zusammengefaßt wer- sam ineinanderzuschachteln und einen Doppelhub-den kann. korb 9 vorzusehen, dessen einzelne Etagen entwederIm folgenden wird die Erfindung an Hand einer die Beschickvorrichtung 7 oder die Entleervorrich-lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden tung8 darstellen.Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt in sehe- 20 Hinsichtlich der Betriebsweise zeigt zunächstmatischer Darstellung Fig. 1, daß die Zugmittel4 der flexiblen Beschick-F i g. 1 eine erfindungsgemäße Etagenpresse in ge- unterlagen 3 auf der Aufwickelvorrichtung 5 unteröffnetem Zustand mit vor der Presse angeordneter der Wirkung der Ölmotore 6 aufgespult sind. Da-Beschick- und Entleervorrichtung sowie Ein- und durch hat sich jede den einzelnen Etagen derAusfahrvorrichtung für flexible Beschickunterlagen 25 Etagenpresse zugeordnete flexible Beschickunter-im Betriebszustand »Presse entleert«, lage 3 über die Rollen 10 unter die einzelnen Ent-F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 im Betriebs- leeretagen 11 geschoben, während sich gleichzeitigzustand »Presse wird beschickt« und die fertiggepreßte Platte 2 von diesen Beschickunter-Fig. 3 den Gegenstand nach Fig. 1 im Betriebs- lagen 3 getrennt und auf die Fördermittel 12 derzustand »Pressen des Gutes«. 30 Entleeretage 11 aufgeschoben hat. Gleichzeitig istDie in der Zeichnung dargestellte Etagenpresse von links kommend zu pressendes Gut 2 α in die besitzt mehrere, beispielsweise zehn oder zwanzig Beschicketagen dieser Einrichtung eingeführt wor-Pressenetagen mit einzelnen Pressenplatten 1, wobei den. Nunmehr wird die Einfahrvorrichtung 13 links jedoch im Ausführangsbeispiel nur zwei Etagen dar- neben der Presse eingeschaltet und werden folglich gestellt worden sind. Zur Etagenpresse gehören eine 35 gemäß Fig. 2 die flexiblen Beschickunterlagen3, Beschickvorrichtung zur Einführung des zu pressen- wie die Pfeile 14 andeuten, wieder in die einzelnen den Gutes in die Presse und eine Entleervorrichtung ' Etagen der Etagenpresse eingezogen. Gleichzeitig zur Aufnahme des fertiggepreßten Gutes aus der legt sich zu pressendes Gut 2 α auf diese Beschick-Presse. Im Ausführungsbeispiel sind Beschickvor- unterlagen 3 auf, so daß es mit diesem in die Etagen richtung und Entleervorrichtung zu einem einzigen 40 der Etagenpresse gelangt. Dazu ist entweder der Hubkorb oder Hubgestell zusammengefaßt, was im Hubkorb 9 oder das Hubgestell entsprechend abgeeinzelnen noch ausführlicher beschrieben wird. Zu- senkt oder sind die Etagen der Presse entsprechend nächst ist für die Erfindung wesentlich, daß das nach oben bewegt worden. Nach dem Einführen Gut 2 α in der Presse auf flexiblen Beschickunter- des zu pressenden Gutes in die einzelnen Etagen lagen 3 gepreßt wird, beispielsweise auf Sieben oder 45 erfolgt der Preßvorgang, wozu die einzelnen Preßdünnen Beschickblechen. Für die Bewegung dieser platten 1, wie die F i g. 3 zeigt, ganz nach oben geflexiblen Beschickunterlagen 3 ist eine besondere fahren werden. Dazu ist offenbar eine Längung der Ein- und Ausfahrvorrichtung vorgesehen. Mit Hilfe Zugmittel 4 der flexiblen Beschickunterlagen 3 erder Ein- und Ausfahrvorrichtung können die flexib- forderlich. Dies geschieht durch Abwickeln von den len Beschickunterlagen 3 unter Trennung von der 50 Aufwickelvorrichtungen 6 unter arbeitendem Ölmogepreßten Platte 2 unter Einführung der gepreßten tor 6. Der Ölmotor 6 ist also so ausgelegt, daß er in Platte 2 in die zugeordnete Etage der Entleervor- seiner Wirkung sowohl von der Einfahrvorrichtung richtung in besondere, jeweils darunterliegende Eta- 13 als auch von der beim Schließen der Pressen gen des Gestells eingeführt werden. Die einzelnen auftretenden (erheblichen) Kraft überwunden wird, flexiblen Beschickunterlagen 3 sind dazu mit Zug- 55
mitteln 4 versehen. Patentansprüche:In der Zeichnung ist nur die Ausfahrvorrichtungfür die flexiblen Beschickunterlagen 3 gezeichnet. 1. Etagenpresse zur Herstellung von Pressen-Die Einfahrvorrichtung 13 kann in beliebiger, an platten auf flexiblen Beschickunterlagen, z.B. sich bekannter Weise verwirklicht sein, beispiels- 60 Sieben oder dünnen Beschickblechen mit Beweise in Form eines Fahrarmes, an den die flexiblen schick- und Entleervorrichtung sowie Ein- und Beschickunterlagen 3 unmittelbar oder unter Zwi- Ausfahrvorrichtung für die flexiblen Beschickschenschaltung eines Zugmittels 4 angeschlossen sind unterlagen, wobei mit Hilfe der Ein- und Aus- und der sich im Ausführungsbeispiel rechts neben fahrvorrichtung die flexiblen Beschickunterlader Presse befindet und eine hin- und hergehende 65 gen unter Trennung von der gepreßten Platte Bewegung beschreibt, mit Hilfe von Elektromotoren, und Einführung derselben in die zugeordnete die die Zugmittel 4 zum Zwecke des Einziehens der Etage der Entleervorrichtung in besondere, jeflexiblen Beschickunterlagen 3 in die Presse aufspu- weils darunterliegende Etagen der Entleervor-richtung einführbar sind und wobei die den einzelnen Pressenetagen zugeordneten flexiblen Beschickunterlagen an Zugmittel angeschlossen sind, nach Patent 1083 034 dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfahrvorrichtung für die flexiblen Beschickunterlagen (13) Aufwickelvorrichtungen (5) für die Zugmittel (4) mit ständig beaufschlagten, im Sinne des Aufwickeins arbeitenden Ölmotoren (6) aufweist.2. Etagenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Zugmittel (4) eine besondere Aufwickeleinrichtung (S) mit besonderem Ölmotor (6) zugeordnet ist.3. Etagenpresse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickvorrichtung (7) und die Entleervorrichtung (8) zu einem Doppelhubkorb (9) oder Doppelhubgestell zusammengefaßt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 630/376 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
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| DE1198544B true DE1198544B (de) | 1965-08-12 |
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1963
- 1963-03-19 DE DES84223A patent/DE1198544B/de active Pending
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