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DE1198272B - Vakuum-Fuellmaschine - Google Patents

Vakuum-Fuellmaschine

Info

Publication number
DE1198272B
DE1198272B DE1959P0022940 DEP0022940A DE1198272B DE 1198272 B DE1198272 B DE 1198272B DE 1959P0022940 DE1959P0022940 DE 1959P0022940 DE P0022940 A DEP0022940 A DE P0022940A DE 1198272 B DE1198272 B DE 1198272B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
filling
heads
vacuum
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959P0022940
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Berthelsen
Arthur Frederick Whitehead
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pneumatic Scale Corp
Original Assignee
Pneumatic Scale Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pneumatic Scale Corp filed Critical Pneumatic Scale Corp
Priority to DE1959P0022940 priority Critical patent/DE1198272B/de
Publication of DE1198272B publication Critical patent/DE1198272B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

  • Vakuum-Füihnaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Vakuum-Füllmaschine mit umlaufenden, an eine Vakuumquelle angeschlossenen Füllköpfen, die auf die Behälter aufsetzbar sind.
  • Sie befaßt sich mit der Aufgabe, beim Abfüllen von luftempfindlichem Gut die nacheinander zu füllenden leeren Behälter vor deren Übergabe an die Fülleinrichtung der Maschine die Luft aus den Behältern zu entfernen und durch ein inertes Gas zu ersetzen.
  • Zum Füllen von Behältern mit luftempfindIichem Gut ist eine Maschine bekannt, die mit einer Zuführ- und Einteilvorrichtung für die leeren Behälter, ferner mit einer anschließenden umlaufenden Einrichtung zum Entfernen der Luft aus den Behältern und zum Einfüllen eines unter Überdruck stehenden inerten Schutzgases in letztere sowie aus einer Fülleinrichtung versehen ist und bei der die gasgefüllten Behälter unter Aufrechterhaltung einer Schutzgasatmosphäre der Fülleinrichtung zuführbar sind Bei einer Maschine dieser Gattung ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die umlaufende Einrichtung zum Entfernen der Behälterluft und zum Einfüllen des Schutzgases aus einer Anzahl von dicht auf die Behälteröffnung aufsetzbaren Gasspülköpfen besteht, die über Leitungen mit einem beweglichen Ventilkörper verbunden sind, dessen Austrittsöffnung jeder Leitung während der Bewegung des Ventilkörpers nacheinander an mindestens einem unter Vakuum stehenden Kanal und an mindestens einem weiteren Kanal für die Zuführung des unter Druck stehenden inerten Gases vorbeibewegbar sind.
  • Diese Ausbildung der Füllmaschine vereinfacht deren Aufbau und Funktion wesentlich, da keine geschlossenen Evakuierungs- oder Begasungskammern notwendig sind, deren gute Abdichtung schwierig ist Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Ansprüchen enthalten. In der nachfolgenden Beschreibung und in den Zeichnungen wird eine bevorzugte, beispielsweise Ausführungsform der Erfindung erläutert, wobei die gesamte Maschine beschrieben wird, ohne daß das Schutzbegehren fieber den Inhalt der Ansprüche hinaus erweitert werden soll. Es zeigt F i g. 1 eine Grundrißansicht einer Rotations-Vakuum-Füllmaschine, die mit der neuen Behälterevakuierungs- und Ausspüleinrichtung ausgerüstet ist, Fig.2 eine Horizontal-Querschnlttsansicht längs der Linie 2-2 der F i g. 3, die Antriebseinrichtung zeigend, Fig.3 einen Seitenriß der in Fig. 1 gezeigten Maschine, Fig.4 eine senkrechte Querschnittsansicht längs der Linie 4-4 der Fig. 1, einen der Evakuierungs-und Ausspülköpfe der Transporteinrichtung zeigend, mit dem Ausspülkopf in abgesenkter Stellung, Fig. 5 eine horizontale Querschnitt-Grundrißansicht eines Einzelteiles, Iängs der Schnittlime 5-5 der Fig. 4 gesehen, F i g. 6 eine Qnerschnitt-Einzeiteilansicht, ähnlich Fi g. 4, den Evakuier- und Ausspülkopf in angehobener Stellung zeigend, längs der Schnittlinie 6-6 der Fi g. 1 gesehen, Fig. 7 eine Grundriß-EXetailansicht eines Teiles der in F i g. 1 gezeigten Ausspüleinrichtung, Fig. 8 einen senkrechten Querschnitt der Vakuum-Fü1Imaschine Iängs der Schnittlinle 8-8 der Fig. 1 gesehen, F i g. 9 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie 9-9 der F i g. 1, den ausgespülten Behälter in Ausrichtung mit einem Vakuumfüllkopf und den Spülkopf in angehobener Stellung über der Behältermündung zeigend, Fig. 10 eine ähnliche Ansicht, die den Behälter angehoben in Anlage an seinen Füllkopf zeigt, und Fig. ei eine Detailansicht eines Verbindungsrohres.
  • Ganz allgemein befaßt sich die Erfindung mit einer Vakuum-Füllmaschine, die eine neuartige Behälterreinigungseinrichtung zum Evakuieren und Ausgasen aufeinanderfolgender leerer Behälter während ihres Transportes zu ihren entsprechenden Vakuumfüllköpfen und ihrem an diese erfolgenden Ansetzen aufweist, um den Sauerstoffgehalt der Behälter vor dem Füllvorgang auf einen Geringstwert herabzusetzen, wodurch die Oxydation der Materialien verhindert wird, die nachfolgend durch den Vakuumfüller in die Behälter eingebracht werden und die, wenn sie länger der Lufteinwirkung ausgesetzt werden, besonders leicht der Verunreinigung verfallen.
  • In den Zeichnungen, insbesondere Fig. 1, stellt ganz allgemein 10 eine umlaufende Vakuum-Fülleinrichtung dar, die eine Mehrzahl von im Kreisumfang auf Abstand stehenden Vakuumfüllköpfen aufweist, die allgemein mit 12 bezeichnet sind und zu denen nacheinander leere Behälter 14 von einem Zuführförderer 16 durch eine umlaufende Zubringereinrichtung zugeführt werden, die allgemein mit 18 bezeichnet ist. Die Evakuier- und Spülvorrichtung ist, allgemein mit 20 bezeichnet, an der umlaufenden Zubringereinrichtung 18 angebracht und mit dieser bewegbar und umfaßt eine Mehrzahl von sich radial erstreckenden und im Kreisumfang auf Abstand stehenden Evakuier- und Spülköpfen 22, die so angeordnet sind, daß sie während des Zubringevorganges mit den Mündungen aufeinanderfolgender Behälter 14 in dichtschließende Verbindung gebracht werden können. Die Vaknum-Fülleinrichtung 10 ist mit einer Mehrzahl von Hubplattformen 24 versehen, die unterhalb ihren entsprechenden Füllköpfen 12 angeordnet sind. Im Betrieb wird während der fortlaufenden Drehung der Zubringe- und Fülleinrichtung ein Behälter 14 durch die Transporteinrichtung auf eine Hubplattform 24 aufgebracht, woraufhin der Behälter von letzterer zum Vakuumfüllen bis zu einer dichtenden Anlage an dem Füllkopf 12 angehoben wird. Daraufhin wird die Hubplattform abgesenkt und der gefüllte Behälter von seiner Plattform durch einen umlaufenden Transportgreifer 26 auf einen Abtransportförderer 28 umgesetzt, um schließlich an eine nicht gezeigte Behälterverschließmaschine ausgeliefert zu werden.
  • Wie aus F i g. 1 und 3 zu ersehen ist, werden die Behälter 14 aus einem Zuführvorrat auf den Förderer 16 in gegenseitiger Anlage voranbewegt und mit der einen Seite einer Zubringeschnecke 30 zugeführt, deren Schraubengänge eine allmähliche größer werdende Steigung haben, um auf diese Weise den Abstand benachbarter Behälter fortschreitend zu vergrößern und nacheinander die zuvorderst vorangehenden Behälter in senkrechter Ausrichtung den aufeinanderfolgenden Spülköpfen 22 darzubieten. Die Zubringeschnecke 30 ist auf der einen Seite des Förderers 16 angeordnet und zwischen seitlich sich vorstreckenden Armen 32 gelagert, die von auf Abstand stehenden aufrechten Armen 34 einer Konsole 36 getragen werden. Diese ist auf einer Welle 38 schwenkbar aufgesetzt, wobei diese schwenkbar angebrachte Konsole mittels Justierschraube 42 einstellbar an Konsolen 40 befestigt ist, die sich vom Maschinenrahmen abstrecken, so daß es möglich ist, die Zubringeschnecke den Behältern einstellbar anzunähern oder sie von diesen zu entfernen.
  • Die Zubringeschnecke 30 ist so angeordnet, daß sie in einer zeitlichen Abhängigkeit von dem Umlauf der Zubringeeinrichtung 18 in Umlauf setzbar ist, was durch Verbindungen von einer senkrechten treibenden Welle 44 und Kegelräder 46 nach der horizontalen Welle 38 hin geschieht. Die Welle 38 ist mit einer Zwischenwelle 50 durch ein Rädergetriebe 52 verbunden, wobei die Welle 50 durch eine Kette und einen Kettenradtrieb 54 mit einer oberen Welle 56 verbunden ist, die in einem der aufrechten Arme 34 vorgesehen ist. Die obere Welle 56 steht mit der Zu- bringeschnecke durch eine Kette und einen Kettentrieb 58 in Verbindung.
  • Die zuvorderst voranbeförderten, auf Abstand stehenden Behälter auf dem Förderer 16 werden von Taschen 60 aufgenqmmen, die von Ausschnitten in senkrecht auf Abstand voneinander stehenden kreisringförmigen Transportplatten 62 gebildet werden.
  • Diese Platten werden von einem sich drehenden Konsolteller 64 getragen, der einen Teil der rotierenden Zubringeeinrichtung 18 bildet. Wie aus F i g. 4 zu ersehen ist, sind die Taschen 60 mit aufeinanderfolgenden Spülköpfen22 ausgerichtet und so angeordnet, daß ihr Abstand voneinander dem Aufeinanderfolgen der Behälter entspricht, wie sie von der Zubringeschnecke 30 hinzugeführt werden. Die Taschen dienen dazu, die Behälter von dem Förderer 16 auf eine ortsfeste Auflagescheibe 68 zu überführen, die von der Platte 70 des Maschinenrahmens getragen ist. Die kreisringförmigen Transportplatten 62 werden von dem Konsolteller 64 mittels Hängebolzen 71 getragen, wobei zwischen den Platten jeweils eine Distanzhülse 72 eingesetzt ist und die Platten durch Schraubeumuttern 74 in der Zusammenbaustellung gehalten werden. Die Behälter werden durch äußere Führungsschienen 61- geführt und in den Taschen 60 verbleibend gehalten.
  • Wie in F i g. 4 dargestellt ist, ist der Konsolteller 64 auf eine zentrale Welle 76 aufgekeilt, die in oberen und unteren Lagereinheiten 78 bzw. 80 drehbar abgestützt ist. Die hiervon getragene Welle 76 nebst der Spüleinrichtung20 sind so angeordnet, daß sie in senkrechter Richtung axial justierbar sind, um sich Behältern von verschiedener Höhe anpassen zu können. Das obere Lager 78 ist an der Platte 70 mittels Bolzen 82 befestigt und mit einer sich nach abwärts erstreckenden Hülse 84 versehen, deren oberes Ende an der Nabe eines Handrades 86 anliegt, welches über ein Gewinde mit einem Zwischenteil der Welle 76 im Eingriff steht. Eine Verlängerungshülse 87, die mit Gewinde fest auf das Handrad 86 aufgeschraubt ist, stützt sich auf das Drucklager 88 auf, das zwischen der Hülse 87 und dem oberen Ende eines Antriebsflansches 90 eingefügt ist, der in der unteren Lagereinheit 80 seine Stütze findet. Der Antriebsflansch 90 ist auf das untere Ende der zentralen Welle 76 aufgefedert, wobei die Federkeilnut so lang erstreckt ist, daß ein senkrechtes Einjustieren der Welle möglich ist. Der Antriebsfiansch ist mit einem mittels Bolzen befestigten Kettenrad 92 versehen und durch einen Kettentrieb mit dem Hauptantrieb der Maschine verbunden. Der Antriebsflansch 90 ist ferner mit einer Festklemmeinrichtung 94 (s. F i g. 5) versehen, um die Welle in ihrer senkrechten Justierlage festhalten zu können. Das senkrechte Einjustieren wird in der Weise herbeigeführt, daß zunächst die Festklemrneinrichtung 94 gelöst, dann das Handrad 86 gedreht wird, um die axiale Bewegung der zentralen Welle 76 in bezug auf die Lagereinheiten 78, 80 zu bewirken, und schließlich die Klemmeinrichtung 94 wieder angezogen wird.
  • Wie F i g. 2 ersehen läßt, geschieht der Antrieb der zentralen Welle 76 mittels einer Kette 96, die über das Kettenrad 92, um das Kettenrad 98, das auf der senkrechten Triebwelle 44 festsitzt, über Leerlaufkettenräder 100, 102 und das Kettenrad 104 läuft, das auf eine senkrechte Antriebswelle 106 aufgesetzt ist. Die Welle 106 ist durch eine Kette und einen Kettenradantrieb 108 mit einer senkrechten Welle 110 verbunden, auf die der dem Abtransport dienende Armstern 26 aufgesetzt ist. Die Welle 110 ist mit einem Stirnzahnrad 112 versehen, das mit der Treibwelle 114 durch ein Zwischengetrieberad 116 verbunden ist. Auf der Haupttreibwelle 114 sitzt ein Schneckenrad 118, das mit einer Schnecke 120 im Eingriff steht, die fest auf eine Welle 122 aufgesetzt ist. Die Welle 122 steht über eine Kette und einen Kettenradtrieb 124 mit einem Elektromotorl26 in Verbindung. Das zum Antrieb der umlaufenden Vakuumfülleinrichtung dienende Getrieberad 128 ist mit dem Stirnrad 112 über einen Zahnradtrieb 130 verbunden. Wie ganz allgemein aus Fig.3 entnommen werden kann, kann die Hauptantriebswelle 114 mit einer Kupplung 132 bekannter Bauart zur Sicherung gegen Oberlastungen versehen sein, die imstande ist, den Antrieb bei abnormal großem Drehwiderstand, wie er im Falle eines Verklemmens der Behälter vorkommen kann, abzukuppeln und den Stromkreis für den Antriebsmotor zu öffnen, wodurch ein Zerbrechen der Behälter oder eine Beschädigung der Betriebsteile der Maschine verhindert wird. Bei der praktischen Ausführung kann die Welle 110 mit einer ähnlichen tSberlastsicherheitseinrichtung bekannter Art (in der Zeichnung nicht dargestellt) ausgestattet sein. Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, kann der Einzelantriebsmotor 134 des Förderers 16 durch einen Riemen 136 mit einer Geschwindigkeitsreduziereinrichtung 138 verbunden sein, wobei letztere durch eine Kette und einen Kettenradtrieb 140 mit der Antriebsscheibe 142 des Förderers in Verbindung steht.
  • Aus den Fig.3 und 4 ist ersichtlich, daß jeder radial angeordnete Spülkopf 22 einen Hohlkörper mit einer Kammer 150 aufweist und an seiner Unterseite mit einer Öffnung 152 versehen ist, wobei eine kreisringförmige, federnd nachgiebige Abdichtscheibe 154 von dem Kopf getragen wird und die Öffnung umrandet. Diese Scheibe dient der luftdicht abschließenden Anlage an die Mündung eines Behälters. Jeder Spülkopf 22 ist ferner an seinem inneren Ende mit einer Öffnung 156 versehen, die durch ein flexibles Rohr 158 mit einer Umlaufventileinrichtung, in der Zeichnung allgemein mit 160 bezeichnet, in Verbindung steht. Die Enden des flexiblen Rohres 158 können mit Dichtmitteln 159 (Fig. 11) versehen sein, um luftdichte Abdichtungen zwischen den Spülköpfen und der Ventilanlage 160 zu gewährleisten. Jeder Spülkopf ist, wie es aus F i g. 4 zu entnehmen ist, so von dem drehbaren Konsolteller 64 getragen und an diesem angebracht, daß er in bezug auf diesen senkrecht bewegbar ist. Jeder Spülkopf ist mit einem senkrechten Hülsenteil 162 aus einem Stück geformt, das mit Buchsen 163 versehen ist und zwecks senkrechter gleitender Bewegbarkeit auf einen hohlen, aufrechten Schaft 164 aufgesetzt ist, der an seinem unteren Ende mittels einer Schraubenmutter65 in dem Konsolteller 64 befestigt ist. Der senkrechte Hülsenteil 162 ist mit einer seitlich hervortretenden Nabe 166 versehen, die einen Zapfen 168 trägt, der darin befestigt und mit einer Walze 170 versehen ist, die mit einem kreisringförmigen Nockenteil 172 zusammenarbeitet, der von einer ortsfesten, kreisringförmigen Konsole 174 getragen wird. Eine Feder 176, die sich zwischen einem unteren Kappenteil 178 am Ende des hohlen Schaftes 164 und einem oberen Kappenteil 180 erstreckt, das an dem oberen Ende der Hülse 162 anliegt, ist bestrebt, den Spülkopf 22 nach abwärts in die Dichtanlage an der Mündung eines Behälters zu bringen. Ein abwärts gerichteter Zapfen 182, der von dem Spülkopf getragen ist und von der Hülse 162 einen Abstand hat, wird, wie es in Fig. 1 und 6 gezeigt ist, gleitbar von einer ausgebuchsten Öffnung 184 in dem Konsolteller 64 aufgenommen, um eine Drehung des Spülkopfes aus seinem tragenden Schaft zu verhindern. Im Betrieb werden die Spülköpfe 22 einer nach dem anderen in ihre angehobene Stellung gebracht, wenn sie in die übereinstimmende Ausrichtung mit ihren entsprechenden Behältern gelangen, und unmittelbar danach einer nach dem anderen in die dichtende AnlagemitihrenBehälterngebracht, wie in Fig. 4 gezeigt.
  • Die Umlaufventileinheit 160 besteht aus einem unteren kreisringförmigen Ventilkörper 186, der von dem drehbaren Konsolteller 64 getragen wird und mit diesem zusammen drehbar ist, sowie einem damit zusammenwirkenden oberen kreisringförmigen Ventilkörper 188, der sich auf den besagten unteren Ventilkörper aufstützt und auf den Außenumfang einer ortsfesten Zwischenkonsole 190 aufgepaßt ist, die von einer Lagereinheit 192, welche an dem oberen Ende der Welle 76 vorgesehen ist sowie einer zweiten, an dem oberen Ende des umlaufenden Konsoltellers vorgesehenen Lagereinheit 194 getragen wird. Die kreisringförmige Lagerkonsole 174, die den Nockenteil 172 trägt, ist über einen abgeschulterten Teil an der Zwischenkonsole 190 angebracht und kann daran, wie es in Fig.6 gezeigt ist, durch Bolzen195 gesichert sein. Die Konsole 174 und ihre damit verbundene Konsole 190 werden durch eine radiale Stange 196 gegen Drehung festgehalten, die an der Konsole 174 festgemacht ist und an ihrem äußeren geschlitzten Ende mit einem aufrecht stehenden Stift 198 im Eingriff steht, der von einer Konsole200 ab steht, die an der Platte des Maschinenrahmens angebracht ist. Wie in den Fig. 1 und 4 gezeigt ist, kann der obere Ventilkörper 188 durch anfängliches Drehen gegenüber der Konsole 174 einjustiert werden, was durch die Verbindung mittels eines Bolzens 202 ermöglicht ist, dessen unteres Ende in eine Öffnung in dem sich einwärts erstreckenden Teil des Ventilkörpers 188 fest eingesetzt ist und dessen oberes Ende sich durch einen nach einem Kreisbogen verlaufenden Schlitz 204 hindurcherstreckt, in dem der Bolzen mittels einer Schraubenmutter 206 angezogen werden kann, um die Teile in der einjustierten Stellung zu erhalten. Wie ebenfalls aus den F i g. -1- und 4 ersichtlich, trägt die ortsfeste Konsole 174 eine Anzahl federnd nachgiebig angebrachter Druckeinrichtungen, die, allgemein mit 208 bezeichnet, dazu dienen, den ortsfesten Ventilkörper 188 abwärts in eine Abdichtanlage mit dem beweglichen Ventilkörper 186 zu drängen. Wie hierin gezeigt ist, ist jede Druckeinrichtung 208 in einem aufrecht stehenden Nabenteil 210 untergebracht um umfaßt eine Druckplatte 212, die an der oberen Fläche des Ventilkörpers 188 zur Anlage kommen kann, sowie eine Schraubenfeder214, die zwischen die Druckplatte 212 und einen Bundring 216 zwischengelegt ist, der an dem Ende einer Justierschraube 218 sitzt.
  • Die Justierschraube 128 in eine Verlängerungshülse 222 eingesetzt, die mit Gewinde in die Nabe 210 eingeschraubt ist. Wie Fig. 4 weiterhin zeigt, ist zwischen dem oberen und unteren Ventilkörper 188 bzw.
  • 186 ein kreisringförmiger Verschleißstreifen und abdichtener Teil 224 zwischengelegt.
  • Jeder untere Ventilkörper 186 ist, wie es Fig.7 im einzelnen zeigt, mit einzelnen Durchlässen 226 versehen, die so angeordnet sind, daß sie in der Aufeinanderfolge mit bogenförmig geschlitzten Durchlässen - hier als vier auf Abstand stehende Durchlässe gezeigt, die in die Unterseite des oberen Ventilkörpers 188 eingearbeitet sind - kommunizieren.
  • Die beiden ersten kreisbogenförmigen Durchlässe oder Schlitze enthalten Evakuierungsdurchlässe 228, 23#. Jeder einzelne von ihnen kann mit getrennten Valçuum+tuellen verbunden sein und wird vorzugsweise einzeln mit getrennten Vakuumquellen durch äiihche Verbinduagen verbunden, die eine Leitung umfassen, welche mit Gewinde in einen Nippel 234 eingeschraubt ist, die luftdicht in die obere Seite des ortsfesten Ventilkörpers 88 eingesetzt ist und mit dessen entsprechenden kreisbogenförmigen Durchlaß in Verbindung steht. Die beiden nachfolgenden kreisbogenförmigen Durchlässe haben Gasdurchlässe 236, 238, die durch ähnliche einzelne Nippel und Leitungen mit Quellen eines inerten Gases, wie Stickst}ff, verbunden sind.
  • Beim Betrieb der Evakuierungs- und Ausgasungseinrichtung ins 1) wird unmittelbar, nachdem ein Spülkopf 22 durch seinen Nocken 172 zur abdichtenden Einwiskainliage an die Mündung eines Behälters abgesenkt worden ist, der mit diesem durch die Zufiihrschnecke 30 in Übereinstimmungslage gebracht worden war, der Durchlaß 226, der mit dem Spülkopf in Verbindung steht, mit dem ersten kreisbogenförmigen Schlitz 228 in Verbindung gebracht, um die Evakuierung des Behälters zu bewirken. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß zu dieser Zeit mit teilweiser Evakuierung des Behälters der Spülkopf 22 durch den Nockenteil 1727 wie in F i g. 6 gezeigt, angehoben werden kann, wobei der Behälter auf Grund der Saugwirkung mit seinem Spülkopf in dichtender Anlage verbleibt, wodurch der Boden des Behälters von dera Förderband 16 abgehoben wird und während des Evakuierungsvorganges nicht weiterhi auf dem Band und der ortsfesten Auflagescheibe 68 auflegt. Die erste Sufe der Behälterevakuierung kann unter einem verhältnismäßig hohen Vakuum geschehen, um die meiste Luft aus den leeren Gefäßen abzuführen. Die Spülköpfe werden dann ohne Vakunmverlust mit dem kreisbogenförmigen Schlitz 230 in kommunizierende Verbindung gebraucht, um die Evakuierung in der zweiten Stufe durchzuführen, so die Behälter wiederum einem jetzt verhältnismäßig höherem Vakuum ausgesetzt werden Pralttisch tritt eine leichte Vakuumabsenkung während der ersten Evakuierungsstufe jedesmal ein, wenn ein leerer Behälter an einem Spülkopf zur Anlage gebracht wird Der Zweck der Durchführung der Evakuierung in zwei Stufen und mittels voneinander u bhängiger Vakuumquellen ist der, die Folgewirkung eines solchen Vakuumabfalles während der zweiten Stufe auszuschalten und die Zweitstufen-Evakuierungseinrichtung von der verunreinigenden Luft zu isolieren, die mit jedem in die erste Stufe eintretenden Behälter eingebracht wird, so daß letzten Endes mit der zweiten Stufe verhältnismäßig hoch evakuierte Behälter erhalten werden, die im wesentlichen ganz von Luft frei sind. Die Spülköpfe verbleiben während der ganzen Dauer der Evakuierungs-und Ausgasungsvorgänge mit ihren entsprechenden Behältern in dichtender Anlage. Zu bemerken ist, daß, wenngleich wie beschrieben die Behälter außer Reibungsanlage an dem Förderband 16 und der Auflagescheibe 6& gelangen, ein solches Anheben während des Umsetz- bzw. Transport- sowie des Evakuierungsvorganges nicht für ein wirksames Arbeiten der Evakuierungs- und Spüleinrichtung wesentlich ist und daß die Behälter an dem Förderband und der Auflagescheibe während des Umsetzens und der Evakuierung, wenn es gewünscht wird, in gleitender Berührung bleiben können. In jedem Falle ist der Nocken 172 dazu bestimmt, ein Absenken der Spülköpfe 22 zu bewirken, um die Böden der Behälter auf die Auflagescheibe 68 abzustellen und in gleitende Anlage an diese zu bringen, bevor sie in den Ausgasungsstationen ankommen.
  • Die Ausgasungsvorgänge werden vorzugsweise in ebenfalls zwei Stufen durchgeführt. Der erste Ausgasungsvorgang wird bewirkt, wenn der Spülkopf 22 mit dem kreisbogenförmigen Durchlaß236 in Behandlungsberührung kommt, wo der evakuierte Behälter mit inertem Gas ausgespült wird. In dieser Stufe des Reinigungs- oder Spülvorganges wird das Gas in den Behälter vorzugsweise unter einem Druck eingelassen, der merklich über dem atmosphärichen Druck, im wesentlichen bei etwa 1,59 kg/cm2 liegt.
  • Der Vorteil, daß die Behälter einem Druck inerten Gases von einem gut über Atmosphärendrnck liegenden Druck unterworfen werden, besteht darin, daß, wenn der Spülkopf 22 nachfolgend aus der Einwirkanlage an der Mündung seines Behälters wegbewegt ist, der vorhandene Druck in dem Behälter dazn führt, daß Gas nach oben und aus dem Behälter nach auswärts gedrängt wird, wobei das Gas, das auf diese Weise herausgedrückt wird, wenigstens einen Teil des in dem Behälter verbleibenden Sauerstoffes mit sich führt und auch bestrebt ist, irgendwelche Luft in dem Bereich um die Mündung des Gefäßes zu dem Zeitpunkt der Übergabe des Behälters an die Hubplattform 24, die einen Teil der Vakuumfüllmaschine 10 bildet, zurückzutreiben. Im Betrieb der Anlage bewirkt der Nockenteil 172 das Anheben des Spülkopfes 22 von der Mündung des Behälters, wenn er sieh dem Punkt der Übergabe der Behälter von der ortsfesten Tragscheibe 68 auf die Plattform 24 nähert, was, wie in F i g. 1 gezeigt, in dem Punkt der Tangierung der Umlaufbahn der Behälter durch die Transporteinrichtung und durch die Vakuumfülleinrichtung geschieht. Zu dieser Zeit steht der Spülkopf mit der zweiten Spülstation 238 in Verbindung, wodurch das Entweichen von Gas von dem angehobenen Spülkopf bei einem verhältnismäßig niedrigen Druck ermöglicht wird und wodurch die Gegend um die Mündung des Behälters mit dem inerten Gas während des Anhebens der Spülköpfe und der Heraufbewegung des Behälters auf seine Hubplattform 24 überflutet wird, wobei das Entlassen von Gas aus dem Spülkopf für eine kurze Zeit nach der Übergabe des Behälters auf die Plattform 24 und während der Wegbewegung des Spülkopfes von dem Behälter auf der Plattform 24 fortgesetzt wird. Es ist ferner Vorsorge getroffen, daß zu dieser Zeit inertes Gas durch den Mantelteil 11 des Vakuumfüllkopfes 12 entlassen wird, wie es aus F i g. 9 und 1 ersichtlich ist, wodurch um die Mündung des evakuierten und gespülten Behälters während dessen Anhebens zu der dichtenden Anlage an seinem Vakuumfüllkopf eine Atmosphäre von inertem Gas aufrechterhalten bleibt.
  • Wie in Fig. 8 gezeigt, kann als Vakuumfülleinrichtung vorzugsweise eine bekannte Maschine verwendet werden (USA.-Patentschrift 2 360 198), die eine Mehrzahl von mit mantelartigen Trichtern versehenen Füllköpfen 12 aufweist, die von einer umlaufenden Stützkonsole 240 getragen werden, welche ebenso den Materialzufuhrtrichter 242 trägt, welcher Öffnungen in Verbindung mit den Materialeinlässen 244 jedes Füllkopfes hat. Jeder Füllkopf 12 ist ferner mit Durchlässen246 versehen, die mittels flexibler Leitungen 248 mit einzelnen Ventilblöcken 250 verbunden werden können, deren jeder eine Kammer 252 hat, die durch Leitungen254, einen Verteiler 255 und die zentrale hohle Tragwelle 286 mit einer Vakuumquelle verbunden ist. Die Ventilblöcke 250 können von ähnlicher Bauart sein und in ähnlicher Weise arbeiten wie die erwähnte bekannte Maschine und sind mit einer Mehrzahl von allgemein mit 257 bezeichneten nockengesteuerten Ventilen versehen, um das Vakuum so zu steuern, daß die Evakuierung der Behälter und das Abziehen des Materials durch den Einlaß 244 in den Behälter zu dessen Füllung erfolgt. Ein Durchlaß 258 in jedem Ventilblock 250 ist mittels einer Leitung 260 mit einer Quelle inerten Gases verbunden, welches unter Druck in einer Kammer 262 enthalten ist, die von der konischen Innenwand eines Zufuhrtrichters 242 und dem Oberteil der Stützkonsole 240 umgrenzt ist. Ein anderer Durchlaß 264 in dem Ventilblock 250 steht über die Leitung 248 mit den Durchgangswegen 246 in dem Füllkopf in Verbindung, so daß im Betrieb der nockengesteuerte Ventilblock 250 so gesteuert werden kann, daß inertes Gas unter Druck über die Durchgangswege in den Mantelteil 11 des Füllkopfes und um die offene Mündung eines Behälters ausgelassen wird, der in Betriebsstellung dazu angehoben worden ist, wobei dieser Vorgang fortgesetzt wird, bis die Mündung des Behälters in dichtende Anlage an seinen Füllkopf gelangt ist, woraufhin der Behälter evakuiert und in der zuvor beschriebenen Weise gefüllt wird.
  • Beim Betrieb der vorbekannten Fülimaschine ist einer der Durchlässe oder Schlitze in dem Ventilblock nach der Atmosphäre hin offen, und während eines einzelnen Füllvorganges wird das Innere jedes Behälters bei jedem Füllzyklus mehrmals abwechselnd evakuiert und nach der Atmosphäre hin geöffnet, um ein Sich absetzen oder Stopfen des pulvrigen Materials in dem Behälter während aufeinanderfolgender Teilfüllvorgänge zu bewirken. Bei der vorliegenden Bauweise ist der Durchlaß 264, wie ersichtlich, statt nach der Atmosphäre hin offen, mit dem unter Druck stehenden inerten Gas verbunden, so daß in der Praxis das Material mit dem inerten Gas während solcher aufeinanderfolgender Teilfüllvorgänge, wo sich das Material mit dem Gas mischt, gereinigt wird, wobei aufeinanderfolgende Evakuierungsvorgänge während des Füllens mit dem Gas irgendwelche in dem Behälter verbleibende Luft weiterhin wegbefördern und damit die Verunreinigung des Materials durch Luft verhindern. Mit fortschreitendem Abschluß des Füllvorganges wird das inerte Gas ferner veranlaßt, durch den Füllkopf und um die Mündung des Behälters zu strömen, während der gefüllte Behälter abgesenkt wird und dessen Übergabe auf den Auslaßförderer 28 durch den Uberführungsgreifer 26 erfolgt. Im praktischen Betrieb liefert dieser Auslaßförderer28 die Behälter an eine nicht dargestellte Verschlußanbringungsmaschine, wobei geeignete Yorkehrungen getroffen sind, um die offenen Mündungen der gefüllten Behälter gegen den Eintritt von Luft zu schützen, während diese nach dort abgehen, bis die Behälter mit einem Verschluß versehen sind.
  • Wie in F i g. 8 gezeigt ist, ist das obere Ende des in Umlauf versetzbaren Zufuhrtrichters 242 so angebracht, daß es sich in bezug auf und in in Abdichtung gegen eine hohle ortsfeste Hülse 266 drehen kann, die über dem Trichter von einer Konsole 265 getragen wird, welche, wie aus F i g. 3 zu ersehen, an ortsfesten Stützsäulen 267 befestigt ist. Die Hülse 266 ist mit einem abgekröpften Teil 268 versehen, der mittels einer Leitung 270 mit einer Materialzufuhrquelle verbunden ist. Das obere Ende der konischen Kammer 262 weist eine Leitung 272 auf, die sich durch die Hülse 266 hindurcherstreckt und in einer oberen Konsole274 drehbar abgeordnet ist, wobei die Leitung mit einer Kammer 276 in Verbindung steht, die sich in einer Verbindungskonsole 278 vorfindet. Die Kammer 276 ist durch eine Leitung 280 mit einer Quelle von unter Druck stehendem inertem Gas verbunden. Beim Betrieb der Vakuumfüllmaschine wird die konische Kammer 262 mit einem inerten Gas unter Druck gefüllt, das durch Leitungen 260 zu der Kammer 252 in den Ventilbiöcken 250 und durch Leitungen 248 zu den Füllköpfen hinzugeleitet werden kann, wie beschrieben.
  • Weiterhin sind Vorkehrungen getroffen, um inertes Gas unter Druck in den Raum über dem Material in den Zufuhrtrichter 242 einzuführen. Wie F i g. 8 ersehen läßt, münden Verbindungsleitungen 282, die sich von der Inertgaskammer262 aus abgewinkelt vorerstrecken, in mit Sieben versehene Öffnungen 284 in das Innere des Zufuhrtrichters, wodurch die Fläche über dem Material in dem Trichter mit inertem Gas beflutet und der Luftzutritt hierzu ausgeschlossen wird. Wie Fig. 8 weiter erkennen läßt, steht eine Entlüfungsöffnung 282 an der Unterseite des den Trichterdeckel tragenden Teiles 287 mit einem Durchgangsweg 289 in der Hülse und mit einer oberen Entlüftungsöffnung 293, die nach der Atmosphäre hin offen ist, in Verbindung, damit, wenn Gas unter Druck in die Kammer 262 eingeleitet wird, Luft entweichen kann. Der Druck des Gases auf die obere Materialoberfläche in den Trichter dient auch dazu, jegliche Tendenz einer Brückenbildung des darin befindlichen Materials zu verringern. Geeignete Rührschaufeln 291, die sich von der ortsfesten Hülse 266 nach dem Inneren des rotierenden Zufuhrtrichters 242 erstrecken, dienen dazu, den Fluß des Materials durch den Trichter zu fördern, während Rührschaufeln 288, die an der aufrecht stehenden Leitung und mit dieser drehbar angebracht sind, dazu dienen, das Material zu lockern und dessen Fluß zu fördern, wenn von der Leitung Material in den Zufuhrtrichter eintritt.
  • Weiterhin sind Vorkehrungen für das Aufrechterhalten einer im wesentlichen konstanten Niveauhöhe des Materials in dem Zufuhrtrichter getroffen, die, wie F i g. 8 zeigt, aus einer Fühlerplatte 290 bestehen können, die an dem Ende eines Armes 292 angebracht ist, der wiederum an dem Ende einer senkrechten Stange294 sitzt, die sich in der Hülse 266 vor- und zurückdrehen kann. Das obere Ende der Stange kann mit einem Schalterarm 296 versehen sein, der normalerweise durch eine (nicht gezeigte) Feder in Nichteinwirkstellung gehalten wird, und der so angeordnet ist, daß er auf einen Mikroschalter 298 zur Einwirkung kommt, wenn die Höhe des Materials ein vorbestimmtes Niveau übersteigt und die Fühlerplatte 290 berührt. Der Mikroschalter 298 kann einen 509 629/161 Teil eines (nicht gezeigten) Stromkreises bilden, durch den die Materialzufuhr durch die Zufuhrleitung 270 vorübergehend unterbrochen wird, bis das aus dem Trichter abgezogene Material, dessen Niveauhöhe unter die Bahn der Fühlerplatte absenkt, woraufhin die Zufuhr des Materials wieder automatisch eingeleitet wird.
  • Schließlich ist die Anlage mit geeigneten Mitteln zum Heben und Senken der Vakuum-Fülleinrichung in bezug auf das horizontale Niveau des Förderers ausgerüstet, wodurch eine Anpassung an Behälter von verschiedener Höhe möglich ist. Das kann, wie es in F i g. 8 dargestellt ist, hydraulisch durch die Verwendung eines Zylinders 300 geschehen, der an dem oberen Teil der Tragkonsole 240 befestigt ist, welche mit einem Kolben 302 zusammenarbeitet, welcher von dem oberen Ende einer zentralen rotierenden Stützeinheit 304 ausgeht. Der Zylinder wird mit einem hydraulischen Mittel 306 über eine Rohrleitungsverbindung 308 gespeist, die sich aufwärts durch die Leitung 272 und die Konsole 278 hindurcherstreckt und in einem Verlängerungszwischenstück 310 endet, das durch eine Leitung 312 mit einer Quelle eines hydraulischen Mittels verbunden sein kann. Soll das Niveau der Vakuum-Fülleinrichtung gehoben oder gesenkt werden, so können die Verbindungsbolzen 314, welche die Vakuum-Fülleinrichtung mit der zentralen Einheit 304 verbunden halten, in ihren Schlitzverbindungen gelöst werden, und es kann ein hydraulisches Mittel von Hand in die Zylinder eingepumpt werden, um deren Anheben zu bewirken, oder der Flüssigkeitsdruck vermindert werden, um das Absenken der Einheit herbeizuführen, woraufhin die Bolzen 314 wieder festgezogen werden können, um die Vakuum-Fülleinrichtung in ihrer justierten Lage zu sichern.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Füllen von Behältern mit luftempfindlichem Gut, mit einer Zuführ- und Einteilvorrichtung für die leeren Behälter, ferner mit einer anschließenden umlaufenden Einrichtung zum Entfernen der Luft aus den Behältern und zum Einfüllen eines unter Überdruck stehenden inerten Schutzgases in letztere sowie aus einer Fülleinrichtung, der die gasgefüllten Behälter unter Aufrechterhaltung einer Schutzgasatmosphäre zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Einrichtung zum Entfernen der Behälterluft und zum Einfüllen des Schutzgases aus einer Anzahl von dicht auf die Behälteröffnung aufsetzbaren Gasspülköpfen (22) besteht, die über Leitungen (158) mit einem beweglichen Ventilkörper (186) verbunden sind, dessen Austrittsöffnung (226) jeder Leitung (158) während der Bewegung des Ventilkörpers (186) nacheinander an mindestens einem unter Vakuum stehenden Kanal (228, 230) und an mindestens einem weiteren Kanal (236, 238) für die Zuführung des unter Druck stehenden inerten Gases vorbeibewegbar sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasspülköpfe (22) am Umfang eines rotierenden Tellers (64) angeordnet sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß zur stufenweisen Herstellung eines erhöhten Behältervakuums zwei Vakuumleitungen (228, 230) vorgesehen sind, mit denen die Leitungsenden (226) während des Umlaufes der Gasspülköpfe (22) nacheinander in Verbindung gelangen.
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur stufenweisen Füllung der evakuierten Behälter mit inertem Gas zwei Druckleitungen (236, 238) vorgesehen sind, mit denen die Leitungsenden (226) während des Umlaufes der Gasspülköpfe (22) nacheinander in Verbindung gelangen.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasspülköpfe (22) quer zur Bewegungsebene der Behälter (14) in Abdichtlage auf die Behältermündungen bewegbar sind.
  6. 6. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Querbewegung der Spülköpfe (22) ein koaxial zum rotierenden Teller (64) und unbeweglich angeordneter Nockenring (172) vorgesehen ist.
  7. 7. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit rotierenden Vakuum-Füllköpfen (12) ausgestattete Fülleinrichtung (10) in bezug auf den rotierenden Teller (64) derart angeordnet ist, daß die Gasspülköpfe (22) an der Stelle und im Augenblick des übertritt der Behälter (14) von dem Teller (64) zur Fülleinrichtung (10) koaxial zu den jeweils zugeordneten Füllköpfen (12) liegen.
  8. 8. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch reibungsloses Überführen der Behälter (14) vom rotierenden Teller (64) zur Fülleinrichtung (10) durch Verwendung der Sogwirkung, während der die Behälter infolge ihrer Evakuierung an dem Gasspülkopf hängen.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die, wie bekannt, an den Vakuumfüllköpfen vorgesehenen und über Leitungen (248) mit einem Ventilblock (250) verbundenen Durchlässe(246) einerseits mit einer Vakuumquelle und andererseits während des Einführens eines zu füllenden Behälters(14) und gegebenenfalls zeitweise während des Füllens mit einer Quelle eines unter Druck stehenden inerten Gases verbindbar sind.
  10. 10. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllköpfe (12) mit einem nach dem Aufsetzen den Behälteroberteil umgebenden, etwa zylindrischen Mantel (11) zur Führung des die Behältermündung umströmenden inerten Gases versehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nur.331721; USA.-Patentschriften Nr. 1 881 783, 2 066 356, 2 088 012, 2 262 685, 2 344 975, 2 360 198, 2 885 485; »Phönix«-Handbuch, 6. Auflage, Nürnberg, 1947, S. 171 bis 173.
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