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DE1198254B - Strassenverkehrssignalanlage - Google Patents

Strassenverkehrssignalanlage

Info

Publication number
DE1198254B
DE1198254B DES70686A DES0070686A DE1198254B DE 1198254 B DE1198254 B DE 1198254B DE S70686 A DES70686 A DE S70686A DE S0070686 A DES0070686 A DE S0070686A DE 1198254 B DE1198254 B DE 1198254B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clock
clock distributor
distributor
road traffic
outputs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70686A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ulrich Biederstedt
Heinrich Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES70686A priority Critical patent/DE1198254B/de
Publication of DE1198254B publication Critical patent/DE1198254B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/07Controlling traffic signals
    • G08G1/081Plural intersections under common control

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Compression Or Coding Systems Of Tv Signals (AREA)

Description

  • Straßenverkehrssignalanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Straßenverkehrssignalanlage zur zentralen Steuerung der einzelnen jeweils bestimmte Verkehrsflüsse an den Straßenkreuzungen regelnden Signalgeber mittels über eine zu diesen Kreuzungen führende Steuerleitung nacheinander gegebenen, unterschiedlichen, gleiche Anzahl Binärschritte aufweisenden Impulsgruppen, die im Zusammenwirken mit dort vorgesehenen, im Takt der Binärschritte fortschaltbaren Taktverteilern die Signallampenschalter einstellen. Bekannt ist es schon, Impulse verschiedener Zeitdauer, unterschiedlicher Polarität oder Amplitude zur zentralen Steuerung einer Verkehrssignalanlage zu verwenden. Auch Impulsgruppen mit unterschiedlicher Anzahl von Impulsen, die in den Empfangseinrichtungen gezählt und damit verschiedenartige Schaltbefehle auslösen, sind für Steuerzwecke in Verkehrsanlagen schon verwendet worden. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, mehrere unterschiedliche Impulsgruppen derart zu verwenden, daß durch die erste untereinander unterschiedliche Anzahl von Impulsen aufweisende Gruppe eine bestimmte Kreuzung oder sogar ein bestimmter Signalgeber angerufen werde und erst durch eine zweite Impulsgruppe, ebenfalls mit untereinander unterschiedlicher Anzahl von Impulsen, der eigentliche Befehl an die Empfangsstelle übermittelt werde.
  • Alle diese bekannten Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, der entsprechend dem Mindestabstand zweier Einsatzpunkte in Verkehrssignalanlagen im allgemeinen 1 Sekunde nicht überschreiten darf, nur eine beschränkte Anzahl von unterschiedlich zu regelnden Signalgebern einstellbar sind und nur eine diesen entsprechende Anzahl Signalgeber über eine Leitung an die Zentrale angeschlossen werden können.
  • Auch ist es schon bekannt, über Fernleitungen mit eine gleiche Anzahl Binärschritte aufweisenden Impulsgruppen über einen im Takt der Binärschritte fortschaltbaren Taktverteiler die Signallampenschalter einzustellen. Doch wurden damit bisher immer nur eine von mehreren Lampen entsprechend dem übertragenen Signal ausgewählt und durch die nächstfolgende Gruppe wieder gelöscht. Damit wäre zwar die Möglichkeit gegeben, die einzelnen Signallampen einer Kreuzung nacheinander anzurufen und einzustellen, aber das schlagartige Umschalten mehrerer Lampen, wie es bei Verkehrssignalanlagen im Einsatzpunkt bei jedem Signalbildwechsel erforderlich ist, kann damit nicht erreicht werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Straßenverkehrssignalanlage zur zentralen Steuerung der Lichtsignalgeber an den einzelnen Kreuzungen zu schaffen, deren Programmgebeeinriehtung eine gleiche Anzahl Binärschritte aufweisenden Impulsgruppen mit einfachen Schaltmitteln zu programmieren gestattet und in kurzer Aufeinanderfolge eine Vielzahl Schaltbefehle über die Steuerleitung an die Empfangseinrichtungen an den einzelnen Kreuzungen zu geben und dort so lange zu speichern vermag, damit beim nächsten Signalbildwechsel schlagartig durch einen Ausführungsbefehl alle für diesen Einsatzpunkt erforderlichen Signallampenschalter umgestellt werden können. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Programmgebeeinrichtung in der Zentrale aus einem Taktgeber und mindestens drei, durch diesen mit zueinander unterschiedlichen Untersetzungsverhältnissen fortschaltbaren Taktverteilern besteht, an welche zum Einstellen einer Zahl unterschiedlicher Impulsgruppen die dieser Zahl entsprechende Anzahl Codierer anschließbar sind, und daß jede der Empfangseinrichtungen an den einzelnen Empfangsstellen an den im Takt der Binärschritte fortschaltbaren Taktverteiler angeschlossene, durch die nacheinander gegebenen unterschiedlichen Impulsgruppen gleicher Anzahl Binärschritte wahlweise einstellbare Speichereinrichtungen aufweist, über die bei jedem Signalbildwechsel durch einen von der Zentrale gegebenen Ausführungsbefehl in Gestalt einer bestimmten Impulsgruppe gleicher Anzahl Binärschritte gleichzeitig alle Signallampenschalter entsprechend einstellbar sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann als Codierer der Programmgebeeinrichtung ein solcher Verwendung finden, der aus mehreren elektrisch steuerbaren Schaltern und einer Programmiereinrichtung, vorzugsweise auftrennbaren Brücken besteht, die zusammen bestimmte, durch die Programmiereinrichtung auswählbare Ausgänge des durch den Taktgeber im Takt der Binaärschritte fortschaltbaren Taktverteilers über mindestens einen Schalter nur dann mit der gemeinsamen Steuerleitung verbinden, wenn die in Schaltabhängigkeit zueinander stehenden Schalter gleichzeitig mit Spannung von den zwei anderen Taktverteilern beaufschlagt sind.
  • Eine vorteilhafte Weiterentwicklung der Erfindung sieht Zuteiler vor, von denen jeder eine Anzahl der Ausgänge des die Reihenfolge der einzelnen Impulsgruppen bestimmenden Taktverteilers entsprechende Anzahl Eingänge und Ausgänge aufweist, welche durch die gleiche Anzahl Umschalter so miteinander verbunden werden, daß sie, nämlich die Umschalter, in abgefallener Stellung jeweils einen Ein- und Ausgang gleicher Ordnungszahl und daß sie in der, weil von dem die Einsatzpunkte bestimmenden Verteilerschalter mit Spannung beaufschlagten, angezogenen Stellung jeweils einen Eingang mit einem Ausgang der nächstniedrigen Ordnungszahl verbinden.
  • Vorteilhafterweise werden die Codierer über einen Kreuzschienenverteiler an den die Einsatzpunkte für die Signalbildwechsel bestimmenden Taktverteiler angeschlossen. Dabei ist es vorteilhaft, jedem Codierer einen Zuteiler beizugeben, wobei die Eingänge des dem ersten Codierer beigegebenen Zuteilers an die entsprechenden Ausgänge des die Reihenfolge der einzelnen Impulsgruppen bestimmenden Taktverteilers und die den übrigen Codierern beigegebenen Zuteiler jeweils mit ihren Eingängen an die Ausgänge gleicher Ordnungszahl des vorhergehenden Zuteilers anschließbar sind.
  • Auch besteht die Möglichkeit, daß von den für die Signalbildwechsel verschiedener Signalgeber eines Einsatzpunktes erforderlichen Codierern jeweils die gleichen elektrisch steuerbaren Schalter über ihre Eingänge gemeinsam an einen der Ausgänge des die Einsatzpunkte bestimmenden Taktverteilers und die anderen, unter sich ebenfalls gleichen elektrisch steuerbaren Schalter über ihre Eingänge einzeln an die verschiedenen Ausgänge des die Reihenfolge der einzelnen Impulsgruppen bestimmenden Taktverteiler angeschlossen sind.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Schaltungen mehrerer in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele. Es zeigt F i g. 1 die schematische Schaltung eines bausteinmäßig ausgebildeten, steckbaren Codierers mit einem Zuteiler zur Erzeugung und Einordnung unterschiedlicher Impulsgruppen unter Verwendung von Relais, F i g. 2 die schematische Schaltung eines bausteinmäßig ausgebildeten, steckbaren Codierers mit einem Zuteiler zur Erzeugung und Einordnung unterschiedlicher Impulsgruppen unter Verwendung von Transistoren, F i g. 3 die Schaltung einer Zentrale, welche unterschiedliche Impulsgruppen auszusenden gestattet, F i g. 4 die Schaltung einer weiteren Zentrale, welche ebenfalls unterschiedliche Impulsgruppen auszusenden gestattet und bei der die einzelnen Signalprogramme für die Signalgeber mittels Kreuzschienenverteiler einstellbar sind, F i g. 5 die Schaltung einer Empfangs- und Auswertesteile für die unterschiedlichen Impulsgruppen, F i g. 6 das Verschlußschema für eine einfache, durch vier Signalgeber geregelte Kreuzung und die dazu erforderlichen Impulsgruppen. Der in F i g. 1 dargestellte Codierer C soll steckbar und bausteinmäßig aufgebaut aus Isolierplättchen bestehen. Er dient zur Herstellung der erforderlichen verschiedenen Impulsgruppen für die unterschiedlichen Steuerbefehle. Dabei ist für eine Zentrale Z nach F i g. 3 nur der über der strichpunktierten Linie dargestellte Codierer C erforderlich, während die Zentrale Z gemäß F i g. 4 auch den darunterliegenden Zuteiler Zu erfordert. Der Codierer C besteht aus zwei Relais M, m 1 und N, n und sieben Drahtbrükken b 1 bis b7. Der Zuteiler Zu besteht aus den Kontakten m2 bis m38 des Relais M. Die Wirkungsweise des Codierers C ist folgende: Nur wenn gleichzeitig Spannung an den beiden Eingangsklemmen e : 0 und e : 1 liegt, wird der Kontakt n geschlossen und damit die Ausgangsklemme a : 0' mit den Codiererklemmen c : 0 bis 7 verbunden. Durch Heraustrennen einzelner Brücken b1 bis b7 kann dabei zwischen verschiedenen Klemmen die Verbindung unterbrochen und damit die Codierung durchgeführt werden. Wenn also beispielsweise der Kontakt n geschlossen ist und nacheinander an die Codiererklemmen c : 0 bis 7 nach Art eines durchlaufenden Drehwählers Spannung gelegt wird, so gelangen nur die Impulse an den Ausgang a : 0', bei denen die Brücken b1 bis b7 nicht aufgetrennt worden sind.
  • Der Zuteiler Zu wirkt wie folgt: An die Eingangsklemmen e : 1 bis 19 wird ebenfalls in bestimmten Zeitabständen, beispielsweise durchlaufend, nacheinander alle 50 Millisekunden Spannung gelegt, und diese Spannungsimpulse erscheinen in der gleichen Reihenfolge an den entsprechenden Ausgangsklemmen a: 1' bis 19', wenn der Eingangskontakt e: 0 nicht mit Spannung beaufschlagt ist. Wenn dagegen der Eingangskontakt e: 0 an Spannung liegt, also das Relais M angezogen hat, wird für die Dauer der ersten 50 Millisekunden das Relais N anziehen und damit eine Impulsserie über den Kontakt n gegeben werden können, während der zweite Spannungsimpuls von 51 bis 100 Millisekunden nun nicht mehr an der Ausgangsklemme a: 2', sondern an der Ausgangsklemme a: 1' ansteht. Die ganzen an den Eingangsklemmen e: 1 bis 19 eingespeisten Impulse stehen also dann nicht mehr an den entsprechenden Ausgangsklemmen a: 1' bis 19' an, sondern sind um eine Klemme verschoben. Das Zusammenwirken der Zuteiler Zu untereinander und mit den Codierern C wird weiter unten bei Erläuterung der Zentrale Z nach F i g. 4 beschrieben.
  • Der in F i g. 2 dargestellte Codierer C verwendet an Stelle der Relais M und ihren verschiedenen Schaltkontakten die Transistoren T1 bis T60 als Schalter, arbeitet aber grundsätzlich nach demselben Prinzip. Auch hier ist für die Zentrale Z nach F i g. 3 nur der über der strichpunktierten Linie liegende Codierer C erforderlich, während für die Zentrale Z nach F i g. 4 der Codierer C sowie der Zuteiler Zu benötigt werden.
  • In F i g. 3 ist die Schaltung einer Zentrale Z dargestellt, in welcher der Taktgeber Tal im Rhythmus von 5 Millisekunden den Taktverteiler V1 steuert, so daß nacheinander an dessen Klemmen V1: 0 bis 9 jeweils 5 Millisekunden lang Spannung steht, ähnlich wie an den Kontakten eines durchlaufenden Drehwählers. An die Klemme V1 : 9 ist der Taktverteiler V2 angeschlossen, so daß dieser im Rhythmus von 50 Millisekunden jeweils einen Weiterschalteimpuls erhält und somit nacheinander jeweils 50 Millisekunden lang an den Klemmen V2: 1 bis 20 des Taktverteilers V2 Spannung liegt. Schließlich sind über den Programmwahlschalter PS an die Klemme V2: 20 des Taktverteilers V2 entweder der Taktverteiler V3, bzw. V32 angeschlossen, so daß verschiedene Programme ausgewählt werden können. An den Klemmen V3: 1 bis 90 der Taktverteiler V3, bzw. V32 liegt nacheinander jeweils 1 Sekunde lang Spannung. An die Klemmen V1 0 bis 7 des Taktverteilers V1 sind jeweils die Eingangsklemmen c : 0 bis 7 der bereits beschriebenen Codierer C sinngemäß angeschlossen. Die Ausgangsklemmen a: 0' sämtlicher verwendeten Codierer C sind gemeinsam mit der Steuerleitung L verbunden. Wie später durch das Verschlußschema in F i g. 6 gezeigt wird, sind für jeden Signalbildwechsel eines Signalgebers (Sgl, Sg2 usw.) bestimmte unterschiedliche Impulsgruppen erforderlich, die in den Einsatzpunkten 1° bis 8° über die Steuerleitung L gegeben werden. Es sind deshalb auch für jeden Einsatzpunkt 1° bis 8° eine jeweils der an den einzelnen Signalgebern (Sgl, Sg2 usw.) durchzuführenden Signalbildwechsel entsprechende Anzahl Codierer C notwendig. Die Eingangsklemmen e: 0 aller für jeweils einen der Einsatzpunkte 1° bis 8° erforderlichen Codierer C sind deshalb gemeinsam an eine dem betreffenden Einsatzpunkt entsprechende Klemme V3: 1 bis 90 des Taktverteilers V3, bzw. V32 anzuschließen. So sind beispielsweise die nur teilweise dargestellten möglichen neunzehn Codierer C in der linken senkrechten Reihe fI für den Einsatzpunkt l° sämtlich an den Kontakt V3: 1 des Taktverteilers V3, bzw. den Kontakt V3:5 des Taktverteilers V32 angeschlossen. Die Codierer C der zweiten senkrechten Reihe I von links für den Einsatzpunkt 2° sind mit ihren Eingangsklemmen e: 0 jeweils an die Klemme V3: 3 des Taktverteilers V3, bzw. an die Klemme V3: 8 des Taktverteilers V32 angeschlossen usw. Schließlich sind die in der waagerechten Reihe I liegenden Codierer C sämtlich mit ihrer Eingangsklemme e:1 an die Klemme V2:1 des Taktverteilers V2 und die Codierer in der waagerechten Reihe II mit ihrer Eingangsklemme e: 1 an die Klemme V2: 2 des Taktverteilers angeschlossen usw., bis zur waagerechten Reihe XIX der Codierer C, die mit ihrer Eingangsklemme e: 1 an die Klemme V2: 19 des Taktverteilers V2 angeschlossen sind. In der waagerechten Reihe XX ist schließlich noch ein weiterer Codierer C128 vorgesehen, dessen Eingangsklemme e: 0 über Gleichrichter als Entkopplungsglieder mit sämtlichen, einen Signalbildwechsel steuernden Kontakten der Taktverteiler V3, bzw. V32 entsprechend den acht Einsatzpunkten 1° bis 8° verbunden ist, während seine Eingangsklemme e: 1 mit der Klemme V2: 20 des Taktverteilers V2 verbunden ist. Dieser Codierer C128 gibt jeweils den Ausführungsbefehl an die in Kreuzungsnähe angeordnete Empfangsstelle E. Zur Änderung eines eingestellten Programms können entweder die verschiedenen Einsatzpunkte 1° bis 8° jeweils für alle dazugehörigen Signalgeber Sgl, Sg2 usw. auf einen anderen Zeitpunkt eingestellt werden, und dann brauchen nur die Anschlüsse für die senkrechten Reihen CI,, I usw. der Codierer C an andere Ausgänge V3:1 bis 90 des Taktverteilers V3 angeschlossen zu werden. Sollen dagegen auch die einzelnen Signalbildwechsel der verschiedenen Signalgeber Sgl, Sg2 usw. zeitlich gegeneinander verändert werden, so müssen gleichzeitig die entsprechenden Codierer C in bezug auf ihre Zuordnung in senkrechten Reihen CI,, II usw. durch Umstecken geändert werden. Sollen insgesamt nur neunzehn Signalgeber an die in F i g. 3 beschriebene Zentrale Z angeschlossen werden, so können an jeden der neunzehn verfügbaren Ausgänge V2: 1 bis 19 des Taktverteilers V2 die für jeweils einen der Signalgeber Sgl, Sg2 höchstens vier erforderlichen Codierer C gemeinsam angeschlossen werden. Von den vier Einsatzpunkten eines Signalgebers Sgl, Sg2 usw. für die vier Signalbilder (Rtlge, gn und ge) müssen nämlich niemals zwei gleichzeitig durchgegeben werden; es kann dann also jeder beliebige Signalplan für die neunzehn Signalgeber Sgl, Sg2 bis Sg19 allein durch Rangieren der Eingänge e: 0 der entsprechenden Codierer C an den Ausgängen V3: 1 bis 90 des Taktverteilers V3 eingestellt werden.
  • Demgegenüber kann bei der in F i g. 4 dargestellten Zentrale Z mit mehr als neunzehn Signalgebern allein durch einen einzigen Einstellvorgang für jeden Signalgeber Sgl, Sg2 usw. jeder Signalbildwechsel zu jedem beliebigen Zeitpunkt eingestellt werden. Die Zentrale Z gemäß F i g. 4 erfordert ebenfalls einen Taktgeber Tal und mindestens drei Taktverteiler V1, V2, V3, jedoch sind hier noch Zuteiler Zu erforderlich, welche den Codierern C beigegeben sind. Die Codierungseingänge c: 0 bis 7 sind wiederum wie im Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 an den Taktverteiler V1 und die Ausgänge a: 0' an die gemeinsame Steuerleitung L angeschlossen. Dagegen sind die Eingangsklemmen e:1 bis 19 des dem ersten Codierer C1 beigegebenen Zuteilers Zu l an die ersten neunzehn Kontakte V2: 1 bis 19 des Taktverteilers V2 und die neunzehn Eingangsklemmen e:1 bis 19 des dem zweiten Codierer C2 beigegebenen Zuteilers Zug an die Ausgangsklemmen a: 1' bis 19' des dem ersten Codierer C1 beigegebenen Zuteilers Zul angeschlossen usw. Schließlich ist die Eingangsklemme e: 1 des Codierers C128, der keinen Zuteiler Zu mehr benötigt, an den Ausgang V2: 20 des Taktverteilers V2 angeschlossen. Die Eingangsklemmen e: 0 der Codierer Cl bis C127 liegen dagegen über Gleichrichter als Entkopplungsglieder an den waagerechten Schienen der hier als Kreuzschienenverteiler ausgestalteten Programmplatten P1 bzw. P2. Wenn jedoch der Ausführungsbefehl, den der Codierer C126 geben muß, jede Sekunde durchgegeben werden darf, unabhängig davon, ob ein Signalbildwechsel erfolgen soll oder nicht, so kann auf die Gleichrichter bei der Kommandoschiene 128 und auf diese Schiene selbst verzichtet werden. Dann ist aber der Eingang e: 0 des Codierers C128 unmittelbar an den Ausgang V2: 20 des Taktverteilers V2 anzuschließen. An diesen Kreuzschienenverteilern P1 und P2 können also die Einsatzpunkte 1° bis 8° der einzelnen Signalbildwechsel eingestellt werden. So ist beispielsweise der Codierer Cl, durch welchen dem Signalgeber Sgl der Befehl für das Signal Rot übermittelt wird, an die Schiene rt des Signalgebers Sg 1 im Programmverteiler P1 und P2 angeschlossen und der Codierer C2 an die Signalschiene rtlge des Signalgebers Sgl der Programmplatte P1 und P2 und sinnentsprechend so fort für alle weiter nicht dargestellten Codierer C3 bis C127. Für den Codierer C128, der die Ausführungsbefehle an die Empfangsstellen E gibt, ist eine besondere, waagerechte Kommandoschiene 128 auf der Programmplatte P1 bzw. P2 vorgesehen, und diese ist ohne Entkopplungsglieder unmittelbar mit der Eingangsklemme e: 0 verbunden, dagegen muß diese Schiene über Gleichrichter als Entkopplungsglieder mit den entsprechenden senkrechten Zeitschienen des Kreuzschienenverteilers verbunden werden.
  • Wenn bei den Zentralen Z gemäß F i g. 3 oder 4 die Codierer C nicht über Gleichrichter als Entkopplungsglieder, sondern über Umschalter oder Koinzidenzgatter entweder unmittelbar mit den verschiedenen Eingängen V3: 1 bis 90 des Taktverteilers V3 oder mittelbar damit über die Programmplatten P1 bzw. P2 verbunden werden, so genügt in beiden Fällen für diese verschiedenen Zentralen auch bei mehreren Programmen ein einziger Taktververteiler V3, und der dargestellte ProgrammschalterPS entfällt.
  • In F i g. 5 ist ein Ausführungsbeispiel für die Empfangsstelle E dargestellt, die für eine oder mehrere örtlich nahe beieinanderliegende Kreuzungen verwendbar ist. Sie ist durch die Steuerleitung L mit der Zentrale Z verbunden. In der Empfangsstelle E sind an die Steuerleitung L ein Taktgeber Tat, welcher als Start-Stop-Generator ausgebildet ist, eine Invertiereinrichtung J und die Speichereinrichtung Sp unmittelbar angeschlossen. Der Taktgeber Tat steuert im Rhythmus von 5 Millisekunden den Taktverteiler V4, an dessen neun Ausgänge V4: 1 bis 8 die Speichereinrichtung Sp mit ihren Ringkernen k 1 bis k7 und k1' bis k7' und der Taktgeber Tat angeschlossen sind. Diese Ringkerne k1 bis k7 und k l' bis k7' sind beispielsweise Speicherkerne mit rechteckähnlicher Form der Magnetisierungskurve. Von der Speichereinrichtung Sp wird die Decodiereinrichtung DC mit ihren Ringkernen KI bis K128 eingestellt, die ihrerseits die Speichereinrichtung Sp' mit einhundertsiebenundzwanzig Ringkernen K1' bis K127' einstellt. An die einzelnen Ringkerne KI' bis K127' der Speichereinrichtung Sp' sind über Transistoren TR 1' bis TR 127' als Entkopplungsglieder Relais mit zwei stabilen Endlagen angeschaltet, von denen nur die Relais S1 bis S8 dargestellt wurden. Durch einen entsprechenden Impuls an die Relais S1 bis S3 und S5 bis S7 für die Signalgeber Sgl und Sg3, werden die einzuschaltenden Relais in ihre Wirklage und gleichzeitig die abzuschaltenden in die Ruhelage verschwenkt, während die Relais S4 und S8 für die Signalgeber Sg2 und Sg4 durch den entsprechenden Impuls jeweils in die eine oder andere Wirklage eingestellt werden.
  • Das in F i g. 6 dargestellte Verschlußschema einer Kreuzung mit den Signalgebern Sgl und Sg3 für den Fahrzeug- und den Signalgebern Sg2 und Sg4 für den Fußgängerverkehr, wird durch die für die einzelnen Einsatzpunkte 1° bis 8° dargestellten Impulsgruppen geschaltet. Dabei wird durch eine bestimmte Impulsgruppe jeweils nur der Signalbildwechsel für einen Signalgeber befohlen. Im vorliegenden Fall sind also für den Einsatzpunkt 2° im Zeitpunkt Sekunde 3 und den Einsatzpunkt 3°, im Zeitpunkt Sekunde 6, jeweils nur eine Impulsgruppe für den Signalbildwechsel des einzigen Signalgebers Sgl bzw. Sg2 und eine Impulsgruppe für die Ausführung des Befehls erforderlich. Dagegen sind für den Einsatzpunkt im Zeitpunkt Sekunde 1 zwei Impulsgruppen für die Signalbildwechsel der Signalgeber Sgl und Sg3 und eine Impulsgruppe zur Ausführung des Befehls und im Einsatzpunkt sogar drei Impulsgruppen für die Signalbildwechsel der Signalgeber Sgl, Sg3 und Sg4 und eine Impulsgruppe für die Ausführung des Befehls erforderlich. Damit die Verkehrssignalanlage bei Inbetriebnahme sofort die richtigen Signale zeigt, muß zunächst von der Zentrale Z ein ganzer Signalbildzyklus durchgegeben werden, und erst dann darf mittels des Schalters Sch der Wechselstrom für die einzelnen Signallampen eingeschaltet werden. Allein dadurch ist nämlich gewährleistet, daß die einzelnen Signalgeber Sgl, Sg2 usw. das richtige Signal wiedergeben. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, jedem Signalgeber Sgl bis Sg4 in jedem Einsatzpunkt einen Schaltbefehl zu geben, also b.-ispielsweise im Einsatzpunkt 1° dem Signalgeber Sgl den Befehl Rot/Gelb, und den Signalgebern Sg2, Sg3 und Sg4 den Befehl Rot. Die Signalgeber Sg2 und Sg4 würden also, obwohl sie bereits auf Bot eingestellt sind, diesen Befehl nochmals erhalten. Diese Methode hat aber Nachteile. Sind b; ispielsweise pro Impulsgruppe zehn Binärschritte mit einer Dauer von zusammen 50 Millisekunden vorgesehen, so können insgesamt nur neunzehn Signalgeber über eine einzige Leitung eingestellt werden, da die dafür erforderliche Zeit einschließlich des Ausführungsbefehls 1 Sekunde beträgt, andererseits aber der Mindestabstand zweier Einsatzpunkte z. B. 8° und 1°, nicht größer als 1 Sekunde sein soll. Wenn dagegen nur für die in jedem Einsatzpunkt erforderlichen Signalbildwechsel Schaltbefehle durchgegeben werden müssen, kann unter gleichen Voraussetzungen eine wesentlich größere Anzahl Signalgeber Sgl, Sg2 usw. über eine einzige Steuerleitung L eingestellt werden, wenn nur darauf geachtet wird, daß pro Einsatzpunkt jeweils nicht mehr als neunzehn Signalbildwechsel geschaltet werden müssen.
  • An Hand der F i g. 1, 3, 5 und 6 soll nun der Steuervorgang einer Kreuzung durch die Zentrale Z näher erläutert werden. An den Ausgängen V1 : 0 bis 9 des Taktverteilers V1 erscheint nacheinander, wie bereits erwähnt, ein Spannungsimpuls, und dieser gelangt an die entsprechenden Codierungseingänge c: 1 bis 7 sämtlicher in der Zentrale vorhandener Codierer C. Im Höchstfall können es bei vorliegender Zentrale einhundertachtundzwanzig Codierer C sein, wenn nur die Binärschritte ; bis ; zur Befehlsübermittlung dienen, während der Binärschritt 0 als Anlaufschritt für den Taktgeber Tat und die Binärschritte 8, 9 als Pausenschritte gelten sollen. Durch sieben Binärschritte können nämlich nur 27 = 128 unterschiedliche Befehle dargestellt werden.
  • Wie in F i g. 1 gezeigt ist, sind diese Codierungseingänge c : 0 bis 7 über Richtleiter als Entkopplungsglieder und über den Arbeitskontakt n mit dem Ausgang a : 0' des Codierers C verbunden. Um also beispielsweise die in F i g. 6 unten für den Einsatzpunkt 2° dargestellte Impulsgruppe zu erhalten, müssen von dem in der ersten, waagerechten Reihe I und der zweiten senkrechten Reihe Il gezeigten Codierer C (Sg 1, gn) die Brücken b 3, b 4, b 6, b7 entfernt werden. Während der Sekunde 3 liegt dann am Eingang e : 0 des Codierers C (Sg 1, gn) Spannung vom Ausgang V3:3 des Taktverteilers V31 her. Weiterhin liegt während der Zeitspanne 0 bis 50 Millisekunden am Eingang e : 1 des gleichen Codierers C (Sgl, gn) Spannung vom Ausgang V2: 1 des Verteilers V2 her, so daß das Relais M mit seinem Kontakt ml und damit auch das Relais N mit seinem Kontakt n anziehen, also die gewünschte Impulsgruppe auf die Steuerleitung L gegeben werden kann.
  • Für den Einsatzpunkt 2° muß dann noch eine Impulsgruppe, wie sie ganz rechts zu sehen ist, zur Auslösung des eingestellten Signalbildwechsels durch den letzten Codierer C 128 über die Steuerleitung gegeben werden. In diesem Codierer C 128 sind keine Brücken zu entfernen.
  • In der Empfangsstelle E bewirkt jede der über die Leitung gegebenen Impulsgruppen zunächst mit ihrem Anlaufschritt 0, daß der Taktgeber Tat eingeschaltet wird und nacheinander Impulse im Takt der Binärschritte an den Ausgängen des Taktverteilers V4 erscheinen. Durch diese Impulse an den Ausgängen des Taktverteilers V4 und die Impulse 1, 2 und 5 der vorhin erwähnten Impulsgruppe vom Codierer C (Sgl, gh), werden die Ringkerne k1, k2 und k5 und über die Invertiereinrichtung J die Ringkerne k3', k4', k6' und k7', die gleichzeitig als Speicher und als Koinzidenzgatter wirken, eingestellt. Durch den achten Schritt des Taktverteilers V4 wird die Nachricht parallel aus dem Speicher Sp in den Decodierer DC gegeben. Dieser wird nach dem Prinzip »einer bis auf alle« gesteuert, d. h., jeder seiner Ringkerne K1 bis K128 trägt eine Einstell- und sechs Rückstellwicklungen. Diese sind so angeordnet, daß beispielsweise der Kern KI nur dann umgestellt werden kann, wenn vorher nur der Kern k1 und die Kerne k2', k3', k4', k5', k6' und kT eingestellt wurden, denn dann erhält nur die Einstellwicklung des Kerns K1 einen Impuls, während andererseits die Rückstellwicklungen der Kerne K2 bis K128 verhindern, daß einer dieser Kerne eingestellt wird. Durch den neunten Schritt des Taktverteilers V4 wird der Decodierer DC abgefragt und dadurch die Nachricht in die Speichereinrichtung Sp' gegeben, also beispielsweise der Kern K3' entsprechend dem Signal gn für den Signalgeber Sgl eingestellt. Wird dann schließlich durch den zwanzigsten Schritt des Taktverteilers V2 der Ausführungsbefehl gegeben, also der Kern K128 eingestellt und dann wieder durch den neunten Schritt des Taktverteilers V4 abgefragt, so wird dadurch die Nachricht an die Relais S1 bis S8 gegeben, und diese stellen den gewünschten Signalbildwechsel ein. Durch den letzten neunten Schritt des Taktverteilers V4 wird außerdem jeweils der Taktgeber Tat stillgesetzt, der dann durch den ersten Anlaufschritt des Taktverteilers V1 wieder gestartet wird.
  • Bei der in F i g. 3 dargestellten Zentrale Z müssen die einzelnen Codierer C entsprechend dem Zeitpunkt des gewünschten Signalbildwechsels in die in den waagerechten Reihen I, II usw. und den senkrechten Reihen (D, II usw. entsprechend vorgesehenen Fassungen gesteckt werden und dann die einzelnen senkrechten Reihen 01 bis beispielsweise VIII, entsprechend den acht Einsatzpunkten bis an die entsprechenden Ausgänge der Taktverteiler V31 bzw. Via angeschlossen werden. In dieser Zentrale Z gemäß F i g. 3 kann dann zwar durch Umschalten des Programmschalters PS der zeitliche Abstand der einzelnen Einsatzpunkte voneinander geändert werden, dagegen können unterschiedliche Signalbildweehsel der einzelnen Signalgeber zueinander nur durch Umstecken der Codierer C dargestellt werden.
  • Bei der Zentrale Z nach F i g. 4 besteht dagegen die Möglichkeit, mittels der Programmierplatten P1 bzw. P2, die nach Art eines Kreuzschienenverteilers ausgebildet sind, die einzelnen Signalbildwechsel für die einzelnen Signalgeber Sgl, Sg2 usw. allein durch leitendes Verbinden eines Taktverteilerausganges V3: 1 bis 90 mit der zugehörigen Signalbildschiene Sgl-rt bzw. Sgl-rtlge usw. jeden beliebigen Signalbildwechsel eines jeden Signalgebers Sgl, Sg2 usw. völlig unabhängig von den anderen zu rangieren und bis zu -neunzehn Signalbildwechsel für jeden Einsatzpunkt 1° bis 8° durchzuführen. In der gezeigten Stellung des Programmschalters PS gelangt beispielsweise zur Sekunde 1 Spannung an die Schiene rtlge des Signalgebers Sgl und an die Schiene rt des Signalgebers Sg3 und an die Kommandoschiene 128. Dadurch werden die Eingänge e : 0 der Codierer C2, C7 und C128 für die Zeitdauer einer Sekunde mit Spannung beaufschlagt, und dadurch wird während der Zeitdauer 0 bis 50 Millisekunden die zum Codierer C2 gehörige Impulsgruppe und während der Zeit 51 bis 100 Millisekunden die zum Codierer C7 gehörige Impulsgruppe und schließlich während. der Zeit 951 bis 1000 Millisekunden die zum Codierer C128 gehörige Impulsgruppe als Ausführungsbefehl über die Steuerleitung L gegeben. Die Auswertung dieser Impulsgruppen in der Empfangsstelle E erfolgt sinngemäß, wie dies bereits für die Zentrale Z nach F i g. 3 beschrieben wurde.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Straßenverkehrssignalanlage zur zentralen Steuerung der einzelnen jeweils bestimmte Verkehrsflüsse an Straßenkreuzungen regelnden Lichtsignalgeber mittels über eine zu den Kreuzungen führende Steuerleitung nacheinander gegebenen, unterschiedlichen, gleiche Anzahl Binärschritte aufweisenden Impulsgruppen, die im Zusammenwirken mit dort vorgesehenen, im Takt der Binärschritte fortschaltbaren Taktverteilern die Signallampenschalter einstellen, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Programmgebeeinrichtung in der Zentrale (Z) aus einem Taktgeber (Tal) und mindestens drei, durch diesen mit zueinander unterschiedlichen Untersetzungsverhältnissen fortschaltbaren Taktverteilern (V1 bis V3) besteht, an welche zum Einstellen eines Zahl unterschiedlicher Impulsgruppen die dieser Zahl entsprechende Anzahl Codierer (C) anschließbar sind, und daß jede der Empfangseinrichtungen an den einzelnen Empfangsstellen (E) an den imTakt derBinärschritte fortschaltbaren Taktverteiler (V4) angeschlossene, durch die nacheinander gegebenen unterschiedlichen Impulsgruppen gleicher Anzahl Binärschritte wahlweise einstellbare Speichereinrichtungen (K1' bis K127') aufweist, über die bei jedem Signalbildwechsel durch einen von der Zentrale (Z) gegebenen Ausführungsbefehl in Gestalt einer bestimmten Impulsgruppe gleicher Anzahl Binärschritte gleichzeitig alle Signallampenschalter (S1 bis S8) entsprechend einstellbar sind.
  2. 2. Straßenverkehrssignalanlage nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Codierer (C) der - Programmgebeeinrichtung aus mehreren elektrisch steuerbaren Schaltern (M, -m l; N, n bzw. TI, T2, T3) und einer Programmiereinrichtung, vorzugsweise auftrennbare Brücken (b 1 bis b7) besteht, die zusammen bestimmte, durch die Programmiereinrichtung auswählbare Ausgänge (V1 : 1 bis 7) des durch den Taktgeber (Tal) im Takt der Binärschritte fortschaltbaren Taktverteilers (V1) über mindestens einen Schalter (n bzw. T2) nur dann mit der gemeinsamen Steuerleitung (L) verbinden, wenn die in Schaltabhängigkeit zueinander stehenden Schalter (M, m 1: N bzw. T1, T3) gleichzeitig mit- Spannung von den zwei anderen Taktverteilern (V2, V3) beaufschlagt sind.
  3. 3. Straßenverkehrssignalanlage nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Codierer (C) der Programmgebeeinrichtung ein Zuteiler (Zu) beigegeben ist, der eine der Anzahl der Ausgänge (V2: 1 bis 19) des die Reihenfolge der einzelnen Impulsgruppen bestimmenden Taktverteilers (V2) entsprechende Anzahl Eingänge (e: 1 bis 19) und Ausgänge (a: 1' bis 19') aufweist, welche durch die gleiche Anzahl Umschalter (M, M1; m2 bis m37, m38 bzw. T1, T3 bis T60) so miteinander verbunden werden, daß sie fiämlich die Umschalter (M, ml, m2 bis m37, m38 bzw. T1, T3 bis T60), in abgefallener Stellung jeweils einen Ein- und Ausgang gleicher Ordnungszahl (beispielsweise e :1 mit a : 1') und daß sie in der, weil von dem die Einsatzpunkte bestimmenden Verteilerschalter (V3)mitSpannung beaufschlagten, angezogenen Stellung jeweils einen Eingang mit einem Ausgang der nächstniedrigen Ordnungszahl (beispielsweise e : 2 mit a : l') verbinden.
  4. 4. Straßenverkehrssignalanlage nach den Ansprüchen 1, 2, oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Codierer (C) der Programmgebeeinrichtung über einen Kreuzschienenverteiler (P1, P2) an den die Einsatzpunkte für die Signalbildwechsel bestimmenden Taktverteiler (V3) anschließbar sind.
  5. 5. Straßenverkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von den für die Signalbildwechsel verschiedener Signalgeber (Sgl, Sg2 usw.) eines Einsatzpunktes erforderlichen Codierern (C; beispielsweise senkrechte Reihe (#) in der F i g. 3) der Programmgebeeinrichtung, jeweils die gleichen elektrisch steuerbaren Schalter (M, m 1 bzw. T l) über ihre Eingänge (e: 0) gemeinsam an einen der Ausgänge (V3; 1 bis 90, beispielsweise V31: 1) des die Einsatzpunkte bestimmenden Taktverteilers (V3) und die anderen unter sich ebenfalls gleichen elektrisch steuerbaren Schalter (N, n; T3) über ihre Eingänge (e :1) einzeln an die verschiedenen Ausgänge (V2:1 bis 20) des die Reihenfolge der einzelnen Impulsgruppen bestimmenden Taktverteilers (V2) angeschlossen sind.
  6. 6. Straßenverkehrssignalanlage nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß von mehreren Zuteilern (Zu) der Programmgebeeinrichtung mit einer der Zahl der Ausgänge (V2: 1 bis 19) des die Reihenfolge der einzelnen Impulsgruppen bestimmenden Taktverteilers (V2) entsprechenden Anzahl Eingänge (e :1 bis 19), die durch die gleiche Anzahl Umschalter (M: ml, m 2 bis m37, m38 bzw. T1, T3 bis T60) mit der gleichen Anzahl Ausgänge (a. 1' bis 19') verbindbar sind, die Eingänge (e:1 bis 19) eines Zuteilers (Zu) an die entsprechenden Ausgänge (V2:1 bis 19) dieses Taktverteilers (V2) und alle übrigen Zuteiler (Zu2; Zu3 usw.) hintereinander jeweils mit ihren Eingängen (e: 1 bis 19) an die Ausgänge (a: 1' bis 19') gleicher Ordnungszahl des vorhergehenden Zuteilers (Zul, Zug usw.) anschließbar sind.
  7. 7. Straßenverkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da.ß in jeder Empfangseinrichtung an den Empfangsstellen (E) ein dem durch den Taktgeber (Tal) in der Zentrale (Z) unmittelbar gesteuerten Taktverteiler (V1) gleicher Taktverteiler (V4) vorgesehen ist, der entweder durch den Taktgeber (Tal) der Zentrale (Z) oder durch einen diesem gleichen, eigenen Taktgeber (Ta2) in der Empfangsstelle (E) steuerbar ist. B.
  8. Straßenverkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in jeder Empfangseinrichtung an den Empfangsstellen (E) vorgesehenen Taktgeber (Ta2) und Taktverteiler (V4) nach dem Start-Stop-Prinzip arbeiten, die Taktgeber (Ta2) also durch jeweils einen Auslöseschritt jeder Impulsgruppe ein- und durch den letzten Schritt des Taktverteilers (V4) ausschaltbar sind.
  9. 9. Straßenverkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Empfangseinrichtung an den Empfangsstellen (E) Ringkerne (kl/kl' bis k7/k7') in Verbindung mit einer Invertiereinrichtung (J) vorgesehen sind, die gleichzeitig als Koinzidenzgatter und als bistabile Speicher dienen, von denen eine Gruppe (k l bis k6) durch den Taktverteiler (V4) und die eine Art Binärschritte, beispielsweise den 1-Wert und die andere Gruppe (k1' bis kT) ebenfalls durch den Taktverteiler (V4) und über die Invertiereinrichtung (J) durch die andere Art Binärschritte, beispielsweise den 0-Wert, einstellbar ist, und daß diese als bistabile Speicher dienenden Ringkerne (k 1/k 1' bis k7/k7') durch einen bestimmten Schritt des Taktverteilers (V4) gleichzeitig abgefragt werden können.
  10. 10. Straßenverkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Empfangseinrichtung an den Empfangsstellen (E) als Decodiereinrichtung (DC) von den bistabilen Speichern (kllkl' bis k7/k7') einstellbare Ringkerne (K1 bis K128), und zwar jeder Ringkern (KI bis K128) mit einer der Zahl der bistabilen Speicher (kllkl' bis k7/k7') entsprechenden Anzahl Einstellwicklungen vorgesehen sind und daß a11 die verschiedenen Einstellwicklungen eines jeden Ringkerns (K1 bis K128) jeweils an einen anderen bistabilen Speicher (k 1/k 1' bis k7/k7') angeschlossen sind, und zwar die Einstellwicklungen einer Hälfte der Ringkerne (K1 bis K128) an den einen und die Einstellwicklungen der anderen Hälfte der Ringkerne (K1 bis K128) jeweils an den anderen Ausgang der bistabilen Speicher (k 1/k 1' bis k7/k7'), und daß nur die an einen bestimmten bistabilen Speicher (k 1/k 1') angeschlossene Gruppe von Einstellwicklungen die Ringkerne (K1 bis K128) in Arbeitsstellung bringen und alle übrigen an die anderen bistabilen Speicher (k2/k2' bis k7/k7') angeschlossenen Gruppen von Einstellwicklungen die Ringkerne (K1 bis K128) in Ruhelage zurückstellen.
  11. 11. Straßenverkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Speichereinrichtungen, vorzugsweise Ringkerne (K1' bis K128'), von der Decodiereinrichtung (DC) einstellbar sind und daß die so gespeicherten Zeichen erst durch einen besonderen Ausführungsbefehl gemeinsam die den Signalbildwechsel unmittelbar einstellenden Schalter (S1 bis S8 usw.) verschiedener Signalgeber (Sgl, Sg2 usw.) schalten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 226 615.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278298B (de) 1964-04-28 1968-09-19 Ibm Verfahren und Anordnung zur Steuerung von Verkehrsampeln

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE226615C (de) *

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