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DE959830C - UEberwegsignaleinrichtung fuer Eisenbahnen - Google Patents

UEberwegsignaleinrichtung fuer Eisenbahnen

Info

Publication number
DE959830C
DE959830C DES43814A DES0043814A DE959830C DE 959830 C DE959830 C DE 959830C DE S43814 A DES43814 A DE S43814A DE S0043814 A DES0043814 A DE S0043814A DE 959830 C DE959830 C DE 959830C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
battery
contacts
batteries
barrier
barriers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES43814A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Just
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES43814A priority Critical patent/DE959830C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE959830C publication Critical patent/DE959830C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Uberwegsignaleinrichtung für Eisenbahnen Bei Warnanlagen hat man aus Sicherheitsgründen, die Einschaltstellen und die Einschaltrelais verdoppelt. Neuerdings ist man sogar dazu übergegangen, die ganze Warnlichtanlage doppelt auszuführen. Man hat also zwei getrennte Anlagen, von denen jede durch eine- besondere Stromquelle, z. B. Batterie, versorgt wird. In vielen Fällen, werden solche Warnanlagen, die entweder nur Rotlicht oder auch Weiß- und Rotlicht zeigen kämen, auch noch mit -sogenannten Halbschranken versehen. Da die Motoren für diese Halbschranken mit einer höheren Spannung laufen, als die Warnanlage an sich benötigt, müßte man, eine besondere Batterie für die Halbschranke vorsehen und diese unter Umständen auch verdoppeln. Dies würde aber eäne solche Anlage wesentlich verteuern.
  • Gemäß der Erfindung kommt man zu einem günstigeren und wirtschaftlicheren Ergebnis, wenn man die Motoren für die Halbschranken mit einer Spannung betreibt, die doppelt so groß ist wie die der Batterie, so daß man also die Batterien A und B der beiden getrennten Anlagen: in Reihenschaltung für den Betrieb der Halbschranken verwenden kann. Hierbei verzichtet man zwar auf die Verdoppelung, also auf die Reserve, wenn an einer Batterie eine Störung eintritt, da dann die Motoren nicht betriebsfähig sind, jedoch bleibt hierdurch die Anlage an sich noch brauchbar, da sie nun ohne Halbschranken immerhin als normale Warnanlagen zur Wirkung kommt.
  • Man kann jedoch bei sehr wichtigen Anlagen, wo die Halbschranken unbedingt betriebsfähig sein müssen, die Anordnung auch so treffen, daß man drei Batterien A, B und C von gleicher Spannung vorsieht und für den.. Betrieb der Halbschranke entweder A und B oder A und C oder B und C zusammen verwendet, so daß man also für den Betrieb der Schranken drei Möglichkeiten hat.
  • Zweckmäßig ist es, daß man bei Anwendung der beiden Batterien in Reihenschaltung für den Betrieb der Schrankenmotoren beide Batterien durch Kontakte trennt, die in Abhängigkeit von der Steuereinrichtung der Schranke betätigt werden; so daß die beiden Warnanlagen grundsätzlich als getrennte Doppelanlagen bestehenbleiben.
  • In den Fig. i und 2 ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise erläutert.
  • Nach Fig. i speist die Batterie A die Einrichtungen 6 und, die Batterie B die Einrichtungen 7 der Blinklichtanlage. Die beiden Batterien A und B sind durch den Kontakt 42 des nicht dargestellten Steuerrelais für den Schrankenmotor 5 getrennt. Wird der Schrankenmotor eingeschaltet, so werden die Kontakte 41 und 42 geschlossen, die Batterien A und B sind in Reihe geschaltet, und der Motor 5 erhält die richtige Spannung.
  • Fig. 2 zeigt beispielsweise eine Einrichtung, bei welcher dreh Batterien A, B und C gleicher Größe und Spannung verwendet werden. Die Batterien werden durch die Spannungswächter io, 2o bzw. 30 überwacht. Die Batterien A und B speisen im normalen Zustand die Einrichtungen 6 bzw: 7 der Blinklichtanlage.. Wird die Schranke betätigt, so werden durch das nicht dargestellte Steuerrelais die Kontakte 41 bis 44 geschlossen. Der Kontakt .p verbindet die Batterien A und B, und der Motor 5 der Schranke erhält die richtige Spannung. Die geschlossenen Kontakte 43 und 44 sind ohne Einfluß, da sie in Reihe mit unterbrochenen Kontakten ai und 14 liegen, auf welche später eingegangen wird.
  • Fällt nun aus irgendwelchen Gründen die Batterie A aus und damit der Spannungswächter io ab-, so werden die Kontakte i i bis 15 umgeschaltet. Die Batterie C übernimmt nun, falls dies gewünscht wird, die Speisung der Einrichtung 6 über die Kontakte 15 und 16. Diese Anschlüsse sind gestrichelt dargestellt. Wird jetzt das nicht dargestellte Steuerrelais des Schrankenmotors betätigt, so werden über die Kontakte 44 und 14 die Batterien B und C in Reihe geschaltet. Der Motor 5 erhält nun von dem Pluspol der Batterie B über die Kontakte 13, 11, 41 und zurück über die Kontakt 12 zum Minuspol dez Batterie C Strom.
  • Fällt die Batterie B aus und der Spannungswächter 2o ab, so wechseln die Kontakte 21, 22, .23 und 24. Die Batterie C wird über die Kontakte 21 und 43 beim Betätigen des Schrankenmotors mit der Batterie! A in Reihe geschaltet. Die Kontakte 23 und 24 schalten die Steuereinrichtungen der Anlage 7 an die Batterie C.
  • Der Schrankenmotor 5 bekommt nun vom Pluspol d;er Batterie A über die Kontakte 11, 41 und zurück über Kontakt 22 zum Minuspol der Batterie C Strom.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Überwegsignaleinrichtung für Eisenbahnen, bei welcher zwei getrennte Warnanlagen vorgesehen sind, die je eine Batterie besitzen und wobei Halbschranken angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß für den Betrieb der Motoren zum Bewegen der Schranken. eine Spannung verwendet wird, die doppelt so groß ist wie die jeder Batterie; so daß die beiden Batterien in Reihenschaltung für den Betrieb der Halbschranken ausgenutzt werden. können.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß drei Batterien gleicher Spannung vorgesehen sind., von denen je zwei wahlweise in Reihenschaltung für den Betrieb der Schranke verwendet werden (Kontakte 13, 14, 21).
  3. 3. Einrichtung nach; Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils hintereinandergeschalteten Batterien durch ein oder mehrere Kontakte (42, 43, 44) der die Schranke steuernden Einrichtungen getrennt bzw. verbunden werden..
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie C die Speisung einer der beiden Einrichtungen. übernimmt, wenn die Batterie A oder B ausgefallen ist (Kontakte 15, 16 bzw. 23, 24).
DES43814A 1955-05-06 1955-05-06 UEberwegsignaleinrichtung fuer Eisenbahnen Expired DE959830C (de)

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Publications (1)

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DE959830C true DE959830C (de) 1957-03-14

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