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DE1198154B - Schnellschlussventil mit selbsttaetiger Steuerung - Google Patents

Schnellschlussventil mit selbsttaetiger Steuerung

Info

Publication number
DE1198154B
DE1198154B DES77502A DES0077502A DE1198154B DE 1198154 B DE1198154 B DE 1198154B DE S77502 A DES77502 A DE S77502A DE S0077502 A DES0077502 A DE S0077502A DE 1198154 B DE1198154 B DE 1198154B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
valve
drive
pressure
pressure medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES77502A
Other languages
English (en)
Inventor
Lorenz Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES77502A priority Critical patent/DE1198154B/de
Publication of DE1198154B publication Critical patent/DE1198154B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/122Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid the fluid acting on a piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Schnellschlußventil mit selbsttätiger Steuerung Die Erfindung geht von Schnellschlußventilen aus, bei denen zum Antrieb des Verschlußteils ein zweiteiliger Kolben dient. Dieser zweiteilige Kolben besteht aus einem mit dem Verschlußteil über eine Stange verbundenen, vorzugsweise tellerförmigen Antriebskolben und einem in einem Zylinder beweglichen Sperrkolben, der durch äußere Beaufschlagung unter Spannung von zwischen den beiden Kolben angeordneten Ausschaltfedem zum Anliegen an dem tellerförmigen Antriebskolben gebracht werden kann, wodurch eine Abflußmöglichkeit für das den tellerförinigen Kolben beaufschlagende Steueröl beseitigt wird. Soll ein derartiges Schnellschlußventil - wenn es in der Schließstellung ist - geöffnet werden, so wird zunächst durch eine handbetätigte Steuervorrichtung unter Betätigung eines zusätzlichen Schiebers in den Zylinder des Antriebs oberhalb des Sperrkolbens Drucköl eingeführt, durch das dieser Kolben gegen den mit dem Verschlußteil verbundenen, in der Ausgangsstellung befindlichen Antriebskolben angepreßt wird.
  • Sobald nun z. B. durch Einlegen der Schnellschlußvorrichtung der Anlage ein bestimmter öldruck unter dem Antriebskolben vorhanden ist, kann durch Betätigung der Steuervorrichtung die Druckölzufuhr zu dem Zylinderraum oberhalb des Sperrkolbens unterbunden und ein Ablauf für das den Sperrkolben beaufschlagende Druckmittel freigegeben werden, so daß nunmehr beide Kolben zusammenbewegt und das Verschlußstück durch den Antriebskolben in die öffnungsstellung geführt wird. Wird der Druck unter dem Antriebskolben, z. B. bei Ansprechen des Schnellschlusses, herabgesetzt, so wird der Antriebskolben nunmehr durch die Ausschaltfedern schnellstens umgesteuert, d. h. in die Schließstellung bewegt.
  • Wenn auch diese bekannte Einrichtung zuverläsÜlg eine Fernsteuerung des Schnellschlußventils ermöglicht, so ist sie doch umständlich, da für das öffnen des Schnellschlußventils die Betätigung einer besonderen Steuervorrichtung erforderlich ist, um das Öffnen durch Umsteuern des Sperrkolbens vorzubereiten und den Antriebskolben zur Wirkung zu bringen.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einer Verbesserung und Vereinfachung der bekannten Schnellschlußventile und bezweckt, im besonderen eine solche Fernsteuerung des Schnellschlußventils zu ermöglichen, daß allein durch Einschalten eines Ölkreises durch ein ferngesteuertes Ventil - das öffnen des Schnellschlußventils erfolgt.
  • Gemäß der Erfindung wird eine solche vereinfachte Ventilsteuerung dadurch erzielt, daß dem Schnellschlußventil ein selbsttätig wirksam werdender Steuerschieber zugeordnet ist und dieser abhängig von der Bewegung des Antriebskolbens so betätigt wird, daß der Sperrkolben zwangläufig beim Öffnen des Schnellschlußventils unter Spannung der Ausschaltfeder mit dem den Verschlußkörper steuernden Schaltkolbenteil dicht zusammengeführt in die öffnungsbereitschaft gebracht wird.
  • Infolge dieser Ausbildung können beim öffnen des erfindungsgemäßen Ventils jegliche zusätzlichen Steuervorgänge entfallen und allein durch z.B. elektromagnetische Betätigung eines die Druckmittelzufuhr zu dem Raum unterhalb des Schaltkolbenteils steuernden Ventils sämtliche Umsteuerungen (Öffnen und Schließen des Schnellschlußventils) willkürlich herbeigeführt werden. Der Erfindungsgedanke läßt sich am vorteilhaftesten in der Weise verwirklichen, daß der Steuerschieber zentrisch in der einen stirnseitigen Wand des Antriebszylinders angeordnet ist und von einer Verlängerung der Stange des Antriebskolbens angetrieben werden kann. Steuerschieber, die von einem Antriebskolben aus betätigt werden, um einen Steuerangriff am Antrieb auszulösen, sind in anderem Zusammenhang an sich bekannt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand eines in der Zeichnung im Schnitt dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert werden, das ein Schnellschlußventil für die Brennstoffzufuhr einer Gasturbinenanlage darstellt.
  • F i g. 1 zeigt das ganze Ventil; F i g. 2 vergrößert den Schieber für die Sperrkolbensteuerung.
  • 1, ist das Ventilgehäuse, 2, 2a, 2b der Verschlußteil des Doppelsitzventils mit den Sitzen 3 a, 3 b und den Durchtrittsquerschnitten 4a' 4 b, 5 und 6 bedeuten Leitungen, die in dem durch den Pfeil 7 angedeuteten Sinn durchströmt werden. Auf das Ventilgehäuse 1 ist über das Zwischenstück 9 der Ventilantrieb 10 aufgesetzt.
  • Der Antrieb besteht aus einem Zylinder 11 und dem zweiteiligen Kolben 12. Der untere mit dem Verschlußteil 2 über die Stange 13 verbundene Antriebskolben 12a ist tellerförmig. Der Sperrkolben 12b ist zylindrisch und gleitet frei beweglich in der Bohrung des Zylinders 11 und ist mit der Stange 13 nicht verbunden. Zwischen der stirnseitigen Abschlußwand 12 bi des Sperrkolbens 12 b und dem Antriebskolben 12 a ist eine Ausschaltfeder 14 eingeschaltet, die im Sinne einer Trennung der Kolben 12a und 12b wirkt. Diese Feder 14 legt sich einerseits an die Stirnwand12b, des Sperrkolbens12b ' andererseits an einen Federteller 15 an, der an den Bund 16 der Spindel 13 schlägt. Dieser Bund ist ein Rohr, das durch Paßstifte 16a mit der Stangenverlängerung 13a verbunden ist. Der tellerförmige Antriebskolben 12a liegt in dem Zylinderraum 18 des Antriebszylinders 11. Wird er durch Druckmittelzufuhr nach oben bewegt, so legt er sich an den Dichtsitz 19. Dem Zylinderraum 18 kann über die Leitung 20 ein Druckmittel, z. B. aus dem Schnellschlußkreis 21, zugeführt werden. 22 bedeutet ein Magnetsteuerventil, das beim Schalten seines Erregerstromkreises umgesteuert wird, so daß die DruckmitteIzufuhr über die Leitungen20, 21 freigegeben oder unterbunden und entsprechend die Ablaufleitung23a geschlossen bzw. geöffnet wird. Der Sperrkelben ist in seinen zylindrischen Flächen mit Ablaufschlitzen oder ähnlichen Öffnungen23 versehen, welche ermöglichen, über einen Ablaufraum 24 und die Ableitung 25 Druckmittel aus dem Innern des Sperrkolbens 12b abzuführen. Der Sperrkolben 12 b hat auf seiner unteren offenen Seite eine Dichtfläche 27. Liegt diese Dichtfläche 27 an dem Antriebskolben 12a, so ist ein dichter Abschluß zwischen den beiden Kolben vorhanden. Dieser ermöglicht es, durch Beaufschlagung des Antriebskolbens 12a durch Druckmittel in dem Zylinderraum 18 über die Stange den Verschlußteil 2 aus der Schließstellung in die öffnungsstellung zu bringen.
  • Oberhalb des Sperrkolbens 12 b befindet sich der erfindungsgemäß selbsttätig gesteuerte Steuerschieber 30. Er gleitet in der Büchse 31, die in der Bohrung 32 der Zylinderwand 29 sitzt. Die Büchse 31 ist mit den oberen Steuerkanten 34 für die Druckmittelzufuhr zu dem Zylinderraum 35 versehen. 36 bedeutet eine Druckmittelzuleitung, der über eine äußere Leitung 37 mit Rohrverschraubung 38 ein Druckmittel zugeführt: werden kann. Die Steuerkanten 34 arbeiten mit Steuerkanten 40 (s. F i g. 2) im Steuerschieber zusammen. Sobald sich diese Steuerkanten 34, 40 gegenüberliegen, wird über die Leitungen 37, 36 und den Kanal 40 a des Steuerschiebers dem Zylinderraum 35 Drucköl zugeführt. In der Büdm 31 sind sodann weitere Steuerkanten 41 vorhanden, die mit Steuerkanten 42 des Schiebers 30 zusammenarbeiten, so daß eine Abführung des Druckmittels aus dem Raum 35 bei Aufwärtsbewegung der Kolbenteile 12a, 12b ermöglicht wird. Der Stangenteil 13a, der die obere Stimwand 12bi des Kolbens 12b durchdringt, ist so weit verlängert, daß beim Amheben der Spindel bei Beaufschlagung des Antriebskolbens 12a der Steuerschieber 30 umgesteuert, d. h. angehoben wird. Auf den Steuerschieber wirkt von oben die Feder 44 ein, die in dem Federgehäuse 46 liegt und über den Federteller 47 und den Stützbolzen 48 die Federkraft überträgt. Erwähnt sei noch, daß in dem Zylinder die Ableitbohrungen 49 und 50 vorhanden sind, die von den Steuerkanten 41, 42 das Abfließen des Druckmittels aus dem Raum 35 in die Druckmittelableitung 25 ermöglichen. Wirkungsweise: Es sei angenommen, daß sich das Ventil in der öffnungsstellung befindet. In diesem Fall muß das Magnetsteuerventil 22 geöffnet sein, damit von der Schnellschlußvorrichtung über die Leitung21, Ventil 22, Leitung 20 in den Zylinderraum 18 Drucköl, z. B. über eine Drossel in begrenzter Menge, zugeführt wird. Das Drucköl übt auf den Antriebskolben 12a eine Kraft aus und preßt die Dichtflächen des Kolbens 12a gegen den Dichtsitz 19 des Zylindergehäuses. Der Kolben 12b befindet sich dann in der oberen Grenzlage. Seine obere Stimwand 12bi legt sich gegen das Zylindergehäuse. Die Ausschaltfeder 14 ist gespannt. Wird nun entweder durch Ansprechen der Schnellschlußvorrichtung, die auf den Ölkreis der Leitung 21 einwirkt, oder durch Umsteuerung des Magnetventils 22 die Druckölzufuhr zu dem Zylinderraum 18 unterbrochen und der ölrücklauf über die Leitung 23 a (und zwar jetzt ungedrosselt) freigegeben, so verschwindet die auf den Antriebskolben 12a ausgeübte Kraft. Die Feder 14 bewegt über den Federteller 15, Bund 16 und die Stange 13 den Verschlußteil 2 in die Schließstellung. Ein schnelles Ausschalten wird dadurch erleichtert, daß das Drucköl den tellerförmigen Antriebskolben 12a nach dem Abheben von dem Dichtsitz 19 umströmt und nicht über Leitungen aus den Räumen 18 und 12 gepreßt werden muß. Infolgedessen schließt das Ventil mit hoher Geschwindigkeit. Nunmehr drückt die Feder 44 über den Federteller 47 und den Druckkörper 48 den Steuerschieber 30 nach unten, da der Stangenteil 13a beim Schließen des Ventils sich nach unten bewegt und den Steuerschieber 30 freigegeben hat. Durch die überdeckung der Steuerkanten 34 und 40 strömt nunmehr durch die Leitung 37, 38, 36 zugeführtes Drucköl über den Kanal 40 a in den Raum 35. Dort baut sich nun ein solcher Druck auf, daß der Steuerkolben 12 b nach unten gedrückt wird. Hierbei wird zunächst die Feder 14 gespannt. Am Ende des Kolbenhabes legt sich die Dichtfläche 27 des Kolbens 12 b gegen den Antriebskolben 12a. Das Ventil ist wieder öffnungsbereit. Wird nun nach dem Wiedereinlegen der Schnellschlußvorrichtung bzw. dem erneuten Öffnen des Ventils 22 die Druckölzufahr über die Leitungen 21, 22 und 20 zum Raum 18 wieder freigegeben, so wird auf den Kolben 12 a eine etwas größere Kraft ausgeübt als aus dem Raum 35 auf den Kolben 12 b. Die vereinigten Kolben 12a, 12 b, die dicht aneinander anliegen, werden nun durch die von dem öldruck im Raum 18 ausgeübte Kraft nach oben verschoben. Das Öl über dem Sperrkolben 12b wird über den zurückweichenden Steuerschieber 30, der vereint mit der Feder 44 als Druckhalteorgan arbeitet, über die Steuerkanten 41, 42 in die Rücklaufleitungen 41, 50 und den Ablauf über die Leitung 25 gedrängt. Die Feder 44 ist so bemessen, daß die von dem öldruck im Raum 35 ausgeübte Kraft kleiner als die Kraft des Öldruckes im Raum 18 ist. Jedoch muß die von dem öIdruck im Raum 35 ausgeübte Kraft stets so groß sein, daß die Kolben 12 a und 12 b- unter Abdichtung zusammengehalten bleiben. Bei der Hubbewegung des Steuerschiebers 30 wird der Druckölzufluß über die Steuerkanten 34, 40 und die Leitungen 36, 38, 37 wieder abgesperrt, d. h., läßt der Steuerschieber 30 Drucköl aus dem Raum 35 entweichen, dann wird der Zulauf über 34 und 40 geschlossen.
  • Hat der Antriebskolben 12 a seinen Dichtsitz 19 erreicht, wobei er durch den Druck im Raum 18 gehalten wird, so verschwindet der Druck in dem Raum 35. Die Feder 14 löst den Sperrkolben 12 b vom Antriebskolben 12a und führt ihn in die Endlage. Der Steuerschieber 30 wird durch die Stangenverlängerung 13 a in seiner oberen Lage gehalten, in der der ölzufluß über die Kanäle 37, 38, 36 verschlossen bleibt.
  • Vorteilhafterweise wird dem Ventil noch eine Anzeigevorrichtung zugeordnet, um die Ventilstellungen durch Fernübertragung in der Warte der Kraftanlage anzuzeigen. Zu diesem Zweck kann der Stange ein Anschlag zugeordnet werden, der über ein mechanisches Getriebe einen Tastschalter betätigt. Dieser Tastschalter kann auch für beliebige Verriegelungszwecke Anwendung finden, z. B. zur Verriegelung der Einschaltkreise einer elektrisch gesteuerten Schnellschlußvorrichtung.
  • In Einzelheiten kann die beschriebene Anordnung selbstverständlich abgeändert werden. Beispielsweise ist es möglich, dem Raum 18 das Drucköl über eine Drosselvorrichtung unter Vermeidung des Ventils 22 zuzuführen. In diesem Falle ist dem Druckraum 18 eine Abflußleitung zugeordnet, die durch ein Magnetventil geschlossen oder geöffnet wird. Wird die Abflußleitung geschlossen, so bildet sich in dem Druckraum 18 ein das allmähliche öffnen des Schnellschlußventils bewirkender Druck aus. Ist dagegen dieses Ventil geöffnet, so schließt das Schnellschlußventil.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schnellschlußventil, insbesondere für Gasturbinen, mit einem zweiteiligen Kolbentantrieb, bei welchem ein mit dem Verschlußteil verbundener Antriebskolben und ein in dem Antriebszylinder frei beweglicher Sperrkolben beim öffnen des Ventils durch Druckbeaufschlagung des Sperrkolbens unter Spannung einer Ausschaltfeder zusammengehalten werden können, so daß durch Druckbeaufschlagung des Antriebskolbens über eine mit letzterem verbundene Stange der Verschlußteil in die öffnungssteRung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig von der Stange (13) ein Steuerschieber (30) betätigt wird, der zwangläufig nach Bewegung der Stange (13) in die Schließstellung des Ventils einen Druckmittelkreis (36, 40) öffnet, um durch Druckmittelbeaufschlagung den Sperrkolben (12 b) unter Spannung der Aussehaltfeder (14) an den Antriebskolben (12 a) anzupressen.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (30) zentrisch in bezug auf die Kolben (12a, 12b) und die Stange (13) in der dem Ventil abgewandten Stirnwand (29) des Antriebszylinders (11) angeordnet ist. 3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Antriebskolben (12a) starr verbundene Stange (13, 13a) durch die Wand (12b,) des Sperrkolbens (12b) hindurch verlängert ist und den Steuerschieber (30) berührt. 4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (30) Steuerkanten (40) für die Druckmittelzufuhr und Steuerkanten (42) für die Ableitung des den Sperrkolben (12a) beaufschlagenden Druckmittels aufweist. 5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (30) in einer Richtung frei beweglich ist und unter Einwirkung einer Feder (44) steht, derart, daß bei Druckmittelzufuhr zu dem an den Sperrkolben (12b) anliegenden Antriebskolben (12a) der Steuerschieber (30) als Druckhalteventil arbeitet, wobei das aus dem Zylinderraum (35) oberhalb des Sperrkolbens entweichende Druckmittel nach dem überschreiten eines bestimmten Druckes in einen Ablauf (49) gedrängt wird. 6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Steuerschieber (30) wirkende Feder (44) so bemessen ist, daß während des öffnungsvorganges des Ventils der Antriebskolben (12a) und Sperrkolben (12b) zusammengehalten werden, wobei nach Erreichen des Dichtsitzes (19) des Antriebskolbens und Ab- schalten der Druckmittelzufuhr zu dem Zylinderraum (35) zwischen Sperrkolben und Zylinder (11) der Druck in dem genannten Zylinderraum abgebaut wird, derart, daß der Sperrkolben in eine Grenzlage am Antriebszylinder zum Anliegen gebracht wird. 7. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß dem Druckraum (18) des Antriebskolbens (12a) eine Drosselvorrichtung vorgeschaltet und einer Abflußleitung des Druckraumes (18) ein steuerbares Ventil, insbesondere Magnetventil (22), zum öffnen oder Absperren der Abflußleitung zugeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 962 843; deutsche Auslegeschriften Nr. 1020 841, 1106 134, 1121894; USA.-Patentschrift Nr. 2 783 742.
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