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DE1198153B - Fernsteuerung fuer ein schnellwirkendes Ventil - Google Patents

Fernsteuerung fuer ein schnellwirkendes Ventil

Info

Publication number
DE1198153B
DE1198153B DEA42384A DEA0042384A DE1198153B DE 1198153 B DE1198153 B DE 1198153B DE A42384 A DEA42384 A DE A42384A DE A0042384 A DEA0042384 A DE A0042384A DE 1198153 B DE1198153 B DE 1198153B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
remote control
piston
locking lever
valve
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA42384A
Other languages
English (en)
Inventor
Sverker Thorstensson Brunius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAELLARYDSVERKEN AB
Original Assignee
HAELLARYDSVERKEN AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAELLARYDSVERKEN AB filed Critical HAELLARYDSVERKEN AB
Publication of DE1198153B publication Critical patent/DE1198153B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/46Mechanical actuating means for remote operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Fernsteuerung für ein schnellwirkendes Ventil Die Erfindung betrifft eine Fernsteuerung eines schnellwirkenden Ventils, dessen Verschlußteil zwischen zwei Grenzlagen beweglich ist und durch Zusammenwirken eines Sperrhebels und Eines mit dem Ventil verbunden Teils entgegen einer Speicherkraft in der einen Grenzlage gehalten und nach Fernauslösung des Sperrhebels durch die Speicherkraft schnell in die andere Grenzlage gebracht wird.
  • Solche Fernsteuerungen werden für verschiedene Zwecke gebraucht, z. B. an Bord von Schiffen, in Ölraffinerien und in ähnlichen Anlagen der chemischen Industrie. Das schnelle Schließen der Ventile und die Anordnung einer Fernsteuerung sind eine von den Überwachungsbehörden gestellte Forderung, um sicherzustellen, daß die üblicherweise in Rohrleitungen für brennbare Flüssigkeiten oder Gas angeordneten Ventile im Notfall sehr schnell geschlossen werden können. In anderen Fällen ist es wieder notwendig, daß die Ventile sehr schnell geöffnet werden können, z. B. dann, wenn sie in Rohrsystemen für die Verteilung von Feuerlöschmitteln angeordnet sind. Hinzu kommt, daß in den meisten Fällen die Forderung besteht, daß mehrere Ventile gleichzeitig ferngesteuert werden müssen. In solchen Anordnungen soll der Steuerimpuls entweder von Hand oder selbsttätig in Abhängigkeit vom Signal einer Steuervorrichtung ausgelöst werden, die einen Teil einer Alarmvorrichtung bildet.
  • Bei bekannten Anordnungen dieser Art wird der Eingriff des Sperrhebels mit einem mit dem Ventil verbundenen Teil durch rein mechanische Mittel aufgehoben, z. B. durch Zug- oder Druckmittel in Form von Drähten oder Stangen, die mit dem Sperrhebel verbunden sind, Bei solchen Konstruktionen ist jedoch eine zuverlässige Funktion nicht in allen Fällen gesichert. Wie zuvor erwähnt, arbeiten die Ventile nur unter abnormalen Bedingen, also in Notfällen, und sonst nur dann, wenn sie in regelmäßigen Abständen einer Prüfung unterworfen werden. Die Abstände zwischen- den Prüfungen sind aber verhältnismäßig groß. Auf Schiffen werden alle der Witterung ausgesetzten Flächen oft gestrichen, hierzu gehören auch die Rohrleitungen und ihre Ventile. Wenn dieser Anstrich, wie es die Regel ist, in kürzeren Abständen ausgeführt wird als die erwähnten Prüfungen und zwei oder mehrere Anstriche zwischen aufeinanderfolgenden Prüfungen durchgeführt werden, so haben oft die Oberflächen der Ventile, und zwar auch die ihrer Spindeln und Sperrmechanismen, Farbaufstriche von großer Dicke und sitzen aus diesem Grunde so fest, daß sie bei einem Steuerimpuls nicht geöffnet oder geschlossen werden können oder doch nur so langsam, daß die erstrebte Schutzwirkung nicht erreicht wird. Zu einem ähnlichen Versagen führen auch Korrosion, Vereisung oder andere äußere Einwirkungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fernsteuerung der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß das Ventil nach Auslösung der Fernsteuerung auch dann in die erstrebte Grenzlage gelangt, wenn die Speicherkraft infolge zu großer, an den zu bewegenden Ventilteilen angreifender Widerstände nicht ausreicht, um die Bewegung in die Grenzlage überhaupt oder mit genügender Schnelligkeit zu bewirken.
  • Die erfindungsgemäße Fernsteuerung ist gekennzeichnet durch einen an sich bekannten ferngesteuerten hydraulischen oder pneumatischen Motor, dessen Kolben in Abhängigkeit von einem Steuerimpuls einerseits die Sperre zwischen dem Verschlußteil und dem Sperrhebel aufhebt und andererseits das Verschlußteil kraftschlüssig in seine andere Grenzlage bringt, falls die Speicherkraft nicht ausreicht. Wenn bei einer so ausgebildeten Fernsteuerung nach der Auslösung die Speicherkraft den Verschlußteil nicht sofort in seine entgegengesetzte Grenzlage drückt, wirkt der hydraulische oder pneumatische Motor so stark auf den Verschlußteil ein, daß auch große Widerstände überwunden werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine zum Teil geschnittene Ansicht eines erfindungsgemäß ausgeführten Ventils und F i g. 2 in ebenfalls zum Teil geschnittener perspektivischer Darstellung eine Steuervorrichtung für ein Ventil nach F i g. 1.
  • In der Zeichnung bezeichnet 1 ein Ventilgehäuse und 2 seinen Deckel. Er trägt eine Stopfbuchse 3 zur Abdichtung der Ventilstange 4. An ihrem unteren Ende ist ein Vorschlußteil5 befestigt, das mit dem Ventilsitz 6 zusammenwirkt. Die Nummern 7 und 8 bezeichnen den Einlaß bzw. den Auslaß. Es sei angenommen, daß Flüssigkeit von 7 nach 8 strömt und das Ventil durch Fernsteuerung schnell geschlossen werden soll. Zu diesem Zweck hat die Vorrichtung einmal eine kräftige Druckfeder 9, die zwischen dem Deckel 2 und dem Vorschlußteil5 sitzt, und andererseits eine Sperre. Diese besteht aus einem Sperrhebel 10, der in der Sperrstellung unter einen Zapfen 11 greift. Dieser ist in den Schenkeln eines gabelförmigen Hebels 12 befestigt, der in jedem Schenkel ein Langloch 13 hat. Beide Langlöcher durchsetzt ein an der Ventilstange 4 befestigter Zapfen 14. Der Hebel 12 ist schwenkbar um einen Zapfen 15. Der Schwenkzapfen des Hebels 10 ist mit 16 bezeichnet. Der Sperrhebel 10 besitzt einen Handgriff 17 für seine Betätigung.
  • Die insoweit beschriebene Anordnung ist bekannt. Erfindungsgemäß ist aber über der Ventilstange 4 und gleichachsig mit dieser ein hydraulischer oder pneumatischer Kolbenmotor mit einem Zylinder 19 angeordnet, dessen Kolben 20 relativ zur Stirnfläche der Ventilstange 4 verschiebbar ist und die Form einer Stange mit gleichmäßiger Dicke und kreisförmigem Querschnitt hat. Dem Zylinder 19 wird z. B. Drucköl durch eine Leitung 21 zugeführt, deren anderes Ende mit einer Steuervorrichtung (F i g. 2) verbunden ist, die entfernt von dem Ventil angeordnet ist. Ihre Ausbildung ist weiter unten beschrieben. 18 bezeichnet einen nasenförmigen Vorsprung des Sperrhebels 10, der unter den Boden des Zylinders 19 ragt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch den Hebel 12 wird der Verschlußteil5 von seinem Sitz abgehoben und dann in seiner geöffneten Stellung dadurch blockiert, daß der Sperrhebel 10 in Eingriff mit dem Zapfen 11 gebracht wird. Wenn von der Steuervorrichtung ein Druckimpuls auf den Kolbenmotor 19, 20 ausgeübt wird, wird der Kolben 20 mit seinem unteren konisch ausgebildeten Ende gegen die Nase 18 drücken und den Sperrhebel 10 durch Schwenken um den Zapfen 16 außer Eingriff mit dem Zapfen 11 bringen. Dies bewirkt, daß die Feder 9 das Ventil sehr schnell schließt. Wenn der Mechanismus aus einem der oben angeführten Gründen festsitzen oder die Feder 9 gebrochen sein sollte, dann wird durch die sich fortsetzende Abwärtsbewegung des Kolbens 20 das nockenartige untere Ende gegen die Ventilstange 4 drücken und so das Schließen des Ventils bewirken. Ein Versagen der hydraulischen oder pneumatischen Steuerung ist viel weniger wahrscheinlich als das mechanischer Mittel, wie z. B. Drähte, Gestänge u. dgl., welche sich aus den zuvor genannten Gründen ebenfalls festfressen können.
  • F i g. 2 zeigt eine Steuerung für mehrere Ventile. Die Steuerung hat für jedes Ventil einen Zylinder 22 mit einem Kolben 23, der über ein Hebelsystem 24 durch einen Betätigungshebel 25 nach unten verschoben werden kann, wodurch ein Druckimpuls auf den zugehörigen Kolbenmotor 19, 20 ausgeübt wird. Die Druckflüssigkeit, beispielsweise Öl, ist in einem Behälter 26 untergebracht. Die Zylinderwandung hat eine Öffnung 27 für den Eintritt des unter Druck zu setzenden Öles. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß diese Öffnung so gelegt ist, daß Leckverluste in dem Rohrsystem selbsttätig durch Zutritt neuen Öles aus dem Behälter 25 ausgeglichen werden.
  • In manchen Fällen kann die Feder 9 weggelassen oder durch ein Gegengewicht od. dgl. ersetzt werden. Der Sperrmechanismus und seine Betätigung arbeiten dann zuverlässig, wenn sichergestellt ist, daß der Sperrhebel 10 vollständig zurückgezogen ist, bevor das Ende des Kolbens 20 gegen die Ventilstange 4 stößt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Fernsteuerung eines schnellwirkenden Ventils, dessen Verschlußteil zwischen zwei Grenzlagen beweglich ist und durch Zusammenwirken eines Sperrhebels und eines mit dem Ventil verbundenen Teils entgegen einer Speicherkraft in der einen Grenzlage gehalten und nach Fernauslösung des Sperrhebels durch die Speicherkraft schnell in die andere Grenzlage gebracht wird, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten ferngesteuerten hydraulischen oder pneumatischen Motor (19, 20), dessen Kolben (20) in Abhängigkeit von einem Steuerimpuls einerseits die Sperre zwischen dem Verschlußteil (5) und dem Sperrhebel (10) aufhebt und andererseits den Verschlußteil kraftschlüssig in seine andere Grenzlage bringt, falls die Speicherkraft (9) nicht ausreicht.
  2. 2. Fernsteuerung nach Anspruch 1, bei der der Sperrhebel durch eine Schwenkbewegung ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (10) einen finger- oder nasenartig geformten Vorsprung (18) hat und durch den Kolben (20) in Richtung der Entsperrung betätigt wird, bevor dieser selbst auf die Ventilstange (4) einwirkt.
  3. 3. Fernsteuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilstange (4) unmittelbar durch den Kolben (20) betätigt wird.
  4. 4. Fernsteuerung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Kolbens (20) als Nocken ausgebildet ist, der mit dem Vorsprung (18) des Sperrhebels (10) zusammenwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 710 292, 846 350; deutsche Auslegeschriften Nr. 1058 802, 1087 862; USA.-Patentschrift Nr. 2 626 633.
DEA42384A 1962-02-23 1963-02-21 Fernsteuerung fuer ein schnellwirkendes Ventil Pending DE1198153B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1198153X 1962-02-23

Publications (1)

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DE1198153B true DE1198153B (de) 1965-08-05

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ID=20421841

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA42384A Pending DE1198153B (de) 1962-02-23 1963-02-21 Fernsteuerung fuer ein schnellwirkendes Ventil

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DE (1) DE1198153B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263432B (de) * 1963-07-03 1968-03-14 Participations Eau Soc Et Druckmittelbetaetigtes Ventil insbesondere fuer Gasturbinenanlagen

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE710292C (de) * 1939-05-27 1941-09-10 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Elektromotorisch angetriebenes Schnellschlussventil
DE846350C (de) * 1943-03-03 1952-08-11 Saunders Valve Co Ltd Selbsttaetig schliessendes Membranventil
US2626633A (en) * 1949-09-02 1953-01-27 Allen B Wilson Pressure operated valve
DE1058802B (de) * 1955-01-27 1959-06-04 Zikesch Carl Herbert Druckmittelantrieb fuer Schieber od. dgl., bei dem die Antriebskraft waehrend der Bewegung des Antriebskolbens veraendert wird
DE1087862B (de) * 1959-01-19 1960-08-25 Lentia Gmbh Schnellschlussventil

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