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DE1197796B - Tabakfilter - Google Patents

Tabakfilter

Info

Publication number
DE1197796B
DE1197796B DEK43979A DEK0043979A DE1197796B DE 1197796 B DE1197796 B DE 1197796B DE K43979 A DEK43979 A DE K43979A DE K0043979 A DEK0043979 A DE K0043979A DE 1197796 B DE1197796 B DE 1197796B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
filter
ordinance
patent specification
cigarettes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK43979A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst Kinkel
Dr Guenter Jelinski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEK43979A priority Critical patent/DE1197796B/de
Priority to CH614562A priority patent/CH426595A/de
Priority to GB1961762A priority patent/GB973667A/en
Priority to FR898651A priority patent/FR1322760A/fr
Priority to BE618808A priority patent/BE618808A/fr
Publication of DE1197796B publication Critical patent/DE1197796B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter-tips, filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces for cigars or cigarettes
    • A24D3/06Use of materials for tobacco smoke filters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. α.:
A24b
Deutsche Kl.: 79 c- 2
Nummer: 1197 796
Aktenzeichen: K 43979IV a/79 c
Anmeldetag: 13. Juni 1961
Auslegetag: 29. Juli 1965
Tabakrauch ist eine Dispersion von fest-flüssigen Bestandteilen (Wasser, Kohlenwasserstoffen, Harzen, Harzsäuren, Nikotin, Nikotinsalzen u. a.) in einem Gasgemisch (CO2, CO, N2, O2 u. a.). Seine bekannten gesundheitsschädigenden Eigenschaften sind auf den Gehalt an Nikotin und teerartigen Stoffen zurückzuführen. Es sind zahlreiche Versuche unternommen worden, die toxische Wirkung des Hauptstromrauches durch Filtration zu vermindern; der Verbrauch an Filterzigaretten nimmt in der ganzen Welt ständig zu.
Fast ohne Ausnahme bestehen die bisher bekanntgewordenen Tabakrauchfilter aus einer durchlässigen, wenig filtrierenden Trägersubstanz, wie Zellstoff, Watte, Papier, Kreppapier, Cellulosederivate, synthetische Textilfasern, Asbest, Baumwolle, Kieselsäuregel usw., und einem Zusatzkörper, der als Adsorptionsmittel wirken oder die Adsorption am Trägerkörper begünstigen soll. Alle diese Filtertypen weisen mehr oder weniger wesentliche Nachteile auf: So übertreffen sie in ihrer Filterwirkung den Tabakstummel einer filterlosen Zigarette nicht oder nur unzureichend. Die das Filter bildenden Partikeln sind ungeordnet und können leicht aus ihrem Verband herausfallen. Zusatzstoffe lassen sich nicht genügend fest an den Träger binden und können beim Rauchvorgang in den Mund des Rauchers gelangen; außerdem erhöhen sie den Zugwiderstand des Filterpfropfens. Die getrennte Herstellung des Trägers und Zusatzkörpers und ihre Vereinigung erfordern Arbeitsgänge, die die kontinuierliche Produktion eines endlosen Filterstabes mit Hilfe der in der Zigarettenindustrie eingeführten Maschinen erschweren oder unmöglich machen.
Es sind außerdem Tabakrauchfilter aus nativem und aus behandeltem Eiweiß bekarintr Wie" festgestellt wurde, wird jedoch die ohnehin nicht starke Aufnahme von Nikotin und Teer der faserigen Trägerprodukte durch die Behandlung mit Eiweiß nicht verbessert; in den meisten Fällen ist sie nach der Eiweißbehandlung sogar noch schlechter.
Gegenstand der Erfindung ist ein Tabakfilter für Zigaretten und Zigarren oder als Einlage in Pfeifen, Spitzen u. dgl., bestehend aus einem aufgeteilten Strang bzw. Stab von Schnüren mit einem Durchmesser von etwa 0,5 mm, aus gegerbtem Haut- oder Kollagenfasermaterial, das von einer dünnen Umhüllung aus Papier oder anderen Stoffen umgeben ist.
Durch die Gerbung der Fasern ist der unerwünschte Eiweißcharakter unter gleichzeitiger Auflockerung und Stabilisierung der natürlichen Mikrostruktur zerstört worden. Wie photographische Tabakfilter
Anmelder:
Agfa Aktiengesellschaft, Leverkusen
Als Erfinder benannt:
Dr. Ernst Kinkel,
Dr. Günter Jelinski, Heilbronn
Mikroaufnahmen zeigen, baut sich jede einzelne dieser Hautfasern aus zahlreichen Feinstfäserchen auf, die an vielen Kreuzungs- und Berührungspunkten chemisch miteinander verknüpft sind und so ein labyrinthartiges Gefüge bilden, wie es in keinem anderen Naturprodukt angetroffen wird und auf künstlichem Wege bisher nicht hergestellt werden konnte. Ein im Tabakrauchfilter eingebautes Eiweiß ist, wie gefunden wurde, für seine Filterwirkung von geringer, die Feinstruktur der Filtermasse dagegen von ausschlaggebender Bedeutung.
Der Filter gemäß der Erfindung kann wie folgt hergestellt werden:
Enthaartes und gereinigtes nichtgeäschertes oder geäschertes Hautmaterial wird zu einer feinfaserigbreiigen Masse zerkleinert. Auf einen Teil des erhal- tenen Breies läßt man 20 Teile einer 2%igen Formalinlösung bei pH 7,0 einige Stunden einwirken und bildet ein Vlies durch kontinuierliches Ausgießen des Gutes auf ein bewegtes Siebband; unverbrauchtes Gerbmittel läuft mit dem Wasser ab oder verdampft bei der anschließenden Trocknung. Das getrocknete Vlies, das nicht dicker als 0,5 mm sein soll, wird vom Siebband abgezogen, mit einem Messerabstand von 0,5 mm in Längsrichtung zerschnitten, und die erhaltenen Schnüre werden zu einem Strang von der Dicke einer Zigarette (Zigarre) zusammengeführt. Die Umhüllung des erhaltenen Stranges mit Papier oder einem anderen geeigneten Material zu einem endlosen Filterstab erfolgt ebenfalls maschinell und kontinuierlich. Das erhaltene Produkt kann man in Stücke schneiden, die sich nach bekannten Methoden an Zigaretten oder Zigarren ansetzen oder in Spitzen und Pfeifen einführen lassen.
Das erfindungsgemäß gegerbte Haut- oder Kollagenmaterial ist als Stoff für Filter von Filterzigaretten und Filterzigarren, soweit diese nicht zur Lieferung außerhalb des Geltungsbereiches des Lebensmittel-
509 628/131

Claims (1)

  1. gesetzes bestimmt sind, zur Zeit in der »Verordnung aus einem aufgeteilten Strang bzw. Stab von
    über Tabak und Tabakerzeugnisse (Tabakverord- Schnüren mit einem Durchmesser von etwa
    nung)« vom 19.12.1959 (Bundesgesetzblatt Teil I, 0,5 mm, aus gegerbtem Haut- oder Kollagen-
    Nr. 52 vom 22.12.1959, S. 730), besonders An- fasermaterial, das von einer dünnen Umhüllung
    lage 1, Zeile 5, nicht aufgeführt. 5 aus Papier oder anderen Stoffen umgeben ist.
    Patentanspruch: In Betracht gezogene Druckschriften:
    Tabakfilter für Zigaretten und Zigarren oder Schweizerische Patentschrift Nr. 329 353;
    als Einlage in Pfeifen, Spitzen u. dgl., bestehend französische Patentschrift Nr. 1110 234.
    509 628/131 7.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEK43979A 1961-06-13 1961-06-13 Tabakfilter Pending DE1197796B (de)

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DEK43979A DE1197796B (de) 1961-06-13 1961-06-13 Tabakfilter
CH614562A CH426595A (de) 1961-06-13 1962-05-22 Tabakrauchfilter und Verfahren zur Herstellung des Filters
GB1961762A GB973667A (en) 1961-06-13 1962-05-22 Filter for tobacco smoke
FR898651A FR1322760A (fr) 1961-06-13 1962-05-24 Filtres pour éliminer la toxicité de la fumée du tabac et leur procédé de fabrication
BE618808A BE618808A (fr) 1961-06-13 1962-06-12 Filtres pour éliminer la toxicité de la fumée du tabac et leur procédé de fabrication

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DEK43979A DE1197796B (de) 1961-06-13 1961-06-13 Tabakfilter

Publications (1)

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Family

ID=7223295

Family Applications (1)

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DEK43979A Pending DE1197796B (de) 1961-06-13 1961-06-13 Tabakfilter

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DE (1) DE1197796B (de)
GB (1) GB973667A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB8308020D0 (en) * 1982-03-31 1983-04-27 Filtrona Ltd Tobacco smoke filter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1110234A (fr) * 1954-10-21 1956-02-09 Préparation de nouvelles résines douées de pouvoir sélectif et leur emploi pour la filtration des liquides et des gaz
CH329353A (de) * 1954-05-18 1958-04-30 Rohrer Ernst Dipl Ing Dr Chem Filter für Tabakrauch

Patent Citations (2)

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CH329353A (de) * 1954-05-18 1958-04-30 Rohrer Ernst Dipl Ing Dr Chem Filter für Tabakrauch
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Publication number Publication date
BE618808A (fr) 1962-10-01
GB973667A (en) 1964-10-28
CH426595A (de) 1966-12-15

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