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DE1197795B - Tabakschneidmaschine - Google Patents

Tabakschneidmaschine

Info

Publication number
DE1197795B
DE1197795B DEA43127A DEA0043127A DE1197795B DE 1197795 B DE1197795 B DE 1197795B DE A43127 A DEA43127 A DE A43127A DE A0043127 A DEA0043127 A DE A0043127A DE 1197795 B DE1197795 B DE 1197795B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
feed
shaft
gear
knife roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA43127A
Other languages
English (en)
Inventor
Goffredo Gamberini
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMF Sasib SpA
Original Assignee
AMF Sasib SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMF Sasib SpA filed Critical AMF Sasib SpA
Publication of DE1197795B publication Critical patent/DE1197795B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B7/00Cutting tobacco
    • A24B7/04Cutting tobacco by machines with revolving knives
    • A24B7/08Cutting tobacco by machines with revolving knives with several knives which act one after the other
    • A24B7/12Cutting tobacco by machines with revolving knives with several knives which act one after the other with cutter axes transverse to the feeding direction

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Tabakschneidmaschine Die Erfindung betrifft eine Tabakschneidmaschine mit hohler umlaufender Messerwalze, die mehrere, im Betrieb dauernd nachgeschärfte und automatisch vorgeschobene Plattenmesser aufweist, und die einzelnen Messervorschubvorrichtungen mittels Schrauben- oder Schneckengetriebe mit einer gemeinsamen, koaxial zu der Messerwalze im Inneren derselben angeordneten Messervorschubwelle gekuppelt sind, die die Schnekken für den Antrieb der Messervorschubvorrichtungen trägt und zumindest an einem Ende aus der Messerwalze herausgeführt ist. Der Antrieb der Messervorschubwelle ist dabei von der Umlaufbewegung der Messerwalze abgeleitet, während der Vorschub der Messer unter Anwendung eines Umlaufgetriebes und einer Schaltkupplung derart erfolgt, daß die Nachstenbewegung eines Messers selbsttätig abgeschaltet wird, wenn der Vorschub des Messers auf einen bestimmten Widerstand stößt.
  • Bei einem bekannten Tabakschneider dieser Art ist zwischen jeder einzelnen Vorschubvorrichtung eines Messers und der allen Messervorschubvorrichtungen gemeinsamen Messervorschubwelle je eine Rutschkupplung vorgesehen, welche die betreffende Messervorschubvorrichtung von ihrem Antrieb ' d. h. von der gemeinsamen Messervorschubwelle, abschaltet, wenn die Vorschubbewegung des entsprechenden Messers auf einen vorbestimmten Widerstand stößt. Infolgedessen wird bei diesem bekannten Tabakschneider jeweils nur die Nachstellbewegung derjenigen Messerplatte abgeschaltet, die bei ihrem Vorschub auf den vorbestimm en Widerstand stößt, d. h. so weit abgenutzt wird, daß der betreffende Messerschieber gegen einen festen Anschlag stößt. Die Messerwalze läuft dagegen weiter um und die übrigen Messerplatten werden weiter vorgeschoben, bis ihre Vorschubbewegung jeweils einzeln in derselben Weise abgeschaltet wird. Diese Ausbildung weist den Nachteil auf, daß sich die Schneidkante der Messerplatte, deren Vorschubbewegung aufgehalten wird, sehr bald abstumpft und infolge der Weiterdrehung der Messerwalze unregelmäßige, zerfranste Schnitte des aus dem Mundstück der Maschine austretenden Tabakstranges bewirkt. Es ist also trotz der selbsttätig arbeitenden Vorschub- und Abschaltvorrichtung der Messerplatten eine dauernde überwachung des vom Tabakschneider gelieferten Schnittabaks durch besonders geschultes Personal erforderlich, um die Maschine stillzusetzen, sobald unregelmäßige Schnitte bzw. Zerfransungen des Tabaks -auftreten. Diese Unregelmäßigrkeiten können aber vom Überwachunggspersonal nicht sofort bemerkt werden, so daß es praktisch fast unmöglich ist, den Anfall einer ziemlich großen Menge schlecht geschnittenen Tabaks zu vermeiden. Es ergibt sich infolgedessen ein ziemlich hoher Ausschuß, sowie Zeitverluste für die erforderliche Ausscheidung des schlecht geschnittenen Tabaks. Bei den genannten bekannten Tabakschneidem ist es deshalb erforderlich, die Maschine periodisch und ziemlich oft anzuhalten und die Abnutzung aller auf der Messerwalze angeordneten Messerplatten mit erheblichem Zeit-und Arbeitsaufwand zu kontrollieren.
  • Aufgabe der Erfmdung ist es, die obigen Nachteile der bekannten Tabakschneider zu beheben. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Schaltkupplung und das Umlaufgetriebe nacheinander zwischen der Messervorschubwelle und der Messerwalze eingeschaltet sind, wobei die Messervorschubwelle beim Anhalten der Vorschubbewegung, eines Messers durch den axialen Schub der betreffenden, auf dieser Welle befestigten Schnecke in axialer Richtung gegen die Kraft einer Feder derart verschiebbar ist und auf einen elektrischen Schalter im Steuerstromkreis des Antriebsmotors einwirkt, daß sie die Tabakschneidmaschine stiUsetzt und die Schaltkupplung ausrückt.
  • Der mit dieser Ausbildung erzielte Vorteil besteht vor allem darin, daß die ganze Tabakschneidmaschine, d. h. auch deren umlaufende Messerwalze selbsttätig stillgesetzt wird, sobald die Vorschubbewegung einer einzigen beliebigen Messerplatte infolge der Abnutzung gehemmt wird. Dabei erfolgt die StiUsetzung der Maschine aus Sicherheitsgründen auf zweifache Weise, indem einerseits der Antriebsmotor der Maschine durch Betätigung des entsprechenden Schalters ausgeschaltet und andererseits die Verbindung zwischen der Messerwalze und ihrem Antrieb durch die Ausrückung der Schaltkupplung gelöst wird. Die von ihrem Antrieb, insbesondere vom Umlaufgetriebe, gelöste Messerwalze wird dem EMuß der Trägheitskräfte dieses Getriebes, die die Umlaufbewegung aufrechtzuerhalten streben, entzogen und bleibt bereits nach wenigen Umdrehungen ohne Zuhilfenahme von besonderen Bremsvorrichtungen stehen. Dadurch ist es möglich, die Maschine ohne dauernde aufmerksame Überwachung bzw. ohne häufige Kontrollen der Messerplatten arbeiten zu lassen.
  • Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist die längsverschiebbare Messervorschubwelle durch die Schaltkupplung mit einer koaxialen, unverschlebbaren Antriebswelle verbunden, wobei das Umlaufgetriebe zwei nebeneinanderliegende, auf dem äußeren Ende der Antriebswelle gelagerte und eine etwas unterschiedliche Zähnezahl besitzende Mittelräder aufweist, von denen das eine mit der Antriebswelle und das andere mit der Messerwalze fest verbunden ist, wobei mit beiden diesen Mittelrädern ein Umlaufrad im Eingriff steht, das in einem um die Antriebswelle rotierenden und mit der Messerwalze durch ein Unter- oder übersetzungsgetriebe verbundenen Gehäuse gelagert ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus nachstehender Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles zu ersehen. Es zeigt F i g. 1 eine nach der Erfindung ausgebildete Tabakschneidmaschine im Aufriß, F i g. 2 die umlaufende Messerwalze dieser Maschine, im Querschnitt nach der Linie II-11 der F i g. 4, F i g. 3 einen Teil der Messerwalze, in größerein Maßstab und im Querschnitt nach der Linie III-III der F i g. 4, F i g. 4 die umlaufende Messerwalze im Längsschnitt nach der Linie IV-IV der F i g. 2.
  • Die dargestellte Tabakschneidmaschine weist zwei endlose, übereinaiiderliegende Transportbänder 1, 2 auf (F i g. 1), die auf das Mundstück 3 zu konvergieren. Die zu zerschneidenden Tabakblätter werden auf das untere Transportband 1 geschüttet und von diesem gegen das Mundstück 3 gefördert, wobei das Blattgut fortschreitend zwischen den Transportbändern 1, 2 zusammengedrückt und als dichter Strang durch das Mundstück 3 gepreßt wird. Das aus dem Mundstück 3 austretende, zusammengepreßte Blattgut wird durch eine umlaufende, waagerechte Messerwalze 4 zerschnitten, die vor dem Mundstück 3 angeordnet ist und mehrere, jeweils nach einer Sekante der Messerwalze angeordnete und zu der Messerwalzenachse 13 schief gestellte Messer 5 aufweist. Jedes Messer 5 besteht aus einem Stahlblatt, das sich längs der Messerwalze 4 über die gesamte Breite der Austrittsmündung des Mundstückes 3 erstreckt. Die Schnittkanten der Messer 5 ragen etwas aus der Messerwalze 4 heraus und liegen auf einer zylindrischen Fläche 6, wobei sie in der Arbeitsstellung der Messerwalze und während deren Umlaufbewegung dicht an dem Mundstück 3 vorbeifahren. Die umlaufende Messerwalze 4 wird durch den nicht dargestellten Motor der Tabakschneidmaschine über die Keilriemen 39 und die Riemenscheibe 40 angetrieben.
  • Im Betrieb der Tabakschneidmaschine werden die Messer 5 der Messerwalzen 4 fortlaufend durch einen zylindrischen Schleifzylinder 7 geschärft, der sich über die ganze Messerlänge erstreckt und mit dem die Messer bei jeder Umdrehung der Messerwalze in Berührung kommen. Dieser Schleifzylinder 7 ist über die Messerwalze 4 auf der entgegengesetzten Seite des Mundstückes 3 angeordnet und wird durch einen eigenen, nicht dargestellten Motor angetrieben. Der Schleifzylinder 7 ist auf einem Tragkörper 8 gelagert, der am Maschinengestell 10 befestigt und um die Achse 9 von und zu der darunterliegenden Messerwalze 4 verschwenkbar ist, wobei Mittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe der Tragkörper 8 des Schleifzylinders in einer solchen Schärfstellung eingestellt und festgehalten werden kann, in welcher die von der Messerwalze 4 vorspringenden Schneidkanten der Messer 5 den Schleifzylinder 7 gerade berühren. Der Tragkörper 8 kann ferner durch eine vertikale, handbetätigte Schraubenspindel 11, die auf das dem Schleifzylinder 7 entgegengesetzte Ende des Tragkörpers 8 drückt, um seine Schwingachse 9 aufwärts von der Messerwalze 4 weggeschwenkt werden, in eine Winkelstellung, in der der Schleifzylinder 7 mit einer darüber angeordneten und in Längsrichtung hin und her verschiebbaren Diamantabrichtvorrichtung in Berührung kommt. Im Betrieb der Tabakschneidmaschine wird die Drehachse 13 der umlaufenden Messerwalze 4 in der eingestellten Lage festgehalten. Um die durch den Abschliff bewirkte, fortschreitende Abnützung der Messer 5 auszugleichen, werden diese selbsttätig und kontinuierlich vorgeschoben, und zwar derart, daß die aus der Messerwalze 4 vorspringenden Schneidkanten der Messer 5 stets auf derselben zylindrischen und das Mundstück 3 fast berührenden Fläche 6 liegen bleiben.
  • Obwohl die Messerwalze 4 im Betrieb in der eingestellten Arbeitslage festgehalten wird, kann sie wahlweise von Hand aus von und zum Mundstück 3 verstellt werden. Zu diesem Zweck ist die Messerwalze 4 drehbar auf einem z. B. gabelförmigen Tragkörper 14 gelagert, der seinerseits um die Achse 15 schwenkbar gelagert ist.
  • Jedes Messerblatt5 liegt in der Nähe seiner Schneidkanten auf einer entsprechenden ebenen Führungs-und Stützfläche 22 der Messerwalze 4 auf und wird durch eine darüberliegende Halteplatte 23 - festgehalten, die durch Schrauben 24 an der Messerwalze 4 befestigt ist (F i g. 2 und 3). Jedes Messer 5 ist in einer entsprechenden flachen Ausnehmung 123 der Halteplatte 23 angeordnet, wobei in dieser Ausnehmung, um die Befestigungssehrauben 24 der Halteplatte 23 Distanzscheiben 25 od. dgl. vorgesehen sind, die ein festes Anpressen der Innenfläche der Halteplatte 23 gegen das entsprechende Messerblatt 5 verhindern. Das Messer 5 kann sich also auf seiner Stützfläche 22 in der Ausnehmung 123 der Halteplatte 23 quer zu seiner Schneidkante verschieben. Der feste Sitz des Messers 5 wird daher durch abgefederte Anpreßglieder 26 gewährleistet, die in entsprechenden Bohrungen der Messerwalze 4 gelagert und über die ganze Länge des Messers in Abständen voneinander verteilt sind. Diese Anpreßglieder 26 drücken das Messer 5 elastisch fest gegen die darüberliegende Halteplatte23.
  • Die fortschreitende selbsttätige Vorschubbewegung jedes Messers 5 wird nach F i g. 2 und 4 durch zwei Schieber 27 bewirkt, die auf die innere, d. h. rückwärtige Kante des Messers 5 drücken, und jeweils links und rechts von der mittleren Querebene der Messerwalze 4 angeordnet sind. Jeder Schieber 27 ist quer zu dem betreffenden Messer 5 verschiebbar, jedoch nicht verdrehbar in einer entsprechenden Führungsnut30 der Messerwalze4 angeordnet. Durch jeden Schieber 27 ist eine Schraubenspindel 28 durchgeschraubt, die sich quer zu dem entsprechenden Messer5 unterhalb desselben erstreckt und verdrehbar, jedoch nicht verschiebbar in Lagerbüchsen 29 gelagert ist. Durch gleichzeitiges Verdrehen beider Vorschubschrauben 28 werden die darauf geschraubten Schieber 27 in den entsprechenden Führungsnuten 30 vorgeschoben und drücken das betreffende Messer 5 entsprechend aus der Messerwalze 4 heraus.
  • Die Messervorschubschrauben 28 können auch von Hand aus mit Hilfe von entsprechenden, an den rückwärtigen Enden dieser Schrauben befestigten Handhabungsköpfen 31 betätigt werden. Im Betrieb der Tabakschneidmaschine werden jedoch alle Messervorschubschrauben 28 gleichzeitig und selbsttätig mit derselben Geschwindigkeit durch eine gemeinsame Vorschubvorrichtung angetrieben. Diese Vorschubvorrichtung besteht aus einer Welle 32, die koaxial zu der Messerwalze 4 in deren Hohlraum 104 angeordnet und über ein Schneckengetriebe mit den einzelnen Messervorschubschrauben 28 gekuppelt ist. Zu diesem Zweck sind auf der Welle 32 innerhalb der Ivlesserwalze 4 zwei Schnecken 33 befestigt, von denen die eine dem rechten und die andere dem linken Satz der beiderseits der mittleren Querebene der Messerwalze 4 angeordneten Messerschieber 27 zugeordnet ist.
  • Auf jeder Messervorschubschraube 28 ist ein Zahnrad 34 befestigt, das mit einem auf einer entsprechenden Vorgelegewelle 36 längsverschiebbar befestigten Zahnrad 35 irn Eingriff steht. Jeder Messervorschubschraube 28 ist eine solche, dazu parallele Vorgelegewelle 36 zugeordnet, die drehbar in der Messerwalze 4 gelagert ist. Das auf der Vorgelegewelle 36 längsverschiebbare Zahnrad 35 wird durch eine Feder 38 in Eingriff mit dem Zahnrad 34 der zug eordneten Messervorschubschraube 28 gehalten. Auf jeder Welle 36 ist ferner ein Schneckenrad 37 befestigt. Die Schnekkenräder 37 aller rechts bzw. links von der mittleren Querebene der Messerwalze angeordneten Vorgelegewellen 36 stehen mit der entsprechenden Schnecke 33 der zentralen Welle 32 im Eingriff. Im Betrieb der Tabakschneidmaschine wird die Messervorschubwelle 32 relativ zu der Messerwalze 4 gedreht und bewirkt den gleichzeitigen langsamen Vorschub aller Messer 5, indem sie gleichzeitig mit derselben Geschwindigkeit alle Vorschubschrauben 28 über das betreffende Schneckengetriebe 33, 37 und das entsprechende Zahnradpaar 35, 34 antreibt und dadurch alle Messerschieber 27 nach vorn verschiebt.
  • Die Drehbewegung der Messervorschubwelle 32 ist von der Drehbewegung der Messerwalze 4 abgeleitet. Es wird dadurch der Vorteil erzielt, daß die Vorschubgeschwindigkeit der Messer 5 automatisch von der Drehgeschwindigkeit der Messerwalze 4 und infolgedessen von der Häufigkeit, mit der der Schleifzylinder 7 auf die Schneidkanten der Messer einwirkt, d. h. von dem tatsächlichen Abschliff der Messer 5 abhängt. Zu diesem Zweck sind die seitlichen, durch Wälzlager 41 in dem gabelförmigen Trag-körper 14 drehbar gelagerten Wellenstümpfe 113, 213 der Messerwalze 4 hohl ausgebildet, und die dazu koaxiale Messervorschubwelle 32 ist z. B. durch den linken Wellenstumpf 113 der Messerwalze 4 aus dieser auf der entsprechenden Seite des gabelförmigen Tragkörpers 14 herausgeführt. Diese Verlängerung der Messervorschubwelle 32 kann in beliebiger Weise erfoI-gen, z. B. durch ein mit der Welle 32 dauernd fest verbundenes Wellenteil. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jedoch in dem hohlen Wellenstumpf 113 der Messerwalze 4 eine von der Messervorschubwelle 32 getrennte und dazu koaxiale Antriebswelle 42 drehbar gelagert, die mit der Messervorschubwelle 32 durch eine beliebige, sich befin axialen Auseinanderrücken der zwei Wellen 32, 42 selbsttätig lösende, und z. B. alsFrontalzahnkupplung ausgebildete Schaltkupplung 43 verbunden ist. Die Antriebswelle 42 ist in Längsrichtung unverschiebbar in dem Wellenstampf. 113 der Messerwallze 4 gelagert, während die Messervorschubwelle 32 axial verschiebbar in dem entgegengesetzten Wellenstumpf 213 der Messerwalze 4 gelagert und durch eine Feder 44 in Richtung auf -die Antriebswelle 42 hin gedrückt ist. Die Feder 44 hält dadurch die Schaltkupplung 43 zwischen den beiden Wellen 32, 42 normalerweise in eingerücktem Zustand.
  • Die Antriebswelle 42 ist durch ein als Umlaufgetriebe ausgebildetes Untersetzungsgetriebe mit der Messerwalze 4 verbunden. Dieses Getriebe besteht aus einem Zahnrad 46 (F i g. 4), das frei drehbar auf dem äußeren Ende der Antriebswelle 42 gelagert und mit der Messerwalze 4 drehfest verbünden ist. In dem dargestellten Beispiel ist das Zahnrad 46 durch eine Zahnkupplung 146 mit dem Kopfende des entsprechenden Wellenstumpfes 113 der Messerwalze 4 gekuppelt. Auf demselben Ende der Antriebswelle, 42 ist auf der der Messerwalze 4 zugekehrten Seite des Zahnrades 46 eine davon getrennte Riemenscheibe 45 frei drehbar gelagert. Auf der entgegengesetzten Seite des Zahnrades 46 ist auf der Antriebswelle 42 ein Zahnrad 47 befestigt, das - bei etwa gleichem Durchmesser - eine etwas größere Zähnezahl als das mit der Messerwalze 4 zusammenhängende Zahnrad 46 besitzt. Das Zahnrad 47 kann z. B. 100 Zähne, dagegen das Zahnrad 46 nur 99 Zähne aufweisen. Mit beiden Zahnrädern 46, 47 steht ein Umlaufrad 48 in Eingriff, das in einem mit der Riemenscheibe 45 fest verbundenen und mit dieser um die Welle 42 umlaufenden Gehäuse 49 (Steg) drehbar gelagert ist. Auf dem Wellenstumpf 113 der Messerwalze 4 ist eine R.iemenscheibe 40 befestigt, die - wie bereits 'beschrieben - für den Antrieb der Messerwalze dient. Neben dieser Riemenscheibe 40 ist auf dem Wellenstumpf 113 der Messerwalze 4 eine weitere, bedeutend kleinere Riemenscheibe 50 befestigt,--die-gu--dem Wellenstampf 113 bzw. an der größeren Riemenscheibe 40 angeformt sein kann. Die Riemenscheibe 50 treibt über den Riemen 51 und eine entsprechende Riemenscheibe, 52 eine Vorgelegewelle 53 an, die auf dem Schlitten 16,koaxial zu der Schwingachse 15 des gabelförmigen Tragkörpers 14 der Messerwalze 4 gelagert ist (F i g. 1 und 4). Auf der Vorgelegewelle 53 ist eine aus zwei gegeneinander verstellbaren Kegelhälften bestehende Keilriemenscheibe 54 befestigt, die durch einen Keilriemen 55 die mit dem umlaufenden Steg 49 des Umlaufgetriebes verbundene Riemenscheibe 45 antreibt.
  • Im Betrieb der Tabakschneidmaschine wird also der Steg 49 und mithin das darin gelagerte Umlaufrad 48 durch die mit der Messerwalze 4 zusammen hängende Riemenscheibe 50 über den übersetzungsriementrieb 51, 52, 54, 55, 45 um die Antriebswelle 42 gedreht. Der Unterschied zwischen den Drehgesch,windigkeiten der Messerwalze 4 und der Riemenscheibe 45 entspricht dem übersetzungsverhältnis des Riementriebes 51, 52, 54, 55. Derselbe Unterschied besteht auch zwischen den Drehgeschwindigkeiten des mit der Messerwalze 4 zusammenhängenden Zahnrades 46 und des mit der Riemenscheibe 45 zusammenhängenden Gehäuses 49, in dem das Umlaufrad 48 gelagert ist. Das Umlaufrad 48 dreht sich infolgedessen um seine eigene Achse und überträgt die genannte Drehgeschwindigkeitsdifferenz über das Zahnrad 47 auf die Antriebswelle 42, und zwar mit einer weiteren, dem Verhältnis zwischen den Zähnezahlen der beiden Zahnräder 46 und 47 entsprechenden Untersetzung. Die auf diese Weise zwischen der Messerwalze 4 und der Antriebswelle 42 erzielte relative Drehbewegung wird von der Antriebswelle 42 über die Schaltkupplung 43 auf die Messervorschubwelle 32 übertragen und dient zum fortschreitenden ' langsamen Vorschieben der Messer 5 über die bereits beschriebenen Einzelvorschubvorrichtungen. DieVorschubgeschwindigkeit der Messer 5 kann innerhalb gewisser Grenzen durch gegenseitiges Verschieben der Kegelscheibenhälften der Riemenscheibe 54 abgeändert werden.
  • Die Tabakschneidmaschine ist ferner mit einer Vorrichtung versehen, die die Maschine selbsttätig anhält, wenn sich auch nur ein einziges Messer 5 bis auf einen vorbestimmten Rest abnützt bzw. wenn unzulässige überbelastungen der Messervorschubvorrichtungeintreten. Zu diesem Zweck ist die längsverschiebbar gelagerte Messervorschubwelle 32 durch den hohlen Wellenstumpf 213 der Messerwalze 4 herausgeführt und wirkt über eine an ihrem Kopfende vorgesehene Einstellsähraube 56 auf einen elektrischen Schalter 57 ein, der im elektrischen Steuerstromkreis der Tabakschneidmaschine vorgesehen ist (F i g. 4). Jedes Messerblatt 5 gilt als abgenützt, wenn die entsprechenden Schieber 27 das vordere Ende ihrer Führungsnuten 30 erreichen, bzw. gegen das vordere Drehlager 29 der entsprechenden Vorschubschraube 28 anschlagen und dadurch angehalten werden (F i g. 2). In dieser Endstellung der Schieber 27 wird die weitere Bewegung der entsprechenden Vorschubschrauben 28 und der zugeordneten Zahnräder 34, 35 sowie der betreffenden Schneckenräder zwangläufig gesperrt. Die Messervorschubwelle 32 wird je- doch durch die Antriebswelle 42 weitergedreht. Die auf der Welle 32 befestigten und mit den nunmehr gesperrten Schneckenrädern 37 im Eingriff stehenden Schnecken 33 üben deshalb auf die Messervorschubwelle 32 eine axial gerichtete Kraft aus und verschieben infolgedessen diese Welle in Längsrichtung entgegen der Kraft der Feder 44. Eine solche verhältnismäßig kleine Längsverschiebung der Messervorschubwelle 32 genügt bereits, damit dieses mit ihrem äußeren Kopfende den Schalter 57 betätigt, dadurch den elektrischen Steuerstromkreis der Tabakschneidmaschine unterbricht und infolgedessen die Maschine zum Stillstand bringt. Sollte aus irgendeinem Grund der Schalter 57 nicht betätigt werden, bzw. sollte er trotz Betätigung die Tabakschneidmaschine nicht abschalten, so wird die Messervorschubwelle 32 durch die Schnecken 33 weiter in Längsrichtung entgegen der Feder 44 verschoben, und zwar so weit, bis die Schaltkupplung 43 zwischen den Wellen 32 und 42 ausgerückt wird. Dadurch wird die Messervorschubvorrichtung von ihrem Antrieb ausgekuppelt und stillgelegt, obwohl die Messerwalze 4 weiter umläuft. Nach dem Anhalten der Messerwalze 4 wird die Messervorschu,bwelle 32 durch die Feder 44 in axialer Richtung zurückverschoben, wodurch die Schaltkupplung 43 selbsttätig wieder eingerückt wird.
  • Die Tabakschneidmaschine ist schließlich mit einer Handbetätigungsvorrichtung der Messervorschubschrauben 28 versehen, um die Messerschieber 27 nach der Abnützung der entsprechenden Messerblätter schnell in ihre zurückgezogene Ausgangsstellung zu verschieben bzw. um die anfängliche Messervorlage aus der Messerwalze 4 genau einstellen zu können. Jede Messervorschubschraube 28 kann von Hand aus mit Hilfe ihres äußeren Kopfes 21 gedreht werden,doch es ist dazu erforderlich, die Schraube 28 zuerst von ihrem nicht umkehrbaren Schneckengetriebe 33, 37 auszukuppeln. Zu diesem Zweck ist an der Messerwalze 4 für jedes Messer 5 eine Leiste 58 vorgesehen, die mit allen verschiebbaren, die Vorschubschrauben 28 des betreffenden Messers 5 antreibenden Zahnrädern 35 zusammenwirkt: (F i g. 2 und 4). Diese Leiste 58 ist auf der den Federn 38 entgegengesetzten Seite der Zahnräder 35 quer zu den Vorgelegewellen 36 angeordnet und kann in Längsrichtung dieser Wellen 36 durch eine beliebige handbetätigte Vorrichtung verschoben werden. Dadurch werden alle einem Messer 5 zugeordneten Zahnräder 35 auf den Vorgelegewellen 36 so weit in axialer Richtung entgegen der Kraft der betreffenden Federn 38 verschoben, bis sie sich von dem entsprechenden, auf den Messervorschubschrauben 28 befestigten Zahnrädern 34 lösen. Die Schrauben 28 können dann von Hand aus frei verdreht werden. Nach dem Einstellen des Messers 5 wird die Leiste 58 in ihre Ausgangsstellung zurück-bewegt und die Federn 38 schieben die Zahnräder 35 erneut in Eingriff mit den Zahnrädern 34 der Vorschubschrau#ben 28.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Vorrichtung zurBetätigung der Leiste 58 aus einer Büchse 59 (Fig. 3 und 4), die die quer dazu gerichtete Leiste 58 trägt und verschiebbar auf einem festen Führungszapfen 60 gelagert ist.Der Zapfen 60 ist parallel zudenWellen36 derverschiebbarenZahnräder35ausgerichtet und zwischen den beiden, einem Messer5 entsprechenden Wellen angeordnet. Die Büchse59 wird auf ihrem Führungszapfen 60 durch einen Exzenter 61 verschoben, der an einem durch die Halteplatte 23 des betreffenden Messers 5 aus der Messerwalze 4 herausgeführten und von Hand aus mit Hilfe eines entsprechenden Schlüssels od. dgl. verdrehbaren Bolzen 62 befestigt ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Tabakschneidmaschine mit hohler umlaufender Messerwalze, die mehrere, im Betrieb dauernd nachgeschärfte und automatisch vorgeschobene Plattenmesser aufweist, und die einzelnen Messervorschubvorrichtungen mittels Schrauben- oder Schneckengetriebe mit einer gemeinsamen, koaxial zu der Messerwalze im Inneren derselben angeordneten Messervorschubwelle gekuppelt sind, die die Schnecken für den Antrieb der Messervorschubvorrichtungen trägt und zumindest an einem Ende aus der Messerwalze herausgeführt ist, wobei der Antrieb der Messervorschubwelle von der Umlaufbewegung der Messerwalze abgeleitet istund der Vorschub der Messer unter Anwendung eines Umlaufgetriebes und einer Schaltkupplung derart erfolgt, daß die Nachstellbewegung eines Messers selbsttätig abgeschaltet wird, wenn der Vorschub des Messers auf einen bestimmten Widerstand stößt, d a - durch gekennzeichnet, daß die Schaltkupplung(43) und das Umlaufgetriebe nacheinander zwischen der Messervorschubwelle(32) und der Messerwalze (4) eingeschaltet sind, wobei die Messervorschubwelle (32) beim Anhalten der Vorschubbewegung eines Messers (5) durch den axialen Schub der betreffenden, auf dieser Welle (32) befestigten Schnecke (33) in axialer Richtung gegen die Kraft einer Feder (44) derart verschiebbar ist und auf einen elektrischen Schalter im Steuerstromkreis des Antriebsmotors einwirkt, daß sie die Tabakschneidmaschine stillsetzt und die Schaltkupplung ausrückt.
  2. 2. Tabakschneidmaschine nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die längsverschiebbare Messervorschubwelle (32) durch die Schaltkupplung (43) mit einer koaxialen, unverschiebbaren Antriebswelle (42) verbunden ist, wobei das Umlaufgetriebe zwei nebeneinanderliegende, auf dem äußeren Ende der Antriebswelle (42) gelagerte und eine etwas unterschiedliche Zähnezahl besitzende Mittelräder (46, 47) aufweist, von denen das eine (47) mit der Antriebswelle (42) und das andere (46) mit der Messerwalze (4) fest verbunden ist, wobei mit beiden diesen Mittelrädern (46, 47) ein Umlaufrad (48) ira Eingriff steht, das in einem um die Antriebswelle (42) rotierenden und mit der Messerwalze (4) durch ein Unter- oder übersetzungsgetriebe verbundenen Gehäuse (49) gelagert ist. 3. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe zwischen der Messerwalze (4) und dem rotierenden Gehäuse (49) des Umlaufgetriebes ein Wechselgetriebe z. B. eine aus zwei gegeneinander verschiebbaren Kegelscheibenhälften bestehende Keihiemenscheibe (54) enthält. 4. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1 bis 3, mit auf einem verschwenkbaren Tragkörper gelagerten Messerwalze, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe zwischen der Messerwalze (4) und dem rotierenden Gehäuse (49) des Umlaufgetriebes aus einem Riementrieb besteht und zwei nebeneinanderliegende, auf dem äußeren Ende der Antriebswelle (42) drehbar gelagerte Riemenscheiben (45, 50) aufweist, von denen die eine (45) mit dem rotierenden Gehäuse (49) des Umlaufgetriebes und die andere (50) mit der Messerwalze (4) fest verbunden ist, wobei diese Riemenscheiben (45, 50) untereinander durch Riemen (51, 55) über eine zu der Schwingachse (15) des Tragkörpers (14) der Messerwalze koaxiale Vorgelegewelle (53) und zwei auf dieser Welle befestigten Riemenscheiben (53, 54) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 880 721, 935 236, 944 418, 953 774; britische Patentschrift Nr. 526 902.
DEA43127A 1959-01-21 1960-01-19 Tabakschneidmaschine Pending DE1197795B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1197795X 1959-01-21

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ID=11433124

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DEA43127A Pending DE1197795B (de) 1959-01-21 1960-01-19 Tabakschneidmaschine

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