DE3011786C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23D63/08—Sharpening the cutting edges of saw teeth
- B23D63/16—Sharpening the cutting edges of saw teeth of chain saws
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- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Schneidketten-Schleifmaschine,
bei der eine Schneidkette intermittierend an
einem Schleifkopf vorbeigeführt ist und im Bereich der
Schneidkette ein Fühler angeordnet ist, der bei Anschlag
eines Schneidzahnes der Kette verschwenkt und einen
Kontakt schließt, durch den der Schleifkopf über einen
Steuermechanismus in die entsprechende Arbeitsstellung
verschwenkbar ist.
Eine eingangs genannte Schneidketten-Schleifmaschine ist
aus der auf den gleichen Anmelder zurückgehenden DE-PS
16 52 028 bekannt geworden.
Mit dieser bekannten Schneidketten-Schleifmaschine wurde
zwar eine automatische Steuerung der Schwenkbewegungen
des Schleifkopfes vorgeschlagen, mit der es möglich war,
Schleifketten unterschiedlichster Art, z. B. mit abwechselnd
rechten und linken nacheinanderfolgenden Schneidzähnen,
zu schleifen. Eine Anpassung an unterschiedliche Kettenteilungen
der Schneidkette war jedoch nicht gegeben.
Ferner mußten langwierige Umstellungsarbeiten vorgenommen
werden, wenn die Maschine auf eine Schneidkette mit einer
bestimmten Kettenteilung eingestellt war und jetzt eine
andere Schneidkette mit einer unterschiedlichen Ketten
teilung bearbeitet werden sollte.
Aus der DE-OS 22 61 359 ist eine weitere Schneidketten-
Schleifmaschine bekannt, wo ein Tragarm vorgesehen ist,
dessen Bewegungen senkrecht zur Rotationsachse des
Antriebsmotors sowie der damit gekoppelten Schleifmaschine
erfolgen. Auf den Tragarm können dadurch nachteilig Trägheitskräfte
einwirken, wodurch die Genauigkeit des Schleifvorganges
leiden könnte.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schneidketten-
Schleifmaschine der eingangs genannten Art so
weiterzubilden, daß ohne großen Arbeitsaufwand, d. h. also
im besten Fall - automatisch - eine stufenlose Anpassung
bei hoher Genauigkeit der gesamten Schneidketten-Schleifmaschine
mit ihren einzelnen Schleifaggregaten (Schleifkopf
für die Schneidzähne und Schleifwelle für die Stützzähne)
an unterschiedliche Kettenteilungen der Schneidkette
stufenlos möglich ist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe der Erfindung
erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1.
Wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist also
die Möglichkeit der stufenlosen Anpassung des intermittierenden
Antriebes der Schneidkette, des Schleifkopfes und
der Schleifwelle an unterschiedliche Kettenteilungen der
Schneidkette. Es sind hierdurch keine aufwendigen Umstellungsarbeiten
mehr notwendig, wenn von der einen Kettenteilung
der Schneidkette auf eine andere Kettenteilung
einer anderen Schneidkette übergegangen werden soll. Es
wird also eine automatische Steuerung sämtlicher mit der
Schneidkette in Eingriff stehenden Teile bzw. sämtlicher
die Schneidkette bearbeitender Werkzeuge an unterschiedliche
Kettenteilungen der Schneidkette vorgeschlagen.
Aus der auf den Anmelder zurückgehenden DE-PS 16 52 028
ist es bekannt, die Schneidkette an den die Schneidkette
bearbeitenden Werkzeugen intermittierend vorbeizuführen.
Im folgenden wird ein intermittierender Antrieb zur stufenlosen
Anpassung an unterschiedliche Kettenteilungen der
Schneidkette vorgeschlagen. Je nach Veränderung der Kettenteilung
kann dann die Vorschubbewegung des intermittierenden
Antriebes der neu gewählten Kettenteilung über einen
handbetätigten Einstellhebel angepaßt werden.
Zur Anpassung an unterschiedliche Kettenteilungen reicht
es aber nicht aus, nur den intermittierenden Antrieb für
die Schneidkette entsprechend der Kettenteilung zu verändern.
Gleichzeitig muß auch die Steuerung des Antriebes für die
die Schneidkette bearbeitenden Werkzeuge (Schleifkopf für
die Schneidzähne und Schleifwelle für die Stützzähne) verändert
werden. Auch hier wird eine stufenlose Anpassung
vorgeschlagen. Es ist zunächst eine Verschwenksteuerung
des Schleifkopfes zum Anschleifen der Schneidzähne vorhanden,
weil bekannte Dreilaschen-Hobelzahnketten sowohl linke
als auch rechte Schneidzähne aufweisen und die Eingriffsrichtung
des Schleifkopfes zum Anschleifen des linken
Schneidzahnes anders gerichtet ist als die Eingriffsrichtung
des Schleifkopfes zum Anschleifen des rechten Schneidzahnes.
Durch die Anpassung des intermittierenden Antriebes
der Schneidkette an unterschiedliche Kettenteilungen gelangt
der Schleifkopf hiermit schon an die "richtige" Stelle
des Schneidzahnes. Die Verschwenksteuerung des Schleifkopfes
muß aber dennoch den unterschiedlichen Formen von Schneidketten
(beispielsweise linke Schneidzähne oder nur rechte
Schneidzähne oder abwechselnd linke und rechte Schneidzähne)
angepaßt sein. Hierzu wird ebenfalls eine automatische
Steuerung vorgeschlagen, die den unterschiedlichen Formen
von Schneidketten Rechnung trägt.
Bei der Bearbeitung von Schneidketten werden nicht nur die
Schneidzähne bearbeitet, sondern in einer Weiterbildung der
vorliegenden Erfindung wird es vorgeschlagen, daß gleichzeitig
mit der Bearbeitung der Schneidzähne auch die Stützzähne
der Schneidkette bearbeitet werden. Man erhält mit
der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Schleifmaschine eine
vollständige Bearbeitung der Schneidkette, wobei die Anpassung
an unterschiedliche Formen der Schneidkette und unterschiedliche
Kettenteilungen stufenlos erfolgt. Wenn der
Antrieb für die Schleifwelle zum Anschleifen der Stützzähne
von dem gesamten, stufenlos an unterschiedliche Kettenteilungen
anzupassenden Antrieb der Schleifmaschine mit beaufschlagt
wird, ergeben sich besonders einfache konstruktive
Verhältnisse.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist zur stufenlosen Anpassung des intermittierenden
Antriebes an unterschiedliche Kettenteilungen der Schneidkette
ein sog. Gleitsystem vorgesehen. Das Gleitsystem besteht
im wesentlichen aus einem intermittierend von der
Getriebewelle des Antriebsmotors beaufschlagten Stößel
(federbelastete Führungsstangen), der auf einen Schrittschalthebel
wirkt, der über einen Freilauf und über ein
Winkelgetriebe mit dem Antrieb (Teilerscheibe) der Schneidkette
verbunden ist. Auf diese Weise wird über das vorgeschlagene
Gleitsystem der intermittierende Antrieb der
Teilerscheibe bewirkt. Zur Anpassung an unterschiedliche
Kettenteilungen wird in einfacher Weise der Abstand zwischen
dem Stößel (Führungsstange) und dem Schrittschalthebel verändert.
Gleichzeitig ist mit diesem schrittweise, intermittierend
arbeitenden Antrieb auch der Antrieb für den Kettenbremsfinger
angeschlossen. Es ergeben sich hier wiederum besonders
einfache konstruktive Verhältnisse, weil gleichzeitig
mit dem schrittweise Weiterschalten der Teilerscheibe, die
die Schneidkette antreibt, der Kettenbremsfinger betätigt
wird und in einer Verbindungslasche der Schneidkette eingreift
und die Schneidkette hierdurch schlagartig zum Stillstand
bringt, so daß nachfolgend der Schleifkopf zum Anschleifen
der Schneidzähne und die Schleifwelle zum Anschleifen
der Stützzähne die genannten Teile der Schneidkette
bearbeiten. Es wird hierdurch eine außerordentlich
schnelle und genaue Bearbeitung der Schneidkette gewährleistet.
Der Vorteil der präzisen Bearbeitung (insbesondere das präzise
Anschleifen der Schneidzähne und der Stützzähne) wird
auch dadurch erreicht, daß der Schleifkopf mit seiner Verschwenksteuerung
außerordentlich exakt geführt ist und von
dem intermittierenden Antrieb beaufschlagt wird.
Insgesamt wird eine Schneidketten-Schleifmaschine vorgeschlagen,
die sämtlichen Anforderungen hinsichtlich Bearbeitungsgeschwindigkeit
und Präzision bei der Bearbeitung der
Schneidzähne und der Stützzähne Rechnung trägt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich
einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher
erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer
Beschreibung weitere
Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigt
Fig. 1 Draufsicht auf die Bedienungsseite der Schneidketten-
Schleifmaschine;
Fig. 2 Seitenansicht der Schleifmaschine in Pfeilrichtung
II nach Fig. 1 bei geöffnetem Seitendeckel;
Fig. 3 Seitenansicht der Schleifmaschine nach Fig. 1 in
Richtung des Pfeiles III bei geöffnetem, gegenüberliegendem
Seitendeckel;
Fig. 4 Teilansicht einer Dreilaschen-Hobelzahnkette, die
mit der Schleifmaschine nach den Fig. 1 bis 3 bearbeitet
wird.
Die in Fig. 1 gezeigte Schneidketten-Schleifmaschine weist
ein Gehäuse mit einem rechten Deckel 12 und einem linken,
seitlich angebrachten Deckel 11 auf. Bei Öffnung des Deckels
12 und bei Draufsicht in Richtung des Pfeiles II ergibt sich
die in Fig. 2 gezeigte Innenansicht der Schleifmaschine,
während bei Öffnung des linken Deckels 11 und bei Draufsicht
in Richtung des Pfeiles III die in Fig. 3 dargestellte
Innenansicht der Schleifmaschine ergibt.
Die Schneidkette 1 wird an ihrem einen Ende über eine Umlenkrolle
2 geführt, die an dem freien Ende einer Kettenspannschiene
3 angeordnet ist. Die Kettenspannschiene 3 ist
entsprechend unterschiedlicher Längen der Schneidkette 1
frei verschwenkbar. Zusätzlich ist am unteren Teil der
Schleifmaschine eine Kettenverlängerungsschiene angebracht.
Die Umlenkrolle 2 ist mit einer Rücklaufbremse 4 versehen,
damit der Schleifkopf 40 zum Anschleifen der Schneidzähne
100, 101 (vgl. Fig. 4) den anzuschleifenden Schneidzahn 100
oder 101 nicht während des Schleifvorganges zurückdrückt.
Auf der gegenüberliegenden Seite läuft die Schneidkette 1
über eine Teilerscheibe 5, die von dem später zu erläuternden
intermittierenden Antrieb angetrieben wird. Die Teilerscheibe
weist einen Sperrbolzen 6 zur Feineinstellung der
Breite der Führungsnut, die gemäß Fig. 2 und 3 mit dem
Bezugszeichen 8 versehen ist und die zwischen dem Antriebsrad
7 und der Zustellscheibe 9 ausgebildet ist.
Die Teilerscheibe 5 ist also zweiteilig ausgebildet und
besteht aus der maschinenseitig vom intermittierenden Antrieb
über ein Zahnradgetriebe beaufschlagten Antriebsrad
7 und aus der koaxial auf dem Antriebsrad 7 gelagerten
Zustellscheibe 9, deren Abstand zum Antriebsrad 7 mit Hilfe
des Sperrbolzens 6 veränderbar ist. Durch Veränderung der
Breite der Führungsnut kann unterschiedlichen Breiten von
Treibgliedern (vgl. Fig. 4) Rechnung getragen werden. Die
Treibglieder 103 greifen nämlich in die Führungsnut 8 der
Teilerscheibe 5 ein und werden dort axial und radial geführt.
Mit Hilfe des Sperrbolzens 6, der fest mit der Zustellscheibe
9 verbunden ist, kann wählbar durch Verdrehung der
Zustellscheibe 9 in Bezug zum Antriebsrad 7 entsprechend
der unterschiedlichen Dicke des Treibgliedes 103 der
Schneidkette 1 verstellt werden. Hierdurch wird also in
Rechnung gestellt, daß mit der erfindungsgemäßen Maschine
verschiedene Treibgliedstärken verwendet werden können.
Der Mitnehmer, der innerhalb der Teilerscheibe mit dem
Treibglied 103 zusammenarbeitet, kann so stufenlos verstellt
werden, wodurch sich eine universelle Anwendbarkeit
ergibt.
Gemäß Fig. 1 ist an der Vorderseite der Maschine ein
Schleifkopf 40 vorhanden, der die Schneidzähne 100, 101 der
in Fig. 4 gezeigten Schneidkette 1 anschleift. Die in Fig.
4 gezeigte Schneidkette besteht aus abwechselnd hintereinander
angeordneten Schneidzähnen 100, 101, die über eine
Verbindungslasche 102 miteinander gelenkig verbunden sind.
Jeder Schneidzahn 100 oder 101 ist gleichzeitig mit einem
Stützzahn 104 verbunden, der in der Schneidstellung der
Schneidkette ein zu tiefes Eindringen der Schneidzähne
100, 101 in das zu schneidende Holz verhindert. An der
Unterseite ist jeweils ein Treibglied 103 angeordnet, mit
dem die Kette sowohl an der Motor-Kettensäge angetrieben
wird als auch bei der vorliegenden Schleifmaschine.
Wegen der Verwendung unterschiedlich geformter Schneidzähne
100, 101 ist es erforderlich, daß zum Anschleifen des
rechten Schneidzahnes 100 der Schleifkopf in Richtung der
Achse 106 ausgerichtet wird. Er wird dann in Pfeilrichtung
108 mit seiner Drehachse koaxial zur Achse 106 in den
Schneidzahn 100 eingeführt und schleift dort die in Fig. 4
angezeichnete Schneidkante ein.
Wie später noch erläutert wird, führt der Schleifkopf 40
während des Schleifvorganges auch Rückzugsbewegungen in
Pfeilrichtungen 108, aus, um eine Überhitzung der Schneidkante
des Schneidzahnes 100 während des Anschleifvorganges
zu vermeiden.
Wenn die Schneidkette 1 in Vorschubrichtung 110 weiterbewegt
wird, muß die Schwenklage des Schneidkopfes verändert
werden. Der Schwenkkopf 40 muß hierbei aus der Achse 106
in Richtung der Achse 107 verschwenkt werden. Bei dieser
Schwenksteuerung von der Achse 106 auf die Achse 107 ist es
wichtig, daß der Schleifkopf in einer Ebene (Ebene, welche
die Achsen 106 und 107 einschließt) verschwenkt wird, damit
die Schneidkante am rechten Schneidzahn 100 genauso tief
angeschliffen wird wie die Schneidkante an dem linken
Schneidzahn 101.
Auch in dieser Achse führt der Schleifkopf 40 sowohl Vorschubbewegungen
in Pfeilrichtung 109 als als Rückzugsbewegungen
in Pfeilrichtung 109, aus.
Gleichzeitig bearbeitet die in Fig. 1 gezeigte Schleifwelle
18 den Radius 105 des Stützzahnes 104. Der Stützzahn muß
nämlich entsprechend dem Anschliff des Schneidzahnes 100, 101
in seiner Höhe verringert werden und gleichzeitig der Radius
105 angebracht werden.
Mit dem in Fig. 1 gezeigten Einstellhebel 91 wird der
Kettenbremsfinger 88 in Richtung seiner Längsachse verschoben,
um unterschiedlichen Kettenteilungen Rechnung zu
tragen.
Der Einstellhebel 20 dient zur stufenlosen Einstellung der
Kettenteilung.
Ferner ist ein Sperrhebel 68 zur Blockierung des Schleifkopfes
vorgesehen, wenn dieser ausgewechselt werden soll.
Mit dem Drehknopf 69 erfolgt eine Feinstellung des Betätigungsweges
für den Fühler 52.
Es ist ferner eine Schleifsteinabziehvorrichtung 70 vorhanden,
die den abgenützten Schleifkopf 40 wieder anschleift
und von Verunreinigungen reinigt.
Ferner ist ein Einstellhebel 71 für die Veränderung der
Schleifwelle 10 zur Wahl der abzuschleifenden Höhe des
Stützzahnes 104 vorhanden.
Mit dem Einstellhebel 72 wird der Bewegungsradius der
Schleifwelle 18 zum Anschleifen des Radius 105 des Stützzahnes
104 verändert.
Mit dem Einstellhebel 10 wird die gesamte Teilerscheibe 5
in den Pfeilrichtungen 14, 14′ verschoben, um damit die
abzuschleifende Höhe des Schneidzahnes 100, 101 zu verändern.
Mit dem Einstellhebel 16 ist ein Vorschub des Schleifsteines
möglich.
Mit dem Kettenspannhebel 17 wird die Kettenspannschiene 3
gespannt, damit die Schneidkette 1 stets gestrafft ist.
Mit dem Einstellhebel 10 wird die Schneidzahnschleifhöhe
entsprechend dem Abnutzungsgrad der anzuschleifenden
Schneidkette 1 verstellt. Die gesamte Teilerscheibe 5 ist
exzentrisch am Maschinengehäuse 15 gelagert. Wird der Einstellhebel
10 in Pfeilrichtung 13 nach oben verschwenkt,
dann wird die gesamte Teilerscheibe 5 in Pfeilrichtung 14
nach unten bewegt, und umgekehrt wird die gesamte Teilerscheibe
in Pfeilrichtung 14, nach oben bewegt, sofern der
Einstellhebel 10 in Pfeilrichtung 13, nach unten verschwenkt
wird. Diese Verstellung erfolgt derart, daß die Lagerung
der Teilerscheibe auf eine Achse erfolgt, die drehbar in
einem Schlitten gehalten ist und der Schlitten selbst in
Pfeilrichtung 14, 14′ verschiebbar am Maschinengehäuse 15
gelagert ist.
Die drehfest mit dem Einstellhebel 10 verbundene durchgehende
zentrale Achse ist an der hinteren Seite des Maschinengehäuses
15 exzentrisch gelagert, so daß bei Verschwenken
des Einstellhebels 10 die gewünschte Verschiebung der
Teilerscheibe 5 in den Pfeilrichtungen 14, 14′ erfolgt.
Hiermit wird die Schneidkette 1 an ihrem Abstand zu dem
in Pfeilrichtung 14, 14′ feststehenden Schleifkopf 40 verändert.
Mit dem Einstellhebel 20 für die stufenlose Einstellung
der Kettenteilung wird die Kettenteilung bei verschiedenen
Kettengrößen berücksichtigt. Der Einstellhebel 20 ist in
Fig. 2 rechts oben teilweise abgebildet. Der Einstellhebel
20 ist mit der Scheibe 22 drehfest verbunden, die auf einem
Kugellager 21 drehbar gelagert ist. Der Außenumfang der
Scheibe 22 drückt auf einen federbelasteten Bolzen 23, der
durch Federkraft am Außenumfang der Scheibe 22 anliegt.
Am Bolzen 23 liegt wiederum ein Zwischenhebel 24 an, der
als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist. Dieser Zwischenhebel
24 ist im Drehpunkt 25 am Maschinengehäuse 15 drehbar gelagert
und sein anderes, freies Ende 24 a bildet einen einstellbaren
Anschlag 26 für das später noch zu erläuternde
Gleitsystem 27.
Durch die Verstellung dieses Zwischenhebels 24 mit Hilfe
des Einstellhebels 20 kann der Abstand 28 stufenlos zwischen
dem Anschlag 26 des freien Endes 24 a des Zwischenhebels 24
und einem Anschlag 29 des Gleitsystems 27 verstellt werden.
Der Anschlag 29 ist in der Form einer Inbus-Schraube mit
einer darauf aufgesetzten Rosette ausgebildet und ist Teil
eines Hebels 30, der drehbar in der Achse 31 am Maschinengehäuse
15 gelagert ist. Das Gleitsystem 27 treibt intermittierend
die Teilerscheibe 5 von der Innenseite her an,
und zwar erfolgt dies mittels eines Antriebszahnrades 32,
das in kraftschlüssigem Eingriff mit einem nicht näher
zeichnerisch dargestellten Zahnrad an der inneren Stirnseite
des Antriebsrades 7 zusammenwirkt. Das Antriebszahnrad 32,
das als Kegelzahnrad ausgebildet ist, greift also in eine
Innenverzahnung am Antriebsrad 7 der Teilerscheibe 5 ein
und treibt damit die gesamte Teilerscheibe 5 an.
Damit das Antriebszahnrad 32 nur in einer Richtung läuft
und in der entgegengesetzten Drehrichtung stillsteht, ist
das Antriebszahnrad 32 über einen Freilauf 33 mit dem nachfolgend
zu beschreibenden Gleitsystem 27 verbunden.
Der Antrieb des Gleitsystems erfolgt über eine Getriebewelle
34, die vom Antriebsmotor 51 (vgl. Fig. 3) beaufschlagt
wird. Die Getriebewelle 34 ist in einer Führung 35 gemäß
Fig. 2 am Maschinengehäuse 15 gelagert.
Mit der Getriebewelle 34 ist drehfest eine Exzenterscheibe
36 verbunden, die sich in Fig. 2 in Pfeilrichtung 37 dreht.
Am Außenumfang der Exzenterscheibe 36 liegt ein nicht näher
dargestelltes Kugellager an, das mit einem Führungsblock 38
des Gleitsystems 27 verbunden ist. Hierdurch führt der Führungsblock
38 mit den daran ansetzenden Führungsstangen 39
in Richtung der Längsachsen der Führungsstange 39 gerichtete,
oszillierende Bewegungen aus. Das andere, gegenüberliegende
freie Ende der Führungsstange 39 ist mit einem dem Führungsblock
38 gleichartigen Führungsblock verbunden. Dieser Führungsblock
ist innen mit einem Nadellager ausgestattet,
wobei das Nadellager im Drehpunkt des Anschlages 29 angeordnet
ist. Hierdurch führt dann der Hebel 30 des Gleitsystems
um die Achse 31 oszillierende Schwenkbewegungen aus, die
über den Freilauf 33 dem Antrieb des Antriebszahnrades 32
in der einen Drehrichtung dienen.
Dementsprechend führt das Antriebszahnrad nur intermittierende
Vorschubbewegungen bzw. Drehbewegungen in einer Richtung
aus, während es in der entgegengesetzten Drehrichtung
stillgesetzt ist.
Durch die gegebene Verstellung des Anschlages 29 in Bezug
zum Anschlag 26 des Zwischenhebels 24 wird also ein stufenloses
getriebeähnliches Antriebssystem für die Teilerscheibe
5 vorgeschlagen, mit dem der intermittierende Antrieb der
Teilerscheibe 5 in beliebig wählbaren Drehabschnitten möglich
ist, so daß hierdurch eine Einstellung auf beliebige
Kettenteilungen möglich ist, und stets dafür gesorgt wird,
daß der Schneidzahn 100, 101 stets in gegenüberliegende
Stellung zum Schleifkopf 40 der Schleifmaschine gebracht
wird.
Im folgenden wird der Antrieb des Schleifkopfes 40 und der
Vorschubantrieb des Schleifkopfes 40 beschrieben.
Der Schleifkopf 40 hat einen Durchmesser von etwa 5 bis 6
mm. Bei jedem anzuschleifenden Schneidzahn 100 oder 101
muß der Schleifkopf eine Vorschubbewegung in Längsrichtung
des in den Fig. 2 und 3 gezeigten Hydraulikzylinders 41
vornehmen, um in die Ausnehmung des Schneidzahnes 100 oder
101 zu gelangen (vgl. Fig. 4).
In der zweiten; hier näher beschriebenen Ausführungsform
ist es vorgesehen, daß der Schleifkopf 40 während des
Schleifvorganges Vorschub- und Rückzugsbewegungen in den
Pfeilrichtungen 108, 108′ bzw. 109, 109′ ausführt, d. h. daß
der Schleifkopf 40 während des Schleifvorganges kurzzeitig
außer Eingriff mit dem Schneidzahn 100 oder 101 gebracht
wird und dann zur Weiterführung des Schleifvorganges in
erneutem Eingriff mit dem jeweiligen Schneidzahn 100 oder
101 gebracht wird. Hierdurch werden unzulässige Überhitzungen
des Schneidzahnes 100, 101 vermieden. Der
Schneidzahn 100, 101 kann sich während der Nichteingriffs-
Phase des Schleifkopfes abkühlen. In einer bevorzugten
Ausführungsform erfolgt für jeden Schneidzahn 100, 101 ein
zweimaliger Schleifvorgang, der eine unzulässige thermische
Überbelastung des Schneidzahnes 100, 101 vermeidet.
Die schnellen Vorschub- und Rückzugsbewegungen des Schleifkopfes
40 in den Pfeilrichtungen 108, 109 bzw. 108, 109′
werden über einen Hydraulikzylinder 41 erzeugt, an dessen
Kolben das Lagergehäuse des Schleifkopfes 40 angeordnet
ist. Der Schleifkopf und dessen Antrieb über einen Treibriemen
49 (vgl. Fig. 3) sind also Teil eines Hydraulikkolbens,
dessen Hydraulikzylinder von wechselndem Druck
eines Drucköls beaufschlagt wird, dessen Druckschwankungen
durch einen Steuerungszylinder 46 erzeugt werden.
Auf der Getriebewelle 34 sind gemäß Fig. 3 zwei Vorschubkurvenschieber
43, 44 drehfest gelagert. Die Vorschubkurvenschieber
43, 44 weisen einen gegenseitigen radialen
Abstand auf. Während der Drehung der Getriebewelle 34
drehen die Vorschubkurvenschieber 43, 44 mit und treffen
hierbei auf ein nicht näher dargestelltes Kugellager, das
mit dem Kolbenkopf 45 des Steuerungszylinders 46 verbunden
ist. Hierdurch führt der
Kolbenkopf 45 schnelle oszillierende Bewegungen in den
Pfeilrichtungen 47 aus, wodurch die gewünschte Drucköldestillation
in dem Steuerungszylinder 46 erzielt wird.
Die in dem Steuerungszylinder 46 über die Bewegung des
Kolbenkopfes 45 erzielten Druckschwankungen werden über
Anschlußschläuche 48 einem nicht näher dargestellten
Schaltkasten zugeführt, in dem ein Überdruckventil und
sonstige Sicherheitsventile vorhanden sind. Von dort aus
gelangt das Drucköl in den Anschlußschlauch 42 zu dem
Hydraulikzylinder 41, an dessen Kolben das Lager des
Schleifkopfes und der Schleifkopf 40 selbst angeordnet sind.
Der Drehantrieb des Schleifkopfes 40 erfolgt über den
Treibriemen 49 über eine Treibriemenscheibe 50, die drehfest
am Maschinengehäuse 15 gelagert ist und die vom
Antriebsmotor 51 angetrieben wird.
Im folgenden wird nun die intermittierende Schwenksteuerung
des Schleifkopfes 40 erläutert.
In der Beschreibungseinleitung wurde erwähnt, daß entsprechend
der Vielzahl der möglichen Schneidzahnformen und der
möglichen Kettenteilungen eine Anpassung der intermittierenden
Schwenksteuerung des Schleifkopfes an die unterschiedlichen
Schneidketten möglich sein muß. Damit die
vorliegend beschriebene Schleifmaschine universellen
Anforderungen gerecht wird, muß die Schleifmaschine in
der Lage sein, Schneidketten unterschiedlicher Kettenteilungen
sowie Schneidketten mit nur linken Schneidzähnen
101 oder mit nur rechten Schneidzähnen 100 oder mit abwechselnd
linken und rechten Schneidzähnen 100, 101 anschleifen
zu können.
Der von dem Schleifkopf 40 anzuschleifende Schneidzahn
100 bzw. 101 trifft zunächst in Vorschubrichtung 110 auf
den Fühler 52 auf, der schwenkbar am Maschinengehäuse 15
gelagert ist. Das schwenkbare Ende des Fühlers ist mit
einer Schaltnocke 53 versehen, die auf einen Mikroschalter
54 einwirkt (vergleiche Fig. 3).
Der Mikroschalter 54 steuert elektrisch die Erregung
eines Hubmagneten 55 (in Fig. 2), der wiederum einen
Wechselschieber 56 in den Pfeilrichtungen 57, 57′ betätigt.
Der Wechselschieber wird also durch den Hubmagneten 55 in
Richtung seiner Drehachse entweder hin und her verschoben.
Nach Fig. 4 betätigt lediglich jeweils ein rechter Schneidzahn
100 den Fühler 52 (weil dieser in Richtung zum
Gehäuse der Schleifmaschine und damit in Richtung zum
Fühler 52 hervorsteht), während ein linker Schneidzahn 101
gemäß
Fig. 4 den Fühler 52 nicht betätigt und daher die nachfolgend
beschriebenen Steuerungsvorgänge nicht ausgelöst
werden.
Wenn der rechte Schneidezahn 100 auf den Fühler 52 trifft
und diesen betätigt, wird damit der Mikroschalter 54
ebenfalls betätigt und der Wechselschieber 56 wird in
Pfeilrichtung 57 in Fig. 2 bewegt.
Mit der Getriebewelle 34 sind jeweils beiderseits des
Getriebes (vgl. Fig. 2 und 3) ein Antriebsfinger 59
drehfest verbunden. Der Wechselschieber 56 besteht im
wesentlichen aus zwei seitlichen, parallel im Abstand
angeordneten Fingern 60, 61, die schwenkbar und axial
verschiebbar am Maschinengehäuse gelagert sind.
Am freien, schwenkbaren Ende jedes Fingers 60, 61 ist ein
Kugellager 62 angeordnet, das am freien Ende des
Antriebskurvenschiebers 59 anliegt. Hierdurch wird bei
einer Drehung des Antriebskurvenschiebers 59 zusammen
mit der Getriebewelle 34 der Wechselschieber 56 mit
seinen Fingern 60, 61 in Pfeilrichtung 63 geschwenkt.
Fest mit dem Finger 60, 61 des Wechselschiebers ist jeweils
ein Bolzen 64 auf jeder Seite verbunden, der einwärts
gerichtet ist. Dieser Bolzen 64 bewirkt das
Anheben des Schwenkkopfes 58 bis auf den Kipp-Punkt.
Das freie Ende des Bolzens 64 greift unter ein Nadellager
65 ein, das exzentrisch am Gehäuse des Schwenkkopfes 58
befestigt ist. Drehfest mit dem Hydraulikzylinder 41 für
den Schleifkopf 40 ist eine feste Platte 67 des Schwenkkopfes
58 über ein Verbindungsstück befestigt. Das
schwenkbare Ende des Hydraulikzylinders 41 setzt also
exzentrisch an der Platte 67 des Schwenkkopfes 58 an.
Die Platte 67 ist mittig mit einer zentralen Welle versehen,
die in das Gehäuse des Schwenkkopfes 58 eingreift
und dort drehbar gelagert ist. Am Innenumfang des Gehäuses
des Schwenkkopfes 58 sind hierbei in nicht näher
dargestellter Weise im Abstand voneinander angeordnete
Kugellager vorgesehen, deren innerer, drehbarer Teil mit
der Achse der Platte 67 verbunden ist. Hierdurch ist das
Gehäuse des Schwenkkopfes 58 drehbar in Bezug zu der
Platte 67 und hiermit auch zu dem Hydraulikzylinder 41
ausgebildet.
Wesentlich hierbei ist, daß die Drehachse des Schwenkkopfes
58 und die Längsachse des Hyraulikzylinders 41
mit dem daran ansetzenden Schleifkopf 40 sich genau im
Drehmittelpunkt des Schleifkopfes 40 treffen. Nur hierdurch
ist eine einwandfreie Schwenkführung des Schleifkopfes
40 gewährleistet, und zwar in Form einer stetigen
Kurvenbahn. Der Schleifkopf selbst führt nämlich außer
seinen oszillierenden Bewegungen in Richtung der Längsachse
des Hydraulikzylinders 41 nur eine sog. Rollbewegung
aus, sobald er sich außer Eingriff mit dem
jeweilig anzuschleifenden Schneidzahn 100, 101 befindet,
und zwar macht das hintere, dem
Schleifkopf 40 ferne Ende des Hydraulikzylinders 41 eine
halbkreisförmige Bewegung, während der Schleifkopf 40
selbst aufgrund der Schnittachsen der beiden oben genannten
geometrischen Linien selbst keine halbkreisförmigen
Bewegungen durchführt, sondern nur eine Rollbewegung,
wenn er außer Eingriff mit dem jeweilig zu bearbeitenden
Schneidzahn 100, 101 ist.
Wenn der Antriebskurvenschieber 59 in seiner höchsten
Stellung an dem Kugellager 62 des Schwenkkopfes 58 der
einen Seite, beispielsweise in der in Fig. 2 gezeigten
Seite, abgerollt ist, fällt der Schwenkkopf 58 sofort
in Gegenrichtung zur eingezeichneten Pfeilrichtung 63
zurück. Wenn jetzt noch der Hubmagnet 55 durch Betätigung
des Mikroschalters 54 und durch Verschwenkung des
Fühlers 52 eingeschaltet bleibt, würde ein neuer
weiterer Schneidzahn gleicher Form nachfolgend angeschliffen
werden. Wenn aber am Fühler 52 der linke
Schneidzahn 101 vorbeigleitet, wird der Fühler 52
nicht betätigt, und der auf der gegenüberliegenden Seite
gezeigte Finger, also der in Fig. 3 gezeigte Antriebskurvenschieber
59, gelangt in Eingriff mit dem Kugellager
62. Der Hydraulikzylinder 41 macht daher eine
Drehbewegung nach der anderen Richtung und ebenso führt
der Schleifkopf 40 eine Rollbewegung nach der anderen
Richtung durch, so daß seine Längsrichtung jetzt in
der Achse 109 nach Fig. 4 ausgerichtet ist.
Mit dem beschriebenen Bewegungsablauf des Schleifkopfes 40,
der selbst nur einen Durchmesser von 5 mm hat, wird ein
optimaler Schliff des Schneidzahnes bei absoluter Genauigkeit
erzielt. Ein derartig präziser Schliff des Schneidzahnes
ist bisher mit handbetätigten Schleifmaschinen nicht
möglich gewesen und dank der Präzision der vorstehend beschriebenen
Maschinen kann ein Schleifkopf mit derartig
geringen Abmessungen zum präzisen Schliff des Schneidzahnes
100, 101 verwendet werden.
Am Außengehäuse der Schleifmaschine ist noch ein Schleifstein-
Sperrhebel 68 angeordnet, der zum Auswechseln des
Schleifkopfes 40 dient. Mit dem Schleifstein-Sperrhebel 68
wird der Drehantrieb der Schleifwelle 40 gesperrt, damit
der Schleifkopf 40 aus seiner zylindrischen Halterung
herausgezogen werden kann.
Mit dem an der Außenseite des Maschinengewehrs 15 angeordneten
Drehknopf 69 kann der Betätigungsweg des Mikroschalters
54 eingestellt werden, damit auch abgenützte Schneidzähne
zu einer Betätigung des Fühlers 52 führen und dementsprechend
der Mikroschalter 54 betätigt wird.
Ferner ist eine Schleifsteinabziehvorrichtung 70 vorhanden,
die aus einem Vidia-Rädchen besteht, das in Eingriff mit
dem Schleifkopf 40 bringbar ist, damit dieser abgezogen und
wieder geschärft wird.
Im folgenden wird nun die Schleifvorrichtung zur Bearbeitung
des Stützzahnes 104 gemäß Fig. 4 beschrieben.
Gemäß Fig. 1 ist am Maschinengehäuse 15 ein Einstellhebel
71 zur Stützzahn-Höhen-Einstellung vorhanden. Ferner ist
ein Einstellhebel 72 zur Stützzahn-Radius-Verstellung vorhanden
und im übrigen ein Einstellhebel 19 zur Stützzahn-
Längseinstellung vorhanden. Sämtliche Einstellmöglichkeiten
beziehen sich auf die Verstellung der Schleifwelle 18 zum
Anschleifen eines in Fig. 4 dargestellten Stützzahnes 104.
Je nach Kettentyp und Kettenart hat der Stützzahn 104 einen
unterschiedlichen Radius 105. Damit die Schleifwelle 18
diesem Radius folgt, ist der Einstellhebel 72 zur Einstellung
des Stützzahnradiuses vorgesehen. Der Einstellhebel besteht
aus einem Drehknopf, der am freien Ende einer biegsamen
Welle befestigt ist, die in Fig. 3 mit pos. 74 versehen ist.
Die biegsame Welle setzt an der Lagerung der Schleifwelle
18 in einem Gehäuse 75 an. Die Schleifwelle 18 dreht sich
über einen Riemenantrieb mit dem Treibriemen 76, wobei das
Lager der Schleifwelle 18 innerhalb des Gehäuses 15 durch
Betätigung der biegsamen Welle 74 verschiebbar ist. Der
Treibriemen 76 läuft über eine Riemenscheibe 77, die mit
dem Antriebsmotor 51 verbunden ist.
Nachfolgend wird die radiale Bewegung der Schleifwelle 18
für den Stützzahn beschrieben, die in Pfeilrichtung 78 gemäß
Fig. 1 erfolgt.
Die Schleifwelle 18 ist drehbar in dem Gehäuse 75 gelagert,
das seinerseits in Form der geforderten Radiusbewegung in
den Pfeilrichtungen 78 am Maschinengehäuse 15 schwenkbar
gelagert ist. Die schwenkbare Lagerung des Gehäuses 75 am
Maschinengehäuse 15 erfolgt in folgender Weise:
Am Maschinengehäuse 15 ist drehbar auf einer Achse 80 ein
Halterungsarm 79 gelagert, der mit seinem einen freien Ende
am Außenumfang des Gehäuses 75 anliegt. Das andere freie
Ende des Halterungsarmes 79 ist mit einem Drehstück verbunden,
an dessen anderen freien Ende drehfest ein weiterer
Führungsarm 81 ansetzt, an dessen freien schwenkbaren Ende
ein Kugellager 82 befestigt ist. Das Kugellager 82 rollt
stirnseitig an der Steuerungskurve eines Steilexzenters 83
ab. Der Steilexzenter 83 ist drehfest mit der Getriebewelle
34 verbunden. Hierdurch führt der Führungsarm 81 oszillierende
Bewegungen in der Zeichenebene der Fig. 3 aus. Hierdurch
wird dann das Gehäuse 75 mit der Schleifwelle 18 in
Richtung der Pfeilrichtungen 78 auf einer Kurvenbahn verschwenkt.
Der Radius der beschriebenen Kurvenbahn kann jetzt über die
biegsame Welle 74 eingestellt werden; der Radius kann hierbei
individuell verändert werden und dem vorgegebenen Radius
105 des Stützzahnes 104 nach Fig. 4 angepaßt werden.
Wesentlich ist, daß der Antrieb der verschwenkbaren Teile
(Schleifkopf 40 und Schleifwelle 18) über elastisch dehnbare
Treibriemen 49 bzw. 76 erfolgt, welche die Schwenkbewegungen
des Schleifkopfes 40 bzw. Schleifwelle 18 störungsfrei
mitmachen.
Nachfolgend wird die Steuerung des Kettenbremszustellfingers
88 beschrieben.
Die Getriebewelle 34 ist in Fig. 2 in der Führung 35 gelagert.
Drehfest mit der Getriebewelle ist eine Exzenterscheibe
36 verbunden, die in Pfeilrichtung 37 rotiert. Am
Führungsblock 38 des Gleitsystems 37 ist ein Abrollglied
vorhanden, so daß der Führungsblock 38 in Richtung der
Längsachse der Führungsstangen 39 hin und her bewegt wird,
weil sich die Exzenterscheibe 36 an diesem Führungsblock
abwälzt. Hierdurch werden also die Führungsstangen 39 in
Fig. 2 in Längsrichtung verschoben. Die Vorderseiten der
Führungsstangen 39 sind gemäß der vorstehend gegebenen Beschreibung
mit einem nicht sichtbaren weiteren Führungsblock
verbunden, an dem in einem Nadellager der Anschlag
29 gelagert ist. Der Anschlag besteht aus einem Hebel 30,
der Teil des Gleitsystems 27 ist. Der Hebel 30 ist nach
oben außerhalb seiner Achse 31 in ein Betätigungsglied
84 verlängert, das aus einem Kugellager besteht, das in
Pfeilrichtung 85 hin und her schwenkt. Das Betätigungsglied
84 schlägt in Pfeilrichtung 85 nach rechts an der
Blattfeder 86 an, wobei diese Blattfeder in einem
Drehlager 87 am Maschinengehäuse 15 gelagert ist. An der
anderen Seite der Blattfeder ist dann der Kettenbremszustellfinger
88 befestigt, der drehfest mit diesem
Drehlager und der Blattfeder über einen Hebel verbunden
ist. Hierdurch oszilliert der Kettenbremszustellfinger
88 in Pfeilrichtung 90. Zur individuellen Anpassung des
Kettenbremsfingers 90 an unterschiedliche Kettenteilungen
ist dieser jedoch nicht fest am Maschinengehäuse
15 schwenkbar gelagert, sondern er ist über einen
Einstellhebel 91 (vgl. Fig. 1) in Richtung seiner
Längsachse verschiebbar. Durch die Verwendung eines
Kettenbremsfingers in Verbindung mit dem stufenlos verstellbaren
intermittierenden Antrieb, wobei der Kettenbremsfinger
in den Pfeilrichtungen 90 oszilliert und
jeweils in Eingriff mit einer Verbindungslasche 102
gerät, ergibt sich eine außerordentlich präzise Führung
der Schneidkette 1 in Verbindung mit einem präzisen
Stopp während des Bearbeitungsvorganges durch die Werkzeuge
(Schleifkopf 40 und Schleifwelle 18), wodurch
sich ein präzises Anschleifen bei kurzer Bearbeitungszeit
ergibt.
Claims (10)
1. Schneidketten-Schleifmaschine, bei der eine Schneidkette
intermittierend an einem Schleifkopf vorbeigeführt
ist und im Bereich der Schneidkette ein Fühler angeordnet
ist, der bei Anschlag eines Schneidzahnes der Kette verschwenkt
und einen Kontakt schließt, durch den der Schleifkopf
über einen Steuermechanismus in die entsprechende
Arbeitsstellung verschwenkbar ist, dadurch
gekennzeichnet,
daß der Schleifkopf (40) am
freien Ende des Kolbens eines Hydraulikzylinders (41) frei
drehbar und rotationsachsgleich mit der Zylinder-Längsachse
gelagert und mit dem Kolben hin- und herbeweglich ausgebildet
ist, und von einem im Maschinengehäuse (15) angeordneten
Antriebsmotor (51) über Treibriemen (49) rotierend
angetrieben wird, und daß die Hydraulikzylinder-/Schleifkopf-
Anordnung für das Verschwenken mit einem dem kurvengesteuerten
Schwenkkopf (58) zugeordnetem am Zylinder (41)
exzentrisch ansetzenden Verbindungsglied (Platte 67) derart
schwenkbar verbunden ist, daß der Schleifkopf (40)
eine Rollbewegung ausführt, und für die Vorschub- und
Rückzugbewegung kurvengesteuert über einen Steuerzylinder
(46) oszillierend mit Drucköl beaufschlagt ist.
2. Schneidketten-Schleifmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich
eine Schleifwelle (18) zum Anschleifen der Stützzähne
(104) am freien eines am Maschinengehäuse (15) gelagerten
Haltearms (79) angeordnet ist, dessen Verschwenkung durch
eine Steuerkurve an einem ebenfalls am Getriebe des
Antriebsmotors (51) angeordneten Steilexzenter (83) über
einen Führungsarm (81) gesteuert ist.
3. Schneidketten-Schleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zur
stufenlosen Anpassung des intermittierenden Antriebes an
unterschiedliche Kettenteilungen der Schneidkette (1) ein
Gleitsystem (27) vorhanden ist, das aus einem mit einer
Getriebewelle (34) des Antriebsmotors (51) drehfest verbundenen
Exzenterscheibe (36) besteht, die über ein Führungssystem
(29, 30, 38, 39) einen auf einer Achse (31)
schwenkbaren Hebel (30) oszillierend beaufschlagt, der
über einen Freilauf (33) mit einem Antriebszahnrad (32)
des Antriebes (7, 8, 9) gekoppelt ist und daß der Abstand
zwischen dem Führungssystem (29, 30, 38, 39) und dem Hebel
(30) stufenlos einstellbar ist, (Fig. 2).
4. Schneidketten-Schleifmaschine nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Hebel (30) die Bewegung eines Kettenbremsfingers (88)
steuert, (Fig. 1, 2).
5. Schneidketten-Schleifmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß am
freien, schwenkbaren Ende des Hebels (30) ein Betätigungsglied
(84) angeordnet ist, das an einer schwenkbar am
Maschinengehäuse gelagerten Blattfeder (86) anschlägt,
wobei die Verschwenkung der Blattfeder (86) den Kettenbremsfinger
(88) betätigt.
6. Schneidketten-Schleifmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Kettenbremsfinger (88) über einen Einstellhebel (91) in
Richtung seiner Längsachse verschiebbar ist.
7. Schneidketten-Schleifmaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zur
stufenlosen Einstellung der abzuschleifenden Höhe des
Schneidzahnes (100, 101) die aus Zustellscheibe (9) und
Antriebsrad (7) bestehende Teilerscheibe (5) in Richtung
(Pfeilrichtung 14, 14′) zum Schleifkopf (68) verschiebbar
am Maschinengehäuse gelagert ist, (Fig. 1).
8. Schneidketten-Schleifmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Fühler (52) am Maschinengehäuse gelagert ist, der einen
durch einen Mikroschalter (54) gesteuerten Hubmagneten
(55) ansteuert, der einen Wechselschieber (56) beaufschlagt,
der die Einwirkungsrichtung (Pfeilrichtungen
57, 57′ ) des Schleifkopfes (40) steuert, (Fig. 2, Fig. 3).
9. Schneidketten-Schleifmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Wechselschieber (56) aus zwei schwenkbaren und axial in
ihrer Schwenkachse verschiebbaren, parallel im Abstand
angeordneten und drehfest miteinander verbundenen Fingern
(60, 61) besteht und sich am jeweiligen freien Ende des
Fingers (60 bzw. 61) ein oder mehrere, zueinander in
Drehrichtung winkelversetzte, mit dem Getriebe des
Antriebsmotors (51) verbundene Antriebskurvenscheiben
(59, 43, 44) abwälzen.
10. Schneidketten-Schleifmaschine nach Anspruch 8 und 9,
dadurch gekennzeichnet, daß am
schwenkbaren Teil der Finger (60, 61) des Wechselschiebers
(56) jeweils ein Bolzen (64) angeordnet ist, der das
Betätigungsglied für das Verschwenken des Schwenkkopfes
(58) bildet, der aus einem Gehäuse besteht, das mit dem
Maschinengehäuse verbunden ist, und in dessen Innenseite
eine Achse drehbar gelagert ist, an deren einen freien
Ende ein exzentrisch daran ansetzendes Verbindungsstück
mit einem Anschlag (Nadellager 65) für die Bolzen (64)
der Finger (60, 61) angeordnet ist und an deren anderen
freien Ende über ein exzentrisches Verbindungsstück
(Platte (67) mit Verbindungsteil) der schwenkbare
Hydraulikzylinder (41) des Schleifkopfes (40) ansetzt,
(Fig. 2, 3).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803011786 DE3011786A1 (de) | 1980-03-27 | 1980-03-27 | Schneidketten-schleifmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803011786 DE3011786A1 (de) | 1980-03-27 | 1980-03-27 | Schneidketten-schleifmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3011786A1 DE3011786A1 (de) | 1981-10-01 |
| DE3011786C2 true DE3011786C2 (de) | 1990-09-06 |
Family
ID=6098459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19803011786 Granted DE3011786A1 (de) | 1980-03-27 | 1980-03-27 | Schneidketten-schleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3011786A1 (de) |
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