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DE1197355B - Rakete, die in eine Gruppe aneinander aufgehaengter Raketen einsetzbar ist - Google Patents

Rakete, die in eine Gruppe aneinander aufgehaengter Raketen einsetzbar ist

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Publication number
DE1197355B
DE1197355B DEB61405A DEB0061405A DE1197355B DE 1197355 B DE1197355 B DE 1197355B DE B61405 A DEB61405 A DE B61405A DE B0061405 A DEB0061405 A DE B0061405A DE 1197355 B DE1197355 B DE 1197355B
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DE
Germany
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missile
rocket
finger
flap
plate
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Pending
Application number
DEB61405A
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English (en)
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Brevets Aero Mecaniques SA
Original Assignee
Brevets Aero Mecaniques SA
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Filing date
Publication date
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    • F41F3/04Rocket or torpedo launchers for rockets
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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
F07d
Deutsche Kl.: 72 c-16/05
1197 355
B61405Ic/72c
23. Februar 1961
22. Juli 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rakete, die in eine Gruppe aneinander aufgehängter Raketen einsetzbar ist und zu diesem Zweck eine hintere Verbindungsanordnung aus zwei ineinandergreifenden Teilen aufweist, von denen der eine tragende Teil 5 aus einer Platte besteht, die von der oberen Rakete nach hinten durch eine Schwenkbewegung herunterklappbar ist und eine Bohrung aufweist, und von denen der andere getragene Teil aus einem Finger besteht, der parallel zur Raketenachse und an der unteren Rakete angebracht ist, wobei er in die Bohrung der klappbaren Platte der oberen tragenden Rakete eingreift und diese obere tragende Rakete von einer dem Treibstrahl der unteren Rakete ausgesetzten Klappe gesteuerte Riegelmittel besitzt, die die klappbare Platte der oberen tragenden Rakete und den Finger einer unteren getragenen Rakete bis zur Beaufschlagung durch den Treibstrahl axial fest verbinden, wobei die Riegelmittel in eine Nut des Fingers eingreifen.
Bei Raketen der vorerwähnten Art ist es nach einem älteren Vorschlag bekannt, eine untere getragene Rakete mittels einer am Hinterende einer jeweils darüberliegenden Rakete angebrachten Klappe aufzuhängen, die durch die Wirkung der Treibgase der unteren, abzuschießenden Rakete zurückgestoßen wird, wobei die Verriegelung der unteren Rakete gegen axiale Bewegung aus einer Schraube besteht, die die Klappe mit der unteren Rakete fest verbindet
Rakete, die in eine Gruppe aneinander
aufgehängter Raketen einsetzbar ist
Anmelder:
Brevets Aero-Mecaniques S. A., Genf (Schweiz)
Vertreter:
Dr. H. Wilcken, Patentanwalt,
Lübeck, Breite Str. 52-54
Beanspruchte Priorität:
Luxemburg vom 27. Februar 1960 (38 312)
Durch eine Abfederung des Riegels muß die Klappe eine zusätzliche Arbeit zur Überwindung der Abfederung leisten, womit die Empfindlichkeit zur Steuerung der Entriegelung herabgesetzt wird. Weiter ist auch das Aufhängen der jeweils unteren Rakete kompliziert, da der Riegel gegen die Federung während der ganzen Zeit des Einführens und Aufhängens der unteren Rakete festgehalten werden muß.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die vorerwähnten Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden und zu erreichen, daß beim Abschuß der jeweils unteren Raketen aus einer Gruppe von übereinander und aneinander aufgehängter Raketen die
und durch die Wirkung des Treibstrahles bricht, so- 30 axiale Fixierung aufgehoben wird, ohne daß hierfür bald die untere Rakete abgeschossen wird. eine zusätzliche Kraft zu überwinden ist.
Nach einem anderen älteren Vorschlag werden Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
Raketen einzeln in ein Startgerät eingesetzt und in gelöst, daß bei der eingangs erwähnten Ausführung Längsrichtung mittels einer durch den Treibstrahl die Platte und die Klappe eine gemeinsame Schwenkverschwenkbaren Klappe und einen mit der Klappe 35 achse aufweisen und daß die gesteuerten Riegelmittel verbundenen Haken fixiert, der sich beim Schwenken der klappbaren Platte aus einem Riegel bestehen, der der Klappe aus einer Öse eines mit dem Startgerät quer zur Schwenkachse und quer zur Achse des starr verbundenen, die Rakete auch abstützenden Fingers beweglich ist und von einer Feder an die Halters herausbewegt. steuernden Flanken einer Nabe der dem Treibstrahl
Schließlich ist es bekannt, Gruppen von Raketen 40 der getragenen Rakete ausgesetzten Klappe gepreßt übereinander, z. B. unter den Flügel eines Flug- wird, wobei die eine Flanke den Riegel gegenüber zeuges, derart aneinander aufzuhängen, daß die je- der Nut des Fingers in die verriegelte Stellung steuert, weils untere Rakete im Vorderteil durch sich beim während der Riegel an der näher zur Schwenkachse Abschuß nach hinten verschiebende Stabilisierflächen liegenden anderen Flanke durch die Feder entriegelt und im Hinterteil durch im Treibstrahl der unteren 45 wird. Damit wird die verschwenkbare Klappe zur Rakete liegende Klappe der jeweils oberen Rakete Entriegelung von jeder zusätzlichen Arbeit entlastet, aufgehängt wird. Zum axialen Fixieren der unteren da die Klappe nicht die Kraft der Riegelfeder zu Rakete ist ein Riegel vorgesehen, der durch eine überwinden braucht, womit eine erhöhte Empfind-Federung in die Riegelstellung gedrückt wird und lichkeit der Entriegelungssteuerung erreicht wird und der durch die Wirkung des Treibstrahles der unteren 5° womit auch das Aufhängen der jeweils unteren Rakete auf die Klappe und durch das damit erfol- Rakete an der jeweils darüberliegenden Rakete ergende Verschwenken der Klappe freigegeben wird. leichtert wird.
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kann, daß durch ein entgegen Schußrichtung vorgenommenes Einschieben der getragenen Rakete III der getragene Teil der Verbindungsvorrichtung dieser Rakete und der tragende Teil der Verbindungsvorrichtung der tragenden Rakete II in Eingriff gebracht werden.
Mit einem der ineinandergreifenden Teile sind entriegelbare Verriegelungsmittel kombiniert, die in der Arbeitsstellung jede Trennung dieser beiden
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer Gruppe von drei Raketen, welche unter einem schematisch durch den Umriß seiner Unterseite dargestellten Flugzeugflügel aufgehängt sind,
F i g. 2 die zwei unmittelbar übereinanderliegenden Raketen hinten miteinander vereinigende Verbindungsvorrichtung zum Teil unter Wegbrechung von
Teilen und zum Teil im Schnitt in größerem Maßstab, io Teile verhindern.
F i g. 3 einen Querschnitt der Verbindungsvorrich- Diese Verriegelungsmittel werden durch einen betung längs der Linie III-III der F i g. 2, weglichen Teil 5 unter der Einwirkung des Treib-
F i g. 4 eine schematisch in F i g. 1 dargestellte Strahls der abzuschießenden Rakete so gesteuert, daß
Einzelheit der Aufhängung in größerem Maßstab. das Verschwenken dieses beweglichen Teils S die
Nachstehend ist angenommen, daß die Raketen 15 Entriegelung der Verriegelungsmittel bewirkt und der
gruppenweise unter dem Flügel 1 eines Kampfflug- Start der ersten abzuschießenden Rakete möglich
zeugs angehängt werden sollen. wird.
Die Raketen sind im Ganzen mit Ausnahme ihrer Die obigen Verriegelungsmittel und ihr beweglicher
Verbindungsvorrichtungen, mittels welcher sie unter- Steuerteil 5 sind vorzugsweise mit dem tragenden
einander aufgehängt sind, auf beliebige geeignete 20 Teil der hinteren Verbindungsvorrichtung der Rakete
Weise ausgebildet. Sie weisen insbesondere einen kombiniert, wobei dann der bewegliche Steuerteil 5
Körper 2 auf, welcher hinten in ein Endstück 2 α mit so ausgebildet und angebracht ist, daß er, wenn er
der Düse ausläuft, durch welche die Verbrennungs- sich in der Arbeitsstellung befindet, in der die zu-
gase der Treibladung der Rakete austreten. gehörige Rakete die Trägerrakete für eine abzu-
Die Verbindungsvorrichtungen sind vorzugsweise, 25 schießende getragene Rakete bildet, aus dem schein-
wie nachstehend angenommen, so ausgebildet, daß baren Querschnitt der Rakete vorspringt und in die
jede Rakete in der in F i g. 1 dargestellten Weise künftige Bahn des Treibstrahls der getragenen Rakete
einerseits von einer vorderen Verbindungsvorrichtung ragt.
gehalten wird, welche als Aufhängeelement dient, Die verschiedenen obigen Teile werden vorzugsaber kerne wesentliche axiale Rückhaltekraft auf die 30 weise so ausgebildet, daß die auf die Steckverbindung Rakete ausübt. Diese vordere Verbindungsvorrichtung einer tragenden Rakete wirkenden Axialkräfte auskann z.B. so ausgebildet werden, daß jeder Raketen- schließlich von den im Eingriff stehenden ineinanderkörper 2 ein gleitendes Leitwerk 3 mit Längsschlitzen greifenden Teilen und von den Verriegelungsmitteln aufweist, mittels welchem die betreffende Rakete an derselben aufgenommen werden, so daß der bewegdem Leitwerk der unmittelbar darüberliegenden 35 liehe Steuerteil der Verriegelungsmittel, auf welchen Rakete oder bei der obersten Rakete I an einem an diese Axialkräfte keine Wirkung haben, sehr empfind-
dem Flügel 1 befestigten Halter 4 aufgehängt werden kann. Dieses gleitende Leitwerk 3 sitzt vor dem Abschuß am Vorderteil der Rakte und dient dort gleichzeitig als Führung und als Halter für den Raketenkörper. Beim Abschuß bleibt das gleitende Leitwerk gegenüber dem Raketenkörper zurück und wird dann durch Anschlagen an einem kegelstumpfförmigen Anschlag 2 b, der die endgültige hintere
lieh wird und die Verriegelungsmittel sofort freigibt, sobald die Düse der getragenen Rakete Treibgase zu liefern beginnt.
F i g. 2 und 3 zeigen eine vorteilhafte Ausführung der obigen Anordnung. Der tragende Teil ist gegenüber dem getragenen Teil etwas zurückversetzt, so daß, wenn die Raketen gruppenweise übereinander aufgehängt sind, jede Rakete um so weiter vorsteht,
Stellung des Leitwerks bestimmt, die es während des 45 je tiefer ihre Stellung in der Schicht ist, wie dies in Fluges der Rakete beibehalten soll, mitgenommen. F i g. 1 deutlich sichtbar ist.
Die hintere Verbindungsvorrichtung dient gleichzeitig als Aufhängeelement und als axiales Halteelement, das mit der Zündung der Treibladung der Rakete gelöst werden soll.
Es ist wünschenswert, daß diese hintere Verbindungsvorrichtung auf die Rakete eine möglichst starke Rückhaltewirkung ausübt, solange die Rakete nicht gezündet ist, um jede ungewünschte Lösung der Raketen beim Manövrieren des Luftfahrzeugs
Der umgreifende tragende Teil der Verbindungsvorrichtung wird durch eine Platte 6 gebildet, welche in der Querrichtung aus dem hinteren Endstück 2 a der Rakete hervorragt, wobei eine Öffnung 7 in der Nähe der Außenkante der Platte zur Aufnahme des getragenen Teils der Verbindungsvorrichtung einer anderen an der betreffenden Rakete II aufzuhängenden Rakete III vorgesehen ist.
Die Platte 6 ist vorzugsweise an dem Endstück 2 α
oder beim Landen zu verhindern. Bei der Zündung um eine Querachse 8 schwenkbar, so daß sie durch
der Rakete soll aber diese Rückhaltewirkung mit Ge- Verschwenkung nach hinten, z. B. unter der Ein-
wißheit vollständig und praktisch sofort aufgehoben wirkung des Fahrtwindes, wenn die betreffende
werden, so daß die Rakete sofort die Triebkraft des Rakete die erste abzuschießende Rakete wird, aus Treibstrahls ausnutzen und unverzögert starten kann. 60 ihrer (in F i g. 2 dargestellten) Arbeitsstellung, in
Um diesen Bedingungen zu genügen, wird der welcher sie vorn (Anschlagt) anschlägt, in eine
hintere Teil einer jeden Rakete, und zwar zweck- Ruhestellung übergehen kann, in welcher sie in einer
mäßig das hintere Endstück 2 a derselben, mit inein- Ausnehmung liegt, welche hierfür in der Wand des
andergreifenden, tragenden und getragenen Teilen Endstücks 2 a der Rakete vorgesehen ist, wobei dann einer Steckverbindung versehen, welche so ausgebil- 65 die Platte 6 zweckmäßig in dieser eingezogenen Stel-
det und angeordnet sind, daß eine so ausgerüstete lung durch Haltemittel festgehalten wird, z.B. ein
Rakete III an einer gleichen unmittelbar darüber- seitliches Federblatt 9, welches nur einen geringen
liegenden Rakete II dadurch aufgehängt werden Widerstand leistet, so daß man die Platte aus ihrer
eingezogenen Stellung herausholen kann, um sie zur gezogen, wodurch der Finger 10 und die gesamte Aufhängung einer Rakete unter der betreffenden Verbindungsvorrichtung entriegelt ist. Durch eine Rakete in die Arbeitsstellung zu bringen. einfache Vorschubbewegung der Rakete III können
Der eingreifende getragene Teil der Verbindungs- nun die ineinandergreifenden Teile voneinander gevorrichtung wird durch einen axial angeordneten 5 trennt werden.
Finger 10 gebildet. Dieser Finger 10 ist in die Wand Der bewegliche Steuerteil 5 der tragenden Rakte II,
des Endstücks 2 a eingesetzt und in dieser z. B. durch der der Wirkung des Treibstrahls der getragenen einen Splint 11 gesichert, wobei der hintere Abschnitt Rakete III ausgesetzt ist, wenn diese gezündet wird, des Fingers 10 hinten aus dem Endstück la vor- ist durch eine einfache Klappe gebildet, die ebenfalls springt und mit Spiel in die in der Platte 6 der io an der Achse 8 der Platte 6 schwenkbar gelagert ist. tragenden Rakete vorgesehene Öffnung 7 paßt. Diese Klappe 5 ist an die Nabe 16 angelenkt und
Die entriegelbaren Verriegelungsmittel sind zweck- bildet mit dieser ein Stück. Diese Klappe 5 gelangt mäßig so ausgebildet, daß sie in der Arbeitsstellung durch eine Schwenkung von 90° nach hinten aus nicht nur den in seine Öffnung eingeführten Finger einer in Fig. 2 dargestellten Arbeitsstellung, in 10 zurückhalten, sondern auch auf diesen eine nach 15 welcher sich die Nabe 16 in der Verriegelungsstelhinten gerichtete Kraft ausüben, welche die getragene iung befindet und die Klappe 5 an der Platte 6 anliegt Rakete III mit ihrer Hinterkante fest gegen die und über diese an der Stelle der Mündung der Treib-Vorderkante der Platte 6 der tragenden Rakete an- düse der getragenen Rakete ΙΠ vorsteht, in eine gedruckt hält. Ruhestellung, in der die Klappe in das Endstück 2 a
Hierdurch wird jedes axiale Spiel in der Verbin- 20 eingezogen und gehalten wird.
dung der Raketen vermieden, wodurch die Gefahr Zweckmäßig sind leicht lösbare elastische Vereines zufälligen Bruchs der Verbindungsvorrichtungen riegelungsmittel vorgesehen, welche die Klappe 5 verringert wird, wenn das Manövrieren des tragenden einer tragenden Rakete II bis zur Zündung der von Flugzeugs oder der Abschuß einer Rakete starke Be- dieser tragenden Rakete getragenen Rakete III in der schleunigungskräfte auf die Raketenanordnung aus- 25 Arbeitsstellung halten. Diese Verriegelungsmittel übt. können z. B. dadurch gebildet werden, daß von der
Die Starrheit der Verbindung kann außerdem in Rückseite der Klappe 5 ein Federdraht 17 getragen der Querrichtung dadurch verstärkt werden, daß an wirdj welcher an der Klappe an einem Ende z. B. der Hinterkante einer jeden Rakete beiderseits seit- durch einen Niet 18 befestigt ist und sich federnd liehe Anschläge 12 für die Platte 6 einer tragenden 30 unter einen Kopf 19 legen kann, der am Ende des Rakete vorgesehen sind. Fingers 10 angeordnet ist und an der Rückseite der
Die Verriegelung der Verbindungsvorrichtung er- Klappe 5 vorspringt, wenn diese an der Platte 6 folgt durch einen in der Platte 6 angeordneten Stift anliegt.
13, der parallel zur Platte 6 angeordnet ist und ent- Durch den Treibstrahl der getragenen Rakete III
gegen der Einwirkung einer Rückholfeder 14 in die 35 wird offenbar auf den überstehenden Teil der Klappe 5 Öffnung 7 der Platte eintritt, wobei er sich mit einem eine erhebliche nach hinten gerichtete Kraft ausgeübt, vorzugsweise kegelstumpfförmigen Ende 13 a gegen welche den geringen von dem federnd unter den die hintere schräge Flanke 15 a einer Nut 15 mit Kopf 19 greifenden Federdraht 17 ausgeübten Widerkegelstumpfförmigem oder anderem Profil legt, die stand ohne weiteres überwinden kann, in dem Finger 10 ausgebildet ist, wobei Flanken 16 a, 40 Man kann aus Sicherheitsgründen, wenn man be- 16b einer Nabe 16 das Ende 13 a des Stiftes 13 fürchtet, daß die Klappe 5 zufällig in ihrer Arbeitszwingen, sich kräftig gegen die hintere schräge stellung festgeklemmt werden könnte, wodurch dann Flanke 15 a der Nut 15 zu legen. die Freigabe der Verriegelungsmittel nicht eintreten
Die Nabe 16 ist zweckmäßig an der Achse 8 der kann, an dem Finger 10 eine örtliche Schwächung Platte 6 schwenkbar, so daß wechselweise eine der 45 10 a vorsehen, deren Querschnitt so klein ist, daß sie zwei zueinander senkrechten geradlinigen Arbeits- unter der Einwirkung der Zugkraft der Rakete abflanken 16 a und 16 b mit dem dem Ende 13 a ab- reißt, wenn diese zündet.
gewandten Ende des Stiftes 13 zusammenwirken. Dj'e beschriebene Verbindungsvorrichtung arbeitet
Dabei hat die eine Flanke 16 a eine solche Ent- wje foigt: Sobald die Rakete gezündet wird, hebt der fernung von der Achse 8, daß sie das Ende 13 α des 50 Treibstrahl derselben die Klappe 5 der tragenden Stiftes 13 in die Nut 15 des Fingers 10 drückt, wäh- Rakete II an, da diese Klappe in der Arbeitsstellung rend die andere Flanke 16 b einen solchen (kleineren) nur durch die vereinten Wirkungen ihres Eigen-Abstand von der Achse 8 hat, daß, wenn sie vor dem gewichts und des durch den unter den Kopf 19 Stift 13 steht, dieser durch seine Rückholfeder 14 greifenden Federdraht 17 gebildeten federnden Rieaus der Öffnung 7 bzw. aus der Nut 15 heraus- 55 gels gehalten wird. Das Anheben der Klappe 5 ist gedrückt wird. von einer Schwenkung der Nabe 16 um 90° begleitet,
Wenn daher die Nabe 16 die in F i g. 2 dargestellte wodurch der Stift 13 freigegeben wird, dessen Rück-Arbeitsstellung einnimmt, hält die eine Flanke 16 a holfederl4 ihn aus der Nut 15 des Fingers 10 der den Stift 13 eingedrückt, und die Verbindungsvor- getragenen Rakete III herauszieht. Diese kann dann richtung ist dadurch verriegelt und axial blockiert, 60 frei unter der Einwirkung ihres Treibstrahls nach weil das Ende 13 α des Stiftes in die Nut 15 des Ver- vorn starten, wodurch der Finger aus der Öffnung 7 bindungsfingers 10 eintritt und das Ende 13 α gegen der Platte 6 der tragenden Rakete II herausgezogen die hintere schräge Flanke 15 α der Nut drückt. Wenn wird. Nach dem Abschuß der Rakete III tritt die dagegen die Nabe 16 durch eine Schwenkung um Platte 6 der tragenden Rakete ihrerseits unter der 90° nach hinten in die Ruhestellung kommt, in 65 Einwirkung des Fahrtwindes zurück, welcher die andere Flanke 16 b dem Stift 13 gegen- Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß
überliegt, wird dieser durch die Rückholfeder 14 in die Freigabe der ersten abzuschießenden Rakete Richtung auf die Achse 8 des Nockens zurück- praktisch sofort erfolgt sowie ihre Treibladung ge-
zündet wird, bevor noch der Treibstrahl seine volle Kraft erreicht hat.
Unter dieser Voraussetzung ist es zur Verhinderung einer Gefahr eines Schwankens der abgeschossenen Rakete im Augenblick ihrer Freigabe zweckmäßig, außer den vorderen Führungsmitteln noch zusätzliche Führungsmittel an ihrem hinteren Teil neben der Verbindungsvorrichtung vorzusehen. Diese sollen nur während des sehr kurzen Zeitraums wirksam sein, in welchem der Treibstrahl eine genügende Kraft erreicht, um der Rakete eine eindeutige Beschleunigung zu erteilen.
Derartige zusätzliche Führungsmittel können z. B. in der in F i g. 4 dargestellten Weise dadurch gebildet werden, daß an dem hinteren Abschnitt des Körpers einer jeden Rakete eine gleitende Buchse 20 vorgesehen wird, deren vorderer Abschnitt vorzugsweise so ausgebildet ist, daß er den kegelstumpfförmigen Anschlag 2 δ bildet, an dem das gleitende Leitwerk 3 aufsitzt, wobei Rückhaltemittel, welche unter der Einwirkung eines verhältnismäßig schwachen Stoßes nachgeben, vorgesehen sind, die die Buchse 20 am Raketenkörper in gewisser Entfernung von einem zugehörigen Anschlag 21 halten.
Der rückwärtige Anschlag 21 ist vorzugsweise kegelstumpfförmig und legt sich gegen eine entsprechende an der Buchse 20 vorgesehene Anlagefläche 20 λ.
Die leicht lösbaren Rückhaltemittel der Buchse 20 können dadurch gebildet werden, daß in zwei diametral gegenüberliegenden Zonen der Buchse die komplementären Teile einer Vorrichtung mit elastischem Eingriff vorgesehen werden, welche z. B. durch eine gegabelte federnde Lamelle 22 und eine Führung 23 in Form eines umgekehrten T gebildet wird, dessen Steg bei der Zusammenfügung in die Gabel der Lamelle 22 der oberen Rakete II eintritt, wobei dann der waagerechte Schenkel des T zwischen der Lamelle 22 und der Buchse 20 festgeklemmt wird.
Die Ausführungslänge entspricht dann der Entfernung zwischen dem Anschlag 21 und der Anlagefläche 20a.
Wenn das System zur Zündung der Raketen wenigstens eine und vorzugsweise zwei elektrische Verbindüngen enthält, so kann zweckmäßig die Platte 6 benutzt werden, um in ihrer Arbeitsstellung von ihr getragene Kontakte 25 an entsprechende an der Hinterkante der nächsten Rakete vorgesehene Kontakte anzuschließen.
Ferner kann ein elektrischer Umschalter 24 dadurch in die Arbeitsstellung gebracht werden, daß, wenn die betreffende Rakete die erste abzuschießende Rakete wird, ihre Platte 6 um 90° nach hinten schwenkt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Rakete, die in eine Gruppe aneinander aufgehängter Raketen einsetzbar ist und zu diesem Zweck eine hintere Verbindungsanordnung aus zwei ineinandergreifenden Teilen aufweist, von denen der eine tragende Teil aus einer Platte besteht, die von der oberen Rakete nach hinten durch eine Schwenkbewegung herunterklappbar ist und eine Bohrung aufweist, und von denen der andere getragene Teil aus einem Finger besteht, der parallel zur Raketenachse und an der unteren Rakete angebracht ist, wobei er in die Bohrung der klappbaren Platte der oberen tragenden Rakete eingreift und diese obere tragende Rakete von einer dem Treibstrahl der unteren Rakete ausgesetzten Klappe gesteuerte Riegelmittel besitzt, die die klappbare Platte der oberen tragenden Rakete und den Finger einer unteren getragenen Rakete bis zur Beaufschlagung durch den Treibstrahl axial fest zu verbinden, wobei die Riegelmittel in eine Nut des Fingers eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (6) und die Klappe (5) eine gemeinsame Schwenkachse (8) aufweisen und daß die gesteuerten Riegelmittel der klappbaren Platte (6) aus einem Riegel (13) bestehen, der quer zur Schwenkachse (8) und quer zur Achse des Fingers (10) beweglich ist und von einer Feder (14) an die steuernden Flanken (16 a, 16 b) einer Nabe (16) der dem Treibstrahl der getragenen Rakete ausgesetzten Klappe (5) gepreßt wird, wobei die eine Flanke (16 a) den Riegel (13) gegenüber der Nut (15) des Fingers (10) in die verriegelte Stellung steuert, während der Riegel (13) an der näher zur Schwenkachse (18) liegenden anderen Flanke (16 b) durch die Feder (14) entriegelt wird.
2. Rakete nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Nut (15) des Fingers (16) eingreifende Ende (13 a) des Riegels (13) kegelstumpfförmig ausgebildet ist und die Nut (15) eine Ringnut mit dem Kegelstumpf des Riegels angepaßten geneigten Flanken (15 α) ist, wobei die Achse des Riegels (13) in der Platte (6) so versetzt ist, daß der Kegelstumpf des Riegels (13) gegen die von der Rakete abgelegene Flanke (15 a) wirkt und die Platte (6) gegen die getragene Rakete preßt.
3. Rakete nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die steuernde Klappe (5) in der wirksamen Stellung bis zum Abfeuern der getragenen Rakete durch eine elastische, leicht lösbar ausgebildete Sicherung gehalten wird, z.B. durch einen Federdraht (17), der mit seinem einen Ende an der Hinterfiäche der Klappe (5) befestigt ist und elastisch unter einen Kopf (19) am Finger (10) eingreifen kann, wobei dieser Kopf quer durch eine öffnung der Klappe (5) ragt, sobald diese letztere gegen die Platte (6) zur Anlage gelangt.
4. Rakete nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Finger (10) eine örtliche Eindrehung (10 a) aufweist, die so bemessen ist, daß der verbleibende Querschnitt unter der Zugkraft abreißt, die bei dem Abfeuern der Rakete entsteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschriften Nr. 318 703,
304422;
französische Patentschrift Nr. 1211023;
USA.-Patentschrift Nr. 2 440 723.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1141210.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 627/15 7.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEB61405A 1960-02-27 1961-02-23 Rakete, die in eine Gruppe aneinander aufgehaengter Raketen einsetzbar ist Pending DE1197355B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
LU38312 1960-02-27

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DE1197355B true DE1197355B (de) 1965-07-22

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ID=19722311

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