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DE1196774B - Laengsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen - Google Patents

Laengsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen

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Publication number
DE1196774B
DE1196774B DEL47194A DEL0047194A DE1196774B DE 1196774 B DE1196774 B DE 1196774B DE L47194 A DEL47194 A DE L47194A DE L0047194 A DEL0047194 A DE L0047194A DE 1196774 B DE1196774 B DE 1196774B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
current
auxiliary
auxiliary lines
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL47194A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Gutmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL47194A priority Critical patent/DE1196774B/de
Priority to CH279265A priority patent/CH420346A/de
Priority to AT177465A priority patent/AT247948B/de
Publication of DE1196774B publication Critical patent/DE1196774B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/26Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents
    • H02H3/28Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus
    • H02H3/30Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus using pilot wires or other signalling channel
    • H02H3/305Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus using pilot wires or other signalling channel involving current comparison

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Längsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen Gegenstand der Erfindung ist ein Längsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen. Bei den bekannten Längsdifferentialschutzeinrichtungen - insbesondere für Kabel- und Freileitungsstrecken - sind im allgemeinen drei zwischen den Endpunkten der geschützten Strecke verlegte Hilfsleitungen vorgesehen, wobei die Außenleitungen im fehlerfreien Betrieb oder bei äußeren Fehlern den Strom führen, während die mittlere Differentialleitung, die das Relais enthält, weitgehend stromlos ist. Die Differentialleitung ist dabei an diagonal liegende Endpunkte der Differentialschaltung angeschlossen. Bei starken äußeren Kurzschlüssen können durch unterschiedliche Sättigung der beiderseitigen Wandler wie auch durch Unterschiede der Hilfsleitungswiderstände unter Umständen beträchtliche Ströme in der Differentialleitung auftreten. Um hierbei keine Fehlauslösungen zu erhalten, ist der Schutz zu stabilisieren. Diese Forderung führte zu den sogenannten Quotienten- oder Prozent-Differentialrelais. Derartige Relais haben allerdings zur Feststellung des Auslösekriteriums eine gewisse Integration vorzunehmen, wodurch sich ein entsprechender Zeitverlust ergibt. Für Anwendungsfälle, in denen ein solcher Zeitverlust nicht tragbar ist, kehrte man deshalb wieder zum gewöhnlichen Stromdifferentialschutz zurück, mußte dabei aber zur Erreichung der notwendigen Stabilität gegen stromstarke äußere Fehler einen sorgfältigenAbgleich derüberstromziffern derbeiderseitigen Mischwandler sowie der lElfsleitungswiderstände nach besonderen Gesichtspunkten vornehmen.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt einen Weg, wie man einen gegen äußere Fehler stabilen schnellwirkenden Differentialschutz sowohl ohne Zuhilfenahme des Quotientenprinzips als auch ohne besondere Abgleichsmaßnahmen für die Zwischenstromwandler und die Hilfsleitungen ausführen kann.
  • Erfindungsgemäß wird dies bei einem Längsdifferentialschutz mit drei lElfsleitungen und zwei am Anfang und Ende des zu schützenden Objektes vorgesehenen Wandlem dadurch erreicht, daß die Wandler an jedem Ende sowie an einem dazwischenliegenden Punkt der Sekundärwicklungen Anzapfungen aufweisen, daß jeweils ein Ende einer Sekundärwicklung über eine Hilfsleitung mit dem dazwischenliegenden Punkt der Sekundärwicklung des anderen Wandlers und jeweils das andere Ende über eine weitere Hilfsleitung direkt miteinander verbunden sind und daß einer Meßeinrichtung der in mindestens einer Hilfsleitung fließende Strom zugeführt wird.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Hilfsleitungen ergibt sich ein erheblicher Respektabstand zwischen im Falle stromstarker äußerer Fehler möglichen Falschströmen und den bei inneren Fehlern auftretenden, die Auslösung der Meßeinrichtung bewirkenden Strömen. Dadurch kann ein Abgleich der Widerstände der Hilfsleitungen wie auch der überstromziffem der Zwischenwandler entfallen. Die erfindungsgemäße Anordnung der Hilfsleitungen bedingt nämlich eine feste Kopplung der Sekundärströme beider Wandler. Eine derartige Kopplung liegt bei bekannten Längsdifferentialschutzeinrichtungen mit diagonal angeordneten Hilfsleitungen nicht vor. Im Falle der Sättigung eines Wandlers hat dies bei den bekannten Längsdifferentialschutzeinrichtungen einen Falschstrom zur Folge, der näherungsweise der Differenz der Sekundärströme proportional ist. Dieser fließt über die diagonal angeordnete Hilfsleitung und damit unmittelbar über das Differentialrelais. Eine gewisse Rückwirkung auf den bereits gesättigten Wandler tritt lediglich auf dem Umweg über die Spannungsabfälle in den Hilfsleitungen ein. Um diese Rückwirkung zu vergrößern, ist es bekannt, insbesondere in der diagonal angeordneten Hilfsleitung zusätzliche Widerstände anzuordnen.
  • Demgegenüber hat die feste Kopplung der Ströme beider Wandler bei der erfindungsgemäßen Längsdifferentialschutzeinrichtung zur Folge, daß bei Sättigung eines Wandlers der Strom des nicht gesättigten Wandlers dem gesättigten Wandler unmittelbar aufgezwungen wird und damit der Sättigung direkt entgegen und unmittelbar stabilisierend wirkt. Die Falschströme werden dadurch stark reduziert. Sie sind bereits ohne Verwendung zusätzlicher Widerstände sehr viel kleiner als bei den bekannten Längsdifferentialschutzeinrichtungen. Dies ergibt die vorstehend dargelegten Vorteile, insbesondere den erwähnten erheblichen Respektabstand.
  • Ein weiterer Vorteil ist, daß alle drei Hilfsleitungen sich auf einfache Weise gegen Fehler überwachen lassen.
  • Ferner ist die erfindungsgemäße Anordnung der Hilfsleitungen auch bei stabilisierten Differentialschutzeinrichtungen anwendbar. Diese können dann empfindlicher eingestellt und ebenfalls auf einfache Weise gegen Fehler der Hilfsleitungen überwacht werden.
  • Günstigerweise wird jeweils die an einem dazwischenhegenden Punkt der Sekundärwicklung anzuschließende Hilfsleitung an eine etwa in der Mitte liegende Anzapfung der Sekundärwicklung angeschlossen. Die Anzapfungen der Sekundärwicklungen jedes Wandlers sind weitgehend gleich ausgeführt, so daß sich eine spiegelbildliche Symmetrie hinsichtlich der Führung der Hilfsleitungen und deren Anschlüsse an die Sekundärwicklungen der Wandler ergibt.
  • Als Meßeinrichtung kann vorteilhafterweise ein Differentialrelais vorgesehen werden, das aus einem Relais mit zwei Wicklungen besteht, die entweder direkt oder indirekt derart an zwei Hilfsleitungen angeschlossen sind, daß das Relais durch die Differenz der in den Hilfsleitungen fließenden Ströme erregt wird. In einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform wird ein Differenzstromwandler vorgesehen, durch den die Differenz der in zwei Hilfsleitungen fließenden Ströme gewonnen wird. An die Sekundärwicklung des Differenzstromwandlers kann dann direkt ein Relais oder - unter Zwischenschaltung eines Gleichrichters - ein Gleichstromrelais angeschlosesn werden. Bei Verwendung eines Gleichstromrelais wird im allgemeinen eine geringere Meßleistung benötigt.
  • Ferner läßt sich bei dem Längsdifferentialschutz auch eine Meßeinrichtung vorsehen, die in die gekreuzten Hilfsleitungen eingeschaltet wird und bei ungleichem Vorzeichen der Ströme in den Hilfsleitungen anspricht. Das Vorzeichen der Ströme kann dabei mittels einer Phasenvergleichssehaltung ermittelt werden. Es ist jedoch auch möglich, ein Richtungsrelais vorzusehen.
  • Bei einer weiteren, vorteilhaften Ausführung des Längsdifferentialschutzes wird eine Meßeinrichtung verwendet, die an drei Hilfsleitungen angeschaltet ist. In einer zweckmäßigen Ausführungsforrn der Meßeinrichtung werden mittels Zwischenwandler den Hilfsleitungsströmen proportionale Ströme abgeleitet, die dann für sich gleichgerichtet und derart auf ein Gleichstromrelais geschaltet werden, daß der in der Summenleitung fließende Strom den in den gekreuzten Hilfsleitungen fließenden Strömen entgegenwirkt. In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform einer Meßeinrichtung, die an drei Hilfsleitungen angeschaltet ist, wird mittels eines Zwischenwandlers die Differenz von den in den gekreuzten Hilfsleitungen fließenden Strömen gebildet und in der Meßeinrichtung im auslösenden Sinne zur Einwirkung gebracht. Der in der dritten Hilfsleitung (der Summenleitung) fließende Strom hingegen wird in der Meßeinrichtung im stabilisierenden Sinne zur Einwirkung gebracht Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Längsdifferentialschutzes ist außerdem, daß sich sowohl eine Unterbrechung einer Hilfsleitung als auch ein Kurzschluß von Hilfsleitungen mit einfachen Mitteln feststellen läßt.
  • In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung erfolgt die Überwachung des öffnens einer Hilfsleitung durch ein Spannungsüberwachungsrelais, das an die Klemmen eines Wandlers angeschlossen wird. Die Überwachung der Hilfsleitungen auf Leitungsbruch oder Kurzschluß erfolgt in bevorzugter weiterer Ausgestaltung der Erfindung durch einen Mischwandler, von dem mindestens eine Primärwicklung von dem Strom in einer Hilfsleitung und eine Primärwicklung von einem vom Leitungsstrom abgeleiteten Vergleichsstrom beaufschlagt werden. An die Sekundärwicklung des Mischwandlers wird dann ein überwachungsrelais angeschlossen.
  • An die Sekundärwicklung des Mischwandlers können in weiterer Ausgestaltung der zuletzt beschriebenen Anordnung auch zwei Relais mit verschiedener Ansprechempfindlichkeit angeschlossen werden. Ein Relais ist dabei derart eingestellt, daß es lediglich auf innere Fehler der zu überwachenden Anlage, aber nicht auf Fehler der Hilfsleitungen anspricht. Das Relais mit der größeren Ansprechempfindlichkeit, welches auch auf Fehler der Hilfsleitungen anspricht, erhält eine Ansprechverzögerung, so daß bei einem inneren Fehler das erstgenannte, unempfindlicher eingestellte Relais schneller als dieses anspricht. Damit ergibt sich ein einfacher Längsdifferentialschutz mit einer überwachungseinrichtung für die Hilfsleitungen. Diese Schutzeinrichtung kann ebenfalls als stabilisierter Schutz ausgeführt werden.
  • Die vorstehend erwähnten überwachungseinrichtungen können sowohl bei jeder Station als auch bei nur einer vorgesehen werden. Im letzteren Falle ist jedoch eine weitere Hilfsleitung erforderlich, wenn ein Fehler der Schutzeinrichtung an die andere Station gemeldet werden soll.
  • Die Längsdifferentialschutzeinrichtung eignet sich insbesondere zum Schutz von Kabel- oder Freileitungsstrecken. Sie ist jedoch auch für die Überwachung von Anlagen, beispielsweise Generatoren, anwendbar.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand der in den F i g. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
  • In F i g. 1 sind mit A, B zwei Stationen bezeichnet, zwischen denen beispielsweise ein zu überwachendes Kabel verlegt ist. Der Einfachheit halber sind jedoch das Kabel als auch die Primärstromwandler nicht dargestellt. Den Primärstromwandlem sind Zwischenstromwandler WA, WB nachgeschaltet. Diese können auch als Mischwandler mit mehreren Primärwicklungen ausgeführt sein. Im Ausführungsbeispiel ist lediglich eine Primärwicklung 1, 3 vorgesehen. Die Enden der Sekundärwicklungen 2, 4 und ihre Mittelpunkte 5, 6 sind über Hilfsleitungen a, b, c in der dargestellten Form miteinander verbunden, wobei die Adern b und c Kreuzverbindungen zwischen je einem Mittelpunkt 5, 6 und einem Wicklungsende des Zwischenwandlers der Gegenstation bilden. Mit 7 und 8 sind Meßeinrichtungen bezeichnet, die im Ausführungsbeispiel in die beiden Hilfsleitungen b und c eingeschaltet sind. Dabei ist, wie F i g. 1 zeigt, für jede Station A bzw. B eine Meßeinrichtung 7 bzw. 8 vorgesehen.
  • Für die Erläuterung der Wirkungsweise des Längsdifferentialschutzes sei im folgenden angenommen, daß die Meßeinrichtung aus einem Relais mit zwei Wicklungen besteht, wobei die Wicklungen entweder direkt in die Hilfsleitungen eingeschleift bzw. über Wandler an diese angeschlossen sind. Die Wicklungen sind dabei derart geschaltet und dimensioniert, daß das Relais jeweils durch die Differenz der in den Hilfsleitungen b, c fließenden Ströme erregt wird und die resultierenden AW im störungsfreien Fall etwa Null ergeben. Die Anschlußstellen des Relais können dabei in bekannter Weise durch Kondensatoren überbrückt werden, so daß im Falle der Sättigung eines Wandlers W,1, WB auftretende Oberwellen am Relais vorbeigeleitet werden.
  • Im ungestörten Betrieb (F i g. la) sowie bei äußeren Fehlern führen die Hilfsleitungen a, b, c die Ströme I"" I2b, I., in den dargestellten Pfeilrichtungen. Durch die Anzahl der Pfeile soll die relative Stromstärke in den Hilfsleitungen angedeutet werden. So ist z. B. im ungestörten Betrieb I", doppelt so groß wie I.b bzw. 12,.
  • Die den WandIern WA, WB von den Primärseiten 1, 3 zugeführten AW werden nach Abzug der normalerweise geringen Leerlauf-AW von den oberen Sekundärwicklungshälften 9, 10 zu zwei Drittel, von den unteren Wicklungshälften 11, 12 zu einem Drittel in sekundäre Gegen-AW umgesetzt. In diesem Fall ergibt sich für beide Wandler magnetisches Gleichgewicht und zugleich die Erfüllung des Kirchhoffschen Gesetzes, demzufolge an jedem Knotenpunkt die Summe aller Ströme Null sein muß. Die Meßeinrichtungen 7, 8 werden dabei jeweils von der Differenz der Ströme I.b-I2,=0 erregt. Sie sprechen daher nicht an. Bei starken äußeren Kurzschlüssen und unterschiedlichen überstrornziffern der Zwischenwandler WA, % ist diese Differenz zwar nicht mehr genau Null, sie bleibt aber klein gegenüber den Strömen, die im Falle innerer Kurzschlüsse auftreten. Es ist daher weder ein besonderer Abgleich der Zwischenwandler noch der Widerstände der Hilfsleitungen notwendig.
  • Fig. lb zeigt die Stromverteilung, die bei einem von links her einseitig gespeisten inneren Fehler auftritt. Da der Primärstrom 11,8 des Zwischenstromwandlers WE Null ist, müssen aus Gründen des magnetischen Gleichgewichtes die in den Wicklungsteilen 10, 12 der Sekundärwicklung 4 fließenden Ströme einander entgegenwirkende AW erzeugen. Die AW des Zwischenwandlers WA werden daher jetzt zu zwei Drittel von der Wicklungshälfte 11 und zu einem Drittel von der oberen Wicklungshälfte in sekundäre Gegen-AW umgesetzt. Dadurch ergibt sich die dargestellte Stromverteilung auf die Hilfsleitungen a, b, c, die wiederum magnetisches Gleichgewicht beider Zwischenwandler sowie Erfüllung des ersten Kirchhoffschen Gesetzes bringt. Bei gleichgroßem Primärstrom IJ A (verglichen mit F i g. 1 a) ist die Summe der Beträge der Sekundärströme JI2J> iI2b1, 1,211 wieder ebenso groß wie im ungestörten Betrieb oder bei äußeren Fehlern. Die jedoch völlig andere Verteilung der Ströme auf die Hilfsleitungen a, b, c hat in Verbindung mit dem Vorzeichenwechsel in der Leitung b eine hohe resultierende Erregung der Meßeinrichtungen 7 und 8 von I, b - 12, = 3 - 1,2 b zur Folge, so daß mit Sicherheit ausgelöst wird.
  • F i g. 1 c zeigt den Fall eines von beiden Seiten her gespeisten inneren Fehlers. Dabei überlagert sich die in F i g. 1 b dargestellte Stromverteilung von beiden Seiten. Dies führt zu einer noch stärkeren resultierenden Beaufschlagung der Meßeinrichtungen 7, 8 im auslösenden Sinne.
  • Die an Hand der F i g. 1 a, 1 b und 1 c erläuterte Wirkungsweise des Längsdifferentialschutzes nach der Erfindung läßt weiter erkennen, daß auch ein Vergleich der Vorzeichen der Ströme I, b, 12 , in den Leitungen b und c ein Auslösekriterium ergibt, da die Ströme 12 b und I, , im Falle äußerer Fehler (F i g. 1 a) gleichsinnig, im Falle innerer Fehler (F i g. 1 b, 1 c) aber gegensinnig fließen. Durch eine Meßeinrichtung, die bei ungleichen Vorzeichen der Ströme in den Hilfsleitungen b, c anspricht, kann somit das Vorliegen eines Fehlers erfaßt werden. Eine derartige Meßeinrichtung kann beispielsweise als elektronisches Relais in der z. B. durch Phasenvergleichsschutzeinrichtungen bekanntgewordenen Art oder aber auch als RichtungsreIais ausgeführt werden.
  • Das in F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in F i g. 1 gezeigten durch die Anordnung der Meßeinrichtung 7 bzw. 8. F i g. 2 a gilt dabei für den ungestörten Betrieb bzw. bei Vorliegen eines äußeren Fehlers, während in F ig.2b der Fall eines inneren Fehlers mit einseitiger Stromeinspeisung (I"u # 0) gezeigt ist. Auf die Darstellung der Stromverteilung entsprechend F i g. 1 c konnte verzichtet werden, da in diesem Fall - verglichen mit F i g. 2 b - sich noch günstigere Auslösebedingungen ergeben. Die im Zusammenhang mit F i g. 1 gemachten Ausführungen über die Stromverteilung gelten entsprechend. Durch die Anzahl der jeweiligen Pfeile sollen auch in F i g. 2 a und 2 b die Verhältniswerte der in den einzelnen Hilfsleitungen fließenden Ströme angedeutet werden.
  • Die Meßeinrichtung 7 erfaßt einen Strom 1,=I""+I.b. Durch eine entsprechende Bemessung von 7 wird erreicht, daß im fehlerfreien Fall (F i g. 2 a) der an und für sich doppelt so große Strom I", nur mit dem gleichen Gewicht in die Messung eingeht wie der Strom I.b. Bei Verwendung eines Stromrelais als Meßeinrichtung wird dies beispielsweise durch die doppelte Windungszahl für die von I2b zu durchfließende Spule erreicht, deren Wicklungssinn gleich dem der vom Strom I", in entgegengesetzter Richtung zu durchfließenden Spule ist. In diesem Fall heben sich die von beiden Strömen bewirkten magnetischen Erregungen auf und die Meßeinrichtung 7 spricht nicht an. Für die Meßeinrichtung 8 gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend für die Ströme 12" und I, , Tritt ein innerer Fehler auf, so gilt bei einseitiger Einspeisung (llg=0) die in Fig.2b dargestellte Stromverteilung. I", verringert sich dabei auf die Hälfte, während sich Igb umkehrt und I., den doppelten Wert annimmt. Die von den jeweiligen Hilfsleitungsströmen bewirkten magnetischen Erregungen der beispielsweise angenommenen Relais heben sich dann nicht mehr auf, und die Meßeinrichtungen 7, 8 sprechen an.
  • In F i g. 3 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem der Meßeinrichtung 7 bzw. 8 jeweils von drei in den Hilfsleitungen a, b, c fließenden Strömen I", 12", 4, abgeleitete Größen zugeführt werden. Da wegen der Gültigkeit des ersten Kirchhoffschen Gesetzes die geometrische Summe der StrömeI.", I2b, I2#, in diesem Fall stets Null ist, sind Meßeinrichtungen vorzusehen, bei denen davon verschiedene Summen zur Einwirkung kommen.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsforin werden mittels Zwischenwandler den Hilfsleiterströmen I, ", I2b und 2, proportionale Ströme abgeleitet. Die abgeleiteten Ströme werden dann weiter jeweils für sich gleichgerichtet und derart auf ein Gleichstromrelais geschaltet, daß der in der Summenleitung a fließende Strom I., den in den gekreuzten Hilfsleitungen b, c fließenden Strömen 12 b, 12 , entgegenwirkt. Dem Gleichstromrelais wird damit ein Strom I,= 1,b 1+ 11., 1 - II. zugeführt, der gleich der Summe der Beträge der Teilströme ist. Im fehlerfreien Fall oder bei einem äußeren Fehler gilt die in F i g. 3 dargestellte Stromverteilung. In diesem Fall ist der dem Gleichstromrelais zugeführte Strom I, = 0. Bei Auftreten eines inneren Fehlers (vgl. die in F i g. 1 b oder F i g. 2 b bzw. F i g. 1 c dargestellten Stromverteilungen) verringert sich der in der Summenleitung a fließende Strom I, ", während der in mindestens einer Hilfsleitung fließende Strom sich auf mindestens den doppelten Wert erhöht. Dann ist die vorstehend erwähnte Gleichgewichtsbeziehung der Beträge der Ströme nicht mehr erfüllt, und das Relais wird betätigt.
  • In einer weiteren, vorteilhaften Ausführung einer Meßeinrichtung 7, 8, die an drei Hilfsleitungen a, b, c angeschaltet ist, wird mittels eines Zwischenwandlers ein den in den gekreuzten Hilfsleitungen b, c fließenden Strömen 2 b, 12, proportionaler Differenzstrom gebildet und in der Meßeinrichtung 7 bzw. 8 im auslösenden Sinne zur Einwirkung gebracht. Außerdem wird ein dem in der Summenleitung a fließenden Strom I", proportionaler Strom abgeleitet und in der Meßeinrichtung 7 bzw. 8 in stabilisierendem Sinne, d. h. die Auslösung sperrend, zur Einwirkung gebracht. Dadurch werden Fehlauslösungen vermieden, die gegebenenfalls infolge ungleicher Sättigung der Wandler bei stromstarken äußeren Fehlern und empfindlicher Einstellung des Differentialschutzes auftreten könnten. Als Meßsystem läßt sich z. B. eine Gleichrichterbrückenschaltung oder ein Waagebalkensystem vorsehen. Der einen Seite des Systems wird dabei die auslösende, der anderen Seite die sperrende Größe zugeführt.
  • In F i g. 4 ist eine Einrichtung zur überwachung der Hilfsleitungen des Längsdifferentialschutzes nach der Erfindung auf Leitungsbruch oder Kurzschluß dargestellt. Die durch die Pfeile angedeutete Stromverteilung entspricht dabei dem fehlerfreien Fall bzw. dem Vorliegen eines äußeren Fehlers. - Die außer den Meßeinrichtungen 7 bzw. 8 vorgesehene überwachungseinrichtung besteht aus einem Mischwandler 24, der drei Primärwicklungen 20, 21 und 22 besitzt. Die Primärwicklungen 20 und 21 werden dabei von dem Strom 12 b bzw. I., durchflossen. Die Primärwicklung 22 wird von einem vom Leitungsstrom I, A mittels eines Wandlers 25 abgeleiteten Vergleichsstrom durchflossen. Die Primärwicklung bzw. die Sekundärwicklung des Wandlers 25 ist mit 26 bzw. 27 bezeichnet. Im Prinzip ist es ausreichend, nur eine Primärwicklung 20 oder 21 des Mischwandlers 24 vorzusehen, die vom Strom in einer Hilfsleitung durchflossen wird, da jede Unterbrechung oder jeder Kurzschluß der Hilfsleitungen eine Änderung der Stromverteilung in den Hilfsleitungen zur Folge hat.
  • In der Sekundärwicklung 23 des Mischwandlers 24 wird der Summenstrom von den in den Primärwicklungen fließenden Strömen gebildet, der einem nachgeschalteten Relais 28 zugeführt wird. Die Primärwicklungen 20, 21 bzw. 22 sind derart geschaltet, daß im fehlerfreien Fall die Summe der Primärströme Null ist. Bei Auftreten eines Leitungsbruches oder eines Kurzschlusses ändert sich jedoch die Stromverteilung in den Hilfsleitungen, womit die Gleichgewichtsbedingung nicht mehr erfüllt ist. Die Sekundärwicklung 23 liefert dann einen Strom, durch den das Relais 28 erregt wird. Dem Relais 28 können in bekannter Weise Melde- oder Auslöseeinrichtungen nachgeschaltet sein.
  • In F i g. 5 ist ein Längsdifferentialschutz mit einer Einrichtung zur überwachung der Hilfsleitungen a, b, c auf Leitungsbruch oder Kurzschluß dargestellt. Die gezeigte Stromverteilung entspricht dem störungsfreien Fall bzw. dem Vorliegen eines äußeren Fehlers. Die Meßeinrichtung 7 bzw. 8 wird von einem Mischwandler 30 bzw. 40, einem Gleichrichter 34 bzw. 44 sowie je zwei Relais 35, 36 bzw. 45, 46 gebildet. Eine Primärwicklung 31 bzw. 41 wird von dem in einer Hilfsleitung c bzw. b fließenden Strom 12, bzw. I.2b durchflossen. Die Wahl der Hilfsleitung ist dabei beliebig, da bei jedem inneren Fehler sich eine erhebliche Änderung des jeweiligen Stromes ergibt. Es können auch die Ströme von zwei Hilfsleitungen (entsprechend dem in F i g. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel) der Primärseite der Mischwandler 30, 40 zugeführt werden. Eine weitere Primärwicklung 32, 42 der Mischwandler 30, 40 wird von einem den Primärströmen I, A bzw. I, B proportionalen, mittels Wandler 37 bzw. 47 abgeleiteten Strom gespeist. Der Wandler 30 bzw. 40 ist derart ausgelegt, daß im störungsfreien Fall die Summe der Primärströme Null ist und damit von der Wicklung 33 bzw. 43 kein Strom geliefert wird. Bei Auftreten eines Fehlers der Hilfsleitungen oder eines Fehlers in dem zu schützenden Anlagenteil ändert sich jedoch die in F i g. 5 dargestellte Verteilung der Hilfsleitungsströme. Im Falle eines Fehlers einer Hilfsleitung ist der von der Sekundärwicklung 33 bzw. 43 abgegebene Strom geringer als bei einem Fehler des Anlagenteiles. Die Relais 35, 36 bzw. 45, 46 besitzen daher verschiedene Ansprechempfindlichkeiten, wobei das Relais mit der größeren, auf die Erfassung von Fehlern der Hilfsleitungen eingestellten Ansprechempfindlichkeit eine Ansprechverzögerung erhält. Die Verzögerung ist derart gewählt, daß bei einem Ansprechen des Relais 36 bzw. 46 (innerer Fehler) keine Auslösung des Relais 35 bzw. 45 erfolgt.
  • Der in F i g. 5 dargestellte Längsdifferentialschutz läßt sich ebenfalls als stabilisierter Schutz ausführen. In diesem Fall wird - wie in F i g. 5 gezeigt - dem Mischwandler 30 bzw. 40 ein in mindestens einer gekreuzten Hilfsleitung b, c fließender Strom Ig b, 12, sowie der von einem Wandler 37 bzw. 47 gefieferte Strom zugeführt, der dem Primärstrom IJ A bzw. I, B proportional ist. Die Summe dieser Ströme ist im störungsfreien Fall Null. Sie wirkt bei einem inneren Fehler auf die nachgeschalteten Relais 35, 36 bzw. 45, 46 im auslösenden Sinne. Ferner wird ein dem in der Summenleitung a fließenden Strom 12 a proportionaler Strom abgeleitet und den Relais 35, 36 bzw. 45, 46 über eine weitere Gleichrichterbrücke im stabilisierenden Sinne, also die Auslösung sperrend, zugeführt. Dadurch werden bei einem stromstarken äußeren Fehler die Ansprechempfindlichkeit der Relais 35, 36 bzw. 45, 46 herabgesetzt und Fehlauslösungen vermieden, die sich infolge unterschiedlicher Sättigung der Wandler ergeben können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Längsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen und zwei am Anfang und Ende des zu schützenden Objektes vorgesehenen Wandlern, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandler (WA; WB) an jedem Ende sowie an einem dazwischenliegenden Punkt (5, 6) der Sekundärwicklungen (2, 4) Anzapfungen aufweisen, daß jeweils ein Ende einer Sekundär-'wicklung (2, 4) über eine lElfsleitung (b, c) mit dem dazwischenhegenden Punkt (5, 6) der Sekundärwicklung des anderen Wandlers und jeweils das andere Ende über eine weitere Hilfsleitung (a) direkt miteinander verbunden sind und daß ,einer Meßeinrichtung (7; 8) der in mindestens einer Hilfsleitung fließende Strom zugeführt wird.
  2. 2. Längsdifferentialschutz nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Hilfsleitung (b; c) an eine etwa in der Mitte liegende Anzapfung (5; 6) der Sekundärwicklung (2; 4) jedes Wandlers (WA; WB) angeschlossen ist. 3. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Einschaltung des Differentialrelais in zwei Hilfsleitungen ein Relais mit zwei Wicklungen vorgesehen ist, die derart an die Hilfsleitungen angeschlossen sind, daß das Differentialrelais durch die Differenz der in den Hilfsleitungen fließenden Ströme erregt wird. 4. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gewinnung der Differenz der in zwei lElfsleitungen fließenden Ströme ein Differenzstromwandler vorgesehen ist, an dessen Sekundärwicklung ein Relais angeschlossen ist. 5. Längsdifferentialschutz nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Sekundärwicklung des Differenzstromwandlers ein Gleichrichter und an diesem wiederum ein Gleichstromrelais angeschlossen sind. 6. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung in die gekreuzten Hilfsleitungen (b; c) eingeschaltet ist und bei ungleichem Vorzeichen der Ströme in den Hilfsleitungen (b; e) anspricht. 7. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Richtungsrelais. 8. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 1 oder 2, bei dem eine Meßeinrichtung an drei Hilfsleitungen angeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mittels Zwischenwandler den Hilfsleitungsströmen proportionale Ströme abgeleitet werden, daß die abgeleiteten Ströme für sich gleichgerichtet und dann derart auf ein Gleichstromrelais geschaltet werden, daß der in der Summenleitung (a) fließende Strom den in den gekreuzten Hilfsleitungen (b, c) fließenden Strömen entgegenwirkt. 9. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 1 oder 2, bei dem eine Meßeinrichtung an drei Hilfsleitungen angeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Zwischenwandlers ein den in den gekreuzten Hilfsleitungen (b, c) fließenden Strömen (,2b, 12,) proportionaler Differenzstrom gebildet wird, der in einer Meßeinrichtung im auslösenden Sinne wirkt, und daß ein dem in der Summenleitung (a) fließenden Strom (12") proportionaler Strom abgeleitet wird, der in der Meßeinrichtung im stabilisierenden Sinne wirkt. 10. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 1 oder einem der folgenden mit einer Einrichtung zur überwachung der Hilfsleitungen auf Leitungsbruch, dadurch gekennzeichnet, daß an die Klemmen eines Wandlers ein Spannungsüberwachungsrelais angeschlossen ist. 11. Längsdifferentialschutz nach den Ansprüchen 1 bis 9 oder einem derselben, insbesondere mit einer Einrichtung zur überwachung der Hilfsleitungen auf Leitungsbruch oder Kurzschluß, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mischwandler(24) vorgesehen ist, von dem mindestens eine Primärwicklung (20, 21) von dem Strom in einer Hilfsleitung(b, c) und eine Primärwicklung (22) von einem vom Leitungs-Strom (Ii A bzw. I, B) abgeleiteten Vergleichsstrom beaufschlagt werden, und an dessen Sekundärwicklung (23) ein überwachungsrelais (28) angeschlossen ist. 12. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in mindestens einer Hilfsleitung (a, b, c) fließende Strom (12", 12 b, 12 ) der Primärwicklung (31; 41) eines Mischwandlers (30; 40) zugeführt wird, daß eine Primärwicklung (32; 42) des Mischwandlers (30; 40) von einem vom Leitungsstrom UJA; Il B) abgeleiteten Vergleichsstrom durchflossen wird und daß an die Sekundärwicklung (33; 43) des Mischwndlers (30; 40) zwei Relais (35, 36; 45, 46) angeschlossen sind. 13. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (35; 45) mit der größeren Ansprechempfindlichkeit eine Ansprechverzögerung besitzt. 14. Längsdifferentialschutz nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mischwandler (30; 40) ein in mindestens einer gekreuzten Hilfsleitung (b, c) fließender Strom (,2b, 2,) zugeführt wird und das mindestens einem Relais (36, 46) ein dem in der Summen leitung (a) fließenden Strom (I",) proportionaler Strom in stabilisierendem Sinne zugeführt wird.
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