[go: up one dir, main page]

CH420346A - Längsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen - Google Patents

Längsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen

Info

Publication number
CH420346A
CH420346A CH279265A CH279265A CH420346A CH 420346 A CH420346 A CH 420346A CH 279265 A CH279265 A CH 279265A CH 279265 A CH279265 A CH 279265A CH 420346 A CH420346 A CH 420346A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
line
current
auxiliary
differential protection
auxiliary lines
Prior art date
Application number
CH279265A
Other languages
English (en)
Inventor
Gutmann Heinz
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEL47194A external-priority patent/DE1196774B/de
Priority claimed from DEL48879A external-priority patent/DE1210074B/de
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH420346A publication Critical patent/CH420346A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/26Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents
    • H02H3/28Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus
    • H02H3/30Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus using pilot wires or other signalling channel
    • H02H3/305Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus using pilot wires or other signalling channel involving current comparison

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


      Längsdifferentialschutz    mit drei Hilfsleitungen    Gegenstand der     Erfindung    ist ein     Längsdifferen-          tialschutz    mit drei     Hilfsleitungen    und zwei am Anfang  und Ende des zu schützenden Objektes vorgesehenen  Wandlern.

   Bei den bekannten     Längsdifferentialschutz-          einrichtungen    - insbesondere für Kabel- und Frei  leitungsstrecken - sind im allgemeinen drei zwischen  den Endpunkten der     geschützten    Strecke verlegte       Hilfsleitungen    vorgesehen, wobei die Aussenleitungen  im fehlerfreien Betrieb oder bei äusseren Fehlern den  Strom führen, während die     mittlere        Differentialleitung,     die das Relais enthält, weitgehend stromlos ist. Die  Differentialleitung ist dabei an diagonal liegende End  punkte der     Differentialschaltung    angeschlossen.

   Bei  starken äusseren Kurzschlüssen können durch unter  schiedliche Sättigung der beiderseitigen Wandler wie  auch durch Unterschiede der     Hilfsleitungswiderstände     unter Umständen beträchtliche Ströme in der Diffe  rentialleitung auftreten. Um hierbei keine Fehlauslö  sungen zu erhalten, ist der Schutz zu stabilisieren. Die  se Forderung     führte    zu den sogenannten     Quotienten-          oder        Prozent-Differentialrelais.    Derartige Relais ha  ben allerdings zur Feststellung des     Auslösekriteriums     eine gewisse Integration vorzunehmen, wodurch sich  ein entsprechender Zeitverlust ergibt.

   Für     Anwen-          dungsfälle,    in denen ein solcher Zeitverlust nicht trag  bar ist, kehrte man deshalb wieder zum gewöhnlichen  Stromdifferentialschutz     zurück,    musste dabei aber zur  Erreichung der notwendigen     Stabilität    gegen strom  starke äussere Fehler einen sorgfältigen     Abgleich    der       überstromziffern    der beiderseitigen Mischwandler so  wie der     Hilfsleitungswiderstände    nach besonderen Ge  sichtspunkten vornehmen.  



  Die vorliegende     Erfindung    zeigt einen Weg, wie  man einen gegen äussere Fehler stabilen schnellwir  kenden Differentialschutz sowohl ohne     Zuhilfenahme     des     Quotientenprinzips    als auch ohne besondere Ab-         gleichsmassnahmen    für die     Zwischenstromwandler     und die     Hilfsleitungen    ausführen     kann.     



       Erfindungsgemäss    wird dies bei     einem    Längsdiffe  rentialschutz     mit    drei     Hilfsleitungen    und zwei am  Anfang und Ende des zu schützenden Objektes vor  gesehenen Wandlern dadurch erreicht, dass     die        Wand-          ler    an jedem Ende sowie an einem dazwischenliegen  den Punkt der Sekundärwicklungen     Anzapfungen    auf  weisen,

   dass jeweils ein Ende einer Sekundärwicklung  über eine     Hilfsleitung        mit    dem     dazwischenliegenden     Punkt der     Sekundärwicklung    des anderen Wandlers  und jeweils das andere Ende über eine weitere     Hilfs-          leitung    direkt miteinander verbunden sind     und    dass  einer     Messeinrichtung    der in     mindestens    einer     Hilfs-          leitung        fliessende    Strom     zugeführt        wird.     



  Durch die     erfindungsgemässe        Anordnung    der       Hilfsleitungen    ergibt sich ein     erheblicher    Respektab  stand     zwischen    im Falle stromstarker äusserer Fehler  möglichen Falschströmen und den bei     inneren    Fehlern  auftretenden, die Auslösung der     Messeinrichtung    be  wirkenden Strömen. Dadurch kann ein     Abgleich    der  Widerstände der     Hilfsleitungen    wie auch der     über-          stromziffern    der Zwischenwandler entfallen.

   Die er  findungsgemässe Anordnung der     Hilfsleitungen    be  dingt     nämlich    eine feste Kopplung der Sekundär  ströme beider Wandler. Eine derartige Kopplung     liegt     bei bekannten     Längsdifferentialschutzeinrichtungen     mit diagonal angeordneten     Hilfsleitungen    nicht vor.  Im Falle der Sättigung eines     Wandlers    hat dies bei den  bekannten     Längsdifferentialschutzeinrichtungen    einen  Falschstrom zur Folge, der     n'äherungsweise    der Diffe  renz der Sekundärströme proportional ist.

   Demgegen  über hat die feste Kopplung der Ströme beider     Wand-          ler    bei der     erfindungsgemässen        Längsdifferential-          schutzeinrichtung    zur Folge, dass bei Sättigung     eines     Wandlers der Strom des nicht gesättigten     Wandlers         der     Sättigung        entgegenwirkt.    Die     Falschströme    werden  dadurch stark reduziert.

   Sie sind     näherüngsweise    nur  mehr dem     Verhältnis    der Sekundärströme proportio  nal und damit     sehr    viel     kleiner        als    bei den bekannten       Längsdifferentialschutzeinrichtungen.    -Dies ergibt die  .vorstehend dargelegten     -Vorteile,        insbesondere    den       erwähnten        erheblichen    Respektabstand.  



       Ein    weiterer Vorteil ist, dass alle drei     Hilfslei-          tungen    sich auf einfache Weise gegen Fehler über  wachen lassen.  



       Ferner    ist die     erfindungsgemässe-        Anordnung    der       Hilfsleitungen    auch bei     stabilisierten        Differential-          schutzeinrichtungen    anwendbar. Diese können     dann          empfindlicher        eingestellt    und ebenfalls auf     einfache     Weise gegen Fehler der Hilfsleitungen überwacht wer  den.  



       Günstigerweise    wird jeweils die an     einem        dazwi-          schenliegenden    Punkt der     Sekundärwicklung        anzu-          schliessende        Hilfsleitung    an eine etwa     in    der     Mitte          liegende        Anzapfung    der     Sekundärwicklung    angeschlos  sen.

   Die     Anzapfungen    der     Sekundärwicklungen    jedes  Wandlers sind weitgehend gleich ausgeführt, so dass  sich eine     spiegelbildliche        Symmetrie    hinsichtlich der  Führung der     Hilfsleitungen        und    deren Anschlüsse  an die Sekundärwicklungen der     Wandler    ergibt.  



  Als     Messeinrichtung    kann     vorteilhafterweise    ein       Differentialrelais.    vorgesehen werden, das aus     einem     Relais     mit    zwei     Wicklungen    besteht,. die entweder di  rekt - oder     indirekt        derart    an zwei     Hilfsleitungen    ange  schlossen sind, dass das Relais durch die     Differenz    der  in den     Hilfsleitungen        fliessenden    Ströme erregt- wird.

    -     In    einer weiteren     zweckmässigen    Ausführungsform  wird ein     Differenzstromwandler    vorgesehen, durch  den die     Differenz    der     in    zwei     Hilfsleitungen        fliessen-          den    Ströme gewonnen wird. An die     Sekundärwicklung     des     Differenzstromwandlers        kann        dann-.    direkt ein Re  lais oder - unter Zwischenschaltung eines Gleich  richters = ein Gleichstromrelais angeschlossen wer  den.

   Bei     Verwendung        eines        Gleichstromrelais        wird    im  allgemein eine geringere     Messleitung,    benötigt.  



  Ferner lässt sich     bei.    dem     Längsdifferentialschutz     auch eine     Messeinrichtung    vorsehen; die in die ge  kreuzten     Hilfsleitungen        eingeschaltet        wird    und bei  ungleichen Vorzeichen der. Ströme     in    den Hilfsleitun  gen     ansprich:    Das Vorzeichen der Ströme kann dabei  mittels einer     Phasenvergleichsschaltung        ermittelt:    wer  den. Es ist jedoch auch möglich, ein Richtungsrelais  vorzusehen.  



  Bei     einer    weiteren,     vorteilhaften        Ausführung    des       Längsdifferentialschutzes        wird        eine        Messeinrichtung     verwendet, die an drei     Hilfsleitungen    angeschaltet ist.

    -     In    einer zweckmässigen     Ausführungsform    der       Messeinrichtung    werden     mittels        Zwischenwandler    den       HilfsIeitungsströmen        proportionale    Ströme abgeleitet,  die     dann    für sich gleichgerichtet und     derart    auf     ein     Gleichstromrelais geschaltet werden,

   dass der     in    der       Summenleitung        fliessende    Strom den     in    den gekreuz  ten     Hilfsleitungen        fliessenden    Strömen entgegenwirkt.

    -     In    einer weiteren, bevorzugten     Ausführungsform     einer     Messeinrichtung,    die an -drei     Hilfsleitungen    an-    geschaltet ist, wird mittels eines Zwischenwandlers     die          Differenz    von den in den gekreuzten Hilfsleitungen       fliessenden    Strömen gebildet ist     in    der     Messeinrich-          tung    im auslösenden     Sinne    zur     Einwirkung    gebracht.

         Der-in    der .dritten     Hilfsleitung    (der     Summenleitung)          fliessende    Strom     hingegen    wird in der     Messeinrichtung     im stabilisierenden Sinne zur     Einwirkung    gebracht.  



  Ein besonderer Vorteil des     erfindungsgemässen     Längsdifferentialschutzes ist ausserdem, dass sich so  wohl eine     Unterbrechung    einer     Hilfsleitung    als     auch     ein     Kurzschluss    von Hilfsleitungen mit     einfachen    Mit  teln feststellen lässt.  



  In     zweckmässiger        Weiterbildung    der     Erfindung     erfolgt die     Überwachung    des     öffnens        einer        Hilfslei-          tung    durch ein     Spannungsüberwachungsrelais;    das an  die     Klemmen    eines     Wandlers    angeschlossen wird.

     Die     Überwachung    der Hilfsleitungen auf Leitungs  bruch oder     Kurzschluss    erfolgt     in    bevorzugter weiterer       Ausgestaltung    der     Erfindung    durch einen     Mischwand-          ler,    von dem     mindestens        eine        Primärwicklung    von  dem Strom in einer     Hilfsleitung    und eine Primärwick  lung von. einem vom Leitungsstrom abgeleiteten Ver  gleichsstrom     beaufschlagt    werden.

   An die Sekundär  wicklung des Mischwandlers wird dann ein     Überwa-          chungsrelais    angeschlossen.  



  An     die        Sekundärwicklung    des     Mischwandlers    kön  nen     in    weiterer Ausgestaltung der zuletzt beschriebe  nen Anordnung auch zwei Relais mit verschiedener       Ansprechempfindlichkeit        angeschlossen    werden.     Ein     Relais ist dabei derart eingestellt; dass es lediglich auf       innere    Fehler der zu überwachenden     Anlage    aber nicht  auf Fehler der     Hilfsleitungen    anspricht.

   Das Relais  mit der grösseren     Ansprechempfindlichkeit,    welches  auch auf Fehler der Hilfsleitungen anspricht, erhält  eine     Ansprechverzögerung,    so dass bei     einem        inneren          Fehler    das erstgenannte,

       unempfindlicher    eingestellte  Relais schneller als dieses     anspricht.    Damit ergibt  sich ein     einfacher        Längsdifferentialschutz        mit        einer          Überwachungseinrichtung    für die     Hilfsleitungen.      Diese-     Schutzeinrichtung    kann     ebenfalls    als     stabili-          sierter    Schutz ausgeführt werden.  



  Die- vorstehend     erwähnten        Überwachungseinrich-          tungen        können    sowohl bei jeder Station als auch bei  nur     einer    vorgesehen werden. Im letzteren     Falle    ist  jedoch eine weitere     Hilfsleitung        erforderlich,    wenn ein  Fehler der Schutzeinrichtung an die andere Station  gemeldet werden soll.  



  Bei der     Überwachung:        auf    Kurzschluss von     fs-          leitungen    tritt     in        bestimmten    Fällen infolge Potential  gleichheit bei einem Kurzschluss keine     Änderung    der       Stromverteilung    in den     Hilfsadern        auf:Die        Strom-          verteilung    stellt:

   damit     für    .diese     Fälle    kein     Messkrite-          rium    für eine     Überwachungseinrichtung    dar.  



  Durch Anordnung von Zusatzwiderständen jeweils  an der     Zwischenanzapfung    der     Sekundärwicklung    und  an demRTI ID="0002.0215" WI="24" HE="4" LX="1236" LY="2528">  Anschlusspunkt    der     nicht    gekreuzten     Hilfs-          leitung    lassen sich jedoch auch diese Fälle ausschei  den:

    In einer bevorzugten Ausführungsform     liegt    die       Zwischenanzapfung    der     Sekundärwicklung    etwa in der      Mitte und der jeweils an die     Zwischenanzapfung    an  geschlossene Widerstand ist etwa doppelt so     gross     gewählt wie der an dem     jeweiligen        Anschlusspunkt     der nicht gekreuzten     Hilfsleitung    befindliche Wider  stand.  



  Die     Längsdifferentialschutzeinrichtung    eignet sich  insbesondere zum Schutz von Kabel- oder     Freilei-          tungsstrecken.    Sie ist jedoch auch für die     überwa-          chung    von Anlagen, beispielsweise Generatoren, an  wendbar.  



  Im folgenden soll die     Erfindung        anhand    der     Fig.     1 bis 7 beispielsweise näher erläutert werden.  



  In     Fig.    1 sind mit A, B zwei Stationen bezeichnet,  zwischen denen beispielsweise ein zu     überwachendes     Kabel verlegt ist. Der     Einfachheit    halber sind jedoch  das Kabel und die     Primärstromwandler    nicht darge  stellt. Den     Primärstromwandlern    sind Zwischenstrom  wandler     WA,        WB    nachgeschaltet. Diese können auch  als Mischwandler mit mehreren     Primärwicklungen     ausgeführt     sein.    Im     Ausführungsbeispiel    ist lediglich  eine     Primärwicklung    1, 3 vorgesehen.

   Die Enden der  Sekundärwicklungen 2, 4 und ihre     Mittelpunkte    5, 6  sind über Hilfsleitungen a, b,     c    in der dargestellten       Foren    miteinander verbunden, wobei die Adern b und  c Kreuzverbindungen zwischen je einem Mittelpunkt  5, 6     und    einem Wicklungsende des     Zwischenwandlers     der Gegenstation bilden. Mit 7 und 8     sind        Messein-          richtungen    bezeichnet, die im Ausführungsbeispiel in  die beiden     Hilfsleitungen    b und c eingeschaltet sind.  Dabei ist, wie     Fig.    1 zeigt, für jede Station A bzw.

   B  eine     Messeinrichtung    7 bzw. 8 vorgesehen.  



  Für die Erläuterung der     Wirkungsweise    des Längs  differentialschutzes sei im folgenden     angenommen,     dass die     Messeinrichtung    aus     einem    Relais mit zwei  Wicklungen besteht, wobei die     Wicklungen    entweder  direkt in die     Hilfsleitungen        eingeschleift    bzw. über  Wandler an diese angeschlossen sind.

   Die     Wicklungen     sind dabei derart geschaltet und dimensioniert, dass  das Relais jeweils durch die     Differenz    der in     den-Hilfs-          leitungen    b, c     fliessenden    Ströme     erregt    wird und die  resultierenden     AW    im störungsfreien     Fall    etwa     Null     ergeben. - Die Anschlusstellen des Relais können  dabei in bekannter Weise durch Kondensatoren über  brückt werden, so dass im Falle der Sättigung eines       Wandlers    WA,     WB        auftretende    Oberwellen am Relais  vorbeigeleitet werden.

    



  Im ungestörten Betrieb     (Fig.    1a) sowie bei     äus-          seren    Fehlern     führen    die Hilfsleitungen a, b c die  Ströme     12a,        12b,    12, in den     dargestellten    Pfeilrichtungen.  Durch die     Anzahl    der Pfeile soll die relative Strom  stärke in den     Hilfsleitungen    angedeutet werden. So ist  z. B. im     ungestörten    Betrieb     12a,    doppelt so gross wie       I2b    bzw.     I2,.     



  Die den Wandlern WA,     Ws    von den Primärseiten  1, 3 zugeführten     AW    werden nach Abzug der nor  malerweise     geringen        Leerlauf-AW    von den oberen       Sekundärwicklungshälften    9, 10 zu zwei Drittel, von  den unteren     Wicklungshälften    11, 12 zu ein Drittel     in     sekundäre     Gegen-AW    umgesetzt.

       In    diesem Fall ergibt  sich für beide Wandler magnetisches Gleichgewicht    und zugleich die     Erfüllung    des     Kirchhoffschen    Geset  zes, demzufolge an jedem Knotenpunkt die     Summe.     aller Ströme Null sein muss. Die     Messeinrichtungen     7, 8 werden dabei jeweils von der Differenz der Strö  me     I2b    - 12, = 0 erregt. Sie sprechen daher nicht an.

    Bei starken äusseren Kurzschlüssen und     unterschied-          lichen        überstromziffern    der     Zwischenwandler    WA,  WB ist diese     Differenz    zwar nicht mehr genau Null,  sie bleibt aber     klein    gegenüber den Strömen, die     im     Falle     innerer    Kurzschlüsse auftreten. Es ist daher  weder ein besonderer     Abgleich    der     Zwischenwandler     noch der Widerstände der Hilfsleitungen notwendig.  



       Fig.        1b    zeigt die Stromverteilung, die bei einem  von     links    her einseitig gespeisten     inneren    Fehler auf  tritt. Da der Primärstrom     I1$    des Zwischenstrom  wandlers     WB    Null ist, müssen aus Gründen des mag  netischen Gleichgewichtes die in den Wicklungsteilen  10, 12 der     Sekundärwicklung    4     fliessenden    Ströme  einander entgegenwirkende     AW    erzeugen.

   Die     AW     des Zwischenwandlers WA werden     daher    jetzt     zu     zwei Drittel von der     Wicklungshälfte    11 und zu ein  Drittel von der oberen     Wicklungshälfte    in sekundäre       Gegen-AW        umgesetzt.    Dadurch ergibt sich     die    darge  stellte Stromverteilung auf die Hilfsleitungen a, b, c,  die wiederum magnetisches Gleichgewicht beider  Zwischenwandler sowie     Erfüllung    des ersten     Kirch-          hoffschen    Gesetzes bringt.

   Bei     gleichgrossem    Pri  märstrom     IIA    (verglichen     mit        Fig.    l a) ist die  Summe der Beträge der     Sekundärströme        1I2al,        II2b1,     112,1 wieder ebenso gross wie im ungestörten Betrieb  oder bei äusseren Fehlern.

   Die jedoch     völlig    andere  Verteilung der Ströme auf die     Hilfsleitungen    a, b, c  hat in Verbindung mit dem Vorzeichenwechsel in der  Leitung b eine hohe resultierende     Erregung    der Mess  einrichtungen 7 und 8 von     I2b    -     I2h    = 3 -     I2b    zur  Folge, so dass     mit    Sicherheit ausgelöst wird.  



       Fig.        1c    zeigt den Fall eines von beiden Seiten  her gespeisten inneren Fehlers. Dabei überlagert sich  die in     Fig.        1b    dargestellte Stromverteilung von bei  den Seiten. Dies     führt    zu einer noch stärkeren re  sultierenden     Beaufschlagung    der     Messeinrichtungen     7, 8 im auslösenden     Sinne.     



  Die anhand der     Fig.    la, 1b und     1c    erläuterte  Wirkungsweise des     Längsdifferentialschutzes    nach  der Erfindung lässt weiter erkennen, dass     auch    ein  Vergleich der Vorzeichen der Ströme     12b,    12, in den  Leitungen b und c ein     Auslösekriterium    ergibt;

   da die  Ströme     I2b    und 12, im Falle äusserer Fehler     (Fig.     l a)     gleichsinnig,    im     Falle    innerer Fehler     (Fig.        1b,          1c)    aber     gegensinnig        fliessen.    Durch eine     Messein-          richtung,    die bei ungleichen Vorzeichen der Ströme  in den     Hilfsleitungen    b, c anspricht,     kann    somit  das     Vorliegen    eines Fehlers erfasst werden.

       Eine    der  artige Messeinrichtung kann beispielsweise als elek  tronisches Relais in der z. B. durch     Phasenver-          gleichsschutzeinrichtungen    bekanntgewordenen Art  oder aber auch als Richtungsrelais     ausgeführt    wer  den.  



  Das     in        Fig.    2 dargestellte     Ausführungsbeispiel     unterscheidet sich von dem in     Fig.    1 gezeigten durch      die     Anordnung    der     Messeinrichtung    7     bzw,    B.     Fig.    2a       gilt    dabei für den ungestörten Betrieb bzw.

   bei Vor  liegen eines äusseren     Fehlers,        während    in     Fig.    2b  der Fall     eines        inneren        Fehlers    mit einseitiger     Strom-          einspeisung        (1113    = 0) gezeigt ist.

   Auf die Darstel  lung der     Stromverteilung    entsprechend     Fig.        1c    konnte  verzichtet werden, da     in    diesem     Fall    -     verglichen          mit        Fig.    2b - sich noch     günstigere        Auslösebedin-          gungen    ergeben. - Die im     Zusammenhang    mit     Fig.     1 gemachten     Ausführungen    über die     Stromverteilung     gelten entsprechend.

   Durch die Anzahl der jeweili  gen Pfeile sollen auch in     Fig.    2a     und    2b die       Verhältniswerte    der     in    den     einzelnen        Hilfsleitungen          fliessenden    Ströme angedeutet werden.  



  Die     Messeinrichtung    7     erfasst    einen Strom  Ir = 12, +     12b.    Durch eine entsprechende Be  messung von 7 wird erreicht, dass     im    fehlerfreien  Fall     (Fig.    2a) der     an    und für sich:

   doppelt so     grosse     Strom 12" nur     mit    dem gleichen Gewicht in die  Messung eingeht wie der Strom     I2b.    Bei Verwendung  eines     Stromrelais    als Messeinrichtung wird dies bei  spielsweise durch die doppelte     Windungszahl    für     die     von     I2b    zu     durchfliessende    Spule erreicht, deren       Wicklungssinn    gleich dem der vom Strom     I2,,    in ent  gegengesetzter Richtung - zu     durchfliessenden    Spule  ist.     In    diesem     Fall    heben sich die von beiden Strömen.

    bewirkten magnetischen Erregungen auf und die     Mess-          einrichtung    7 spricht nicht     an.    - Für die     -Mess-          einrichtung    8 gelten die vorstehenden     Ausführungen     entsprechend für die Ströme     12a,    und 12"       Tritt        ein.        innerer    Fehler auf, so gilt bei einseiti  ger     Einspeisung        I1$:

      = 0) die in     Fig.    2b dargestellte       Stromverteilung.        -I2a        verringert    sich dabei auf die       Hälfte,        während    sich     I2b        umkehrt    und 12, den dop  pelten     Wert   <U>annimm</U>t. Die von der     jeweiligen        Hilfs-          leitungsströmen    bewirkten magnetischen Erregungen  der beispielsweise angenommenen Relais heben sich       dann    nicht mehr auf und die     Messeinrichtungen    7,  8 sprechen an.  



       In        Fig.    3 ist ein     Ausführungsbeispiel    gezeigt, bei  dem der     Messeinrichtung    7 bzw. 8 jeweils von drei in  den     Hilfsleitungen    a, b; c fliessenden Strömen 12"       12b,        I2,,    abgeleitete Grössen     zugeführt    werden.

   Da  wegen der Gültigkeit des ersten     Kirchhoffschen    Ge  setzes die geometrische Summe der Ströme     12a,          I2b,    12, in diesem Fall stets Null ist; sind     Messein-          richtungen    vorzusehen, bei denen davon verschiede  ne     Summen    zur     Einwirkung    kommen.  



  In einer zweckmässigen Ausführungsform werden  mittels     Zwischenwandler    den     Hilfsleiterströmen        12a,          12b    und 12, proportionale Ströme abgeleitet. Die  abgeleiteten Ströme werden dann weiter     jeweils    für  sich gleichgerichtet und derart auf ein Gleichstrom  relais geschaltet, dass der in der     Summenleitung    a       fliessende    Strom     12"    - den in den gekreuzten     Hilfs-          leitungen    b, c     fliessenden    Strömen     12b,        I2o    ent  gegenwirkt.

   Dem Gleichstromrelais     wird    damit ein  Strom     Ir    -     IIbI    +     IIJ    -     II,I    zugeführt, der gleich  der Summe der Beträge der Teilströme ist.- Im feh  lerfreien Fall oder bei einem äusseren Fehler     gilt    die    in     Fig.    3 dargestellte     Stromverteilung.        In    diesem Fall  ist der dem     Gleichstromrelais        zugeführte    Strom     IT     - 0.

   Bei     Auftreten        eines    inneren Fehlers (vergleiche   die in     Fig.        1b    oder     Fig.    2b bzw.     Fig.    1c dargestellte  Stromverteilungen) verringert sich der     in    der Summen  leitung ä     fliessende    Strom ha, während der     in    min  destens einer     Hilfsleitung        fliessende    Strom sich auf       mindestens    den doppelten Wert erhöht.

       Dann    ist die  vorstehend erwähnte Gleichgewichtsbeziehung der Be  träge der Ströme nicht     mehr    erfüllt und das Relais  wird betätigt.  



  In einer weiteren,     vorteilhaften    Ausführung einer       Messeinrichtung    7,- 8, die an drei     Hilfsleitungen    a,  b, c     angeschaltet    ist, wird     mittels        eines        Zwischenwand-          lers    ein den in den gekreuzten Hilfsleitungen b, c       fliessenden    Strömen     12b,    12, proportionaler Diffe  renzstrom gebildet und     in    der     Messeinrichtung    7 bzw.  8 im auslösenden     Sinne    zur     Einwirkung    gebracht.

    Ausserdem wird ein dem in der Summenleitung a       fliessenden    Strom 12" proportionaler Strom abgelei  tet und in der     Messeinrichtung    7 bzw. 8 in     stabili-          sierendem    Sinne; d. h. die Auslösung sperrend; zur       Einwirkung    gebracht. Dadurch werden Fehlauslösun  gen vermieden, die gegebenenfalls     infolge        ungleicher     Sättigung der Wandler bei Stromstarken äusseren  Fehlern und empfindlicher Einstellung des     Differen-          tialschutzes    auftreten können. Als Messystem lässt  sich z.

   B. eine     Gleichrichterbrückenschaltung    oder  ein     Waagbalkensystem    vorsehen. Der     einen    Seite des  Systems wird dabei die auslösende, der anderen Seite  die sperrende Grösse     zugeführt.     



  In     Fig.    4 ist eine     Einrichtung        zur        ilberwachung     der Hilfsleitungen des     Längsdifferentialschutzes;     nach der Erfindung auf Leitungsbruch oder     Kurz-          schluss    dargestellt.

   Die- durch die Pfeile angedeutete  Stromverteilung entspricht dabei dem fehlerfreien  Fall bzw. dem Vorliegen eines äusseren Fehlers  Die Widerstände 52, 54, 62, 64 sollen vorerst     unbe-          rucksichtigt    bleiben. - Die ausser den     Messeinrich-          tungen    7 bzw. 8 vorgesehene     überwachungseinrich-          tung    besteht aus einem     Mischwandler    24, der drei       Primärwicklungen    20, 21 und 22 besitzt. Die     Primär-          wicklungen    20 und 21 werden dabei von dem Strom       I2b    bzw. 12, durchflossen.

   Die Primärwicklung 22  wird von einem vom Leitungsstrom     Il"        mittels    eines  Wandlers 25 abgeleiteten Vergleichsstrom durchflos  sen. Die Primärwicklung bzw. die     Sekundärwicklung     des     Wandlers    25 ist mit 26 bzw. 27 bezeichnet.     Im     Prinzip ist es ausreichend, nur eine     Primärwicklung     20 oder 21 des Mischwandlers 24 vorzusehen, die  vom Strom in einer     Hilfsleitung    durchflossen wird, da  jede Unterbrechung oder jeder     Kurzschluss    der Hilfs  leitungen eine     Änderung    der     Stromverteilung    in den  Hilfsleitungen zur Folge hat.  



  In der - Sekundärwicklung 23 des     Mischwandlers     24 wird der Summenstrom von den in den Primär  wicklungen     fliessenden    Strömen gebildet, der einem  nachgeschalteten Relais 28     zugeführt    wird. Die Pri  märwicklungen 20, 21 bzw. 22 sind derart geschal  tet, dass im fehlerfreien     Fall    die Summe der     Pri              märströme        Null    ist.

   Bei Auftreten eines Leitungsbru  ches oder eines Kurzschlusses     ändert    sich jedoch  die Stromverteilung in den     Hilfsleitungen,    womit die       Gleichgewichtsbedingung    nicht mehr     erfüllt    ist.  



  Die     Sekundärwicklung    23 liefert dann einen Strom;  durch den das Relais 28 erregt wird. Dem Relais 28  können in     bekannter    Weise Melde- oder Auslöse  einrichtungen nachgeschaltet     sein.     



  In     Fig.    5 ist ein     Längsdifferentialschutz    mit einer  Einrichtung zur Überwachung der     Hilfsleitungen    a, b,  c auf Leitungsbruch oder     Kurzschluss    dargestellt.  Die gezeigte Stromverteilung entspricht dem stö  rungsfreien Fall bzw. dem Vorliegen eines äusseren  Fehlers. Die Widerstände 52, 54, 62, 64 sollen vor  erst     unberücksichtigt    bleiben. Die Messeinrichtung 7  bzw. 8 wird von einem     Mischwandler    30 bzw. 40, ei  nem Gleichrichter 34 bzw. 44 sowie je zwei Relais  35; 36 bzw. 45, 46 gebildet.

   Eine Primärwicklung 31  bzw. 41 wird von dem in einer Hilfsleitung c bzw. b       fliessenden    Strom 12, bzw.     12b    durchflossen. Die  Wahl der     Hilfsleitung    ist dabei beliebig, da bei je  dem     inneren    Fehler sich eine     erhebliche        Änderung     des     jeweiligen    Stromes ergibt. Es     können    auch die  Ströme von zwei Hilfsleitungen (entsprechend dem in       Fig.    4 dargestellten     Ausführungsbeispiel)    der Pri  märseite der     Mischwandler    30, 40 zugeführt werden.

    - Eine weitere Primärwicklung 32, 42 der     Misch-          wandler    30, 40 wird von einem den Primärströmen       IIA'        bzw.        I1B        proportionalen,    mittels Wandler 37  bzw. 47 abgeleiteten Strom gespeist. Der Wandler  30 bzw. 40 ist     derart    ausgelegt, dass im störungs  freien Fall die Summe der Primärströme Null ist     und     damit von der Wicklung 33 bzw. 43     kein    Strom ge  liefert wird.

   Bei Auftreten eines Fehlers der Hilfs  leitungen oder eines Fehlers in dem zu schützen  den Anlagenteil     ändert    sich jedoch die in     Fig.    5  dargestellte Verteilung der     Hilfsleitungsströme.    Im  Falle .eines Fehlers einer     Hilfsleitung    ist der von  der Sekundärwicklung 33 bzw. 43 abgegebene Strom       geriner    als bei einem Fehler des     Anlagenteiles.    Die  Relais 35, 36 bzw.

   45, 46 besitzen daher verschie  dene     Ansprechempfindlichkeiten,    wobei das Relais  mit der grösseren, auf die Erfassung von Fehlern der       Hilfsleitungen        eingestellten        Ansprechempfindlichkeit     eine     Ansprechverzögerung    erhält. Die Verzögerung  ist     derart    gewählt, dass bei einem Ansprechen des  Relais 36 bzw. 46 (innerer Fehler) keine Auslösung  des Relais 35 bzw. 45 erfolgt.  



  Der in     Fig.    5 dargestellte     Längsdifferentialschutz     lässt sich ebenfalls als     stabilisierter    Schutz ausführen.  In diesem Fall wird - wie in     Fig.    5 gezeigt - dem  Mischwandler 30 bzw. 40 ein in mindestens einer  gekreuzten     Hilfsleitung    b, c     fliessender    Strom     12b,          120    sowie der von einem Wandler 37 bzw. 47 ge  lieferte Strom     zugeführt,    der dem Primärstrom     IIA     bzw.     IIB        proportional    ist.

   Die Summe dieser Ströme  ist im störungsfreien Fall     Null.    Sie wirkt bei einem       inneren    Fehler auf die nachgeschalteten Relais 35,  36 bzw. 45, 46 im auslösenden     Sinne.    Ferner wird ein  dem in der     Summenleitung    a     fliessenden    Strom     12a       proportionaler Ström abgeleitet und den Relais 35,  36 bzw. 45, 46 über eine weitere     Gleichrichterbrücke     im     stabilisierenden    Sinne, also die Auslösung sper  rend,     zugeführt.    Dadurch werden bei einem strom  starken äusseren Fehler die     Ansprechempfindlichkeit     der Relais 35, 36 bzw.

   45, 46 herabgesetzt     und    Fehl  auslösungen vermieden, die sich infolge unterschiedli  cher     Sättigung    der Wandler ergeben     können.     



  In     Fig.    6 ist die Potentialverteilung auf den Hilfs  leitungen a, b, c für den Fall des     ungestörten    Be  triebes     (Fig.    1a) dargestellt. Dabei wurde angenom  men, dass die     Hilfsleitungen    a, b, c, gleichen     ohm-          schen    Widerstand besitzen und der     Anschlusspunkt     51     (Fig.    4, 5) der     Hilfsleitung    c an der Sekundär  wicklung 2 das Potential Null habe.

   Unter Berück  sichtigung der Richtungen der Ströme     12a,        I2b,    12,  sowie deren Stärke ergibt sich dann die gezeigte Po  tentialverteilung, für die ein     willkürlicher    Masstab an  genommen wurde. Figur 6 zeigt, dass     für    die Punkte  70, 71 zwischen den     Hilfsleitungen    a, b beziehungs  weise a, c     Potentialgleichheit    herrscht.

   Ein in der       Nähe    dieser Punkte auftretender Kurzschluss zwischen  den     Hilfsleitungen    a, b beziehungsweise a, c führt al  so nicht zu einer wesentlichen Änderung der Vertei  lung der im     Fall    des ungestörten Betriebes in den       Hilfsleitungen    a, b, c     fliessenden    Ströme     I2.",        I2b,        I2,.     



       In.        Fig.    7 ist die     Potentialverteilung    auf den     Hilfs-          leitungen    a, b, c für den Fall des ungestörten Be  triebes dargestellt, wobei jedoch in den     Hilfsleitungen     a, b, c - wie in     Fig.    4 und 5 gezeigt - Zusatz  widerstände 52, 54, 62, 64 vorgesehen sind. Die Zu  satzwiderstände 52, 54, 62, 64 sind jeweils in der Nä  he der     Zwischenanzapfung    5, 6 der Sekundärwicklung  2, 4 beziehungsweise des     Anschlusspunktes    50, 60  der nicht     gekreuzten        Hilfsleitung    a angeschlossen.

   Bei       einer    etwa     in    der Mitte     liegenden        Zwischenanzap-          fung    5, 6     wird    der an dieser angeschlossene Wider  stand 54, 64 etwa doppelt so gross gewählt wie der  an dem     Anschlusspunkt    50, 60     befindliche    Wider  stand 52, 62.

   Die     Ohmwerte    der Widerstände 52,  54,.62, 64 sind     derart    bemessen, dass die     Äquipoten-          tialpunkte    70, 71- siehe Figur 7 - nicht mehr längs  der     Hilfsleitungen    a, b beziehungsweise a, c auftreten,       sondern    auf den Widerständen 52, 54 beziehungswei  se 62, 64 jeweils liegen.

   Eine Beeinträchtigung der       Hilfsadernüberwachung    durch     Äquipotentialpunkte     wird so auf einfache Weise vermieden. - Für die     Er-          Stellung    der in     Fig.    7 gezeigten     Potentialverteilung     gelten die in Zusammenhang     mit        Fig.    6 gemachten       Ausführungen    entsprechend, so dass auf eine Wie  derholung derselben verzichtet werden kann. Die  Punkte 53, 55, 63, 65 bezeichnen die     Anschlusstel-          len    der     Hilfsadern    a, b, c an den Widerständen 52,  54, 62, 64.  



  Jede Unterbrechung oder jeder Kurzschluss der       Hilfsleitungen    hat somit infolge der     Anordnung    der       Zusatzwiderstände    52, 54, 62, 64 an den     Anschluss-          punkten    50, 5., 60, 6 der     Sekundärwicklungen    2, 4  bei den     Längsdifferentialschutzeinrichtungen    nach       Fig.    4 und 5 eine Änderung der Stromverteilung in      den     Hilfsleitungen    a, b, c zur Folge, so dass in jedem  Fall ein Ansprechen der     Überwachungseinrichtung     sichergestellt ist.

   Die     Wirkungsweise    der- in     Fig.    4  bzw. 5 gezeigten     Schutzeinrichtungen    wird dabei nicht       verändert.    Auf eine wiederholende     Beschreibung    der  selben kann dabei verzichtet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Längsdifferentialschutz finit drei Hilfsleitungen und zwei am Anfang und Ende des zu schützenden Objektes vorgesehenen Wandlern, dadurch gekenn zeichnet, dass -die Wandler (WA, WB) an jedem Ende sowie an einem dazwischenliegenden Punkt (5, 6) der Sekundärwicklungen (2, - 4) Anzapfungen aufweisen,
    dass jeweils ein. Ende einer Sekundärwick- lung (2, 4) über eine Hilfsleitung (b, c) mit dem da- zwischenliegenden Punkt (5, 6) der Sekundärwicklung des andern Wandlers und jeweils das andere Ende über eine weitere Hilfsleitung (a) direkt miteinander verbunden sind und dass einer Messeinrichtung (7, 8)
    der in mindestens einer Hilfsleitung fliessende Strom zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Hilfslei- tung (b, c) an eine etwa in der Mitte liegende An zapfung (5, 6) der Sekundärwicklung (2, 4) jedes Wandlers (WA1, WB) angeschlossen ist.
    2. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Einschaltung des Differentialrelais in zwei Hilfsleitungen ein Relais mit zwei- Wicklungen vorgesehen ist, die derart an die Hilfsleitungen an geschlossen sind, dass das Differentialrelais durch die Differenz der in den Hilfsleitungen fliessenden Strö me erregt wird.
    3. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewinnung der Differenz der in zwei Hilfs- leitungen fliessenden Ströme ein Differenzstromwand- ler vorgesehen ist; an dessen Sekundärwicklung ein Relais angeschlossen ist.
    4. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die Sekundärwicklung des Differenzstromwand- lers ein Gleichrichter und an diesem wiederum ein Gleichstromrelais angeschlossen sind.
    5. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung in die gekreuzten Hilfsleitungen (b, c) eingeschaltet ist und bei ungleichem Vorzeichen der Ströme in den Hilfsleitungen (b, c)- anspricht. 6. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Richtungsrelais.
    7: Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, bei dem eine Messeinrichtung in drei Hilfsleitungen eingeschaltet ist;
    dadurch ge- kennzeichnet,dass mittels Zwischenwandler den Hilfs- leitungsströmen proportionale Ströme abgeleitet wer den, dass die abgeleiteten Ströme für sich gleichge richtet und dann derart auf ein Gleichstromrelais geschaltet werden, dass der in der Summenleitung (a) fliessende Strom den in den gekreuzten Hilfsleitun- gen (b, c) fliessenden Strömen entgegenwirkt.
    B. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, bei dem eine Messeinrich- tung in drei Hilfsleitungen eingeschaltet ist;
    dadurch gekennzeichnet; dass mittels eines Zwischenwandlers ein den in den gekreuzten Hilfsleitungen (b, c) fliessenden Strömen (IM, I2,) proportionaler Diffe renzstrom gebildet wird, der in einer Messeinrichtung im auslösenden Sinne wirkt und dass ein dem in der Summentleitung (a) fliessenden Strom (12a) propor tionaler Strom abgeleitet wird,
    der in der Messein- richtung im stabilisierenden Sinne wirkt. 9. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch mit einer Einrichtung zur Überwachung der Hilfslei- tungen auf Leitungsbruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die Klemmen eines Wandlers ein Span- nungsüberwachungsreläis angeschlossen ist.
    10. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch insbesondere mit .einer Einrichtung zur Überwachung der Hilfsleitungen auf Leitungsbruch oder Kurz schluss, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mischwand- ler (24) vorgesehen ist, von dem mindestens eine Primärwicklung (20, 21) von dem Strom in einer Hilfsleitung (b, c) und eine Primärwicklung (22)
    von einem vom Leitungsstrom (I1A bzw. 10) abgeleiteten Vergleichsstrom beaufschlagt werden und an dessen Sekundärwicklung (23) ein Überwachungsrelais (28) angeschlossen ist.
    11. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in mindestens einer Hilfsleitung (a, b, c) flies- sende Strom (I22" I2b, I2,) der Primärwicklung (31, 41) eines Mischwandlers (30, 40) zugeführt wird, dass eine Primärwicklung (32, 42) des Mischwandlers (30, 40)
    von einem vom Leitungsstrom (IIA, 10) abgeleiteten Vergleichsstrom durchflossen wird und dass an die Sekundärwicklung (33, 43) des Misch wandlers (30, 40) zwei Relais (35, 36, 45, 46) an- geschlossen sind.
    12. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais (35, 45) mit der grösseren Ansprechemp- findlichkeit eine Ansprechverzögerung besitzt.
    13. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem Mischwandler (30, 40) ein in mindestens einer gekreuzten Hilfsleitung (b, c) fliessender Strom (I2b, I2,) zugeführt wird und dass mindestens einem Re- lais (36, 46) ein dem in der Summenleitung (a)
    flies- senden Strom (12a) proportionaler Strom in stabilisie rendem Sinne zugeführt wird. 14. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Zusatzwiderstände (52, 54, 62, 64) jeweils an der Zwischenanzapfung (5, 6) der Sekundärwicklung (2, 4) und an dem Anschlusspunkt (50, 60) der nicht gekreuzten Hilfsleitung (a) angeschlossen sind.
    15. Längsdifferentialschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer etwa in der Mitte liegenden Zwischenan- zapfung (5, 6) der Sekundärwicklung (2, 4) der an der Zwischenanzapfung (5, 6) angeschlossene Wider stand (54, 64) etwa doppelt so gross ist wie der an dem Anschlusspunkt (50, 60) der nicht gekreuzten Hilfsleitung (a) befindliche Widerstand (52, 62).
CH279265A 1964-03-03 1965-03-01 Längsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen CH420346A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL47194A DE1196774B (de) 1964-03-03 1964-03-03 Laengsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen
DEL48879A DE1210074B (de) 1964-09-28 1964-09-28 Laengsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH420346A true CH420346A (de) 1966-09-15

Family

ID=25985794

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH279265A CH420346A (de) 1964-03-03 1965-03-01 Längsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT247948B (de)
CH (1) CH420346A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT247948B (de) 1966-07-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2162414A1 (de) Selektivschutzvorrichtung für einen Leistungsstromkreis eines elektrischen Netzes
DE744451C (de) Differentialschutzeinrichtung
DE102018204047A1 (de) Fehlerstromschutzeinheit
DE2943725C2 (de) Verfahren zur Prüfung einer Fehlerstromschutzeinrichtung mit einem Summenstromwandler und Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens
DE2653453A1 (de) Schaltung fuer eine aus der netzspannung ueber gleichrichterelemente abgeleitete hilfsspannung fuer mehrpolige fehlerstrom-schutzschalter
CH420346A (de) Längsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen
DE1905505B2 (de) Fehlerstromschutzschalter
DE902877C (de) Laengsdifferentialschutzeinrichtung fuer Mehrphasen- Wechselstromleitunganlagen
DE1210074B (de) Laengsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen
DE2216377C3 (de)
DE1196774B (de) Laengsdifferentialschutz mit drei Hilfsleitungen
DE844192C (de) Einrichtung zum selektiven Erdschlussschutz von Wechselstrom-Generatoren
DE2413399C2 (de)
DE1241526B (de) Stromwandlerschaltung fuer Selektivschutz
DE567079C (de) Einrichtung zur Verhinderung des Bestehenbleibens von Fehlerstroemen, beispielsweise bei Erdschluessen in elektrischen Anlagen
DE966610C (de) Erdschlussschutzeinrichtung fuer elektrische Anlagenteile, insbesondere Generatoren
DE1027297B (de) Strom- und stromrichtungsabhaengige Schutzanordnung fuer elektrische Anlagen
AT214002B (de) Schaltungsanordnung zur selektiven Abschaltung von Erdkurzschlüssen auf Drehstrom-Doppelleitungen
DE585605C (de) Einrichtung zum Schutze von elektrischen Maschinen und Apparaten
DE563138C (de) Einrichtung zum Schutze paralleler Leitungsstrecken
DE676295C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Mehrphasensysteme
DE929075C (de) Einrichtung zur Verhinderung von Fehlausloesungen von Schutzrelais fuer Wechselstromanlagen
DE493807C (de) Elektrische Schutzanordnung fuer Speise- oder sonstige Leiter oder Leitergruppen
DE588301C (de) Schutzschaltung zur selbsttaetigen Steuerung der Schalter einer Leitungsstrecke
DE1085602B (de) Schutzanordnung fuer eine Stromversorgungsanlage, in welcher ein Wechselstromnetz ueber Stromrichter ein Gleichstromsammelschienensystem speist