DE1196751B - Vakuumschalter - Google Patents
VakuumschalterInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H02c
Deutsche KL: 21c-35/09
Nummer: 1196 751
Aktenzeichen: A 44305 VIII d/21 c
Anmeldetag: 15. Oktober 1963
Auslegetag: 15. Juli 1965
Die Erfindung betrifft Kontaktanordnungen für Vakuumschalter
elektrische Vakuumschalter, die große Ströme unterbrechen sollen.
Bei derartigen Schaltern fließt der Strom normalerweise durch ein Kontaktpaar, dessen Kontakte jeweils
mit einem ringförmigen Steg, der zumindest ein Teil der Kontaktberührungsfläche darstellt, versehen und
und in einer Kammer angeordnet sind, die ein Gas unter sehr niedrigem Druck enthält.
Wenn sich über den Lichtbogen ein Magnetfeld erstreckt, das senkrecht zur Stromrichtung im Lichtbogen
gerichtet ist, dann wird der Lichtbogen in einer dritten Richtung abgelenkt, die senkrecht zu diesen
beiden Richtungen verläuft.
Wenn sich die Enden des Lichtbogens ungehindert über die Oberflächen der Kontakte bewegen können,
dann veranlaßt das magnetische Feld eine Bewegung des gesamten Lichtbogens. Diese Bewegung des
Lichtbogens verhindert eine örtliche Überhitzung der Kontakte und die damit verbundene Erzeugung von
hohen Dampfdrucken, die zu einer Wiederzündung des Lichtbogens führen.
Ein Ziel der Erfindung ist eine Kontaktanordnung eines Vakuumschalters, bei der die Kontakte derart
geformt sind, daß das erforderliche magnetische Feld hergestellt wird, wie es oben beschrieben ist.
Ein Vakuumschalter mit einem Kontaktpaar, des-
sen Kontakthälften relativ zueinander bewegbar sind, 2
benachbarte Kontaktoberflächen besitzen und min-
destens einen oder mehrere ringförmige Stege auf 30 Richtung des magnetischen Feldes senkrecht verläuft
einer oder beiden Kontaktoberflächen aufweisen, ent- und dem ringförmigen Stegrand folgt. Da sich die
hält gemäß der Erfindung ringförmige Stege mit einer Enden des Lichtbogens frei ausbilden können, bewegt
größeren Anzahl von radial verlaufenden Schlitzen, sich der Lichtbogen mit hoher Geschwindigkeit auf
die zumindest teilweise durch die Stege verlaufen und einer Kreisbahn entlang des Stegrandes. Diese
gegenüber den Stegachsen geneigt sind, so daß die 35 Bewegung des Lichtbogens trägt dazu bei, daß ein
Stege in Segmente aufgeteilt werden. Wiederzünden des Lichtbogens verhindert wird, wie
Wenn die beiden Kontaktoberflächen aneinander- es beschrieben ist.
liegen, dann kann ein Strom durch die Anordnung Vorzugsweise weist jede Kontaktfläche einen ringfließen.
Wenn die beiden Kontaktoberflächen von- förmigen Steg mit mehreren Schlitzen auf. Die Stege
einander getrennt werden, dann bildet sich zwischen 40 sind koaxial angeordnet, so daß sich ihre Ränder bedem
Stegrand auf der einen Oberfläche und einem rühren können. Bei dieser bevorzugten Ausführungsentsprechenden
Punkt auf der anderen Oberfläche form der Erfindung ist die Bewegungsgeschwindigkeit
ein Lichtbogen. Der Lichtbogen verläuft von den des Lichtbogens größer,
Kontakten in axialer Richtung, und der Strom fließt Jede Kontaktoberfläche kann auch zwei oder meh-
in dem Steg zwischen zwei Schlitzen, die gegenüber 45 rere ringförmige Stege mit Schlitzen aufweisen, die
der Achse winkelig geneigt sind. koaxial angeordnet sind.
Der in diesem winkeligen Pfad fließende Strom er- Die Schlitze verlaufen im wesentlichen radial durch
zeugt auf der einen Seite des Lichtbogens ein starkes jeden ringförmigen Steg; notwendigerweise brauchen
magnetisches Feld, das senkrecht zur Stromrichtung sie sich jedoch nicht durch die gesamte radiale Breite
im Lichtbogen gerichtet ist. Der Lichtbogen hat daher 50 jedes Steges zu erstrecken. Die Schlitze können sich
das Bestreben, sich in einer dritten Richtung zu be- so weit wie der Stegrand, aber auch durch den Stegwegen,
die zur Stromrichtung im Lichtbogen und zur ansatz hindurch bis in den zugehörigen Kontakt-
509 600/345
Anmelder:
Associated Electrical Industries Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt, Frankfurt/M. 1, Parkstr. 13
Als Erfinder benannt: Michael Peter Reece, Anthony Alan Lake, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 17. Oktober 1962 (39 302), vom 21. März 1963 (11294),
vom 30. Juli 1963 (30223), vom 31. Juli 1963 (30224, 30410)
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körper ausdehnen. Die Schlitze können außerdem auf Die Schlitze, die z. B. gefräst sein können, ver-
die Mitte des ,Kontaktkörpers zulaufen. Jeder Schlitz laufen alle etwa radial und sind gegenüber der Achse
kann sich in Umfangsrichtung etwa um den halben der Stege winklig geneigt. Die Schlitze eines Steges
zugeordneten Steg erstrecken. sind in derselben Richtung und etwa unter demselben
Die Schlitze können mit einem Material gefüllt sein, S Winkel geneigt. Die Schlitze 15 sind jedoch in bezug
dessen spezifischer elektrischer Widerstand hoch ist. auf die Achse in entgegengesetzter Richtung geneigt
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von als die Schlitze 16. Dies kann man in F i g. 1 sehen,
Figuren erläutert. die den Kontakt 8 im Schnitt zeigt, und in F i g. 3, bei
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Vakuumschalters der beide Kontakte geschnitten dargestellt sind,
mit einer Kontaktanordnung gemäß der Erfindung, io F i g. 2 ist eine Draufsicht des Kontaktes 8 und zeigt,
der eine Schalterkontakt ist in einer axialen Ebene im wie die Schlitze radial über die volle Breite des Steges
Schnitt dargestellt; verlaufen und längs des Stegumfanges verteilt sind.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen der in Fig. 1 Fig. 3 zeigt schematisch was geschieht, wenn die
gezeigten Kontakte; beiden Kontakte voneinander weg bewegt werden und
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung und zeigt 15 über die Kontakte ein Strom von dem Leiters nach
den Strompfad durch den Vakuumschalter und das dem Leiter 7 fließt. Der Strom fließt über die benachdurch
den Strom induzierte magnetische Feld; batten Ränder 13 und 14, zwischen denen sich an be-
Fig. 4 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht nachbarten Stellen ein Lichtbogen ausbildet, sobald
eines Kontaktpaares und zeigt eine abgeänderte Aus- die Kontakte voneinander getrennt werden,
führungsform der Erfindung; ao Der Weg des Stromes, der den Lichtbogen speist,
führungsform der Erfindung; ao Der Weg des Stromes, der den Lichtbogen speist,
F i g. 5 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht verläuft in beiden Kontakten zwischen zwei Schlitzen,
eines Kontaktpaares und zeigt eine weitere abgeän- Der Strompfad ist daher gegenüber der Achse winklig
derte Ausführungsform der Erfindung; geneigt, wie es in F i g. 3 durch die gestrichelte Linie
F i g. 6 ist eine Draufsicht auf einen der in F i g. 5 dargestellt ist.
gezeigten Kontakte; 25 Dieser Strom erzeugt ein magnetisches Feld, das
gezeigten Kontakte; 25 Dieser Strom erzeugt ein magnetisches Feld, das
Fig. 7 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht den Strompfad umgibt, wie es Fig. 3 zeigt. Die eineines
Kontaktpaares und zeigt eine vierte Ausfüh- gezeichneten Symbole deuten an, daß das magnetische
rungsform der Erfindung; Feld auf der rechten Seite des Strompfades bei B in
F i g. 8 ist eine Draufsicht auf einen der in F i g. 7 die Zeichenebene eintritt und auf der linken Seite
gezeigten Kontakte; 30 bei A herauskommt.
F i g. 9 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht Infolge des bogenförmigen Strompfades ist das ma-
eines Kontaktpaares und zeigt eine fünfte Ausfüh- gnetische Feld bei A stärker als bei B. Das starke
rungsform der Erfindung; Feld bei A ist daher bestrebt, den Lichtbogen in einer
F i g. 10 ist eine Draufsicht auf einen der in F i g. 9 Richtung C zu bewegen, die zur Richtung des magnedargestellten
Kontakte. 35 tischen Feldes und zur Stromrichtung im Lichtbogen
Wie die F i g. 1 und 2 zeigen, besitzt der Vakuum- senkrecht gerichtet ist. Die Richtung C bildet in
schalter eine Kammer mit einem Mittelteil aus elek- Umfangsrichtung eine Tangente an die ringförmigen
trischem Isoliermaterial und zwei Seitenplatten 2 Ränder 13 und 14. Der Lichtbogen hat daher das
und 3 aus elektrischen leitendem Material. Die Bestreben, sich entlang der Ränder zu bewegen, und
Seitenplatte 2 ist mit einer öffnung 4 versehen, durch 40 überquert ein Schlitzpaar. Infolge des nächsten
die eine bewegbare Leiter 5 hindurchgesteckt ist. Ein Schlitzpaares ist der Weg für den Strom, der den
wellrohrförmiger Körper 6 erstreckt sich zwischen Lichtbogen speist, ebenfalls bogenförmig, und das
dem Leiter 5 und der Seitenplatte 2, so daß die öff- resultierende magnetische Feld versucht, den Lichtnung4
abgedichtet ist und gleichzeitig der LeiterS bogen entlang der Ränder zu bewegen. Der Lichtrelativ zur Seitenplatte 2 bewegbar ist. 45 bogen läuft daher sehr schnell an den Rändern
Durch die andere Seitenplatte 3 ragt ein feststehen- entlang. Wie bereits beschrieben, versucht diese
der Leiter 7. Die benachbarten Enden der elek- Bewegung eine Beschädigung der Kontakte und gin
irischen Leiter 5 und 7 weisen ähnlich geformte Kon- Wiederzünden des Lichtbogens zu verhindern,
takte 8 bzw. 9 auf. Wenn es sich bei dem zu unterbrechenden Strom
takte 8 bzw. 9 auf. Wenn es sich bei dem zu unterbrechenden Strom
Die Kammer enthält ein Gas bei einem sehr nied- 50 um einen Wechselstrom handelt, dann ist das inrigen
Druck von etwa 106 mm Hg oder weniger. Ein duzierte magnetische Feld ebenfalls ein Wechselfeld,
durch die Leiter 5 und 7 fließender Strom kann unter- und es versucht daher ebenfalls, den Lichtbogen entbrochen
werden, indem der Leiter 5 derart bewegt lang der Kontakte in einer Richtung zu bewegen,
wird, daß sich die benachbarten Kontaktoberflächen Wie man der obigen Beschreibung entnehmen
wird, daß sich die benachbarten Kontaktoberflächen Wie man der obigen Beschreibung entnehmen
der Kontakte 8 und 9 voneinander wegbewegen. 55 kann, haben die Schlitze 15,16 in den Stegen der
Zwischen den benachbarten Kontaktoberflächen Kontakte einen derartigen Strompfad im Lichtbogen
können sich ein oder mehrere Lichtbogen ausbilden. zur Folge, daß ein magnetisches Feld induziert wird,
Die Kontakte sind gemäß der Erfindung derart ge- das versucht, den Lichtbogen sehr schnell entlang der
formt, daß der fließende Strom ein Magnetfeld er- Kontakte zu bewegen.
zeugt, das bestrebt ist, den oder die Lichtbogen über 60 Bei einer abgeänderten Ausführungsform der Erdie
Kontaktoberflächen zu bewegen. findung weist nur ein Steg Schlitze auf.
Die benachbarten Kontaktoberflächen der Kon- In F i g. 4 ist eine Ausführungsform der Erfindung
takte 8 und 9 weisen ringförmige Stege 11 bzw. 12 dargestellt, bei der die Schlitze 15,16 nicht bis zum
auf. Die Ränder 13 und 14 dieser Stege verlaufen etwa Rand des zugehörigen Steges verlaufen. Die Kontakte
koaxial zueinander. Jeder Steg ist gemäß der Erfin- 65 arbeiten in der oben beschriebenen Weise. Die Festigdung
mit mehreren Schlitzen 15 bzw. 16 versehen, die keit dieser Kontakte ist jedoch größer,
sich von dem Rand aus in radialer Richtung er- Die F i g. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsstrecken, form der Erfindung, bei der die Kontaktoberflächen
sich von dem Rand aus in radialer Richtung er- Die F i g. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsstrecken, form der Erfindung, bei der die Kontaktoberflächen
jedes Kontaktes jeweils zwei Stege 11, 17 und 12, 18
aufweisen. Die Stege sind alle koaxial angeordnet und berühren sich paarweise, wenn die Kontakte aneinanderstoßen.
Jeder Steg ist mit mehreren Schlitzen 15,16,19, 21 versehen, die im wesentlichen radial 5
durch den zugehörigen Steg verlaufen. Die Schlitze können sich bis zu den Rändern der Stege erstrecken,
wie es gezeigt ist, oder sie können von dem Rand entfernt sein, wie es in F i g. 4 dargestellt ist. Die Schlitze
können auch in radialer Richtung innerhalb jedes Kontaktkörpers verlaufen.
Diese abgeänderte Ausführungsform arbeitet in der bereits beschriebenen Weise. Zwischen den Rändern
der Stege 11 und 12 oder zwischen den Rändern der Stege 17 und 18 entsteht ein Lichtbogen, und der Weg
des Stromes für diesen Lichtbogen verläuft bogenförmig, um ein starkes Magnetfeld zu erzeugen. Dies
hat zur Folge, daß sich der Lichtbogen entlang der Ränder der Stege bewegt.
Die Schlitze in den Stegen 11,12 und 17,18 können
alle in der gleichen Richtung geneigt sein. Vorzugsweise sind jedoch die Schlitze in jedem Stegpaar 11,
17 und 12,18 in entgegengesetzter Richtung geneigt. Obwohl in den Figuren auf jeder Kontaktoberfläche
zwei Stege angeordnet sind, kann jede Kontaktoberfläche mehr als zwei Stege aufweisen.
Wie es die in den F i g. 7 und 8 dargestellten Ausführungsformen zeigen, kann jeder Schlitz 22 sehr
stark gegenüber der Achse des zugehörigen Stegs geneigt sein, so daß sich der Schlitz 22 fast um den
halben Umfang des zugehörigen Stegs erstreckt. Diese Kontaktanordnung arbeitet ebenfalls in der bereits
beschriebenen Weise. Die Schlitze erstrecken sich auch innerhalb des flachen Teils 23 jedes Kontaktes.
Dort verlaufen sie radial in Richtung auf den zugehörigen Leiter. Ein Schlitz 22 α beginnt im Steg 11
an der eingezeichneten Stelle und endet im flachen Teil 23 an einer gegenüberliegenden Stelle, wie es
F i g. 8 zeigt.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine weitere Ausführungsform
der Erfindung. Verglichen mit den bereits beschriebenen Ausführungsformen ist die Länge
jedes Steges 11,12 größer, und zwei Kerne 24, 25 aus
einem Material mit einer hohen magnetischen Permeabilität sind koaxial innerhalb der Stege 11 bzw. 12
angeordnet. Diese Kerne, die z. B. aus weichem Eisen bestehen können, sollen die Stärke des Magnetfeldes,
das die Strompfade umgibt, und die Bewegungsgeschwindigkeit des Lichtbogens erhöhen.
Die Form und Größe jedes Schlitzes ist nicht kritisch. Die Schlitzbreite ist so gewählt, daß der Lichtbogen
jedes Schlitzende leicht überspringen kann, sofern das Ende offen ist. Jeder Schlitz erstreckt sich im
wesentlichen radial durch den zugehörigen Steg. Die gesamte Seite jedes Schlitzes kann radial verlaufen, so
daß jeder Schlitz eine schraubenförmige Form aufweist. Andererseits kann die gesamte Seite jedes
Schlitzes eben sein, so daß sich nur ein Teil jeder Schlitzseite genau radial durch den Steg erstreckt.
Es soll erwähnt werden, daß bei einer Kontaktanordnung für einen Vakuumschalter gemäß der Erfindung
der Strompfad für den Lichtbogen, der sich zwischen den Kontaktoberflächen ausbildet, wenn die
Kontakte voneinander getrennt werden, gegenüber der Kontaktachse teilweise geneigt verläuft. Dieser
schräg verlaufende Teil des Strompfades induziert ein
magnetisches Feld, das versucht, den Lichtbogen über die Kontaktoberflächen zu bewegen, und dabei ein
Wiederzünden des Lichtbogens und eine Beschädigung der Kontaktoberflächen zu verhindern. Weiterhin
ist zu sagen, daß der Strom in dem Steg auch eine axiale Komponente aufweist, wenn sich irgendeiner
der geneigten Schlitze nicht vollständig durch den Steg erstreckt. Diese axiale Komponente wird dadurch
auf einem sehr kleinen Wert gehalten, daß das Schlitzende niemals mehr als ein kleines Stück von dem
Rand des Steges entfernt ist.
Claims (12)
1. Kontaktanordnung für einen Vakuumschalter mit einem Paar Kontakte, die relativ zueinander
bewegbar sind, benachbarte Kontaktoberflächen besitzen und mindestens einen oder
mehrere ringförmige Stege auf einer oder beiden Kontaktflächen aufweisen, dadurchgekennzeichnet,
daß die ringförmigen Stege(11, 12)
mit einer größeren Anzahl von radial verlaufenden Schlitzen (15, 16) versehen sind, die zumindest
teilweise durch die Stege verlaufen und gegenüber den Stegachsen geneigt sind, so daß die Stege in
Segmente (13) aufgeteilt sind.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Schlitze in dem
Steg auf einer Kontaktoberfläche gegenüber der Stegachse in derselben Richtung geneigt sind.
3. Kontaktanordnung nach einem oder beiden der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitze jedes Stegpaares in bezug auf die Achse des dazugehörigen Steges in entgegengesetzten
Richtungen geneigt sind.
4. Kontaktanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß sich zumindest ein Schlitz durch die volle radiale Breite des dazugehörigen ringförmigen
Steges erstreckt.
5. Kontaktanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Schlitz bis zu dem Rand des dazugehörigen ringförmigen Steges verläuft.
6. Kontaktanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß sich zumindest ein Schlitz über den Ansatz des dazugehörigen Stegs hinaus in den
Körper des zugeordneten Kontaktes erstreckt.
7. Kontaktanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Schlitz
innerhalb des dazugehörigen Kontaktkörpers verläuft.
8. Kontaktanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Schlitz etwa um den halben Umfang des dazugehörigen Steges verläuft.
9. Kontaktanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände mindestens eines Schlitzes eben sind.
10. Kontaktanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände mindestens eines Schlitzes in bezug auf den zugehörigen Steg radial
verlaufen.
11. Kontaktanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn-
zeichnet, daß zumindest ein Schlitz mit einem Material gefüllt ist, das einen hohen elektrischen
Widerstand aufweist.
12. Kontaktanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Kern aus einem Material mit hoher magnetischei Permeabilität innerhalb des
ringförmigen Steges auf einem Kontakt angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1088132;
französische Zusatzpatentschrift Nr. 76 868.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 600/348 7.65 © Bundesdruckerei Berlin
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