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DE1196575B - UEberfuellungsschutzvorrichtung fuer Tankwagen - Google Patents

UEberfuellungsschutzvorrichtung fuer Tankwagen

Info

Publication number
DE1196575B
DE1196575B DE1962G0034901 DEG0034901A DE1196575B DE 1196575 B DE1196575 B DE 1196575B DE 1962G0034901 DE1962G0034901 DE 1962G0034901 DE G0034901 A DEG0034901 A DE G0034901A DE 1196575 B DE1196575 B DE 1196575B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
overfill protection
container
protection device
filled
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962G0034901
Other languages
English (en)
Inventor
Vinzenz Gruenvogel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mueller & Co KG
Original Assignee
Mueller & Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller & Co KG filed Critical Mueller & Co KG
Priority to DE1962G0034901 priority Critical patent/DE1196575B/de
Publication of DE1196575B publication Critical patent/DE1196575B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/36Arrangements of flow- or pressure-control valves
    • B67D7/362Arrangements of flow- or pressure-control valves combined with over-fill preventing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • überfüllungsschutzvorrichtung für Tankwagen Die Erfindung betrifft eine überfüllungsschutzvorrichtung für Tankwagen mit Pumpe und Abgabestutzen mit Zapfschlauch, bestehend aus einem in den zu füllenden Behälter einzuführenden elektrischen Niveauschaltgerät und einem davon gesteuerten elektromagnetischen überfüllungsschutzventil. überfüllungsschutzvorrichtungen dieser Art dienen dem Zweck, den Behälter nur bis zu einem bestimmten Niveau zu füllen und ein Überlaufen der Flüssigkeit am Ende des Füllvorganges zu verhindern. Im einzelnen ist eine Ausführungsform bekannt, bei welcher im Behälter ein Schwhnmerschalter fest angeordnet ist, der beim Einführen des Zapfschlauches in den Einfüllstutzen des Behälters über einerseits im Behälterstutzen und andererseits am Abgabeende des Zapfschlauches fest montierte elektrische Kupplungsteile mit einer in oder an dem Zapfschlauch geführten elektrischen Leitung verbunden wird, über die der Schwimmerschalter bei Erreichen des vorgesehenen Füllniveaus die Pumpe des Tankwagens abschaltet. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß in der Zapfpistole des Zapfschlauches eine Verriegelungsvorrichtung für die Auf-Stellung vorgesehen ist, die elektromagnetisch über den im Behälter angeordneten Schwimmerschaltung gelöst wird, so daß die Zapfpistole bei erreichtem Füllniveau automatisch schließt. In jedem Fall setzen aber diese bekannten überfüllungsschutzvorrichtungen den vorherigen Einbau des Schwimmerschalters und des ihm zugeordneten elektrischen Kontaktteiles in den Behälter bzw. den Füllstutzen des Behälters -voraus, was aufwendig ist und den einzelnen Behälterbesitzern nicht geringe Kosten verursacht.
  • Zur Füllung von Tankwagen selbst sind transportable Niveausehaftgeräte bekannt, die lose auf die Tank-Entlüftungsöffnung aufgesetzt werden. Diese Geräte besitzen eine Sonde, die höheneinstellbar ist und die bei Erreichen des maximalen Füllstandes im Tankwagenbehälter die erforderlichen Steuerfunktionen auslösen, wie Abschalten der Pumpen, Schließen der Ventile, Auslösen optischer -oder akustischer Wamsignale. Die Ventile können dabei als elektromagnetisch gesteuerte Ventile ausgeführt sein.
  • Weiter ist es bekannt, solche elektromagnetisch gesteuerten Ventile als überfüllungssehutzventile an Zapfmasten oder in Zapfsäulen vorzusehen. Schließlich ist es bekannt, zur Fernübertragung der Schaltimpulse eines Meßgebers zu einem Steuerteil am Meßgeber einen Sender und am Steuerteil einen Empfänger vorzusehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine überfüllungsschutzvorrichtung der eingangs beschriebenen Art in konstruktiv und handhabungsmäßig einfacher Weise so auszubilden, daß Behälter beliebiger Form und Größe ohne vorherige Einbauten mit einem wirksamen überfüllungsschutz aus dem Tankwagen gefüllt werden können.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß das Niveauschaltgerät aus einem an einem Fühlerstab angeordneten Schalter sowie einem sich auf dem ZU füllenden Behälter abstätzenden Anschlagstab, an dem der Fühlerstab höhenverstellbar ist, besteht und daß das überfüllungsschutzventil an dem Tankwagen hinter der Pumpe fest angeordnet ist. Der Erfindung liegt dabei der Gedanke zugrunde, den Tankwagen, der zur Befällung unterschiedlichster Behälter eingesetzt wird, mit einem solchen transportablen Niveauschaltgerät auszurüsten, so daß an den zu füllenden Behältern selbst überfüllungsschutzvorrichtungen oder Teile davon nicht mehr erforderlich sind.
  • Im einzelnen läßt sich die Erfindung auf verschiedene Weise verwirklichen. Zweckmäßig ist der Niveaufühlerstab mittels einer Schelle an dem An- schlagstab verstellbar. In bevorzugter Ausführungsform ist der Niveaufühlerstab, in den Teilstutzen des zu füllenden Behälters einführbar, wobei sich der Anschlagstab auf dem Domdeckel abstützt. Das elektromagnetische Ventil und sein Steuerstromkreis werden zweckmäßig aus der Batterie. des Tankwagens gespeist.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß es mittels der erfi: adungsgemäßen überfüllungsschutzvorrichtung unschwer möglich ist die unterschiedlichsten Behälter wirksam gegen überfüllung zu schützen. Dafür sind in den Behälter eingebaute Vorrichtungen nicht erforderlich. Das erfindungsgemäß vorgesehene transportable Niveauschaltgerä4 mit dem der Tankwagen ausgerüstet ist kann schnell und einfach vor der Befüllung auf den Behälter aufgesetzt werden. Das am Tankwagen fest angeordnete überfüllungsschutzventil ermöglicht gegenüber solchen Ausführungsformen mit am Abgabeende des Zapfschlauches angeordnetem Ventil eine einfache Handhabung des Zapfschlauches, so daß er auch in Füllstutzen schlecht zugänglicher Behälter unschwer eingehängt werden k2nn. Durch die Anordnung des überfüllungsschutzventils in Strömungsrichtung hinter der Pumpe wird gegenüber einer Fernsteuerung der Pumpe eine praktisch augenblickliche Unterbrechung in der Zufuhr der einzuftillenden Flüssigkeit erreicht. Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt somit im Ergebnis nicht nur eine besonders einfache Handhabung, sondern arbeitet auch mit optimaler Genauigkeit und damit optimaler Funktionssicherheit.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt in schematischer Darstellung F i g. 1 die erfindungsgemäße überfüllungsschutzvorrichtung in der Ausführungsform mit Fernübertragungskabel und F i g. 2 die erfindungsgemäße überfüllungsschutzvorrichtung mit drahtloser Fernübertragung.
  • In den Figuren ist der Behälter eines Tankwagens mit 1 bezeichnet worden. Er weist einen Abgabestutzen 2 auf, an den sich eine Pumpe 3 mit einem Zapfschlauch 4 anschließt. Dieser Zapfschlauch 4 ist über ein Zapfventil 5 mit dem Füllstutzen 6 des zu füllenden Behälters 7 verbunden. Der Füllstutzen 6 ist, wie üblich, im Domdeckel 9 des Behälters 7 montiert.
  • Das Überfüllungsschutzventil 10 der erfindungsgemäßen überfüllungsschutzvorrichtung ist am Tankwagen fest montiert, und zwar zwischen der Pumpe 3 und dem Zapfschlauch 4. Es ist als elektromagnetisches Ventil ausgebildet, wozu auf das eigentliche überfüllungssehutzventil 10 in bekannter Weise ein Elektromagnet 11 aufgesetzt ist, der die Steuerung des überfüllungsschutzventils 10 übernimmt. Im übrigen geht eine Druckentlastungsleitung 12 von diesem Magnetventil 10 zum Behälter 1 zurück, die wahrend des Füllvorganges als Rücklaufleitung dient. Die Steuervorrichtung für das elektromagnetische Ventil 10 arbeitet mit einem dem zu füllenden Behälter 7 zugeordneten Niveauschaltgerät 13, wobei der Schaltimpuls vom Schaltgerät auf das Ventil durch Kabel oder drahtlos übertragen wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 werden das elektromagnetische Ventil 10, 11 und sein Steuerstromkreis 14 aus der Batterie 15 des Tankwagens gespeist. Man könnte hierfür aber auch eine besondere Batterie versehen. In der Ausführungsform nach F i g. 2 wird das elektromagnetische Ventil 10, 11 zwar aus der Batterie 15 des Kraftwagens gespeist, für den Teil des Steuerkreises, der dem Niveauschaltgerät 13 zugeordnet ist, ist jedoch eine besondere Batterie 16 vorgesehen.
  • In beiden Ausführungsbeispielen ist das Niveauschaltgerät 13 als transportables Gerät ausgebildet. Es besteht aus einem an einem Fühlerstab 17 angeordneten Schalter 18 und ist mittels eines Anschlagstabes 19 am zu füllenden Behälter 7 abgestützt. Der Fühlerstab 17 ist dabei mittels einer Schelle 21 an dem Anschlagstab 19 verstellbar, so daß je nach dem Durchmesser des zu füllenden Behälters 7 der Schalter 18 auf unterschiedliche Höhe eingestellt werden kann. Der Niveaufühlerstab 17 wird in den Peilstutzen 20 des)zu füllenden Behälters 7 eingeführt. wobei sich der Anschlagstab 19 auf dem Domdeckel 9 des zu füllenden Behälters 7 abstützt. Der Niveauschalter 18 kann ein Schwimmerschalter, ein Druckschalter oder auch ein Elektrodenschalter sein. Im vorliegenden Falle ist das letztere verwirklicht.
  • In der Ausführungsforin nach F i g. 1 ist zwischen dem Niveauschaltgerät 13 und dem elektromagnetischen Ventil 10, 11 ein Kabel 22 vorgesehen, welches den Schalthnpuls überträgt.
  • In der Ausführungsform nach F i g 2 ist zur Fernübertragung des Schaltimpulses das Niveauschaltgerät 13 mit einem Sender 23, der ein Ultraschall oder ein UKW-Sender sein kann, ausgerüstet und dem Steuerstromkreis des elektromagnetischen Ventils 10, 11 ein entsprechender Empfänger 24 zugeordnet.
  • Soll mit der erfindungsgemäßen überfüllungsschutzvorrichtung gearbeitet werden, so fährt zunächst der Tankwagen in üblicher Weise möglichst dicht an den zu füllenden Behälter 7 heran. Dann wird der Zapfschlauch 4 an den Füllstutzen 6 des Behälters 7 angeschlossen und das Niveauschaltgerät 13 mit dem Fühlerstab 17 in den Peilstutzen 20 des zu füllenden Behälters 7 eingesenkt, nachdem vorher die Schelle 21 auf die Größe des zu füllenden Behälters 7 am Anschlagstab 19 eingestellt und festgestellt worden ist. Das Einführen des Niveaufühlungsstabes 17 erfolgt so weit, bis der Anschlagstab 19 sich auf dem Deckel 9 des Domes des Behälters 7 abstützt. Nunmehr erfolgt der Füllvorgang. Erreicht das eingefüllte öl den Niveauschalter 18, so löst dieser einen Impuls zum Schließen des überfüllungsschutzventils 10 aus, so daß eine überfüllung ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. Patentanspräche: 1. überfüllungsschutzvorrichtung für Tankwagen mit Pumpe und Abgabestutzen mit Zapfschlauch, bestehend aus einem in den zu füllenden Behälter einzuführenden elektrischen Niveauschaltgerät und einem davon gesteuerten elektromagnetischen überfüllungsschutzventil, dadurch gekennzeichnet, daß das Niveauschaltgerät (13) aus einem an einem Fühlerstab (17) angeordneten Schalter (18) sowie einem sich auf dem zu füllenden Behälter abstützenden Anschlagstab (19), an dem der Fühlerstab (17) höhenverstellbar ist, besteht und daß das überfüllungsschutzventil (10, 11) an dem Tankwagen (1) hinter der Pumpe (3) fest angeordnet ist. 2. überfüllungsschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveaufühlerstab (17) mittels einer Schelle (21) an dem Anschlagstab (19) verstellbar ist. 3. überfüllungsschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveaufühlerstab (17) in den Peilstutzen (20) des zu füllenden Behälters (7) einführbar ist, wobei sich der Anschlagstab (19) auf dem Domdeckel (9) abstützt. 4. überfüllungsschutzvorrichtung nach den Ansprächen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elektromagnetische Ventil(10, 11) und sein Steuerstromkreis (14) aus der Batterie (15) des Tankwagens gespeist werden. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2290040, 2777461, 2 918 095, 2 925 836; Erdöl-Zeitschrift vom Juli 1961, S. 295, 296; Der Elektromeister, 1961, Heft 10, S. 625.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2290040A (en) * 1941-02-18 1942-07-14 David N Fulton Liquid cutoff device
US2777461A (en) * 1951-05-08 1957-01-15 Wildhaber Ernest Fuel tank filling apparatus with automatic shut-off
US2918095A (en) * 1958-02-21 1959-12-22 Sun Oil Co Flow interrupting means
US2925836A (en) * 1957-01-02 1960-02-23 Schaub James Benton Fluid transfer system

Patent Citations (4)

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