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Schaltung mit einem Transistor zur wahlweisen Demodulation und Gewinnung
einer Steuerspannung für das Stillsetzen einer Sendersucheinrichtung eines Rundfunkempfängers
Die Erfindung betrifft eine Schaltung mit einem Transistor zur wahlweisen Demodulation
und Gewinnung einer Steuerspannung und für das Stillsetzen einer selbsttätigen Sendersucheinrichtung
eines Rundfunkempfängers dann, wenn die Steuerspannung eine Schwellwertspannung
überschreitet.
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Es ist bereits bekannt, bei Rundfunkempfängern am Ausgang der Zwischenfrequenzstufe
durch Gleichrichtung eine Steuerspannung für eine automatische Sendersucheinrichtung
zu gewinnen und zur Ausschaltung des Einflusses von Senderfeldstärkeschwankungen
und anderen Effekten diese mit einer Hilfsspannung zu kombinieren, derart, daß eine
von der Senderfeldstärke, von der Wirkung der Schwundregelung, von Abstimmgeschwindigkeit,
Modulationsgrad und Aussteuerung des Zwischenfrequenzverstärkers unabhängige Schaltspannung
entsteht.
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Des weiteren ist es bekannt, die Emitter-Basis-Strecke eines Transistors
als Gleichrichter zu verwenden.
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Weiter ist es schon bekannt, den schädlichen Einfluß der Kapazität
einer Hochvakuumdiode dadurch herabzusetzen, daß mit ihr ein Kristallgleichrichter
geringer Kapazität in Reihe geschaltet wird. Durch diese Maßnahme wird im wesentlichen
nur die geringe Kapazität des Kristallgleichrichters wirksam.
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Ziel der Erfindung ist eine Schaltung mit einem Transistor zur wahlweisen
Demodulation und Gewinnung einer Steuerspannung für das Stillsetzen einer selbsttätigen
Sendersucheinrichtung eines Rundfunkempfängers dann, wenn die Steuerspannung eine
Schwellwertspannung überschreitet, bei der der in der Demodulatorstufe angeordnete
Transistor während des Sendersuchlaufs als Gleichrichter wirken kann, ohne daß bei
der Umschaltung eine Verstimmung der Bandfilter oder eine Verzerrung der Steuerspannung
zur Stillsetzung der Sendersucheinrichtung hingenommen werden muß, wobei die Stillsetzung
der Sendersucheinrichtung weitgehend unabhängig von der Empfangsfeldstärke und unbeeinflußt
durch die zweifache Funktion des Demodulatortransistors erfolgen soll.
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Hierzu sieht die Erfindung vor, daß bei Umschaltung von Demodulation
auf Gewinnung der Steuerspannung der Kollektor des Transistors von der , Betriebsspannungsquelle
abgeschaltet wird und zur Vermeidung der dadurch bedingten Änderung der Eingangskapazität
des Transistors diesem in an sich bekannter Weise eine kapazitätsarme Diode vorgeschaltet
ist, daß das über Widerstände mit dem ; Emitter verbundene, die Steuerspannung liefernde
erdseitige Ende des den Demodulator speisenden Schwingkreises von Masse abgeschaltet
wird und daß an den Emitter als Schwellwertspannung eine der vom Demodulator gelieferten
Spannung entgegengerichtete Spannung gegen Erde in an sich bekannter Weise angeschaltet
ist, die die Summe aus einer festen Vorspannung und einer von der Amplitude der
Empfangsspannung abhängige Spannung darstellt.
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Die gemäß der Erfindung durchgeführte Schaltungsmaßnahme gewährleistet
einerseits beim normalen Empfang eine einwandfreie Demodulation der empfangenen
Sendersignale und andererseits eine Stillsetzung der Sendersucheinrichtung unabhängig
von der einfallenden Senderfeldstärke und der Doppelfunktion des Demodulatortransistors
einerseits als Triode und andererseits als Diode während des Sendersuchlaufs.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß zur Verstärkung der Steuerspannung diese der Basis eines ersten Transistors
zugeführt ist, der mit einem zweiten Transistor mit entgegengesetzter Charakteristik
in Kaskade geschaltet ist. Eine derartige Kaskadenschaltung ist aus der Röhrentechnik
bekannt, bietet jedoch bei der Anwendung auf die erfindungsgemäße Schaltung wegen
ihrer Einfachheit und hohen Empfindlichkeit einen besonderen Vorteil.
Zur
Speisung der Schaltung für die Gewinnung der von der Amplitude der Empfangsspannung
abhängigen Spannung ist auf der Schwingkreisspule des letzten Zwischenfrequenzfilters
vorzugsweise eine gesonderte Wicklung vorgesehen.
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Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung, welche
das Schaltbild der Hochfrequenz-, Oszillator-, Zwischenfrequenz- und Gleichrichterstufe
eines überlagerungsempfängers in teilweise schematischer Darstellung zeigt, wobei
die Niederfrequenzstufen, die Endstufe und der Netzteil der übersichtlichkeit halber
fortgelassen sind und wobei im wesentlichen nur die das Sendersuchen und die Bildung
von Steuerspannungen ermöglichenden Schaltungsteile gemäß der Erfindung im einzelnen
dargestellt sind.
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Der überlagerungsempfänger mit der Transistorstufe gemäß der Erfindung
umfaßt eine Hochfrequenzverstärkerstufe 1 mit einem Transistor 2, der die Antennenspannung
verstärkt und der Mischstufe 3 mit dem Transistor 4 zuführt. Hier wird die
empfangene Hochfrequenzschwingung mit der vom Oszillator 5 mit dem Transistor 6
erzeugten Schwingung gemischt. Das Zwischenfrequenzsignal wird in der Zwischenfrequenzverstärkerstufe
7 mit den drei Transistoren 8,10 und 12 verstärkt. An den Ausgang des letzten dieser
Verstärker ist ein Transistor 14 angeschlossen, der das Zwischenfrequenzsignal gleichrichtet.
Das am Ausgang des Gleichrichters (Demodulator) entstehende Niederfrequenzsignal
NF wird in bekannter Weise weiter verstärkt und schließlich über eine Endstufe
einem Lautsprecher zugeführt.
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In dem Gerät wird ein Umschalt- oder Haltimpuls erzeugt, der den Kopplungsmitteln
zwischen Verstärker und Demodulator zugeführt wird. Die Auslöseschaltung ist zweistufig
und enthält zwei Transistoren 22 und 24. Wenn auf ein Signal abgestimmt
ist, wird ein Steuerrelais 26 automatisch stromlos, das dann eine Reihe von steuernden
Schaltarmen A, B, C, D in eine bestimmte Lage umlegt und außerdem ein Bauelement
auslöst, welches den Lauf eines sich bewegenden Teiles der Motorabstimmvorrichtung
anhält und die Abstimmeinrichtung dadurch genau auf der Senderfrequenz stillsetzt.
Das Steuerrelais 26 besitzt eine Spule 28, die zwei Schalter 30 und 32 betätigt.
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Auf der Grundlage dieser allgemeinen Darlegung wird nachstehend eine
mehr ins einzelne gehende Beschreibung gegeben.
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Die Emitterelektrode 70 des Transistors 2 der Hochfrequenzverstärkerstufe
1 ist über einen Begrenzungswiderstand 74, Leitungen 72 und 474 sowie Kontakte 462,30
mit Masse verbunden. Ein Nebenschlußkondensator 76 ist vom Ernitter 70 an Masse
gelegt, eine Leitung 78 zur automatischen Regelung des Verstärkungsgrades, also
eine Art Gegenkopplungsleitung, ist über einen verzögernden Diodengleichrichter
80 und einen Begrenzungswiderstand 82 mit der Emitterelektrode 70 des Transistors
2 verbunden. Die Ausgangsgröße der Hochfrequenzverstärkerstufe 1 wird auf die Mischstufe
3 mit einem Transistor 4 gegeben.
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Das an die Basis 64 des Transistors 4 gelangende Signal wird mit der
im Gerät vom mit einem Transistor 6 bestückten Oszillator 5 erzeugten Frequenz gemischt.
Am Ausgang der Mischstufe 3 erscheint das Mischsignal mit der Zwischenfrequenz.
An den Hochfrequenzverstärkerteil 1 des Empfängers ist ein Schaltelement zur Einstellung
der Empfindlichkeit während des Suchvorganges angeschlossen. Normalerweise ist es
jedoch durch den Kontakt 462, 30 des Relais 26 nach Masse hin kurzgeschlossen. Das
Schaltelement ist ein veränderlicher Widerstand 144, dessen eine Klemme geerdet
und dessen andere Klemme über eine Leitung 146 an die Leitung 72 geführt ist, die
ihrerseits zu den Emitterelektroden 70 und 176 der Transistoren 2 bzw. 8 verläuft
sowie außerdem über die Leitung 474 zu dem Relaiskontakt 462. Wenn man die Emittervorspannung
während des Suchvorganges durch dieses Schaltelement verändert, läßt sich die Empfindlichkeit
des Verstärkers auf verschiedene Ansprechempfindlichkeiten, bei denen die Abstimmeinrichtung
anhalten soll, einstellen.
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Das Zwischenfrequenzsignal wird in der mit den drei Transistoren 8,10,12
und Bandfiltern bestückten Zwischenfrequenzverstärkerstufe 7 in bekannter Weise
verstärkt.
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Wie bemerkt, ist die Emitterelektrode 176 des Transistors 8 über einen
Vorspannungswiderstand 178 an die Leitung 72 gelegt. Gleichermaßen steht der Emitter
176 über den Widerstand 180 mit der Regelleitung 78 zur automatischen Verstärkungsregelung
in Verbindung. Die Schaltung der Emitterelektrode 176 wird durch einen Nebenschlußkondensator
182 vervollständigt, der sich zwischen der Emitterelektrode und Masse befindet.
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Der letzte Transformator 9 der Zwischenfrequenzverstärkerstufe 7 besitzt
zwei Sekundärspulen 242 und 244. Die Spule 242 ist induktiv an die
Primärspule 222 angekoppelt, während die Sekundärspule 244 kapazitäts gekoppelt
ist. Die Sekundärspule 244 liefert das Eingangssignal für den Gleichrichter. Sie
hat einen Abgriff 246, der über einen Diodengleichrichter 248 unmittelbar an die
Basis 250 des Transistors 14 angeschlossen ist. Die Diode 248 dient
dazu, die Verstimmung des letzten Zwischenfrequenzkreises, bestehend aus der Spule
244 und dem Kondensator 252, auf ein Minimum zu beschränken, wenn die Größe des
Signaleingangs und der Spannung zwischen den Zuständen »Suchen« und »Empfang« wechselt.
Sie erreicht dies dadurch, daß sie die Wirkung von Kapazitätsschwankungen des Transistors
14 möglichst klein hält, welche als Folge von Schwankungen der Signalgröße auftreten,
wenn dieser während des Signalsuchens als Diode und während des Empfangs als Transistorgleichrichter
wirkt. Ein Koppelkondensator 254 liegt zwischen den oberen Klemmen der Primärspule
222 und der Sekundärspule 244, um zwischen den beiden eine kapazitive Kopplung herzustellen.
Die untere Klemme der Sekundärspule 244 ist über die Leitung 256 mit dem feststehenden
Kontakt 258 eines vielpoligen Mehrfachschalters 27, der weiter unten näher beschrieben
wird, verbunden. Sie ist auch an die Basiselektrode 260 des Transistors 22 angeschlossen,
der die erste Stufe der die Arretierung der Abstimmittel bewirkenden Auslöseschaltung
bildet.
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Die Kollektorelektrode 262 des Transistors 14 ist über eine Leitung
264 und den Kontakt 266 eines weiteren Teilschalters B des vielpoligen Mehrfachschalters
27 sowie über weitere Schaltelemente mit der Stromversorgung verbunden. Die Emitterelektrode
268 des Gleichrichtertransistors 14 ist über einen für Hochfrequenz einen Kurzschluß
darstellenden
Nebenschlußkondensator 270 an Masse gelegt und außerdem
an das eine Ende einer Serie von in Reihe liegenden Widerständen 272, 274 und 276,
die einen Spannungsteiler bilden. Das entfernte Ende dieser Reihenwiderstände ist
an die Leitung 256 geschaltet und über den Kondensator 278 mit Masse verbunden.
An diesem aus den genannten Widerständen bestehenden Spannungsteiler entstehen die
Regelsignale und die gleichgerichteten Signale.
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Ein mit einem verstellbaren Abgriff 282 versehener Widerstand
280 zur Lautstärkeregelung ist mit seiner einen Klemme an einen Punkt zwischen
den Widerständen 272 und 274 angeschlossen. Seine andere Klemme liegt
unmittelbar an der Leitung 256. An dem Abgriff 282 entsteht die Tonfrequenz; eine
Veränderung der Lage des Abgriffes 282 gestattet die Lautstärkeregelung des Empfängers.
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Die beschriebene Empfängeranordnung wird von einer Signalsucheinrichtung
oder signalgesteuerten Abstimmeinrichtung gesteuert bzw. geschaltet. Derartige Steuersysteme
sind an sich bekannt. Wie schon erwähnt, wird das Haltesignal in der beschriebenen
Anordnung von einem zweistufigen Verstärker mit den Transistoren 22 und 24 erzeugt.
Um die Abstimmeinrichtung über das Frequenzband in Gang zu setzen, ist es notwendig,
eine Steuerspule zu erregen, die einen mechanischen Antrieb freigibt, worauf dann
die Abstimmeinrichtung über das Band ablaufen kann. Ein solcher Antrieb kann aus
einer gespannten, in bekannter Weise eingebauten Feder bestehen, die die Abstimmittel
in der einen Richtung über das Frequenzband zieht. Endschalter steuern einen Solenoidmagneten,
der die Feder erneut aufzieht, indem er die Abstimmeinrichtung zum entgegengesetzten
Ende des Frequenzbandes bewegt, sobald die eine Hälfte des Abtastvorganges vollendet
ist. In der vorliegenden Schaltung ist ein von Hand betätigter Schalter
420 mit nur einer Arbeitsstellung gezeigt, der vorübergehend betätigt wird.
Dieser Schalter schließt den Erregerkreis für die Spule 28 des Relais
26. Die feste Klemme 408 des Schalters 420 ist über eine Leitung 410
an das eine Ende der Spule 28 gelegt. Die Leitung 410 liegt außerdem unmittelbar
am Kollektor 412 des Transistors 24. Ein Siebkondensator 414 befindet sich zwischen
der Leitung 410 und Masse; weiter ist ein Widerstand 416 und ein Gleichrichter 418
zwischen die Leitung 410 und Masse geschaltet. Der bewegliche Kontaktarm des Schalters
420 steht über die Leitung 520 mit der Stromversorgung in Verbindung. Die Leitung
520 ist außerdem mit der einen Klemme der Arbeitsspule 424 des vielpoligen
Steuerschalters 27 verbunden.
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Während des Suchvorganges ist die Relaisspule 28 erregt, und es sind
die Schalter 30 und 32 entgegen der Kraft der Feder 436 nach oben gezogen. Gleichzeitig
ist ein (nicht gezeigter) Vorsprung angehoben, damit die Abstimmeinrichtung eine
langsame Bewegung über das Frequenzband ausführen kann. Um die Spule 28 zu erregen
und dadurch einen solchen Abtastvorgang in Gang zu setzen, schließt der Bedienende
den Handschalter 420. Dies braucht jedoch lediglich vorübergehend zu geschehen.
Von diesem Augenblick an fließt nämlich durch den Transistor 24 und die Spule 28
ein Strom, welcher das Relais 26 erregt hält, und zwar so lange, bis ein Signal
empfangen wird. Die Emitterelektrode 438 des Transistors 24 ist an einen Punkt zwischen
den Widerständen 440 und 442 angeschlossen. Das eine Ende des letzteren ist geerdet,
und das entgegengesetzte Ende des Widerstandes 440 ist an einen dritten Widerstand
444 angeschlossen, der seinerseits mit der Kollektorelektrode 446 des Transistors
22 verbunden ist. Zwischen den beiden Widerständen 444 und 440 führt eine Leitung
448 an die Leitung 520 für die Betriebsspannung der Transistoren.
Der Kollektor 446 des Transistors 22 befindet sich unmittelbar in Kontakt mit der
Basis 452 des Transistors 24. Die Verbindungsleitung ist über den
Nebenschlußkondensator 450 an Masse gelegt. Die Emitterelektrode
454
des Transistors 22 steht über den Vorspannungswiderstand456 mit Masse
und über den Begrenzungswiderstand 458 mit der Verbindungsleitung 448 in Kontakt.
Wie zuvor beschrieben, ist die Basis 260 der ersten Stufe des Auslöseverstärkers
mit der Leitung 256 verbunden, die zu dem letzten Zwischenfrequenzteil führt sowie
zu dem die Steuerimpulse erzeugenden Teil der Schaltung.
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Das Steuerrelais 26 betätigt, wie zuvor erwähnt, zwei Schalter
30 und 32, die ihrerseits die den Mehrfachschalter 27 auslösende Relaisspule
424 und das Aufzugsrelais 490 steuern. Der Schalter 30 läßt sich zwischen
zwei feststehenden Kontakten 460 und 462
bewegen und ist selbst geerdet.
Der Kontakt 460 ist über die Leitung 464 an die verbleibende Klemme der Arbeitsspule
424 des Mehrfachschalters 27 angeschlossen und außerdem über einen
Begrenzungswiderstand 466 und Leitung 468 an die Kollektorelektrode
470 des Verstärkers zur automatischen Verstärkungsregelung mit dem Transistor 472.
Der Kontakt 462 des Relais 26 hat über Leitung 474 mit der
Leitung 72 Verbindung sowie mit der einen Belegung des Kondensators 476. Die andere
Belegung des Kondensators 476 ist mit Leitung 78 und der einen Klemme eines Widerstandes
478 verbunden. Der Widerstand 478 hat außerdem über eine Leitung
480 mit dem Kontakt 482 Verbindung, der mit dem beweglichen Kontakt
C des Mehrfachschalters 27 zusammenarbeitet. Ein zweiter Kontakt 484, der dem beweglichen
Kontakt C zugeordnet ist, ist geerdet. Der bewegliche Kontakt C ist seinerseits
über Leitung 486 mit einem Widerstands-Kondensator-Netzwerk verbunden, das der Sekundärwicklung242
des letzten Zwischenfrequenztransformators angegliedert ist.
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Der zweite bewegliche Kontakt 32 des Steuerrelais 26 ist unmittelbar
an Leitung 488 geschaltet, die zu der einen Klemme eines Solenoidmagneten 490 verläuft.
Dieser Magnet dient zur Betätigung der Mittel, die die Abstimmeinrichtung führen
und deren Wirkungsweise weiter unten beschrieben wird. Die andere Klemme des Magneten
490 liegt über Leitungen 492 und 494 an dem einen Ende der
Drosselspule 496, deren anderes Ende über einen Ein- und Ausschalter 498
an die Stromversorgung angeschlossen ist. Der Kontakt 32 kann mit dem Kontakt
500
in Eingriff kommen, der über Leitung 502 an einen beweglichen Schaltarm
504 geführt ist, welcher zu einem Endschalter gehört, der im Zuge der Bewegung
des Abstimmschlittens durch diesen selbst ausgelöst wird. Dieser Teil der Einrichtung
ist in der Lage, den Abstimmechanismus in seine eine Grenzstellung zurückzubewegen,
sobald die andere erreicht ist.
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Es sind zwei voneinander unabhängige Solenoidmagneten vorgesehen,
und zwar der eine zur Bewegung der Abstimmeinrichtung und der andere zur Spannung
der zur Abstimmeinrichtung gehörenden Feder. Der Grund für das Vorhandensein zweier
Magneten
liegt darin, daß der die Abstimmeinrichtung tragende Schlitten unabhängig von dem
Federantrieb sein muß, da er außerdem von einer voreingestellten mechanischen Drucktasten-Steuervorrichtung
zu bewegen sein soll. Die Ausführungsform dieser Vorrichtung gehört nicht zur vorliegenden
Erfindung. Während also der Magnet 490 dafür vorgesehen ist, den die Abstimmeinrichtung
tragenden Schlitten oder die mit diesem verbundene sogenannte Fußleiste zu bewegen,
ist der Magnet 501 in der Lage, die Feder bzw. den Energieantrieb aufzuziehen, sobald
er abgelaufen ist.
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Die Spule des Magneten 506 ist mit ihrer einen Klemme unmittelbar
mit der Stromversorgungsleitung 494 verbunden, während die andere Klemme
an zwei bewegliche Schaltarme 508 und 510 angeschlossen ist. Der Schaltarm
508 ist ein Endschalter, der ausgelöst und geschlossen wird, wenn die Feder im wesentlichen
entspannt ist, und wieder geöffnet wird, sobald der Magnet 506 sich in die
entgegengesetzte Endstellung seiner Bewegung begeben hat. Der zweite bewegliche
Schaltarm 510 ist mit der Spule 506 verbunden und wird bei Erregung des Magneten
490 ausgelöst. Wenn sich daher der Schalter 504 schließt, um den Magneten
490 zu erregen und den Abstimmschlitten in die ändere Endstellung zu bewegen,
wird gleichzeitig auch der Magnet 506 erregt, um die Feder aufzuziehen. Wenn die
Feder jedoch in ihren entspannten Zustand übergeht und der Schlitten seine Rückwärtsbewegung
noch nicht angetreten hat, kann die Feder unabhängig durch Schließen des Schalters
508 wieder aufgezogen werden.
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Der durch die Relaisspule 424 betätigte Mehrfachschalter 27 besitzt
vier Schalter A, B, C und D, die alle gleichzeitig bewegt werden,
was durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist. Bei Erregung der Relaisspule
424 werden die beweglichen Kontakte nach links gezogen. Dies ist die Stellung
im Suchzustand, also während des Abstimmvorganges. Die Schalter A bis
D sind durch eine Feder 512 nach rechts hin vorgespannt. Diese Stellung nimmt
die Abstimmeinrichtung ein, wenn auf eine Station abgestimmt ist, also während des
Empfangs. Die Anschlüsse der mit dem feststehenden Kontakt 258 zusammenhängenden
Schaltung sind bereits beschrieben worden. Der Kontakt 258 arbeitet mit dem beweglichen,
an Masse gelegten Schaltarm D zusammen. Von dem Schaltarm C wurde ebenfalls bereits
berichtet, daß er mit einem Schaltungsteil zur Entwicklung von Signalen Verbindung
hat und zwischen den beiden feststehenden Kontakten 484 und 482 beweglich
ist. Der Kontakt B liegt über einen Kondensator 514 an Masse und außerdem über einen
Widerstand 516 und über die Leitungen 520 und 518 an der Stromversorgungsleitung
494. Ein Nebenschlußkondensator 521 ist zwischen der Leitung 518 und Masse vorgesehen.
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Der Kontakt B kann sich zwischen den feststehenden Kontakten
266 und 524 bewegen. Letzterer ist über den Widerstand 526
mit einer Leitung 528 verbunden, die zu dem erwähnten, mit der Leitung 486
verbundenen Schaltungsteil zur Entwicklung von Signalen (Signalerzeugungsteil) führt.
Der Kontakt A ist zwischen zwei feststehenden Kontakten 530 und 532 beweglich: Von
diesen ist der Kontakt 530 über eine Leitung 534 an den Emitter 268 des Transistors
14 angeschlossen. Der feststehende Kontakt 532 ist unmittelbar an die Basiselektrode
536 des zur Verstärkung des Signals für die automatische Verstärkungsregelung vorgesehenen
Transistors 472 geführt. Kontakt A selbst liegt über Leitung 538 an einem Punkt
im Signalerzeugungsteil zwischen den Widerständen 540 und 542. Diese Widerstände
liegen in Reihe an der einen Klemme der Sekundärwicklung 242 des letzten
Zwischenfrequenztransformators. Ein Kondensator 544 überbrückt diese beiden
Widerstände 540 und 542. Ein dritter Brückenwiderstand 546 ist zwischen die Leitung
486 und die verbleibende Klemme des Widerstandes 542 geschaltet. Die Leitung 528
ist ebenfalls mit dieser Klemme verbunden. Die untere Klemme der Sekundärwicklung
242 ist an einen Gleichrichter 550 und von dort über eine Leitung 552 an die Leitung
486 geführt. Die Leitung 552 liegt über den Nebenschlußkondensator 554 an Masse.
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Bei Benutzung der Abstimmvorrichtung bringt das Drücken einer Taste
die beweglichen Abstimmittel sofort in die für die Abstimmung des Empfängers auf
das gewünschte Signal erforderliche Lage. Die Signalsucheinrichtung und von Hand
betätigte Teile sind währenddessen durch eine Kupplung abgetrennt. Die Abstimmittel
bestehen vorzugsweise aus drei Eisenpulverkernen, die alle auf einem beweglichen
Schlitten angebracht sind und zwecks Abstimmung gleichzeitig bewegt werden.
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Sobald während der Abstimmung ein Sender empfangen wird, entsteht
an der Sekundärspule 242 des letzten Zwischenfrequenzbandfilters eine Spannung,
welche nach Gleichrichtung Steuersignale sowohl für das Anhalten der Signalsucheinrichtung
als auch für die automatische Verstärkungsregelung liefert.
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Das Haltsignal, das dem zweistufigen Umschaltverstärker zugeführt
wird, besteht aus drei verschiedenen Signalen. Das eine ist eine konstante Begrenzungsspannung,
die ständig vorhanden ist, das zweite eine veränderliche Begrenzungsspannung, deren
Größe von der Amplitude des hereinkommenden Signals abhängt, und das dritte die
Ausgangsspannung des Gleichrichters, die in einem den ersten beiden Signalen entgegengesetztem
Sinn aufgedrückt wird. Wenn der Empfänger sucht; befindet sich der Transistor 24
in leitendem Zustand, durch die Relaisspule 28 fließt ein Strom, der ausreicht,
um die ihr zugehörigen Kontakte 30 und 32 in deren oberer Lage zu halten. Die Spule
28 hält außerdem eine mechanische Arretierung (nicht gezeigt) aus der Bahn der bewegenden
Teile des Antriebsmechanismus heraus, so daß der Suchbewegung nichts im Wege steht.
Gleichzeitig leitet auch der Transistor 22 und hält an der Basis 452 des Transistors
24 eine Spannung, die hinreicht, um diesen Transistor in leitendem Zustand zu halten.
Die Relaisspule 424 des Relais 27
ist ebenfalls erregt und hält die
Kontakte A, B, C, D
in ihrer linken Stellung, die dem Suchzustand des Empfängers
entspricht. In dieser Ankerstellung wird dem Widerstand 546 über den folgenden Stromkreis
eine feste Vorspannung zugeführt: Der Stromkreis geht aus von der Eingangsklemme
X der Stromversorgung und verläuft über den Schalter 498, die Drosselspule
496, die Leitung 494, die Leitung 518,
den Begrenzungswiderstand
516, den Kontakt B des Relais 27, den feststehenden Kontakt 524, den Widerstand
526, die Leitung 528, den Vorspannungswiderstand 546, die Leitung 486, den Kontakt
C, den feststehenden Kontakt 484 nach Masse. Auf diese Weise entsteht an dem Widerstand
546 eine feste
Vorspannung durch Spannungsabfall, der, wenn ein
Signal empfangen wird, über den Widerstand 542, die Leitung 538, den Kontakt A des
Relais 27, den Kontakt 530 und die Leitung 534 zum Emitter 268 des Transistors 14
gelangt und somit auch an das obere Ende des Spannungsteilers, an dem die Signalspannung
aufgebaut wird. So entsteht die erste konstante Begrenzungsspannung in der Auslöseschaltung.
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Die zweite veränderliche Begrenzungsspannung entsteht, wenn der Empfänger
auf ein Signal abgestimmt ist, d. h. wenn die Abstimmittel im wesentlichen in der
Spitze der Resonanzkurve zum Halten gekommen sind, und zwar unabhängig von der Stärke
des einfallenden Signals, sofern dieses nur einen bestimmten Schwellwert überschreitet.
Diese zweite Spannung entwickelt sich an dem Widerstand 542. Die Diode 550 richtet
die Spannung im Kreis der Sekundärspule 242 gleich und liefert so eine Spannung
am Widerstand 542. Die Polarität ist dieselbe wie die der festen Vorspannung an
dem Widerstand 546, und das Ergebnis ist eine weitere begrenzende Wirkung an den
Widerständen 272, 274 und 276.
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Im abgestimmten Zustand wird die Zwischenfrequenzspannung von dem
Transistor 14 gleichgerichtet. Dieser Transistor wirkt als Diode, weil von seinem
Kollektor die Betriebsspannung abgeschaltet worden ist. Dadurch entsteht an der
Emitterelektrode 268 eine Vorspannung, die der ersten und der zweiten oben erwähnten
Spannung, d. h. der festen und der veränderlichen Begrenzungsspannung an diesem
Punkt, entgegengesetzt ist. Wenn die gleichgerichtete Spannung größer als die Summe
der beiden Begrenzungsspannungen wird, entsteht, als Spannung an den Widerständen
272, 274 und 276, ein Haltimpuls, der über Leitung 256 an die Basis 260 gelangt.
Wenn also das gleichgerichtete Signal die Gesamtheit der Begrenzungsspannungen überwindet,
wird die Spannung an der Basis 260 negativ, so daß der Stromfluß zwischen Kollektor
und Emitter des Transistors 22 unterbrochen wird. Hierdurch wird die Spannung an
dem Widerstand 444 verringert, wodurch wiederum die Spannung am Kollektor
446, der unmittelbar mit der Basis 452 des Transistors 24 verbunden ist, anwächst.
Der Transistor 24 ist von der Art, daß die Verringerung der Spannung an seiner Basis
eine Verminderung des Stromes durch ihn verursacht, und die Relaisspule 28 öffnet
dementsprechend die Kontakte 30 und 32 und bewirkt auch das Eingreifen einer mechanischen
Arretierung (nicht gezeigt) in den Suchmechanismus, um die Abstimmeinrichtung zum
Anhalten zu bringen. Wenn der Kontakt 30 öffnet, wird die Relaisspule 424 stromlos.
Die Kontakte A, B, C, D bewegen sich daher alle in die Lage, welche dem Empfangszustand
des Gerätes entspricht.
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Der Mehrfachschalter 27 liegt in einer automatischen Verstärkungsregelungsschaltung,
welche einen einstufigen Verstärker umfaßt und ihre Spannung von der dem letzten
Zwischenfrequenztransformator angehörenden Sekundärspule 242 herleitet. Die Regelspannung
entsteht dabei am Widerstand 542 und gelangt auf die Leitung 538 und von dort über
den Kontakt A an die Basis 536 des für die automatische Verstärkungsregelung vorgesehenen
Transistorverstärkers 472. Das zur Verstärkungsregelung verstärkte Signal wird dann
von dem Emitter 471 her über den Widerstand 473 auf die Leitung 480 gegeben und
kommt von dort über den Widerstand 478 auf die Regelleitung 78. Ein Nebenschlußkondensator
475 ist zwischen den Widerständen 473 und 478 angeschlossen. Das Regelsignal wird
dem Hochfrequenzverstärker und der ersten Zwischenfrequenzstufe über die Leitung
78 zugeführt. Ein Diodengleichrichter 80 befindet sich zwischen der Leitung 78 und
dem Verstärker 1, um das Auftreten der Regelspannung an jener ersten Stufe gegenüber
deren Erscheinen an den anderen Stufen im Zuge des Anwachsens der Signalstärke zu
verzögern. Hierdurch wird das Signal-Rausch-Verhältnis des Empfängers verbessert,
ohne daß eine überlastung auftritt.
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Die Funktionen und das Arbeiten eines jeden der Anker A, B,
C, D des Steuerrelais 27 sind zusammengefaßt wie folgt: 1. Anker A In der linken
Stellung, der Suchstellung, schließt der Anker A den Kreis zwischen der Schaltung
der Abnehmerspule und dem Emitter des Gleichrichters 14, um dem den Gleichrichter
belastenden Widerstandskreis eine Begrenzungsspannung (Vorspannung) zuzuführen.
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In der rechten Stellung schließt der Anker einen Kreis von derselben
Abnehmerspulenschaltung nach dem für die Verstärkungsregelung vorgesehenen Verstärker.
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2. Anker B Wenn sich der Anker B in seiner linken oder Suchstellung
befindet, schließt er einen Kreis, der von der Stromversorgung ausgeht und über
einen Begrenzungswiderstand 526 zum Vorspannungswiderstand-546 führt, an dem, wie
zuvor beschrieben, die ständige Vorspannung auftritt.
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Wenn sich der Anker B in seiner rechten oder Empfangsstellung befindet,
schließt er einen wiederum von der Stromversorgung ausgehenden Kreis zum Kollektor
262 des Gleichrichters 14, um an diesen während des Empfangs Spannung anzulegen.
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3. Anker C In seiner linken oder Suchstellung erdet der Anker C die
eine Seite der Schaltung der Aufnehmerspule, um diese zu vervollständigen.
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In seiner rechten oder Empfangsstellung verbindet der Anker C denselben
Punkt in der Schaltung der Aufnehmerspule mit dem Emitterkreis des Verstärkers 472
zur automatischen Verstärkungsregelung.
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4. Anker D Wenn sich der Anker D in seiner rechten oder Empfangsstellung
befindet, schafft er eine Rückleitung für die Sekundärwicklung 244 im Gleichrichterteil.
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Die Arbeitsweise des Empfängers ist die folgende: Der Schalter 498
wird geschlossen und dadurch an die Stromversorgung gelegt; außerdem wird kurzzeitig
der Schalter 420 geschlossen. Das Schließen dieses letzteren Schalters erregt
die Spule 28 des Relais 26 über folgenden Kreis: Stromversorgung X, Schalter 498,
Drosselspule 496, Leitung 494, Leitung 518, Leitung 520, Schaltarm 420, Kontakt
408, Leitung 410, Relaisspule 28 nach Masse. Die Erregung der Spule
28 hat zur Folge, daß sie ihre Anker 30 und 32 anzieht und gleichzeitig den Vorsprung
aus dem Weg der Antriebsmittel der Abstimmeinrichtung herausnimmt. Die Abstimmeinrichtung
beginnt daher das Frequenzband abzutasten. Gleichzeitig wird die
Relaisspule
424 erregt, d. h., ihre Anker A, B, C, D
werden aus der rechten in die linke
Stellung bewegt. Der Erregungskreis für die Spule 424 läßt sich folgendermaßen
verfolgen: Ausgehend von der Stromversorgung läuft er über Leitung 520, Spule
424,
Leitung 464, Kontakt 460, Anker 30 nach Masse. Die
Bewegung der Anker A, B, C und D bewirkt folgendes: 1. Der auslösenden
und verstärkenden Schaltung wird eine Begrenzungsspannung zugeführt.
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2. Eine Stromversorgungsspannung für die ständige oder feste Vorspannung
wird angelegt.
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3. Ein Erdungskreis für die die feste Vorspannung entwickelnde Schaltung
wird geschaffen. Wenn sich der Abstimmschlitten in Bewegung befindet, hält die Begrenzungsspannung
am Widerstand 546 den Transistor 22 in leitendem Zustand, um wiederum den Transistor
24 leitend zu halten, so daß der Bedienende den Schalter 420 loslassen kann und
die Relaisspule 28 vermöge des Stromes durch den Transistor 24 erregt bleibt.
Der Stromkreis ist der folgende: Er geht aus von der Stromversorgungsleitung
520 und verläuft über Leitung 448, Widerstand 440, Emitter
438, Kollektor 412, Relaisspule 28 nach Masse. Solange das Gerät nicht
auf irgendein Signal abgestimmt ist, bleiben dieser Kreis und das empfindliche Relais
erregt. Sobald ein Signal empfangen wird, entwickelt sich an dem Widerstand 542
in Reihe mit der Aufnehmerspule eine zusätzliche Begrenzungsspannung, die mit der
Signalstärke zunimmt. Wenn sich die Abstimmeinrichtung dem Resonanzpunkt nähert,
wirkt das vom Transistor 14
gleichgerichtete Signal jedoch in entgegengesetztem
Sinne, überwindet die Begrenzungsspannungen (Vorspannungen) und läßt an die Basis
260 einen Steuerimpuls gelangen, der eine Verringerung der Leitfähigkeit des Transistors
22 zur Folge hat. Der Transistor 24, der eine entgegengesetzte Charakteristik
aufweist, erfährt dadurch gleichzeitig eine Verringerung des durch ihn hindurchfließenden
Stromes, das Relais 26 wird dementsprechend abgeschaltet und die Abstimmeinrichtung
auf der Signalfrequenz stillgesetzt.
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Wie zuvor beschrieben, wird der Abstimmschlitten automatisch in die
ursprüngliche Endstellung zurückgezogen, wenn er die andere Endstellung erreicht
hat. Er kann dann von neuem mit der Abtastung beginnen. Dies wird durch den Solenoidmagneten
490 bewirkt, der durch den Endschalter 504 ausgelöst wird. Wenn Tier
Schlitten eine solche Endstellung erreicht, schließt er den Schalter 504, wodurch
ein Erregungskreis für den Magneten 490 geschlossen wird. Der Magnet zieht
den Schlitten dann schnell in seine andere Endstellung zurück. Der Erregungskreis
läßt sich, ausgehend von der Stromversorgung, verfolgen über Leitung 494,
Leitung 492, Magnetspule 490, Leitung 488, Anker 32 des Relais 26, Kontakt
500, Leitung 502 bis zum Endschalter 504
und nach Masse. Die
Erregung dieses Kreises ist von der Stellung des Schalters 32-500 abhängig. Auf
diese Weise wird der Aufzugsmagnet, selbst wenn der Abstimmschlitten durch Betätigung
von Hand oder durch mechanische Mittel das eine Ende seiner Bahn erreicht, nur dann
erregt, wenn der Empfänger unter dem Einfluß der Signalsucheinrichtung steht. Da
es möglich ist, den Abstimmschlitten zu bewegen, ohne die Spannung der Antriebsfeder
zu verändern, ist ein besonderer Aufzugsmagnet 506 zum Aufziehen der Feder vorgesehen.
Dieser Magnet wird erregt, wenn der Endschalter 508 geschlossen wird, was erfolgt,
wenn der Schlitten eine bestimmte Stellung erreicht, während die Feder entspannt
ist. Wenn die Feder ganz entspannt ist und den Schalter 508 schließt, wird
der Magnet 506 erregt, um die Feder erneut aufzuziehen und gleichzeitig sich
selbst durch Öffnen des Endschalters abzuschalten. Parallel zu dem Endschalter 508
liegt ein von dem Magneten 490 betätigter Schalter 510, so daß jedesmal dann, wenn
der Schlittenmagnet wirksam wird, der Federaufzugsmagnet gleichfalls betätigt wird,
um die Feder aufgezogen zu halten, selbst wenn sie noch unter Spannung stehen sollte.