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DE1196253B - Schaltung mit einem Transistor zur wahlweisen Demodulation und Gewinnung einer Steuerspannung fuer das Stillsetzen einer Sendersucheinrichtung eines Rundfunkempfaengers - Google Patents

Schaltung mit einem Transistor zur wahlweisen Demodulation und Gewinnung einer Steuerspannung fuer das Stillsetzen einer Sendersucheinrichtung eines Rundfunkempfaengers

Info

Publication number
DE1196253B
DE1196253B DEG23351A DEG0023351A DE1196253B DE 1196253 B DE1196253 B DE 1196253B DE G23351 A DEG23351 A DE G23351A DE G0023351 A DEG0023351 A DE G0023351A DE 1196253 B DE1196253 B DE 1196253B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
transistor
circuit
line
control voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23351A
Other languages
English (en)
Inventor
James H Guyton
Clarence J Votava
Richard L Jenkins
David W Dodge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1196253B publication Critical patent/DE1196253B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/18Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/30Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by mechanical means, e.g. by a motor
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/14Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles
    • H03D1/18Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles of semiconductor devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

  • Schaltung mit einem Transistor zur wahlweisen Demodulation und Gewinnung einer Steuerspannung für das Stillsetzen einer Sendersucheinrichtung eines Rundfunkempfängers Die Erfindung betrifft eine Schaltung mit einem Transistor zur wahlweisen Demodulation und Gewinnung einer Steuerspannung und für das Stillsetzen einer selbsttätigen Sendersucheinrichtung eines Rundfunkempfängers dann, wenn die Steuerspannung eine Schwellwertspannung überschreitet.
  • Es ist bereits bekannt, bei Rundfunkempfängern am Ausgang der Zwischenfrequenzstufe durch Gleichrichtung eine Steuerspannung für eine automatische Sendersucheinrichtung zu gewinnen und zur Ausschaltung des Einflusses von Senderfeldstärkeschwankungen und anderen Effekten diese mit einer Hilfsspannung zu kombinieren, derart, daß eine von der Senderfeldstärke, von der Wirkung der Schwundregelung, von Abstimmgeschwindigkeit, Modulationsgrad und Aussteuerung des Zwischenfrequenzverstärkers unabhängige Schaltspannung entsteht.
  • Des weiteren ist es bekannt, die Emitter-Basis-Strecke eines Transistors als Gleichrichter zu verwenden.
  • Weiter ist es schon bekannt, den schädlichen Einfluß der Kapazität einer Hochvakuumdiode dadurch herabzusetzen, daß mit ihr ein Kristallgleichrichter geringer Kapazität in Reihe geschaltet wird. Durch diese Maßnahme wird im wesentlichen nur die geringe Kapazität des Kristallgleichrichters wirksam.
  • Ziel der Erfindung ist eine Schaltung mit einem Transistor zur wahlweisen Demodulation und Gewinnung einer Steuerspannung für das Stillsetzen einer selbsttätigen Sendersucheinrichtung eines Rundfunkempfängers dann, wenn die Steuerspannung eine Schwellwertspannung überschreitet, bei der der in der Demodulatorstufe angeordnete Transistor während des Sendersuchlaufs als Gleichrichter wirken kann, ohne daß bei der Umschaltung eine Verstimmung der Bandfilter oder eine Verzerrung der Steuerspannung zur Stillsetzung der Sendersucheinrichtung hingenommen werden muß, wobei die Stillsetzung der Sendersucheinrichtung weitgehend unabhängig von der Empfangsfeldstärke und unbeeinflußt durch die zweifache Funktion des Demodulatortransistors erfolgen soll.
  • Hierzu sieht die Erfindung vor, daß bei Umschaltung von Demodulation auf Gewinnung der Steuerspannung der Kollektor des Transistors von der , Betriebsspannungsquelle abgeschaltet wird und zur Vermeidung der dadurch bedingten Änderung der Eingangskapazität des Transistors diesem in an sich bekannter Weise eine kapazitätsarme Diode vorgeschaltet ist, daß das über Widerstände mit dem ; Emitter verbundene, die Steuerspannung liefernde erdseitige Ende des den Demodulator speisenden Schwingkreises von Masse abgeschaltet wird und daß an den Emitter als Schwellwertspannung eine der vom Demodulator gelieferten Spannung entgegengerichtete Spannung gegen Erde in an sich bekannter Weise angeschaltet ist, die die Summe aus einer festen Vorspannung und einer von der Amplitude der Empfangsspannung abhängige Spannung darstellt.
  • Die gemäß der Erfindung durchgeführte Schaltungsmaßnahme gewährleistet einerseits beim normalen Empfang eine einwandfreie Demodulation der empfangenen Sendersignale und andererseits eine Stillsetzung der Sendersucheinrichtung unabhängig von der einfallenden Senderfeldstärke und der Doppelfunktion des Demodulatortransistors einerseits als Triode und andererseits als Diode während des Sendersuchlaufs.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß zur Verstärkung der Steuerspannung diese der Basis eines ersten Transistors zugeführt ist, der mit einem zweiten Transistor mit entgegengesetzter Charakteristik in Kaskade geschaltet ist. Eine derartige Kaskadenschaltung ist aus der Röhrentechnik bekannt, bietet jedoch bei der Anwendung auf die erfindungsgemäße Schaltung wegen ihrer Einfachheit und hohen Empfindlichkeit einen besonderen Vorteil. Zur Speisung der Schaltung für die Gewinnung der von der Amplitude der Empfangsspannung abhängigen Spannung ist auf der Schwingkreisspule des letzten Zwischenfrequenzfilters vorzugsweise eine gesonderte Wicklung vorgesehen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung, welche das Schaltbild der Hochfrequenz-, Oszillator-, Zwischenfrequenz- und Gleichrichterstufe eines überlagerungsempfängers in teilweise schematischer Darstellung zeigt, wobei die Niederfrequenzstufen, die Endstufe und der Netzteil der übersichtlichkeit halber fortgelassen sind und wobei im wesentlichen nur die das Sendersuchen und die Bildung von Steuerspannungen ermöglichenden Schaltungsteile gemäß der Erfindung im einzelnen dargestellt sind.
  • Der überlagerungsempfänger mit der Transistorstufe gemäß der Erfindung umfaßt eine Hochfrequenzverstärkerstufe 1 mit einem Transistor 2, der die Antennenspannung verstärkt und der Mischstufe 3 mit dem Transistor 4 zuführt. Hier wird die empfangene Hochfrequenzschwingung mit der vom Oszillator 5 mit dem Transistor 6 erzeugten Schwingung gemischt. Das Zwischenfrequenzsignal wird in der Zwischenfrequenzverstärkerstufe 7 mit den drei Transistoren 8,10 und 12 verstärkt. An den Ausgang des letzten dieser Verstärker ist ein Transistor 14 angeschlossen, der das Zwischenfrequenzsignal gleichrichtet. Das am Ausgang des Gleichrichters (Demodulator) entstehende Niederfrequenzsignal NF wird in bekannter Weise weiter verstärkt und schließlich über eine Endstufe einem Lautsprecher zugeführt.
  • In dem Gerät wird ein Umschalt- oder Haltimpuls erzeugt, der den Kopplungsmitteln zwischen Verstärker und Demodulator zugeführt wird. Die Auslöseschaltung ist zweistufig und enthält zwei Transistoren 22 und 24. Wenn auf ein Signal abgestimmt ist, wird ein Steuerrelais 26 automatisch stromlos, das dann eine Reihe von steuernden Schaltarmen A, B, C, D in eine bestimmte Lage umlegt und außerdem ein Bauelement auslöst, welches den Lauf eines sich bewegenden Teiles der Motorabstimmvorrichtung anhält und die Abstimmeinrichtung dadurch genau auf der Senderfrequenz stillsetzt. Das Steuerrelais 26 besitzt eine Spule 28, die zwei Schalter 30 und 32 betätigt.
  • Auf der Grundlage dieser allgemeinen Darlegung wird nachstehend eine mehr ins einzelne gehende Beschreibung gegeben.
  • Die Emitterelektrode 70 des Transistors 2 der Hochfrequenzverstärkerstufe 1 ist über einen Begrenzungswiderstand 74, Leitungen 72 und 474 sowie Kontakte 462,30 mit Masse verbunden. Ein Nebenschlußkondensator 76 ist vom Ernitter 70 an Masse gelegt, eine Leitung 78 zur automatischen Regelung des Verstärkungsgrades, also eine Art Gegenkopplungsleitung, ist über einen verzögernden Diodengleichrichter 80 und einen Begrenzungswiderstand 82 mit der Emitterelektrode 70 des Transistors 2 verbunden. Die Ausgangsgröße der Hochfrequenzverstärkerstufe 1 wird auf die Mischstufe 3 mit einem Transistor 4 gegeben.
  • Das an die Basis 64 des Transistors 4 gelangende Signal wird mit der im Gerät vom mit einem Transistor 6 bestückten Oszillator 5 erzeugten Frequenz gemischt. Am Ausgang der Mischstufe 3 erscheint das Mischsignal mit der Zwischenfrequenz. An den Hochfrequenzverstärkerteil 1 des Empfängers ist ein Schaltelement zur Einstellung der Empfindlichkeit während des Suchvorganges angeschlossen. Normalerweise ist es jedoch durch den Kontakt 462, 30 des Relais 26 nach Masse hin kurzgeschlossen. Das Schaltelement ist ein veränderlicher Widerstand 144, dessen eine Klemme geerdet und dessen andere Klemme über eine Leitung 146 an die Leitung 72 geführt ist, die ihrerseits zu den Emitterelektroden 70 und 176 der Transistoren 2 bzw. 8 verläuft sowie außerdem über die Leitung 474 zu dem Relaiskontakt 462. Wenn man die Emittervorspannung während des Suchvorganges durch dieses Schaltelement verändert, läßt sich die Empfindlichkeit des Verstärkers auf verschiedene Ansprechempfindlichkeiten, bei denen die Abstimmeinrichtung anhalten soll, einstellen.
  • Das Zwischenfrequenzsignal wird in der mit den drei Transistoren 8,10,12 und Bandfiltern bestückten Zwischenfrequenzverstärkerstufe 7 in bekannter Weise verstärkt.
  • Wie bemerkt, ist die Emitterelektrode 176 des Transistors 8 über einen Vorspannungswiderstand 178 an die Leitung 72 gelegt. Gleichermaßen steht der Emitter 176 über den Widerstand 180 mit der Regelleitung 78 zur automatischen Verstärkungsregelung in Verbindung. Die Schaltung der Emitterelektrode 176 wird durch einen Nebenschlußkondensator 182 vervollständigt, der sich zwischen der Emitterelektrode und Masse befindet.
  • Der letzte Transformator 9 der Zwischenfrequenzverstärkerstufe 7 besitzt zwei Sekundärspulen 242 und 244. Die Spule 242 ist induktiv an die Primärspule 222 angekoppelt, während die Sekundärspule 244 kapazitäts gekoppelt ist. Die Sekundärspule 244 liefert das Eingangssignal für den Gleichrichter. Sie hat einen Abgriff 246, der über einen Diodengleichrichter 248 unmittelbar an die Basis 250 des Transistors 14 angeschlossen ist. Die Diode 248 dient dazu, die Verstimmung des letzten Zwischenfrequenzkreises, bestehend aus der Spule 244 und dem Kondensator 252, auf ein Minimum zu beschränken, wenn die Größe des Signaleingangs und der Spannung zwischen den Zuständen »Suchen« und »Empfang« wechselt. Sie erreicht dies dadurch, daß sie die Wirkung von Kapazitätsschwankungen des Transistors 14 möglichst klein hält, welche als Folge von Schwankungen der Signalgröße auftreten, wenn dieser während des Signalsuchens als Diode und während des Empfangs als Transistorgleichrichter wirkt. Ein Koppelkondensator 254 liegt zwischen den oberen Klemmen der Primärspule 222 und der Sekundärspule 244, um zwischen den beiden eine kapazitive Kopplung herzustellen. Die untere Klemme der Sekundärspule 244 ist über die Leitung 256 mit dem feststehenden Kontakt 258 eines vielpoligen Mehrfachschalters 27, der weiter unten näher beschrieben wird, verbunden. Sie ist auch an die Basiselektrode 260 des Transistors 22 angeschlossen, der die erste Stufe der die Arretierung der Abstimmittel bewirkenden Auslöseschaltung bildet.
  • Die Kollektorelektrode 262 des Transistors 14 ist über eine Leitung 264 und den Kontakt 266 eines weiteren Teilschalters B des vielpoligen Mehrfachschalters 27 sowie über weitere Schaltelemente mit der Stromversorgung verbunden. Die Emitterelektrode 268 des Gleichrichtertransistors 14 ist über einen für Hochfrequenz einen Kurzschluß darstellenden Nebenschlußkondensator 270 an Masse gelegt und außerdem an das eine Ende einer Serie von in Reihe liegenden Widerständen 272, 274 und 276, die einen Spannungsteiler bilden. Das entfernte Ende dieser Reihenwiderstände ist an die Leitung 256 geschaltet und über den Kondensator 278 mit Masse verbunden. An diesem aus den genannten Widerständen bestehenden Spannungsteiler entstehen die Regelsignale und die gleichgerichteten Signale.
  • Ein mit einem verstellbaren Abgriff 282 versehener Widerstand 280 zur Lautstärkeregelung ist mit seiner einen Klemme an einen Punkt zwischen den Widerständen 272 und 274 angeschlossen. Seine andere Klemme liegt unmittelbar an der Leitung 256. An dem Abgriff 282 entsteht die Tonfrequenz; eine Veränderung der Lage des Abgriffes 282 gestattet die Lautstärkeregelung des Empfängers.
  • Die beschriebene Empfängeranordnung wird von einer Signalsucheinrichtung oder signalgesteuerten Abstimmeinrichtung gesteuert bzw. geschaltet. Derartige Steuersysteme sind an sich bekannt. Wie schon erwähnt, wird das Haltesignal in der beschriebenen Anordnung von einem zweistufigen Verstärker mit den Transistoren 22 und 24 erzeugt. Um die Abstimmeinrichtung über das Frequenzband in Gang zu setzen, ist es notwendig, eine Steuerspule zu erregen, die einen mechanischen Antrieb freigibt, worauf dann die Abstimmeinrichtung über das Band ablaufen kann. Ein solcher Antrieb kann aus einer gespannten, in bekannter Weise eingebauten Feder bestehen, die die Abstimmittel in der einen Richtung über das Frequenzband zieht. Endschalter steuern einen Solenoidmagneten, der die Feder erneut aufzieht, indem er die Abstimmeinrichtung zum entgegengesetzten Ende des Frequenzbandes bewegt, sobald die eine Hälfte des Abtastvorganges vollendet ist. In der vorliegenden Schaltung ist ein von Hand betätigter Schalter 420 mit nur einer Arbeitsstellung gezeigt, der vorübergehend betätigt wird. Dieser Schalter schließt den Erregerkreis für die Spule 28 des Relais 26. Die feste Klemme 408 des Schalters 420 ist über eine Leitung 410 an das eine Ende der Spule 28 gelegt. Die Leitung 410 liegt außerdem unmittelbar am Kollektor 412 des Transistors 24. Ein Siebkondensator 414 befindet sich zwischen der Leitung 410 und Masse; weiter ist ein Widerstand 416 und ein Gleichrichter 418 zwischen die Leitung 410 und Masse geschaltet. Der bewegliche Kontaktarm des Schalters 420 steht über die Leitung 520 mit der Stromversorgung in Verbindung. Die Leitung 520 ist außerdem mit der einen Klemme der Arbeitsspule 424 des vielpoligen Steuerschalters 27 verbunden.
  • Während des Suchvorganges ist die Relaisspule 28 erregt, und es sind die Schalter 30 und 32 entgegen der Kraft der Feder 436 nach oben gezogen. Gleichzeitig ist ein (nicht gezeigter) Vorsprung angehoben, damit die Abstimmeinrichtung eine langsame Bewegung über das Frequenzband ausführen kann. Um die Spule 28 zu erregen und dadurch einen solchen Abtastvorgang in Gang zu setzen, schließt der Bedienende den Handschalter 420. Dies braucht jedoch lediglich vorübergehend zu geschehen. Von diesem Augenblick an fließt nämlich durch den Transistor 24 und die Spule 28 ein Strom, welcher das Relais 26 erregt hält, und zwar so lange, bis ein Signal empfangen wird. Die Emitterelektrode 438 des Transistors 24 ist an einen Punkt zwischen den Widerständen 440 und 442 angeschlossen. Das eine Ende des letzteren ist geerdet, und das entgegengesetzte Ende des Widerstandes 440 ist an einen dritten Widerstand 444 angeschlossen, der seinerseits mit der Kollektorelektrode 446 des Transistors 22 verbunden ist. Zwischen den beiden Widerständen 444 und 440 führt eine Leitung 448 an die Leitung 520 für die Betriebsspannung der Transistoren. Der Kollektor 446 des Transistors 22 befindet sich unmittelbar in Kontakt mit der Basis 452 des Transistors 24. Die Verbindungsleitung ist über den Nebenschlußkondensator 450 an Masse gelegt. Die Emitterelektrode 454 des Transistors 22 steht über den Vorspannungswiderstand456 mit Masse und über den Begrenzungswiderstand 458 mit der Verbindungsleitung 448 in Kontakt. Wie zuvor beschrieben, ist die Basis 260 der ersten Stufe des Auslöseverstärkers mit der Leitung 256 verbunden, die zu dem letzten Zwischenfrequenzteil führt sowie zu dem die Steuerimpulse erzeugenden Teil der Schaltung.
  • Das Steuerrelais 26 betätigt, wie zuvor erwähnt, zwei Schalter 30 und 32, die ihrerseits die den Mehrfachschalter 27 auslösende Relaisspule 424 und das Aufzugsrelais 490 steuern. Der Schalter 30 läßt sich zwischen zwei feststehenden Kontakten 460 und 462 bewegen und ist selbst geerdet. Der Kontakt 460 ist über die Leitung 464 an die verbleibende Klemme der Arbeitsspule 424 des Mehrfachschalters 27 angeschlossen und außerdem über einen Begrenzungswiderstand 466 und Leitung 468 an die Kollektorelektrode 470 des Verstärkers zur automatischen Verstärkungsregelung mit dem Transistor 472. Der Kontakt 462 des Relais 26 hat über Leitung 474 mit der Leitung 72 Verbindung sowie mit der einen Belegung des Kondensators 476. Die andere Belegung des Kondensators 476 ist mit Leitung 78 und der einen Klemme eines Widerstandes 478 verbunden. Der Widerstand 478 hat außerdem über eine Leitung 480 mit dem Kontakt 482 Verbindung, der mit dem beweglichen Kontakt C des Mehrfachschalters 27 zusammenarbeitet. Ein zweiter Kontakt 484, der dem beweglichen Kontakt C zugeordnet ist, ist geerdet. Der bewegliche Kontakt C ist seinerseits über Leitung 486 mit einem Widerstands-Kondensator-Netzwerk verbunden, das der Sekundärwicklung242 des letzten Zwischenfrequenztransformators angegliedert ist.
  • Der zweite bewegliche Kontakt 32 des Steuerrelais 26 ist unmittelbar an Leitung 488 geschaltet, die zu der einen Klemme eines Solenoidmagneten 490 verläuft. Dieser Magnet dient zur Betätigung der Mittel, die die Abstimmeinrichtung führen und deren Wirkungsweise weiter unten beschrieben wird. Die andere Klemme des Magneten 490 liegt über Leitungen 492 und 494 an dem einen Ende der Drosselspule 496, deren anderes Ende über einen Ein- und Ausschalter 498 an die Stromversorgung angeschlossen ist. Der Kontakt 32 kann mit dem Kontakt 500 in Eingriff kommen, der über Leitung 502 an einen beweglichen Schaltarm 504 geführt ist, welcher zu einem Endschalter gehört, der im Zuge der Bewegung des Abstimmschlittens durch diesen selbst ausgelöst wird. Dieser Teil der Einrichtung ist in der Lage, den Abstimmechanismus in seine eine Grenzstellung zurückzubewegen, sobald die andere erreicht ist.
  • Es sind zwei voneinander unabhängige Solenoidmagneten vorgesehen, und zwar der eine zur Bewegung der Abstimmeinrichtung und der andere zur Spannung der zur Abstimmeinrichtung gehörenden Feder. Der Grund für das Vorhandensein zweier Magneten liegt darin, daß der die Abstimmeinrichtung tragende Schlitten unabhängig von dem Federantrieb sein muß, da er außerdem von einer voreingestellten mechanischen Drucktasten-Steuervorrichtung zu bewegen sein soll. Die Ausführungsform dieser Vorrichtung gehört nicht zur vorliegenden Erfindung. Während also der Magnet 490 dafür vorgesehen ist, den die Abstimmeinrichtung tragenden Schlitten oder die mit diesem verbundene sogenannte Fußleiste zu bewegen, ist der Magnet 501 in der Lage, die Feder bzw. den Energieantrieb aufzuziehen, sobald er abgelaufen ist.
  • Die Spule des Magneten 506 ist mit ihrer einen Klemme unmittelbar mit der Stromversorgungsleitung 494 verbunden, während die andere Klemme an zwei bewegliche Schaltarme 508 und 510 angeschlossen ist. Der Schaltarm 508 ist ein Endschalter, der ausgelöst und geschlossen wird, wenn die Feder im wesentlichen entspannt ist, und wieder geöffnet wird, sobald der Magnet 506 sich in die entgegengesetzte Endstellung seiner Bewegung begeben hat. Der zweite bewegliche Schaltarm 510 ist mit der Spule 506 verbunden und wird bei Erregung des Magneten 490 ausgelöst. Wenn sich daher der Schalter 504 schließt, um den Magneten 490 zu erregen und den Abstimmschlitten in die ändere Endstellung zu bewegen, wird gleichzeitig auch der Magnet 506 erregt, um die Feder aufzuziehen. Wenn die Feder jedoch in ihren entspannten Zustand übergeht und der Schlitten seine Rückwärtsbewegung noch nicht angetreten hat, kann die Feder unabhängig durch Schließen des Schalters 508 wieder aufgezogen werden.
  • Der durch die Relaisspule 424 betätigte Mehrfachschalter 27 besitzt vier Schalter A, B, C und D, die alle gleichzeitig bewegt werden, was durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist. Bei Erregung der Relaisspule 424 werden die beweglichen Kontakte nach links gezogen. Dies ist die Stellung im Suchzustand, also während des Abstimmvorganges. Die Schalter A bis D sind durch eine Feder 512 nach rechts hin vorgespannt. Diese Stellung nimmt die Abstimmeinrichtung ein, wenn auf eine Station abgestimmt ist, also während des Empfangs. Die Anschlüsse der mit dem feststehenden Kontakt 258 zusammenhängenden Schaltung sind bereits beschrieben worden. Der Kontakt 258 arbeitet mit dem beweglichen, an Masse gelegten Schaltarm D zusammen. Von dem Schaltarm C wurde ebenfalls bereits berichtet, daß er mit einem Schaltungsteil zur Entwicklung von Signalen Verbindung hat und zwischen den beiden feststehenden Kontakten 484 und 482 beweglich ist. Der Kontakt B liegt über einen Kondensator 514 an Masse und außerdem über einen Widerstand 516 und über die Leitungen 520 und 518 an der Stromversorgungsleitung 494. Ein Nebenschlußkondensator 521 ist zwischen der Leitung 518 und Masse vorgesehen.
  • Der Kontakt B kann sich zwischen den feststehenden Kontakten 266 und 524 bewegen. Letzterer ist über den Widerstand 526 mit einer Leitung 528 verbunden, die zu dem erwähnten, mit der Leitung 486 verbundenen Schaltungsteil zur Entwicklung von Signalen (Signalerzeugungsteil) führt. Der Kontakt A ist zwischen zwei feststehenden Kontakten 530 und 532 beweglich: Von diesen ist der Kontakt 530 über eine Leitung 534 an den Emitter 268 des Transistors 14 angeschlossen. Der feststehende Kontakt 532 ist unmittelbar an die Basiselektrode 536 des zur Verstärkung des Signals für die automatische Verstärkungsregelung vorgesehenen Transistors 472 geführt. Kontakt A selbst liegt über Leitung 538 an einem Punkt im Signalerzeugungsteil zwischen den Widerständen 540 und 542. Diese Widerstände liegen in Reihe an der einen Klemme der Sekundärwicklung 242 des letzten Zwischenfrequenztransformators. Ein Kondensator 544 überbrückt diese beiden Widerstände 540 und 542. Ein dritter Brückenwiderstand 546 ist zwischen die Leitung 486 und die verbleibende Klemme des Widerstandes 542 geschaltet. Die Leitung 528 ist ebenfalls mit dieser Klemme verbunden. Die untere Klemme der Sekundärwicklung 242 ist an einen Gleichrichter 550 und von dort über eine Leitung 552 an die Leitung 486 geführt. Die Leitung 552 liegt über den Nebenschlußkondensator 554 an Masse.
  • Bei Benutzung der Abstimmvorrichtung bringt das Drücken einer Taste die beweglichen Abstimmittel sofort in die für die Abstimmung des Empfängers auf das gewünschte Signal erforderliche Lage. Die Signalsucheinrichtung und von Hand betätigte Teile sind währenddessen durch eine Kupplung abgetrennt. Die Abstimmittel bestehen vorzugsweise aus drei Eisenpulverkernen, die alle auf einem beweglichen Schlitten angebracht sind und zwecks Abstimmung gleichzeitig bewegt werden.
  • Sobald während der Abstimmung ein Sender empfangen wird, entsteht an der Sekundärspule 242 des letzten Zwischenfrequenzbandfilters eine Spannung, welche nach Gleichrichtung Steuersignale sowohl für das Anhalten der Signalsucheinrichtung als auch für die automatische Verstärkungsregelung liefert.
  • Das Haltsignal, das dem zweistufigen Umschaltverstärker zugeführt wird, besteht aus drei verschiedenen Signalen. Das eine ist eine konstante Begrenzungsspannung, die ständig vorhanden ist, das zweite eine veränderliche Begrenzungsspannung, deren Größe von der Amplitude des hereinkommenden Signals abhängt, und das dritte die Ausgangsspannung des Gleichrichters, die in einem den ersten beiden Signalen entgegengesetztem Sinn aufgedrückt wird. Wenn der Empfänger sucht; befindet sich der Transistor 24 in leitendem Zustand, durch die Relaisspule 28 fließt ein Strom, der ausreicht, um die ihr zugehörigen Kontakte 30 und 32 in deren oberer Lage zu halten. Die Spule 28 hält außerdem eine mechanische Arretierung (nicht gezeigt) aus der Bahn der bewegenden Teile des Antriebsmechanismus heraus, so daß der Suchbewegung nichts im Wege steht. Gleichzeitig leitet auch der Transistor 22 und hält an der Basis 452 des Transistors 24 eine Spannung, die hinreicht, um diesen Transistor in leitendem Zustand zu halten. Die Relaisspule 424 des Relais 27 ist ebenfalls erregt und hält die Kontakte A, B, C, D in ihrer linken Stellung, die dem Suchzustand des Empfängers entspricht. In dieser Ankerstellung wird dem Widerstand 546 über den folgenden Stromkreis eine feste Vorspannung zugeführt: Der Stromkreis geht aus von der Eingangsklemme X der Stromversorgung und verläuft über den Schalter 498, die Drosselspule 496, die Leitung 494, die Leitung 518, den Begrenzungswiderstand 516, den Kontakt B des Relais 27, den feststehenden Kontakt 524, den Widerstand 526, die Leitung 528, den Vorspannungswiderstand 546, die Leitung 486, den Kontakt C, den feststehenden Kontakt 484 nach Masse. Auf diese Weise entsteht an dem Widerstand 546 eine feste Vorspannung durch Spannungsabfall, der, wenn ein Signal empfangen wird, über den Widerstand 542, die Leitung 538, den Kontakt A des Relais 27, den Kontakt 530 und die Leitung 534 zum Emitter 268 des Transistors 14 gelangt und somit auch an das obere Ende des Spannungsteilers, an dem die Signalspannung aufgebaut wird. So entsteht die erste konstante Begrenzungsspannung in der Auslöseschaltung.
  • Die zweite veränderliche Begrenzungsspannung entsteht, wenn der Empfänger auf ein Signal abgestimmt ist, d. h. wenn die Abstimmittel im wesentlichen in der Spitze der Resonanzkurve zum Halten gekommen sind, und zwar unabhängig von der Stärke des einfallenden Signals, sofern dieses nur einen bestimmten Schwellwert überschreitet. Diese zweite Spannung entwickelt sich an dem Widerstand 542. Die Diode 550 richtet die Spannung im Kreis der Sekundärspule 242 gleich und liefert so eine Spannung am Widerstand 542. Die Polarität ist dieselbe wie die der festen Vorspannung an dem Widerstand 546, und das Ergebnis ist eine weitere begrenzende Wirkung an den Widerständen 272, 274 und 276.
  • Im abgestimmten Zustand wird die Zwischenfrequenzspannung von dem Transistor 14 gleichgerichtet. Dieser Transistor wirkt als Diode, weil von seinem Kollektor die Betriebsspannung abgeschaltet worden ist. Dadurch entsteht an der Emitterelektrode 268 eine Vorspannung, die der ersten und der zweiten oben erwähnten Spannung, d. h. der festen und der veränderlichen Begrenzungsspannung an diesem Punkt, entgegengesetzt ist. Wenn die gleichgerichtete Spannung größer als die Summe der beiden Begrenzungsspannungen wird, entsteht, als Spannung an den Widerständen 272, 274 und 276, ein Haltimpuls, der über Leitung 256 an die Basis 260 gelangt. Wenn also das gleichgerichtete Signal die Gesamtheit der Begrenzungsspannungen überwindet, wird die Spannung an der Basis 260 negativ, so daß der Stromfluß zwischen Kollektor und Emitter des Transistors 22 unterbrochen wird. Hierdurch wird die Spannung an dem Widerstand 444 verringert, wodurch wiederum die Spannung am Kollektor 446, der unmittelbar mit der Basis 452 des Transistors 24 verbunden ist, anwächst. Der Transistor 24 ist von der Art, daß die Verringerung der Spannung an seiner Basis eine Verminderung des Stromes durch ihn verursacht, und die Relaisspule 28 öffnet dementsprechend die Kontakte 30 und 32 und bewirkt auch das Eingreifen einer mechanischen Arretierung (nicht gezeigt) in den Suchmechanismus, um die Abstimmeinrichtung zum Anhalten zu bringen. Wenn der Kontakt 30 öffnet, wird die Relaisspule 424 stromlos. Die Kontakte A, B, C, D bewegen sich daher alle in die Lage, welche dem Empfangszustand des Gerätes entspricht.
  • Der Mehrfachschalter 27 liegt in einer automatischen Verstärkungsregelungsschaltung, welche einen einstufigen Verstärker umfaßt und ihre Spannung von der dem letzten Zwischenfrequenztransformator angehörenden Sekundärspule 242 herleitet. Die Regelspannung entsteht dabei am Widerstand 542 und gelangt auf die Leitung 538 und von dort über den Kontakt A an die Basis 536 des für die automatische Verstärkungsregelung vorgesehenen Transistorverstärkers 472. Das zur Verstärkungsregelung verstärkte Signal wird dann von dem Emitter 471 her über den Widerstand 473 auf die Leitung 480 gegeben und kommt von dort über den Widerstand 478 auf die Regelleitung 78. Ein Nebenschlußkondensator 475 ist zwischen den Widerständen 473 und 478 angeschlossen. Das Regelsignal wird dem Hochfrequenzverstärker und der ersten Zwischenfrequenzstufe über die Leitung 78 zugeführt. Ein Diodengleichrichter 80 befindet sich zwischen der Leitung 78 und dem Verstärker 1, um das Auftreten der Regelspannung an jener ersten Stufe gegenüber deren Erscheinen an den anderen Stufen im Zuge des Anwachsens der Signalstärke zu verzögern. Hierdurch wird das Signal-Rausch-Verhältnis des Empfängers verbessert, ohne daß eine überlastung auftritt.
  • Die Funktionen und das Arbeiten eines jeden der Anker A, B, C, D des Steuerrelais 27 sind zusammengefaßt wie folgt: 1. Anker A In der linken Stellung, der Suchstellung, schließt der Anker A den Kreis zwischen der Schaltung der Abnehmerspule und dem Emitter des Gleichrichters 14, um dem den Gleichrichter belastenden Widerstandskreis eine Begrenzungsspannung (Vorspannung) zuzuführen.
  • In der rechten Stellung schließt der Anker einen Kreis von derselben Abnehmerspulenschaltung nach dem für die Verstärkungsregelung vorgesehenen Verstärker.
  • 2. Anker B Wenn sich der Anker B in seiner linken oder Suchstellung befindet, schließt er einen Kreis, der von der Stromversorgung ausgeht und über einen Begrenzungswiderstand 526 zum Vorspannungswiderstand-546 führt, an dem, wie zuvor beschrieben, die ständige Vorspannung auftritt.
  • Wenn sich der Anker B in seiner rechten oder Empfangsstellung befindet, schließt er einen wiederum von der Stromversorgung ausgehenden Kreis zum Kollektor 262 des Gleichrichters 14, um an diesen während des Empfangs Spannung anzulegen.
  • 3. Anker C In seiner linken oder Suchstellung erdet der Anker C die eine Seite der Schaltung der Aufnehmerspule, um diese zu vervollständigen.
  • In seiner rechten oder Empfangsstellung verbindet der Anker C denselben Punkt in der Schaltung der Aufnehmerspule mit dem Emitterkreis des Verstärkers 472 zur automatischen Verstärkungsregelung.
  • 4. Anker D Wenn sich der Anker D in seiner rechten oder Empfangsstellung befindet, schafft er eine Rückleitung für die Sekundärwicklung 244 im Gleichrichterteil.
  • Die Arbeitsweise des Empfängers ist die folgende: Der Schalter 498 wird geschlossen und dadurch an die Stromversorgung gelegt; außerdem wird kurzzeitig der Schalter 420 geschlossen. Das Schließen dieses letzteren Schalters erregt die Spule 28 des Relais 26 über folgenden Kreis: Stromversorgung X, Schalter 498, Drosselspule 496, Leitung 494, Leitung 518, Leitung 520, Schaltarm 420, Kontakt 408, Leitung 410, Relaisspule 28 nach Masse. Die Erregung der Spule 28 hat zur Folge, daß sie ihre Anker 30 und 32 anzieht und gleichzeitig den Vorsprung aus dem Weg der Antriebsmittel der Abstimmeinrichtung herausnimmt. Die Abstimmeinrichtung beginnt daher das Frequenzband abzutasten. Gleichzeitig wird die Relaisspule 424 erregt, d. h., ihre Anker A, B, C, D werden aus der rechten in die linke Stellung bewegt. Der Erregungskreis für die Spule 424 läßt sich folgendermaßen verfolgen: Ausgehend von der Stromversorgung läuft er über Leitung 520, Spule 424, Leitung 464, Kontakt 460, Anker 30 nach Masse. Die Bewegung der Anker A, B, C und D bewirkt folgendes: 1. Der auslösenden und verstärkenden Schaltung wird eine Begrenzungsspannung zugeführt.
  • 2. Eine Stromversorgungsspannung für die ständige oder feste Vorspannung wird angelegt.
  • 3. Ein Erdungskreis für die die feste Vorspannung entwickelnde Schaltung wird geschaffen. Wenn sich der Abstimmschlitten in Bewegung befindet, hält die Begrenzungsspannung am Widerstand 546 den Transistor 22 in leitendem Zustand, um wiederum den Transistor 24 leitend zu halten, so daß der Bedienende den Schalter 420 loslassen kann und die Relaisspule 28 vermöge des Stromes durch den Transistor 24 erregt bleibt. Der Stromkreis ist der folgende: Er geht aus von der Stromversorgungsleitung 520 und verläuft über Leitung 448, Widerstand 440, Emitter 438, Kollektor 412, Relaisspule 28 nach Masse. Solange das Gerät nicht auf irgendein Signal abgestimmt ist, bleiben dieser Kreis und das empfindliche Relais erregt. Sobald ein Signal empfangen wird, entwickelt sich an dem Widerstand 542 in Reihe mit der Aufnehmerspule eine zusätzliche Begrenzungsspannung, die mit der Signalstärke zunimmt. Wenn sich die Abstimmeinrichtung dem Resonanzpunkt nähert, wirkt das vom Transistor 14 gleichgerichtete Signal jedoch in entgegengesetztem Sinne, überwindet die Begrenzungsspannungen (Vorspannungen) und läßt an die Basis 260 einen Steuerimpuls gelangen, der eine Verringerung der Leitfähigkeit des Transistors 22 zur Folge hat. Der Transistor 24, der eine entgegengesetzte Charakteristik aufweist, erfährt dadurch gleichzeitig eine Verringerung des durch ihn hindurchfließenden Stromes, das Relais 26 wird dementsprechend abgeschaltet und die Abstimmeinrichtung auf der Signalfrequenz stillgesetzt.
  • Wie zuvor beschrieben, wird der Abstimmschlitten automatisch in die ursprüngliche Endstellung zurückgezogen, wenn er die andere Endstellung erreicht hat. Er kann dann von neuem mit der Abtastung beginnen. Dies wird durch den Solenoidmagneten 490 bewirkt, der durch den Endschalter 504 ausgelöst wird. Wenn Tier Schlitten eine solche Endstellung erreicht, schließt er den Schalter 504, wodurch ein Erregungskreis für den Magneten 490 geschlossen wird. Der Magnet zieht den Schlitten dann schnell in seine andere Endstellung zurück. Der Erregungskreis läßt sich, ausgehend von der Stromversorgung, verfolgen über Leitung 494, Leitung 492, Magnetspule 490, Leitung 488, Anker 32 des Relais 26, Kontakt 500, Leitung 502 bis zum Endschalter 504 und nach Masse. Die Erregung dieses Kreises ist von der Stellung des Schalters 32-500 abhängig. Auf diese Weise wird der Aufzugsmagnet, selbst wenn der Abstimmschlitten durch Betätigung von Hand oder durch mechanische Mittel das eine Ende seiner Bahn erreicht, nur dann erregt, wenn der Empfänger unter dem Einfluß der Signalsucheinrichtung steht. Da es möglich ist, den Abstimmschlitten zu bewegen, ohne die Spannung der Antriebsfeder zu verändern, ist ein besonderer Aufzugsmagnet 506 zum Aufziehen der Feder vorgesehen. Dieser Magnet wird erregt, wenn der Endschalter 508 geschlossen wird, was erfolgt, wenn der Schlitten eine bestimmte Stellung erreicht, während die Feder entspannt ist. Wenn die Feder ganz entspannt ist und den Schalter 508 schließt, wird der Magnet 506 erregt, um die Feder erneut aufzuziehen und gleichzeitig sich selbst durch Öffnen des Endschalters abzuschalten. Parallel zu dem Endschalter 508 liegt ein von dem Magneten 490 betätigter Schalter 510, so daß jedesmal dann, wenn der Schlittenmagnet wirksam wird, der Federaufzugsmagnet gleichfalls betätigt wird, um die Feder aufgezogen zu halten, selbst wenn sie noch unter Spannung stehen sollte.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltung mit einem Transistor zur wahlweisen Demodulation und Gewinnung einer Steuerspannung für das Stillsetzer einer selbsttätigen Sendersucheinrichtung eines Rundfunkempfängers dann, wenn die Steuerspannung eine Schwellwertspannung überschreitet, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß bei der Umschaltung von Demodulation auf Gewinnung der Steuerspannung der Kollektor (262) des Transistors (14) von der Betriebsspannungsquelle abgeschaltet wird und zur Vermeidung der dadurch bedingten Änderung der Eingangskapazität des Transistors diesem in an sich bekannter Weise eine kapazitätsarme Diode (248) vorgeschaltet ist, daß das über Widerstände mit dem Emitter (268) verbundene, die Steuerspannung liefernde erdseitige Ende des den Demodulator speisenden Schwingkreises von Masse abgeschaltet wird, und daß an dem Emitter (268) als Schwellwertspannung eine der vom Demodulator gelieferten Spannung entgegengerichtete Spannung gegen Erde in an sich bekannter Weise angeschaltet ist, die die Summe aus einer festen Vorspannung und einer von der Amplitude der Empfangsspannung abhängige Spannung darstellt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der Steuerspannung diese der Basis eines ersten Transistors zugeführt ist, der mit einem zweiten Transistor entgegengesetzter Charakteristik in Kaskade geschaltet ist, wie als Röhrenschaltung an sich bekannt ist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung der Gleichrichterschaltung für die Gewinnung der von der Amplitude der Empfangsspannung abhängigen Spannung eine zusätzliche Wicklung auf der Schwingkreisspule aufgebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 856 009, 930 455, 961719; »AEü«, 1956, Heft 9, S. 375; »Frequenz«, 1956, Heft 9, S. 283; »Funkschau«, 1954, Heft 7, S. 129, und 1956, Heft 14, S. 601; »Electronics«, 1956, Juli, S. 123.
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