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DE1196030B - Radialdichtung fuer Rotationskolbenmaschinen - Google Patents

Radialdichtung fuer Rotationskolbenmaschinen

Info

Publication number
DE1196030B
DE1196030B DED36034A DED0036034A DE1196030B DE 1196030 B DE1196030 B DE 1196030B DE D36034 A DED36034 A DE D36034A DE D0036034 A DED0036034 A DE D0036034A DE 1196030 B DE1196030 B DE 1196030B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing strip
strip parts
springs
radial seal
rotary piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED36034A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Gassmann
Richard Ehrhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED36034A priority Critical patent/DE1196030B/de
Publication of DE1196030B publication Critical patent/DE1196030B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C19/00Sealing arrangements in rotary-piston machines or engines
    • F01C19/02Radially-movable sealings for working fluids
    • F01C19/04Radially-movable sealings for working fluids of rigid material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Radialdichtung für Rotationskolbenmaschinen -Die Erfindung bezieht sich auf eine RadiaIdichtung für Rotationskolbenmaschinen, bei denen ein Kolben innerhalb eines insbesondere feststehenden Gehäuses umläuft, der an achsparallelen Kanten Nuten aufweist, in denen ständig an der Mantelfläche und an den Seitenscheiben des umschließenden Gehäuses entlanggleitende Dichtleisten angeordnet sind, von denen jede aus zwei in Achsrichtung hintereinanderliegenden, in Achsrichtung sich teilweise überlappend ausgebildeten Dichtleistenteilen besteht, welche durch Federn in Achsrichtung auseinandergedrückt werden.
  • Es ist eine Radialdichtung bekannt, die aus zwei äußeren, sich teilweise überlappenden Dichtleistenteilen und einem inneren Dichtleistenteil besteht, der zwischen den beiden äußeren Dichtleistenteilen angeordnet ist und mit diesen über Keilflächen in Verbindung steht, derart, daß auf den inneren Dichtleistenteil einwirkende Fliehkräfte an den Keilflächen unter anderem in Axialkomponenten zerlegt werden, welche die äußeren Dichtleistenteite abdichtend gegen die Seitenscheiben des Gehäuses drücken. Dabei öffnen sich die Stoßfugen zwischen den sich überlappenden Teilen der äußeren Dichtleistenteile, so daß die Abdichtung beeinträchtigt wird. In noch stärkerem Maße ist eine ordentliche Abdichtung bei einer anderen bekannten Radialdichtung gefährdet, bei welcher zwei sich nicht einander überlappende Dichtleistenteile durch eine in der Stoßfuge angeordnete Schraubenfeder an die Seitenscheiben des Gehäuses gedrückt werden.
  • Die Erfindung macht es sich demgegenüber zur Aufgabe, die Radialdichtung derart auszubilden, daß während des Betriebes der Maschine kein Druckgas entlang den Stoßfugen zum Nutengrund gelangen kann und umgekehrt kein Druckmittel, das gegebenenfalls für ein radiales Andrücken der Dichtleistenteile vorgesehen ist, entlang den Stoßfugen in die Arbeitsräume entweichen kann. Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an jeder Stoßfuge zwischen den beiden Dichtleistenteilen in Querbohrungen an sich bekannte hülsenförmige, längsgeschlitzte Federn angeordnet werden. Durch die Anordnung von hülsenförmigen Federn wird mit einfachen Mitteln und ohne Verwendung zusätzlicher Teile erreicht, daß die Federn die Dichtleistenteile auseinanderdrücken und dabei gleichzeitig die Stoßfugen abdichten.
  • Bei Rotationskolbenmaschinen ist es zwar bekannt, für Radialdichtungen an Stelle von Dichtleisten hülsenförmige, längsgeschlitzte Federn anzuordnen. Während aber die hülsenförmigen Federn in diesen Fällen als Dichtteile mit elastisch nachgiebigen Eigenschaften vorgesehen sind, werden erfindungsgemäß die hülsenförmigen, längsgeschlitzten Federn wie andere Federn benutzt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Ansicht auf eine aus zwei Dichtleistenteilen bestehende Dichtleiste, F i g. 2 eine Draufsicht auf die beiden Dichtleistenteile, F i g. 3 in größerem Maßstab eine Ansicht auf die Verbindungsstelle der beiden Dichtleistenteile und F i g. 4 einen Schnitt durch eine Stoßfuge nach der Linie IV-IV aus F i g. 3.
  • Die gezeigte Dichtleiste besteht aus den beiden miteinander verbundenen Dichtleistenteilen 1 und 2. An der Verbindungsstelle ist jeder Dichtleistenteil 1, 2 bis auf die Hälfte seiner Materialdicke zurückgenommen, so daß Lappen 3, 4 entstehen. Mit diesen Lappen 3, 4 sind die Dichtleistenteile in Achsrichtung hintereinander derart zusammengesetzt, daß Stoßfugen 5, 6 gebildet werden.
  • Um eine elastisch nachgiebige Verbindung der Dichtleistenteile zu erreichen und um zu erzielen, daß die äußeren Dichtflächen 7, 8 der Dichtleistenteile 1, 2 an den Seitenscheiben des Gehäuses der Maschine dichtend anliegen bleiben, wenn sich der Abstand der Seitenscheiben als Folge von Wärmedehnungen ändern sollte oder wenn das Gehäuse zusammengeschraubt wird und sich der axiale Abstand von Seitenscheibe zu Seitenscheibe ändert, sind an den Stoßfugen 5, 6 in Querbohrungen ruhende Federn 9, 10 angeordnet. Wie insbesondere die F i g. 3 und 4 zeigen, bestehen die Federn 9, 10 aus einer längsgeschlitzten Hülse aus Federstahlblech. Wird bei der Montage des Gehäuses der Maschine durch das Zusammenschrauben der Seitenscheiben ein Druck auf die Dichtflächen 7, 8 der Dichtleistenteile 1, 2 in Pfeilrichtung 11, 12 ausgeübt, schieben sich die Dichtleistenteile hierdurch gegen die Wirkung der Federn 9, 10 an der Verbindungsstelle etwas übereinander. Wenn sich dann das Gehäuse in Achsrichtung durch die Einwirkung von Wärme dehnt, können die Dichtleistenteile 1, 2 mit ihren Dichtflächen 7, 8 den Seitenscheiben des Gehäuses folgen, weil die Federn 9,10 die Dichtleistenteile 1, 2 entgegen der Pfeilrichtung 11,12 auseinanderdrücken. Vorteilhaft werden die Stoßfugen 5, 6 durch die Federn 9, 10 überbrückt, so daß eine Abdichtung in radialer Richtung gewährleistet ist.
  • Wie F i g. 1 noch zeigt, sind unter den Dichtleistenteilen 1, 2 Blattfedern 13,14 angeordnet, welche die Aufgabe haben, sich am Nutengrund abzustützen und die Dichtleistenteile in radialer Richtung nach außen zu drücken. Damit sich die Lage der Blattfedern 13, 14 nicht verändern kann, sind die Enden der Blattfedern durch Vorsprünge 15, 16 an den Dichtleistenteilen formschlüssig gehalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Radialdichtung für Rotationskolbenmaschinen, bei denen ein Kolben innerhalb eines insbesondere feststehenden Gehäuses umläuft, der an achsparallelen Kanten Nuten aufweist, in denen ständig an der Mantelfläche und an den Seitenscheiben des umschließenden Gehäuses entlanggleitende Dichtleisten angeordnet sind, von denen jede aus zwei in Achsrichtung hintereinanderliegenden, in Achsrichtung sich teilweise überlappend ausgebildeten Dichtleistenteilen besteht, welche durch Federn in Achsrichtung auseinandergedrückt werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß an jeder Stoßfuge (5, 6) zwischen beiden Dichtleistenteilen (1, 2) in Querbohrungen an sich bekannte hülsenförmige, längsgeschlitzte Federn (9, 10) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 391 262, 1052 999; USA.-Patentschriften Nr. 1 280 306, 1 637 958.
DED36034A 1961-05-10 1961-05-10 Radialdichtung fuer Rotationskolbenmaschinen Pending DE1196030B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED36034A DE1196030B (de) 1961-05-10 1961-05-10 Radialdichtung fuer Rotationskolbenmaschinen

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DED36034A DE1196030B (de) 1961-05-10 1961-05-10 Radialdichtung fuer Rotationskolbenmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1196030B true DE1196030B (de) 1965-07-01

Family

ID=7042911

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED36034A Pending DE1196030B (de) 1961-05-10 1961-05-10 Radialdichtung fuer Rotationskolbenmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE1196030B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3947162A (en) * 1973-09-29 1976-03-30 Daimler-Benz Aktiengesellschaft Radial seal for a rotary piston internal combustion engine

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1280306A (en) * 1917-05-19 1918-10-01 George W Mcvicker Rotary-piston packing.
DE391262C (de) * 1923-05-10 1924-03-05 Gustav Kreuter Metalldichtung
US1637958A (en) * 1926-01-13 1927-08-02 Frederick M Newson Internal-combustion engine
DE1052999B (de) 1958-01-06 1959-03-19 Borsig Ag Drehkolbenmaschine mit exzentrisch ineinander angeordneten und miteinander verzahnten Drehkolben

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