DE1195815B - Handapparat fuer Fernsprechstationen - Google Patents
Handapparat fuer FernsprechstationenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
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- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/03—Constructional features of telephone transmitters or receivers, e.g. telephone hand-sets
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Description
- Handapparat für Fernsprechstationen Die Erfindung bezieht sich auf Handapparate für Fernsprechstationen, bei denen die Leiter der Handapparateschnüre über Steckverbindungen mit den elektroakustischen Wandlern des Handapparates in Verbindung gebracht sind.
- Bei bekannten Handapparaten, bei denen zum Anschluß der elektroakustischen Wandler Steckverbindungen verwendet werden, sind entweder eigens ausgebildete elektroakustische Wandler, die mit entsprechenden Aufnahmen für die Steckvorrichtungen der Leiter der Handapparateschnur ausgerüstet sind, erforderlich, oder mit Rücksicht auf die Steckverbindungen kompliziert ausgebildete Handapparatekörper verwendet worden, die eine wesentliche Verteuerung des Handapparates bewirken. So hat man bei einem bekannten Handapparat, bei dem die Apparateschnur durch einen Kontaktstöpsel an dieWandler des Handapparates angeschlossen wird, ein an der Mikrophonseite des Handapparates liegendes Einsatzstück vorgesehen, das als Aufnahme für den Kontaktstöpsel dient und dieses Einsatzstück mit mit den Kontakten des Stöpsels in Verbindung zu bringenden Federn ausgerüstet, die ihrerseits mit im Aufnahmeraum für das Mikrophon liegenden weiteren Kontaktfedern verschraubt sind.
- Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden und eine Anordnung zu schaffen, bei der Steckverbindungen in Handapparaten unter Verwendung normaler Wandlerkapseln und ohne den Handapparat verteuernde mit Rücksicht auf die Steckverbindung vorzunehmende besondere konstruktive Ausgestaltung des Handapparates so angewandt werden können, daß die Verbindungsstellen leicht zugänglich sind.
- Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß zur Aufnahme der an den Enden der Leiter der Handapparateschnur angeordneten Steckvorrichtungen Teile der Kontaktfedern für die Wandler dienen, die am Boden von in die Hör- bzw. Sprechmuschel einsetzbaren Töpfen, die ihrerseits die Wandler aufnehmen, so angeordnet sind, daß die erwähnten Teile die Böden der Töpfe durchstoßen.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird der angestrebte Zweck in vorteilhafter Weise erreicht. Es können normale mit in Handapparaten üblichen Kontaktfedern in Verbindung zu bringende Wandler verwendet werden. Die die Steckvorrichtungen aufnehmenden Teile der Kontaktfedern lassen sich auf einfache Weise mit diesen ausbilden. Irgendwelche Zwischenglieder sind in der Kontaktverbindung nicht mehr erforderlich. Die Aufnahmen für die Steckverbindungen liegen am Boden der Töpfe, die aus dem Handapparat herausgenommen werden können, nach dem Herausnehmen frei zugänglich, so daß die Steckverbindungen außerhalb des Handapparates hergestellt werden können.
- Es können an den Kontaktfedern durch Ansätze der Federn gebildete Aufnahmen für die Steckvorrichtungen vorgesehen werden, indem derartige Ansätze entsprechend, beispielsweise hülsenförmig, zusammengebogen werden. Außer einem hülsenförmigen Zusammenbiegen ist beispielsweise auch ein flaches oder in anderer Form vorgenommenes Zusammenbiegen möglich. Die Ansätze können als Herausdrückung aus den Federn ausgebildet sein.
- Zweckmäßig werden die Kontaktfedern für die Wandler, die direkt mit den Steckvorrichtungen in Verbindung gebracht werden, in die Wandler aufnehmende, in den Handapparat eingesetzte Töpfe leicht lösbar eingesprengt. Man kann so die Aufnahmen für die Steckvorrichtungen an beliebigen Stellen der Kontaktfedern anordnen, da diese zum Herstellen der Steckverbindung leicht herausgenommen werden und nach Herstellen der Steckverbindung wieder eingesetzt werden können.
- In einfacher Weise lassen sich Aufnahmen für die Steckvorrichtungen so ausbilden, daß Teile der Federn von diese umgreifenden Andruckfedern umgeben werden, welche die Steckverbindung an den Leitern der Handapparateschnur auf die entsprechendenTeile der Federn aufklemmen.
- Es ist in diesem Falle zweckmäßig, die Steckvorrichtung der Leiter der Handapparateschnur flach auszubilden. Die Steckvorrichtungen können mit Raststellen, beispielsweise Schweißwarzen, versehen sein, die mit entsprechenden Gegenraststellen, beispielsweise Ausnehmungen an den Kontaktfedern, zusammenarbeiten und so einen guten Halt bekommen.
- Man kann vorteilhaft die Kontaktfedern mit U-förmigen Ausbiegungen in den Boden der Töpfe einsetzen und durch ein Einsatzstück, das in den U-förmigen Ausbiegungen anliegt und mit abgebogenen Lappen an der Unterseite des jeweiligen Topfes zur Anlage kommt, in den Ausnehmungen halten.
- Ein besonders guter Halt wird dabei erreicht, wenn die abgebogenen Lappen des Einsatzstückes Ausnehmungen der U-förmigen Ausbiegungen der Kontaktfedern durchgreifen.
- Das Einsatzstück kann weiterhin gleichzeitig mit Ansätzen versehen werden, durch welche Führungen für die einzusteckenden Steckvorrichtungen der Leiter der Handapparateschnur gebildet werden.
- In die Herstellung der Steckverbindung vereinfachender Weise können die Steckverbindungen der einzelnen Adern der Handapparateschnur in einem Stecker zusammengefaßt werden.
- Im folgenden sei die Erfindung an Hand des in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, das die Telefonseite eines Handapparates mit in einem Topf eingesetzten Wandler teilweise geschnitten zeigt.
- Der Boden des Topfes zur Aufnahme des Wandlers ist mit 21 bezeichnet. In diesem Boden befindet sich eine Öffnung 22; in welche eine U-förmige Ausbiegung 23 einer Kontaktfeder 24 eingesetzt ist. In die U-förmige Ausbiegung 23 ist ein ebenfalls im wesentlichen U-förmig gebogenes Einsatzstück 25 eingesetzt, von dem Lappen 26 und 27 abgebogen sind, die durch ' Ausnehmungen des Teiles 23 der Kontaktfeder 24 hindurchgreifen und an der Außenseite des Topfbodens anliegen. Auf die Basis 28 der U-förmigen Ausbiegung 23 der Kontaktfeder 24 ist eine U-förmig gebogene Andruckfeder 29 aufgeklemmt. Zwischen dem unteren Schenkel dieser Feder und dem Teil 28 der Kontaktfeder 24 ist ein flach ausgebildetes Steckelement 30 eingesteckt, an das ein Leiter 31 der Handapparateschnur angeschlossen ist. Das Steckelement ist mit einer Schweißwarze 32 versehen, die in eine Aussparung 33 des Teiles 28 der Kontaktfeder 24 eingreift. Zwischen den obenliegenden Schenkeln der Andruckfeder 29 und die Basis 28 der U-förmigen Ausbiegung 23 ist ein ebenfalls flaches Steckelement 34 eingeschoben, das mit einer Schweißwarze 38 in die erwähnte Aussparung 33 der Kontaktfederausbiegung 23 eingreift. Das Steckelement 34 ist dabei durch eine Öffnung 35 der Kontaktfeder und eine gleiche Öffnung des Einsatzstückes 25 hindurchgeführt. Sie ist Anschlußelement einer Gleichrichteranordnung 37, die als Knallschutz dient.
- Dem dargestellten Topf ist selbstverständlich nicht nur die eine Kontaktfeder 24, sondern noch eine zweite in der Darstellung nicht sichtbare Kontaktfeder zugeordnet, die in gleicher Weise ausgebildet und festgelegt sein kann und so zum Anschließen des zweiten Leiters der Handapparateschnur verwendbar ist.
- Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So ist es z. B. möglich, auf das Einsatzstück 25 zu verzichten und seinen Lappen 26 und 27 entsprechende Lappen direkt aus der Ausbiegung 23 der Kontaktfeder herauszudrücken.
Claims (10)
- Patentansprüche: 1. Handapparat für Fernsprechstationen, bei dem die Leiter . der Handapparateschnur über Steckverbindungen mit den elektroakustischen Wandlern des Handapparates in Verbindung gebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der an den Enden der Leiter der Handapparateschnur angeordneten Steckvorrichtungen Teile der Kontaktfedern für die Wandler dienen, die am Boden von in die Hör- bzw. Sprechmuschel einsetzbaren Töpfen, die ihrerseits die Wandler aufnehmen, so. angeordnet sind, daß die erwähnten Teile -die Böden der Töpfe durchstoßen.
- 2. Handapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Steckvorrichtungen an den Leitern der Handapparateschnur aufnehmenden Teile der Kontaktfedern Ansätze an den Federn sind, die vorzugsweise zur Formung der Aufnahmen zusammengebogen sind.
- 3. Handapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Steckvorrichtungen inVerbindung gebrachtenTeile der Kontaktfedern mit U-förmigen Ausbiegungen in entsprechende Öffnungen im Boden des entsprechenden Topfes eingreifen und durch ein Einsatzstück, das in den U-förmigen Ausbiegungen anliegt und mit abgebogenen Lappen an der Unterseite des Topfes zur Anlage gebracht wird, in den Ausnehmungen ge-. halten sind.
- 4. Handapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abgebogenen Lappen Ausnehmungen der U-förmigen Ausbiegungen der Kontaktfedern durchgreifen.
- 5. Handapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück mit Ansätzen versehen ist, durch welche Führungen für die einzusteckenden Steckvorrichtungen der Leiter der Handapparateschnur gebildet werden.
- 6. Handapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Steckvorrichtungen der Leiter der Handapparateschnur in Verbindung gebrachten Teile der Federn von diese Teile umgreifenden Andruckfedern umfaßt sind, welche die Steckverbindungen der Leitern auf die entsprechenden Teile der Federn aufklemmen.
- 7. Handapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckvorrichtungen der Leiter der Handapparateschnur flach ausgebildet sind. B.
- Handapparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckvorrichtungen mit Raststellen (beispielsweise Schweißwarzen) versehen sind, die mit entsprechenden Gegenraststellen (beispielsweise Ausnehmungen) an den Kontaktfedern zusammenarbeiten.
- 9. Handapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen für die Steckvorrichtungen der Leiter der Handapparateschnur von an den Kontaktfedern angeordneten, beispielsweise aus diesen herausgedrückten Ansätzen gebildet werden, die entsprechend, beispielsweise hülsenförmig, zusammengebogen sind.
- 10. Handapparat nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckvorrichtungen der Leiter der Handapparateschnur unterschiedlich dimensioniert sind, um eine Unverwechselbarkeit der Anschlüsse sicherzustellen. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 117 375; USA.-Patentschriften Nr. 1000 795, 2 493 734, 2 200 794; französische Patentschrift Nr. 423 356; schweizerische Patentschrift Nr. 244195.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES72016A DE1195815B (de) | 1961-01-10 | 1961-01-10 | Handapparat fuer Fernsprechstationen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES72016A DE1195815B (de) | 1961-01-10 | 1961-01-10 | Handapparat fuer Fernsprechstationen |
Publications (1)
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| DE1195815B true DE1195815B (de) | 1965-07-01 |
Family
ID=7502899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DES72016A Pending DE1195815B (de) | 1961-01-10 | 1961-01-10 | Handapparat fuer Fernsprechstationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1195815B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298141B (de) * | 1968-06-07 | 1969-06-26 | Nordhausen Veb Fernmeldewerk | Steckkontaktfeder fuer Fernsprechhandapparat |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR423356A (fr) * | 1910-12-06 | 1911-04-14 | Felix Gottschalk | Instruments téléphoniques |
| US1000795A (en) * | 1910-08-11 | 1911-08-15 | Felix Gottschalk | Telephone-transmitter. |
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| CH244195A (de) * | 1943-08-10 | 1946-08-31 | Martin Hans | Vorrichtung mit einem Anschlusskabel, zur Verhütung des Verwindens des Anschlusskabels. |
| US2493734A (en) * | 1945-05-23 | 1950-01-03 | Sonotone Corp | Magnetic insert earphone insertable in the ear of the user |
-
1961
- 1961-01-10 DE DES72016A patent/DE1195815B/de active Pending
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