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DE1195125B - Schraubtrieb - Google Patents

Schraubtrieb

Info

Publication number
DE1195125B
DE1195125B DEI16854A DEI0016854A DE1195125B DE 1195125 B DE1195125 B DE 1195125B DE I16854 A DEI16854 A DE I16854A DE I0016854 A DEI0016854 A DE I0016854A DE 1195125 B DE1195125 B DE 1195125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pinion
helical gear
axis
engagement
teeth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI16854A
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Edward Saari
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Illinois Tool Works Inc
Original Assignee
Illinois Tool Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Illinois Tool Works Inc filed Critical Illinois Tool Works Inc
Priority to DEI16854A priority Critical patent/DE1195125B/de
Publication of DE1195125B publication Critical patent/DE1195125B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/04Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members
    • F16H1/12Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes
    • F16H1/14Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes comprising conical gears only
    • F16H1/145Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes comprising conical gears only with offset axes, e.g. hypoïd gearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Schraubtrieb Die Erfindung bezieht sich auf Getriebe und insbesondere auf solche mit nichtparallelen und sich nicht schneidenden Achsen, die allgemein unter der Bezeichnung Schraubtrieb bekannt sind.
  • Durch die deutsche Patentschrift 1035 998 ist ein Schraubtrieb bekanntgeworden, der ein konisches Schneckenritzel und ein dazugehöriges stimseitig verzahntes Schraubrad aufweist. Die Zähne dieses Ritzels weisen unsymmetrische Eingriffswinkel auf. Dieser bekannte Schraubtrieb eignet sich jedoch nur für größere Übersetzungsverhältnisse.
  • Es ist auch schon ein Getriebe bekanntgeworden, das aus einem stirnseitig verzahnten Tellerrad und einem mit diesem kämmenden zylindrischen Ritzel, dessen Drehachse gegenüber der Mittellinie des Tellerrades versetzt angeordnet ist und dessen Zähne konstante Steigung und unsymmetrische Eingriffswinkel aufweisen. Dieses bekannte Getriebe ist jedoch so ausgebildet, daß sich eine unerwünschte Beschränkung der Abwälzbewegung sowie ungünstige Kräfteverhältnisse beim Abwälzen ergeben. Das liegt daran, daß bei dem bekannten Getriebe für den Eingriffsgrenzwinkel nur eine sogenannte Punktfunktion angegeben ist. Die Berechnungen für diesen Grenzwinkel müssen also, ebenso wie die Berechnungen der Steigung des Ritzels, für jeden einzelnen Punkt der Zahnffanken einzeln durchgeführt werden. Die auf diese Weise erhaltenen Beziehungen gelten in anderen Punkten nur angenähert. Die Wahl des Punktes, für den die Berechnung durchgeführt wird, innerhalb der Zahnflanke ist nun von primärer Bedeutung für eine gute Zahnforin. Bei dem bekannten Getriebe liegt dieser Berechnungspunkt etwa in der Mitte der Zahnffanke, d. h. auf einem mittleren Radius, mitten zwischen der Zahnspitze und der Wurzel des Zahnes.
  • Im übrigen ist das bekannte Getriebe nur für eine Evolventen-Schraubenverzahnung des Zahnritzels offenbart da die Analyse für dieses bekannte Getriebe nicht genügend allgemein durchgeführt wurde.
  • Infolge der ungünstigen Anordnung des Eingriffspunktes bei dem bekannten Getriebe liegt der Grenzeingriffswinkel dort zwischen 35 und 401. Dieser Winkel ist viel zu groß und führt zu hohen Zahnbelastungen.
  • Die Erfindung geht demgemäß von einem Schraubtrieb aus, der aus einem stiniseitig verzahnten Schraubrad und einem damit kämmenden zylindrischen Ritzel mit Zähnen konstanter Steigung besteht, dessen Drehachse gegenüber der Mittellinie des Schraubrades versetzt ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Berechnungspunkt und die Eingriffswinkel so zu wählen, daß sich auch bei einem relativ niedrigen übersetzungsverhältnis und einer größeren Achsversetzung eine besonders feste und gute Verzahnung mit einer niedrigen Zahnflankenbelastung ergibt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Zähne des zylindrischen Ritzels, wie an sich bekannt, unsymmetrische Eingriffswinkel aufweisen, wobei die beiden Eingriffswinkel symmetrisch zu einer Eingriffsgrenzlinie liegen, die durch die Projektion des auf der inneren Hälfte der Zahnfläche liegenden Eingriffspunktes des Ritzels auf den Umfang desselben auf der von der Schraubradachse abgelegenen Seite hindurchgeht und in der Axialebene des Ritzels senkrecht zur Schraubradachse verläuft, wobei ferner die Eingriffsgrenzlinie senkrecht auf einer Geraden steht, die innerhalb der Axialebene des Ritzels durch die genannte Projektion und durch den projizierten Schnitt der Ritzelachse mit der Axialebene des Schraubrades senkrecht zur Ritzelachse verläuft.
  • Während in den Druckschriften, die die vorerwähnten bekannten Getriebe beschreiben, nur sehr spezielle Betrachtungen und demgemäß beschränkt geeignete Berechnungsarten verwendet wurden, wurde, um zur vorstehend angegebenen technischen Lehre zu gelangen, eine wissentlich umfangreichere allgemeine Analyse durchgeführt. Diese Analyse ist so allgemein gehalten, daß sich die Lehre nicht nur auf eine Evolventenform der Zähne des Zahnritzels, sondern auch auf Ritzelzähne mit geraden Flanken anwenden läßt. Die richtige Wahl der Lage des Eingriffspunktes nach der vorstehend gegebenen Lehre erlaubt es, den Eingriffsgrenzwinkel etwa zu 251, in seltenen Fällen zu etwa 301, zu wählen.
  • Die vorgesehene Anordnung des Eingriffspunktes gestattet auch die Wahl größerer Achsabstände, die wiederum eine bessere Schneidwirkung des wie das Zahnritzel ausgebildeten Fräsers bei der Herstellung des Schraubrades ermöglichen, so daß zur Herstellung des Schraubrades keine komplizierten Verforinungsverfahren oder Werkzeugmaschinen benötigt werden.
  • Ferner erfordert der erfindungsgemäße Schraubtrieb einen geringen Einbauraum- und ist schließlich dann besonders geeignet wenn höchste Anforderungen an die Spielfreiheit des Getriebes gestellt werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Dabei zeigt . F i g. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Schraubtrieb und , F i g. 2 eine entsprechende, schematisierte Draufsicht in vergrößertem Maßstab, die einige geometrische Beziehungen zwischen dem Ritzel und dem Schraubrad zeigt.
  • Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Schraubtrieb 10 umfaßt ein Ritzel 12 und ein Schraubrad 14 mit stirnseitiger Verzahnung. Das Ritzel 12 ist auf einer Welle 16, das Schraubrad 14 auf einer Welle 18 befestigt. Das Ritzel 12 ist zylindrisch ausgebildet, und die Wellen 16 und 18 sind rechtwinklig zueinander angeordnet, ohne sich jedoch zu schneiden (genauer gesagt, schneiden sich die Mittelachsen der Zahnräder nicht, während die Durchmesser der Wellen an sich so groß sein könnten, daß sich die Verlängerungen der Wellen teilweise schneiden könnten). Wie man aus den Figuren erkennt, ist die Achse des Ritzels 12 gegenüber der Mittellinie des Schraubrades 14 versetzt. Ganz allgemein ist zu sagen, daß, je niedriger das übersetzungsverhältnis ist, desto näher das Ritzel an der Mittellinie des Schraubrades stehen muß; in jedem Falle ist jedoch das Ritzel nicht übermäßig weit von der Mittellinie abgesetzt; es befindet sich in der Nähe der sogenannten »Hypoid-Stellung«.
  • Es wird zunächst von dem Ritzel ausgegangen, auf das alle Berechnungen bezogen sind. Bei dem vorliegenden Schraubtrieb wird zur Berechnung der Steigung folgende Formel verwendet: In dieser Formel bedeutet L die Steigung, K das Übersetzungsverhältnis, C den Abstand von der Mittellinie des Schraubrades (parallel zur Ritzelachse) bis zum Eingriffspunkt 19 des Getriebes (s. Fig. 2); x stellt den horizontalen Abstand vom Mittelpunkt des Schraubrades bis zum Eingriffspunkt 19 des Schraubrades längs der Ritzelachse dar, während y den Radius des Ritzels bezeichnet.
  • Das Ritzel ist zylindrisch ausgebildet, und seine Zähne weisen eine konstante Steigung auf. Das Profil dieser Zähne ist jedoch unsymmetrisch, insofern sich auf der einen Seite jedes Zahnes ein kleinerer und auf der anderen Seite ein größerer Eingriffswinkel befindet. Der große Eingriffswinkel 23 befindet sich auf der treibenden Flanke 20, während sich der kleinere Eingriffswinkel 25 auf der gegenüberliegenden Flanke 22 befindet. Der kleinere Eingriffswinkel wird zwischen 0 und 201 gewählt, während der größere Eingriffswinkel zwischen 20 und 401 liegen kann. Man beachte, daß die beiden vorstehend beschriebenen Eingriffswinkel bezüglich einer Geraden 24 gemessen wurden, die senkrecht auf der Ritzelachse steht. Andererseits liegt jedoch der insgesamt eingeschlossene Winkel symmetrisch zu einer Geraden 26, die nachstehend als Eingriffsgrenzlinie bezeichnet wird.
  • Wie man sieht, steht diese Eingriffsgrenzlinie 26 senkrecht auf einer Geraden 28, die sich von dem Schnittpunkt 30 der projizierten Ritzelachse mit einer Ebene, die die Schraubradachse umfaßt und senkrecht zur Ritzelachse steht, bis zum Schnittpunkt 32 der Eingriffsgrenzlinie 26 mit dem Umfang des Ritzels 12 erstreckt. Der letztgenannte Schnittpunkt 32 liegt in einer Axialebene des Ritzels, senkrecht zur Achse des Schraubrades.
  • Es läßt sich durch eine ziemlich verwickelte mathematische Ableitung zeigen, daß ein schraubenföriniges Ritzel, dessen Steigung nach der vorstehend genannten Formel berechnet ist und das einen senkrecht zur vorgenannten Geraden 28 liegenden Axialprofilschnitt besitzt, bei seinem Eingriff ebenso wirkt wie ein Ritzel in einem üblichen parallelachsigen Getriebe mit einem Eingriffswinkel Null. Ritzelzähne, deren Eingriffswinkel symmetrisch zu der vorgenannten Eingriffsgrenzlinie liegen und von dieser um einen bestimmten Betrag abweichen, haben auf beiden Seiten die gleiche Eingriffswirkung.
  • Ein Zahn des Schraubrades 14 ist bei 34 dargestellt, dessen radiale Stirnbreite durch die Linie 36 gegeben ist. Der Teilkreis 38 mit dem Radius 40 liegt stets in der inneren Hälfte der Zahnbreite, so daß sich auch der Eingriffspunkt 19 in der inneren Hälfte der Zahnfläche und am Außendurchmesser des Ritzels befindet. Der Eingriffspunkt kann in einem Bereich 21 liegen, der zwischen 10 und 551, gemessen gegenüber der Mittellinie des Schraubrades, liegt (s. F i g. 2).
  • Wie man aus der Zeichnung erkennt, sind die Zähne des Schraubrades in axialer Draufsicht konkav-konvex ausgebildet. Außerdem sind die Zähne so angeordnet, daß bei einer Drehung des Schraubrades in Richtung der konvexen Seite der Zähne die inneren Enden der Zähne vor den äußeren Enden voreilen.
  • Es wurde bereits bemerkt, daß das Ritzel um so näher an der Mittellinie des Schraubrades liegt, je niedriger das übersetzungsverhältnis ist. Es herrschen hier keine starren, unveränderlichen Zusammenhänge, die sich nicht in einem gewissen Ausmaße abändern ließen. Man kann jedoch sagen, daß sich bei der Zusammenstellung einer bestimmten Versetzung sowie bestimmter Durchmesser für das Ritzel und das Schraubrad ein Spiralwinkel für die Zähne des Schraubrades ergeben muß, der unterhalb 45' liegt; dieser Spiralwinkel liegt, wie man aus der Zeichnung erkennt, zwischen einem Radius 42 und einer durch den Schnittpunkt dieses Radius mit dem Teilkreis 38 verlaufenden Tangenten 44 an die Zahnflanke 34.
  • Das Ritzel kann in üblicher Weise hergestellt werden, während das Schraubrad - wenigstens in einigen Fällen - mit einem dem Ritzel ähnlichen Wälzfräser hergestellt werden kann. Bei gewissen übersetzungsverhältnissen ist das Schleifen zwischen dem Ritzel und dem Schraubrad nur ganz schwach, so daß es sich eigentlich mehr um eine Abrollbewegung handelt. In solchen Fällen ist es nicht unbedingt erforderlich und vom Standpunkt der billigen Produktion gesehen, auch nicht wünschenswert, die Schraubräder zu fräsen. Statt dessen kann man ein Schraubrad als Original fräsen und dieses zur Herstellung einer Spritzform verwenden, in der dann weitere Schraubräder hergestellt werden.
  • Wie bereits in der deutschen Patentschrift 1035 998 ausgeführt wurde, erfolgt bei den Schraubtrieben dieser Art eine Linienberührung über die ganze Zahnfläche hinweg. Dabei sind keinerlei Hinterschneidungen erforderlich, und es genügt ein zwischen Schraubrad und Ritzel gebrachter ölfilm, um eine ausgezeichnete Schmierwirkung zu erzielen. Die von der Spitze bis zur Wurzel jedes Zahnes reichende Linienberührung ist stets gleichzeitig bei mehreren Zähnen vorhanden. Dadurch ergibt sich ein gleichmäßiger Lauf ohne Unregelmäßigkeiten und eine außerordentliche Festigkeit des Getriebes. Diese Zahnräder lassen sich leicht ohne toten Gang zusammensetzen, was für viele Anwendungszwecke besonders vorteilhaft ist.
  • Der Durchmesser eines Schraubrades gemäß der Erfindung kann bei gleicher Festigkeit und gleichem übersetzungsverhältnis kleiner gehalten werden als bei den üblichen Kegelradverzahnungen. Die Kraftübertragung zwischen den Zähnen des Ritzels und des Schraubrades ist wesentlich weicher und gewährleistet einen ruhigeren Lauf als bei Kegelrädern.

Claims (1)

  1. Patentanspruch* Schraubtrieb, bestehend aus einem stirnseitig verzahnten Schraubrad und einem damit kämmenden zylindrischen Ritzel mit Zähnen konstanter Steigung, dessen Drehachse gegenüber der Mittellinie des Schraubrades versetzt ist, d a - durch gekennzeichnet, daß Zähne des zylindrischen Ritzels (12), wie an sich bekannt, unsymmetrische Eingriffswinkel(23,25) aufweisen, wobei die beiden Eingriffswinkel symmetrisch zu einer Eingriffsgrenzlinie (26) liegen, die durch Projektion des auf der inneren Hälfte der Zahnfläche liegenden Eingriffspunktes (19) des Ritzels auf den Umfang desselben auf der von der Schraubradachse abgelegenen Seite hindurchgeht und in der Axialebene des Ritzels senkrecht zur Schraubradachse verläuft, wobei ferner die Eingriffsgrenzlinie senkrecht auf einer Geraden (28) steht, die innerhalb der Axialebene des Ritzels durch die genannte Projektion und durch den projizierten Schnitt der Ritzelachse mit der Axialebene. des Schraubrades senkrecht zur Ritzelachse verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 343 104, 820 666, 1035 998; USA.-Patentschriften Nr. 1192 227, 1683 758, 2311006.
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