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DE1195151B - Einrichtung an einer Maschine zur Herstellung von Bricfumschlaegen - Google Patents

Einrichtung an einer Maschine zur Herstellung von Bricfumschlaegen

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Publication number
DE1195151B
DE1195151B DES56258A DES0056258A DE1195151B DE 1195151 B DE1195151 B DE 1195151B DE S56258 A DES56258 A DE S56258A DE S0056258 A DES0056258 A DE S0056258A DE 1195151 B DE1195151 B DE 1195151B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
suction
flap
folding
envelopes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES56258A
Other languages
English (en)
Inventor
Abraham Novick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FL Smithe Machine Co Inc
Original Assignee
FL Smithe Machine Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FL Smithe Machine Co Inc filed Critical FL Smithe Machine Co Inc
Publication of DE1195151B publication Critical patent/DE1195151B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/02Feeding or positioning sheets, blanks or webs
    • B31B70/022Holders for feeding or positioning sheets or webs
    • B31B70/024Rotating holders, e.g. star wheels, drums
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2150/00Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B70/261Folding sheets, blanks or webs involving transversely folding, i.e. along a line perpendicular to the direction of movement

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  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

  • Einrichtung an einer Maschine zur Herstellung von Briefumschlägen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von Briefumschlägen mit einer Einrichtung zum Falten der Boden- und Verschlußklappe teilgefalteter und mit Knicklinien versehener Zuschnitte. Bei der Herstellung von Zigarrentaschen od. dgl., welche aus einer Hülle mit eingeklebten Schläuchen, Falzen oder Stegen bestehen, ist es bekannt, Transporteinrichtungen zu verwenden, die eine rotierende Trommel aufweisen, an der zweimal hintereinander jeweils der nacheilende der zu faltenden Teile an seinem vorderen Rand festgehalten, der voreilende abgehoben und infolge der Fortbewegung der Transporteinrichtung gegen den nacheilenden gefaltet wird.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, unter Verwendung derartiger Transporteinrichtungen die erforderlichen Arbeitsgänge für das Falten der Boden- und Verschlußklappe mit vielfach erhöhter Geschwindigkeit wirksam und verläßlich durchzuführen. Erfindungsgemäß dienen zum Festhalten und Führen der Zuschnitte Saugeinrichtungen auf der Transporteinrichtung, welche die Zuschnitte zunächst am vorderen Rand der Grundfläche während der Faltung der vorauseilenden Bodenklappe und hierauf am vorderen Rand der nacheilenden Verschlußklappe zum Falten der Grundfläche halten. Die Saugeinrichtungen zum ordnung emäßen Festesg halten der Zuschnitte sind so gesteuert, daß die Perioden in ihrer Wirksamkeit sich überlappen; insbesondere bleiben die Saugeinrichtungen so lange wirksam, bis die vorauseilende Klappe vollständig gefaltet ist. Gemäß der weiteren Erfindung ist eine Trommel mit Saugöffnungen züm Festhalten des nacheilenden der zu faltenden Teile in der Nähe der Knicklinie vorgesehen. Ferner sind Ablenknüttel zum Abgeben des vorauseilenden Teiles von der Trommel zur Einleitung des Faltorgans und ein mit der Trommel zusammenarbeitendes Preßorgan zum Erfassen, vollständigen Falten und Niederpressen des abgehobenen Teiles vorhanden. Zum Beenden der Faltung kann erfindungsgemäß auch eine zweite Trommel dienen, die Saugeinrichtungen zur Erfassung und zum Transport des Briefumschlages aufweist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sicb aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der schematischen Zeichnungen.
  • F i g. 1 ist eine teilgeschnittene Seitenansicht einer für den praktischen Einsatz besonders vorteilhaften Ausführungsforrn für einen Falt- und Ablagemechanismus nach der Erfindung; der Schnitt läuft längs der Linie 1-1 der F i g. 3; F i g. 2 ist eine geschnittene Teilansicht längs der Linie 2-2 der F i g. 3; F i g. 3 zeigt teilweise einen Grundriß des Mechanismus nach F i g. 1, F i g. 4 ist eine Teilansicht der F i g. 1 in größerem Maßstab, wobei einzelne Teile geschnitten dargestellt sind, und zeigt den Ablauf des Faltvorganges für die Grundplatte; F i g. 5 zeigt eine ähnliche Ansicht wie F i g. 4. bei fortgeschrittenem Faltvorgang; Fig. 6 zeigt ein teilgeschnittenes Detail einer Blasdüse, die während des Faltvorganges der gummierten Klappe verwendet wird; Fig. 7 zeigt das Ende des Faltvorganges der Grundklappe; Fig. 8 zeigt eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4, wobei der Faltvorgang der Grundklappe beendet und der Faltvorgang für die gummierte Klappe im Gange ist; F i g. 9 zeigt eine Teilansicht des geschlitzten Trägers mit einem Briefumschlag in einem der Schlitze; F i g. 10 zeigt eine teilweise geschnittene Teilansicht des in F i g. 11 dargestellten Ventilmechanismus, wobei der Schnitt längs der Linie 10-10 der F i g. 11 läuft; F i g. 11 ist eine teilgeschnittene Seitenansicht des in F i g. 10 dargestellten Ventilmechanismus; der Schnitt läuft längs der Linie 11-11 der F i g. 10; F i g. 12 ist eine längs der Linie 12-12 von F i g. 3 geschnittene Ansicht in Pfeilrichtung gesehen; F i g. 13 ist eine längs der Linie 13-13 von F i g. 3 geschnittene Ansicht in Pfeilrichtung gesehen; F i g. 14 ist eine längs der Linie 14-14 der F i g. 15 geschnittene Ansicht in Pfeilrichtung gesehen und zeigt eine Ausführungsform einer Saugtrommel, die relativ verstellbare Segmente für die Verarbeitung von Umschlagblättern verschiedener Größe aufweist; F i g. 15 ist eine Vorderansicht der Saugtrommel nach F i g. 14; F i g. 16 zeigt teilgeschnitten ein Detail der Blaseinrichtung, die in der Trommel nach den F i g. 14 und 15 verwendet ist; F i g. 17 ist eine der F i g. 4 ähnliche Ansicht einer abgewandelten Form der Anordnung nach der Erfindung, wobei statt der Blaseinrichtung mechanische Mittel zum Abheben der Grundfläche des Briefumschlages verwendet sind; F i g. 18 und 19 zeigen aufeinanderfolgende Bearbeitungsvorgänge bei der Einrichtung nach F i g. 17; F i g. 20 zeigt einen teilweisen Aufriß in teilgeschnittener Darstellung der Anordnung nach den F i g. 14 bis 19; F i g. 21 zeigt in teilgeschnittener Darstellung in Seitenansicht eine weitere Abwandlung der Anordnung; der Schnitt läuft längs der Linie 21-21 der F 1 g. 24; F i g. 22 ist eine Teilansicht in Pfeilrichtung, geschnitten längs der Linie 22-22 der F i g. 21; F i g. 23 zeigt das Profil eines Führungs- und Antriebsrades für den Riemen, der in der Anordnung nach F i g. 21 verwendet ist; F i g. 24 ist eine Teilansicht des Mechanismus der in F i g. 21 dargestellt ist, gesehen in Pfeilrichtung längs der Linie 24-24 der F i g. 21; F i g. 25 ist eine zusammenfassende und stark schematisierte Darstellung des in den F i g. 21 bis 24 gezeigten Mechanismus.
  • Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 13 enthält die übliche starre und stionäre Rahmenanordnung, in der verschiedene Bauteile in üblicher Weise montiert sind. Teile dieses Rahmens sind in der Zeichnung dargestellt und werden später noch beschrieben. Die Anordnung nach der Erfindung ist zur Verarbeitung von einzelnen Umschlagblättern bestimmt, die die Lage des Blattes 10 an der linken Seite der F i g. 3 erreicht haben. Das Blatt enthält eine Grundfläche 12, die durch senkrechte Knicklinien 14 und 16 von einer vorauseilenden Grundklappe 18 und einer nacheilenden gummierten Klappe 20 getrennt sind. Die Klappe 20 ist längs ihres Randes mit einer nicht dargestellten Guinmierung für den späteren Verschluß des Briefumschlages versehen. Die Seitenklappen 24 sind bereits früher längs der Linien 26 gefaltet worden und liegen nunmehr über der Grundfläche 12. Die vorauseilenden Ränder der Seitenklappen 24 sind mit einer nassen Gummierung 28 versehen, mit deren Hilfe die Grundklappe 18 an die Seitenklappen 24 angeklebt wird, wenn der Faltvorgang der Grundklappe mit dem Anpressen an Grundfläche und Seitenklappen beendet ist. Das Falten und Anpressen der Grundklappe 18 ist der erste wesentliche Arbeitsgang, der von der dargestellten Anordnung vorgenommen wird. Der zweite wesentliche Arbeitsgang ist die relative Faltung von Grundfläche 1L2 und gummierter Klappe 20. Der dritte und abschließende wesentliche Arbeitsgang ist die Ablage der fertigen Briefumschläge in einem ausgerichteten Stapel mit sehr hoher Ablagegeschwindigkeit.
  • Nach vorausgehenden Arbeitsgängen, die nicht dargestellt sind, werden die Umschlagblätter in bestimmter räumlicher und zeitlicher Aufeinanderfolge mit sehr hoher Geschwindigkeit von einem Rollenpaar 30 einer Trommel 32 zugeführt, die sie mit der gleichen Geschwindigkeit weiterbefördert. Die Umschlagblätter erreichen dann die in F i g. 3 angedeutete Lage. Die Rollen 30 sind sehr schmal ausgeführt und erfassen nur einen schmalen Randbreich der Umschlagblätter, um eine Berührung der gummierten Stellen 28 zu vermeiden. Die dargestellte Trommel 32 ist für eine Arbeitsweise bestimmt, bei der in dem gleichen Zeitraum, in dem die Trommel eine Umdrehung vollendet, vier Briefumschläge fertiggestellt werden. Selbstverständlich kann auch ein anderes Verhältnis zwischen Rotations- und Produktionsgeschwindigkeit vorteilhaft sein, beispielsweise 1 :3. Der Umfang der Trommel ist daher ein Vielfaches der Abstände, in denen die Umschläge in je einem Zyklus der Maschine der Trommel zugeführt werden. Ein Zyklus umfaßt dabei die Zeit, die zwischen der Ankunft aufeinanderfolgender Umschläge an irgendeinem betrachteten Punkt der Maschine vergeht. Die Arbeitsvorgänge, die von der Trommel ausgeführt werden, werden so oft wiederholt, wie Maschinenzyklen in die Zeit einer einzigen Umdrehung der Trommel fallen. Jedes Umschlagblatt wird nur von einem dieser Mechanismen bearbeitet. Es folgt daraus, daß jeder an der Trommel angebrachte Mechanismus bei einer vollen Umdrehung der Trommel nur einmal in Tätigkeit tritt.
  • Die Trommel 32 weist, wie in der Zeichnung dargestellt, vier Reihen von Saugöffnungen 34 auf, die dazu bestimmt sind, den vorauseilenden Rand der unteren Seite der Grundfläche des Umschlages in der Nähe der Knicklinie 14 zu erfassen, sowie vier Reihen von Saugöffnungen 36, die dazu bestimmt sind, den vorauseilenden Rand der unteren Seite der gummierten Klappe nahe der Knicklinie 16 zu erfassen, wie in F i g. 5 dargestellt. Zur Ausübung und Steuerung des Unterdruckes an den Saugöffnungen 34 und 36 sind geeignete Mittel vorgesehen, die später noch näher erläutert werden.
  • Jedes Umschlagblatt wird über eine Platte 38 durch zusammenwirkende schmale Zuführungsrollen 40 geführt, die sich an die Trommel direkt oder unter Zwischenschaltung der ungummierten Ränder des Umschlages anlegen, wobei die Ankunftzeit so bestimmt ist, daß der vorauseilende Rand der Grundfläche 12 die Saugöffnungen der Reihe 34 überdeckt, wie aus F i g. 1 bzw. 4 ersichtlich. Die Saugöffnungen 34 werden zur selben Zeit oder knapp davor unter Unterdruck gesetzt, wenn sie die zur Erfassung der Umschlagblätter geeigneten Stellen in der Nähe der Rollen 40 erreichen.
  • Zur selben Zeit wird der vorauseilende Rand der Grundklappe 18 von einem Saugsegment bzw. einem Saugrohr 42 erfaßt, das derart rotiert, daß seine Saugöffnungen im wesentlichen tangential zur Oberfläche der Trommel 32 und mit gleicher peripherer Geschwindigkeit umläuft. Das Segment 42 hat einen so kleinen Radius, daß es während jedes Zyklus der Maschine zwei vollständige Umläufe macht. Da demnach nur während jedes zweiten Umlaufes das Segment 42 einen Arbeitsgang ausführt, kann man den Unterdruck am Segment 42 derart steuern, daß er nur während der Umläufe ausgeübt wird, bei denen das Segment den vorauseilenden Rand einer Grundklappe18 erfaßt. Dieser Augenblick ist in den F i g. 1 und 4 dargestellt. Das Segment 42 hebt dann die Klappe 18 von der Trommel 32 ab, wodurch der Faltvorgang der Grundklappe längs der Knicklinie 14 eingeleitet wird, und führt den Faltvorgang weiter, bis die Maschinenteile und das Umschlagblatt in der gestrichelt bei 42a und 18a in Fig. 4 dargestellten Lage sind. In diesem Moment wird der Unterdruck im Segment42 aufgehoben, so daß dieses die Grundklappe 18 freigibt.
  • Die Grundplatte18 sucht nun, wie aus Fig. 5 ersichtlich, nach vom und oben zu springen. Sie wird von einer Druckrolle (auch in Fig. 3 erkennbar) erfaßt, die den Faltvorgang fortsetzt und hierauf die Grundklappe 18 gegen die Grundfläche 12 und gegen die nassen, gummierten Stellen der Seitenklappen 24 preßt.
  • Es ist einleuchtend, daß es einen kritischen Punkt gibt, über den die Grundklappe 18 vom Segment 42 hinweggeführt werden muß, wenn die Faltung längs der Knicklinie 14 vor sich gehen soll. Würde die Klappe 18 nur ein kurzes Stück von der Trommel abgehoben und dann freigegeben, so kann es einfach auf die Trommel zurückfallen und in flacher Lage in den Spalt zwischen Druckrolle 44 und Trommel 32 laufen. Wird sie etwas mehr angehoben, jedoch nicht über den kritischen Punkt geführt, so würde eine Faltung weder an der gewünschten Stelle noch in der gewünschten Weise entstehen.
  • Die Rolle 44 hat wie das Segment 42 einen kleinen Radius. Die beiden Radien haben einen wesentlichen Einfluß auf den Ort des kritischen Punktes und bestimmen die Fähigkeit des Segmentes, die Grundklappe in verhältnismäßig kurzer Zeit über den kritischen Punkt zu führen. Da die Rolle 44 einen solch kleinen Radius hat, wird die Grundklappe rasch weiter von der Trommel abgehoben, als der Abstand der Achse der Rolle 44 beträgt, so daß sie richtig von der Rolle erfaßt werden kann und von dieser nicht fehlerhaft gefaltet wird. In F i g. 5 ist die Klappe 18 in dem Moment dargestellt, da sie von der Rolle 44 erfaßt wird. In einer derartigen Stellung der Klappe 18 wird sie richtig gefaltet und in den Spalt zwischen Trommel und Rolle geführt.
  • Von Bedeutung für einen erfolgreichen Faltvorgang ist ferner auch, daß das Saugglied 42 ein bloßes Segment und nicht ein ganzer Zylinder ist. Die segmentartige Form des Sauggliedes 42 läßt dem Umschlagblatt Platz, längs der Knicklinie 14 gefaltet zu werden und sich nicht bloß um eine zylindrische Fläche zu wickeln.
  • In F i g. 7 ist das Blatt in den Spalt zwischen der Rolle 44 eingetreten, und es läuft nun der Preßvorgang ab. In diesem Moment ist ein Saugeffekt in den Öffnungen 34 nicht mehr erforderlich, und der Unterdruck kann abgeschaltet werden. Dies ist ein wesentlicher Bearbeitungsschritt, der die Faltung der Grundfläche 12 auf die gummierte Klappe 20 vorbereitet und ermöglicht.
  • Knapp vor Erreichen der in F i g. 8 dargestellten Lage werden die Saugöffnungen 36 unter Unterdruck gesetzt, um den vorauseilenden Rand der gummierten Klappe 20 in der Nähe der Knicklinie 16 fest an der Trommel 32 zu halten. Kurze Zeit danach wird der Blasdüse 46, die in der Trommel 32 knapp vor den Sau-Öffnungen 36 angeordnet ist, Preßluft zugeführt. Dadurch wird die Grundfläche 12 des Umschlagblattes von der Trommel 32 abgehoben, wie in F i g. 8 dargestellt. Unter dauernder weiterer Zufuhr von Preßluft läuft das Umschlagblatt mit der Trommel so iange weiter, bis es eine zweite Trommel 48 in der durch 10 a angedeuteten Stellung in F i g. 1 erreicht. Die, Trommel 48 erfaßt die Grundfläche des Blattes und setzt die Faltung längs der Knicklinie 16 fort, wenn es den zwischen den Trommeln 32 und 48 gebildeten Spalt erreicht. In F i g. 5 ist dargestellt, wie ein vorauslaufendes Blatt 10 b in den Spalt eingetreten ist. Damit wird die Herstellung des Briefumschlages abgeschlossen, und es ist nur noch er--wrderlich, die fertigen Umschläge ordnungsgemäß ausgerichtet abzulegen.
  • Die Trommel 32 hat sowohl in axialer als auch in Umfangsrichtung eine im wesentlichen geschlossene Oberfläche. Dies trifft für die Trommel 48 nicht zu. Sie ist jedoch so geformt, daß sie imstande ist, das Umschlagblatt zu erfassen und zusammenzupressen und die Weiterbeförderung von der Trommel 32 zu übernehmen. Die Trommel 48 kann aus drei axial versetzten Scheiben 50 (F i g. 3 und 5) bestehen, die auf einer Achse 52 befestigt sind, sowie aus zwei diametral gegenüberliegenden Saug- und Druckstükken 54. Die Trommel 48 nimmt bei jeder Umdrehung zwei Umschläge auf und gibt zwei Umschläge weiter, weshalb zwei Saug- und Druckstücke 54 vorgesehen sind.
  • Im wesentlichen in dem Moment, der in F i g. 5 dargestellt ist, wird der Unterdruck für die Saugöffnungen 36 abgeschaltet und Luft von Atmosphärendruck eingelassen, während zur selben Zeit die Saugöffnungen 56 des Stückes 54, das gegen das Blatt 10 b gepreßt dargestellt ist, unter Unterdruck gesetzt werden. Dadurch erreicht man mit Sicherheit, daß der Briefumschlag aus dem Spalt zwischen den beiden Trommeln nicht längs der Trommel 32, sondem längs der Trommel 48 herausgeführt wird. Der Umschlac, läuft durch die Saugwirkung zwischen der Trommel 48 und festen konkaven Führungsgliedern 58, die eine mit der Trommel 48 koaxiale Oberfläche haben und über eine beträchtliche Bogenlänge in unmittelbarer Nähe der Scheiben 50 der Trommel angeordnet sind.
  • Außer den Führungsgliedern 58 sind noch mit Federn vorgespannte Rollen 60 und 62 vorgesehen, die mit den beiden äußeren Scheiben 50 der Trommel 48 so zusammenarbeiten, daß der Briefumschlag mit der gleichen konstanten Geschwindigkeit weitergeführt wird, mit der er durch die Rollen 30 und die Trommel 32 weiterbefördert wurde. Sobald der Briefumschlag den Einlauf der Rollen 62 erreicht, wird der Unterdruck in den Saugöffnungen 56 abgeschaltet und Luft von Atmosphärendruck eingelassen.
  • Eine geschlitzte rotierende Transporteinrichtung 64 (F i g. 1 und 3) läuft im wesentlichen tangential zur Trommel 48, wobei der Tangentialpunkt über dem Tangentialpunkt der Rollen 62 liegt. Wie dargestellt, ist die Achse 66, die einen Teil der geschlitzten Transporteinrichtung bildet und die übrigen Teile trägt und antreibt, wesentlich über der Horizontalebene der Achse 52 gelagert, auf der die Trommel 48 befestigt ist. Die Achse der Lager 68 jedoch, von denen die Rollen 62 getragen werden, ist in der Horizontalebene der Achse 52 liegend dargestellt. Bei dieser Anordnung treten die Briefumschläge vertikal aus dem Spalt zwischen Trommel 48 und Rollen 62 aus, während die geschlitzte Transporteinrichtung so angeordnet ist, daß ihre Schlitze die nacheinander zugeführten Briefumschläge aufnehmen.
  • Die geschlitzte Transporteinrichtung 64 besieht aus einer Antriebsachse 66 und drei darauf befestigten geschlitzten Scheiben 70. Wie dargestellt, weist jede Scheibe zehn Schlitze 71 auf, so daß bei jeder Umdrehung zehn Umschläge aufgenommen und abgelegt werden. Die Achse 66 wird mit solcher Geschwindigkeit angetrieben, daß auf zehn Arbeitszyklen der Maschine eine Umdrehung der Transporteinrichtung kommt. Durch einander entsprechende Schlitze in den Scheiben werden zehn Taschen gebildet, die durch die Umdrehung der Transporteinrichtung jeweils in die zur Aufnahme eines Briefumschlages geeignete Stellung gelangen, wenn der Briefumschlag von der Trommel 48 und den Rollen 62 angeliefert wird. Jeder Briefumschlag wird mit hoher Geschwindigkeit in eine Tasche getrieben, jedoch von den Wänden der gekrümmten Schlitze, die die Tasche formen, immer mehr abgebremst. Jeder Schlitz ist in Form eines Spiralsegmentes ausgebildet, so daß es eine allmählich steigende Bremswirkung auf den in die Tasche eintretenden Briefumschlag ausübt. Jeder Umschlag wird ün wesentlichen ganz in die Schlitze hineingetrieben, doch ist es nicht erforderlich, daß dieser Vorgang präzise und gleichartig abläuft, da Unregelmäßigkeiten ih dieser Hinsicht die ordentliche Ablage der Umschläge nicht stören. Jeder fertige Briefumschlag 10b tritt in die Tasche, wie es in F i g. 9 gezeigt ist, mit seiner oberen Kante an der Verbindung von Grundfläche und gummierter Klappe ein. Daher kann der freie Rand der gummierten Klappe nicht wieder zurückgebogen oder zerknittert werden.
  • In einer Sekante zur Transporteinrichtung64 ist eine ortsfeste Ablageplatte72 angeordnet, und zwar vorzugsweise horizontal. Sie ist an der Aufnahmeseite derart geschlitzt, daß die Ränder der Scheiben 70 an der abwärts laufenden Seite der Transporteinrichtung 64 in diese Schlitze eintreten können. Durch ihre Anordnung ist sie imstande, die vorauseilenden Kanten jedes Briefumschlages zu erfassen, den Umschlag festzuhalten und aus den Taschen der Transporteinrichtung 64 herauszudrücken, wenn diese ihren Umlauf fortsetzt. Dabei wird der Briefumschlag durch Reibungskraft von der Transporteinrichtung 64 weiterhin nach abwärts gedrückt, so daß seine Vorderkante völlig gegen die Platte 72 gedrückt wird. Jeder Umschlag hat demnach nach Austritt aus der Transporteinrichtung die gleiche Lage wie die vorhergehenden. In dem Maße, wie Briefumschläge nachgeliefert werden, wird der Stapel auf der Platte jeweils um die Dicke eines Briefumschlages von der Transporteinrichtung 64 vorwärts geschoben.
  • Damit ist die Arbeitsweise der in den F i g. 1 bis 13 dargestellten Einrichtung im wesentlichen beschrieben. Im Interesse der übersichtlichkeit wurden bisher Einzelheiten der Steuereinrichtung für die Saugeinrichtung für die Saug- und Blasorgane nicht behandelt und sollen im folgenden näher erläutert werden.
  • Das Saugsegment 42 ist auf einer Hohlachse (F i g. 3 und 12) befestigt und mit deren Innenraum verbunden. Diese Hohlachse 74 ist in einem stationären Rahmenteil 76 drehbar gelagert, der auch die Antriebsachse 78 der Trommel 32 trägt. Die Achse 78 treibt über geeignete, nicht dargestellte Getriebe die Achse 74 mit achtfacher Geschwindigkeit an, um die peripheren Geschwindigkeiten des Segmentes 42 und der Trommel 32 einander anzugleichen.
  • An dem Rahmenteil 76 ist ferner eine ortsfeste Ringkammer 80 vorgesehen, die die Hohlachse 74 umgibt und mit deren Innenraum durch öffnungen 82 in Verbindung steht (vgl. F i g. 3, 12 und 13). Mit Hilfe eines biegsamen Schlauches 84 wird intermittierend das Segment 42 über die Ringkammer 80 und die Hohlachse 74 unter Unterdruck gesetzt. Der biegsame Schlauch 84 ist über einen Nippel 86 geschoben, der durch ein ortsfestes Ventilteil 88 gesteckt ist. Das Ventilteil 88 hat im wesentlichen Halbkreisform. Es liegt in einem kontinuierlich rotierenden Ventilteil 90, das synchron mit der Achse 78 angetrieben ist. Das Ventilteil 88 greift in einen Kanal 92 ein, der am Umfang des Ventilteiles 90 vorgesehen ist, und weist eine Gabel 94 auf, die zur Verhinderung einer Verdrehung des Ventilteiles 88 einen festen Bolzen 95 umfaßt.
  • Ein zweiter biegsamer Schlauch 96 ist unmittelbar mit einer nicht dargestellten Unterdruckkammer verbunden und am anderen Ende auf einen zweiten Nippel 98 geschoben, der ebenfalls durch das Ventilteil 88 gesteckt ist. Da die Achse 78 in jedem Arbeitszyklus der Maschine eine Viertelumdrehung zurücklegt, entspricht jeder Quadrant des Ventilteiles 90 einem kompletten Zyklus. Jeder Quadrant ist mit einer Ausnehmung 100 versehen, um eine Verbindung zwischen den Nippeln 86 und 98 herzustellen und damit das Segment 42 unter Unterdruck zu setzen, sobald die Grundklappe 18 die in den F i g. 4 und 12 ausgezogen dargestellte Stellung erreicht, um die Grundklappe an ihrem vorauseilenden Rand zu erfassen. Auf die Ausnehmung 100 folgt ein Kanal 102, der mit dem äußeren Raum in Verbindung steht und den Zutritt atmosphärischer Luft zu dem Segment 42 gestattet, so daß es das Umschlagblatt freigibt, wenn dieses die in F i g. 4 gestrichelt dargestellte Lage 42 a erreicht. Aus F i g. 13 ergibt sich unmittelbar, daß der Nippel 86 mit dem Unterdruckraum für etwas mehr als ein Viertel eines Arbeitszyklus verbunden ist, während das Segment für den Rest eines Zyklus, d. h. für etwas weniger als eineinhalb seiner Umdrehungen, keine Saugwirkung ausübt.
  • Bei der Beschreibung der Verbindungsleitungen zu den Saugöffnungen 34 und 36 und dem Blasorgan 46 werden zur Vermeidung von Irrtümern Zusatzbuchstaben verwendet, und zwar der Buchstabe x bezüglich der Saugöffnungen 34, der Buchstabe y bezüglich des Blasorgans 46 und der Buchstabe z bezüglich der Saugöffnungen 36.
  • Ein rotierendes Ventilteil 104 (F i g. 1, 3, 10 und 11), das den Steuereinrichtungen für die Saugöffnungen 34 und 36 und die Blasorgane 46 gemeinsam ist, wird von der Achse 78 getragen und angetrieben, so daß eine Vierumdrehung des Ventilteiles einem vollen Arbeitszyklus der Maschine entspricht. Das Ventilteil weist drei am Umfang angeordnete Kanäle 104 x, 104y und 104z auf, in denen halbkreisfönnige Ventilteile 106x, 106y und 106z gelagert sind. Diese Ventilteile sind mit Gabeln 108x, 108y und 108z versehen, die einen festen Bolzen 110 umfassen und eine Verdrehung der Ventilteile verhindern. Die festen Ventilteile 106 x und 106z (F ig. 10 und 11) sind durch Rohre oder Schläuche 112x und 112z, die in diesen Ventilteilen enden, mit der Unterdruckkammer verbunden. Das ortsfeste Ventilteil 106y steht über ein Rohr 112y mit einer Preßluftquelle in Verbindung.
  • Das Rohr 112x endet in einer Ausnehmung 114x des Ventilteiles 106x. Das gleiche gilt analog für die Rohre 112y, 112z und die Ventilteile106y, 106z mit den Ausnehmungen 114 y, 114 z. Ferner weisen die Ventilteile Kanäle116x, 116y und 116z auf (F i g. 11), die die Verbindung mit dem Außenraum herstellen. Das Ventilteill04 ist mit vier Kanälen 118 x versehen, die hintereinander die Ausnehmungen 114 x und die Kanäle 116x einmal in je vier Arbeitszyklen passieren. Ferner weist das Ventilteil 104 vier Kanäle 118 y sowie vier Kanäle 118 z auf, die jeweils die Kanäle 114y und 116y bzw. 114z und 116z einmal in je vier Zyklen passieren. Jeder der Kanäle 118x ist über eine axiale Bohrung 120 im Ventilteil 104 mit einem biegsamen Schlauch 112 x und dadurch über eine weitere Bohrung 124 x der Trommel 32 mit einer Reihe von Saugöffnungen 34 verbunden. Analoge Verbindungen bestehen von den Kanälen 118y über Bohrungen 120y, einen biegsamen Schlauch 122y, Bohrungen 124y zu den Blasorganen 46 und von den Kanälen 118z über Bohrungen 120z mit einer Reihe von Saugöffnungen 36.
  • Die Ausnehmungen 114 x, 114 y und 114 z sowie die Kanäle 116x, 116y und 116z sind derart angeordnet, daß die Saugöffnungen 34 und 36 und die Blasorgane 46 in der bereits beschriebenen Weise betätigt werden.
  • Die Einrichtung zur Steuerung der Saugöffnungen 56 des Saug- und Druckstückes 54 der Trommel 48 ist in den F i g. 1, 2 und 3 dargestellt. Ein ortsfestes Ventilteil 126 ruht in einem Kanal 128, der am Umfang eines auf der Achse 52 rotierenden Ventilteiles 130 angeordnet ist. Das Ventilteil 126 ist mit einer Gabel 132 versehen, die zum Verhindern einer Verdrehung einen ortsfesten Bolzen 134 umfaßt. Ein Rohr oder Schlauch 136 ist unmittelbar mit der nicht dargestellten Unterdruckkammer verbunden und endet in einer Ausnehmung 137 des Ventilteiles 126. Das rotierende Ventilteil 130 enthält zwei diametral gegenüberliegende Kanäle 138, die an der Ausnehmung 137 vorbeilaufen und dann hinter dem Ventilteil 126 eine Verbindung mit dem Außenraum. herstellen. Durch eine Bohrung 140 und ein Rohr 142 ist jeder Kanal 138 mit einer Bohrung 143 in einem der Saug- und Druckstücke 54 und dadurch mit den Saugöffnungen 56 verbunden. Die Saugöffnungen beider Saugstücke werden daher aufeinanderfolgend unter Unterdruck gesetzt bzw. mit dem Außenraum verbunden. Die Rohre 142 sind um etwa 180' um die Achse 52 herumgeführt, so daß der Kanal 138 des Ventilteiles 130 die Saugöffnungen 56 dann in Tätigkeit setzt, wenn diese in der unteren Hälfte ihres Umlaufes sind, während der Kanal 138 gerade die obere Hälfte seines Umlaufes zurücklegt. In jeder Reihe von Saugöffnungen 56 tritt die Saugwirkung für etwa eine halbe Umdrehung der Trommel 48 ein.
  • Die Einrichtung nach den F i g. 14 bis 16 ist im wesentlichen gleich der Einrichtung nach den F i g. 1 bis 13, jedoch ist statt der Trommel 32 eine Trommel 140 vorgesehen, die aus Segmenten besteht. Diese Segmente sind längs des Umfanges der Trommel verstellbar, um die Herstellung von Briefumschlägen verschiedener Höhe zu ermöglichen. Wenn die Reihen der Saugöffnungen 34 und 36 bei der früher beschriebenen Anordnung einen festen Abstand voneinander haben und jeweils den vordersten Rand der Grundfläche 12 bzw. der gummierten Klappe 20 erfassen sollen, wird die Maschine im wesentlichen nur Briefumschläge einer bestimmten Höhe herstellen können. Eine gewisse Freizügigkeit ist dadurch gegeben, daß es nicht absolut erforderlich ist, den äußersten vorderen Rand der Umschlagteile zu erfassen, doch werden auf diese Weise optimale Bedingungen erzielt.
  • Gemäß den F i g. 14 und 15 besteht die Trommel 140 aus vier identischen Segmenten 142 und vier identischen Segmenten 144, die jeweils aufeinanderfolgend angeordnet sind.
  • Jedes Segment 142 trägt eine Reihe 34 a von Saugöffnungen am rückwärtigen Rand, und jedes Segment 144 trägt ein Blasorgan 46a an seinem vorderen Rand, unmittelbar gefolgt von einer Reihe von Saugöffnungen 36a. Die Segmente 142 sind mit Tragarmen 146 verbunden, die in einer gemeinsamen, auf der Achse 78 a befestigten Nabe 148 zusammenlaufen. Zwei der Segmente 144 sind auf Tragarmen 150 angeordnet, die miteinander durch ein Nabenseg:ment 152 verbunden sind. Die anderen beiden Segmente 144 sind auf ähnlichen Armen 154 angebracht, die an einem weiteren Nabensegment 156 zusammen laufen. Die beiden Nabensegmente werden durch Kopfschrauben 158 auf die Achse 78 a zusammengepreßt. Der Schaft jeder Schraube 158 läuft frei durch ein Nabensegment 152 und tritt in ein Gewinde am Nabensegment 156 ein. Wenn eine Relativverstellung erwünscht ist, werden die Schrauben 158 teilweise gelöst, die Segmente 144 mit Bezug auf die Segmente 142 neu eingestellt und danach die Schrauben 158 wieder angezogen. Jedes Segment 144 hat an seinem rückwärtigen Ende eine Paßausnehmung 160, in die ein entsprechender Fortsatz 162 an den Sektoren 142 eintritt.
  • In der in den F i g. 14 und 15 dargestellten Einstellung ist die Trommel zur Herstellung von Umschlägen minimaler Höhe geeignet. Jedes Blasorgan 46 a endigt in einem Block 164, der mit dem zugehörigen Segment 144 in einer Tasche verbunden ist, die durch Fortsätze 163 am vorderen Rand des Segments gebildet wird. Soll die Maschine für die Herstellung von Briefumschlägen größerer Höhe eingestellt werden, wird der Block 164 abgenommen und durch einen anderen mit größerer Breite ersetzt. Der verbreiterte Teil des Blockes muß nicht durchbohrt sein, da es nicht darum geht, die Leistungsfähigkeit des Blasorgans zu erhöhen, sondern die Ausbildung eines Spaltes in dem Bereich zu verhindern, wo die Rolle 44 die Grundklappe auf die Grundfläche 12 und die gummierten Seitenklappen preßt.
  • Zu der Maschine gehört ein Satz von Blasorganen mit Blöcken 164 in abgestuften Breiten, die sich mehr und mehr in den Bereich 164a erstrecken, der in Fig. 16 durch eine gestrichelte Linie umgrenzt ist.
  • Die Anordnungen nach den F i g. 17 bis 20 haben einen im wesentlichen ähnlichen Aufbau, jedoch sind die Blasorgane durch mechanische Druckstifte ersetzt, die die Grundfläche des Briefumschlages von der Trommel abheben. Statt der Blasorgane sind massive Blöcke 166 eingesetzt, und ein rotierendes mechanisches übergabeglied ist zur Führung des vorauseilenden Randes der Grundfläche des Briefumschlages vorgesehen, so daß dieser in eine Lage kommt, wo er von der zweiten Trommel richtig erfaßt werden kann. Ferner ist auch die zweite Trommel ohne Saugmittel ausgebildet.
  • Die Trommel 32b besteht aus Segmenten 142b und 144 b, die den Segmenten 142 und 144 der F i g. 14 und 15 entsprechen und in gleicher Weise verstellbar sind. Die Segmente weisen wieder Sangöffnungen 34b und 36 auf, die in analoger Weise, wie vorstehend beschrieben, gesteuert werden. Die Steuereinrichtung für die Blasorgane fällt selbstverständlich weg.
  • Jedes der Segmente 142 b trägt ein Paar von Druckstiften 168, die an einer geeigneten Stelle des Trommelumlaufes die vorauseilende Kante des Umschlagblattes von der Trommel 32b abheben (F i g. 17), sowie Betätigungsmittel hierfür. Die Stifte 168 sind in radialen Bohrungen verschiebbar gelagert, die in den Umfangsteilen der Segmente 142 b vorgesehen sind. Die Betätigungsmittel umfassen eine formschlüssige Gelenkführung aus dem U-Teil 170 und einem Hebel 172, der auf einer Achse 174 drehbar gelagert ist. Der Hebel trägt eine Rolle 178, die auf einer ortsfesten Führungsbahn 180 läuft und durch die Kraft einer Feder 182 gegen die Bahn gepreßt wird. Die Feder umfaßt den Achsbolzen des Hebels 176 und ist mit ihren Enden zwischen das Segment 142 b und den Hebel 176 eingespannt.
  • Die Führungsbahn 180 ist im wesentlichen kreisförmig, und ihr Radius ist derart bemessen, daß die Stifte 168 normalerweise nicht aus der Oberfläche der Trommel 132 austreten. An einer Stelle des Umfanges ist die Führungsbahn jedoch mit einem Nocken 182 versehen, der den Vorschub der Stifte aus der Trommeloberfläche verursacht. Dadurch wird die Grundfläche des Umschlages - wie in F i g. 17 dargestellt - von der Trommel abgehoben.
  • Die Stifte 168 führen den Umschlagbogen 12c mit der gefalteten Grundklappe 18 c nicht über den kritischen Punkt. 1-Eerfür dient vielmehr ein mechanisches übergabeglied 168, das die vorauseilende Kante des Umschlagbogens über den Raum zwischen den Trommeln 32b und 38b führt. Das übergabeglied 184 hat im wesentlichen den gleichen Radius wie die Trommel 48b und besteht aus zweiarmigen Teilen 185, die in gleicher Lage nebeneinander auf einer Achse 186 befestigt sind und gegen den Uhrzeigersinn mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Trommel 48 (ein Umlauf in zwei Maschinenzyklen) angetrieben werden. Die Umfangsteile 185a laufen daher mit etwa der gleichen Geschwindigkeit wie die Umschlagblätter. Jedes der Glieder 185 hat etwa S-Fonn. Ihr Umlauf ist so abgestimmt, daß sie dem von der Trommel abgehobenen Umschlagblatt eine Aufnahmeöffnung zukehren, wie in F i g. 17 dargestellt. Der vordere Rand des Umschlages tritt in diese Öffnung ein und rutscht auf den Umfangsteilen 185a nach vom. Dabei wird die Grundfläche des Umschlages immer mehr um die Knicklinie 16a gefaltet, bis die Teile 185a das Blatt wieder freigeben. In diesem Zeitpunkt hat das Blatt den kritischen Punkt überschritten und kann, von der Trommel48b erfaßt, endgültig längs der Knicklinie gefaltet und in der beabsichtigten Weise zusammengepreßt werden.
  • Die Trommel 48 b weist keine kombinierten Saug-und Druckstücke, sondern nur massive Druckstücke 54 b auf, ist jedoch im übrigen von der gleichen Konstruktion wie die früher behandelte Trommel 48. Um die übergabe der Umgchläge von der Trommel 32 b an die Trommel 48b sicherzustellen, sind in den Segmenten 144 b weitere Druckstifte 188 vorgesehen, die die Umschläge in den Spalt zwischen der Trommel 48 b und federnd dagegen gepreßten Rollen 190 drücken. Die Druckstifte 188 sind wiederum in radialen Bohrungen in den Segmenten 144 b verschiebbar gelagert.
  • Der Betätigungsmechanismus für die Druckstifte 188 ist sehr ähnlich dem der Druckstifte 168. Für jeden Stift 188 ist wieder eine fonnschlüssige Gelenkführung vorgesehen, die aus einem U-Stück 192 und einem Betätigungshebel 194 besteht. Die Hebcl 194 sind je Satz auf einer Achse 196 befestigt, die in dem Segment 144 b gelagert ist. Auf jedem Hebel 198 ist eine Rolle 200 gelagert, die auf einer ortsfesten Führungsbahn 202 läuft. Die Bahn 202 ist im wesentlichen kreisförmig und von solchem Radius, daß die Stifte 188 normalerweise nicht aus der Oberfläche der Trommel herausragen, wie in F i g. 17 ersichtlich. Es ist jedoch an der Führungsbahn ein einzelner Nocken 204 vorgesehen, der dazu dient, im richtigen Zeit# punkt die Betätigung des Druckstiftes 188 in der in F i g. 19 dargestellten Weise vorzunehmen. Die Rückführung des Druckstiftes 188 erfolgt wiederum durch eine Feder.
  • Die Stifte 168 können, wenn nötig, durch die Umfangsfläche der Trommel 48b durchtreten. Da sie nicht den axial versetzten Scheiben 42b (Fig.20) gegenüberstehen und auch nicht mit den Druckstücken54b in Phase sind, können sich keine Störungen ergeben. Sowohl die Stifte 168 und die später betätigten Stifte 188 sind auch so angeordnet, daß sie an den federnd gelagerten Rollen 190 vorbeilaufen.
  • Wie im Zusammenhang mit den F i g. 1 bis 13 beschrieben, ist wieder eine Reihe von Druckrollen 60 b und 62b vorgesehen, die im Zusammenwirken mit der Trommel 48 b die fertigen Briefumschläge in eine geschlitzte Transporteinrichtung treiben.
  • Mit Ausnahme der oben beschriebenen Teile kann die gesamte Maschine nach den F i g. 17 bis 20, analog der nach den F i g. 14 und 15 abgewandelt, gemäß den F i g. 1 bis 13 aufgebaut sein. Demzufolge wurden übereinstimmende Maschinenteile mit dem Zusatz b und übereinstimmende Teile des Unischlagblattes mit dem Zusatz c versehen. Eine in weitere Einzelheiten gehende Beschreibung erscheint dabei nicht erforderlich.
  • In den F i g. 21 bis 25 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Trommel 32 c entspricht der Trommel 32 b der F i g. 17 bis 20. Demzufolge werden übereinstimmende Teile mit dem Zusatz d versehen und müssen nicht näher beschrieben werden.
  • Die übergabeeinrichtung 184 d nach F i g. 25 ist die gleiche wie die Einrichtung 184. Die Trommel 48 d und die zugeordneten Führungsmittel sind jedoch beträchtlich geändert worden.
  • In einem seitlichen Rahmenteil 210 ist eine Achse 52 d gelagert und wird über ein Kettenrad 212, das auf der Achse befestigt ist, angetrieben. Die Trommel 48 d besteht unter anderem aus einem Paar von Scheiben 214, die auf der Achse 52 d verstellbar mittels Schrauben 216 befestigt sind. Die Scheiben weisen Schlitze auf, in denen Druckstücke 218 liegen. Die Außenflächen der Druckstücke sind mit gleichem Radius wie die Scheiben 214 ausgebildet, doch sind die Druckstücke unabhängig von den Scheiben montiert, so daß diese axial gegenüber den Druckstücken verstellt werden können. Die Druckstücke 218 sind auf einem Paar von Blöcken 220 befestigt, die mit Hilfe von Schrauben222 einstellbar auf die Achse 52 d montiert sind.
  • Die Blöcke 220 (vgl. F i g. 22) sind mit Schlitzen 221 versehen, die die Enden der Druckstücke 218 aufnehmen. Es ist Vorsorge getroffen, daß die Auswärtsbewegung der Druckstücke begrenzt und eine bestimmte Einwärtsbewegung ermöglicht wird. Jeder Block 220 weist für jedes Druckstück 218 einen Augenbolzen 224 auf. Durch das Auge ist ein Stift 226 geführt, der mit seinem dünneren Endteil in das zugehörige Druckstück 218 eingesetzt ist. über den Stift 226 ist eine Druckfeder 228 geschoben, die sich gegen den Augenbolzen und eine Beilagscheibe 230 abstützt. Die zu einem einzelnen Druckstück gehörenden Federn dienen dazu, das Druckstück von der Achse 52 c nach auswärts zu drücken. Das untere Ende des Stiftes 226 ist mit einem Gewinde versehen, auf das eine Mutter 232 geschraubt ist, um die Auswärtsbewegung des Druckstückes 218 zu begrenzen.
  • In der Mitte zwischen den Scheiben 214 ist ein Doppeltragarm 234 mittels einer Schraube 236 auf der Achse 52d einstellbar befestigt. Der Tragarm nimmt zwei Preß- und Führungsschuhe238 auf, die den Druckstücken 218 unmittelbar folgen. In den Tragarmen 234 sind Stifte 240 befestigt, die in Schlitze 242 der Schuhe 238 eingreifen, um deren Auswärtsbewegung zu begrenzen. In Bohrungen des Tragarmes 234 sind Druckfedern 244 eingesetzt, die sich an den vorderen und rückwärtigen Rand der Schuhe 238 anlegen und diese nach auswärts drücken.
  • Zum Zwecke der Führung und des Transportes der Briefumschläge im Zusammenwirken mit den Scheiben 214 von der Trommel 32 d an den Ablagemechanismus 68 d sind schmale angetriebene Riemen 246 vorgesehen. An einem Träger 248 sind Lagerstifte 250 und 254 befestigt, auf denen Führungsrollen 252 bzw. 256 gelagert sind. Ferner sind an dem Träger 248 Führungsdrähte 258 angeordnet, die die Stifte 168 d beim Abheben der Umschläge von der Trommel 32 d und bei der Weiterführung zur Trommel 48 d und zu den Riemen 246 unterstützen. Die Riemen 246 sind noch auf weitere Führungsrollen 260, 262 und 264 und auf eine Antriebsriemenscheibe 266 aufgelegt. Der Träger 248 und die Führungsrollen für den Riemen 246 sind sämtlich im Rahmen der Maschine einstellbar montiert. Die Antriebsriemenscheibe 266 ist mit Hilfe von Schrauben 267 auf einer Antriebsachse 268 einstellbar befestigt, die in festen Rahmenteilen 270 gelagert ist. Auf der Achse 272 ist ein Kettenrad 274 befestigt, das mittels einer Kette 276 mit dem Kettenrad 212 auf der Achse 52d verbunden ist. Ferner trägt die Achse 272 ein Kettenrad 278, das über eine Kette 280 und ein Kettenrad 282 die Achse 268 antreibt.
  • Zahnzahl und Umfang der Kettenräder sind so bemessen, daß die Riemen 246 mit der gleichen Geschwindigkeit laufen wie der Umfang der Trommel 48 d. Dadurch erreicht man die richtige Lage und zeitliche Aufeinanderfolge der Briefumschläge bei der Anlieferung an die Transporteinrichtung 48 d. Vorteilhaft wirkt sich dabei der große Umschlingungswinkel der Riemen an den Antriebsscheiben 266 aus, der durch die Führungsrollen 262 erzwungen wird.
  • Wie in den F i g. 21 und 25 gezeigt, ist die Achse 66d unterhalb der Achse 52d gelagert, damit die Ablageplatte 72d zur Erleichterung der Bedienung der Maschine niedriger als die Platte 72 nach F i g. 1 angeordnet sein kann. Im übrigen ist die Wirkungsweise der Transporteinrichtung 68 d die gleiche geblieben. Die Briefumschläge verlassen den Umfang der Trommel 48 d längs eines Weges, der tangential zu dieser Trommel ist, jedoch in die Schlitze des Trägers 68 d hineinführt.
  • Die Ausbildung der Transporteinrichtung aus mehreren geschlitzten Scheiben ist nur als Beispiel zu werten und wurde der Einfachheit halber der Beschreibung zugrunde gelegt. Ebenso könnte der Träger aus einzelnen Armen bestehen, die für sich auf einer gemeinsamen Nabe oder Achse befestigt sind und deren Zwischenräume die Schlitze bilden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung an einer Maschine zum Herstellen von Briefumschlägen zum Falten der Boden- und Verschlußklappe teilgefälteter und mit Knicklinien versehener Zuschnitte unter Verwendung von Transporteinrichtungen, vorzugsweise einer rotierenden Trommel, an der zweimal hintereinander jeweils der nacheilende der zu faltenden Teile an seinem vorderen Rand festgehalten, der voreilende abgehoben und infolge der Fortbewegung der Transporteinrichtung gegen den nacheilenden gefaltet wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß zum Festhalten und Führen der Zuschnitte (10) Saugeinrichtungen (34,36) auf der Transporteinrichtung (32) dienen, welche die Zuschnitte (10) zunächst am vorderen Rand der Grundfläche (12) während der Faltung der vorauseilenden Bodenklappe (18) und hierauf am vorderen Rand der nacheilenden Verschlußklappe (20) zur Faltung der Grundfläche (12) halten.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtungen (34, 36) zum ordnungsgemäßen Festhalten der Papierzuschnitte (10) so gesteuert sind, daß die Perioden ihrer Wirksamkeit sich überlappen. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtungen (34, 36) zum Festhalten der Grundfläche det Zuschnitte (10) so lange wirksam bleiben, bis die vorauseilende Klappe (18) vollständig gefaltet ist. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 zur relativen Faltung der Grundfläche (12) und einer Klappe (18) eines Zuschnittes (10), gekennzeichnet durch eine Saugtromniel (32) mit Saugöffnungen (36) zum Festhalten des nacheilenden der zu faltenden Teile in der Nähe der Knicklinie (16), Ablenkmittel (42) zum Abheben des vorauseilenden Teiles (18) von der Trommel (32) zur Einleitung des Faltvorganges und ein mit der Trommel zusammenarbeitendes Preßorgan (44) zum Erfassen, vollständigen Falten und Niederpressen des abgehobenen Teiles. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugtrommel (32) einen solchen Durchmesser hat, daß sie auf Grund ihrer mit der Papiergeschwindigkeit übereinstimmenden Umfangsgeschwindigkeit eine volle Umdrehung während der Zeit mehrerer Arbeitszyklen der Maschine ausführt, wobei so viele Saugeinrichtungen (34) vorhanden sind, wie Arbeitszyklen in einen Umlauf der Trommel (32) fallen. 6. Einrichtung nach. den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ablenken des vorauseilenden Teiles (18) -des Zuschnittes (10) und Abheben von der Trommel (32) pneumatische Organe dienen. 7. Eiärichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das pneumatische Organ aus'einern. rotierenden Saugglied (42) besteht, das so gesteuert wird, daß es den vorderen Rand des:vorauseilenden Teiles (18) erfaßt und wieder freigibt, sobald der vordere Rand des Blattes - sich-. dem rotierenden Preßorgan (44) nähert. 8.,Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn eichnet, daß das rotierende Saugglied (42) derart esteuert ist, daß es die von ihm erfaßte Klappe (18) um einen bestimmten Winkel und.1iber einen kritischen Punkt hinaus fahet und hierauf freigibt,-und daß eine an der Trommel laufende Preßrolle (44) vorgesehen ist, die das vorgdfaltete Blatt erfaßt, die Faltung vollendet und did Klappe (18) auf gummierte Ränder (28) der Seiteinklappen (24) des Umschlages klebt. . 9. Einriatung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekemmeichnet, daß das rotierende Saugglied (42) mehrere vollständige Umläufe während jedes Arbeiiszyklus der Maschine ausführt und dei Unterdruck nur dann wirksam wird, wenn eine zu erfassende Klappe (18) unter dem Saugglfed (42) durchläuft. 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß, die Preßrolle (44) und das Saugglied (42) gegenüber -der Trommel (32) einen verhältnismäßig kleinen. Durchmesser aufweisen ' , so daß die Faltung im wesentlichen Üach einer-halben Umdrehung des Sauggliedes (42)-über den kritischen Punkt hinweggeführt ist. 11. Einrichtung nachden Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffnungen (34) der Trommel (32) in Intervallen periodisch wirksam sind, die der Länge des Papiervorschubes in einem einzelnen Arbeitszyklus entsprechen. 12. Einridhtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (32) weitere Säugöffnungen (36) aufweist, die den vorderen Rand der gummierten Klappe (18) eines Zuschnittes (1V) nahe der Knicklinie (14) erfassen und das Blatt (10) weitertransportieren, und daß die Tron:m#el (32) Organe (46) zum Abheben der Grundfläche,(12) des Umschlages von der Trommel (32) =t Einleitung des weiteren. Faltvorganges besitzt, der von rotierenden, mit der Trommel (32) zusammenarbeitenden Preßmitteln (48) zu Ende geführt wird. 13. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Saugöffilungen (34, 36) in Form von Reihen angeordnet sind. 14. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gruppen von Saugreihen - (34, 36) in getrennten Segmenten der Trommel (140) angeordnet sind, deren relative Lage zur Änderung des Abstandes der Saugreihen einstellbar ist (F i g. 14 bis 16). 15. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Reihe von Saugöffnungen (34, 36) ein eigenes Trommelsegment vorgesehen ist und daß die Segmente für die jeweils analog wirkenden Reihen von Saugöffnungen (34, 36) mechanisch starr zusammengefaßt sind, so dag sie als Ganzes gegen die Segmente für die anderen Gruppen von Saugöffnungen verstellt werden können. 16. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß als Organ zum Abhehen der Grundfläche (1-2) von der Trommel (32) Blasdüsen (46) dienen; die vor den zugeordneten Saugeinrichtungen (36) in der Trommel (32) angeordnet sind. 17. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch -gekennzeichnet, daß zum Abheben der Grundfläche (12) von der Trommel (32) Druckstifte (168) od. dgl. dienen. 18. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beenden der Faltung eine zweite Trommel (48) dient, die Saugeinrichtungen (56) zur Erfassung und zum Transport des Briefumschlages#(10) aufweist, wobei der übergang des Transportes vön der ersten zur zweiten Trommel durch eine Steuerung (126, 128, 130, 132, 1343 136) der Saugeinrichtung (56) bestimmt ist. 19. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 18 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Trom.# meln (32, 48) unter Berücksichtigung der mit der Papiergeschwindigkeit übereinstimmenden Umfangsgeschwindigkeit einen solchen Durchmesser aufweisen, daß sie eine volle Umdrehung in der Zeit mehrerer Zyklen der Maschine ausführen, wobei die Ablenk- (42) und Saugmittel'(36,56) in Intervallen, deren Abstände den Maschinenzyklen entsprechen, betätigt werden. 20. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Trommel (48) aus axial versetzten Scheiben (50) und an ihnen axial erstreckten kombinierten >Saug- und Druckstücken (56) besteht, wobei gegebenenfalls mechanische Ablenkmittel (168) an der ersten Trommel (32) so angeordnet sind, daß sie durch die Zwischenräume der Scheiben (50) und der Saug- und Druckstücke #56) der zweiten Trommel (48) laufen. 21. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Beenden der Faltung vorgesehene zweite Trommel (48d) mit Druckstücken und Preßschuhen (218) ausgerüstet ist, die unter Federkraft stehen (F i g. 21 bis 25). 22. Einrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Trommel (48d) auf Rollen (260, 262, 264) gelagerte Riemen (246) zusammenarbeiten, die sich längs einer bestimmten Strecke des Trommelumfanges an diese anlegen. 23. Einrichtung nach den Ansprüchen 21 und 22, gekennzeichnet durch mechanische Druckstifte (168d), die die fertiggefalteten Briefumschläge in den Spalt zwischen der zweiten Trommel (48 d) und den Riemen (246) andrücken. 24. Einrichtung nach den Ansprüchen 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß für den Riemen (246) eigene Antriebsscheiben (266) vorgesehen sind, die ihm eine der Umfangsgeschwindigkeit der zweiten Trommel (48 d) entsprechende Geschwindigkeit geben. 25. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine rotierende übergabeeinrichtung (84), die den vorderen Rand (14) der abgehobenen Grundfläche des Zuschnittes (10) erfaßt, von der Saugtrommel (32) wegführt und den Zuschnitt (10) freigibt, sobald der vordere Rand der gummierten Klappe (18) sich der Preßeinrichtung nähert (F i g. 17). 26. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein übergabeglied (184) mit einer Anzahl von Aufnahmeöffnungen versehen ist, die nahe der Oberfläche der beiden Trommeln (32 b, 48 b) vorbeilaufen und deren Bewegung so abgestimmt ist, daß sie jeweils bei Eintreffen eines Umschlages zu seiner Aufnahme bereitstehen. 27. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das übergabeglied (184) aus etwa S-förinigen Armen (185) besteht, die axial versetzt auf einer Achse angeordnet sind. 28. Einrichtung an einer Maschine zum Herstellen von Briefumschlägen u. dgl., insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 27, zur Ablage der Briefumschläge nach der Faltung von Seiten-, Boden- und Verschlußklappe, dadurch gekennzeichnet, daß eine rotierende Transporteinrichtung (64) mit vom Umfang aus in Rotationsrichtung gekrümmten Schlitzen (71) vorgesehen ist, die die von der Maschine gelieferten Briefumschläge unter Abbremsung aufnimmt, auf einem bogenförinigen Weg fördert und mit der vorderen Kante auf einer im wesentlichen horizontalen Ablageplatte (72) stapelt, die in einer Sekante zur Transporteinrichtung (64) angeordnet ist. 29. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (64) unter Berücksichtigung der Anzahl der durch die Schlitze (71) gebildeten Taschen eine solche Drehzahl im Verhältnis zur Drehzahl der Trommel (48) aufweist, daß in jedem Arbeitszyklus der Maschine eine Tasche zur Aufnahme eines Briefumschlages bereitsteht. 30. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (64) aus axial versetzten Scheiben (70) besteht. 31. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß mit der zweiten Trommel (48) mindestens eine Führungsrolle (62) zusammenarbeitet, die für den richtigen Einwurf der Umschläge in die Taschen der Transporteinrichtung (64) sorgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 538 709, 619 423, 679 676, 831496; USA.-Patentschrift Nr. 2 730 934.
DES56258A 1956-12-21 1957-12-14 Einrichtung an einer Maschine zur Herstellung von Bricfumschlaegen Pending DE1195151B (de)

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DES56258A Pending DE1195151B (de) 1956-12-21 1957-12-14 Einrichtung an einer Maschine zur Herstellung von Bricfumschlaegen

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DE (1) DE1195151B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291980B (de) * 1967-08-17 1969-04-03 Winkler Duennebier Kg Masch Vorrichtung zum Falten der Verschlussklappe von Briefumschlaegen od. dgl. aus Papierod. dgl. in Maschinen zum Herstellen derselben

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DE538709C (de) * 1929-07-06 1932-04-05 Alfred Winkler Walzenfaltmaschine
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DE679676C (de) * 1937-03-07 1939-08-11 Fischer & Krecke G M B H Flachbeutelmaschine
DE831496C (de) * 1949-11-19 1952-02-14 Kurt Duennebier Verfahren und Maschine zur Fertigung von Briefumschlaegen
US2730934A (en) * 1952-01-08 1956-01-17 Meulen Leonard Van Der Machine for manufacturing bags

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