[go: up one dir, main page]

DE1195095B - Daempfungsvorrichtung zum Abbremsen von Werkzeug- bzw. Revolverschlitten an Werkzeugmaschinen - Google Patents

Daempfungsvorrichtung zum Abbremsen von Werkzeug- bzw. Revolverschlitten an Werkzeugmaschinen

Info

Publication number
DE1195095B
DE1195095B DEJ19616A DEJ0019616A DE1195095B DE 1195095 B DE1195095 B DE 1195095B DE J19616 A DEJ19616 A DE J19616A DE J0019616 A DEJ0019616 A DE J0019616A DE 1195095 B DE1195095 B DE 1195095B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
braking
piston
braking piston
spring
turret
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ19616A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Foell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Original Assignee
Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky filed Critical Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Priority to DEJ19616A priority Critical patent/DE1195095B/de
Priority to GB1022462A priority patent/GB956514A/en
Publication of DE1195095B publication Critical patent/DE1195095B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/48Arrangements for providing different damping effects at different parts of the stroke
    • F16F9/49Stops limiting fluid passage, e.g. hydraulic stops or elastomeric elements inside the cylinder which contribute to changes in fluid damping
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/008Cushioning the abutting movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • B23Q5/341Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission cam-operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/10Feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/18Feeding other members supporting tools also feeding working spindles supports
    • B23Q2705/182Feeding other members supporting tools also feeding working spindles supports in lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Dämpfungsvorrichtung zum Abbremsen von Werkzeug- bzw. Revolverschlitten an Werkzeugmaschinen Um bei einer Änderung der Bewegungsrichtung beschleunigt bewegter Werkzeugschlitten an Werkzeugmaschinen eine schädliche Stoßwirkung zu vermeiden, ist es bereits bekannt, die Schlitten mit Hilfe hydraulischer Dämpfungsvorrichtungen abzubremsen.
  • Diese Dämpfungsvorrichtungen weisen einen ein geschlossenes Hydrauliksystem enthaltenden Lagerkörper auf, in dessen Zylinderraum ein vom Schlitten beaufschlagbarer Abbremskolben angeordnet ist, der entgegen der Wirkung einer Vorholfeder durch den Schlitten zurückbewegbar ist und dabei das Hydraulikmedium durch eine Drossel in einen Vorratsraum drückt. Hierbei wird ein vom Zylinderraum zum Vorratsraum führendes Ventil geschlossen, das sich bei Vorbewegen des Abbremskolbens unter der Wirkung der Vorholfeder wieder öffnet.
  • Das bei diesen bekannten Vorrichtungen verwendete Ventil muß bei dem speziellen Aufbau dieser Vorrichtungen als Kugelrückschlagventil ausgelegt sein. Ventile dieser Art sind jedoch außerordentlich funktionsträge, und es wurde festgestellt, daß derartige Dämpfungsvorrichtungen bei verhältnismäßig langsam und über größere Strecken bewegten Arbeitsschlitten einwandfrei arbeiten, jedoch auf Grund der Funktionsweise der Kugelrückschlagventile nicht zum Abbremsen von Maschinenschlitten geeignet sind, die rasche und kurze Arbeitsbewegungen ausführen, wie es beispielsweise bei Revolverschlitten zutrifft, die zur Umschaltung ihres Revolverkopfes in Bruchteilen einer Sekunde ihre Umschaltbewegung ausführen.
  • Durch die Erfindung sollen derartige Dämpfungsvorrichtungen so verbessert werden, daß ihre Verwendung zum Abbremsen schnellbewegter Werkzeug-bzw. Revolverschlitten möglich wird.
  • Erfindungsgemäß läßt sich dies dadurch erreichen, daß das Ventil eine in der Zylinderumfangswand angeordnete Ventilöffnung aufweist, die mit einer Steuerkante des Abbremskolbens zusammenwirkt, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß nach einer Rückbewegung des Abbremskolbens die Ventilöffnung geöffnet ist. Bei dieser Konstruktion weist somit das vorhandene Ventil ein zusätzlich bewegtes Teil nicht mehr auf, vielmehr bildet der Abbremskolben selbst das Ventilglied, das somit die erforderliche Geschwindigkeit mit der der Fluß des Hydraulikmediums bzw. das Ventil geöffnet und geschlossen werden soll, vom Schlitten selbst erteilt bekommt. Hierdurch ergibt sich zwangläufig eine sichere Funktion des Ventils im Zusammenhang mit der Dämpfungsbewegung des Abbremskolbens.
  • In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß bereits Bremsvorrichtungen zum Stande der Technik gehören, bei denen der Abbremskolben in der Zylinderumfangswand vorgesehene Ventilöffnungen beim Verschieben des Kolbens verschließt. Bei diesen Konstruktionen dienen jedoch die Ventilöffnungen zum Abfluß des bei der Kolbenbetätigung verdrängten Hydraulikmediums, die beim Vorbeifahren des Kolbens kurzzeitig geschlossen und von diesem anschließend wieder freigegeben werden. Es erfolgt dadurch in jeder Bewegungsrichtung des Kolbens eine Kolbenbremsung. Eine selbsttätige Rückstellung des Kolbens in seine Bereitschaftsstellung durch eine Druckfeder ist somit bei diesen Abbremsvorrichtungen nicht zu erreichen.
  • Im Zusammenhang mit der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn in der Abbremsvorrichtung ein Anschlagglied vorgesehen ist, das durch eine Gegenfeder entgegen der Bremsrichtung des Abbremskolbens gegen einen stationären Anschlag angepreßt ist und auf das der Abbremskolben nach einem vorbestimmten Weg auftrifft. Bei einer zu schwachen oder irrtümlich falsch eingestellten Drossel wird somit ein Auflaufen des Abbremskolbens auf einen Festanschlag und dadurch eine Beschädigung der Vorrichtung vermieden, wobei trotzdem der Werkzeug-bzw. Revolverschlitten zurBremsung abgefangen wird: Es ist möglich, die zum Transport des Abbremskolbens in seine Ausgangs- bzw. Bereitschaftslage erforderliche Vorholfeder im Lagerkörper so anzuordnen, daß diese auf eine Stirnfläche des Abbremskolbens wirkt. Um jedoch die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihren Maßen möglichst klein zu halten und trotzdem eine genügend lange Vorholfeder im Lagerkörper unterbringen zu können, ergibt sich eine günstige Konstruktion, wenn die Vorholfeder im Innern des Abbremskolbens vorgesehen ist und sich mit einem Ende gegen den Abbremskolben und sich mit dem anderen Ende gegen das Anschlagglied abstützt. Der Abbremskolben sowie das Anschlagglied können direkt im Lagerkörper verschiebbar angeordnet sein.
  • Eine zweckmäßige Konstruktion ergibt sich jedoch, wenn der Lagerkörper, eine in Bewegungsrichtung des AbbremskoIbens angeordnete Ausnehmung aufweist, an deren einem Ende eine Führungsbuchse für den Abbremskolben und an deren anderem Ende ein Gegenlager für die Gegenfeder angeordnet ist, das mit einer Führungsbuchse für das Anschlagglied versehen sein kann.
  • Durch diese Ausführungsform ist im Lagergehäuse lediglich eine durchgehende Bohrung vorzusehen, und sämtliche für den Zu- bzw. Abfluß des Öles erforderlichen Räume 'können in verhältnismäßig einfacher Weise in den Führungsbuchsen angeordnet werden. Außerdem können durch die Ausbildung jederzeit, bei eventuell schadhaft bzw. undicht gewordenen Lagerungen des Abbremskolbens, die Führungsbuchsen gegen neu angefertigte Buchsen ausgewechselt werden, ohne irgendwelche Veränderungen am Lagerkörper vornehmen zu müssen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise aufgebrochene Vorderansicht auf einen Revolverschlitten mit Antriebselementen, wobei auf der rechten Seite im Abstand von diesem die erfindungsgemäße Revolverschlitten-Abbremsvorrichtung angeordnet ist, F i g. 2 einen Teillängsschnitt durch die erfindungsgemäße Revolverschlitten-Abbremsvorrichtung in vergrößerter Darstellung in Ausgangsstellung, F i g. 3 einen Teillängsschnitt gemäß F i g. 2 in Endstellung, F i g. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der F i g. 6, F i g. 5 einen Teilquerschnitt nach Linie 5-5 der Fig.2, F i g. 6 einen Teilquerschnitt nach Linie 6-6 der F i g. 2, F i g. 7 einen Teilquerschnitt nach Linie 7-7 der Fig.2.
  • Nach F i g. 1 ist ein als Ganzes mit 10 bezeichneter Revolverschlitten mit einem Revolverkopf 12 auf einer Schlittenführung 13 eines Maschinenbettes 14 verschiebbar angeordnet. Der Schlittenvorschub erfolgt über einen Rollenhebel 15, der von einer Kurvenscheibe 16 gesteuert wird. Der Rollenhebel wirkt dabei auf eine längsverschiebbare Schalthülse 17, durch die ein Zahnsegmenthebel 18 verschwenkt wird, der in eine Zahnstange 19 des Revolverschlittens eingreift.
  • Um die verschiedenen im Revolverkopf angeordneten Werkzeuge in Arbeitsstellung bringen zu können, ist eine schnelle Rückbewegung des gesamten Revolverschlittens in seine Ausgangslage erforderlich, und dies wird durch die Schalthülse 17 erreicht. Diese wird zu diesem Zweck über ein Zahnrad 20 angetrieben, und der Segmenthebel wird dabei über eine in einer Umfangskurvenbahn 21 geführte Rolle 22 in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Durch die rasche Rückbewegung des Revolverschlittens bzw. die anschließende Vorbewegung desselben, was zur Revolverkopfumschaltung notwendig ist, wird es erforderlich, die sehr stark beschleunigte Masse des Revolverschlittens nach dem Rückhub in seiner rückwärtigen Stellung abzufangen. Zu diesem Zweck ist, gemäß F i g. 1, auf dem Maschinenbett 14 auf der rechten Seite im Abstand vom Revolverschlitten 10 eine erfindungsgemäße hydraulische Revolverschlitten-Abbremsvorrichtung fest angeordnet, die einen Abbremskolben 23 aufweist, der mit einem Anschlagstück 24 des Schlittens zusammenwirkt, und die als Ganzes mit 25 bezeichnet ist. Diese Vorrichtung soll an Hand der F i g. 2 bis 7 des näheren beschrieben werden.
  • Der Abbremskolben 23 ist gemäß F i g. 2, 3 und 4 in einer im Lagerkörper 28 gelagerten vorderen Flanschbuchse 29 und in einer im Abstand von dieser angeordneten Führungsbuchse 30 verschiebbar angeordnet. Um dabei den Abbremskolben nach jeder Abbremsung des Revolverschlittens selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückzubewegen, weist dieser eine Ausnehmung auf, in der eine Vorholfeder 32 angeordnet ist, die sich gegen einen weiter unten näher beschriebenen Stößel 33 abstützt. Die Ausgangslage ist durch einen Anschlagbund 35 am Abbremskolben festgelegt, der in unbelastetem Zustand gegen eine Schulter 37 der vorderen Flanschbuchse anliegt. Die Länge des Abbremskolbens ist so bemessen, daß sich dessen Endstück in Ausgangsstellung in . einem Ringraum 39 der Führungsbuchse 30 befindet, der über eine Ausnehmung 40 mit einem ÖI-vorratsraum 42 verbunden ist. Auch der durch den Abstand der Flanschbuchse 29 von der Führungsbuchse 30 gebildete Abstandsraum 44 steht über einen Kanal 45 mit dem Vorratsbehälter in Verbindung. Letzterer ist mittels eines Abschlußdeckels 46 abgedeckt, der, gemäß F i g. 6, einen Entlüftungskanal 47 aufweist. Der Kolben ist in den genannten Buchsen dichtschiebend angeordnet, und außerdem ist, um Lecköl zu vermeiden, in der Flanschbuchse 29 ein Dichtring 50 vorgesehen. Damit beim Abfangen des Revolverschlittens die Schulter 35 des Abbremskolbens, beispielsweise durch eine falsche Einstellung der Vorrichtung, was weiter unten noch näher erklärt wird, nicht auf einen Festanschlag, in diesem Falle auf die Führungsbuchse aufschlägt, ist, gemäß F i g. 2 und 4, der schon oben erwähnte Stößel 33 vorgesehen, der unmittelbar hinter der Führungsbuchse axial in einer hinteren Flanschbüchse 52 verschiebbar angeordnet ist und durch sich an der hinteren Flanschbüchse 52 abstützende Tellerfedern 55 mit einem Bund 58 gegen die, gemäß F i g. 2, rechte Stirnseite der Führungsbüchse gedrückt wird. Der Stößel weist dabei einen Anschlagbolzen 60 auf, der in die Federausnehmung des Abbremskolbens hineinragt und auf den letzterer aufläuft.
  • Damit beim Zurückbewegen des Abbremskolbens, während des Abbremsens des Schlittens, das im Ringraum 39 bzw. in der Kolbenführung 61 vorhandene Öl entweichen kann, sind, gemäß F i g. 4 und 5, am Stößelumfang Durchlaßnuten 65 vorgesehen, so daß dieses Öl in den Ausgleichsraum 68 der hinteren Flanschbüchse gelangen kann. Um einen ölabfluß der in den Ausgleichsraum 68 verdrängten Ölmenge zu schaffen, ist, gemäß F i g. 4 und 5, im Lagerkörper 28 ein Abflußkanal69 vorgesehen, der mit einer Drossel 70 in Verbindung steht. Diese Drossel ragt dabei mit einem Einstellkopf 72 in den Ölvorratsraum hinein, von wo die gewünschte Durchlaßmenge eingestellt werden kann. Die Einstellung desselben bewirkt eine mehr oder weniger starke Abbremsung des Revolverschlittens. Wie aus F i g. 4 deutlich zu erkennen ist, geht von dieser ein Abflußkanal75 zum Raum 44, von wo das abfließende Öl zum Ölvorratsbehälter gelangen kann.
  • Im folgenden soll die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen hydraulischen Abbremsvorrichtung beschrieben werden. Die Abbremsvorrichtung ist in F i g. 2 in ihrer Ruhelage bzw. Ausgangslage dargestellt. Wird der Revolverschlitten in eingangs beschriebener Weise mit hoher Geschwindigkeit, um einen Werkzeugwechsel durchzuführen, zurückbewegt und trifft auf den Abbremskolben 23 auf, so wird dieser in die aus F i g. 3 und 4 ersichtliche Stellung bewegt. Es wird somit das Endstück des Abbremskolbens 23 in die Führungsbuchse hineingeschoben, wodurch die Verbindung zum Ringraum 39 bzw. zum Ölvorratsraum abgesperrt wird, und nun wird ein Druck auf das in der Kolbenführung bzw. im Abbremskolben befindliche Öl ausgeübt. Das Öl wird über die Durchlaßnuten 65 in den Ausgleichsraum 68 gedrückt, von wo es über den Zuflußkana169 der Drossel 70 zugeführt wird. Durch die Drosseleinstellung erfolgt eine ölstauung in den zuvorbeschriebenen Ölräumen. Die von der Drossel abfließende Ölmenge gelangt über den Abflußkanal 75 in den Raum 44 und über den Kanal 45 in den ölvorratsbehälter zurück. Wird der Abbremskolben wieder frei, d. h., bewegt sich der Revolverschlitten wieder in Arbeitsstellung, so wird der Abbremskolben durch die Druckfeder 32, die so stark ist, daß sie ein im Raum 61 bis 68 herrschendes Vakuum überwindet, wieder in seine Ausgangsstellung bewegt, wodurch über den Kanal 40 und den Ringraum 39 das Vakuum aufhebendes Öl aus dem Vorratsbehälter 42 sehr schnell angesaugt wird, und es ist dadurch erreicht, daß die Abbremsvorrichtung sofort, d. h. in Bruchteilen einer Sekunde zu einem neuen Abbremsvorgang bereit ist.
  • Sollte bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch eine zu schwache oder fehlerhafte Drosseleinstellung beim Verschieben des Abbremskolbens durch den Revolverschlitten eine derartige Ölmenge verdrängt werden, daß nur eine geringe Bremskrält zur Schlittenbremsung aufgebracht wird, so wird ein harter Aufschlag des Abbremskolbens in seiner Endstellung dadurch vermieden, daß dieser, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, auf den Anschlagbolzen 60 des Stößels 33 aufläuft, wodurch dann die noch benötigte Bremskraft von den verhältnismäßig starken Tellerfedern 55 aufgebracht wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Dämpfungsvorrichtung zum Abbremsen der raschen Rückwärtsbewegung von schnell bewegten Werkzeug- bzw. Revolverschlitten an Werkzeugmaschinen, mit einem ein geschlossenes Hydrauliksystem enthaltenden, stationär am Maschinenbett angeordneten Lagerkörper, in dessen Zylinderraum ein vom Schlitten beaufschlagbarer Abbremskolben angeordnet ist, der entgegen der Wirkung einer Vorholfeder zurückbewegbar ist und dabei das Hydraulikmedium durch eine Drossel in einen Vorratsraum drückt und ein vom Zylinderraum zum Vorratsraum führendes Ventil schließt, das sich beim Vorbewegen des Abbremskolbens unter der Wirkung der Vorholfeder öffnet, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Ventil eine in der Zylinderumfangswand (30) angeordnete Ventilöffnung (40) aufweist, die mit einer Steuerkante des Abbremskolbens (23) zusammenwirkt, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß nach einer Rückbewegung des Abbremskolbens (23) die Ventilöffnung geöffnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlagglied (33, 60) vorgesehen ist, das durch eine Gegenfeder (55) entgegen der Bremsrichtung des Abbremskolbens (23) gegen einen stationären Anschlag angepreßt ist und auf das der Abbremskolben nach einem vorbestimmten Weg auftrifft.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorholfeder (32) im Innern des Abbremskolbens (23) vorgesehen ist und sich mit einem Ende gegen den Abbremskolben und mit dem anderen Ende gegen das Anschlagglied (33) abstützt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkörper (28) eine in Bewegungsrichtung des Abbremskolbens angeordnete Bohrung aufweist, an deren einem Ende eine Führungsbuchse (29) für den Abbremskolben (23) und an deren anderem Ende ein Gegenlager (52) für die Gegenfeder (55) angeordnet ist, das mit einer Führungsbuchse für das Anschlagglied versehen sein kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 706 662, 720 302, 828941.
DEJ19616A 1961-03-17 1961-03-17 Daempfungsvorrichtung zum Abbremsen von Werkzeug- bzw. Revolverschlitten an Werkzeugmaschinen Pending DE1195095B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ19616A DE1195095B (de) 1961-03-17 1961-03-17 Daempfungsvorrichtung zum Abbremsen von Werkzeug- bzw. Revolverschlitten an Werkzeugmaschinen
GB1022462A GB956514A (en) 1961-03-17 1962-03-16 Automatic retarder for fast-moving tool carriages

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ19616A DE1195095B (de) 1961-03-17 1961-03-17 Daempfungsvorrichtung zum Abbremsen von Werkzeug- bzw. Revolverschlitten an Werkzeugmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1195095B true DE1195095B (de) 1965-06-16

Family

ID=7200048

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ19616A Pending DE1195095B (de) 1961-03-17 1961-03-17 Daempfungsvorrichtung zum Abbremsen von Werkzeug- bzw. Revolverschlitten an Werkzeugmaschinen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1195095B (de)
GB (1) GB956514A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH607942A5 (de) * 1976-04-20 1978-12-15 Bechler Andre Fabrique De Mach
DE2708933C3 (de) * 1977-03-02 1981-02-12 Festo-Maschinenfabrik Gottlieb Stoll, 7300 Esslingen Anschlagvorrichtung für ein von einem druckmittelbetriebenen Arbeitszylinder bewegbares Maschinenteil
IT1262857B (it) * 1993-07-06 1996-07-04 Perfezionamenti nei dispositivi pneumatici di arresto dei plato' trasportanti particolari in corso di assemblaggio sulle catene di montaggio.

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE706662C (de) * 1938-12-25 1941-05-31 Aeg Fluessigkeitsbremse fuer elektrische Hochleistungsschalter
DE720302C (de) * 1937-04-14 1942-06-04 Messerschmitt Boelkow Blohm Wiegeanordnung fuer Fahrzeuge mit Daempfung der Wiegeschwingungen
DE828941C (de) * 1950-03-17 1952-01-21 Boehringer Gmbh Geb Hobelmaschine

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE720302C (de) * 1937-04-14 1942-06-04 Messerschmitt Boelkow Blohm Wiegeanordnung fuer Fahrzeuge mit Daempfung der Wiegeschwingungen
DE706662C (de) * 1938-12-25 1941-05-31 Aeg Fluessigkeitsbremse fuer elektrische Hochleistungsschalter
DE828941C (de) * 1950-03-17 1952-01-21 Boehringer Gmbh Geb Hobelmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
GB956514A (en) 1964-04-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2718776C2 (de) Mit einem ersten Druckmittel betätigte Vorrichtung zur Erhöhung des Druckes eines zweiten Druckmittels in zwei Stufen
DE1778952C3 (de) Hydraulische Formschließvorrichtung für eine Kunststoff-Spritzgießmaschine
DE1943910B2 (de) Druckluftbetnebene Bohrvorschub einheit zum Stufenbohren
DE1901359A1 (de) Steuervorrichtung mit Differentialkolben und Schieber
DE1195095B (de) Daempfungsvorrichtung zum Abbremsen von Werkzeug- bzw. Revolverschlitten an Werkzeugmaschinen
DE3247577C2 (de) Pneumatische Signiereinheit
DE2156696A1 (de) Steuervorrichtung mit einer messspindel und einem mitlaufteil
DE2258593A1 (de) Druckgasbetaetigter zylinder mit hydraulischer kraftverstaerkung
EP0380739B1 (de) Verfahren sowie Spannvorrichtung zum zeitweiligen Festlegen von Werkstücken
DE645717C (de) Unter Federwirkung gestellter Bodentuerschliesser mit OElbremse
DE673292C (de) Hydraulische Steuerung fuer Hobelmaschinen
DE912163C (de) Pressluftzylinder mit eingebauter, einen Bremskolben aufweisender OElbremse
DE1943455C3 (de) Einrichtung zum selbsttätigen Umschalten von Eilvorschub auf Arbeitsvorschub bei einer druckluftbetriebenen Bohrvorschubeinheit
DE724227C (de) Aufschiebevorrichtung fuer Foerderwagen
DE1938996U (de) Bremsvorrichtung zur regulierung de vorlaufgeschwindigkeit des kolbens von pneumatischen arbeitszylindern.
DE237267C (de)
DE949206C (de) Vorschubvorrichtung fuer stangen- und rohrfoermiges Material an automatischen Maschinen, wie Werkzeugmaschinen
DE684925C (de) Pneumatisches Werkzeug
DE2218428C3 (de) Zeitglied für eine hydraulische Ausbausteuerung
DE622004C (de) Absperr- und Regulierschieber
DE1203216B (de) Hydraulischer Grubenstempel mit Druckauflaster
DE2839813A1 (de) Vorrichtung zum bremsen der bewegung eines gegenstandes vor erreichen seiner endlage
DE691694C (de) Druckluftaufschiebevorrichtung fuer Foerderwagen
DE298814C (de)
DE1583017C (de) Schlagvorrichtung, insbesondere zur Bearbeitung von Mineralien, Gestein, Mauerwerk oder Beton