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DE1194967B - Elektrische Synchronmaschine mit unbewickel-tem, gezahntem Polrad und vorzugsweise offenen Statornuten - Google Patents

Elektrische Synchronmaschine mit unbewickel-tem, gezahntem Polrad und vorzugsweise offenen Statornuten

Info

Publication number
DE1194967B
DE1194967B DEL28296A DEL0028296A DE1194967B DE 1194967 B DE1194967 B DE 1194967B DE L28296 A DEL28296 A DE L28296A DE L0028296 A DEL0028296 A DE L0028296A DE 1194967 B DE1194967 B DE 1194967B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grooves
pole wheel
winding
sections
synchronous machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28296A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Hagedorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL28296A priority Critical patent/DE1194967B/de
Publication of DE1194967B publication Critical patent/DE1194967B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/22Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators
    • H02K19/24Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators with variable-reluctance soft-iron rotors without winding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Elektrische Synchronmaschine mit unbewickeltem, gezahntem Polrad und vorzugsweise offenen Statornuten Es ist eine Bauart einer Mittelfrequenzsynchronmaschine mit unbewickeltem, gezahntem Polrad und offenen Statornuten bekannt, bei der Stator und Rotor in gleiche Abschnitte unterteilt sind, die aber verschiedene Nutenzahlen aufweisen. So z. B. ist der Stator in vier gleich große Abschnitte unterteilt, deren jeder ein Viertel des Umfangs umfaßt und neun Nuten enthält. Der ganze Stator enthält demgemäß sechsundreißig Nuten. Das Polrad dagegen ist zwar auch in vier gleich große Abschnitte unterteilt, jedoch enthält jeder Abschnitt zehn Nuten, so daß am Polrad insgesamt vierzig Nuten vorhanden sind. Die Maschine besitzt, wie die klassische Gleichpolmaschine, zwei Statoren, die durch einen konzentrisch zu den Blechpaketringen der Statoren angebrachte Ringspule magnetisch erregt werden, während die Arbeitswicklung entsprechend den vier Abschnitten vierpolig mit großer Schrittweite ausgeführt ist. Diese Bauform hat den Nachteil, daß zwei Statoren benötigt werden, was fertigungsmäßig unvorteilhaft ist.
  • Bei einer anderen bekannten Maschine ist ebenfalls die Bedingung, daß abschnittsweise der Stator einen Zahn weniger oder einen Zahn mehr aufweist als der zugehörige Abschnitt des Polrades, erfüllt. Jedoch ist bei dieser Ausführungsform nur ein Stator vorhanden, und die magnetische Erregung erfolgt durch Spulen, die in größeren, die Abschnitte voneinander trennenden Nuten untergebracht sind. Die Arbeitswicklung hat jedoch kurze Schrittweite entsprechend der Mittelfrequenzpolteilung. Der Nachteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß relativ kleine Spulen vorhanden sind, was sich in einer wesentlich ungünstigeren Materialausnutzung und schlechteren Spannungskurve äußert. , Es ist auch eine Synchronmaschine mit einem unbewickelten, gezahnten Polrad bekanntgeworden, deren Stator den Erregerteil bildet. Die Nutteilungen von Stator und Rotor unterscheiden sich jedoch abschnittsweise. Außerdem ist dabei die Statoroberfläche durch sehr breite Erregernuten unterbrochen, so daß die Maschine schlecht ausgenutzt wird. Hinzu kommt ferner, daß konzentrische Wechselstromspulen ungleicher Breite vorhanden sind, was hinsichtlich der Oberwellenfreiheit der Spannung sowie der Fer- q tigung (ungleiche Nutung) ungünstig ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine elektrische Synchronmaschine mit unbewickeltem, gezahntem Polrad und einem gleichmäßig genuteten Stator, wobei die Nutöffnungen etwa die Weite der Rotornuten 5 haben und abschnittsweise die Nutung so beschaffen ist, daß das Polrad eine Nutteilung mehr oder weniger hat als der entsprechende Statorabschnitt und wobei außerdem die Spulenseiten der Erregerwicklung in den Nuten der Stoßstellen zwischen den Abschnitten angeordnet sind und die Schrittweite der Erregerwicklung etwa dem Zentriwinkel der Abschnitte entspricht. Erflndungsgemäß weist die ein-oder mehrphasige Arbeitswicklung Spulen mit an sich bekannter gleicher elektrisch wirksamer Schrittweite, jedoch sich überschneidende Wickelköpfe auf, und die Schrittweite ist kleiner als der Zentriwinkel oder kleiner als der zweifache Zentriwinkel, jedoch größer als die doppelte bis vierfache Polteilung bzw. ein- bis zweifache Nutteilung des Polrades.
  • In einer Maschine dieser Bauform sind die Vorteile der bekannten Bauformen in einer neuen Art vereint, ohne daß die eingangs geschilderten Nachteile eintreten. Die Maschine hat einen ganz normalen Aufbau, ähnlich einer Asynchronrnaschine, jedoch insofern noch einfacher, als der Läufer keine Wicklung besitzt. Die Arbeitswicklung wird meist eine Bruchlochwicklung mit beispielsweise eineinhalb Nuten je Pol und Phase sein, und sie hat demzufolge eine gute Spannungskurve. Die Ausnutzung der Maschine ist hoch, weil relativ wenig Nuten vorhanden sind. Die Arbeitswicklung läßt sich infolge der großen Schrittweite leicht einbringen.
  • Besonders vorteilhaft ist die neue Bauart für Mittelfrequenzsynchrongeneratoren bis 30 000 Hz. Eine Maschine für 20 000 Hz, 3000 U/min würde beispielsweise bei 640 mm Bohrungsdurchmesser eine Zahnteilung von noch 5 mm aufweisen, während eine Gleichpolmaschine mit einer Nut je Pol 2,5 mm: 3 = 0,83 haben würde.
  • Die F i g. 1 der Zeichnung zeigt eine Maschine mit zweimal neun Nuten im Ständer und einem Zentriwinkel # = 180° je Abschnitt. Die Dreiphasenwicklung c hat eineinhalb Nuten je Pol und Phase, das Polrad a hat zwanzig Zähne. Die Erregerwicklung b erstreckt sich über den halben Umfang.
  • F i g. 2 stellt das entsprechende Nutenschema dar. In F i g. 3 ist schematisch eine Maschine dargestellt mit vier Abschnitten zu je neun Nuten und einem Zentriwinkel von g - 90°. Die Erregerwicklung ist konzentrisch in den Nuten 1, 10, 19 und 28 angedeutet, könnte aber auch verteilt sein auf 36, 1, 2 bis 9, 10, 11 usw. Die Drehstromwicklung ist der besseren Übersicht halber nur einschichtig gezeichnet. Die wirksame Schrittweite beträgt fünfzehn Nutteilungen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrische Synchronmaschine mit unbewickeltem, gezahntem Polrad und einem gleichmäßig genuteten Stator, wobei die Nutöffnungen etwa die Weite der Rotornuten haben, und abschnittsweise die Nutung so beschaffen ist, daß das Polrad eine Nutteilung mehr oder weniger hat als der entsprechende Statorabschnitt und wobei außerdem die Spulenseite der Erregerwicklung in den Nuten der Stoßstellen zwischen den Abschnitten angeordnet sind und die Schrittweite der Erregerwicklung etwa dem Zentriwinkel der Abschnitte entspricht, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß die ein- oder mehrphasige Arbeitswicklung Spulen mit an sich bekannter gleicher elektrisch wirksamer Schrittweite, jedoch sich überschneidende Wickelköpfe aufweist, und die Schrittweite kleiner als der Zentriwinkel oder kleiner als der zweifache Zentriwinkel, jedoch größer als die doppelte bis vierfache Polteilung bzw. ein- bis zweifache Nutteilung des Polrades ist.
  2. 2. Elektrische Synchronmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung verteilt in den Nuten der Stoßstellen in benachbarten Nuten untergebracht ist und Arbeits und Erregerwicklung die gleichen Nuten benutzen.
  3. 3. Elektrische Synchronmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten, in denen Arbeits- und Erregerwicklung gemeinsam liegen, in an sich bekannter Weise gegenüber den anderen Nuten vertieft ausgeführt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 568 564, 338 433, 31'7 552; britische Patentschriften Nr. 55'7 968, 689 045, 622190; Journal of the 1. E. E., Vol. 93, Part 11, Nr. 31, Februar 1946, S. 'i2, F i g. 14.
DEL28296A 1957-08-07 1957-08-07 Elektrische Synchronmaschine mit unbewickel-tem, gezahntem Polrad und vorzugsweise offenen Statornuten Pending DE1194967B (de)

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DE1194967B true DE1194967B (de) 1965-06-16

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DE (1) DE1194967B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045843B1 (de) * 1980-08-09 1986-04-09 M.A.N. MASCHINENFABRIK AUGSBURG-NÜRNBERG Aktiengesellschaft Verfahren zur Nutzung der Abwärmeenergie einer Verbrennungskraftmaschine

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