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DE1194772B - Selbsttaetig arbeitende Anlage zum Beladen der Wagen eines Zuges - Google Patents

Selbsttaetig arbeitende Anlage zum Beladen der Wagen eines Zuges

Info

Publication number
DE1194772B
DE1194772B DEST17801A DEST017801A DE1194772B DE 1194772 B DE1194772 B DE 1194772B DE ST17801 A DEST17801 A DE ST17801A DE ST017801 A DEST017801 A DE ST017801A DE 1194772 B DE1194772 B DE 1194772B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
controlled
shut
sensor
hydraulic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST17801A
Other languages
English (en)
Inventor
Jules Maria Joseph Hoeberechts
Wilhelm Terporten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Publication of DE1194772B publication Critical patent/DE1194772B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0347Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
    • B65G2814/0352Feeding or discharging devices operated by cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Selbsttätig arbeitende Anlage zum Beladen der Wagen eines Zuges Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig arbeitende Anlage zum Beladen der Wagen eines Zuges, die unter Abdeckung der Wagenzwischenräume unter einem Zubringerförderer durch eine hydraulische Vorzieheinrichtung vorbeibewegt werden, wobei die Bewegung von Vorzieheinrichtung und Zubringerförderer durch die Füllhöhe abtastende Fühler unterschiedlicher Höhenlage gesteuert werden.
  • In einer Reihe von Anwendungsfällen, z.B. zum Beladen eines in einem Querschlag einer Zeche aufgestellten Zuges, ist bei stark schwankender Anfördermenge der übliche Ausgleich dieser Schwankungen der Anfördermenge durch einen größeren Pufferbehälter aus Platzmangel nicht erforderlich.
  • Es muß daher die Vorziehgeschwindigkeit des Zuges der jeweiligen Anfördermenge angepaßt werden. Dabei ist es bekannt, die Füllhöhe im Wagen mittels Fühlern abzutasten und die Vorziehgeschwindigkeit des Zuges entsprechend der tatsächlichen Wagenfüllung zu steuern. Da die Geschwindigkeit der Wagenfüllung von der Anfördermenge bestimmt wird, hängt bei dieser bekannten Anordnung die Vorziehgeschwindigkeit völlig direkt von der Anfördermenge ab, und bei starken Schwankungen erfolgt auch die Vorziehbewegung sehr stark schwankend und häufig ruckartig. Um einen Ausgleich zu schaffen, ist es bekannt, zwei Fühler unterschiedlicher Höhenlage zu verwenden, die entsprechend der maximalen und der minimalen Füllhöhe des Wagens angeordnet sind.
  • Diese Anordnung von Fühlern unterschiedlicher Höhe beseitigt jedoch nicht die Notwendigkeit, beim Durchlauf der in bekannter Weise abgedeckten Wagenzwischenräume die Steuervorrichtung auszuschalten, da sonst infolge der Anzeige der Fühler die gewünschte Ladehöhe über den Abdeckungen nicht erreicht ist, der Zug verlangsamt oder angehalten würde, solange ein Wagenzwischenraum an der Ladestelle liegt.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine Anordnung zu schaffen, bei der auf sehr einfache Weise ein Ausgleich von kurzzeitigen starken Schwankungen der Anfördermenge erfolgt, d. h. bei der die Vorschubeinrichtung nur auf die spezifische Fördermenge in einen bestimmten Betrachtungszeitraum angepaßt wird und bei der die Vorziehgeschwindigkeit nicht in Abhängigkeit von der Schütthöhe auf dem Wagen, sondern von dem Verhältnis der auf den Wagen aufgegebenen Menge zur Zufördermenge gesteuert wird. Zur Lösung dieser Aufgabe verwendet die Erfindung einen an sich bekannten Fülltrichter mit federnd gelagerter Profilschablone, der zwischen dem Zubringerförderer und dem Wagen angeordnet ist und in dem die beiden Fühler in unterschiedlichen Höhenlagen angeordnet sind, wobei der tiefer reichende Fühler durch Impulse den hydraulischen Kreislauf der Vorzieheinrichtung auf elektropneumatischem Wege steuert und die Überbrückung der Wagenzwischenräume durch umlaufende Abdeckhauben erfolgt.
  • Durch diese erfindungsgemäße Anordnung erfolgt die Steuerung also nicht, wie bekannt, in Abhängigkeit von der Füllhöhe auf dem Wagen selbst, sondern von der Füllhöhe in einem als Puffersilo wirkenden Fülltrichter geringer Abmessung. Bei Verschluß des Auslaufs des Fülltrichters durch eine einen Wagenzwischenraum überbrückende Abdeckhaube erhöht sich die Füllhöhe im Silo und dadurch auch die Vorziehgeschwindigkeit. Nach Ablaufen der Abdeckhaube von der Auslauföffnung des Fülltrichters und damit Abfall der Fallhöhe im Fülltrichter wird die Wagengeschwindigkeit wieder verlangsamt.
  • Eine besondere Sperranordnung für die Zeit des Durchlaufes von Wagenzwischenräumen ist daher bei der erfindungsgemäßen Anordnung nicht erforderlich. Es wird im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen die Vorziehgeschwindigkeit bei Durchlauf eines Wagenzwischenraumes erhöht. Da Unterschiede in der Fallhöhe im Wagen sich nur über den als Puffermenge wirkendenTrichterinhalt auf die Steuerung übertragen, werden kurzzeitige starke Schwankungen der Anfördermenge ausgependelt, bevor sie die Steuerung zum Ansprechen bringen. Die Vorziehbewegung ist daher weicher als bei bekannten Anlagen.
  • Die vom Fühler abgegebenen Impulse können die Beaufschlagung zweier einfach wirkender hydraulischer Zylinder zum Vorziehen der Wagen steuern, deren Kolben für gegenläufigen Betrieb gekuppelt sind, wobei Endschalter zur Steuerung der Bewegungsumkehrung der Kolben vorgesehen sind. Es können pneumatisch gesteuerte Ventile zur Steuerung der Beaufschlagung der Kolben vorgesehen sein, deren Betätigungsdruck durch den Fühlerimpuls steuerbar ist, wobei in den Steuerleitungen dieser Ventile ein durch die Endschalter gesteuertes Umschaltrelais liegt. Dabei kann in der Druckleitung der Zylinder eine in Abhängigkeit von der angeförderten Füllgutmenge verstellbare Drossel vorgesehen sein, der eine weitere, in Abhängigkeit vom Differenzdruck an einem Staurand in der Druckleitung verstellbare Drossel parallel geschaltet ist.
  • Durch diese Anordnung der Steuerung der hydraulischen Vorzieheinrichtung ist eine sehr einfache, robuste und stoßfrei arbeitende Steuerung in Abhängigkeit von dea vom Fühler abgegebenen Impulsen möglich Der Fühlerimpuls kann auch die Beaufschlagung eines doppeltwirkenden Zylinders steuern, der einerseits hydraulisch und andererseits pneumatisch beaufschlagt ist, wobei die hydraulische Seite mit einem unter Druck des pneumatischen Systems stehenden Behälter über ein pneumatisch gesteuertes Absperrventil verbunden ist, welches durch ein Rückschlagventil in Beaufschlagungsrichtung überbrückt ist, und wobei in der Druckluftleitung zum Behälter ein Ventil vorgesehen ist, das nach voller hydraulischer Beaufschlagung des Kolbens schließt, während gleichzeitig der Zylinder und das Absperrventil über ein vom Fühlerimpuls gesteuertes, die Druckentlastung des pneumatischen Absperrventils bewirkendes Ventil pneumatisch beaufschlagt werden. Durch diese Anordnung wird bei zwar größerem Aufwand eine noch bessere Anpassung an die Betriebsbedingungen und. eine noch weichere stoßfreie Vorziehbewegung möglich.
  • Die Erfindung wird jetzt an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt F i g. 1 schematisch eine Füllstelle mit einem elektrisch-pneumatisch-hydraulisch wirkenden Bedienungssystem, F i g. 2 einen Querschnitt der Verladevorrichtung gemäß Linie H-It aus Fig. 1, F i g. 3 ein federndes Abetreichmittel und F i g.. 4 eine Füllstelle mit einem pneumatischhydraulisch wirkenden Bedienungssystem.
  • Die Gtubenwagen 1 und 2 können mittels SperrE klinken 5 und 6 einer mit zwei hydraulischen Zylinderen 7 und 8 ausgestatteten Vorzieheinrichtung in der Richtung des Pfeiles.4' unter einem Fülltrichter 3 hindurchgefahren werden. Dieser Fülltrichter 3 kann mittels eines Bandförderers 9 mit Umkehrrolle 10 gespeist werden. In dem Fülltrichter 3 sind zwei Fühler und 1Z in Form kapazitiver Elektroden aufgehängte Die. Grubenwagen- treiben eine endlose Förderkette 13 an, die eine Anzahl Abdeckhauben 14 zum Überbrücken der Zwischenräume zwischen den Wagen enthält, von denen nur eine eingezeichnet ist.
  • Die Fühler 11 und 12 sind mit einem elektrischen Schaltgerät 15 verbunden, mit dessen Hilfe der tiefer reichende Fühler 11 ein pneumatisches Ventil 16 steuert, während der höher liegende Fühler 12 über eine Leitung 17 den Bandförderer 9 stillegen kann.
  • Das Ventil 16 betätigt ein Relais 18, das seinerseits ein Umschaltrelais 19 speist. Dieses Umschaltrelais wird betätigt von zwei Endschaltern 20 und 21, die durch zwei mit der Vorzieheinrichtung verbundene Anschläge 22 und 23 gesteuert werden. Über das Relais 19 werden vier Absperrventile 24 bis 27 im hydraulischen System betätigt. Das hydraulische System wird aus einem Sammelbehälter 28 gespeist.
  • Eine von einem Motor 30 mit einer Leistung von z. B. 50PS angetriebene Zentrifugalpumpe29 sorgt für einen Druck von z. B. 15 atü. Die Kolbenstangen der Zylinder 7 und 8 sind durch ein über eine Scheibe 32 geführtes Seil 31 miteinander verkuppelt. Über die Leitung 33 fließt das Leckwasser in den Behälter 28 zurück. In der eingezeichneten Situation fließt dem Zylinder 7 über das Absperrventil 25 Wasser zu und kann Wasser aus dem Zylinder 8 über das Absperrventil 26 abfließen. Die Sperrklinke 5 kann mithin den Zug weiterstoßen, während die Sperrklinke 6 nach der Ausgangsposition zurückgeht.
  • In der eingezeichneten Situation befindet sich also eine solche Schüttgutmenge in dem Führungskörper 3, daß der Fühler 11 beeinflußt wird, wodurch sich das Ventil 16 öffnet. Über das Ventil 16 wird jetzt das Relais 18 mit Druckluft beaufschlagt, die über dieses Relais ausschließlich der Leitung 34 zugeht. Die Absperrventile 24 und 27 bleiben dadurch geschlossen.
  • Die Absperrventile 25 und 26 stehen über das Umschnltrelais 19, eine Leitung 34a und das Relais 18 mit der atmosphärischen Luft in Verbindung, so daß sie durch den Wasserdruck geöffnet werden können. Die Klinke 5 stößt auf diese Weise den Zug vorwärts. Das in dem Fülltrichter 3 befindliche Gut kann dadurch in die Wagen hinunterrutschen. Mit Hilfe des unteren Randes dieses Fülltrichters 3 wird ein gutes Verladeprofil erhalten (s. auch F i g. 2). Die Abdeckhauben 14 werden von den Wagenrändern mitgeführt und von der endlosen Förderkette 13 wieder nach der Ausgangsstelle zurückgebracht. Hat sich durch Stockungen in der Zufuhr oder eine zu geringe Aufgabemenge der Fülltrichter so weit geleert, daß der Fühler 11 nicht mehr beeinflußt wird, so schließt sich das Ventil 16, wodurch der Druck in der Preßluftleitung abgelassen wird; die Feder im Relais 18 schaltet dieses Relais um, wodurch die beiden Leitungen 34 und 34 a mit Druckluft beaufschlagt und sämtliche vier Absperrventile 24 bis 27 geschlossen werden. Dies hat zur Folge, daß der Wagendrücker stillsteht. Weil die Eintritts- und Austrittsleitung des hydraulischen Systems jetzt gesperrt sind, ist eine Umlaufleitung35 erforderlich, damit das Druckwasser nicht zu warm wird. Nun bewegt sich die Sperrklinke 5 so lange nach links, entweder ununterbrochen oder stoßweise bei unregelmäßiger oder geringer Materialaufgabe, bis die Klinke 22 am Ende des Hubes das Steuerventil 20 betätigt. Hierdurch wird das Relais 19 umgeschaltet, wodurch die Funktion der Absperrventile 25 und 26 von den Absperrventilen 24 und 27 übernommen wird. Es sind jetzt nicht die Absperrventile 25 und 26, welche sich stets öffnen, wenn der Fühler 11 beeinflußt wird, sondern die Absperrventile 24 und 27. Anschließend geht dem Zylinder 8 Wasser zu und tritt aus dem Zylinder 7 Wasser hinaus, und eS ist jetzt die Klinke 6, welche die Wagen weiterstößt, während sich die Klinke 5 auf dem Rückweg befindet; Es wird wieder umgeschaltet, wenn die Klinke 23 das Ventil 21 betätigt.
  • In der Eintrittsleitung des hydraulischen Systems sind zwei parallel angeordnete Drosselventile 36 und 37 angebracht. Das Ventil 36 kann von einem Differentialdrnckmesser 38 betätigt werden. Wenn der Wagendrücker einen Ieeren Zug weiterstößt, erfährt er einen nur geringen Widerstand. Damit der Zug in diesen Umständen die Geschwindigkeit eines vollen Zuges erhält, wird das Drosselventil 36 über dem Messer 38 etwas weiter geschlossen.
  • Das Drosselventil 37 wird über die Leitung 39 durch einen am Förderer 9 befindlichen Wägeapparat 46a betätigt. Bei Zunahme der Aufgabemenge wird die Zuggeschwindigkeit durch diese Maßnahmen dementsprechend gesteigert.
  • Der untere Rand des Fülltrichters 3 ist an der Vorderseite mit einer federnden Profllschablone 40 ausgestattet (F i g. 2). Die Profilschablone verschiebt Gruß und feine Schüttgutteile, gibt jedoch nach, wenn sie auf große Stücke stößt, die über den Rand des Wagens hervorragen, so daß diese ungehindert passieren können. Zur rechten und linken Seite dieser Brocken wird das Schüttgut wieder zum ursprüngiichen Profil modelliert. Da bei diesen Brocken keine Verluste infolge Verschüttung des Gutes auftreten, ist es nicht beschwerlich, daß diese sich über das Schüttgutprofil erheben.
  • F i g. 3 zeigt eine Ausführungsform der Abstreicher dieser Profilschablone. Sie sind starr konstruiert, gelenkig angeordnet und werden von einer Feder 41 gegen einen Anschlag 42 gedrückt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 4 ist in dem Fülltrichter 44 einer nicht näher bezeichneten Verladevorrichtung eine Klappe 43 als Fühler aufgehängt. Diese Klappe betätigt, nachdem sie von einer bestimmten Materialmenge seitlich weggedrängt wird (s. Pfeil), ein Ventil 45. Mit Hilfe dieses Ventils wird ein hydraulisches Absperrventil 46 gesteuert.
  • Dieses Absperrventil befindet sich in einer Verbindungsleitung zwischen einem Zylinder 47 und einem Behälter 48 und ist von einem Rückschlagventil 49 überbrückt, durch welches Flüssigkeit in der vom Pfeil bezeichneten Richtung hindurchgehen kann. An der Stange 50 des Kolbens 51 ist eine Sperrklinke 52 befestigt, mit deren Hilfe Wagen weitergestoßen werden können, und zwar in einer Richtung nach links (s. Fig. 4). Bei der eingezeichneten Situation aber bewegt sich die Kolbenstange nach rechts (s. Pfeil), was also einen unwirksamen Rückgang bedeutet. In den Endlagen des Kolbens 51 steuert eine Schubstange 54 ein Ventil 53, daß über ein Ventil 55 die Luftzufuhr nach dem Behälter 48 drosseln und das Ventil 45 und den Zylinder 47 mit Luft beaufschlagen kann.
  • In der Situation gemäß Fig.4 befindet sich der Kolben 51 am Ende des Rückgangs nahezu in seiner Endlage. Der Druck im pneumatischen Teil des Zylinders 47 wurde über Ventil 53 abgelassen. Die obere Hälfte des Behälters 48 ist über Ventil 55 an eine Preßluftquelle angeschlossen, wodurch Flüssigkeit aus dem Behälter 48 herausgepreßt wird und über das Rückschlagventil 49 und gleichfalls über das Ventil 46 in den Zylinder 47 strömt, so daß sich der Kolben 51 nach rechts bewegt. Das Absperrventil 46 ist geöffnet, weil der Druck in der Luftleitung über Ventil 45 mittels Ventil 53 abgelassen ist. In der Endstellung des Kolbens 51 wird das Ventil 53 mit Hilfe der Schubstange 54 betätigt. Dies hat zur Folge, daß Ventil 55 eingeschaltet wird, wodurch der Luftdruck im Behälter 48 abgelassen wird; das Absperrventil 46 wird über das Ventil 45 gegeschlossen, und die rechte Seite des Kolbens 51 wird mit Preßluft beaufschlagt. Der Kolben wird jetzt versuchen, die Flüssigkeit in den Behälter zurückzudrängen. Dies ist aber nicht möglich, weil sich das Rückschlagventil 49 schließt und das Absperrventil 46 bereits geschlossen ist. Der Wagendrücker steht mithin still. Wird die Klappe 43 wieder von dem Verladegut zur Seite gedrängt, so fällt die PreßIuft auf das Absperrventil 46 fort und wird der Druck in der Leitung über das Ventil 45 abgelassen. Die Druckluft hinter dem Kolben 51 kann jetzt die Flüssigkeit aus dem Zylinder 47 über das Absperrventil 46' in den Behälter 48 drängen, worauf der Wagendrücker wieder zu funktionieren anfängt und das Schüttgut aus dem Führungskörper 44 hinausgleiten kann. Sobald die Klappe 43 zurückfällt, schließt sich das Absperrventil 46 wieder und steht der Wagendrücker still.
  • Um den Wagendrücker abstoppen zu können, z. B. wenn sich ein Stück Kohle verklemmt hat und die Klappe dadurch in ihrer seitlichen Lage fixiert wird, gibt es ein Ventil 56, das von Hand bedient wird und mit dessen Hilfe ohne Zwischenschaltung des Ventils 45 über ein Umschaltventil 57 das Absperrventil 46 geschlossen werden kann.
  • Bei Störung des automatischen Teils können die Absperrventile 58 und 59 und die Absperrventile 60 und 61 mit Hilfe eines Verteilerkastens 62 geschlossen bzw. geöffnet werden, so daß der Wagendrücker ganz von Hand mittels Druckluft bedient wird.
  • Auch diese Ausführungsform kann mit elektrischen Fühlern und Reglern ausgestattet werden, deren Wirkung vom Aufgabegut und/oder vom Widerstand abhängt, den der Wagendrücker von seiten des Zuges erfährt.
  • Auch die Ausführungsform gemäß F i g. 1 kann mit einer Einrichtung versehen werden, welche im Notfalle eine Handbedienung ermöglicht.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätig arbeitende Anlage zum Beladen der Wagen eines Zuges, die unter Abdeckung der Wagenzwischenräume unter einem Zubringerförderer durch eine hydraulische Vorzieheinrichtung vorbeibewegt werden, wobei die Bewegungen von Vorzieheinrichtung und Zubringerförderer durch die Füllhöhe der Wagen abtastende Fühler unterschiedlicher Höhenlage gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß beide Fühler (11, 43; 12) in einem zwischen Zubringerförderer (10) und Wagen (1) angeordneten Fülltrichter (3) mit federnd gelagerter Profilschablone (40) untergebracht sind und der tiefer reichende Fühler (11, 43) durch Impulse den hydraulischen Kreislauf der Vorzieheinrichtung (5 bis 8, 50 bis 52) auf elektropneumatischem Wege steuert, wobei die Überbrückung der Wagenzwischenräume durch umlaufende Abdeckhauben (14) erfolgt.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Fühler abgegebenen Impulse die Beaufschlagung zweier einfach wirkender hydraulischer Zylinder (7, 8) zum Vorziehen der Wagen steuern, deren Kolben für gegenläufigen Betrieb gekuppelt sind, wobei Endschalter(20, 21) zur Steuerung der Bewegungsumkehrung der Kolben vorgesehen sind.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß pneumatisch gesteuerte Ventile (24 bis 27) zur Steuerung der Beaufschlagung der Kolben vorgesehen sind, deren Betätigungsdruck durch den Fühlerimpuls steuerbar ist, wobei in den Steuerleitungen dieser Ventile (24 bis 27) eine durch die Endschalter (20, 21) und durch ein vom Fühler betätigtes Relais (18) gesteuertes Umschaltrelais (19) liegt.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckleitung der Zylinder (7, 8) eine in Abhängigkeit von der angeförderten Füllgutmenge verstellbare Drossel (37) vorgesehen ist, der eine weitere in Abhängigkeit vom Differenzdruck an einem Staurand (38) in der Druckleitung verstellbare Drossel (36) parallel geschaltet ist.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlerimpuls die Beaufschlagung eines doppelt wirkenden Zylinders (47) steuert, der einerseits hydraulisch und andererseits pneumatisch beaufschlagt ist, wobei die hydraulische Seite mit einem unter dem Druck des pneumatischen Systems stehenden Behälter (48) über ein pneumatisch gesteuertes Absperrventil (46) verbunden ist, welches durch ein Rückschlagventil (49) in Beaufschlagungsrichtung überbrückt ist, und wobei in der Druckluftleitung zum Behälter (48) ein Ventil (53) vorgesehen ist, das nach voller hydraulischer Beaufschlagung des Kolbens schließt, während gleichzeitig der Zylinder(47) und das Absperrventil (46) über ein vom Fühlerimpuls gesteuertes, die Druckentlastung des pneumatischen Absperrventils (46) bewirkendes Ventil (45) pneumatisch beaufschlagt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 886 719, 863 953, 859 630; USA.-Patentschriften Nr. 2788 134, 2659498.
DEST17801A 1960-05-10 1961-05-09 Selbsttaetig arbeitende Anlage zum Beladen der Wagen eines Zuges Pending DE1194772B (de)

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257677B (de) 1960-10-22 1967-12-28 Gewerk Auguste Victoria Selbsttaetig arbeitende Ladestelle fuer Foerderwagenzuege

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DE859630C (de) * 1942-03-03 1952-12-15 Gutehoffnungshuette Oberhausen Steuerungseinrichtung fuer einen durch ein Druckmittel bewegten Foerderwagenaufschieber od. dgl.
DE863953C (de) * 1950-09-12 1953-01-22 Kema Koeln Ehrenfelder Maschb Hydraulisch betriebene Vorschubvorrichtung, insbesondere fuer Foerderwagen im Grubenbetrieb
DE886719C (de) * 1943-07-13 1953-08-17 Gutehoffnungshuette Oberhausen Ladestand, insbesondere fuer Foerderwagen in Kohlengrubenbetrieben
US2659498A (en) * 1947-05-03 1953-11-17 Timothy F Mccarthy Automatic car loading station
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