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DE1194639B - Umsteuerbare elektrische Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Umsteuerbare elektrische Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1194639B
DE1194639B DEH46985A DEH0046985A DE1194639B DE 1194639 B DE1194639 B DE 1194639B DE H46985 A DEH46985 A DE H46985A DE H0046985 A DEH0046985 A DE H0046985A DE 1194639 B DE1194639 B DE 1194639B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internal combustion
switch
rotation
starter
operated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH46985A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Gundlach
Dipl-Ing Paul Klingel
Gerhard Benecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hanseatische Motoren GmbH
Original Assignee
Hanseatische Motoren GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hanseatische Motoren GmbH filed Critical Hanseatische Motoren GmbH
Priority to DEH46985A priority Critical patent/DE1194639B/de
Publication of DE1194639B publication Critical patent/DE1194639B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Umsteuerbare elektrische Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine umsteuerbare elektrische Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere Schiffsantriebsmaschinen.
  • Für den Schiffsantrieb mit festen Propellern ist für Vor- und Rückwärtsfahrt die Umkehr der Drehrichtung der Schraubenwelle, entweder durch Einbau eines Wendegetriebes oder durch direkte Umsteuerung der Drehrichtung der Brennkraftmaschine, notwendig.
  • Um den Aufwand an Schiffsraum und Gewicht für das Wendegetriebe zu sparen, ist man im Schiffsbau in zunehmendem Maße bestrebt, die Brennkraftmaschinen umsteuerbar zu bauen. Derartige Maschinen benötigen aber zum Inbetriebsetzen Anlaßvorrichtungen, um aus eigener Kraft weiterlaufen zu können.
  • Es sind verschiedene Einrichtungen zum Andrehen von Brennkraftmaschinen bekannt, durch die einfache Möglichkeit der Fernbedienung haben jedoch elektrische Anlaßmotoren am meisten Verbreitung gefunden. Sie werden von Akkumulatorenbatterien gespeist und sind daher Gleichstrommotoren. Da diese nur in einer Drehrichtung laufen können, sind zum Umsteuern der Drehrichtung besondere Einrichtungen notwendig, die das Andrehen in beliebiger Drehrichtung gestatten.
  • Bekannt ist eine Umsteuervorrichtung für Brennkraftmaschinenanlagen mit einem elektrischen Anlaßmotor, dessen Drehrichtung zwecks Umsteuerung der Drehrichtung des Anlasserritzels geändert wird. Ferner ist die Anordnung eines willkürlich zu betätigenden Wendegetriebes oder von zwangläufig ausrückenden bzw. von elektromagnetisch über Umsteuerschalter schaltbaren Kupplungen zwischen Anlaßmotor und Brennkraftmaschine vorgeschlagen worden.
  • Es ist auch bekannt, daß das Wendegetriebe auf einen Schwenkrahmen gesetzt, und dadurch wahlweise ein rechts- oder ein linksdrehendes Zahnrad mit dem Zahnkranz der Brennkraftmaschine in Eingriff gebracht werden. Je nach der Anzahl der zu verwendenden Zahnräder ist durch geeignete Schwenkbewegungen und Stimradkombinationen auf diese Weise die Umkehrung der Andrehrichtung des Anlasserritzels möglich.
  • Weitere bekannte Ausführungen verschieben die Kohlebürsten auf dem Kollektor oder verwenden eine elektrische Anlaßhilfsvorrichtung, welche den Andrehmotor umpolt und dadurch eine Umkehrung der Andrehrichtung bewerkstelligt.
  • Allen bekannten elektrischen Umsteuerungen ist gemeinsam, daß sie nur einen Anlasser verwenden und umständliche Einrichtungen benötigen, die die Betriebssicherheit gefährden. Um ein sicheres Kämmen zwischen Anlasserritzel und Zahnkranz zu erreichen, müssen die Verstellbewegungen ruckartig von der einen Endstellung in die andere schnappen und verlangen zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen.
  • Nach der Erfindung wird das betriebssichere elektrische Umsteuern von zum Weiterlaufen in beiden Drehrichtungen geeigneten Brennkraftmaschinen dadurch erzielt, daß zwei getrennte Startanlagen vorgesehen sind, die eine für Rechtslauf, die andere für Linkslauf. Da jeweils nur der oder die Starter für die eine Drehrichtung betätigt werden, genügt hierfür ein Anlasserzahnkranz und eine normal bemessene Akkumulatorenbatterie.
  • Um ein gleichzeitiges Betätigen beider Anlaßanlagen zu verhindern, ist ein Umsteuerschutzschalter mit 3 Kontakten und Schwenkhebelbedienung vorzusehen. Der Schalter ermöglicht wahlweise ein Kurzschließen des Mittelkontaktes mit einem der Außenkontakte, an denen die Einschaltleitungen der Anlasser angeschlossen werden. Bei Fernbedienung kann der Maschinist außerdem nicht hören, ob die Maschine nach dem Abstellen zum Stillstand gekommen ist, infolgedessen ist eine Einrichtung vorgesehen, die bei laufender Maschine durch einen elektrischen Sicherheitsschalter in den Leitungen ein Betätigen der Anlasser verhindert. Elektrische Sicherheitsschalter sprechen bei einer bestimmten Mindestdrehzahl an, infolgedessen benötigen sie zum Umsteuern eine Zeitverzögerung durch ein Zeitrelais, die ausreichend sein muß, um die Zeitdifferenz beim Abstellen der Maschine zwischen dem Durchfahren der Mindestdrehzahl und dem Stillstand zu überbrücken. Ein mechanisch betätigter Sicherheitsschalter ist in dieser Beziehung vorteilhafter, da er schneller anspricht, wenn er z. B. durch eine Fahne im Luftansaugkanal oder in der Abgasleitung gesteuert wird. Bei Zweitaktmotoren wird am besten der Spüldruck zur Bedienung des Sicherheitsschalters verwendet.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung. Es stellt dar A b b. 1 die Anordnung einer Brennkraftmaschine mit zwei gegenläufigen Anlaßmotoren in einem Schiff, A b b. 2 das Schaltschema einer elektrischen Umsteueranlage mit den Sicherheitseinrichtungen, A b b. 3 eine elektrische Umsteueranlage schematisch vereinigt mit dem Drucklagergehäuse.
  • Mit 10 ist in der A b b. 1 der Ausschnitt eines Schiffskörpers bezeichnet, der durch die Brennkraftmaschinell über einen nicht dargestellten Propeller angetrieben wird. Der Propellerschub wird über die Schraubenwelle 12 in dem Drucklager 13 aufgenommen. Zum Anlassen bzw. Umsteuern dienen die beiden gegenläufigen elektrischen Anlassermotoren 14 und 15, die in diesem Beispiel an die Maschine angebaut sind. Die Anlasserritzel 16 und 17 spuren beim Andrehen in den Zahnkranz 18 am Schwungrad 19 der Maschine ein. Die Einschaltleitungen 20 und 21 der Anlasser führen erfindungsgemäß zu dem Umsteuerschalter 22, der im Steuerhaus des Schiffes angeordnet sein kann. Er besteht aus dem Schwenkhebel 23, dem Mittelkontakt 24 und den beiden Außenkontakten 25 und 26, die über die Einschaltleitungen 20 und 21 mit den Anlassern verbunden sind, während der Mittelkontakt 24 über die Leitung 27 am +-Pol der Batterie 28 angeschlossen ist.
  • Die A b b. 2 stellt ein Schaltschema dieser Anlage dar. Der Schwenkhebel 23 ist in der neutralen Stellung gezeichnet, welche dem Betriebszustand »Halt« oder »Betrieb« der Brennkraftmaschine entspricht. Zum Umsteuern der Drehrichtung des Propellers wird durch Abstellen der Kraftstoffzufuhr die Maschine stillgesetzt und mit dem Schwenkhebel 23 des Umsteuerschalters über die zugehörige Einschaltleitung der Anlasser für die entgegengesetzte Drehrichtung betätigt. Währenddessen ist die Einschaltleitung des anderen Anlassers stromlos.
  • Um die Anlasser vor dem vorzeitigen Einschalten zu schützen, kann in der Leitung 27 ein Sicherheitsschalter 29 angebracht werden, der in der Zeichnung vom Spülluftdruck der Zweitaktmaschine gesteuert wird. Bei laufender Maschine wird durch die Rohrleitung 30, die mit denn Spülluftkanal in Verbindung steht, Druck in dem Raum 31 erzeugt, welcher die Gummimembran 32 durchbiegt und den elektrischen Schalter 29 so betätigt, daß die Leitung 27 unterbrochen wird. Dadurch wird verhindert, daß die Anlasser bei laufender Maschine betätigt werden können. Nachdem die Maschine stillsteht, fällt der Spüldruck schnell ab, und die Feder 33 drückt die Membran in die ursprüngliche Lage zurück, wobei die Leitung 27 über den Schalter 29 geschlossen wird.
  • Bei Brennkraftmaschinen in Schiffen wird gewünscht, daß sich die Arbeitskolben leicht ausbauen lassen, zu welchem Zweck die Kurbelgehäuse mit großen seitlichen Öffnungen versehen sind. Mehrere an der Maschine angebaute elektrische Anlasser sind dabei hinderlich; infolgedessen sieht die in A b b. 3 gezeigte Ausführungsform die Befestigung der Anlasser 14 und 15 sowie der Lichtmaschine 34 am Drucklagergehäuse 35 vor, welches entweder an der Hauptmaschine zentriert oder auf dem Fundament, getrennt von der Hauptmaschine, montiert werden kann. Die bei Motorschiffen beliebte Anordnung eines Untersetzungsgetriebes und einer Schaltkupplung im Drucklagergehäuse ist ohne weiteres möglich, da die Anlasser durch die Größe des Zahnkranzes außerhalb des hierfür benötigten Raums liegen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Umsteuerbare elektrische Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen, die in beiden Drehrichtungen betrieben werden können, g e -kennzeichnet durch die Anordnung zweier getrennter elektrischer Startanlagen mit je einem Anlaßmotor (14,15) von entgegengesetzter Drehrichtung, die getrennt am selben Zahnkranz der Maschine angreifen.
  2. 2. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Startanlagen von einer gemeinsamen Stromquelle gespeist werden.
  3. 3. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltleitungen (20,21) der Anlaßmotoren (14,15) zu einem Umsteuerschalter (22) mit drei Kontakten führen, der beim Betätigen eines der Anlaßmotoren, die Einschaltleitung des anderen Anlaßmotors stromlos macht.
  4. 4. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, mittels der die laufende Brennkraftmaschine einen elektrischen oder mechanischen Impuls abgibt, welcher einen in der Leitung von der Batterie zum Umsteuerschalter angeordneten Sicherheitsschalter (29) so betätigt, daß der Umsteuerschalter (22) geöffnet wird.
  5. 5. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaßmotoren für beide Drehrichtungen auf einem besonderen Gehäuse, getrennt von der Brennkraftmaschine, angeordnet sind, welches bei Schiffsantriebsmaschinen zugleich Propellerdrucklager und Lichtmaschine aufnimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 866 742, 903 873, 934554.
DEH46985A 1962-09-22 1962-09-22 Umsteuerbare elektrische Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1194639B (de)

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Publications (1)

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DE1194639B true DE1194639B (de) 1965-06-10

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866742C (de) * 1950-12-10 1953-02-12 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Umsteuerverfahren fuer Brennkraftmaschinen
DE903873C (de) * 1951-11-22 1954-02-11 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Umsteuerbare Brennkraftmaschinenanlage, insbesondere Schiffsantriebsanlage
DE934554C (de) * 1954-02-03 1955-10-27 Bosch Gmbh Robert Elektrische Andreh- und Zuendanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Zweitaktmaschinen fuer Kraftfahrzeuge

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866742C (de) * 1950-12-10 1953-02-12 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Umsteuerverfahren fuer Brennkraftmaschinen
DE903873C (de) * 1951-11-22 1954-02-11 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Umsteuerbare Brennkraftmaschinenanlage, insbesondere Schiffsantriebsanlage
DE934554C (de) * 1954-02-03 1955-10-27 Bosch Gmbh Robert Elektrische Andreh- und Zuendanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Zweitaktmaschinen fuer Kraftfahrzeuge

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