DE1194651B - Spannelement, bestehend aus geschlitzten Innen- und Aussenspannringen mit kegeligen Beruehrungsflaechen - Google Patents
Spannelement, bestehend aus geschlitzten Innen- und Aussenspannringen mit kegeligen BeruehrungsflaechenInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D1/06—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
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- F16D1/09—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces
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Description
- Spannelement, bestehend aus geschlitzten Innen- und Außenspannringen mit kegeligen Berührungsflächen Die Erfindung bezieht sich auf ein Spannelement, bestehend aus geschlitzten Innen- und Außenspannringen mit kegeligen Berührungsflächen, zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle.
- Bekannt sind geteilte doppelkonische Innenspannringe in Verbindung mit geteilten korrespondierenden, aber nicht radiale Spannkräfte übertragenden Außenringen sowie geschlitzte kegelige Innenspannringe, die mit kegelig ausgebohrten Naben zusammenwirken. Bei zweiteiligen nabenähnlichen Ringen für Klemmverbindungen an drehmomentübertragenden Wellen ist es ferner bekannt, die Teilfuge profilförmig auszubilden oder die zweiteiligen Außenspannringe wie Nut und Feder ineinandergreifend auszubilden. Bei Spanndornen hält man in bekannter Weise geteilte konische Außenspannhülsen durch achsnormal angeordnete flache oder runde Halteringe zusammen.
- Zum Stand der Technik gehören ferner Spannelemente, bei denen entweder der Innenspannring geschlitzt und der Außenspannring geschlossen ist oder umgekehrt, oder aber bei denen beide Spannringe geschlitzt sind. Durch axiale Beaufschlagung wird der Innenspannring gegen die Welle gepreßt und der Außenspanßring gegen die Nabe gedehnt. Müssen diese Spannelemente beispielsweise aus Naben von Riemenscheiben, Schwungrädern, Zahnrädern, sonstigen schwer zugänglichen Maschinenteilen oder aus langen Wellen zwischen Lagern u. dgl. ausgebaut werden, so ist es erforderlich, sämtliche vorgeschalteten Maschinenteile mit auszubauen. Dies ist zeitraubend, umständlich und kostspielig.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spannelement, bestehend aus geschlitzten Innen- und Außenspannringen mit kegeligen Berührungsflächen zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle, zu schaffen, das auch an schwer zugänglichen Stellen ohneAusbau etwa vorgeschalteterMaschinenelemente ohne weiteres einsetzbar ist. Zur Lösung dieser Aufgabe bestehen die Innen- und Außenspannringe aus je zwei Ringhälften, wobei jede Ringhälfte an einem Ende profilförmige Nasen und am gegenüberliegenden Ende korrespondierende profilförmige Ausnehmungen aufweist und die Ringhälften mit umlaufenden Ausnehmungen zur Aufnahme von ihrem Zusammenhalt dienenden, geschlitzten oder geschlossenen federnden Ringen versehen sind. Dabei können an sich bekannte Flachmetallringe in den umlaufenden Ausnehmungen der Ringhälften angeordnet sein oder auch gleichfalls an sich bekannte Sprengringe runden Querschnitts für den Zusammenhalt der Ringhälften dienen.
- Mit den Mitteln der Erfindung ist der Ausbau von Spannelementen an schwer zugänglichen Maschinenteilen leicht und in kürzester Zeit möglich, ohne daß vorgeschaltete Maschinenelemente ausgebaut werden müssen. Des weiteren können größte Passungsspiele von der ISA-Edelpassung bis zur ISA-Grobpassung einwandfrei und ohne die Funktion der Spannelemente zu beeinträchtigen überbrückt werden. Bei Anwendung auf Spannsätze, bestehend aus mit radialem Abstand konzentrisch angeordneten Innen-und Außenspannringen mit Kegelflächen und zwischengeschalteten kegeligen Druckringen mit Spannschrauben, ist nunmehr die Möglichkeit gegeben, diese geteilt auszuführen und die vorerwähnten Vorteile beim Ausbau und der Überbrückung größter Passungsspiele in gleicher Weise zu erreichen. Schließlich können die Spannringe aus Profilbändern von Nichtfachleuten wirtschaftlich und preisgünstig hergestellt werden.
- In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen geteilten Innenspannring mit Außenkegelflächen, bei dem die Enden profilförmige Nasen und Ausnehmungen aufweisen, in Ansicht, F i g. 2 den dazugehörigen geteilten Außenspannring mit Innenkegelflächen mit profilförmigen Nasen und Ausnehmungen in Ansicht, F i g. 3 die Stirnansicht zu F i g. 2, F i g. 4 in der oberen Hälfte ein Spannelement, bestehend aus einem geteilten doppelkegeligen Innenspannring mit zwei geteilten einseitig kegeligen Außenspannringen, gekuppelt durchFlachmetallringe, im Axialschnitt, in der unteren Hälfte ein Spannelement mit zwei geteilten kegeligen Innenspannringen in Verbindung mit zwei geteilten kegeligen Außenspannringen, gekuppelt durch Sprengringe mit rundem Querschnitt, im Axialschnitt, F i g. 5 je die halbe Stirnansicht der beiden Ausführungsmöglichkeiten zu F i g. 4 und F i g. 6 ein Einbaubeispiel des Spannelements gemäß der oberen Hälfte der F i g. 4 im Axialschnitt. Das Spannelement nach den F i g. 1 bis 3 besteht aus den zweiteiligen halben Innenspannringen 1, 1 a mit Außenkegelflächen und den zweiteiligen halben Außen gen 2, 2 a mit Innenkegelflächen. Die beiden= Innenspannringe 1, 1 a sowie die halben Außenspannringe 2, 2 a weisen an ihren Enden je eine profilförmige Nase l b, 2 b und profilförmige korrespondierende Ausnehmungen l c, 2 c auf, wodurch die halben Innen- und Außenspannringe nach dem Einbau in ihrer Lage festgelegt sind.
- Das Spannelement nach den F i g. 4 und 5 - obere Hälfte - zeigt einen geteilten halben Innenspannring 3 mit Außenkegelflächen und zwei geteilte halbe Außenspannringe 4 mit einseitigen Innenkegelflächen, die in Kontaktberührung mit den Kegelflächen des Innenspannrings 3 stehen.
- Beide halben Außenspannringe 4 und der halbe Innenspannring 3 werden durch elastische Flachmetallringe 5, S a, die in entsprechenden Ausdrehungen sitzen, zu einer Einheit gekuppelt.
- Das Spannelement gemäß F i g. 4 und 5 - untere Hälfte - besteht aus zwei geteilten kegeligen Innenspannringen 6, 6 a und zwei geteilten kegeligen Außenspannringen 7, 7a. Die Innenspannringe 6, 6a und die Außenspannringe 7, 7a werden bei dieser Ausführungsform mittels elastischer Sprengringe 8, 8 a in ihrer Lage gehalten.
- Bei dem in F i g. 6 dargestellten Einbaubeispiel ist das Spannelement nach F i g. 4 - obere Hälfte -zwischen einer abgesetzten Welle 9 und einer durchlaufenden Bohrung der Nabe 10 eingesetzt. Der Innenspannring 3 und die beiden Außenspannringe 4 werden durch einen Druckring 11 in Verbindung mit einer Spannmutter 12, die auf einem Gewindeansatz der Welle 9 sitzt, axial beaufschlagt, wodurch der geteilte kegelige Innenspannring 3 radial auf die Welle 9 gepreßt wird, während die beiden geteilten kegeligen Außenspannringe 4 gegen die Bohrung der Nabe 10 gedehnt werden, wobei ein spielfreier Kraftschluß zwischen den Verbindungsteilen zur Durchleitung von Drehmomenten erzielt wird.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Spannelement, bestehend aus geschlitzten Innen- und Außenspannringen mit kegeligen Berührungsflächen, zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender an sich bekannter Merkmale: a) die Innen- und Außenspannringe bestehen aus je zwei Ringhälften (1, 1a, 2, 2a), b) jede Ringhälfte weist an einem Ende profilförmige Nasen (1 b, 2b) und am gegenüberliegenden Ende korrespondierende profilförmige Ausnehmungen (1c, 2c) auf, c) die Ringhälften sind mit umlaufenden Ausnehmungen zur Aufnahme von ihrem Zusammenhalt dienenden, geschlitzten oder geschlossenen federnden Ringen versehen.
- 2. Spannelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die an sich bekannte Verwendung von Flachmetallringen (5, 5a) in den umlaufenden Ausnehmungen der Ringhälften (3, 4).
- 3. Spannelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an sich bekannte Sprengringe (8, 8a) runden Querschnitts für den Zusammenhalt der Ringhälften (6, 6a, 7, 7a). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 51243, 150104, 228321, 387486, 842728; deutsche Auslegeschrift Nr. 1099 806; schweizerische Patentschrift Nr. 218 705; britische Patentschrift Nr. 742 712; USA.-Patentschriften Nr. 1038 085, 2 348 819.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960P0026036 DE1194651B (de) | 1960-11-14 | 1960-11-14 | Spannelement, bestehend aus geschlitzten Innen- und Aussenspannringen mit kegeligen Beruehrungsflaechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1960P0026036 DE1194651B (de) | 1960-11-14 | 1960-11-14 | Spannelement, bestehend aus geschlitzten Innen- und Aussenspannringen mit kegeligen Beruehrungsflaechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1194651B true DE1194651B (de) | 1965-06-10 |
Family
ID=601971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960P0026036 Pending DE1194651B (de) | 1960-11-14 | 1960-11-14 | Spannelement, bestehend aus geschlitzten Innen- und Aussenspannringen mit kegeligen Beruehrungsflaechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1194651B (de) |
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- 1960-11-14 DE DE1960P0026036 patent/DE1194651B/de active Pending
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