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DE1194571B - Betonschalungs- oder Bauplatten aus Holzspaenen od. dgl. und Verfahren zu ihrer Behandlung - Google Patents

Betonschalungs- oder Bauplatten aus Holzspaenen od. dgl. und Verfahren zu ihrer Behandlung

Info

Publication number
DE1194571B
DE1194571B DEV17576A DEV0017576A DE1194571B DE 1194571 B DE1194571 B DE 1194571B DE V17576 A DEV17576 A DE V17576A DE V0017576 A DEV0017576 A DE V0017576A DE 1194571 B DE1194571 B DE 1194571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chips
concrete formwork
phenolic resin
thick
wood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV17576A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Voelskow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEV17576A priority Critical patent/DE1194571B/de
Publication of DE1194571B publication Critical patent/DE1194571B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/16Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of fibres, chips, vegetable stems, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B 29 j
Deutsche Kl.: 39 al- 5/00
Nummer: 1194571
Aktenzeichen: V175761 c/39 a7
Anmeldetag: 16. November 1959
Auslegetag: 10. Juni 1965
Die Erfindung betrifft zunächst eine Betonschalungs- oder Bauplatte aus Holzabfällen, die teilweise grob, z. B. durch Häckselmaschinen oder Hammermühlen zerkleinert, und teilweise in Form von langen Streifen verwertet werden. Die Platte entspricht einer Spanplatte aus sehr groben Spänen mit Versteifungseinlagen. An sich sind Spanplatten mit Versteifungseinlagen aus Holz bekannt. Der besondere, dem gewünschten Verwendungszweck angepaßte Aufbau und das dazu angewandte Herstel- xo lungsverfahren sind jedoch völlig neu.
Die Ansprüche an eine Betonschalungsplatte sind z. B. folgende:
1. Sie muß wetterfest sein;
2. sie muß in einer Richtung einen Biege-Elastizitätsmodul von etwa 70 000 kg/m haben;
3. sie soll keine allzu glatte Oberfläche haben, damit der Putz auf dem Beton später besser haftet;
4. sie soll fugenlos sein;
5. sie soll harte und schlagfeste Kanten haben;
6. sie soll billig sein.
Diese Bedingungen sind mit einer Spanplatte, auch wenn sie durch Einlagen bewehrt ist, nicht erreichbar. Schon die künstlich erzeugten Späne sind ein zu teures Rohmaterial. Mit Furnieren abgesperrte Spanplatten, die an sich den gewünschten E-Modul erreichen, sind oft auch noch kostspielig. Außerdem ist die Dickenquellung aller Spanplatten für den Verwendungszweck ungeeignet. Ein harter schlagfester Kunstharzspachtel für die Kanten, z. B. auf Polyesterbasis, reißt selbst bei einer phenolharzgebundenen Spanplatte durch die unvermeidliche Anfangsdickenquellung bei starker Feuchtigkeitsaufnahme der Platte.
Die erfindungsgemäße Platte ist deshalb beispielsweise folgendermaßen aufgebaut:
Zwei zwischen 2 bis 4 mm dicken Außenschichten bestehen aus mit etwa 15% Phenolharzbindemittel versetzten stiftförmigen Spänen, die durch die Zerkleinerung von Hartholzfurnierabfällen in Zahnscheiben- oder Hammermühlen gewonnen sind und durchschnittlich 20 mm lang, 1 bis 2 mm dick und 2 bis 4 mm breit sind, wobei der Querschnitt 2 bis 49 mm beträgt. Die Späne entsprechen etwa kurz abgebrochenen Streichhölzern. Sie geben die gewünschte rauhe Oberfläche.
Unter diesen Deckschichten befindet sich je eine oder mehrere Schichten streifenförmiger Furnierabfälle, deren Faserrichtung parallel oder in spitzem Winkel verläuft, wenn die Platte als Betonschalungsplatte verwendet werden soll, bzw. rechtwinklig gekreuzt, wenn eine Bauplatte erzeugt werden soll. Die Betonschalungs- oder Bauplatten aus
Holzspänen od. dgl. und Verfahren zu ihrer
Behandlung
Anmelder:
Peter Voelskow, Hildesheim, Am Katztore 8
Als Erfinder benannt:
Peter Voelskow, Hildesheim
Schichten aus streifenförmigen Furnierabfällen haben eine Gesamtdicke von je 3 bis 4 mm. Sie geben der Platte die nötige Festigkeit und im Falle einer Betonschalungsplatte den erforderlichen Biege-E-Modul in Richtung ihres Faserlaufs.
Die Mittellage besteht z. B. aus grob, z. B. auf 40 mm Faserlänge gehäckselten Furnierabfällen von plättchenförmiger Struktur. Sowohl die streifenförmigen Furnierabfälle wie auch die plättchenförmigen, gehäckselten Abfälle in der Mittelschicht sind mit 10 bis 15% Phenolharz beleimt.
Erfindungsgemäß wird die Platte nach dem Heißpreßvorgang unmittelbar, oder nach einer Zwischenlagerung, im geschlossenen Stapel, in »luftdurchlässiger« Stapelung mit zwischengelegten Stapellatten gedämpft und dann wieder getrocknet. Danach sind in der Platte alle Quellungsspannungen mit den Bindekräften des Kunstharzbindemittels im Gleichgewicht. Nach dem Trocknen wird die Platte in die gewünschten Formate geschnitten. Dann können die porösen Kanten mit einem harten Kunstharzspachtel verschlossen werden. Der Kunstharzspachtel kann z. B. auf der Basis von Phenol-, Kresol-Resorcin-Harzen, Polyesterharzen oder Äthoxylinharzen aufgebaut sein.
Die Mittelschicht kann auch aus beliebigem anderem Abfallmaterial, z. B. Zuckerrohrbaggasse, Flachsschäben, billigen Abfallspänen od. dgl., aufgebaut sein. Die Zwischenschichten aus Furnierstreifen können auch durch andere zugfeste Pflanzenmaterialien ersetzt werden. Für Bauplatten mit geringeren Anforderungen an die Biegefestigkeit können sie auch fortfallen. Wesentlich für die Erfindung ist die Ausquellung der fertiggepreßten Platte in einer Dämpfkammer nach dem Preßvorgang. Hierdurch gehen die elastischen Verformungen der Späne oder sonstigen Kleinteile an den Kreuzungsstellen oder an Verbiegungsstellen so weit zurück, bis sie mit den wasserfesten Bindekräften des Bindemittels im Gleichgewicht stehen.
509 579/380
Nach dem Trocknen hat eine solche Platte bei geringem Bindemittelgehalt eine etwas größere Dicke als nach dem Pressen. Diese Dicke nach dem Dämpfen und Wiedertrocknen bleibt jedoch bei nachfolgender Befeuchtung und Wiedertrocknung der Platte immer konstant. Die so behandelte Platte wird also später nur noch so wie natürlich gewachsenes Holz bei Aufnahme von Feuchtigkeit quellen und nach Wiedertrocknung immer wieder auf den vorangegangenen Dickenwert zurückgehen. Im Gegensatz dazu bleibt bei einer normalen bekannten Spanplatte nach einer Wässerung und Wiedertrocknung immer eine gewisse Dickenzunahme zurück. Diese natürliche Dickenzunahme einer Holzspanplatte wird durch den Dämpfvorgang vorweggenommen und so die Platte im Inneren gewissermaßen entspannt. Selbstverständlich können einer solchen Bauplatte auch bekannte Mittel gegen Pilzbefall, Insektenfraß oder feuerhemmende Mittel beigegeben werden. ao

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Betonschalungs- oder Bauplatten aus Holzspänen oder holzartigen Pflanzenfasern mit wasserfesten Kunstharzbindemitteln und gegebenenfalls zusätzlichen Bewehrungseinlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen 2 bis 4 mm dicken Außenschichten aus mit etwa 15% Phenolharzbindemittel versetzten stiftförmigen Spänen von etwa 20 mm Länge, 1 bis 2 mm dick und 2 bis 4 mm breit, und der Mittelschicht aus mit 10 bis 15*/» Phenolharzbindemittel versetzten groben Spänen, gehäckselten Furnierabfällen bis 40 mm Länge oder Schnitzeln jeweils eine 3 bis 4 mm dicke Zwischenschicht aus doppelseitig mit Phenolharz beleimten Furnierstreifen gelegt ist, die bei Betonschalungsplatten faserparallel oder in spitzem Winkel gekreuzt, bei Bauplatten rechtwinklig gekreuzt angeordnet sind.
2. Verfahren zur Behandlung von Betonschalungs- oder Bauplatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten nach dem üblichen Heißpreßvorgang unmittelbar, oder nach einer Zwischenlagerung im geschlossenen Stapel, in »luftdurchlässiger« Stapelung mit zwischengelegten Stapellatten gedämpft und anschließend wieder getrocknet werden.
509 579/380 6.65 @ Bundesdruckerei Berlin
DEV17576A 1959-11-16 1959-11-16 Betonschalungs- oder Bauplatten aus Holzspaenen od. dgl. und Verfahren zu ihrer Behandlung Pending DE1194571B (de)

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DE (1) DE1194571B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986002122A1 (en) * 1984-10-08 1986-04-10 Hammarberg, Lars Shuttering panel and a method of manufacturing it

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1986002122A1 (en) * 1984-10-08 1986-04-10 Hammarberg, Lars Shuttering panel and a method of manufacturing it

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