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DE1194485B - Elektrisches Programmschaltwerk - Google Patents

Elektrisches Programmschaltwerk

Info

Publication number
DE1194485B
DE1194485B DEB53773A DEB0053773A DE1194485B DE 1194485 B DE1194485 B DE 1194485B DE B53773 A DEB53773 A DE B53773A DE B0053773 A DEB0053773 A DE B0053773A DE 1194485 B DE1194485 B DE 1194485B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cam
program
control
scanning
deflection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB53773A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Hesener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lebronze Alloys Germany GmbH
Original Assignee
Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Busch Jaeger Durener Metallwerke AG filed Critical Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority to DEB53773A priority Critical patent/DE1194485B/de
Publication of DE1194485B publication Critical patent/DE1194485B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed
    • H01H43/12Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed stopping automatically after a single cycle of operation
    • H01H43/124Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed stopping automatically after a single cycle of operation using a disc

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Elektrisches Programmschaltwerk Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Programmschaltwerk, insbesondere für die automatische Steuerung elektrischer Waschmaschinen, mit mindestens einer umlaufenden Steuerscheibe, auf deren Seitenfläche(n) radial zueinander mehrere selbständig in sich_ geschlossene Nockenbahnen angeordnet sind, die in der Wirkung auf elektrische Kontakteinrichtungen zur Durchführung der erforderlichen Schaltvorgänge mechanisch abgetastet werden.
  • Derartige Schaltwerke dienen ganz allgemein dazu, beispielsweise eine elektrische Waschmaschine dahingehend auszustatten, daß diese in sich selbst und ohne weitere Bedienungsvorkehrungen einen ganz bestimmten vorgewählten Waschvorgang selbsttätig abzuwickeln vermag. In Anbetracht dessen müssen sich die dazu herangezogenen Schalt- und Steuereinrichtungen möglichst organisch in den vorgegebenen Funktionsaufbau solcher Geräte eingliedern lassen, zumal dem eigentlichen Zweck entsprechend die Absicht besteht, die betreffenden Schalteinrichtungen so auszulegen, daß sich vermittels derselben eine Vielzahl- unterschiedlicher Arbeitsabläufe abwickeln läßt, um den jeweils gegebenen Waschvorschriften genügen zu können.
  • Unter diesen Gesichtspunkten hat sich eine für derartige Schaltwerke anfangs entwickelte Ausführung in Form von für jedes einzelne Programm auf der Mantelfläche einer zylindrischen Schaltwalze nebeneinander angeordneten Steuerbahnen zur Betätigung entsprechender Einzelschalter oder einer gemeinsamen, auf die jeweils gewünschte Steuerbahn einstellbaren Abtastvorrichtung als sehr platzaufwendig und kompliziert erwiesen, und zwar besonders in bezug auf deren Axialausdehnung und die Ausführung der den Gesamtbereich der Walze in Axialrichtung zu bestreichenden Schaltmechanik. Dementsprechend ist man bei späteren Programmschaltwerken mit Nockenscheiben dazu übergegangen, die verschiedenen Nockenbahnen auf den Seitenflächen der Scheiben in Radialrichtung übereinander anzuordnen. In dieser Beziehung ist beispielsweise ein für die Anwendung in automatischen Waschmaschinen geeignetes Programmschaltwerk bekannt, das derartige Schaltscheiben mit konzentrisch ineinanderliegenden Nockenringen ausstattet und jedem dieser Nockenringe einen eigenen Kontaktsatz zuordnet.
  • Einer solchen Ausführung gegenüber besteht der erfinderische Schritt in der fortschrittlichen Maßnahme, die mit einer einzigen Kontakteinrichtung gekoppelten Organe zur Abtastung eines vorgegebenen Programms in einer definierten Stellung der Steuerscheibe auf eine entsprechende Nockenbahn einstellbar auszubilden, um eine Mehrzahl in sich selbständiger Programme unterschiedlichen Funktionsablaufs wahlweise über eine einzige Kontakteinrichtung abwickeln zu können.
  • Einer Weiterbildung dieses Grundgedankens der Erfindung gemäß sollen die auf ein und dieselbe Kontakteinrichtung wirkenden oder einen Teil einer solchen Kontaktanordnung darstellenden Abtastorgane zwecks Einstellung auf eine beliebige Nockenbahn vermittels eines Dreh- oder Druckknopfes von Hand um einen festen Drehpunkt verschwenkbar und während des Umlaufens der Steuerscheibe vermittels einer Sperrmechanik verrastet sein, wobei diese Verrastung bei Programmwahl, Programmwechsel oder im Zuge des Programmablaufs nur in dieser bestimmten Stellung der Steuerscheibe bzw. auf Grund besonderer Umlenkmaßnahmen durch an beliebiger Stelle in deren Steuerbahnen einzusetzende Umlenknocken aufgehoben und somit unwirksam sein soll.
  • Des weiteren sind zwischen den radial verlaufenden Nockenbahnen erhöhte Trennstege vorgesehen, deren Ausbildung in Verbindung mit den Umlenknocken selbsttätig eine an den Programmablauf gebundene Umlenkung der Abtastorgane in benachbarte Nockenbahnen in Zusammenwirken mit der Auslösung einer weiteren, der nockengesteuerten Schaltbewegung gegenüber um 90° versetzten Schaltbewegung bewirkt.
  • In Abwandlung einer solchen Ausführung können sich die auf der Seitenfläche einer Steuerscheibe radial zueinander angeordneten Nockenbahnen auch als in Achsenrichtung stufenförmig gegeneinander versetzt darstellen. Dabei würde wiederum in Verbindung mit geeignet geformten und montierten Umlenknocken selbsttätig eine an den Programmablauf gebundene Umlenkung der Abtastorgane in benachbarte Nockenbahnen erfolgen und im Zuge dessen die Auslösung einer weiteren, der nockengesteuerten Schaltbewegung überlagerten und/oder einer weiteren, der nockengesteuerten Schaltbewegung gegenüber um 90° versetzten Schaltbewegung zustande kommen.
  • Um in diesem Zusammenhang zu einer momentartigen Umlenkung det Abtastorgane in eine benachbarte bzw. höher oder tiefer abgestufte Nockenbahn zu gelangen, ist die Ausgangsbahn, einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung gemäß, an einer solchen Umlenkstelle mit Führungs- und Federelementen versehen, die ein definiertes Auflaufen und sprunghaftes überwechseln der Abtastorgane in die Folgebahn bewirken.
  • Im Bereich dessen können die Steuer- und/oder Umlenknocken sowohl einzeln als auch zusammenhängend geformt aus einem hinreichend elastischen Kunststoff hergestellt werden, um nach Maßgabe des jeweiligen Programms selbsthalternd in die zu diesem Zweck nutenförmig ausgebildeten Ausnehmungen der einzelnen Steuerscheiben eingesetzt werden zu können.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand einer zeichnerischen Darstellung in einigen wesentlichen Ausführungsmöglichkeiten weiter verdeutlicht werden. Dazu zeigt im einzelnen F i g. 1 die Draufsicht auf einen Steuersatz, d. h. eine seitlich mit radialen Nockenbahnen versehene Steuerscheibe mit der . dazugehörigen Schalteinrichtung, F i g. 2 die Seitenansicht eines mit Steuersätzen gemäß F i g. 1 bestückten Programmschalters, F i g. 3 die Draufsicht auf die Innenseite des vorderen Lagerschildes mit einer Verschwenkvorrichtung, die mit einer verriegelten Rastvorrichtung zusammenwirkt, F i g. 4 eine Nockenscheibe mit stufenförmig gegeneinander versetzten Nockenbahnen in der Seitenansicht, , F i g. 5 die Draufsicht gemäß F i g. 4, F i g. 6 einen schematischen Schnitt durch den Abtasthebel mit Kontaktsockelplatte, F i g. 7 die Seitenansicht eines Kraftspeichers für momentartige Umsteuerung, , F i g. 8 die Vorderansicht gemäß F i g. 7, F i g. 9 den Kraftspeicher nach F i g. 7 in vergrößerter Darstellung mit dem Abtastglied nach der Umsteuerung, F i g. 10 desgleichen, jedoch mit dem Abtastglied vor der Umsteuerung in verriegelter Stellung, F i g. 11 einen aus elastischem Material als Meterware gespritzten Steuernocken und F i g. 12 einen Schnitt zu F i g. 11.
  • Der Programmschalter entsprechend den F i g. 1 bis 3 besitzt eine zwischen den Lagerschilden 32 a, 32 b gelagerte Welle 21. Sie wird von dem Synchronmotor 24 unter Zwischenschaltung einer nicht dargestellten Rutschkupplung angetrieben. Auf der Welle 21 sind die Nockenscheiben 25 drehungsschlüssig angeordnet. Sie besitzen auf ihren Seitenflächen 25 a die Nockenbahnen 25 b. Letztere sind durch die Stege 25 c voneinander getrennt. Die Stege 25c sind am Anfang der Kreisringbahnen unterbrochen. Die Schaltbewegungen werden mittels über die Nockenbahnen 25b ablaufenden Abtastrollen 26 über die Abtasthebel 26a auf die Schalter 26b übertragen. Durch Verschwenken der Schaltglieder um die Achse 27 werden die Abtastrollen 26 auf die gewünschten Nockenbahnen eingestellt. Die Verschwenkung geschieht mittels des Drehknopfes 28 über das Zahnräderpaar 29.
  • Eine Rastvorrichtung zur Fixierung der Einstellungen besteht aus der Rastenscheibe 30, der Rastrolle 30 a, dem auf dem Bolzen 30 e gelagerten Rasthebel 30 b und der Rastfeder 30 c. Die Verschwenkung der Schaltglieder kann nur in der 0-Stellung des Programmschalters vorgenommen werden, da in jeder anderen Stellung der Rasthebel 30b durch die drehungsschlüssig auf der Achse 21 angeordnete Sperrscheibe 31 gesperrt ist.
  • Insbesondere an Hand von F i g. 3, die eine Draufsicht auf die Innenseite des vorderen Lagerschildes 32 a darstellt, ist die Wirkung der mit der Verstellvorrichtung zusammenarbeitenden Verriegelungsvorrichtung klar zu erkennen. In der Grundstellung der Nockenscheiben 25, d. h. wenn die Abtastrollen 26 die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Stellung einnehmen, befindet sich die Sperrscheibe 31 in der in F i g. 3 gezeigten Stellung. Werden nun mittels des Drehknopfes 28 die Schaltglieder verschwenkt, so bewegt sich dabei die Rastrolle 30 a und mit dieser der auf dem von dem Lagerschild 32a abstehenden Bolzen 30 e verschiebbar gelagerte Rasthebel 30 b nach oben und dringt in die Aussparung 31 a der Sperrscheibe 31 ein. Auf diese Weise ist eine beliebige Einstellung der Schaltglieder möglich. In jeder anderen Stellung der Nockenscheiben 25 würde das obere Ende des Rasthebels 30b gegen den Umfang der Sperrscheibe 31 anstoßen und ein Verschwenken der Schaltglieder verhindern.
  • Bei dem Schaltwerk nach den F i g. 4 bis 6 sind die Nockenbahnen 35a stufenförmig am Umfang der Nockenscheibe 35 angeordnet. Eine solche Nockenscheibe kann aus Isolierstoff gepreßt oder auch aus Blech gezogen bzw.gedrückt sein. Abweichend von dem Programmschalter nach den F i g. 1 bis 3 wird der Abtasthebel 36 nicht manuell auf eine bestimmte Nockenbahn eingestellt, sondern schwenkt automatisch, beeinflußt durch an beliebigen Stellen der Nockenbahnen 35 a eingesetzte Umsteuernocken 38 und 39, in eine entsprechende Nachbarnockenbahn um. Der Abtasthebel 36 ist in zwei senkrecht zueinanderstehenden Richtungen (in F i g. 6 durch die Pfeile A, B angedeutet) schwenkbar an der Lagerplatte 37 gelagert. Die Bewegung des Abtasthebels 36 in Radialrichtung zur Welle 42 ist durch die Blattfeder 36a gewährleistet, während er zur Ausführung der hierzu senkrecht gerichteten Bewegung um den Drehpunkt 36 b schwenkt. Der Abtasthebel 36 wird durch die diagonal wirkende Zugfeder 41 derart beeinflußt, daß er zum Boden und zur Seitenwand der jeweiligen Nockenbahn gedrängt ist. Entsprechend den F i g. 4 und 5 gleitet der Abtasthebel 36 mit seinem abgewinkelten Ende 36 c auf der höchsten Nockenbahn, auf welcher in einem Schlitz 35b der Umlenknocken 38 befestigt ist. Dieser besitzt die Schräge 38a. Beim Auflaufen des Abtasthebels 36 auf diesen Umlenknocken wird er in Axialrichtung der Nockenscheibe 35 so weit verschoben, bis er durch die Kraft der Zugfeder 41 in die mittlere Nokkenbahn abrutscht. Die dabei ausgeführte Radialbewegung des Abtasthebels 36 wird zur Steuerung des Kontaktsatzes 40 ausgenutzt. Anschließend läuft der Abtasthebel 36 auf den Umlenknocken 39. Er wird dabei durch die Schrägfläche 39a so weit angehoben, bis er durch die axial zur Nockenscheibe 35 gerichtete Kraftkomponente der Zugfeder 41 wieder in die obere Nockenbahn herüberschwenkt, wodurch der Kontaktsatz 40 in seine ursprüngliche Stellung umgeschaltet wird. Auf diese Weise lassen sich drei oder mehr Nockenbahnen zur Steuerung eines Kontaktsatzes mit entsprechend vielen Schaltstellungen ausnutzen.
  • Bei den bisher beschriebenen Schaltwerken wird nur eine Schaltbewegung des Abtasthebels momentartig ausgeführt, während die Rückführbewegung sich insbesondere bei Programmschaltern mit sehr geringen Umlaufgeschwindigkeiten sehr langsam vollzieht. Es wird darum in weiterer Ausbildung der Erfindung ein in den F i g. 7 bis 10 dargestellter momentartig arbeitender Kraftspeicher für die Rückführbewegung des Abtasthebels vorgeschlagen. Der Kraftspeicher besteht im wesentlichen aus einem U-förmigen Metallglied, das mit seinen beiden U-Schenkeln 60a an den Seitenflächen der Nockenscheibe 61 befestigt ist, während der U-Steg 60 b auf der Nockenbahn 61 a aufliegt. Auf dem U-Steg ist eine Blattfeder 62 derart befestigt, daß ihr freies Ende in ungespannter Lage mit dem Nocken 61 b sich in gleicher Höhe befindet. Den U-Schenkeln 60a sind Lappen 60 e angeschnitten, die an ihren oberen Enden nach innen abgewinkelte Stege 60 c aufweisen. Läuft die mittels einer Achse 62a an dem Abtasthebel 63 a drehbar befestigte Abtastrolle 63 auf den Kraftspeicher auf, so befinden sich zunächst die beiden , Achsstümpfe der Achse 62a unterhalb der beiden Stege 60c. Dadurch ist beim Auflaufen der Rolle 63 auf die Feder 62 eine Verriegelung zwischen dem Abtastglied und dem Kraftspeicher erreicht. Das hat zur Folge, daß die Feder 62 gespannt wird, und zwar so , lange, bis bei weiterem Ablauf der Nockenscheibe 41 die Verriegelung zwischen den beiden Organen aufgehoben wird und die Blattfeder 62 sich ruckartig unter Hochschwenkung der Abtastrolle 63 entspannen kann. Diese Bewegung wird zur Schaltung aus- ; genutzt, die somit momentartig erfolgt. Bei weiterem Ablauf der Nockenscheibe 61 läuft die Rolle 63 auf den Nocken 61 b auf.
  • Die F i g. 11 und 12 zeigen aus PVC oder ähnlichem elastischem Material als Meterware hergestellte Steuernocken, die in die nutenförmigen Nokkenbahnen eingeschoben bzw. eingeklemmt werden. Die Nocken zeigen einen unteren Teil 70 a zum Einsetzen in die nutenförmige Nockenbahn und einen oberen Steuerteil 70 b. Zwischen den beiden Teilen t befinden sich keilförmige Nuten 70 c. Aus dem Steuerteil 70b sind beliebige Stücke herausschneidbar, wodurch das Programm festgelegt wird.
  • Es ist ebenfalls möglich, Nockenstreifen mit einfachem rechteckigem Profil zu spritzen. Es werden E dann beliebige Stücke ganz abgetrennt und an entsprechenden Stellen in die ringnutenförmigen Nokkenbahnen eingesetzt bzw. zwischengeklemmt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrisches Programmschaltwerk, insbesondere für die automatische Steuerung von Waschmaschinen, mit mindestens einer umlaufenden Steuerscheibe, auf deren Seitenfläche(n) radial zueinander mehrere selbständig in sich geschlossene Nockenbahnen angeordnet sind, die in der Wirkung auf elektrische Kontakteinrichtungen mechanisch abgetastet werden, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die mit einer einzigen Kontakteinrichtung (26b) gekoppelten Organe (26a) zur Abtastung eines vorgegebenen Programms in einer definierten Stellung der Steuerscheibe (25) auf eine entsprechende Nockenbahn (25b) einstellbar sind.
  2. 2. Programmschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Abtastorgane (26a) der Kontakteinrichtung (26 b) vermittels eines Dreh- oder Druckknopfes (28) von Hand um einen festen Drehpunkt verschwenkbar sind.
  3. 3. Programmschaltwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf ein und dieselbe Kontakteinrichtung (26 b) wirkenden oder einen Teil einer solchen Kontaktanordnung darstellenden Abtastorgane (26 a) während des Umlaufens der Steuerscheibe (25) vermittels einer Sperrmechanik (30, 31) verrastet sind, wobei diese Verrastung nur in der definierten Stellung der Steuerscheibe (25) bzw. auf Grund an beliebiger Stelle in deren Steuerbahnen (25 b) eingesetzte Umlenknocken (38, 39) unwirksam ist.
  4. 4. Programmschaltwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den radial verlaufenden Nockenbahnen (25 b) erhöhte Trennstege (25 c) vorgesehen sind, deren eigene Ausbildung in Verbindung mit den Umlenknok ken selbsttätig eine an den Programmablauf gebundene Umlenkung der Abtastorgane (26a) in benachbarte Nockenbahnen (25 b) in Zusammenwirken mit der Auslösung einer weiteren, der nockengesteuerten Schaltbewegung gegenüber um 90° versetzten Schaltbewegung bewirkt.
  5. 5. Programmschaltwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Nockenbahnen (35a) in Achsenrichtung stufenförmig gegeneinander versetzt sind und in Verbindung mit den Umlenknocken (38, 39) selbsttätig eine an dem Programmablauf gebundene Umlenkung der Abtastorgane (36) in benachbarte Nockenbahnen (35a) in Zusammenwirken mit der Auslösung einer weiteren, der nockengesteuerten Schaltbewegung überlagerten und/oder einer weiteren, der nockengesteuerten Schaltbewegung gegenüber um 90° versetzten Schaltbewegung bewirken.
  6. 6. Programmschaltwerk nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, daß die Ausgangsbahn an der Umlenkstelle mit Führungs- und Federelementen (60, 62) versehen ist, die ein definiertes Auflaufen und sprunghaftes überwechseln der Abtastorgane (63a) in die Folgebahn bewirken.
  7. 7. Programmschaltwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer-und/oder Umlenknocken (70 a bis 70 c) einzeln oder zusammenhängend geformt aus elastischem Kunststoff hergestellt und auf das jeweilige Funktionsprogramm abgestellt selbsthalternd in nutenförmige Ausnehmungen der Steuerscheibe(n) (25, 35) eingesetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 371618; deutsche Auslegeschrift Nr. 1012 987; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1688 962; schweizerische Patentschriften Nr. 229 712, 266 488; britische Patentschrift Nr. 368 891.
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE371618C (de) * 1922-07-22 1923-03-17 Mayer Karl Elektrischer Uhrwerkszeitschalter
GB368891A (en) * 1931-01-01 1932-03-17 Ivor Gwynne Perrett Improvements in automatic controls for machines operating on predetermined cycles
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DE1012987B (de) * 1956-02-24 1957-08-01 Bosch Gmbh Robert Programmschaltwerk, insbesondere fuer automatische Waschmaschinen, mit Momentschaltung seines Schaltgliedes ueber einen Schrittschalter

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