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DE1194329B - Zentrifuge zum Behandeln von industriellem Stueckgut - Google Patents

Zentrifuge zum Behandeln von industriellem Stueckgut

Info

Publication number
DE1194329B
DE1194329B DEST20380A DEST020380A DE1194329B DE 1194329 B DE1194329 B DE 1194329B DE ST20380 A DEST20380 A DE ST20380A DE ST020380 A DEST020380 A DE ST020380A DE 1194329 B DE1194329 B DE 1194329B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifuge
drum
centrifuge according
motor
run
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST20380A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Steimel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEIMEL GEB MASCHF
Gebr STEIMEL
Original Assignee
STEIMEL GEB MASCHF
Gebr STEIMEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STEIMEL GEB MASCHF, Gebr STEIMEL filed Critical STEIMEL GEB MASCHF
Priority to DEST20380A priority Critical patent/DE1194329B/de
Publication of DE1194329B publication Critical patent/DE1194329B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor
    • B04B11/05Base discharge

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Zentrifuge zum Behandeln von industriellem Stückgut Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Zentrifuge zum Behandeln von industriellem Stückgut, wie Gußteile und Metallspäne, deren Schleudertrommel von der Welle des unmittelbar unter der Trommel angeordneten Antriebsmotors getragen und angetrieben wird und deren Gehäusemantel eine unterhalb der Austrittsöffnungen der Schleudertrommel angeordnete, die abgeschleuderte Flüssigkeit sammelnde und ableitende Auffangfläche aufweist. Die Zentrifuge nach dem Hauptpatent ist dadurch gekennzeichnet, daß auf einer hohlen Motorwelle ein kegelstumpfföriniger, nach außen abfallender Trommelboden starr befestigt ist, dessen Rand einen vom Trommelboden abhebbaren Trommelmantel trägt, der über radiale Streben mit einer zentrischen, den Trommelmantel in axialer Richtung führenden Trommelnabe verbunden ist, an die ein durch die hohle Motorwelle geführtes Druckmittel angreift, und daß unterhalb des Trommelbodens eine vom Gehäusemantel getragene geneigte Ablauffläche zum Abführen des geschleuderten Gutes angeordnet ist.
  • Diese Zentrifuge, die insbesondere zum Entölen, Waschen oder Trocknen von kleineren Fertigteilen aus Metall, Kunststoff, Porzellan u. dgl, oder auch zum Entölen von Dreh- und Frässpänen dient, erlaubt bei einfacher und raumsparender Weise ein leichtes und schnelles Einfüllen und Ausbringen des Schleudergutes. Das Schleudergut wird unmittelbar von oben in die Schleudertrommel eingefüllt. Nach dem Zentrifugieren wird der Trommehnantel vom Trommelboden abgehoben, so daß das Schleudergut vom kegelstumpfförinigen Trommelboden gleitet und über die geneigte Ablauffläche nach unten abgeführt wird.
  • Damit auch schlecht gleitendes Schleudergut, z. B. Späne, sicher abgeführt werden kann, muß die Neigung der Ablauffläche sehr steil sein, dies hat jedoch den Nachteil, daß die Bauhöhe der Zentrifuge groß wird und damit die Einfüllöffnung höher liegt, als es sonst notwendig wäre. Im Interesse einer leichten Besch'ickung der Zentrifuge muß aber die Einfüllöffnung so tief wie möglich angeordnet werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, trotz geringer Bauhöhe der Zentrifuge die unterhalb der Schleudertrommel angeordnete, das geschleuderte Gut abführende Ablauffläche derart auszubilden, daß auch schlecht gleitendes Schleudergut ohne Schwierigkeit abgeführt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ablauffläche an dem in an sich bekannter Weise elastisch gelagerten Motorträger befestigt und derart ausgebildet ist, daß sein äußerer Rand einen die auftretenden Taumelbewegungen zulassenden Abstand vom Zentrifugenmantel einhält.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Ab- lauffläche wird erreicht, daß durch die im Betrieb der Zentrifuge auftretenden Schwingungen auch, dann schlecht gleitendes abgeschleudertes Gut, z. B. Stahlspäne, sicher abgeführt wird, wenn die Neigung der Ablauffläche nicht sehr steil gewählt ist; dabei wird eine Schwingfähigkeit der Ablauffläche erzielt, ohne zusätzliche elastische Elemente anordnen zu müssen.
  • Die Neigung der Ablauffläche kann ferner dadurch verringert werden, daß an ihr eine elektrisch oder hydraulisch arbeitende Rütteleinrichtung angeordnet wird.
  • Auf diese Weise läßt sich die Bauhöhe der Zentrifuge erheblich verringern, weil nicht nur das geschleuderte Gut besser von der Ablauffläche abgeführt werden kann, sondern auch vom kegelförmigen Trommelboden, so daß auch dessen Neigung weniger stark gewählt werden kann, die Rütteleinrichtung sorgt auch dafür, daß gegebenenfalls an den Streben des Trommelmantels hängenbleibendes Gut abgeführt wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der Erläuterung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugsnahme auf die Zeichnung hervor.
  • Die aus einem kegelförmigen Trommelboden 9 und einem abhebbaren Trommelmantel 12 bestehende Schleudertrommel wird von einer hohlen Welle 2 des Antriebsmotors 3 getragen und angetrieben. Der Antriebmotor 3 ist über Segmentstücke 4, den Motorflansch 5 und einen in diesen eingesetzten Achsstummel 6 in an sich bekannter Weise in Gummiringen 1 elastisch gelagert, die im Sockel 7 des Zentrifugengehäuses eingesetzt und durch einen Spannflansch 8 unter Spannung gehalten sind. Der Trommelmantel 12 ist über radiale Streben 13 mit einer zentrischen, den Trommelmantel 12 in axialer Richtung führenden Trommelnabe 14 verbunden.
  • Der Trommelmantel 12 kann durch ein durch die hohle Motorwelle gefü ' hrtes Druckmittel hydraulisch in die - in der rechten Hälfte der Zeichnung dargestellten - öffnungsstellung gebracht werden.
  • Die abgeschiedene Flüssigkeit wird über einen am Trommelmantel 12 angeordneten Schleuderring 18 und einer Auffangfläche 20, die am Gehäusemantel 21 befestigt ist, einem Ablaufrohr zugeleitet. Unterhalb des Trommelbodens 9 ist eine Ablauffläche 24 angeordnet, die das geschleuderte Gut der Austrittöffnung 25 zuleitet.
  • Die Ablauffläche 24 ist erfindungsgemäß am aus den Teilen 4, 5 und 6 bestehenden Motorträger befestigt, und zwar über einen zylindrischen Mantel 26, der den Antriebsmotor 3 gegen das abgeschleuderte Gut abschirmt. Um ein Hängenbleiben des abzuführenden Gutes an der der Austrittöffnung 25 abgewandten Seite des Mantels 26 zu verhindern, ist dort über der Ablauffläche 24 ein dachartiger Einbau 28 angeordnet. In dessen Höhe ist unter der Ablauffläche 24 eine Rütteleinrichtung 30 befestigt.
  • Der äußere Rand 31 der Ablauffläche 24 ist bis in Höhe des Trommelbodens 9 hochgezogen und weist zum Gehäusemantel 21 einen Abstand a auf, der die auftretenden Taumelbewegungen des Motorträgers 4, 5, 6 zuläßt. Damit durch den zwischen der Ablauffläche 24 und dem Gehäusemantel 21 verbleibenden Spalt kein Schleudergut gelangen kann, ist am Gehäusemantel ein trichterartiger Ring 32 angeordnet, der mit seinem unteren Rand 33 den oberen Rand 31 der Ablauffläche innen mit Abstand übergreift und mit seinem oberen Rand 34 am Gehäusemantel 21 befestigt ist. Damit der Ring 32 die Taumelbewegungen der Ablauffläche 24 nicht behindern kann, besteht er zweckmäßigerweise aus elastischem Kunststoff oder Gummi.
  • Die Ablauffläche gemäß der Erfindung kann auch derart ausgebildet sein, daß sie das abgeschleuderte Gut zwei auf entgegengesetzt liegenden Seiten der Zentrifuge vorgesehenen Austrittsöffnungen zuführt.
  • Die Rütteleinrichtung wird zweckmäßigerweise durch einen hydraulisch betätigten Schalter ein- und ausgeschaltet, der derart an die Druckleitungen zum hydraulischen öffnen und Schließen der Schleudertrommel angeschlossen ist, daß er die Rütteleinrichtung einschaltet, wenn das Druckmittel den Trommelmantel 12 hochdrückt, und sie wieder abschaltet, wenn der Druck des Druckmittels abfällt und die Schleudertrommel sich schließt.

Claims (2)

  1. Patentschriften#: 1. Zentrifuge zum Behandeln von industriellem Stückgut, bei der auf der hohlen Motorwelle ein nach außen abfallender kegelförmiger Trommelboden angeordnet ist, der einen abhebbaren Trommelmantel trägt und unter dem eine geneigte Ablauffläche zum Abführen des geschleuderten Gutes vorgesehen ist, nach Patent 1168 833, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab- lauffläche (24) an dem in an sich bekannter Weise elastisch gelagerten Motorträger (4, 5, 6) befestigt und derart ausgebildet ist, daß sein äußerer Rand (31) einen die auftretenden Taumelbewegungen zulassenden Abstand (a) vom Gehäusemantel (21) einhält.
  2. 2. Zentrifuge nach Ansprach 1, gekennzeichnet durch einen mit seinem oberen Rand (34) am Gehäusemantel (21) befestigten trichterartig ausgebildeten Ring (32), der mit seinem unteren Rand (33) den oberen Rand (31) der Ablauffläche (24) innen übergreift. 3. Zentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (32) aus elastischem Kunststoff oder Gummi besteht. 4. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Motorflansch (5) ein den Motor (3) im Abstand umgebender zylindrischer Mantel (26) angeordnet ist, an dessen Umfang die Ablauffläche (24) befestigt ist. 5. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ab- lauffläche (24) eine Rütteleinrichtung (30) angeordnet ist. 6. Zentrifuge nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen die Rütteleinrichtung (30) ein- und ausschaltenden, hydraulisch betätigten Schalter, der derart an die Druckleitung zum hydraulischen öffnen und Schließen der Trommel angeschlossen ist, daß er beim Hochdrücken des Trommelmantels einschaltet und beim Absenken des Trommelmantels ausschaltet. In Betracht gezogene Druckschriften: C USA.-Patentschrift Nr. 940 662.
DEST20380A 1963-03-07 1963-03-07 Zentrifuge zum Behandeln von industriellem Stueckgut Pending DE1194329B (de)

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DEST20380A DE1194329B (de) 1963-03-07 1963-03-07 Zentrifuge zum Behandeln von industriellem Stueckgut

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DEST20380A DE1194329B (de) 1963-03-07 1963-03-07 Zentrifuge zum Behandeln von industriellem Stueckgut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1194329B true DE1194329B (de) 1965-06-03

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ID=7458552

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DEST20380A Pending DE1194329B (de) 1963-03-07 1963-03-07 Zentrifuge zum Behandeln von industriellem Stueckgut

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US940662A (en) * 1909-04-01 1909-11-23 Troy Laundry Machinery Co Ltd Centrifugal extractor.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US940662A (en) * 1909-04-01 1909-11-23 Troy Laundry Machinery Co Ltd Centrifugal extractor.

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