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DE1194313B - Selbsttaetige Beleim- und Verschliessvorrichtung fuer Ventilsaecke - Google Patents

Selbsttaetige Beleim- und Verschliessvorrichtung fuer Ventilsaecke

Info

Publication number
DE1194313B
DE1194313B DEC30557A DEC0030557A DE1194313B DE 1194313 B DE1194313 B DE 1194313B DE C30557 A DEC30557 A DE C30557A DE C0030557 A DEC0030557 A DE C0030557A DE 1194313 B DE1194313 B DE 1194313B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
adhesive
bag
opening
valve bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC30557A
Other languages
English (en)
Inventor
A R H Swenson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ConocoPhillips Co
Original Assignee
Continental Oil Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Oil Co filed Critical Continental Oil Co
Publication of DE1194313B publication Critical patent/DE1194313B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/02Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks
    • B65B7/025Closing valve bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Selbsttätige Beleim- und Verschließvorrichtung für Ventilsäcke Die Erfindung richtet sich auf eine selbsttätige Vorrichtung zum Beleimen und Verschließen von Ventilsäcken, wobei die Steuerung der Vorrichtung durch den Ventilsack selbst erfolgt. Die Erfindung richtet sich besonders auf eine Vorrichtung für den beschriebenen Zweck, welche in Kombination mit selbsttätigen Vorrichtungen zum Abfüllen pulverförmigen Gutes in Ventilsäcke betrieben werden kann.
  • Es sind verschiedene Maschinen zum Füllen und Handhaben von Ventilsäcken bekanntgeworden, welche die Ventilsäcke selbsttätig mit pulverförmigem Gut füllen. Solche Maschinen können mit geringem Personalaufwand große Mengen pulverförmigen Gutes in kurzer Zeit abpacken. Besonders vorteilhaft arbeitet eine solche Maschine, wenn die Steuerung aller Einzeloperationen, z. B. Abfüllen des Gutes in den Ventilsack, Kontrolle des Füllgewichtes usw., durch den Ventilsack selbst erfolgt. Es ist daher wünschenswert, eine Anordnung zum Verschließen der Ventilsäcke in Kombination mit Vorrichtungen der erwähnten Art verwenden zu können, d. h., die Verschließvorrichtung muß auch durch die Bewegung des Ventilsacks gesteuert werden können.
  • Weiterhin soll der Ventilsack sehr dicht schließen, besonders wenn stark schmutzende Substanzen, wie z. B. Ofenruß, abgefüllt werden. Im allgemeinen besaßen die bisher verwendeten Ventilsäcke eine aus einer Einschlagmanschette bestehende Füllöffnung, welche nach dem Füllen vom Bedienungsmann eingeschlagen werden mußte. Solche Säcke schlossen nie ganz dicht, so daß vor allem während der Beförderung zum Verbraucher häufig ein Teil des Inhalts als feiner Staub aus den engen Öffnungen des Sacks entwich.
  • Es sind nun Vorrichtungen zum mechanischen Beleimen und Verschließen beschrieben worden, mittels welcher die Einfüllöffnung eines Ventilsacks durch Beleimen und Zusammenpressen der beleimten Ventilmanschetten dicht verschlossen werden können.
  • Die bekannten Vorrichtungen besitzen jedoch den Nachteil, daß ihre Betätigung nicht durch die Bewegung des Ventilsacks selbst bewirkt wird. Der gefüllte Ventilsack muß bei den bekannten Anordnungen in Nähe der Füllstutzen in eine Lage gekippt werden, in welcher die Mittel zum Beleimen und Zusammendrücken der Ventilmanschetten wirksam werden können. Während des Verschließvorgangs kann ein neuer Abfüllvorgang nicht ausgeführt oder vorbereitet werden. Die Zahl der Abfüllvorgänge in einer gegebenen Zeit ist daher bei den bekannten Vorrichtungen nicht optimal groß; d. h., während des Füllvorgangs kann die Verschließvorrichtung nicht tätig werden, und während des Verschließvorgangs kann die Füllvorrichtung nicht tätig werden. Außerdem sind die bekannten Verschließvorrichtungen technisch kompliziert: Eine Greifvorrichtung muß den Ventilsack am oberen Rand fassen und in die gewünschte Lage bringen. Dann müssen durch besondere Spreizvorrichtungen, welche in die Ventilöffnung eingeschoben werden, die Ventilmanschetten gespreizt werden, ehe die Beleimung erfolgt. Vor dem Zusammendrücken der Ventilmanschetten muß die Spreizvorrichtung zurückbewegt werden. Daher erfordert das Verschließen des Ventils eine verhältnismäßig lange Zeit.
  • Es wurde nun gefunden, daß Ventilsäcke nach dem Abfüllen durch eine selbsttätige Beleim- und Verschließvorrichtung dicht verschlossen werden können, wobei die Steuerung der Vorrichtung durch den Ventilsack selbst erfolgt. Die Verschließvorrichtung arbeitet dabei sehr schnell, so daß in Kombination mit ebenfalls durch den Ventilsack selbst gesteuerten Abfüll-, Gewichtsprüf-, Transport- und Verladevorrichtungen die Gesamtanlage mit der größtmöglichen Geschwindigkeit arbeiten kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher eine selbsttätige Beleim- und Verschließvorrichtung für Ventilsäcke in einer Anordnung zum Abfüllen pulverförmiger Güter, wobei die Steuerung der Vorrichtung durch den Ventilsack selbst erfolgt. Deren wesentliche Merkmale sind eine in die noch aufgespreizte Füllöffnung einführbare Vorrichtung zum Aufbringen von Klebstoff auf die Innenflächen der Füllöffnung des Ventilsacks und ein nach dem Entfernen der Klebstoffaufbringvorrichtung wirksamer Preßstempel zum Zusammendrücken der innen beleimten Füllöffnung.
  • Vor der eingehenden Erörterung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung soll die Wirkungsweise kurz umrissen werden: Das Verschließen des gefüllten Ventilsacks erfolgt in der Abladestation einer selbsttätigen Abfüllmaschine. Die für die erfindungsgemäße Vorrichtung verwendeten Ventilsäcke besitzen keine Einschlagmanschette. Die oben am Sack angeordnete waagerechte Öffnung wird durch gegenüberliegende, zusammendrückbare Wände aus dem Sackmaterial begrenzt, welche in der Regel nicht oder höchstens halb zusammengedrückt sind. Bei der Zufuhr des Beutels zur Abladestation wird ein Steuerschalter betätigt, welcher die selbsttätige Klebevorrichtung in Betrieb setzt. Dabei wird ein schnelltrocknender Klebstoff auf die Innenfläche mindestens einer der zusammendrückbaren Wände der Beutelöffnung angebracht.
  • Diese Klebevorrichtung besitzt z. B. ein Rohr zum Aufbringen des Klebstoffs, welches aus einer Ruhestellung in die Arbeitsstellung drehbar gelagert ist, in welcher sich ein Ende in die Füllöffnung erstreckt, um den Klebstoff auf die geeigneten Innenflächen der Ventilsacköffnung ausfließen zu lassen. Nach dem zurückziehen des Rohrs aus der Ventilsacköffnung wird ein Verschlußstempel kurz gegen die Oberseite des Beutels gebracht, um die einander gegenüberliegenden Wände in Nähe der Öffnung zusammenzudrücken und zu verkleben und damit den Ventilsack zu verschließen. In Anschluß an diesen Vorgang wird dann in üblicher Weise die erwähnte Abladevorrichtung wirksam und drückt z. B. den Ventilsack auf eine geeignete Fördervorrichtung od. dgl.
  • Nachfolgend wird an Hand der Zeichnungen eine ausführliche Darstellung der konstruktiven Einzelheiten und der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegeben. Es ist Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Abladevorrichtung einer selbsttätigen Abfüllmaschine mit der erfindungsgemäßen Beleim- und Verschließvorrichtung, Fig. 2 eine Teilansicht des in Fig. 1 gezeigten Ventilsacks 14 unter Darstellung des in die Füllöffnung eingeführten Klebstoffaufbringers, F i g. 3 eine Ansicht des in F i g. 2 gezeigten Klebstoffaufbringers und des Ventilsacks im senkrechten Längsschnitt, F i g. 4 eine Ansicht des in F i g. 2 gezeigten Klebstoffaufbringers im senkrechten Längsschnitt nach der Linie 15-15, F i g. 5 eine Teilansicht der Vorrichtung zum Verschließen des Ventilsacks mit in vorgeschobener Stellung befindlichem Verschlußstempel, in welcher er die Öffnung des Ventilsacks verschließt, Fig.6 eine Teilansicht der Vorrichtung gemäß F i g. 5 in senkrechtem Schnitt, F i g. 7 eine vereinfachte schematische Darstellung des Steuerkreises für die Vorrichtung.
  • Die Beleim- und Verschließvorrichtung 315, 316 wird von einem Ausleger 318 eines Ständers 320 getragen. Dieser ist in geeigneter Weise am Außenende des Rahmens 233 der Abladevorrichtung einer Ab- füllmaschine angebracht. Der Ausleger 318 erstreckt sich davon nach hinten über die Abladevorrichtung.
  • Die Beleimvorrichtung besitzt eine Magnetspule 322, welche eine Drehbewegung hervorruft und erregt wird, wenn ein Ventilsack 14 auf die Abladevorrichtung bewegt wird. Der Ventilsack 14 betätigt dort einen Grenzschalter323. Auf dem Anker der Magnetspule 322 ist ein U-förmiges Beleimrohr 324 zwischen einer Stellung drehbar angebracht, in welcher sich, wenn die Magnetspule 322 erregt ist, sein Ende in die Füllöffnung 124 des Ventilsacks 14 erstreckt (F i g. 2 bis 4), und einer Stellung (F i g. 1), in welcher das Rohr 324 vom Ventilsack weggeschwenkt ist, wenn die Magnetspule 324 stromlos ist.
  • Die Füllöffnung 124 des Ventilsacks 14 erstreckt sich horizontal und wird von zwei gegenüberliegenden, zusammendrückbaren Wandabschnitten 326, 328 gebildet. Das Ende des Rohrs 324 besitzt eine Reihe von Düsenöffnungen 327, durch welche Klebstoff unter Druck in der Regel radial nach außen gepreßt wird, so daß er auf die Innenfläche der gegenüberliegenden Wandabschnitte326, 328 des Ventilsacks 14 gelangt. Eine mit dem inneren Ende des Rohrs 324 in Verbindung stehende Leitung 324 a ist mit dem Klebstoffsteuerventil 329 verbunden, welches von der Magnetspule 330 gesteuert wird. Diese und das Ventil sind auf einer am Auslager 318 befestigten Konsole 331 angebracht. Das Ventil 329 ist über eine Leitung 333 mit einem hochgelegenen Druckspeicher 335 für den Klebstoff verbunden. Dieser wird von einer am Ausleger 318 befestigten Konsole334 getragen. Wird das Beleimrohr 324 in die Ventilsacköffnung 124 eingeführt, so betätigt ein Arm 336, welcher vom Anker der eine Drehbewegung ausführenden Magnetspule 322 getragen wird, einen am Gehäuse dieser Magnetspule angebrachten Schalter 338. Hierdurch wird eine Magnetspule 330 erregt, welche das Ventil 329 öffnet, so daß dann den Öffnungen 327 am Ende des Beleimrohrs 324 Klebstoff zugeführt wird. Der Steuerkreis für die Magnetspule 322 bewirkt, daß das Rohr 324 nur eine zum Auspressen des Klebstoffs ausreichende Zeit in der Ventilsacköffnung verbleibt.
  • Ist das Beleimrohr aus der Ventilsacköffnung 124 zurückgezogen, so wird die Verschließvorrichtung 316 betätigt. Diese Vorrichtung besitzt eine Druckplatte 340, welche senkrecht beweglich an einer Kolbenstange 342 eines nicht gezeigten Kolbens des Druckluftzylinders 344 angebracht ist. Mit den Enden dieses Zylinders sind Druckluftleitungen verbunden. Die Druckluftzufuhr zu diesen Leitungen wird von einem nicht gezeigten elektromagnetischen Ventil gesteuert. Sobald das Beleimrohr 324 aus dem Sack 14 zurückgezogen ist, wird dem Zylinder 344 Druckluft zugeführt, um die Druckplatte340 nach unten gegen die Oberseite des Sacks zu drücken (F i g. 5 und 6), so daß die obere Wand 326 des Sacks 14 gegen die untere Wand 328 gedrückt wird und beide durch den Klebstoff miteinander verbunden werden. Die Druckplatte 340 wird nur kurz gesenkt. Nach ihrem Abheben wird die Schiebevorrichtung 24 eingeschaltet, um den Ventilsack von der Abladevorrichtung auf ein Förderband 26 zu schieben.
  • Der Steuerkreis für den Ablauf des Beleimens und Verschließens ist in Fig.7 dargestellt. Der Grenzschalter 323, dessen Kontakte in der Regel geöffnet sind, liegt zwischen der Netzleitung 250 und einem an der Erdleitung 252 liegenden kleinen Motor 350.
  • Der Motor 350 ist mit der Netzleitung250 durch eine Zweigleitung verbunden, welche einen Satz in der Regel geschlossener Kontakte 354 besitzt, die einmal bei jeder Umdrehung des Motors durch den Nocken 356 a einer vom Motor angetriebenen Nokkenwelle 356 kurz geöffnet werden. Der Motor treibt auch die Nockenwellen358, 360 und 362 mit den jeweiligen Nocken 358 a, 360 a und 362a. Diese Nokken sind derart am Umfang der jeweiligen Nockenwelle angeordnet, daß sie nacheinander wirksam werden, um die entsprechenden Kontakte 358 b, 360 b und 362 b zu schließen. Bei jeder Umdrehung der Nockenwelle 356 führen die Nockenwellen 358, 360 und 362 eine Umdrehung aus. Die Kontakte 358 b liegen zwischen der Netzleitung 250 und der an der geerdeten Leitung 252 liegenden Magnetspule 322.
  • Die Kontakte 360b liegen zwischen der Netzleitung 250 und der an Erde liegenden Magnetspule 364, welche das nicht gezeigte Ventil betätigt, welches die Druckluftzufuhr zur oberen und unteren Leitung des Zylinders 334 steuert, welcher das Heben und Senken der Druckplatte340 bewirkt. Die Kontakte 362 b liegen zwischen der Netzleitung 250 und der an Erde liegenden 366, welche ein nicht gezeigtes Ventil betätigt, das die Druckluftzufuhr zum Zylinder 244 der Abladevorrichtung 24 steuert.
  • Der Steuerkreis enthält auch den Grenzschalter 338, welcher von dem vom Anker der Magnetspule 352 getragenen Arm 336 betätigt wird. Die Kontakte des Grenzschalters338 liegen zwischen der Netzleitung 250 und der mit der Erdleitung 252 verbundenen Magnetspule 330. Wie erörtert, steuert die Spule 330 das Klebstoffventil 329 und Spule 322 die Bewegung des Beleimrohrs 324.
  • Wird der Motor 350 durch Schließen des Grenzschalters 323 eingeschaltet, so schließt der Nocken 358 a die Kontakte 358 b, wodurch die Magnetspule 322 erregt wird und das Rohr 324 in die Ventilsacköffnung 124 einführt. Gerät der Anker der Magnetspule 322 in die Stellung, in welcher der eben erwähnte Grenzschalter338 geschlossen wird, so wird die Magnetspule 330 erregt. Sie öffnet das Klebstoffventil 329, durch welches dem Beleimrohr 324 Klebstoff zugeführt wird. Verläßt der Nocken 358 a die Kontakte 358 b, so wird die Magnetspule 322 stromlos, und das Rohr 324 schwenkt aus der Ventilsacköffnung 124 zurück.
  • Danach schließen die Nocken 360a der Nockenwelle 360 die Kontakte 360 b, somit den Erregerkreis der Magnetspule 364, welche ein nicht dargestelltes Ventil betätigt, so daß Druckluft durch die obere, zum Zylinder 344 führende Druckluftleitung strömt und die Druckplatte 340 senkt, wodurch die Ventilsacköffnung verschlossen wird. Verläßt der Nocken 360a die Kontakte 360 b, so wird die Magnetspule 364 stromlos, wodurch das damit verbundene Ventil betätigt wird, so daß Druckluft durch die untere Leitung strömt und die Druckplatte 340 anhebt.
  • Danach schließt der Nocken 362 a der Nockenwelle 362 die Kontakte 362 b und damit den Erreger- kreis der Magnetspule 366, wodurch Druckluft in die hintere Leitung des Zylinders 244 strömt (Fig. 1) und über den darin befindlichen Kolben die Schiebeplatte 248 nach vorn bewegt, so daß der Ventilsack von der Fördervorrichtung heruntergeschoben wird.
  • Ist der Ventilsack heruntergeschoben, so öffnet sich der Grenzschalter 323. Der Motor 350 ist aber über die Kontakte 354 noch eingeschaltet, die so lange geschlossen bleiben, bis die Nockenwelle ihre Ausgangsstellung wieder erreicht, in welcher der Nocken 356a die Kontakte 354 öffnet und den Arbeitsgang des Motors 350 beendet. Der Motor ist dann und bleibt ausgeschaltet, bis der nächste Ventilsack auf die Abladevorrichtung gelangt, wodurch der Grenzschalter 323 geschlossen wird und den Motor 350 wieder einschaltet.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätige Beleim- und Verschließvorrichtung für Ventilsäcke in einer Anordnung zum Abfüllen pulverförmiger Güter, wobei die Steuerung der Vorrichtung durch den Ventilsack selbst erfolgt, gekennzeichnet durch eine in die noch aufgespreizte Füllöffnung einführbare Vorrichtung (315) zum Aufbringen von Klebstoff auf die Innenflächen der Füllöffnung (326, 328) des Ventilsacks und durch einen nach dem Entfernen der Klebstoffaufbringvorrichtung wirksamen Preßstempel (340) zum an sich bekannten Zusammendrücken der innen beleimten Füllöffnung.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Klebstoffaufbringvorrichtung mit einem Klebstoffaustrittsrohr (324), welches zwischen einer Ruhestellung und einer Arbeitsstellung beweglich gelagert ist, in welch letzterer sein Ende (329) sich in die Füllöffnung (124) in eine Lage erstreckt, in welcher Klebstoff auf mindestens eine der gegenüberliegenden zusammendrückbaren Wände (326, 328) austreten kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine auf die Bewegung des Ventilsacks (14) zur Vorrichtung hin ansprechende Steuervorrichtung, z. B. einen End-Schalter (323), welche dazu dient, das Ende des Klebstoffaustrittsrohres (324) aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung in der Sacköffnung zu bewegen und den Klebstoffaustritt zu steuern, worauf mittels einer Verschließvorrichtung (316) die zusammendrückbaren Wände aneinandergebracht und unter Verschluß der Sackfüllöffnung miteinander verklebt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Druckstempel (24), welcher das Abladen des geschlossenen Beutels bewirkt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 819 973.
DEC30557A 1957-09-10 1958-09-06 Selbsttaetige Beleim- und Verschliessvorrichtung fuer Ventilsaecke Pending DE1194313B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1194313XA 1957-09-10 1957-09-10

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ID=22384382

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