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DE1573982A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung der Roentgenanalyse - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung der Roentgenanalyse

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Publication number
DE1573982A1
DE1573982A1 DE19651573982 DE1573982A DE1573982A1 DE 1573982 A1 DE1573982 A1 DE 1573982A1 DE 19651573982 DE19651573982 DE 19651573982 DE 1573982 A DE1573982 A DE 1573982A DE 1573982 A1 DE1573982 A1 DE 1573982A1
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DE
Germany
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bag
pistons
ray
opening
bore
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Pending
Application number
DE19651573982
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English (en)
Inventor
Smallbone Allan H
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APPLIED RES LAB Inc
Applied Research Laboratories Inc
Original Assignee
APPLIED RES LAB Inc
Applied Research Laboratories Inc
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Filing date
Publication date
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Publication of DE1573982A1 publication Critical patent/DE1573982A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
    • G01N1/286Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q involving mechanical work, e.g. chopping, disintegrating, compacting, homogenising
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/22Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by measuring secondary emission from the material
    • G01N23/2202Preparing specimens therefor
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T7/00Details of radiation-measuring instruments
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung der Röntgenanalyse = =1 Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung von Probematerialien zur Einführung in röntgenanalytische Instrumente.
  • Bis jetzt war die Vorbereitung von Proben besonders von Festmaterialien für Röntgenanalyse ein zeitraubender und beträchtliche Sorgfalt beanspruchender Prezeß. Das Material wurde für gewöhnlich in Pulver Abgerieben und anschließend durch Einpressen in eine handgefilllte Gußform in ein Brikett geformt oder sorgfältig mit einem Bindematerial vermischt und über die Oberflächeyiner Unterlage ausgebreitet.
  • Sowohl das Brikett oder die Pulverschicht auf der Unterlage konnten dann im Röntgeninstrument zur Analyse bestrahlt werden.
  • Demgemäß besteht ein wichtiger Zweck der Erfindung darin, die Vorbereitung von Proben besonders von gepulverten Feststoffen, Fliissigkeiten, Pasten und anderen fließbaren Materialien für die Röntgenanalyse zu erleichtern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Vorbereitung von Proben fließbarer Materialien für Röntgeninstrumente vorzusehen; den zur Vorbereitung von Proben für die Röntgenanalyse benötigten Arbeitsaufwand zu vereinfachen und den Zeitaufwand zu reduzieren; und eine neuartige Vorrichtung zur Formung von Briketts aus gepulvertem Material, das sich für die Röntgenanalyse eigent, zu schaffen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen in Verbindung mit der Zeichnung hervor.
  • Figur 1 ist eine schematische Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Vorrichtung gemäß einer ersten ,Ausführungsform der Erfindung; Figur 2 ist eine schematische Draufsicht einer erfindungsgemäßen, brikett formenden Vorrichtung; Figur 3 ist eine teilweise Seitenansicht in Richtung des Pfeiles 3 der in Figur 2 dargestellten Vorrichtung; Figuren 4, 5, 6, 7, 8 und 9 sind teilweise Seitenansichten eines Abschnittes der in Figuren 2 und 3 dargestellten Vorrichtung, die den schrittweisen Betrieb derselben illustrieren; Figur 10 ist eine Draufsicht eines Ausschnittes der in Figuren 2 bis 9 dargestellten Vorrichtung; Figur 11 ist eine Seitenansicht des in Figur 10 dargestellten Ausschnittes.
  • Nach der Erfindung wird das zianalysierende Material zur Bestrahlung durch ein Röntgeninstrument einfach in Beutel aus Folienmaterial eingefüllt. Das Material der Folie wird vorzugsweise aus jenen Werkstoffen gewählt, die minimalen Einfluß und geringste Wechselwirkung bei Röntgenstrahlen in dem Gebiet des Spektrums besitzen, das in der analytischen Arbeit von Interesse ist. Z. B. ist Polyäthylenteraphtalatfilm, das auch unter dem Markennamen Mylar bekannt ist, das bevorzugte Material, das gegenwärtig bei der Anwendung der vorliegenden Erfindung für die meisten analytischen Arbeiten von Interesse ist. Die Verwendung von Materialfolie, die bezüglich Röntgenstrahlen höchst inertist, verringert die Notwendigkeit des Ausgleichs der Wirkung des Folienmaterials bei den analytischen Ergebnissen durch Rechenkorrektur oder dergleichen. Mylar wird auch aufgrund seiner großen Festigkeit bevorzugt, die es ermöglicht, daß sogar ein dünnes Blatt verhältnismäßig hohe Drucke aushalten und sehr viel Abnützung und Abrieb ertragen kann.
  • Weitere Merkmale der Erfindung bestehen aus einem Fließbandsystem zur Anlieferung von gebeutelten Proben für das Röntgeninstrument und einer Brikettiervorrichtung zur Formung von gepulvertem Material in Briketts ohne Zuhilfenahme von manuellen Schritten.
  • In den Zeichnungen stellt Figur 1 schematisch ein erfindungsgemäßes Beutelfüll- und Vorschubsystem dar. In einem Trichter 12 wird eine Masse 10 fließbaren Materials, das analysiert werden soll, eingebracht, das von dort zu einer Beutelfüll-Vorrichtung 14 beliebigen Typs gelangt. Das Material 10 kann ein Pulver, eine Paste oder eine Flüssigkeit sein und kann mittels Schwerkraft oder mittels Strangvorrichtungen für Pulver vom Trichter 12 ausgeführt werden. Die Beutelfüll-Vorrichtung füllt periodisch eine vorherbestimmte Materialmenge 10 in einen Beutel 16 und liefert diesen bei einer Verschluß- und Markiereinrichtung 18 ab, die den Beutel verschließt und darauf eine Kennzeichnung anbringt, um die zukünftige Bezugnahme auf das spezielle Muster im Beutel zu erleichtern. Die Verschlußeinrichtung 18 befördert den verschlossenen und markierten Beutel 16 auf ein Fließband 20, das in zeitlicher Beziehung zum Betrieb der Beutelfüll-Vorrichtung 14 und die Einrichtung 18 vorrückt und den Beutel 16 in Position unterhalb eines Röntgenanalyseinstruments 22 anliefert.
  • Das dargestellte Instrument 22 eignet sich zur Messung von weichen Röntgenstrahlen und enthält eine Vakuumkammer 24 mit einer Luftschleuse 26 an ihrem unteren Ende. Ein Fenster 28 im Boden der Luftschleuse 26 liegt dem : Fließband 20 gegenüber. Das Instrument 22 befindet sich ausreichend genug oberhalb des Fließbandes, so daß der freie Vorlauf des Beutels 16 unterhalb gewährleistet wird, sogar wenn er klumpig oder fehlgeformtist. Das Fenster 28 ist vorzugsweise mit einem Geflecht 29 bedeckt, das den Beutel 16 daran verhindert, in die Vakuumkammer 24 vorzustehen und bei der Verflachung des Beutels 16 mithilfe, wenn dieser gegen das Fenster 28 gedrückt wird. Das Geflecht 29 ist ähnlich dem Beutel 16 aus einem Material hergestellt, das im wesentlichen von der Röntgenstrahlung nicht beeinfluß wird und ein Mindestmaß von Röntgenstrahlempfindlichkeit in jenen Abschnitten des Röntgenstrahlenspektrums aufweist, die in der analytischen Arbeit verwendet werden. Es kann z. B. aus Mylar, Aluminium oder Platin gefertigt sein.
  • Nachdem der Beutel 16 sich in Position unterhalb des Fensters 28 befindet, hält das Fließband 20 an und ein von unterhalb des Fließbandes 20 wirkender Stoßheber oder anderweitiges Hebemittel 30 hebt den Beutel 16 in Druckberührung mit dem Fenster 28 an, worauf die Luftschleuse 26 evakuiert, das Schieke ventil 32 zwischen der Luftschleuse 26 und dem Hauptabschnitt der Vakuumkammer geöffnet und die Röntgenanalyse durchgeführt wird. Nach vollendeter Analyse wird das Schieberventil 32 geschlossen, die Luftschleuse 26 komtnt auf atmosphärischen Druck zurück, der Stoßheber 30 wird abgesehkt und das Fließband 20 schaltet auf seinen nächsten Schritt. Dann wird der Sack 16 vom Fließbandende in irgendeine geeignete Aufnahmevorrichtung (nicht dargestellt) weiterbefördert. Der Vorgang kann entweder von Hand oder automatisch von einer Endausschalteranordnung geregelt werden.
  • Die Einfüllung der Proben in die Mylarbeutel 16 gewährleistet einen sauberen Analyseraum und -ausrüstung, da sowohl der Trichter 12 und die Beutelfüll-Vorrichtung 14 als auch die Verschließ-Einrichtung 18 sich außerhalb des Analyseraums befinden können. Überdies wird gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung eine verhältnis -mäßig flache und kompakte Probe am Analysefenster 28 angeliefert, wodurch eine verhältnismäßige Gleichförmigkeit der Rontgenstrahl -empfindlichkeit bei aufeinanderfolgenden Proben gewährleistet ist. Wenil außerdem gegebenenfalls verschiedene Materialien der Reihe nach analysiert werden sollen, wie z. B Materialien von verschiedenen Punkten in einem Herstellungsverfähren, können mehrere Beut elfüll - Vorrichtun -gen 14 und Verschlußeinrichtungen 18 zum gleichzeitigen Betrieb längs des Fließbardes 20 angebracht werden. Die Muster können zwecks zukiinftiger Bezugnahme oder für Probeanalysen durch nasse chemische Mittel in ihren Beuteln ß 16 verbleiben, oder sie können ach dem Verbraucher als Qualitätsbeweis mit dem Massenprodukt zugestellt werden.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform der hier beschriebenen Erfindung wird das zu analysierende, feste Material gepulvert und dann -durch die in Figuren 2 bis 11 dargestellte, neuartige Vorrichtung brikettiert. Die Briketts können als gewöhnliche feste Körper vom Röntgenstrahlemnstrument analysiert werden.
  • Gemäß Figuren 2 bis 9 besteht die Brikettiervorrichtung der Erfindung aus einer Zentrumsnabe 40, die zwecks Drehung in einer waagerechten Ebene gelagert ist. Sechs Betriebsarme 44, 45, 46, 47, 48 bzw. 49 mit einen winkligen Abstand voneinander sind an der Nabe 40 befestigt und verlaufen wie die Speichen eines Rades radial von ihr nach außen. Nächst dem äußeren Ende verläuft eine senkrechte Bohrung 50 durch-jeden der Arme 44 bis 49. Jeder der Arme 44 bis 49 trägt ein Paar Kolben 52 und 54, die wahlweise in und aus der Bohrung 50 sowie in und aus der koaxialen Ausrichtung mit der Bohrung beweglich sind.
  • Die Kolben 52 und 54 werden durch eine Nocken- und Schubstangenkonstruktion betätigt, die hier noch in Verbindung mit Figuren 10 und 11 beschrieben werden soll. Der Betriebsablauf der Kolben 52 und 54 ist in Figuren 4 bis 9 dargestellt und wird in Bezug auf den ersten Arm 44 beschrieben, wobei zu verstehen ist, daß die Arme 44 bis 49 von identischer Konstruktion sind und der Reihe nach den gleichen Arbeitsablauf durchlaufen.
  • Die Kolben 52 und 54 sind an oberen und unteren Hebeln 56 bzw. 58 befestigt, die längs der Oberseite bzw. Unterseite des Arms 44 verlaufen und an diesem drehen. Die Kolben 52 und 54 drehen an den äußeren Enden der Hebel 56 und 58 und die Hebel 56 und 58 werden von getrennten Schubstangenpaaren 61 und 62 bzw. 63 und 64 gesteuert, die Teil der noch zu beschreibenden Anordnung sind. An dieser Stelle genügt es zu verstehen, daß die Hebel 56 und 58 von ihren betreffenden Schubstangen 61 und 63 längs des Armes 44 verschoben und ihre inneren Enden von den betreffenden Stift- im -langloch Schubstangen 62 bzw. 64 angehoben und abgesenkt werden können.
  • Wenn sich der Arm 44 am ersten Punkt A befindet, befindet sich der untere Kolben 54 in seinem Punkt der größten Voreilung innerhalb der Bohrung 50 und füllt ungefähr 3/4 der Bohrung. Der obere Kolben 52 ist von der Bohrung 50 zurückgezogen und läßt das obere Ende derselben offen. In dieser Stellung kann eine Bohrung gereinigt und eine Brikettier-Unerlagplatte 66 eingesetzt werden. Während der Bewegung des Betriebsarmes 44 von Punkt A nach Punkt B bleibt der obere Kolben 52 in seiner radial inneren, zurückgezogenen Stellung, und der nntere Kolben 54 wird etwas abgesenkt, um so den Raum ftir eine Ladung gepulverten Materials 68 im oberen Abschnitt der Bohrung vorzusehen. Dann wird die Materialladung 68 bei Punkt B in die Bohrung 50 eingeführt. Während des Wegs zwischen Punkt B und Punkt C wird der untre Kolben 54 festgehalten und der obere Kolben 52 radial nach außen vorgeschoben und mit ziemlicher Kraft, die von dem Stift-im-Langloch-Schubstangen 62 und 64 erzeugt wird, in die Bohrung 50 abgesenkt.
  • Während dieses und des darauf folgenden Schaltschritts wird die Kraft zur Anlegung eines vorläufigen Brikettierdrucks auf das gepulverte Material 68 aufrechterhalten.
  • Wenn der Arm 44 den Punkt D erreicht, kommt er zwischen die Bakken 70 und 71 einer Presse, die zur Komprimierung des gepulverten Materials 68 betätigt wird, um so ein festes Brikett 68'zu zu formen, wobei die komprimierende Kraft, die dur ch Betätigung der Schubstangen und Nockenkonstruktion zur Verfügung stehende Kraft weit Liberschreitet. Die Presse wird gelöst und die Backen 70 und 71 zurückgezogen, bevor der Arm 44 weitergeschaltet wird.
  • Während der nächsten beiden Schaltschritte, d. h. zwischen Punkten D und E und Punkten E und F wird der untere Kolben 54 aus der B-rung 50 zurückgezogen und einwärts bewegt, so daß er von der Bohrung absteht und der obere Kolben 52 wird in die Bohrung abgesenkt um das Brikett 68'auszustoßen. Bei Annäherung des Armes 44 zum letzten Punkt F wird der untere Kolben 54 nach außen getrieben, um das Brikett 68'richtig vom Arm zu eisen und dieses in einen Behälter (nicht dargestellt) oder auf ein Fließband 74 zur Anlieferung für den Analyseraum abzulegen. Sowie die Nabe 40 ihre Drehung vollendet und den Arm 44 zum ersten Punkt A zurückbringt, wird der obere Kolben 52 aus der Bohrung 50 angehoben und nach innen zurtickgezogen, während der untere Kolben @4 4 gleichzeitig nach oben in die Bohrung 50 angehoben wird, um die nächste Unterlagplatte 66 aufzunehmen und diese zu lagern.
  • Der beXchriebene Betriebsablauf besteht aus sechs Schritten und aus Gründen eines maximalen Nutzeffektes in Verbindung mit Konstruktionsersparnissen besteht eine bevorzugte Vorrichtung aus sechs Armen 44 bis 49, welches die Mindestzahl darstellt, mittels der alle sechs Vorgänge gleichzeitig durchgeführt werden könne, wobei jeder Vorgang eine verschiedene, reihenfolgliche Probe bearbeitet. Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine sechsarmige Vorrichtung beschrä nkt.
  • Je nach Wunsch des Konstrukteurs kann eine beliebige Anzahl von Armen verwendet werden.
  • Gegebenenfalls kann auch eine beliebige Anzahl von Abfülltrichtern 76 am Punkt B zur aufeinanderfolgenden Ausfluchtung mit der Bohrung 50 in den Armen angeordnet werden, wenn laufende Materialbriketts von verschiedenen Quellen wie z B. den verschiedenartigen Flüssen einer Schmelzhütte oder Raffinerie gemacht werden sollen. Eine derartige Anordnung wird in Figuren 2 und 3 dargestellt, bei der eine Reihe von sechs Abfülltrichtern 76 auf einer Führungsschiene 78 fest miteinander verbunden und synchron schaltbar mit der Schrittdrehung der -Nabe 40 ist Die Konstruktion der Nabe 40 und der Arme 44 bis 49 gemäß dieser Ausführnngsform der-Erfindung wird im einzelnen in Figuren und 11 dargestellt. Da die Arme 44 bis 49 alle identisch sind, ist nur einer dargestellt. Die Nabe 40 ist zwischen den oberen und unteren exzentrischen Nocken 84 bzw. 86, die gegen Drehung fixiert sind, gelagert.
  • Ein oberer Nockenzylinder 88 mit einer Nockennute 90 ist in koaxialer Ausfluchtung mit der Nabe 40 an der oberen exzentrischen Nocke 84 befestigt. In ähnlicher Weise ist ein unterer Nockenzylinder 92 mit einer unteren Nockennute 94 in koaxialer Ausfluchtung mit der Nabe 40 an der unteren exzentrischen Nocke 86 befestigt.
  • Die Nabe 40 wird drehbar zwischen den oberen und unteren Drucklagern 97 und 99 abgesichert, die ihrerseits zwischen der Nabe 40 und der oberen exzentrischen Nocke 84 bzw. zwischen der Nabe 40 und der unteren exzentrischen Nocke 86 eingepaßt sind. Die Nabe 40 wird mittels einer hohlen Antriebswelle 101 gedreht, die koaxial an der Nabe befestigt ist und durch die unteren Nocken 86 und 92 verläuft. Die Konstruktion der Nocken 84, 86, 88 und 92 und der Nabe 40 wird durch eine Zugstange 103 abgesichert, die in die Antriebswelle 101 paßt und mit ihrem oberen Ende am oberen Nockenzylinder 88 befestigt ist. Das untere Ende der Zugstange 103 steht über das untere Ende der Antriebswelle 101 vor und ist an einem feststehendem Rahmenteil (nicht dargestellt) fixiert. Die Zugstange 103 dient dem zweifachen Zweck des Fixierens der Konstruktion und des Festlegens der oberen Nocken 84 und 88 gegen Drehung.
  • Die Arme 44 bis 49 sind am Rand der Nabe 40 befestigt und verlaufen radial von dieser nach außen. Die Bohrungen 50 am äußeren Ende der Arme 44 bis 49 sind vorzugshalber aus Haltbarkeitsgründen mit gehärteten Stahlfuttern 96 versehen g und die Oberflächen am Ende der Futter 96 sind zur Erleichterung der Einführung der Kolben 52 und 54 in die Bohrung vorzugsweise angeschrägt.
  • Die Hebel 56 und 58 lagern an ihren Drehpunkten die Roller 98, die innerhalb von Führungsschienen 100 bzw. 102 auf und unterhalb der Arme 44 bis 49 verlaufen. Die Zug-Schubpleuelstangen 61 und 63 sind an den Gelenkpunkten der Hebel 56 bzw. 58 drehbar befestigt und tragen die Nockenstößel 106, die gegen die betreffenden oberen und unteren exzentrischen Nocken 84 bzw. 86 anlaufen. Die Schubstangen 61 und 63 werden durch irgendeine geeignete Vorrichtung wie z. B. die dargestellten Federn 108 nach innen in Druckberührung mit den Nokken 84 und 86 gehalten. Die Schubstangen 61 und 63 dienen abwechselnd dazu, die Hebel 56 und 58 gemäß dem Anstieg bzw. Abfall der Nocken 84 und 86 vorzurücken oder zurückzuziehen.
  • Zum Anheben und Absenken der Kolben 52 und 54 sind die weiteren Schubstangen 62 und 64 drehbar an Lagern befestigt, die ihrerseits an den Armen 44 bis 49 festliegen, und mit den radialen inneren Enden der Hebel 56 und 58 Stift- im - Langloch verbunden und tragen die Leitbacken 112, die in den betreffenden Nockennuten 90 und 94 verlaufen.
  • Wenn die Nockennut 90 oder 94 abfällt, d. h. wenn die Leitbacke einen Abschnitt der Nockennut 90 oder 94 betritt, der der Nabe 40 verhältnismäßig naheliegt, bewegt die Schubstange 62 oder 64 das innere Ende des Hebels 56 oder 58, an dem sie befestigt ist, vom Arm 44 weg und verlagert das äußere Ende des Hebels gegen den Arm 44, um den Kolben 52 Oder 54 in die Bohrung 50 einzuschieben. Um die Kolben 52 und 54 zu führen und sie am Verkanten zu verhindern, wenn sie aus der Bohrung 50 gezogen werden, sind sowohl an den oberen als auch unteren Oberflächen der Arme 44 bis 49 nächst den Bohrungen 50 Führungsanschläge 120 befestigt. Die Lager 124, mittels derer die Kolben 52 und 54 an den Hebel@n 56 und 58 befestigt sind, werden vorzugs halber fest angezogen, so daß die Kolben 52 und 54 nicht frei rotieren, sondern dazu neigen, in den Winkelstellungen in Bezug auf die Hebel 56 und 58 zu verbleiben, in die sie durch ilr e gleitende Berührung mit der Oberfläche der Bohrung 50 getrieben werden.
  • Patentansprüche

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Vorbereitung eines fließbaren Materials für die Röntgenanalyse, g e k e n n z e i c h n e t durch Einführung einer Menge des Materials in einen Beutel, Verschließung des Beutels und anschließende Bestrahlung des Beutels mit dem Material, so daß dieses Röntgenstrahlen emittiert, die durch den Beutel ausstrahlen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel aus einem Material besteht, das im wesentlichen von der Röntgenstrahlung unbeeinflußt bleibt und in den Abschnitten des Röntgenstrahlenspektrums, die bei der Rörtgenanalyse verwendet werden eine niedrige Röntgenstrahlempfindlichkeit besitzt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich -nest, daß der Beutel aus Polyäthylenterephthalat-Material hergestellt ist.
  4. 4. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel aus elastischem Folienmaterial hergestellt ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel mit dem Material der Strahlung ausgesetzt wird, während eine Fläche des Beutels in Überein stimmung mit einer Öffnung im Gehäus e eines Rönt genstrahlenanalys eninstruments abgeflacht wird.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 5, zwecks Vorbereitung eines fließbaren Materials für die Röntgenanalyse und zur Anlieferung von Materialproben für ein Röntgenstrahleninstrumeint zur Analyse, gekennzeichnet durch eine Beutelfüll-Vorrichtung zum Einfüllen aufeinander folgender Materialproben in Beutel, eine Verschließ-Einrichtung zur Aufnahme der Beutel von der Beutelfiill -Vorrichtung und zum Verschließen und Abdichten derselben, Mittel zur Anlegung der Beutel nach deren Verschluß gegen eine Öffnung im Gehäuse eines Röntgenstrahlenanalyseninstruments und ferner Mittel zum Verflachen der Beuteloberfläche, die mit der Öffnung ausfluchtet.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennz ei chnet durch ein, Fließband zur Aufnahme der Beutel von der Verschließ-Einrichtung und zum Transport zu der Öffnung, so daß die Beutel letztere mit einem Abstand gegenüberstehen, eine Stoßvorrichtung zum Anheben eines so gelagerten Beutels in Berührung mit dem Gehäuse, dessen Öffnung vom Beutel verschlossen wird, und ferner durch ein am Gehäuse befestigtes und über dessen Öffnung verlaufendes Geflecht zur Lagerung des Beutels und Verflachung desjenigen Beutelabschnittes, der die Öffnung abdeckt.
  8. 8. Vorrichtung zur Herstellung von Briketts, die sich zur Röngenanalyse eignen, bestehend aus: 1. einem Teil mit einer Bohrung an beiden Enden, 2. Vorrichtungen zum Befestigen des Teils zweck s Drehung um eine Achse, die einen Abstand von der Bohrung hat und parallel zu ihrer Länge verläuft, 3. ersten und zweiten Kolben, 4. Vorrichtungen zum Befestigen der Kolben am Teil zwecks wahlweiser Bewegung in die Bohrung und aus dieser heraus sowie in und aus der koaxialen Ausrichtung damit und 5. Vorrichtungen zur Bewegung der Kolben gemäß einer vorherbestimmten Reihenfolge in abgestimmter Beziehung zur Drehung des Teils.
  9. 9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, bestehend aus Vorrichtungen zum Zusammenpressen der Kolben zu einem Zeitpunkt, wenn sie sich beide in der Bohrung befinden, mit einer Kraft, die größer ist als diejenige die von den Kolben bewegenden Vorrichtungen erzielt werden kann, wodurch ein gepulvertes Material zwischen den Kolben komprimiert und zu einem Brikett geformt wird.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil zur Drehung um eine senkrechte Achse eingebaut ist,
  11. 11. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprtiuhe 8 bis 10, worin die Mittel zur Bewegung der Kolben für jeden derselben bestehen aus: a) einem Paar an der Drehachse des Teils befestigten Nocken, b) einem Paar Nockenstößel zum Abtasten der Nocken und c) an den Stößeln befestigte Schubstangen zum Antrieb der Kolben gemäß dem Anstieg bzw. Abfall der Nocken bei Drehung des Teils.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Schalten des Teils zwischen sechs Punkten vorgesehen sind, die winkligen Abstand voneinander haben, wobei die Nocken so angeordnet sind, daß sie beide Kolben in die Bohrung treiben, wenn sich das Teil einem der gwählten Punkte nähert.
DE19651573982 1964-11-19 1965-11-15 Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung der Roentgenanalyse Pending DE1573982A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US412489A US3388427A (en) 1964-11-19 1964-11-19 Apparatus for preparing samples for X-ray analysis

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DE1573982A1 true DE1573982A1 (de) 1970-04-16

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Family Applications (1)

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