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DE1194019B - Anordnung zur direkten Umwandlung von Waermeenergie in elektrische Energie - Google Patents

Anordnung zur direkten Umwandlung von Waermeenergie in elektrische Energie

Info

Publication number
DE1194019B
DE1194019B DEJ19605A DEJ0019605A DE1194019B DE 1194019 B DE1194019 B DE 1194019B DE J19605 A DEJ19605 A DE J19605A DE J0019605 A DEJ0019605 A DE J0019605A DE 1194019 B DE1194019 B DE 1194019B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
electrode
arrangement according
heated
emitting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ19605A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Richard Hoh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1194019B publication Critical patent/DE1194019B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N3/00Generators in which thermal or kinetic energy is converted into electrical energy by ionisation of a fluid and removal of the charge therefrom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Anordnung zur direkten Umwandlung von Wärmeenergie in elektrische Energie Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur direkten Umwandlung von Wärmeenergie in elektrische Energie, bei der ein Gas an zwei durch einen äußeren, eine Last enthaltenden Stromkreis miteinander verbundenen Elektroden vorbeiströmt, von denen die eine erhitzt wird und Ladungsträger vorwiegend eines Vorzeichens aussendet.
  • Bei den bekannten Anordnungen dieser Art müssen die in einem Vakuum oder in einem die Raumladung neutralisierenden gasförmigen Dampf befindlichen Elektroden dicht beieinander angeordnet sein.
  • In Gegensatz hierzu können bei der vorliegenden Anordnung die Elektroden relativ weit voneinander entfernt sein, wodurch sich höhere Spannungen, ein einfacher Aufbau, Erschütterungsfestigkeit und Anpassungsfähigkeit für den Betrieb in Verbindung mit anderen Kraftquellen ergeben.
  • Bei anderen bekannten Anordnungen wird ein bewegliches, erhitztes Gas benutzt, welches ein ionisierendes Gas befördert, um die Bewegungsenergie des Gases in elektrische Energie umzuwandeln. Diese Anordnungen benötigen Einrichtungen, welche positiv und negativ geladene Gasionen voneinander trennen und verschiedenen Elektroden zuführen. Dann fließt ein Strom durch eine Last, die zwischen die Elektroden geschaltet ist. Die Anordnung gemäß vorliegender Erfindung unterscheidet sich von der bekannten Anordnung in der Weise, daß die geladenen Teilchen, welche durch das Gas befördert werden, von einer der Elektroden des Systems thermisch emittiert werden. Die thermische Emission macht die eingangs erwähnten Trenneinrichtungen überflüssig und ermöglicht eine einfachere kräftigere Konstruktion der Anordnung und einen höheren Wirkungsgrad.
  • Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Umwandlung von Wärmeenergie in elektrische Energie zu schaffen, die einfach und erschütterungsfest ist, keine Ionentrenneinrichtung benötigt, in der die Verdampfung der thermisch emittierenden Elektrode die Arbeitsweise nicht beeinträchtigt und in der diese Elektrode nicht verbraucht wird.
  • Die Anordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektroden in dem Gasstrom derart hintereinander angeordnet sind, daß das Gas die thermisch ausgesandten Ladungsträger von der erhitzten zu der zweiten Elektrode transportiert.
  • In einer Anordnung gemäß der Erfindung bewegt sich ein Gas, welches Hitze und Bewegungsenergie von einer Wärmequelle aufgenommen hat, an einer thermisch emittierenden Oberfläche vorbei, wobei diese erhitzt wird und Teilchen mit vorwiegend gleicher Ladung aussendet. Dasselbe Gas befördert die geladenen Teilchen zu einer Auffangeinrichtung, z. B. eine Auffangelektrode. Diese zweite Elektrode, welche im Strom des bewegten Gases angeordnet ist, wird benötigt, um die bewegten Teilchen aufzunehmen. Der Stromkreis wird durch eine mit den beiden Elektroden verbundene äußere Last geschlossen. Dadurch wird ein dauernd fließender elektrischer Strom aufrechterhalten.
  • Bei der Anordnung gemäß der Erfindung können das Gas und die thermisch emittierende Elektrode gemeinsam durch eine Wärmequelle erhitzt werden. Die daraus folgende Bewegung des Gases und die thermische Emission geladener Teilchen bewirken einen Ladungsfluß in Richtung zur Auffangelektrode.
  • Außerdem können zwei thermisch emittierende Materialien vorgesehen werden, die entgegengesetzt geladene Teilchen aussenden. Der entstehende Potentialunterschied zwischen den beiden Elektroden wird dazu benutzt, den Stromfluß durch eine Last hervorzurufen. Eine solche Ausführungsform der Anordnung ist besonders als zusätzliche elektrische Energiequelle geeignet, die sich im Kopf eines mit hoher Geschwindigkeit durch die Erdatmosphäre fliegenden Projektils anbringen läßt.
  • Die thermisch emittierende Elektrode kann auf eine Temperatur erhitzt werden, bei der sie verdampft und gleichzeitig elektrische Teilchen überwiegend eines Vorzeichens aussendet. Der Dampf trägt die Raumladung zu einer Auffangelektrode und erzeugt dabei eine Potentialdifferenz zwischen diesen beiden Elektroden. Der Dampf durchläuft dann einen Wärmeaustauscher, kondensiert, und das Kondensat fließt in einen Kanal, der mit einem Behälter verbunden ist. Dieser wird durch eine Wärmequelle erhitzt, wodurch das Material der flüssigen emittierenden Elektrode wieder verdampft. Auf diese Weise entsteht ein geschlossenes System, in dem die erhitzte Elektrode durch die Rückführung in dendampfförmigen Zustand fortlaufend erneuert wird.
  • Der Aufbau und die Wirkungsweise der Anordnung gemäß der Erfindung sind an Hand einiger Ausführungsbeispiele nachfolgend in Verbindung mit den Figuren beschrieben. Es zeigt F i g. 1 die Ansicht der Anordnung in einer Darstellung, die geeignet ist, die Arbeitsweise der Erfindung zu erklären, F i g. 2 die schematische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der Anordnung gemäß der Erfindung, F i g. 3 das Schnittbild entlang der Linie 3-3 der Anordnung nach F i g. 2, F i g. 4 die Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels gemäß der Erfindung, welches in den Kopf eines Geschosses oder eines Raumfahrzeuges eingesetzt werden kann, F i g. 5 die Seitenansicht als Schnitt durch das Innere einer Düse, welche eine Anordnung enthält, die entsprechend der Erfindung arbeitet, F i g. 6 eine Seitenansicht einer anderen Konstruktion ähnlich der nach F i g. 5, F i g. 7 den Schnitt durch eine weitere mögliche Ausbildung der Anordnung gemäß der Erfindung, F i g. 8 das Schnittbild einer bevorzugten Ausführung der Anordnung nach der Erfindung.
  • In der F i g. 1 ist 1 eine Quelle von erhitztem Gas mit vorzugsweise hoher Energie. Das kann z. B. eine Verbrennungskammer, die Sonnenenergie, ein Atomofen usw. sein. Jedoch kann in manchen Anwendungsfällen auch eine Wärmequelle geringerer Energie verwendet werden. Die Gasteilchen 2 werden durch die Quelle 1 in einen Raum 11 beschleunigt. Eine erste Elektrode 3, welche thermisch Ladungsträger emittiert, sendet in Abhängigkeit von der Wärmeenergie der Gasteilchen 2 geladene Teilchen in den Raum 11. Die geladenen Teilchen, die von der Elektrode 3 ausgehen, werden durch das Gasteilchen zu einer zweiten Elektrode 4 getragen, die deren Ladungen auffängt. Dabei wird elektrische Energie einem äußeren Stromkreis zugeführt, der die Leiter 5, 7 und eine Last 6 enthält. Die emittierende Elektrode soll vorzugsweise aus einem Material mit extrem hohem Schmelzpunkt, wie Thoriumoxyd, Thoriumkarbid, Lanthan, Borid, Graphit, Rhenium oder Tantal, bestehen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß jedes emittierende Material für positiv oder negativ geladene Teilchen geeignet ist. Die Auffangelektrode besteht aus einem hitzebeständigen Material, wie z. B. Tantal oder einer geeigneten Legierung.
  • Die emittierende Elektrode muß mit Rücksicht auf das Verbrennungs- oder Trägergas ausgewählt werden. Oxydkathoden sind in oxydierenden Gasen geeigneter, während andere Emittertypen für reduzierende Gase geeigneter sind. Das Gas 2 ist ein Verbrennungsgas, vorzugsweise aus der Hydrokarbolserie, welches z. B. mit Sauerstoff verbrennt. Demnach kann in manchen Anwendungsfällen gewöhnliche Luft als Transportmittel verwendet werden. Normalerweise wird die Gasquelle in der Weise betrieben, daß die Verbrennungsgase chemisch reduziert oder neutralisiert werden, so daß keine Oxydation der emittierenden Elektrode erfolgt.
  • In einem praktischen Ausführungsbeispiel, wie es F i g. 2 in Verbindung mit F i g. 3 zeigt, ist der in der F i g. 1 mit 11 bezeichnete Bereich als honigwabenförmiger Körper mit thermisch emittierender flächenartigen Elektroden 21 ausgebildet, die untereinander elektrisch verbunden sind. Das erhitzte Gas gelangt durch die Waben, erhitzt die Innenräume und bewirkt so die thermische Emission geladener Teilchen. Diese erreichen die Auffangelektrode 4, die Poren oder eine gitterförmige Struktur besitzt, durch die das Gas frei hindurchgehen kann, während die geladenen Teilchen aufgefangen werden. Die Verbindung der Elektrode 4 über einen äußeren Stromkreis, der die Leiter 5, 7 und die Last 6 enthält, führt die Ladung auf die ursprüngliche emittierende Elektrode 21 zurück. Diese hat in ihrem Inneren Bereiche, die im wesentlichen frei von emisgionshemmenden elektrischen Feldern sind, obwohl Potentialdifferenzen zwischen den emittierenden Oberflächen und der Auffangelektrode 4 bestehen.
  • Die F i g. 3 zeigt einen Querschnitt durch die emittierende Elektrode von F i g. 2 und läßt die honigwabenförmige Beschaffenheit des Hohlkörpers 10 mit der thermisch emittierenden Innenfläche 30 besser erkennen. Die Auffangelektrode kann anstatt der gitterförmigen Ausbildung nach F i g. 2 z. B. eine Vielzahl drahtförmiger Elemente oder Fahnen aufweisen, welche in den Gasstrom hineinragen.
  • Die F i g. 4 zeigt eine Anordnung, die für die Unterbringung in dem Kopf eines Fahrzeuges, welches durch die Atmosphäre fliegt, geeignet ist. Sie hat zwei Körper 41 und 42 aus emittierendem Material, die durch eine Isolierschicht 45 getrennt sind. Der Körper 41 ist ein elektronenemittierendes Material, wie z. B. Thoriumoxyd, und der Körper 42 ist ein Material, welches positive Ionen aussendet. Dieses Material besteht vorzugsweise aus poriger Keramik, welche mit Eisenoxyd, das 1% Aluminiumoxyd und 1'% Natrium- oder Kaliumoxyd oder Nitrate enthält, imprägniert ist. Die ganze Anordnung bildet den Kopf eines Raumfahrzeuges oder eines anderen Projektils, das mit hoher Geschwindigkeit durch die Atmosphäre fliegt. Im Betrieb bildet der Ionenerzeuger 42 positiv geladene Teilchen, während Ionenerzeuger 41 negativ geladene Teilchen 44 aussendet. Beides erfolgt in Abhängigkeit von der Erhitzung des Kopfes durch den Reibungswiderstand in der Atmosphäre.
  • Dei entgegengesetzt geladenen ausgesandten Teilchen werden durch den Luftstrom durch das Fahrzeug bewegt, bis sie aus diesem heraustreten. Deshalb stellt der Luftstrom hinter dem Fahrzeug ein neutrales Plasma dar. Die Neutralität des Plasmas wird automatisch aufrechterhalten, da ein Ladungsunterschied ein elektrisches Feld aufbaut, welches eine überschüssige Emission elektrischer Ladung verhindert. Somit entsteht keine Raumladung, und die Körper 41 und 42 senden kontinuierlich ihre entsprechend geladenen Teilchen aus. Es entsteht jedoch eine Ladungsdifferenz zwischen den beiden Körpern, und es fließt elektrischer Strom durch die an die beiden Körper angeschlossene Last.
  • In der F i g. 5 ist ein anderes Ausführungsbeispiel gezeigt, welches eine Düse 51 enthält, die durch einen Atomreaktor 52 geheizt wird. Die Hitze des Atomreaktors wird auf die Innenwand der Düse, welche ein elektronenemittierendes Material 55, in diesem Fall Thoriumoxyd, enthält, und zum Innenraum 59 übertragen. Die Hitze erzeugt einen Luftstrom, der durch das Eingangsteil 53 der Düse zum Ausgangsraum 60, der eine Auffangelektrode 54 enthält, fließt. Die Elektrode 55 emittiert Elektronen, die entlang dem Gasstrom zur Auffangelektrode 54 betragen werden, wo sich eine negative Ladung in bezug auf die positiv geladene Innenfläche 55 ansammelt. Demnach entsteht eine Potentialdifferenz an den Anschlüssen 56 und 57, und es fließt ein Strom durch die daran angeschlossene Last. Die Potentialdifferenz an den Ausgangsanschlüssen wird durch eine Regelschaltung 58 stabilisiert.
  • Die F i g. 6 stellt eine Abwandlung der Anordnung nach der F i g. 5 dar, in. der der Reaktor 2 in ähnlicher Weise die thermisch emittierende Fläche 55 erhitzt und einen Luft- und Elektronenfluß in Richtung zur öffnung 60' verursacht. Die der Elektrode 54 in der F i g. 5 entsprechende abgewandelte Elektrode 54', welche nicht unmittelbar im Luftstrom, dafür aber innerhalb des Gehäuses an der öffnung der Düse angeordnet ist, ist von der Elektrode 55 durch ein Isoliermaterial 61, vorzugsweise Aluminiumoxyd, getrennt. Hier kann wiederum angenommen werden, daß sich eine negative Ladung im Bereich 60' ansammelt, wodurch am Anschluß 56 ein positives Potential in bezug auf den Anschluß 57 entsteht. Somit erfolgt ein Stromfluß über die beiden Anschlüsse durch die mit diesen verbundene Last.
  • Bei einer weiteren Abwandlung der Anordnung nach der Erfindung gemäß F i g. 7 ist ein Sonnenofen 71 vorgesehen, der eine Flüssigkeit 72 und gleichzeitig ein thermisch emittierendes Material 75 erhitzt und so eine Dampfströmung und die Emission geladener Teilchen verursacht. Der Dampf trägt die geladenen Teilchen zu einer Elektrode 78, welche im Dampfstrom angeordnet ist. Dabei entsteht eine Potentialdifferenz zwischen den Anschlüssen 76 und 77, die mit den Elektroden 75 und 78 verbunden sind. Ein Kanal 79 führt den Dampf zu einem Kondensator 73, aus dem der Dampf durch den Kanal 74 als Flüssigkeit in den Generator zurückläuft. An Hand der vorstehenden Erläuterungen soll die Arbeitsweise einer Anordnung, wie sie in F i g. 8 dargestellt ist, erklärt werden.
  • In der F i g. 8 wird mit der von der Hitzequelle 81 erregten Energie eine thermisch emittierende Flüssigkeit 85 verdampft. Geeignete Materialien hierfür sind in nachstehender Aufstellung angeführt, aus der zu ersehen ist, daß das Material, welches für den jeweils gegebenen Fall zu benutzen ist, von der Arbeitstemperatur des Systems abhängt. Das benutzte Material und die Temperatur bestimmen die Arbeitsdampfdrücke.
    Austrittsarbeit Schmelz- Siedetemperatur
    Element punkt bei Normaldruck
    Volt ° C ° C
    Cs 1,89 28,5 670
    Rb 2,13
    K 2,15 62,3 760
    Na 2,27 97,7 877
    Li 2,39 179 1336
    Ba 2,29 850 1140
    Sr 2,35 771 1360
    Ca 2,76 845 1240
    La 3,3 826 1800
    Zr 3,84 1857 2900
    Sn 4,11 231 2360
    Pb 4,02 327 1690
    Ta 4,12 3027 4100
    Caesium besitzt eine Anzahl günstiger Eigenschaften, wie z. B. eine niedrige Austrittsarbeit und einen niedrigen Schmelzpunkt. Dieses Material ist allerdings chemisch höchst aktiv und greift die Behälterteile 82, 84, 101 und 103 an. Kalium ist jedoch ein bevorzugtes Material, weil es in Flußstahl oder rostfreiem Stahl über eine lange Zeit bleiben kann. Rostfreier Stahl wird vorzugsweise für den Behälter 82 benutzt.
  • Durch das Erhitzen sendet das Material 85 Elektroden und Metalldampf aus. Der Dampf strömt in Richtung zum Bereich 92, in dem der den Dampfstrom verursachende Druck in einem Wärmeaustauscher 91 herabgesetzt wird. Der Dampf wird verflüssigt und fließt durch den Kanal 84 in den Behälter mit kochender Flüssigkeit 82 zurück.
  • Die an der Oberfläche des flüssigen Metalls 85 emittierten Elektronen werden mit dem Dampf fortbewegt und von einer Elektrode 88 aufgefangen, die aus einem porigen Metallschwamm oder einer Matte besteht, die den Metalldampf durchläßt. Die Elektrode 88 ist von der metallischen Umhüllung durch einen keramischen Isolierring 89, der vorzugsweise aus Berylliumoxyd besteht, getrennt. Eine isolierte Durchführung verbindet die Elektrode 88 mit dem negativen Anschluß 87. Der positive Anschluß 86 ist mit dem Kanal 84 verbunden, der den Kontakt mit der metallischen Flüssigkeit 85 herstellt. Wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Ausgangsspannung vorwiegend aus der Bewegungsenergie des Gasstromes gewonnen. Diese Anordnung kann Ausgangsspannungen in der Größe von 1000 Volt erzeugen, vorausgesetzt, daß eine genügende Dichte des Gasstromes vorhanden ist, der die ausgesandten Elektronen hinreichend transportiert. Ebenfalls kann, wie eingangs erwähnt, ein Honigwabenkörper 103, der mit der positiven Oberfläche des flüssigen Metalls elektrisch verbunden ist, verwendet werden, um ein annähernd gleichmäßiges Nullpotential an der emittierenden Oberfläche aufrechtzuerhalten.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur direkten Umwandlung von Wärmeenergie in elektrische Energie, bei der ein Gas an zwei durch einen äußeren, eine Last enthaltenden Stromkreis miteinander verbundenen Elektroden vorbeiströmt, von denen die eine erhitzt wird und Ladungsträger vorwiegend eines Vorzeichens aussendet, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die beiden Elektroden in dem Gasstrom derart hintereinander angeordnet sind, daß das Gas die thermisch ausgesandten Ladungsträger von der erhitzten zu der zweiten Elektrode transportiert.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas die thermisch emittierende Elektrode durch Reibung erwärmt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch eine Wärmequelle erhitzt wird.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die thermisch emittierende Elektrode durch das bewegte heiße Gas erhitzt wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektrode als Wärmeübertragungselement zwischen der Wärmequelle und dem bewegten Gas dient.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektrode mit der Wärmequelle verbunden ist und gleichzeitig mit dem Gas erhitzt wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1 und 4, gekennzeichnet durch ein Gefäß (72, F i g. 7) mit verflüssigtem Gas, aus dem dieses mit Hilfe der Wärmequelle (71) verdampft wird und durch einen Dampfkondensator (73), der das verdampfte Gas wieder in den flüssigen Zustand überführt, nachdem es an der zweiten Elektrode (78) vorbeigestrichen ist. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit die erste Elektrode darstellt und durch den kondensierenden Dampf wieder erneuert wird.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektrode eine Vielzahl von von dem Gas durchströmten Hohlkörpern (10 in F i g. 3) aufweist, die thermisch emittierende Innenflächen (30) haben.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste emittierende Elektrode (55 in F i g. 5 und 6) durch eine Wärmequelle (52) erhitzt wird und dem Gas die Bewegungsenergie gibt.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste emittierende Elektrode (75 in F i g. 7) gitterförmig ausgebildet ist.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine negative Teilchen emittierende Elektrode (41 in F i g. 4) und eine positive Teilchen emittierende Elektrode (42) vorgesehen sind, die durch eine Isolierung (45) voneinander getrennt sind, und daß das vorbeiströmende Gas diese Elektroden durch Reibung erhitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 831572; deutsche Auslegeschrift Nr. 1080 643; USA.-Patentschriften Nr. 1717 413, 2 510 397.
DEJ19605A 1960-03-23 1961-03-16 Anordnung zur direkten Umwandlung von Waermeenergie in elektrische Energie Pending DE1194019B (de)

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