[go: up one dir, main page]

DE1193901B - Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustosses mittels Druckwasser - Google Patents

Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustosses mittels Druckwasser

Info

Publication number
DE1193901B
DE1193901B DEM31873A DEM0031873A DE1193901B DE 1193901 B DE1193901 B DE 1193901B DE M31873 A DEM31873 A DE M31873A DE M0031873 A DEM0031873 A DE M0031873A DE 1193901 B DE1193901 B DE 1193901B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
line
piston
compressed air
pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM31873A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLERNER MASCHF GLUECKAUF
Original Assignee
KLERNER MASCHF GLUECKAUF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLERNER MASCHF GLUECKAUF filed Critical KLERNER MASCHF GLUECKAUF
Priority to DEM31873A priority Critical patent/DE1193901B/de
Publication of DE1193901B publication Critical patent/DE1193901B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C37/00Other methods or devices for dislodging with or without loading
    • E21C37/06Other methods or devices for dislodging with or without loading by making use of hydraulic or pneumatic pressure in a borehole
    • E21C37/12Other methods or devices for dislodging with or without loading by making use of hydraulic or pneumatic pressure in a borehole by injecting into the borehole a liquid, either initially at high pressure or subsequently subjected to high pressure, e.g. by pulses, by explosive cartridges acting on the liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustoßes mittels Druckwasser Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustoßes mittels Druckwasser, das zunächst über mindestens ein in ein Bohrloch eingesetztes Tränkrohr mit niedrigem Druck in die Spalten des Stoßes eingeführt und nach Verschluß der Zuleitung über eine zum Tränkrohr führende, mit Verschlußglied versehene Hochdruckleitung einer plötzlichen Welle hohen Druckes aussetzbar ist, die von einem motorisch angetriebenen Druckerzeuger aufgebaut wird, wozu auf dem zum Tränkrohr führenden Druckweg noch vor dem Verschlußglied ein vor der Sprengung vom Druckerzeuger aufzuladender Druckbehälter vorgesehen ist.
  • Bei von der vorstehenden Vorrichtungsgattung abweichenden Vorrichtungen, die jedoch auch mittels Druckwasser das Sprengen des Abbaustoßes bewirken, werden zur Erzeugung einer Druckwelle Sprengpatronen verwendet. Diese Geräte mit Sprengsätzen führen nicht allein zu einer erheblichen wirtschaftlichen Belastung der Betriebe, sondern erfordern auch Sicherheitsvorkehrungen. Die frei werdenden Explosionsgase können Anlaß zu Gesundheitsschäden sein. Bei diesen Geräten, die mit Sprengpatronen arbeiten, sind Berstscheiben oder Sicherheitsventile nicht unbedingt erforderlich. Wenn Berstscheiben trotzdem vorgesehen werden, dann nur zur Herstellung eines Sicherheitsverschlusses, um das Zurückströmen der Tränklüssigkeit zum Patronen-oder Kartuschensatz zu verhindern, sofern dieser nicht zündsicher gelagert oder eingekapselt sein sollte. Die Berstscheibe darf mithin bei diesen Geräten kein die Druckwelle behinderndes Element darstellen. Auf Grund der bestehenden erheblichen betrieblichen Unterschiede richtet sich die Erfindung nicht auf diese mit Sprengpatronen ausgerüsteten Geräte bzw. Vorrichtungen.
  • Bei einer anderen noch stärker als die mit Patronensätzen arbeitenden Geräte von der erfindungsgemäßen Gattung abweichenden Vorrichtung wird überhaupt keine Druckwelle erzeugt (USA.-Patentschrift 1582 273). Es wird lediglich über Schlauchverbindungen von einer Pumpe aus Druckwasser einem Tränkrohr zugeführt. Der Druck wird langsam aufgebaut und bis zum Sprengen des unterschrämten Abbaustoßes erhöht, sofern dies die Leitungen zulassen. Sobald der Stoß sich zu lösen beginnt und eine Spaltbildung eintritt, findet naturgemäß im Druckwasser ein Druckabfall statt. Zu diesem Zeitpunkt wird über ein Rückschlagventil aus einem Luftspeicher die Luft als schiebende Kraft nachgeführt. Bei dieser Betriebsart kann keine Druckwelle erzeugt werden, weil sich infolge der Einschaltung eines Rückschlagventils die Luft und das Druckwasser weitestgehend im Gleichgewichtszustand halten müssen. Diese Vorrichtung ist zur Erzielung großer Sprengleistungen ungeeignet.
  • Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung (USA.-Patentschrift 2146 879) wird lediglich mit Hilfe einer Kompressoranlage in einem Bohrloch ein Luftdruck aufgebaut, welcher die Sprengung des Abbaustoßes bewirken soll. Ein Sprengverfahren dieser Art muß zwangläufig zu untragbaren Staubentwicklungen führen.
  • Die gemäß der Erfindung zu verbessernde, anfangs genannte Gattung der zum Sprengen des Abbaustoßes bestimmten Vorrichtung (USA.-Patentschrift 2 211243) ist an sich verhältnismäßig kompliziert und hinsichtlich des Wirkungsgrades äußerst begrenzt. Das Tränken des Stoßes verläuft in der üblichen Weise, jedoch ist die gewünschte Druckwelle unzureichend. Von einer Pumpe ausgehend kann in dem vorgesehenen Druckbehälter nämlich nur ein solcher Druck erzeugt werden, der von der Leistung der Rückstellkräfte, insbesondere einer unter dem Druckbehälterkolben eingeschlossenen Luft bestimmt wird. Selbst wenn unterstellt wird, daß Federn Große Kräfte erzeugen könnten, so ist der auf diese Weise erzielbare Weg des Druckbehälterkolbens gering, insbesondere dann, wenn keine zu großen Aggregate gebaut werden können. Hinzu kommt noch, daß der Druck deshalb nicht groß sein kann, weil sich das bei dieser Anlage vorgesehene, von Hand zu öffnende Ventil bei großer Druckbelastung nicht plötzlich öffnen lassen würde. Es ist bekannt, daß unter hohem Druck stehende hand-oder maschinenverstellte Ventile eine Vorentlastung benötigen, die aber die Erzeugung einer Druckwelle ausschließt. Es stellt mithin aus zwingenden Gründen nur eine unzureichende Druckwelle zur Verfügung, wobei im Falle einer eintretenden Sprengwirkung das in dem Druckbehälter erzeugte Druckmedium mengenmäßig für die Erzielung einer nachschiebenden Sprengarbeit nicht ausreicht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine weitestgehend ungefährliche, jedoch wirksame, mit Wasser und Druckluft arbeitende Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustoßes zu schaffen, welche in wirtschaftlicher Weise in Bergbaubetrieben einsetzbar ist. Die Vorrichtung nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß zwischen einer Druckluftzu- bzw. -auffülleitung und einer Hochdruckluftableitung und entsprechenden Verschlüssen ein zum Tränkrohr hin offen stellbarer, mit Druckluft nachfüllbarer Hochdruckluftbehälter angeordnet ist, der vom Druckerzeuger auf einen gegebenenfalls mehrere hundert Atmosphären betragenden, die Sprengung einer Berstscheibe bewirkenden Hochdruck aufladbar und mit der Hochdruckluftableitungsseite gleich vor der in an sich bekannter Weise in der Leitung des Tränkrohres vorgesehenen, den Niederdruckraum zunächst vom Hochdruckraum trennenden Berstscheibe angeschlossen ist.
  • Diese Vorrichtung ist mit Vorteil geeignet für das Absprengen von Mineralien in solchen Bereichen eines Strebs, wo zwecks Aufstellung von Umkehr-oder Antriebsstationen für Hobelanlagen, und zwar am Strebende, die sogenannten »Ställe« vorbereitet werden müssen. Solche Hilfsvorrichtungen müssen mithin einfache, ungefährliche Maschineneinheiten sein. Einer solchen Aufgabe werden die vorbekannten Vorrichtungen nicht gerecht oder aber - soweit sie kleinere Abmessungen haben - lassen sich keine ausreichenden Leistungen erzielen. Die Vorrichtung nach der Erfindung hat den wesentlichen Vorteil, daß sie am Strebende zu Arbeiten benutzt werden kann, ohne daß aus Sicherheitsgründen die Gewinnungsarbeit unterbrochen werden muß oder Teile der Belegschaft aus dem Streb herausgenommen werden müssen.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung handelt es sich gewissermaßen um die Kombination verschiedener Merkmale, wobei die Berstscheibe in der grundsätzlichen Anordnung als bekannt unterstellt ist, im Rahmen der Erfindung aber eine besondere Funktion zu erfüllen hat. Diese Berstscheibe ist nicht nur ein Sperrglied, das zum gegebenen Zeitpunkt selbsttätig außer Funktion gesetzt werden muß, sondern sie hat hier so lange die Stellung zu halten, bis in dem Hochdruckluftbehälter und seinen Anschlußleitungen die gewünschte Grenze des Höchstdruckes der Druckwelle vom Erzeuger aufgebaut ist. In diesem Moment bildet gewissermaßen die Berstscheibe das den Zeitpunkt der Sprengung bestimmende Element und nicht eine Sprengpatrone, so daß die Hochdruckpreßluftwelle über das Tränkrohr im Abbaustoß schlagartig zur Wirkung kommt. Dies ist die Möglichkeit, die zur Erzeugung und zur Ausnutzung eines besonders hohen Sprengdruckes führt.
  • Eine Voraussetzung für die Erzielung der vorgenannten Wirkung besteht aber noch in den weiteren kennzeichnenden Merkmalen, gemäß welchen der Hochdruckluftbehälter zunächst vor jeder Sprengung mit Druckluft gefüllt wird, die dann erst durch einen geeigneten Druckerzeuger, und zwar in engem Zusammenwirken mit dem durch die Berstscheibe bestimmten Widerstand, bis auf den Höchstdruck gebracht wird, bei welchem die Berstscheibe den Zeitpunkt der Sprengung, und zwar zuverlässig, be- i stimmt.
  • Es handelt sich mithin bei der Vorrichtung nach der Frfindung um das Zusammenwirken einer auf den Höchstdruck der Sprengwelle bemessenen Berstscheibe mit einem druckluftgefüllten, gewissermaßen vorbelasteten Hochdruckluftbehälter und einem diesen Luftdruck bis auf Explosionsdruck erhöhenden Druckerzeuger, wobei sich selbsttätig im richtigen Augenblick die Hochdruckwelle über das Tränkrohr in den Abbaustoß fortpflanzt und die in gleicher Weise besonders hochgespannte Luft ebenso plötzlich und anhaltend die nachschiebende Wirkung übernimmt. Es ist vorstehend jeweils von einer Berstscheibe gesprochen, jedoch sind unter diesem Begriff auch in gleicher Weise arbeitende Bersteiemente zu verstehen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird eine mit Verschlußgliedern versehene Niederdruckleitung über mehrere Zweigleitungen gleichzeitig mit dem Tränkrohr und dem Druckerzeuger verbunden und letzterer über seine Hochdruckleitung vor dem mit der Berstscheibe versehenen, zum Tränkrohr führenden Anschlußstück des Tränkrohres an den als Windkessel ausgebildeten Druckluftbehälter angeschlossen. Sämtliche Vorrichtungsteile stehen somit in einer einfachen betriebssicheren Verbindung und erlauben ein störungsfreies, schnelles Abwickeln sämtlicher bereits geschilderter Funktionen.
  • Die Vorrichtung wird gemäß der Erfindung weiterhin in der Weise ausgebildet, daß mittels des motorisch angetriebenen Druckerzeugers in der durch die Berstscheibe verschlossenen Hochdruckkammer und dem Hochdruckluftbehälter eine Drucksteigerung auf mehr als 500 at erzielbar ist. Die Höhe des für die Sprengung des Minerals verwendeten Wasserdruckes, und zwar der Druckwelle, richtet sich nach der Art und Beschaffenheit des Minerals, wobei es auch möglich ist, im Bedarfsfall mit Drücken von etwa 1000 at zu arbeiten. Mit einer bei vorgenanntem hohem Druck erzeugten Druckwelle kann in einer sehr kurzen Zeitspanne selbst in relativ festen Mineralien bzw. natürlichen oder künstlichen Gesteinen eine gute Staub- und schleuderfreie Sprengwirkung erzielt werden.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung kennzeichnet sich unter Verwendung eines durch Druckluftmotor angetriebenen Druckerzeugers dadurch, daß der der Hochdruckleitung zugeordnete Druckerzeuger als hydraulischer Zylinder ausgebildet ist, dessen auf das Druckwasser einwirkender, axial verschieblich und dichtend geführter Kolben rückseitig von einem vorzugsweise aus Öl bestehenden Druckmittel beaufschlagbar ist, für dessen Umwälzung eine durch einen Druckluftmotor angetriebene Druckmittelpumpe vorgesehen ist.
  • Die Druckmittelpumpe wird dabei als vorzugsweise einstufige Kolbenpumpe ausgebildet, deren im Pumpenzylinder dichtend geführter Kolben mit dem Kolben eines doppeltwirkenden Kolbenmotors lösbar verbunden ist.
  • An einen dieser hydraulischen Zylinder können im Bedarfsfall auch mehrere Tränkrohre gleichzeitig angeschlossen werden, jedoch muß das Volumen des hydraulischen Zylinders der Anzahl der gleichzeitig anzuschließenden Tränkrohre entsprechend bemessen sein.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind nachfolgend in Verbindung mit der Beschreibung der Zeichnung behandelt. Es zeigt F i g. 1 die Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustoßes in schematischer Darstellung, F i g. 2 einen Schnitt durch die an ein Tränkrohr angeschlossenen Teile der Druckleitungen, F i g. 3 das in F i g. 2 dargestellte Strömungsventil in größerem Maßstab, F i g. 4 eine weitere Ausführungsform des Strömungsventils, F i g. 5 und 6 jeweils Querschnitte durch unterschiedlich ausgebildete Berstscheiben, F i g. 7 einen Längsschnitt durch einen als Druckerzeuger dienenden hydraulischen Zylinder mit einer einstufigen Druckmittelpumpe, F i g. 8 einen Längsschnitt durch den rückwärtigen Teil eines hydraulischen Zylinders mit einer zweistufigen Druckmittelpumpe und einen als Pumpenantrieb dienenden Druckluftmotor.
  • Entsprechend der schematischen Darstellung gemäß F i g.1 ist in das in den Abbaustoß eingebohrte Loch ein Tränkrohr 2 eingeführt und in bekannter Weise im Bereich der Bohrlochmündung abgedichtet. An dem aus F i g. 2 ersichtlichen Anschlußstutzen 3 a des mit dem Tränkrohr 2 verbundenen Abzweigstückes 3 ist unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils 4 und eines als Rückströmdrossel wirkenden Strömungsventils 5 über eine Verbindungsleitung 6, 6a die im Streb verlegte Niederdruckwasserleitung 7 angeschlossen. Diese Wasserleitung 7 steht unter einem Druck von etwa 20 Atmosphären.
  • Mit dem Anschlußstutzen 3 b des Abzweigstückes 3 ist unter Zwischenschaltung einer den Leitungsquerschnitt verschließenden Berstscheibe 8 und eines Leitungsabschnittes 9 b eineHochdruckwasserleitung 9 verbunden. Diese Hochdruckwasserleitung 9 ist über ein Absperrorgan 10 an die Stirnseite eines in den F i g. 7 und 8 in größerem Maßstab dargestellten hydraulischen Druckerzeugers 11 angeschlossen. Die vordere Stirnseite des Druckerzeugers steht über das Absperrorgan 10a und die Wasserleitung 6b mit der zur Niederdruckleitung 7 führenden Wasserleitung 6a in Verbindung. Dem Druckerzeuger 1.1 ist als Antrieb einer Pumpe ein doppeltwirkender Druckluftmotor zugeordnet. Über die mit einem Absperrventil 12 ausgerüstete Leitung 13 wird von der Leitung 14 Druckluft zugeführt.
  • Die Hochdruckleitung 9 ist über die Leitung 9 a und das Absperrorgan 15 mit dem Hochdruckluftbehälter 16 verbunden. Der Druckluftbehälter 16 ist außerdem über ein Absperrorgan 17 an eine Druckluftleitung 18 angeschlossen, die unter einem Druck von beispielsweise 8 bis 10 at, gegebenenfalls auch 100 bis 150 at, stehen kann.
  • Das federbelastete Rückschlagventil4 läßt nur in Strömungsrichtung x (s. F i g. 2) Druckwasser durchtreten, während es eine Rückströmung in Richtung x1 verhindert. Das dem Rückschlagventil4 vorgeschaltete Strömungsventil 5 besitzt in Strömungsrichtung x einen kleineren Strömungswiderstand als in Rückströmrichtung x1. Bei dem in den F i g. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Strömungsventil 5 aus mehreren planparallelen Plättchen 5a, welche mit gleichachsig zueinander angeordneten, sich in Rückströmrichtung x1 konisch erweiternden Bohrungen 5 b versehen sind. Der jeweils größte Querschnitt einer Bohrung 5 b ist wesentlich größer als der kleinste Querschnitt der sich in Rückströmrichtung x1 anschließenden Bohrung 5 b. Der mittlere Querschnitt der durch die Bohrungen 5 b gebildeten Leitungsabschnitte nimmt in Rückströmrichtung x1 allmählich zu, ist jedoch auch auf der der Wasserleitung 6 zugekehrten Seite geringer als der Querschnitt dieser Wasserleitung 6. Das Strömungsventil s wirkt somit in Rückströmrichtung x1 als Drossel.
  • Bei dem in F i g. 4 dargestellten Ausführungs-. beispiel besteht das Strömungsventil 5 aus mehreren, in Strömungsrichtung x hintereinandergeschalteten Kammern 5c, welche einen wesentlich größeren Querschnitt aufweisen als die Wasserleitung 6. Die benachbarten Kammern 5 c sind durch jeweils einen Überströmkanal 5 d miteinander verbunden, welcher einen wesentlich kleineren Querschnitt aufweist als die Wasserleitung 6. Die in Strömungsrichtung x hintereinander angeordneten überströmkanäle 5 d sind derart gegeneinander versetzt, daß jeder plötzliche Druckstoß stark gedrosselt wird.
  • Die Berstscheibe 8 ist zwischen zwei mit Bohrungen 19 a, 20 a versehenen Spannbacken 19, 20 eingespannt. Die beiden Spannbacken 19, 20 greifen mit hülsenartigen Ansätzen 19 b, 20 b dichtend ineinander und sind durch die überwurfmutter 21 gekuppelt.
  • Die Berstscheibe 8 besitzt gemäß F i g. 5 in ihrem mittleren Bereich eine geringere Wandstärke. Der an die Berstscheibe 8 angrenzende Bereich der Bohrung 19a besitzt einen etwas größeren Querschnitt, so daß Verstopfungen durch das aus der Berstscheibe 8 ausbrechende Material nicht eintreten können. Die Berstscheibe besteht zweckmäßig aus Grauguß.
  • Im Gegensatz zur Zeichnung werden das Abzweigstück 3, das Rückschlagventil 4, das Strömungsventil, und die Berstscheibenlagerung als einheitliches Bauteil ausgebildet bzw. innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses angeordnet, welches mit dem Tränkrohr 2, z. B. durch eine Schraubverbindung, lösbar gekuppelt ist.
  • Wie F i g. 6 zeigt, kann die Berstscheibe 8 auch als planparalleles Plättchen ausgebildet sein. Durch Verwendung von Berstscheiben unterschiedlicher Materialeigenschaften und unterschiedlicher Wandstärke im Bereich des Ausbruchquerschnittes ist es möglich, die Höhe des auf das vorgetränkte Mineral übertragenen Druckstoßes innerhalb weiter Grenzen, z. B. zwischen etwa 400 und 1000 atü, zu verändern.
  • Der in den F i g. 7 und 8 dargestellte Druckerzeuger besteht aus einem hydraulischen Zylinder 22 von einer verhältnismäßig großen axialen Länge. In dem Zylinder 22 ist ein Kolben 23 geführt, der mit Manschettendichtungen 24 versehen ist. Die vordere Stirnseite des Zylinders 22 besitzt Anschlußbohrungen für die Hochdruckleitung 9 und die Wasserleitung 6 b. Der Zylinder 22 ist von einem Gehäuse 25 umschlossen. Der verbleibende Ringraum 26 dient als Sammelbehälter für das vorzugsweise aus Öl bestehende Druckmittel.
  • Am hinteren Ende des Zylinders 22 sind eine Druckmittelpumpe 27 und ein doppeltwirkender Druckluftkolbenmotor28 gleichachsig hintereinandergeschaltet untereinander gekuppelt und mit dem Zylinder fest verbunden. Dabei können Pumpe 27, Motor 28 und die ihren zugeordneten Steuervorrichtungen, Ventile und Verbindungsleitungen in einem gemeinsamen, seitlich offenen Gehäuse 29 angeordnet sein.
  • Bei der Bauart nach F i g. 7 ist die Druckmittelpumpe 27 als einstufige Kolbenpumpe ausgebildet, deren Pumpenzylinder 30 in den Pumpenblock 31 eingeschraubt ist. In dem Pumpenzylinder 30 ist der an seiner Stirnseite mit einer aus einem elastisch verformbaren Kunststoff, z. B. aus Vulkollan, bestehenden Knopfmanschette 32 versehenePumpenkolben 33 axial verschieblich und dichtend geführt. Mit dem hinteren Ende der Kolbenstange 34 ist der Kolben 35 des doppeltwirkenden Druckluftmotors 28 lösbar verbunden, welcher in dem Motorzylinder 36 axial verschieblich geführt ist. Bei der Bewegung des Kolbens 35 in Richtung y saugt der Pumpenkolben 33 über Saugventil 37 und Saugleitung 38 das Druckmittel aus dem Ringraum 26 an. Bei der Bewegung des Pumpenkolbens in Richtung y1 wird das Druckmittel über Druckventil 39 und Druckleitung 40 in die hintere Zylinderkammer 22a gefördert.
  • Dem Saugventil 37 ist ein Überdruckventil 41 parallel geschaltet. Die hintere Zylinderkammer 22a ist mit dem Ringraum 26 durch eine Rückströmleitung 42 verbunden, in welcher ein von Hand verstellbares Druckentlastungsventil 43 vorgesehen ist.
  • Die Querschnittsabmessungen des Druckluftmotorkolbens 35 und des Pumpenkolbens 33 sind so aufeinander abgestimmt, daß das von der Pumpe angesaugte Druckmittel auf einen den im Höchstfalle erforderlichen Wasserdruck übersteigenden Druck gebracht werden kann.
  • Bei der Bauart nach F i g. 8 ist die Druckmittelpumpe 27 als zweistufige Kolbenpumpe ausgebildet. Der zwei koaxial zueinander angeordnete Bohrungen unterschiedlichen Durchmessers aufweisende Pumpenzylinder 44 ist ebenso wie bei der Ausführungsform nach F i g. 7 in eine Bohrung des Pumpenblockes 31 eingeschraubt. In dem Pumpenzylinder 44 ist ein Stufenkolben 45 axialverschieblich geführt, an dessen hinterem Ende der Kolben 35 des Druckluftmotors 28 lösbar befestigt ist.
  • Bei der Bewegung des Pumpenkolbens 45 in Richtung y saugen beide Druckstufen über getrennte, mit Saugventilen 46, 46 a ausgerüstete Saugleitungen 47, 47 a Druckflüssigkeit aus dem Ringraum 26 an. Solange der Gegendruck der Pumpe 27 einen Betrag von beispielsweise 80 at nicht übersteigt, fördern beide Druckstufen der Pumpe über voneinander getrennte Druckleitungen 48, 48a und in diesen vorgesehene Druckventile 49, 49a das Druckmittel zu einem von Hand verstellbaren Steuerschieber 50. Bei der gezeichneten Stellung des Steuerschiebers 50 sind die Druckleitungen 49, 49a über den Steuerschieber mit der zu der hinteren Zylinderkammer 22a führenden Anschlußleitung 51 verbunden. Bei einer Drehung des Steuerschiebers 50 um 90° in Richtung z wird die Anschlußleitung 51 an die zum Ringraum 26 führende Rückstromleitung 52 angeschlossen. Dem in der Saugleitung 47 vorgesehenen Saugventil 46 ist ein Sicherheitsventil 53 parallel geschaltet.
  • Übersteigt der zur Verschiebung des Kolbens 23 erforderliche Flüssigkeitsdruck einen Betrag von beispielsweise etwa 80 at, so wird ein mit der Zylinderkammer 22 a über die Leitung 51 und die Anschlußleitung 54 in Verbindung stehender Überdruckschieber 55 umgeschaltet. Dieser Überdruckschieber 55 besteht aus einem kleinen Kolben, der sich unter dem Druck der Druckflüssigkeit in der Leitung 54 verschiebt und dabei die Druckleitung 48a mit einem an die Rückströmleitung 52 angeschlossenen Leitungsabschnitt 56 verbindet. Die von der Niederdruckstufe geförderte Druckflüssigkeit wird nun von der Druckleitung 48 a über die Leitungen 56 und 52 unmittelbar in den Ringraum 26 zurückgeleitet. Es fördert jetzt lediglich die Hochdruckstufe der Pumpe, so daß der Kolben 23 mit größerer Kraft, jedoch langsamer in Richtung z bewegt wird.
  • Die Rückstellung des Kolbens 23 in Richtung z1 erfolgt bei der Bauart nach F i g. 7 und 8 dadurch, daß nach dem Schließen des Absperrorgans 10 das in der Leitung 6 b vorgesehene Absperrorgan 10a geöffnet wird. Das Druckwasser aus der Leitung tritt dabei unter einem Druck von etwa 20 at in die vordere Zylinderkammer 22 b ein. Nachdem die hintere Zylinderkammer 22 a durch Öffnung des Entlastungsventils 43 (F i g. 7) bzw. Umstellung des Drehschiebers 50 (F i g. 8) mit dem Ringraum 26 verbunden worden ist, wird der Kolben 23 durch das Druckwasser in Richtung z1 zu seiner in den F i g. 7 und 8 dargestellten hinteren Endstellung verschoben, während die Druckflüssigkeit aus der Zylinderkammer 22a in den Ringraum 26 zurückströmt.
  • Die Druckluft für den Druckluftmotor 28 wird aus der Druckluftleitung 13 über den Einlaß 57 zunächst der durch den Steuerschieber 58 begrenzten Kammer 59 eines Steuerzylinders und weiter über die Leitung 60 der vorderen Zylinderkammer 36a des Druckluftmotors zugeführt. Die in der hinteren Zylinderkammer 36b befindliche Luft kann über den Kanal 61 und eine zweite, vom Steuerschieber 58 begrenzte Kammer 62 zum Auslaß 63 hin entweichen.
  • Mit der Kolbenstange 35 a ist über ein Gleitstück 64 ein Steuerkolben 65 mit begrenztem Spiel gekuppelt. Bei der Stellung des Steuerkolbens 65 gemäß F i g. 8 ist die Kammer 59 des Steuerschiebers über Leitungen 66, 67 mit der unterhalb des Steuerschiebers 58 angeordneten Kammer 68 verbunden, so daß der Steuerschieber 58 in seiner dargestellten Lage gehalten wird.
  • Bei der Bewegung des Motorkolbens 35 in Richtung y wird kurz vor Erreichen der Endstellung des Kolbens 35 mittels des Anschlages 35b das Gleitstück 64 und der Steuerkolben 65 in Richtung a verschoben. Hierdurch wird die mit der Kammer 59 in Verbindung stehende Leitung 66 mit der Leitung 69 verbunden, welche mit der oberhalb des Steuerschiebers 58 angeordneten Zylinderkammer 70 in Verbindung steht, so daß der Steuerschieber 58 in Richtung b umgesteuert wird.
  • Nach der Umsteuerung des Steuerschiebers 58 ist der Drucklufteinlaß 57 über den Kanal 71 mit der hinteren Zylinderkammer 36b des Druckluftmotors verbunden, so daß der Kolben 35 in Richtungyl verschoben wird. Die in der vorderen Zylinderkammer 36a eingeschlossene Luft kann dabei über die Leitun 72 und die Zylinderkammer 62 des Steuerschiebers zum Auslaß 63 entweichen. Kurz vor Erreichen der vorderen Endstellung des Kolbens 35 wird mittels eines am freien Ende des Gleitstückes 64 vorgesehenen bundartigen Ansatzes 64a und entsprechender an der Kolbenstange 35a vorgesehener Anschläge 35 c der Steuerkolben 65 in Richtung a1 verschoben, wodurch der Steuerschieber 58 in Richtung b1 in seine in F i g. 8 dargestellte Stellung zurückbewegt wird.
  • Der Druckluftmotor und die Steuerung sind bei dem in F i g. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel in ähnlicher Weise ausgebildet.
  • Die beim Sprengen erforderliche Arbeitsweise ist folgende: Zunächst wird bei geschlossenem Absperrorgan 10a durch öffnen des Absperrorgans 10b aus der Leitung 7 Wasser von etwa 20 Atm. Druck über das Strömungsventil 5 und das Rückschlagventil 4 dem Tränkrohr 2 zugeführt. Es können auch mehrere Tränkrohre 2 gleichzeitig an das Abzweigstück 3 angeschlossen werden.
  • Sobald die Wasseraufnahmefähigkeit der Kohle 1 erschöpft ist, wird das Absperrorgan 10 geschlossen und das Absperrorgan 10 a geöffnet. Der Kolben 23 des Zylinders 22 wird durch das Wasser in Richtung z1 in die hintere Endstellung bewegt (F i g. 7). Nun wird das Absperrorgan 10 geöffnet, damit sich der Druck aus der Leitung 7 über die Leitungen 6a und 6 b und den Zylinder 22 in die Leitung 9 und die mit dieser in Verbindung stehende Leitung 9 a bis zu dem zunächst noch geschlossenen Absperrorgan 15 fortpflanzen kann. Der Druckluftbehälter 16, welcher ein großes, etwa dem Volumen des Zylinders 22 entsprechendes Volumen aufweist, wird erst über das Einströmorgan 17 mit möglichst hochgespannter Druckluft gefüllt. Diese Druckluft soll mindestens unter einem Druck von 8 bis 10 at stehen. Nach dem Schließen des Einströmorgans 17 wird das Absperrorgan 15 geöffnet, damit sich der in der Hochdruckleitung 9 a vorhandene Druck in den Druckluftbehälter 16 fortpflanzen kann, wodurch die dort eingeschlossene Druckluft auf den in der Leitung 9 a herrschenden Druck gebracht wird.
  • Nunmehr wird das Absperrorgan 10a geschlossen und der Druckluftmotor 28 eingeschaltet. Durch das von der Druckmittelpumpe 27 geförderte Druckmittel wird der Kolben 23 in Richtung z (F i g. 7 und 8) bewegt, wobei der Druck im Druckluftbehälter 16 auf mehrere hundert Atmosphären gesteigert wird. Bei einem Druck von beispielsweise 550 bis 600 at wird die Berstscheibe 8 zertrümmert, so daß sich der in der Leitung 9, 9 a vorhandene Druck explosionsartig über das Abzweigstück 3 und das Tränkrohr 2 auf die im Bohrloch bzw. in den Spalten, Rissen und Klüften der Kohle vorhandene Wassermenge fortpflanzen kann und die anstehende Kohle aus ihrem Verband herausgesprengt wird. Die hochverdichtete Druckluftfüllung des Druckluftbehälters 16 bewirkt hierbei, daß nach der Zertrümmerung der Berstscheibe 8 der hohe Wasserdruck eine gewisse Zeitspanne anhält und durch das von der sich entspannenden Druckluft nachgedrückte Wasser die Sprengwirkung des ersten Druckstoßes intensiviert wird.
  • Außer Kohle können auch andere Mineralien mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung gesprengt werden. Ferner ist es möglich, Beton oder Mauerwerk, beispielsweise bei Abbrucharbeiten, zu sprengen.

Claims (17)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustoßes mittels Druckwasser, das zunächst über mindestens ein in ein Bohrloch eingesetztes Tränkrohr mit niedrigem Druck in die Spalten des Stoßes eingeführt und nach Verschluß der Zuleitung über eine zum Tränkrohr führende, mit Verschlußglied versehene Hochdruckleitung einer plötzlichen Welle hohen Druckes aussetzbar ist, die von einem motorisch angetriebenen Druckerzeuger aufgebaut wird, wozu auf dem zum Tränkrohr führenden Druckweg noch vor dem Verschlußglied ein vor der Sprengung vom Druckerzeuger aufzuladender Druckbehälter vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Druckluftzu- bzw. -auffüll leiteng (18) und einer Hochdruckluftableitung (9a) und entsprechenden Verschlüssen ein zum Tränkrohr (2) hin offen stellbarer, mit Druckluft nachfüllbarer Hochdruckluftbehälter (16) angeordnet ist, der vom Druckerzeuger auf einen gegebenenfalls mehrere hundert Atmosphären betragenden, die Sprengung der Berstscheibe (8) bewirkenden Hochdruck aufladbar und mit der Hoehdruckluftableitungsseite (9 a) gleich vor der in an sich bekannter Weise in der Leitung des Tränkrohres(2) vorgesehenen, den Niederdruckraum zunächst vom Hochdruckraum trennenden Berstscheibe (8) angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Verschlußgliedern versehene Niederdruckleitung (7) über mehrere Zweigleitungen (6, 6a, 6b) gleichzeitig mit dem Tränkrohr (2) und dem Druckerzeuger (11) verbunden und letzterer über seine Hochdruckleitung (9) vor dem mit der Berstscheibe (8) versehenen, zum Tränkrohr führenden Anschlußstück des Tränkrohres an den als Windkessel ausgebildeten Druckbehälter (16) angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des,motorisch angetriebenen Druckerzeugers in der durch die Berstscheibe (8) verschlossenen Hochdruckkammer und dem Hochdruckbehälter (16) eine Drucksteigerung auf mehr als 500 at erzielbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tränkrohr (2) über mindestens ein Rückschlagventil (4) an die Niederdruckwasserleitung (7) angeschlossen und unter Zwischenschaltung der Berstscheibe (8) mit der Hochdruckleitung (9, 9 a) gekuppelt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rückschlagventil (4) ein bei plötzlichen Druckstößen mindestens in Rückströmrichtung (x1) als Drossel. wirkendes Strömungsventil (5) zugeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden unter Verwendung eines durch Druckluftmotor angetriebenen Druckerzeugers, dadurch gekennzeichnet, daß der der Hochdruckleitung (9, 9a) zugeordnete Druckerzeuger (11) als hydraulischer Zylinder (22) ausgebildet ist, dessen auf das Druckwasser einwirkender, axialverschieblich und dichtend geführter Kolben (23) rückseitig von einem vorzugsweise aus öl bestehenden Druckmittel beaufschlagbar ist, für dessen Umwälzung eine durch einen Druckluftmotor (28) angetriebene Druckmittelpumpe (27) vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6 mit einer Pumpe, deren Kolben mit dem koaxial angeordneten Kolben eines Druckluftkolbenmotors verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelpumpe (27) als vorzugsweise einstufige Kolbenpumpe ausgebildet ist, deren im Pumpenzylinder (30) bzw. (44) dichtend geführter Kolben (33 bzw. 45) mit dem Kolben (35) 509578117 eines doppeltwirkenden Druekluftkolbenmotors (28) lösbar verbunden ist. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelpumpe (27) und der Druckluftmotor (28) einschließlich der ihnen zugeordneten Steuervorrichtungen, Ventile und Verbindungsleitungen am rückseitigen Ende des hydraulischen Zylinders (22) hintereinander angeordnet und befestigt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (35) des Druckluftmotors (28) über ein Gleitstück (64) mit einem gleichachsig angeordneten; die Luftzuführung zu den beiden Zylinderkammern (36a,-36b) des Druckluftmotors (28) über einen Steuerschieber (58) steuernden Steuerkolben (65) gekuppelt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Zylinder (22) von einem vorzugsweise gleichfalls zylindrischen Gehäuse (25) umschlossen und der zwischen Außengehäuse (25) und der Zylinderwandung (22) verbleibende Ringraum (26) als Sammelbehälter für das Druckmittel ausgebildet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine zweistufige Druckmittelpumpe (44, 45), deren Druckstufen in Abhängigkeit von der zur Verschiebung des Arbeitskolbens (23) erforderlichen Druckhöhe zu- bzw. abschaltbar sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederdruckstufe der Druckmittelpumpe (44, 45) bei überschreitung einer gegebenenfalls einstellbaren Druckhöhe mittels eines vom Druckmittel gesteuerten überdruckschiebers (55) ab- bzw. zuschaltbar ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Stirnende des hydraulischen Zylinders (22) voneinander getrennte und mit unabhängig voneinander verstellbaren Absperrorganen (10, (10a) ausgerüstete Anschlüsse für die Niederdruck- und Hochdruckwasserleitung (6b, 7 bzw. 9, 9a) vorgesehen sind.
  14. 14.. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus Grauguß bestehende Berstscheibe (8) in ihrem mittleren, die Bohrungen (19 a, 20 a) der Spannbacken (19, 20) verschließenden Querschnittsbereich eine geringere Wandstärke aufweist als in dem zwischen den Spannbacken (19, 20) eingespannten äußeren Querschnittsbereich.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsventil (5) aus mehreren koaxial hintereinandergeschalteten Leitungsabschnitten (5 b) geringer Länge besteht, welche gegenüber der Niederdruckanschlußleitung (6) einen geringeren, sich in Rückströmrichtung (x1) konisch erweiternden Querschnitt aufweisen und deren jeweils größter Querschnitt wesentlich größer als der kleinste Querschnitt des sich in Rückströmrichtung (x) anschließenden Längenabschnittes (5 b) bemessen ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsventil (5) aus mehreren, in Strömungsrichtung (x) hintereinandergeschalteten Kammern (5 c) besteht, welche einen wesentlich größeren Querabschnitt aufweisen als die Niederdruckanschlußleitung (6) und durch versetzt zueinander angeordnete überströmkanäle (5 d) von gegenüber der Niederdruckänschlußleitung (6) wesentlich geringerem Querschnitt miteinander verbunden sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Ansprüchen 4 und 5 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß@ Abzweigstück (3), Rückschlagventil (4), Strömungsventil (5) und Berstscheibenverlagerung (19, 20, 21) zu einem einheitlichen, am Tränkrohr (2) lösbar befestigten Bauteil verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 241966, 309 335; österreichische Patentschrift Nr. 404168; französische Patentschriften Nr. 754 975, 1097 164, 1113 832; britische Patentschriften Nr. 605 831, 743 998; USA.-Patentschritfen Nr. 1582 273, 2146 879, 2211243.
DEM31873A 1956-09-27 1956-09-27 Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustosses mittels Druckwasser Pending DE1193901B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM31873A DE1193901B (de) 1956-09-27 1956-09-27 Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustosses mittels Druckwasser

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM31873A DE1193901B (de) 1956-09-27 1956-09-27 Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustosses mittels Druckwasser

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1193901B true DE1193901B (de) 1965-06-03

Family

ID=7301337

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM31873A Pending DE1193901B (de) 1956-09-27 1956-09-27 Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustosses mittels Druckwasser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1193901B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997040256A1 (de) * 1996-04-19 1997-10-30 Klaus Spies Verfahren zum sprengen von festen massen

Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE241966C (de) *
DE309335C (de) *
US1582273A (en) * 1924-01-24 1926-04-27 Joy Machine Company Method of blasting and apparatus therefor
FR754975A (fr) * 1932-12-17 1933-11-17 Safety Mining Co Soc Perfectionnements aux cartouches de mines
US2146879A (en) * 1935-09-24 1939-02-14 Cardox Corp Apparatus for breaking material
US2211243A (en) * 1938-01-24 1940-08-13 Judith L Meyer Apparatus for and method of breaking coal
GB605831A (en) * 1946-01-07 1948-07-30 Edward Whitworth Improved blasting device and application thereof
FR1097164A (fr) * 1954-03-25 1955-06-30 Injecteur de liquide à haute pression
GB743998A (en) * 1953-01-28 1956-01-25 Mini Of Fuel And Power Improvements in or relating to coal mining
FR1113832A (fr) * 1954-10-18 1956-04-04 Cardox Great Britain Ltd Procédé et appareil perfectionnés pour l'abattage de charbon et d'autres minerais à la poudre
AT404168B (de) * 1993-10-07 1998-09-25 Hoerbiger Gmbh Hydraulikzylinder

Patent Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE241966C (de) *
DE309335C (de) *
US1582273A (en) * 1924-01-24 1926-04-27 Joy Machine Company Method of blasting and apparatus therefor
FR754975A (fr) * 1932-12-17 1933-11-17 Safety Mining Co Soc Perfectionnements aux cartouches de mines
US2146879A (en) * 1935-09-24 1939-02-14 Cardox Corp Apparatus for breaking material
US2211243A (en) * 1938-01-24 1940-08-13 Judith L Meyer Apparatus for and method of breaking coal
GB605831A (en) * 1946-01-07 1948-07-30 Edward Whitworth Improved blasting device and application thereof
GB743998A (en) * 1953-01-28 1956-01-25 Mini Of Fuel And Power Improvements in or relating to coal mining
FR1097164A (fr) * 1954-03-25 1955-06-30 Injecteur de liquide à haute pression
FR1113832A (fr) * 1954-10-18 1956-04-04 Cardox Great Britain Ltd Procédé et appareil perfectionnés pour l'abattage de charbon et d'autres minerais à la poudre
AT404168B (de) * 1993-10-07 1998-09-25 Hoerbiger Gmbh Hydraulikzylinder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997040256A1 (de) * 1996-04-19 1997-10-30 Klaus Spies Verfahren zum sprengen von festen massen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2728677A1 (de) Verfahren zum brechen von hartem material, z.b. gestein, und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1294891B (de) Selbstgetriebenes pneumatisches Rammbohrgeraet
DE2900790A1 (de) Pneumatischer druckverstaerker
DE3343555C2 (de)
DE2147935B2 (de) Schlagwerkzeug
DE3490666T1 (de) Schlagend arbeitende Druckluft-Reversiervorrichtung zur Herstellung von Bohrlöchern im Boden
DE1923282A1 (de) Vorrichtung zum Abdichten von Bohrmotorwellen
DE2107510C3 (de) Hydraulisches Schlagwerkzeug
DE1193901B (de) Vorrichtung zum Sprengen des Abbaustosses mittels Druckwasser
DE3218527C2 (de)
DE1175161B (de) Pneumatisches Rammbohrgeraet
DE2508584A1 (de) Schuerfgeraet
AT229827B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sprengen von Mineralien, insbesondere zur Hereingewinnung von Kohle
AT312535B (de) Gerät zum Öffnen von Kisten od.dgl.
DE69113973T2 (de) Hydraulische, stösselbetätigte Abwurfvorrichtung mit automatischer Nachladung.
DE2703219A1 (de) Gewinnungswerkzeug, insbesondere fuer den untertagebergbau
DE868135C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sprengen von bruechigen Stoffen mittels Druckfluessigkeit
DE102014011403A1 (de) Rammbohrgerät
DE1918550U (de) Daempfungsvorrichtung fuer hin- und hergehende kolben- oder schaltglieder an rundschalttischen oder aehnlichen einrichtungen.
DE971570C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Pufferung von Stoessen
DE2346698A1 (de) Umschaltventil
DE756137C (de) Steuerung fuer druckluftbeaufschlagte Arbeitszylinder, vornehmlich fuer Weichenstellvorrichtungen des Untertagebetriebs
DE972712C (de) Mit Druckluft oder Druckgas angetriebene Schlagbohreinrichtung, insbesondere fuer Tiefbohrungen
DE2408030C3 (de) Vorrichtung zur Reduzierung von Druckspitzen in der Netzleitung hydraulischer Anlagen
DE194532C (de)