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DE1193711B - Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet mit bandfoermigem Aufzeichnungstraeger - Google Patents

Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet mit bandfoermigem Aufzeichnungstraeger

Info

Publication number
DE1193711B
DE1193711B DEN23387A DEN0023387A DE1193711B DE 1193711 B DE1193711 B DE 1193711B DE N23387 A DEN23387 A DE N23387A DE N0023387 A DEN0023387 A DE N0023387A DE 1193711 B DE1193711 B DE 1193711B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
tape
pressure roller
reel
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN23387A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Louzil
Arne Appel
German Podest
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1193711B publication Critical patent/DE1193711B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/22Changing the web roll in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H19/28Attaching the leading end of the web to the replacement web-roll core or spindle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/28Arrangements for positively securing ends of material
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K13/00Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
    • G06K13/18Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier being longitudinally extended, e.g. punched tape
    • G06K13/24Guiding of record carriers; Recognising end of record carrier
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/60Guiding record carrier
    • G11B15/66Threading; Loading; Automatic self-loading

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

  • Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät mit bandförmigem Aufzeichnungsträger Zur Vereinfachung handlicher Betätigung sind die im Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät verwendeten bandförmigen Aufzeichnungsträger am Anfang des Bandes oft mit einem Ansatzstück versehen. Durch entsprechende Ausbildung der die Aufwickelspule enthaltenden Aufwickelvorrichtung des Gerätes kann dieses Ansatzstück in eine an der Aufwickelvorrichtung vorgesehene COffnung eingeführt werden. Beim Drehen der Spule wird dieses Bandansatzstück dann von Aussparungen in den Flanschen mit schräg verlaufenden Kanten erfaßt, beispielsweise mit Hilfe von Fortsätzen, die über den Flanschumfang hinausragen, zum Spulenkern hin mitgenommen und dort fixiert. Dadurch erübrigt es sich, den Bandanfang von Hand am Spulenkern befestigen zu müssen. Somit bezieht sich die Erfindung auf ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät mit bandförmigem Aufzeichnungsträger, an dessen Anfang ein Ansatzstück angebracht ist, das nach Einführen in eine an der Aufwickelvorrichtung vorgesehene Öffnung von einer in der Aufwickelvorrichtung angeordneten, über eine Rutschkupplung angetriebene Spule bei Drehung derselben erfaßt, mitgenommen und am Spulenkern fixiert wird, wobei zum Antrieb des Aufzeichnungsträgers während der Aufzeichnung oder Wiedergabe eine dauernd laufende Antriebswelle mit verstellbarer Andruckrolle und zum Einschalten des Spulenantriebes und der verstellbaren Andruckrolle eine durch ein einziges Bedienungsorgan schaltbare Schalteinrichtung vorgesehen ist.
  • Bei einem so ausgebildeten Gerät treten jedoch ganz unerwartete Schwierigkeiten in der Weise ein, daß sich beim Einschalten der Andruckmittel vor der Aufwickelvorrichtung Bandschleifen bilden, ganz gleichgültig, ob das Einführen des Ansatzstückes in die öffnung der Aufwickelvorrichtung von Hand aus oder mit Hilfe einer separaten Vorrichtung erfolgt, durch welche das Ansatzstück aus einer Vorrats-Kassette herausgezogen und zur Aufwickelvorrichtung hingeführt wird.
  • Diese Schleifenbildung wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Gerätes restlos beseitigt. Darüber ergeben sich weitere Vorteile.
  • Bei dem zuvor genannten Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät mit bandförmigem Aufzeichnungsträger enthält zur Erreichung der verfolgten Aufgabe die Schalteinrichtung ein Verzögerungselement zum gegenüber dem Einschalten des Spulenantriebes verzögerten Einschalten der verstellbaren Andruckrolle, wobei die Verzögerung mindestens gleich der maximalen Zeitdauer ist, innerhalb welcher ein in die Öffnung der Aufwickelvorrichtung eingeführtes Ansatzstück bei Drehung der Spule von derselben erfaßt wird.
  • Bei Geräten mit einer Aufwickelvorrichtung der üblichen Bauart wird der Bandanfang zuerst am Kern der Spule fixiert. Dann erst wird die Spule in Drehung versetzt. Am Band wird also sofort ein Bandzug wirksam. Er bleibt auch wirksam, wenn zwecks Antrieb des Bandes mit der Antriebswelle gleichzeitig die Andruckmittel zugeschaltet werden, da die von der Rutschkupplung angetriebene Aufwickelspule das Band notwendigerweise mit größerer Geschwindigkeit zu bewegen sucht wie die Antriebswelle. Bei einer Anordnung, bei welcher die Aufwickelspule erst das Band bzw. das Ansatzstück erfassen muß, um es mitzunehmen und am Spulenkern zu fixieren, vergeht zwangläufig eine gewisse Zeit, bis der Bandanfang an der Aufwickelspule fixiert ist. Damit nämlich die Spule das Ansatzstück mitnehmen und zum Kern hinbringen kann, weist sie in den Spulenflanschen Aussparungen mit schräg verlaufenden Kanten auf. Von diesen Kanten wird das Ansatzstück entweder in der Weise erfaßt, daß es in der Öffnung der Aufwickelspule federnd gegen die Flanschränder gedrückt und beim Vorbeigang der Aussparungsöffnung in diese hineingedrückt wird, oder die Flanschränder weisen über den Spulenumfang hinausgehende Fortsätze auf, welche das lose in der Öffnung der Aufwickelvorrichtung liegende Ansatzstück erfassen. Das Ansatzstück kann also nicht in jeder Drehlage der Spule erfaßt werden. Ist die Drehung der Spule schon eingeschaltet, so vergeht eine gewisse Zeit, bis vor ein gerade in die öffnung der Aufwickelvorrichtung eingebrachtes Ansatzstück eine Aussparungsöffnung zu liegen kommt. Dasselbe gilt, wenn das Ansatzstück schon in der Öffnung der Aufwickelvorrichtung liegt und dann erst der Spulenantrieb eingeschaltet wird. Wird daher der Bandantrieb durch Antriebswelle und Andruckmittel eingeschaltet, solange das Ansatzstück noch ruht, müssen sich die schon oben erwähnten Schleifen bilden.
  • Es ist ohne weitere deutlich, daß die Erfindung hier vollkommen Abhilfe schafft. Dadurch, daß beim Einschalten sowohl des Spulenantriebes als auch der verstellbaren Andruckmittel durch ein einziges Schaltorgan die Schalteinrichtung automatisch die notwendige Zeitrelation herstellt, ist auf jeden Fall der notwendige Bandzug gegeben. Dadurch, daß die Einschaltung beider Antriebe von einem einzigen Schaltorgan aus erfolgt, wird die Ausbildung von vollautomatischen Geräten wesentlich erleichtert.
  • Bei der Herstellung der notwendigen Verzögerung innerhalb der Schalteinrichtung kann man vom Band ausgehen, das von der Spule nach dem Erfassen des Ansatzstückes in Bewegung gesetzt wird. Zur Steuerung der Einschaltung der verstellbaren Andruckmittel am Aufzeichnungsträger wird dann in einem der erforderlichen Verzögerung entsprechenden Abstand vom Bandansatzstück eine Markierung angebracht, welche durch einen am Gerät angebrachten Fühler abgetastet wird. Vorteilhaft wird die Markierung durch das Ende eines am Anfang eines undurchsichtigen Aufzeichnungsträgers, z. B. Magnettonbandes, angebrachten durchsichtigen Vorspannbandes gebildet und als Fühler eine photoelektrische Einrichtung vorgesehen.
  • Eine derartige Anordnung kann in besonders einfacher Weise mit einer Schnellstopptaste besonderer Wirkungsweise versehen werden. Eine Schnellstopptaste dient bekanntlich dazu, das Band an einer ganz bestimmten Stelle anzuhalten. Beim Aufnehmen wird eine solche Taste auch in der Weise benutzt, daß das Band mit ihr genau an der Stelle gehalten wird, wo die Aufnahme beginnen soll. Man läßt das Band bis zur gewünschten Stelle vorlaufen, stoppt mit der Schnellstopptaste und schaltet neben der Taste für den Bandverlauf auch die Aufnahmetaste ein. Es sind somit alle Vorbereitungen für die Aufnahme getroffen, und im gewünschten Moment, in welchem die Aufnahme beginnen soll, ist nur die Schnellstopptaste loszulassen. Ist am Band ein Vorspannband angebracht, so muß man dasselbe natürlich vollständig ablaufen lassen. Vom eigentlichen Aufzeichnungsträger soll dabei nur ein kurzes und womöglich immer gleich langes Stück ablaufen. In dieser Hinsicht läßt sich nun die erfindungsgemäße Anordnung so ausbilden, daß das Band nach Ablauf des Vorspannbandes und eines im voraus bestimmten Stückes des eigentlichen Aufzeichnungsträgers immer automatisch angehalten wird.
  • Zur Ableitung der Verzögerung, mit welcher die Einschaltung der verstellbaren Andruckmittel gegenüber der Einschaltung des Spulenantriebes erfolgen soll, kann man auch von der Spule selbst ausgehen. Sie wird zur Einschaltung der verstellbaren Andruckmittel mit einem Schaltnocken od. dgl. versehen, welchen einen am Gerät angeordneten Schalter schaltet. Zweckmäßig dienen über dem Anfang des Spulenflansches hinausragende Fortsätze sowohl zur Erfassung des Bandansatzstückes als auch als Schaltnocken.
  • Die Erfindung sei nun an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Sie ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt; insbesondere ist die Verwendung von rein mechanischen oder elektromechanischen Mitteln zur Einschaltung des Spulenantriebes und zur Verstellung der Andruckmittel für die Antriebswelle des Bandes als äquivalent anzusehen.
  • In der Zeichnung ist in F i g. 1 schematisch eine Anordnung dargestellt, bei welcher der Antrieb der Spule über eine Taste rein mechanisch und die Verstellung der Andruckmittel elektromechanisch geschaltet wird, wobei die Steuerung durch einen am Band angebrachten leitenden Belag erfolgt. Die F i g. 2 zeigt eine Abwandlung der Anordnung nach F i g. 1, bei welcher die Markierung durch den übergang eines durchsichtigen Vorspannbandes in einen undurchsichtigen Aufzeichnungsträger gebildet wird und zur Abtastung dieser Markierung eine photoelektrische Einrichtung dient. In der F i g. 3 ist schematisch eine Anordnung dargestellt, bei welcher über den Umfang der Spulenflansche hinausragende Fortsätze die Erfassung des Bandansatzstückes und die elektromechanische Steuerung der Andruckmittel besorgen.
  • Bei der in F i g. 1 dargestellten Anordnung besteht die Aufwickelvorrichtung 1 aus einer Flanschspule 2, die auf der Welle 3 eines Antriebsrades 4 - starr oder abnehmbar-befestigt ist. Die Flansche weisen Aussparungen 5 auf, deren schräg verlaufende Kanten 6 mit Fortsätzen 7 versehen sind. Entlang eines Teiles des Spulenumfanges erstreckt sich eine Wand B. Wird die Spule 2 in der Richtung des Pfeiles 9 gedreht, so erfaßt sie mit den Fortsätzen 7 das am Anfang des Bandes 10 angebrachte Ansatzstück 11 und nimmt es mit, sobald dasselbe in die zwischen den Flanschen der Spule 2 und der Wand 8 verbleibende Öffnung 1.2 eingebracht ist. Selbstverständlich muß die Breite des Bandansatzstückes 11 größer sein als der Innenabstand der Spulenflansche. Das Ansatzstück 11 gleitet entlang der schräg verlaufenden Kanten 6 zum Kern der Spule 2 hin und wird dort in einer Ausnehmung durch die sich darüber legenden weiteren Bandwindungen fixiert. In der gezeichneten Drehlage der Spule 2 müßte dieselbe fast eine ganze Umdrehung machen, bevor sie das Ansatzstück 11 erfassen würde und damit ein Bandzug auftreten könnte.
  • Der Antrieb der Spule 2 ist von einer Schwungmasse 13, die von einem nicht dargestellten Motor über eine ebenfalls nicht dargestellte Peese angetrieben wird, über ein Zwischenrad 14 abgeleitet. Dieses Zwischenrad besteht aus zwei Scheiben auf gemeinsamer Welle 15, die über einen zwischengelegten Kupplungsbelag lediglich durch Reibung miteinander verbunden sind. Beim Einschwenken des Zwischenrades 14 mit Hilfe des Schwenkhebels 16 greift die eine Scheibe am Antriebsrad 4 der Aufwickelspule 2 an, die andere Scheibe an einer durch eine Stufe der Schwungmasse 13 gebildeten Scheibe 17.
  • Als Antriebswelle des Bandes 10 beim Aufzeichnen und/oder Wiedergeben dient die Welle 18 der Schwungmasse 13. Eine Andruckrolle 19, die auf einem verschwenkbaren Hebel 20 angebracht ist, sorgt dann für den notwendigen Kontakt zwischen Band 10 und Welle 18.
  • Durch Betätigung der Taste 21 wird der Schwenkhebel 16 über eine Schaltstange 22 verschwenkt und damit der Antrieb der Aufwickelspule 2 in Gang gesetzt. Der Pfeil 23 deutet die Richtung der Verschiebung der Schaltstange 22 beim Betätigen der Taste 21 an.
  • Die Verschwenkung des Hebels 20 mit der Andruckrolle 19 erfolgt elektromagnetisch mit Hilfe eines Relaismagneten 24, seines Ankers 25 und der Schaltstange 26. Eine Feder 27 bestimmt die Ruhelage dieses Systems. Eine Batterie 28 speist den Stromkreis des Relaismagneten 24. In diesem Stromkreis liegen weiter der Arbeitskontakt 29, der beim Betätigen der Taste 21 durch einen Ansatz 30 an der Schaltstange 22 geschlossen wird. Ferner liegen in diesem Stromkreis parallel zueinander ein Selbsthaltekontakt 31 des Relaismagneten 24 und als Fühler in der Laufbahn des Bandes 10 angeordnete Kontakte 32, die geschlossen werden, wenn eine am nichtleitenden Band 10 angebrachte leitende Schicht 33 darüber gleitet. Der Stromimpuls bringt dann den Relaismagneten 24 zum Ansprechen, der durch seinen Selbsthaltekontakt 31 so lange unter Strom gehalten wird, bis der Stromkreis durch Betätigen der Taste 21 wieder unterbrochen wird.
  • Wie schon erwähnt, beginnt der Zug auf das Band 10 erst in dem Zeitpunkt, in dem die Fortsätze 7 das Ansatzstück 11 erfassen. Um diese Zeitdauer vom Beginn der Drehung der Spule 2 bis zum Erfassen des Ansatzstückes 11 durch die Fortsätze 7 muß also das Einschalten der Andruckrolle 10 verzögert werden. Die leitende Schicht 33 muß also, wenn das Band schon so weit aus dem Vorrat gezogen ist, daß das Ansatzstück 11 in der Öffnung 12 liegt, von den Fühlerkontakten 32 noch immer einen Abstand haben. Die Zeit vom Ingangsetzen des Antriebes der Aufwickelspule 2 bis zum Erreichen der Kontakte 32 ist dann größer als die Zeit bis zum Erfassen des Bandansatzstückes 11 durch die Fortsätze 7.
  • Die Anordnung nach F i g. 2 unterscheidet sich von der Anordnung nach F i g. 1 lediglich durch eine andere Ausbildung des Stromkreises des Relaismagneten und der Bandmarkierung samt Fühler. Am Aufzeichnungsträger 10, der in diesem Fall undurchsichtig angenommen ist, wie es beispielsweise bei einem Magnettonband der Fall ist, ist ein durchsichtiges Vorspannband 34 und an diesem das Ansatzstück 11 angebracht. Die Bewegungsrichtung des Bandes ist durch einen Pfeil 35 angedeutet. Eine Lichtquelle 36 bestrahlt einen lichtempfindlichen Widerstand 37, solange das Vorspannband vorbeiläuft. Der Widerstandswert ist in diesem Zustand niedrig. Sobald die Lichtquelle durch das undurchsichtige Band 10 abgedunkelt wird, steigt der Widerstandswert stark an. Der lichtempfindliche Widerstand 37 und ein konstanter Widerstand 38 bilden den Basisspannungsteiler eines Transistors 39. Die Werte der Widerstände 37 und 38 sind so abgestimmt, daß die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 39 nicht leitend ist, solange der Widerstand 37 niedrig bleibt, und leitend wird, sobald der Widerstand 37 hochohmig wird, wenn die Lichtquelle 36 durch das undurchsichtige Band 10 abgedeckt wird. Der Relaismagnet 24 liegt im Kollektorkreis des Transistors 39. Ein Selbsthaltekontakt ist bei dieser Variante unnötig. Über die Länge des Vorspannbandes 34 gilt das bei F i g. 1 über den Abstand des leitenden Belages 33 vom Bandansatzstück 11 Gesagte.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 3 steuern die Fortsätze 7 der Aufwickelspule 2 die Schaltung der Andruckmittel (19 in F i g. 1), wofür wieder ein verzögernd schaltender Relaismagnet 64 mit einem Selbsthaltekontakt 65 vorgesehen ist. Parallel zu diesem Selbsthaltekontakt 65 liegt ein Kontakt 66, der beim Vorbeigang der als Nocken wirkenden Fortsätze 7 der Aufwickelvorrichtung 1 vorübergehend geschlossen wird. Zur Schaltung des Zwischenrades (14 in F i g. 1) für den Antrieb der Aufwickelspule 2 ist an Stelle einer Taste mit mechanischer Übertragung ein Elektromagnet 67 mit dem Schalter 68 vorgesehen, der von einer Batterie 69 gespeist wird. Die Verzögerungszeit wird man etwas größer wählen als die Zeit, welche die Spule 2 für eine Umdrehung benötigt.
  • Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann eine derartige Anordnung auch so aufgebaut werden, daß die Teile der Schaltanordnung, welche der Schaltung der Andruckmittel dienen, so ausgebildet werden, daß sie nach dem Betätigen des gemeinsamen Schalters überhaupt nur verzögert ansprechen, z. B. durch Verwendung eines verzögert ansprechenden Relais. Die Steuerung vom Band bzw. von der Aufwickelspule hat demgegenüber jedoch den großen Vorzug, daß bei solcher Steuerung die Verzögerungszeit nicht starr festgelegt ist, sondern von der Zeit abhängt, die vom Ingangsetzen des Spulenantriebes bis zum Erfassen des Ansatzstückes verstreicht. Sollte sich diese Zeit durch Veränderungen im Gerät oder durch andere Ursachen, z. B. Netzschwankungen, ändern, so ändert sich damit automatisch auch die Verzögerungszeit.
  • Mit Markierung und Fühler arbeitende Anordnungen können auch rein mechanisch ohne Verwendung von Magneten aufgebaut werden. So kann z. B. in der Anordnung nach F i g. 1 der Stromkreis mit dem Relaismagneten, der bei Betätigung der Taste 21 durch Schließen der Kontakte 29 zur Wirkung kommt, durch eine mechanische Federanordnung ersetzt werden, die beim Betätigen der Taste 21 gespannt wird und durch einen Fühler 32 ausgelöst wird, wenn eine Markierung 33 diesen Fühler 32 passiert.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Aufzeicbnungs- und/oder Wiedergabegerät mit bandförmigem Aufzeichnungsträger, an dessen Anfang ein Ansatzstück angebracht ist, das nach Einführen in eine an der Aufwickelvorrichtung vorgesehene Öffnung von einer in der Aufwickelvorrichtung angeordneten, über eine Rutschkupplung angetriebene Spule bei Drehung derselben erfaßt, mitgenommen und am Spulenkern fixiert wird, wobei zum Antrieb des Aufzeichnungsträgers während der Aufzeichnung oder Wiedergabe eine dauernd laufende Antriebswelle mit verstellbarer Andruckrolle und zum Einschalten des Spulenantriebes und der verstellbaren Andruckrolle eine durch ein einziges Bedienungsorgan schaltbare Schalteinrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung ein Verzögerungselement (24, 64) zum gegenüber dem Einschalten des Spulenantriebes verzögerten Einschalten der verstellbaren Andruckrolle (19) enthält, wobei die Verzögerung mindestens gleich der maximalen Zeitdauer ist, innerhalb welcher ein in die Öffnung (12) der Aufwickelvorrichtung eingeführtes Ansatzstück (11) bei Drehung der Spule (2) von derselben erfaßt wird.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß zur Steuerung des Einschaltens der verstellbaren Andruckrolle (19) im Gerät eine Abtasteinrichtung (32, 37) für das Band vorgesehen ist, welches in einer an sich bekannten Weise mit einer Markierung (33) versehen ist, deren Abstand vom Bandansatzstück (11) der erforderlichen Verzögerung entsprechend gewählt ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2 mit lichtelektrischer Ausbildung der Abtasteinrichtung und mit einem undurchsichigen Aufzeichnungsträger, bei dem das Ansatzstück am Ende eines durchsichtigen Vorspann bandes angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Anordnung eines Elektromagneten (24) zum Einschalten der Andruckrolle (19) eine an sich bekannte gleichzeitig mit dem Antrieb (14) der Aufwickelspule einschaltbare Verstärkeranordnung (39) vorgesehen ist, in dessen Ausgangsstromkreis der Elektromagnet (24) gelegt ist, und dessen Eingang an einem aus einem Ohmschen (38) und einem lichtempfindlichen Widerstand (37) gebildeten Spannungsteiler liegt.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Einschaltens der verstellbaren Andruckrolle (19) mittels eines Elektromagneten (67) auf der Aufwickelspule (2) ein Schaltnocken od. dgl. vorgesehen ist, welcher bei Drehung der Spule einen im Stromkreis des Elektromagneten (67) angeordneten Schalter (66) schließt.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltnocken über den Umfang der Spulenflansche hinausragende, zur Erfassung des Bandansatzstückes vorgesehene Fortsätze (7) dienen (F i g. 4).
DEN23387A 1962-07-04 1963-07-01 Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet mit bandfoermigem Aufzeichnungstraeger Pending DE1193711B (de)

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