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DE1193745B - Innenbackenbremse - Google Patents

Innenbackenbremse

Info

Publication number
DE1193745B
DE1193745B DEF29401A DEF0029401A DE1193745B DE 1193745 B DE1193745 B DE 1193745B DE F29401 A DEF29401 A DE F29401A DE F0029401 A DEF0029401 A DE F0029401A DE 1193745 B DE1193745 B DE 1193745B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
brake shoes
toggle
drum
shoes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF29401A
Other languages
English (en)
Inventor
Arie Van Der Plas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FIJN MECHANISCHE IND BECKER S
Original Assignee
FIJN MECHANISCHE IND BECKER S
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FIJN MECHANISCHE IND BECKER S filed Critical FIJN MECHANISCHE IND BECKER S
Publication of DE1193745B publication Critical patent/DE1193745B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D51/00Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D51/10Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as exclusively radially-movable brake-shoes
    • F16D51/12Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as exclusively radially-movable brake-shoes mechanically actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Innenbackenbremse Die Erfindung bezieht sich auf eine Innenbackenbremse mit zwei sich diametral gegenüberliegenden Bremsbacken ' deren nebeneinanderliegende Enden an je ein Kniehebelpaar angelenkt sind, deren Kniegelenke in Anlage an eine Nockenscheibe gehalten sind, die bei Verdrehen die Bremsbacken in radialer Richtung und entgegen der Kraft von Rückstellfedern gegen die Bremstrommel preßt.
  • Innenbackenbremsen dieser Art sind bereits bekannt. Bei diesen Bremsen sind die Bremsbacken derart geführt und gegen Verdrehen uni die Radachse gesichert, daß während des Anziehens der Bremse die eine Bremsbacke früher gegen die Trommel gedrückt wird als die andere Bremsbacke und daß während des Lösens der Bremse die eine Bremsbacke früher von der Trommel gelöst wird als die andere Bremsbacke. Geht die Verstellung einer Bremsbacke durch irgendeinen Umstand, z. B. durch Verschmutzung, etwas schwerer vor sich, dann kann einer der beiden Brernsbacken noch in gelöster Lage gegen die Trommelinnenwand anliegen. Ein anderer Nachteil dieser bekannten Konstruktion besteht darin, daß, sogar bei relativ geringem Spiel in den Führungen der Bremsbacken, diese beim Anziehen der Bremse ein wenig von der tangentialen Kraftkomponente, die die Nackenscheibe auf die Kniegelenke der Knichebelpaare ausübt, umgekippt werden können, so daß sich die Bremsbeläge an ihrem einen Ende schneller abnutzen als an ihrem anderen Ende.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile dieser bekannten Trommelbremsen zu vermeiden. Sie besteht darin, daß jeder Kniegelenkzapfen jedes Kniehebelpaares in einem radialen Schlitz einer Platte geführt ist, wobei die Platten entgegen dem durch Federii bestimmten Reibungsschluß zwischen ihnen und dem Bremsträger in beiden Bewegungsrichtungen der Bremsbacken verschiebbar sind.
  • Dadurch, daß die Kniegelenke der Kniehebelpaare radial geführt sind, werden auch die Bremsbacken genau radial bewegt, und die tangentiale Kraftkomponente, die von der Nockenscheibe ausgeübt wird, hat keinen Einfluß auf die Bewegung der Bremsbacken. Ferner stellen sich die nur entgegen einer Reibungskraft bewegbaren Platten mit den radial verlaufenden Führungen stets derart ein, daß sich die Kniegelenke jedes Kniehebelpaares in einer Bahn befinden und gehalten werden, derzufolge die Bremsbeläge der Bremsbacken während des Bremsens gleichzeitig und mit gleicher Kraft angedrückt werden. Wären die Platten mit den Führungen unbeweglich, dann wäre es möglich, daß während des Brernsvorgangs die eine Bremsbacke mit ihrem Bremsbelag gegen die Trommel gedrückt würde, wozu dann eine bestimmte Lage der Kniepunkte gehört, jedoch die andere Bremsbacke mit ihrem Bremsbelag nicht mit der gleichen Kraft gegen die Trommel gedrückt wird, weil der Bremsbelag beispielsweise auf Grund schnellerer Abnutzung eine geringere Stärke als der Bremsbelag der Gegenbacke aufweist. In diesem Fall würden die Bremsbeläge erst wieder mit gleicher Kraft bremsen, wenn der weniger abgenutzte Belag ebensoweit wie der andere Belag abgenutzt ist. Dieser Nachteil wird gemäß einem Merkmal der Erfindung dadurch behoben, daß die Platten mit den radial verlaufenden Führungen für die Kniegelenke entgegen einer Reibungskraft in beiden Bewegungsrichtungen der Bremsbacken verschiebbar sind.
  • Zur Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung dient die Zeichnung; es zeigt darin F i g. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Innenbackenbremse, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in der Fig. 1, F i g. 3 eine Variante eines Einzelteils, das in der Innenbackenbremse gemäß F i g. 1 verwendbar ist. In der Zeichnung ist 1 eine Bremstrommel, die an dem zu bremsenden Rad befestigt ist. Mit 2 sind zwei Bremsbacken bezeichnet, die in der Bremstrommel einander diametral gegenüberliegend angeordnet und jeweils mit Bremsbelägen 3 versehen sind. Mit 4 ist eine Nockenscheibe mit Nocken 6 bezeichnet, wobei die Nockenscheibe 4 um die Radachse 5 drehbar ist und von außen her mit Hilfe eines (nicht dargestellten) Hebels und eines Verbindungszapfens 8, die ebenfalls um die Radachse 5 drehbar sind, betätigt werden kann. Der Zapfen 8 kann zugleich zur Begrenzung des Hubes dieses Hebels dienen, nachdem die Bremsbeläge so weit abgenutzt sind, daß sie erneuert werden müssen. Die Bremstrommel 1 wird durch den Bremsträger 10 geschlossen, der von einem nicht dargestellten Arm gehalten wird.
  • An der Innenseite des Bremsträgers 10 sind zwei Führungsnocken 11 angeordnet, die einander diametral gegenüberliegen und die zur radialen Führung der Bremsbacken zwischen Nasen 12 greifen. Diese Führungsnocken 11 gestatten also nur eine radiale Verstellung der Bremsbacken 2.
  • Die Bremsbacken 2 sind an ihren Enden mit Anschlägen 13 versehen, die an Blattfedem 14, 14' anliegen, die jeweils in einer Nut eines Führungsnockens 11 gehalten sind und die die Bremsbacken in Richtung zur Radachse 5 drängen, sie also von der Trommel wegzudrücken versuchen.
  • Um die Bremsbacken 2 nach außen zu bewegen, sind an ihren Enden Kniehebelpaare 15, 16 angelenkt, deren Kniegelenkzapfen 18 jeweils mit einer Rolle 17 versehen sind, die an der Nockenscheibe 4, 6 anliegen. Die Kniegelenkzapfen 18 jeder Rolle 17 greifen mit gleitender Fassung in radial verlaufende Schlitze 19 von Platten 20, die jeweils mit zwei Langlöchern 21 in beiden Bewegungsrichtungen der Bremsbacken verschiebbar um Zapfen 22 greifen, die an dem Bremsträger 10 befestigt sind. Unter den Köpfen dieser Zapfen sind relativ kräftige Tellerfedern 23 angebracht, so daß die Platte 20 nur unter überwindung des Reibungsschlusses zwischen dem Bremsträger 10 und der Platte 20 verstellbar ist. Im allgemeinen stehen die Platten 20 fest, und die darin vorgesehenen Schlitze 19 dienen zu einer genauen Führung der Bremsbacken.
  • Wird die Nockenscheibe beim Bremsvorgang derart gedreht, daß die Nocken 6 gegen die Rollen 17 drücken, dann werden die Kniehebelpaare 16, 15 gestreckt, und die Bremsbacken 2 werden nach außen gegen die Bremsfläche der Bremstrommel 1 gepreßt.
  • Kommen nun während des Bremsvorgangs die Bremsbacken mit ihren Bremsbelägen 3 zur gleichen Zeit mit der Bremstrommel in Berührung, dann bleiben die Platten 20 während der Bewegung der Kniegelenkzapfen 18 der Kniehebelpaare 15, 16 in den Schlitzen 19 gegen-über dem Bremsträger 10 in Ruhe. Wenn dagen einer der beiden Bremsbeläge 3 stärker abgenutzt sein sollte als der andere, so wird beim Bremsen zuerst der stärkere Bremsbelag mit der Bremstrommel in Berührung kommen, worauf die Kniegelenkzapfen 18 in Richtung der anderen Bremsbacke gedrückt werden, wobei in der entsprechenden Richtung auf die Platten 20 eine Kraft ausgeübt wird, die den Reibungsschluß zwischen den Platten 20 und dem Bremsträger 10 überwindet. Dadurch ändern diese Platten ihre Lage, und der schwächere Bremsbelag kommt ebenfalls mit der Bremsfläche der Bremstrommel in Berührung. Nach diesem Bewegungsspiel der Bremsbacken nehmen die Platten 20 wieder ihre richtige Mittellage ein, so daß beim nächsten Bremsvorgang die Bremsbacken wieder genau in dem gleichen Augenblick mit der Bremstrommel in Berührung kommen. Auf diese Weise dienen die Platten 20 dazu, die Kniegelenkzapfen 18 bei jedem Bewegungsvorgang wieder in eine solche Bahn entlang den radial verlaufenden Schlitzen 19 zu leiten, daß die Bremsbacken gleichzeitig und mit gleichen Kräften gegen die Trommel gepreßt werden.
  • An Stelle der Platten 20 lassen sich auch Arme 25 verwenden (F i g. 3), die um fest in den Bremsträger 10 angeordnete Zapfen 24 schwenkbar sind und deren Schwenkbewegung mittels Federn 23 erschwert wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Innenbackenbremse mit zwei sich diametral gegenüberliegenden Bremsbacken, deren nebeneinanderliegende Enden an je ein Kniehebelpaar angelenkt sind, deren Kniegelenke in Anlage an eine Nockenscheibe gehalten sind, die bei Verdrehen die Bremsbacken in radialer Richtung und entgegen der Kraft von Rückstellfedem gegen die Bremstrommel preßt, d a d u r c h g e k e n n -z c i c h n e t, daß jeder Kniegelenkzapfen (18) jedes Kniehebelpaares (15, 16) in einem radialen Schlitz (19) einer Platte (20) geführt ist, wobei die Platten entgegen dem durch Federn (23) bestimmten Reibungsschluß zwischen ihnen und dem Bremsträger (10) in beiden Bewegungsrichtungen der Bremsbacken (2) verschiebbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 631165; britische Patentschriften Nr. 372 500, 468 071; USA.-Patentschrift Nr. 1954 467.
DEF29401A 1958-09-24 1959-09-16 Innenbackenbremse Pending DE1193745B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1193745X 1958-09-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1193745B true DE1193745B (de) 1965-05-26

Family

ID=19871447

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF29401A Pending DE1193745B (de) 1958-09-24 1959-09-16 Innenbackenbremse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1193745B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1873418A3 (de) * 2006-06-30 2009-11-11 Audi Ag Trommelbremse mit keramischen Reibflächen
FR2938313A1 (fr) * 2008-11-10 2010-05-14 Bosch Gmbh Robert Mecanisme de frein a tambour.

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB372500A (de) * 1900-01-01
FR631165A (fr) * 1926-03-20 1927-12-15 Budd Wheel Co Perfectionnements aux mécanismes de freins
US1954467A (en) * 1932-04-28 1934-04-10 Jr Harry G Beettam Brake mechanism
GB468071A (en) * 1936-01-03 1937-06-29 John Day Improvements in and relating to brakes particularly for automobiles and other vehicles

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