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DE1193647B - Verlorenes, vergasbares Giessereimodell - Google Patents

Verlorenes, vergasbares Giessereimodell

Info

Publication number
DE1193647B
DE1193647B DEG36126A DEG0036126A DE1193647B DE 1193647 B DE1193647 B DE 1193647B DE G36126 A DEG36126 A DE G36126A DE G0036126 A DEG0036126 A DE G0036126A DE 1193647 B DE1193647 B DE 1193647B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
model
foam
foundry
lost
gasifiable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG36126A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Adalbert Wittmoser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Isover G+H AG
Original Assignee
Gruenzweig und Hartmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gruenzweig und Hartmann AG filed Critical Gruenzweig und Hartmann AG
Priority to DEG36126A priority Critical patent/DE1193647B/de
Publication of DE1193647B publication Critical patent/DE1193647B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C7/00Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes
    • B22C7/02Lost patterns
    • B22C7/023Patterns made from expanded plastic materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Verlorenes, vergasbares Gießereimodell Das Hauptpatent betrifft ein Gießverfahren, das ein ohne merkliche Rückstände.verbrennbares Modell verwendet und dadurch gekennzeichnet ist, daß das in die Gießform eingebettete brennbare Modell unmittelbar durch das Eingießen des Gießmaterials ausgebrannt und durch dieses ersetzt wird.
  • Ein zur Durchführung dieses Verfahrens geeignetes Modell soll nach dem Hauptpatent aus geschäumtem Kunststoff bestehen.
  • Die Kunstharz-Schaumstoffe müssen folgende Forderungen erfüllen, wenn sie brauchbar sein sollen.
  • a) Rasch und möglichst rückstandsfrei brenn-oder vergasbar, b) genügend Widerstandsfähigkeit gegen die beim Einformen wirkenden Kräfte, c) möglichst niedriges Raumgewicht, d) keine belästigenden oder schädlichen Abgase oder Verbrennungsprodukte, e) spanlos oder spanabhebend gut bearbeitbar oder formbar.
  • Von den zahlreichen handelsüblichen-- Schaumstoffen hat man aus vorstehenden Gründen bisher ausschließlich solche aus Polystyrol nach bekannten Verfahren hergestellten verwendet, die diese Bedingungen in etwa erfüllen und unter den geschützten Bezeichnungen »Styropor«, »Styrofoam« u. ä. bekannt sind. Dabei handelt es sich um Schaumstoffe mit geschlossenen Zellen und sehr hohem Diffusionswiderstand.
  • Bei der Ausübung des Verfahrens nach dem Hauptpatent mit Modellen aus den genannten Schaumstoffen hat es sich gezeigt, daß in manchen Fällen das Abführen der entstehenden Gase aus der Gießform schwierig ist. Das gilt besonders für unten angeschnittene Modelle (»steigender Guß«). Zur Abhilfe ist es zwar bekannt, von der Oberfläche der Form her bis in die Tiefe des eingebetteten Modells reichende Entlüftungskanäle einzustechen (vgl. USA.-Patent 2 830 343). Man hat ferner vorgeschlagen, einen stark gasdurchlässigen Formstoff, etwa losen Quarzsand, zu verwenden. Beide Maßnahmen gefährden jedoch die Maßhaltigkeit und saubere Oberfläche des Gußstückes.
  • In weiterer Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes sieht die Erfindung daher ein verlorenes Modell aus praktisch rückstandsfrei vergasbarem Kunststoffschaum vor, das aus überwiegend offenzelligem, gasdurchlässigem Schaumstoff gebildet ist.
  • Dabei ist es erfindungsgemäß von Vorteil, wenn der Schaumstoff unterschiedliche Porendurchmesser hat, wobei insbesondere bei dickwandigen Teilen des Modells die Randzonen aus feinporigem und die Kernzone aus grobporigem Schaumstoff bestehen.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung vergasbarer Modelle wird einmal die einwandfreie Ableitung aller Zerfallsprodukte des Schaumstoffes aus der Form erreicht, sofern das Modell wie üblich mit einem Entlüftungskanal (Steiger) verbunden ist, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob man fallenden oder steigenden Guß anwendet. Gleichzeitig erhält man eine ausreichende Güte der Oberfläche des Abgusses, und die notwendige Putz- oder Nacharbeit ist minimal. Infolge der raschen Gasabfuhr läßt sich ferner die Gießgeschwindigkeit ohne Schwierigkeiten wesentlich erhöhen, verglichen mit Modellen aus gasundurchlässigen Schaumstoffen.
  • Eine besonders glatte Oberfläche des Rohlings läßt sich erzielen, wenn die Randzonen des Modells aus feinporigem Schaumstoff bestehen. Damit dadurch sein Räumgewicht nicht zu groß wird, was den Preis und die abzuführenden Gasmengen erhöht, kann man die Kernzonen des Modells erheblich großporiger ausführen. Da offenzellige Kunstharz-Schaumstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung seit langem bekannt sind, ist die Aufschäumung mit Zonen verschiedener Dichte gut beherrschbar.
  • Im Bedarfsfall ist es möglich, die Güte von Abgüssen, die mit Hilfe der erfindungsgemäßen Modelle entstehen, durch an sich bekannte Maßnahmen noch weiter zu verbessern. So etwa die Glätte ihrer Oberfläche, indem man die Modelle mit einem glättenden Film, etwa aus Kunststoff, versieht oder sie einer Wärmebehandlung unterzieht, die die Poren in der Oberfläche zu einer Art Haut niederschmilzt. Es versteht sich, daß dieser Film bzw. diese Haut nur sehr dünn zu sein braucht und daß wenigstens das Gebiet der Einmündung des Steigers davon freizuhalten ist. Weiterhin kann man dem Schaumstoff Materialien einverleiben, die zur metallurgischen Behandlung und/oder Legierung des Gießwerkstoffes dienen können, wie das für herkömmliche Schaumstoffmodelle bereits vorgeschlagen worden ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verlorenes Gießereimodell aus praktisch rückstandsfrei vergasbarem Kunststoffschaum nach Patent 1108861, dadurch gekennzeichnet, daß es aus überwiegend offenzelligem, gasdurchlässigem Schaumstoff gebildet ist.
  2. 2. Gießereimodell nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch unterschiedliche Porendurchmesser, wobei insbesondere bei dickwandigen Teilen des Modells die Randzonen aus feinporigem und die Kernzone aus grobporigem Schaumstoff bestehen.
  3. 3. Gießereimodell nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine zusammenhängende glättende Haut, die das Modell mindestens teilweise umgibt und in an sich bekannter Weise durch eine Wärmebehandlung bzw. Sinterung des Schaumstoffes oder durch Auftragen eines Films, etwa aus Kunststoffen, gebildet ist.
  4. 4. Gießereimodell nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch gleichmäßig verteilte, feingepulverte Stoffe, die zur metallurgischen Behandlung und/oder Legierung des Gießmaterials geeignet sind.
DEG36126A 1962-10-12 1962-10-12 Verlorenes, vergasbares Giessereimodell Pending DE1193647B (de)

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Publications (1)

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DE (1) DE1193647B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1508625B1 (de) * 1966-10-15 1970-10-08 Grünzweig & Hartmann AG, 6700 Lu<3wigshafen; Correcta-iferice GmbH, 3590 Bad Wildungen Gießform für Metalle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1508625B1 (de) * 1966-10-15 1970-10-08 Grünzweig & Hartmann AG, 6700 Lu<3wigshafen; Correcta-iferice GmbH, 3590 Bad Wildungen Gießform für Metalle

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