DE1193399B - Drehkranzlafette fuer Schnellfeuerwaffen auf Panzerfahrzeugen - Google Patents
Drehkranzlafette fuer Schnellfeuerwaffen auf PanzerfahrzeugenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
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- F41A9/54—Cartridge guides, stops or positioners, e.g. for cartridge extraction
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- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/06—Mechanical systems
- F41A27/08—Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
Landscapes
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- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
F 07 j
Deutsche KL: 72 g-3/02
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1193 399
K51826Ic/72g
14. Januar 1964
20. Mai 1965
K51826Ic/72g
14. Januar 1964
20. Mai 1965
Die Erfindung betrifft eine Drehkranzlafette für Schnellfeuerwaffen auf Panzerfahrzeugen, deren drehbare
Plattform außerhalb des Panzerraumes zwei Schildwangen trägt, zwischen denen die von einem
Schutzgehäuse umgebene Waffe auf Schildzapfen zum
Höhenrichten schwenkbar ist.
Bei einer bekannten Ausbildung dieser Art ist das die Waffe umgebende Schutzgehäuse als Zylinderring
gestaltet, in dessen Mitte die Waffe mittels langer Stützen gehalten und außerdem mittels Schildzapfen ίο
an Wiegenträgern gelagert ist, die in den seitlichen Schildwangen vorgesehen sind. Ein solcher Schutzgehäusering
muß einen der Waffenlänge entsprechenden großen Durchmesser erhalten, in welchem nicht
ausnutzbare Hohlräume entstehen. Die zugehörigen seitlichen Schildwangen müssen entsprechend groß
gehalten werden und bieten somit ein ungünstig großes Ziel. Die Ringspalte zwischen dem großen
Schutzgehäusering und den seitlichen Schildwangen erfordern zur Abdichtung gegen ABC-Kampfstoffe
entsprechend große Dichtringe, deren Wirksamkeit somit erschwert ist.
Mit der Erfindung sollen alle diese Mängel und Nachteile vermieden werden. Dies gelingt dadurch,
daß ein die Waffe mit Wiege eng und allseits umschließendes Panzergehäuse hohle Schildzapfen aufweist
und mittels dieser in Schilden gelagert ist, welche die Schildzapfenöffnungen unter Einhaltung
eines Hohlraumes abdecken, welcher die Munitionsgurtzuführung aus dem unter der Plattform liegenden
Panzerfahrzeugraum bis durch den hohlen Schildzapfen zuläßt. Bei der Erfindung wird nur der von
der Waffe und Wiege eingenommene Raum von einem Panzergehäuse umschlossen; ein solches Panzergehäuse
wird mit hohlen Schildzapfen versehen, welche nur so groß zu sein brauchen, daß sie die
Munitionsgurtzuführung durchlassen. Die daran durch Dichtringe abzudichtenden Ringspalte werden
sehr viel kleiner und lassen sich ohne weiteres sicher abdichten. Diese Abdichtung wird auch gegenüber
dem Eindringen der beim Schießen frei werdenden Kohlenoxydgase in den Panzerfahrzeugraum wirksam.
Die Munitionsgurtzuführung kann mithin aus dem Panzerfahrzeugraum durch eine Öffnung in der
Plattform vorgenommen werden, so daß der Munitionsvorrat stets übersehbar ist. Die auf der Plattform
befindlichen Seitenschilde brauchen nur eine Größe zu haben, daß sie die Schildzapfenöffnungen
abdecken. Die Schildzapfenlagerung als solche wird auf Grund ihrer Größe sehr stabil, so daß die Erfindung
insgesamt eine große Zahl von Vorzügen in sich vereinigt.
Drehkranzlafette für Schnellfeuerwaffen auf
Panzerfahrzeugen
Panzerfahrzeugen
Anmelder:
Keller & Knappich G. m. b. H.,
Augsburg, Ulmer Str. 74
Als Erfinder benannt:
Karl Kirsch, Haunstetten bei Augsburg;
August Schiele, Stadtbergen bei Augsburg
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsaufriß senkrecht zum Waffenrohr,
F i g. 2 eine dazu senkrechte Ansicht, teilweise im Schnitt.
Auf einem kleinen Drehkranz 1 sitzt eine drehbare Plattform 2, auf der eine gabelförmige Lagerkonsole 3
aus Panzermaterial aufgebaut ist. Zwischen ihren Wangen ist der höhenschwenkbare Teil 4, die sogenannte
Oberlafette, drehbar gelagert. In dieser Oberlafette 4 ist die Waffe 5 so gelagert, daß ihre Seelenachse
mit der Drehachse A-B der Höhenrichtbewegung zusammenfällt. Aus dieser Anordnung der
Waffe zur Lagerkonsole ergibt sich die Möglichkeit zur Munitionsgurtzuführung aus dem Wageninnern
über entsprechende Führungsorgane 6 durch die drehbare Plattform 2 sowie durch das hohle Schildzapfenlager
7 zur Waffe 5, die in dem die Oberlafette bildenden Panzergehäuse 22 umschlossen in der
Wiege 8 gelagert ist. An der Trennfuge zwischen dem nicht höhenschwenkbaren Teil 3 und dem höhenrichtbeweglichen
Teil 22 mitsamt Wiege 8 und Waffe 5 befindet sich eine Dichtung 9, vorzugsweise
in Form eines Simmerringes, zur einwandfreien Abdichtung.
Der Schütze im Wageninnern richtet nach der Höhe mittels Handrades 10 über Getriebe 11. Diese Einrichtung
liegt innerhalb der Panzerumschließung, ebenso wie alle sonstigen zur Betätigung der Waffe
notwendigen Übertragungselemente, -gestänge, -züge usw. Das Richten nach der Seite geschieht in üblicher
Weise mittels eines Seitenrichtgetriebes 12, das auf die feststehende Verzahnung 13 des Drehkranzes 1
arbeitet.
509 570/16
Um die Tragsäule 14, die unter der drehbaren Plattform 2 hängt und welche die Getriebe aufnimmt,
sind der Schützensitz 15 mit Rückenlehne 16 und Fußstütze 17 gruppiert. Der Unterteil dieser Tragsäule
gabelt sich in ein Portal, in dem der Munitionskasten 18 auf einer Rollbahn ausziehbar gelagert ist.
Die Zieloptik 19 sitzt so, daß ihr Ausblick 20 unter der Waffe, der Einblicktubus (Okular) 21 vor der
Tragsäule liegen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Drehkranzlafette für Schnellfeuerwaffen auf Panzerfahrzeugen, deren drehbare Plattform außerhalb des Panzerraumes zwei Schildwangen trägt, zwischen denen die von einem Schutzgehäuse umgebene Waffe auf Schildzapfen zumHöhenrichten schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Waffe (5) mit Wiege (8) eng und allseits umschließendes Panzergehäuse (22) hohle Schildzapfen (4) aufweist und mittels dieser in Schilden (3) gelagert ist (bei 7), welche die Schildzapfenöffnungen unter Einhaltung eines Hohlraumes abdecken, welcher die Munitionsgurtzuführung aus dem unter der Plattform (2) liegenden Panzerfahrzeugraum bis durch den hohlen Schildzapfen zuläßt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 26 608,147 525,
192, 1118 656, 1131 565;
schweizerische Patentschrift Nr. 155 807;
USA.-PatentschriftNr. 2 366 410.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 570/16 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DEK51826A DE1193399B (de) | 1964-01-14 | 1964-01-14 | Drehkranzlafette fuer Schnellfeuerwaffen auf Panzerfahrzeugen |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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1964
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- 1964-12-30 GB GB5280664A patent/GB1019430A/en not_active Expired
-
1965
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- 1965-01-11 FR FR1430A patent/FR1420216A/fr not_active Expired
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Also Published As
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