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DE1193220B - Sperrvorrichtung zum Verriegeln in Offen-stellung eines von einer Haengevorrichtung lot-recht herabhaengenden Greifers - Google Patents

Sperrvorrichtung zum Verriegeln in Offen-stellung eines von einer Haengevorrichtung lot-recht herabhaengenden Greifers

Info

Publication number
DE1193220B
DE1193220B DEM52762A DEM0052762A DE1193220B DE 1193220 B DE1193220 B DE 1193220B DE M52762 A DEM52762 A DE M52762A DE M0052762 A DEM0052762 A DE M0052762A DE 1193220 B DE1193220 B DE 1193220B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
lever
gripper
shaped
holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM52762A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Moskopf
Heinz Mengden
Heinrich Boden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM52762A priority Critical patent/DE1193220B/de
Publication of DE1193220B publication Critical patent/DE1193220B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/422Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles actuated by lifting force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung zum Verriegeln in Offenstellung eines von einer Hängevorrichtung lotrecht herabhängenden Greifers Zusatz zur Anmeldung: M 51312 XI/35 b -Auslegeschrift 1184 476 Die Hauptpatentanmeldung M 51312 XI / 35 b (deutsche Auslegeschrift 1184 476) bezieht sich auf eine Sperrvorrichtung zum Verriegeln in Offenstellung eines von einer Hängevorrichtung lotrecht herabhängenden Greifers, welcher mit durch L-förmige Greifarmpaare gehaltenen Greifschienen versehen ist, mittels eines von der Stellung des Greifgutes abhängigen Tasthebels in Winkelhebelform, dessen eines Ende mit einem an einem der- L-förmigen Greifarme bzw. dessen Quergestänge gelenkig gelagerten Rasthebel zusammenwirkt, welcher in Offenstellung des Greifers eine Sperre, einen Ansatz od. dgl. erfaßt.
  • Die Hauptpatentanmeldung M 51312 XI / 35b ist darauf abgestellt, daß der Rasthebel an einer Sperrplatte od. dgl. angreift, deren Verschwenkbewegung die am anderen L-förmigen Greifarm oder dessen Quergestänge befestigte Sperre in oder außer Eingriff bringt.
  • Bei der Sperrvorrichtung gemäß der Hauptpatentanmeldung M 51312 XI / 35b sind gewöhnlich zwei Zugfedern vorgesehen, von denen die eine Feder an der Spitze des Rasthebels und an einer Konsole desjenigen Greifarmes angebracht ist, welcher auch die Sperre trägt, während die zweite Feder dazu dient, den Rasthebel in die Ruhestellung zurückzuziehen.
  • Obgleich die in der Hauptpatentanmeldung M 51312 XI / 35b beschriebene und beanspruchte Sperrvorrichtung in den meisten Fällen vollständig zufriedenstellend arbeitet, hat es sich herausgestellt, daß bei besonders stoß- oder bruchempfindlichem Greifgut das »Aufschlagen« des Tasthebels auf letzteres unter Umständen zu Beschädigungen führen kann, weil das Zusammenwirken der einzelnen Teile bei der Sperrvorrichtung gemäß der Hauptpatentanmeldung M 51312 XI / 35 b so erfolgt, daß der gesamte Greifer nach Berühren des Greifgutes relativ schnell in die Schließstellung gebracht wird.
  • Der Erfindung liegt eine Verbesserung des Greifers gemäß der Hauptpatentanmeldung M 51312 XI/35b insofern zugrunde, als verhindert werden soll, daß bei einem zu schnellen Absenken des Greifers z. B. besonders stoß- oder bruchempfindliches Greifgut beschädigt wird.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß der Rasthebel an einem Lenker angeordnet ist, an dessen einem Ende eine mit der gelenkig gelagerten Sperrplatte verbundene Zugfeder angreift.
  • Die Ausführung der erfindungsgemäßen Sperrvorrichtung kann dahingehend abgewandelt werden, daß an der Sperrplatte eine diese in die Verriegelungsstellung ziehende Zugfeder angreift, deren anderes Ende an einem Halter befestigt ist.
  • Es kann auch vorteilhaft sein, daß die Sperrplatte in Wirkstellung in die als L-förnziger Halter ausgebildete Sperre eingreift.
  • Auch ist es möglich, daß das freie Ende des Rasthebels in Verriegelungsstellung auf einem Anschlag aufliegt, der bei einer Schließbewegung des Greifers den Rasthebel aus einem gabelförmigen Halter des Tasthebel löst.
  • Als Beispiel für das weiter oben erwähnte besonders bruch- oder stoßempfindliche Greifgut sei auf frische Betonformlinge hingewiesen, die in noch nicht abgebundenem, also vor allem feuchtem Zustand mit der Greifvorrichtung erfaßt werden können und sollen; dieses Greifgut würde bei einem zu kräftigen Aufschlagen des Tasthebels bzw. auch bei einem zu plötzlichen Absenken der Greifvorrichtung auf das Greifgut beschädigt werden; auch wird durch die erfindungsgemäße Verbesserung gegenüber der in der Hauptpatentanmeldung M 51312 XI / 35b vorgeschlagenen Lösung der wesentliche Vorteil erreicht, daß die Greifarme nicht plötzlich aus der Offen- in die Schließstellung übergeführt werden. Selbstverständlich ist der Greifer bzw. die am Greifer angebrachte Sperrvorrichtung auch für anderes Greifgut verwendbar. In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Greifers mit einer Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt; es zeigt F i g. 1 eine Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung in Draufsicht, F i g. 2 ein Detail eines Greifers mit der Sperrvorrichtung in Offenstellung und F i g. 3 die Sperrvorrichtung in einer Stellung, in welcher der Greifer das Greifgut bereits erfaßt hat. Die Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung kann auf dieselbe Weise an einem Greifer angebracht werden wie die Sperrvorrichtung gemäß der Hauptpatentanmeldung M 51312 XI / 35 b (s. F i g. 1).
  • Wie in F i g. 2 ersichtlich, weist eine Greifvorrichtung mindestens zwei L-förmige, durch ein Gelenk 1 miteinander verbundene Greifarme 2 bzw. 3 auf.
  • Die einzelnen Greifarmpaare 2, 3 sind durch ein Rohrgerüst oder Quergestänge miteinander verbunden, wobei beispielsweise Rohre 4 und 5 jeweils die Greifarme 3 miteinander verbinden, und ein Rohr 6 verbindet die Greifarme 2 miteinander. Es ist klar ersichtlich, daß noch weitere derartige Verbindungsrohre senkrecht zur Zeichenebene in F i g. 2 und 3 vorgesehen sein können.
  • Zwischen zwei nebeneinanderliegenden Greifarmen 3 - vorzugsweise in der Mitte - des sich in F i g. 2 und 3 senkrecht zur Zeichenebene erstrekkenden Greifers ist ein Verbindungsrohr 7 angebracht. Der Ordnung halber wird noch darauf hingewiesen, daß die an den jeweiligen freien Enden der Greifarme 2 und 3 angebrachten Greifschienen ebenfalls senkrecht zu dieser Zeichenebene verlaufen.
  • Ein als Winkelhebel ausgebildeter Tasthebel 8 weist eine gegebenenfalls auf dem Greifgut unmittelbar aufliegende Tastplatte 9, zwei Verbindungsstangen 10,11 und eine Gelenkstange 12 auf, die in Konsolen 13,14 drehbar gelagert ist. An der Gelenkstange ist eine gabelförnüge Halterung 15 fest angebracht, die somit bei einer Bewegung der Tastplatte 9 in Pfeilrichtung 16 nach einer Auflage der letzteren auf dem Greifgut in Pfeilrichtung 17 verschwenkt wird.
  • Die gabelförmige Halterung 15 greift in eine hakenförmige Ausnehmung 18 eines Rasthebels 19 ein, welcher somit nach einer Bewegung der gabelförmigen Halterung 15 (in der Zeichnung F i g. 2 und 3 nach links) ebenfalls nach links verschoben wird. Am Rasthebel 19 ist vorn ein freies Ende 20 angeordnet, das gleitbar auf einem fest mit dem Rohr 5 verbundenen Anschlag 21 ruht. Dieser Anschlag 21 besteht aus einer schrägen Platte mit einem Ansatzstück 22', auf welchem, wie bereits bemerkt, das vordere freie Ende 20 des Rasthebels 19 verschiebbar gelagert ist: Der Rasthebel 19 ist an einem Lenker 22 angeordnet, welcher wiederum in einem Gelenk 23 verschwenkbar gelagert ist. Dieses Gelenk 23 ist in einer Stange 24 angeordnet, welche mit dem Rohr 6 verbunden ist.
  • Am freien Ende des Lenkers 22 ist eine Zugfeder 25 angebracht, deren anderes Ende an einer Sperrplatte 26 angreift. Die Sperrplatte 26 ist über eine Gelenkstange 27 in einer gabelförmigen Konsole 28 verschwenkbar gelagert und weist eine weitere Zugfeder 29 auf, die, wie aus F i g. 2 und 3 ersichtlich, einerseits etwa auf der gleichen Höhe wie die Zugfeder 25 an der Sperrplatte 26 angebracht ist und auf der anderen Seite an einem Halter 30 befestigt ist, welcher mit der Konsole 28 drehfest verbunden ist.
  • Die Sperrplatte 26 greift in der in F i g. 2 dargestellten Stellung in einen L-förmigen Halter 31 ein, welcher am Rohr 4 der Greifarme 3 fest angebracht ist.
  • Die Wirkungsweise der Sperrvorrichtung ist folgende. Gemäß der in F i g. 2 dargestellten Stellung der beiden Greifarme 2 und 3 sind letztere in öffnungsstellung verriegelt bzw. gehalten, was ausschließlich durch die in den Halter 31 eingreifende Sperrplatte 26 erreicht wird.
  • Sobald der Greifer in geöffneter Stellung auf das Greifgut abgesenkt wird, bewirkt eine Anhebung des Tasthebels 8 eine Verschwenkung der gabelförmigen Halterung 15 nach links und somit eine Verschiebung des Rasthebels 19 in derselben Richtung. Diese Verschiebung des Rasthebels 19 führt zu einer Verschwenkung des Lenkers 22 und zu einer Spannung der Zugfeder 25. Nach einer weiteren Absenkung des Greifers, vor allem jedoch nach einer weiteren Absenkung des Greifarmes 3, wird die Sperrplatte 26 auf Grund der Wirkung der Zugfeder 25 aus ihrem Halter 31 herausgezogen. Es ist ersichtlich, daß erst dieses weitere Absenken der Greifarme 3 zur Lösung des Rasthebels 19 führt, so daß nunmehr die beiden Greifarme 2 und 3 das Greifgut seitlich (auf Grund der nicht dargestellten Greifschienen) erfassen können.
  • Nach Erfassen des Greifgutes wird der Greifarm 3 weiter nach oben gezogen und zieht durch seinen Anschlag 21 den Rasthebel 19 aus seiner Eingriffsstellung mit der gabelförmigen Halterung 15 heraus; hierdurch wird der Tasthebel entriegelt. Die Zugfeder 29, die nunmehr zur Wirkung kommt, verschwenkt die Sperrplatte 26 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, so daß sie sich etwa in die in F i g. 2 dargestellte Stellung im Halter 31 zurückbewegen kann. Wenn der Greifer mit erfaßtem Greifgut abgesetzt wird, bewegt sich der Halter 31 an der Sperrplatte 26 vorbei und wird mit Sicherheit mit dieser verriegelt. Auf diese Weise sind die beiden Greifarme 2 und 3 wieder in Öffnungsstellung des Greifers verriegelt.
  • In diesem Zusammenhang muß noch bemerkt werden, daß die eben angegebene Eingriffsstellung der Sperrplatte 26 im Halter 31 in jedem Falle erreicht wird, da die L-förmige Ausbildung des Halters 31 einen sicheren Eingriff gewährleistet. Auch ist die gezeigte Ausbildung von Halter 31 und Sperrplatte 26 sowie des Anschlags 21 besonders geeignet, ein »Anschlagen« des Tasthebels und der Greifschienen seitlich auf das Greifgut im weitgehenden Ausmaß zu dämpfen bzw. zu verhindern.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Sperrvorrichtung zum Verriegeln in Offenstellung eines von einer Hängevorrichtung lotrecht herabhängenden Greifers, welcher mit durch L-förmige Greifarmpaare gehaltenen Greifschienen versehen ist, mittels eines von der Stellung des Greifgutes abhängigen Tasthebels in Winkelhebelform, dessen eines Ende mit einem an einem der L-förmigen Greifarme bzw. dessen Quergestänge gelenkig gelagerten Rasthebel zusammenwirkt, welcher in Offenstellung des Greifers eine Sperre, einen Ansatz od. dgl. erfaßt und nach Patentanmeldung M 51312 XI / 35 b (deutsche Auslegeschrift 1184 476) an einer Sperrplatte od.dgl. angreift, deren Verschwenkbewegung die am anderen L-förxnigen Greifarm oder dessen Quergestänge befestigte Sperre in oder außer Eingriff bringt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthebel (19) an einem Lenker (22) angeordnet ist, an dessen einem Ende eine mit der gelenkig gelagerten Sperrplatte (26) verbundene Zugfeder (25) angreift.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sperrplatte (26) eine diese in die Verriegelungsstellung ziehende Zugfeder (29) angreift, deren anderes Ende an einem Halter (30) befestigt ist.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrplatte (26) in Wirkstellung in die als L-förmiger Halter (31) ausgebildete Sperre eingreift.
  4. 4. Sperrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (20) des Rasthebels (19) in Verriegelungsstellung auf einem Anschlag (21) aufliegt, der bei einer Schließbewegung des Greifers den Rasthebel (19) aus einer gabelförmigen Halterung (15) des Tasthebels (8 bis 10) löst. In Betracht. gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1118 421; österreichische Patentschrift Nr. 174 715.
DEM52762A 1962-05-07 1962-05-07 Sperrvorrichtung zum Verriegeln in Offen-stellung eines von einer Haengevorrichtung lot-recht herabhaengenden Greifers Pending DE1193220B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282896B (de) * 1966-05-02 1968-11-14 Huet Aloysius T Van Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer einen Klemmgreifer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT174715B (de) * 1950-08-12 1953-04-25 Erich Ing Zakarias Selbsttätige Verriegelungsvorrichtung für Einseilgreiferzangen u. ähnl. Hebezeuge
DE1118421B (de) 1957-05-09 1961-11-30 Peter Moskopf Ladegeraet zum Verladen von Betonsteinen und Platten

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