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DE1193165B - Zuendeinrichtung fuer Leuchtstofflampen - Google Patents

Zuendeinrichtung fuer Leuchtstofflampen

Info

Publication number
DE1193165B
DE1193165B DEJ24178A DEJ0024178A DE1193165B DE 1193165 B DE1193165 B DE 1193165B DE J24178 A DEJ24178 A DE J24178A DE J0024178 A DEJ0024178 A DE J0024178A DE 1193165 B DE1193165 B DE 1193165B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
fluorescent lamp
ignition
fluorescent lamps
ignition device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ24178A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Bodschwinna
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEKTRONIK MBH
TDK Micronas GmbH
Original Assignee
ELEKTRONIK MBH
TDK Micronas GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEKTRONIK MBH, TDK Micronas GmbH filed Critical ELEKTRONIK MBH
Priority to DEJ24178A priority Critical patent/DE1193165B/de
Publication of DE1193165B publication Critical patent/DE1193165B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Zündeinrichtung für Leuchtstofflampen In der Beleuchtungstechnik werden häufig Leuchtstofflampen verwendet. Ihre Wirkung beruht vorwiegend auf einer Gasentladung, zu deren Zündung gewöhnlich die für den Betrieb vorhandene Spannung aus einem Wechselstromnetz nicht ausreicht. Man benötigt daher eine Zündeinrichtung, die die Gasentladung in der Leuchtstofflampe einleitet.
  • In F i g.1 ist eine bekannte Zündeinrichtung dargestellt. Die Eingangsspannung UE, z. B.. eine normale Netz-Wechselspannung, die durch einen Kompensationskondensator C1 überbrückt ist, liegt über einer Drossel Dr an den beiden Elektrodenwendeln (Heizwicklungen) HiH2 der Leuchtstofflampe L. Parallel dazu ist ein sogenannter Glimmzünder G geschaltet, der häufig auch als Starter bezeichnet wird.
  • Ein derartiger Glimmzünder oder Starter besitzt einen Bimetallkontakt, der durch eine Gasentladung bei Einschalten der Eingangsspannung geschlossen wird. Durch die Gasentladung erwärmt sich der Bimetallstreifen und schließt den Kontakt des Glimmzünders. Dadurch ist der Stromkreis geschlossen. Die Elektrodenwendeln H1 und H2 der Leuchtstofflampe werden von Strom durchflossen. Da die Gasentladung im Glimmzünder G bei geschlossenem Kontakt wieder aussetzt, kühlt sich der Bimetallkontakt ab und öffnet sich wieder. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis durch die Erwärmung der Elektrodenwendeln in der Leuchtstofflampe beim nächsten öffnen des Glimmzünders die Bedingungen für die Zündung der Entladung in der Leuchtstofflampe gegeben sind.
  • Durch das öffnen des Bimetallkontaktes wird in der Vorschaltdrossel ein Zündspannungsstoß erzeugt. Die Spannungsspitze ist am höchsten, wenn das öffnen des Kontaktes zeitlich mit dem Strommaximum zusammentrifft. Nachteilig bei dieser bekannten Zündeinrichtung ist die Trägheit des mechanischen Kontaktes. Die Zeit zwischen dem öffnen und Schließen des Bimetallkontaktes im Glimmzünder hängt von der Abkühlungszeit des Bimetalls ab. Sie ist vollkommen unabhängig von der Stromamplitude. Es kann dadurch geschehen, daß sich der Kontakt gerade zu einem Zeitpunkt öffnet, bei dem die Bedingungen für eine ausreichend hohe Zündspannung der Leuchtstofflampe ungünstig sind. Außerdem verursacht das öffnen und Schließen des mechanischen Kontaktes oft Störungen, die die überbrückung mit einem Kondensator C2 unbedingt erforderlich machen.
  • Es sind bereits Schaltungsanordnungen zum Zünden von Leuchtstofflampen bekannt, bei denen mechanische Kontakte vermieden werden. Bei einer bekannten Schaltungsanordnung werden zwei Spezialdioden mit negativem Kennlinienteil gegensinnig in Reihe liegend oder eine entsprechend ausgebildete spezielle Doppeldiode in den Elektrodenbrückenkreis der Leuchtstofflampe geschaltet. Bei Wechselstrombetriebe bewirkt die resultierende symmetrische Kennlinie der beiden Dioden oder der Doppeldiode, daß bei jeder Halbwelle eine in Sperrichtung beanspruchte Diodenstrecke bei der Durchbruchspannung durchschlägt. Abgesehen davon, daß derartige spezielle Bauelemente relativ teuer sind, kann mit dieser Anordnung an den Elektroden der Leuchtstofflampe nur die maximale Durchbruchspannung der Dioden und nie die maximale Speisespannung erreicht werden.
  • Nach einer anderen bekannten Schaltungsanordnung werden Vierschichtdioden in den Elektrodenbrückenkreis der Leuchtstofflampe zum Einleiten des Zündvorganges gelegt. Für Wechselstrombetrieb werden zwei Vierschichtdioden in Antiparallelschaltung verwendet. Auch bei dieser Anordnung kann die Zündspannung an den Elektroden der Leuchtstofflampe nie die Zündspannung der Vierschichtdioden überschreiten und bleibt unter der maximalen Speisespannung.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Zündeinrichtung. Sie gibt eine Einrichtung an, bei der mechanische Kontakte nicht benötigt werden und die ein schnelleres Einschalten der Leuchtstofflampe zur Folge hat, da die Ein- und Ausschaltzeiten von dem Eingangsstrom bzw. der Eingangsspannung abhängig sind und jeweils die maximale Speisespannung als Zündspannung an den Elektroden der Leuchtstofflampe liegt. Sie betrifft eine Schaltungsanordnung für mit Wechselstrom betriebene Leuchtstofflampen mit vorheizbaren Elektroden, bei der in den Elektrodenbrückenkreis der Lampe eingeschaltete elektronische Bauelemente, die beim Überschreiten einer bestimmten Spannung zünden und beim Unterschreiten des Haltestromes selbsttätig wieder löschen, vorzugsweise Vierschichtdioden, als kontaktloser Schalter zur Abschaltung des Elektrodenbrückenkreises bei Zündung der Lampe dienen. Sie zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß der kontaktlose Schalter aus der Reihenschaltung einer normalen Gleichrichterdiode mit nur einem solchen elektronischen Bauelement besteht. An Stelle einer Vierschichtdiode kann auch ein anderes elektronisches Bauelement mit den angegebenen Zünd- und Löscheigenschaften verwendet werden, z. B. eine spezielle Gasdiode.
  • Die weiteren Vorteile und Merkmale der Erfindung werden im folgenden an Hand eines in F i g. 2 dargestellten speziellen Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • F i g. 2 entspricht in ihrer Grundanordnung der F i g. 1. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. An Stelle des bekannten Glimmzünders nach F i g. 1 ist parallel zur Leuchtstofflampe L die Reihenschaltung einer Vierschichtdiode V mit einer normalen Gleichrichterdiode D vorgesehen. Vierschichtdioden zünden bekanntlich bei Erreichen einer dem jeweiligen Bauelement eigenartigen Zündspannung und löschen bei Unterschreiten des Haltestromes. Die Diode D verhindert, daß der Strom beim Zündvorgang in zwei Richtungen fließt.
  • Wenn die eine Halbwelle der Speisewechselspannung die Zündspannung der Vierschichtdiode V erreicht, schaltet diese vom Zustand hohen Widerstandes in den Zustand niedrigen Widerstandes um. Der Stromkreis ist geschlossen. Bei entsprechender Polung der Gleichrichterdiode D fließt ein Strom im Elektrodenbrückenkreis der LeuchtstofflampeL durch die Elektrodenwendeln Hl und H2 und heizt diese auf. Beim Unterschreiten des Haltestromes schaltet die Vierschichtdiode wieder in den Zustand hohen Widerstandes um. Der Stromkreis ist geöffnet. Die andere Halbwelle der Speisespannung wird durch die Gleichrichterdiode gesperrt. Während dieser Zeit liegt die maximale Spitzenspannung der Speisespannung an den Elektroden der Leuchtstofi'lampe. Sie zündet selbständig, sobald die Elektroden genügend aufgeheizt sind. Der Elektrodenbrückenkreis bleibt dann abgeschaltet, da die Zündspannung der Vierschichtdiode in diesem während des Betriebes der Leuchtstofflampe nicht mehr erreicht wird.
  • Ein wesentlicher Unterschied bei der Zündeinrichtung nach der Erfindung gegenüber der bekannten Anordnung mit dem Glimmstarter besteht darin, daß das Zünden und Löschen von der Frequenz des Eingangsstromes abhängig ist. Es wechselt in erheblich kürzeren Zeitabschnitten und zu einem genau definierten Zeitpunkt, nämlich dann, wenn der Strom gegen Null geht. Zu diesem Zeitpunkt hat die Spannung an der Leuchtstofflampe infolge der Phasenverschiebung von 90° in der Drossel praktisch ihren Höchstwert erreicht. Die Voraussetzungen für eine genügend hohe Spannung zum Einleiten der Entladung in der Leuchtstofflampe ist somit immer gleich günstig. Das Öffnen der Zündeinrichtung erfolgt also nie zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Aus diesem Grunde zündet eine Leuchtstofflampe mit der Zündeinrichtung nach der Erfindung wesentlich schneller als mit dem bekannten Glimmstarter. Sie besitzt außerdem keinen mechanischen Kontakt, so daß ihre Störanfälligkeit wesentlich geringer ist und außerdem durch die Gasentladung und durch das Öffnen und Schließen des mechanischen Kontaktes hervorgerufene Störungen unterbleiben. Man kann daher den Überbrückungskondensator C2, wie er in F i g. 1 angegeben ist, in den meisten Fällen einsparen.
  • Gegenüber den eingangs erwähnten bekannten Schaltungsanordnungen mit Spezialdioden oder zwei antiparallelgeschalteten Vierschichtdioden weist die Erfindung den Vorteil auf, daß die an der Leuchtstofflampe liegende Zündspannung den Spitzenwert der Speisespannung erreicht und nicht von der naturgemäß niedriger liegenden Durchbruchspannung der Spezialdioden bzw. Vierschichtdioden abhängig ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltungsanordnung für mit Wechselstrom betriebene Leuchtstofflampen mit vorheizbaren Elektroden, bei der in den Elektrodenbrückenkreis der Lampe eingeschaltete elektronische Bauelemente, die beim Überschreiten einer bestimmten Spannung zünden und beim Unterschreiten des Haltestromes selbsttätig wieder löschen, vorzugsweise Vierschichtdioden, als kontaktloser Schalter zur Abschaltung des Elektrodenbrückenkreises bei Zündung der Lampe dienen, dadurch gekennzeichnet, daß der kontaktlose Schalter aus der Reihenschaltung einer normalen Gleichrichterdiode (D) mit nur einem solchen elektronischen Bauelement (V) besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1019 007, 1119 410; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1824 759.
DEJ24178A 1963-08-02 1963-08-02 Zuendeinrichtung fuer Leuchtstofflampen Pending DE1193165B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ24178A DE1193165B (de) 1963-08-02 1963-08-02 Zuendeinrichtung fuer Leuchtstofflampen

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DEJ24178A DE1193165B (de) 1963-08-02 1963-08-02 Zuendeinrichtung fuer Leuchtstofflampen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1193165B true DE1193165B (de) 1965-05-20

Family

ID=7201697

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ24178A Pending DE1193165B (de) 1963-08-02 1963-08-02 Zuendeinrichtung fuer Leuchtstofflampen

Country Status (1)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019007B (de) * 1954-12-24 1957-11-07 Westinghouse Electric Corp Elektrischer Kreis zum Starten und Betrieb von Gasentladungslampen
DE1824759U (de) * 1959-10-01 1961-01-12 Bbc Brown Boveri & Cie Starter fuer leuchtstofflampen.
DE1119410B (de) * 1957-06-25 1961-12-14 Patra Patent Treuhand Zuend- und Betriebseinrichtung fuer wechselstromgespeiste Entladungslampen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1119410B (de) * 1957-06-25 1961-12-14 Patra Patent Treuhand Zuend- und Betriebseinrichtung fuer wechselstromgespeiste Entladungslampen
DE1824759U (de) * 1959-10-01 1961-01-12 Bbc Brown Boveri & Cie Starter fuer leuchtstofflampen.

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