DE1019007B - Elektrischer Kreis zum Starten und Betrieb von Gasentladungslampen - Google Patents
Elektrischer Kreis zum Starten und Betrieb von GasentladungslampenInfo
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
- H05B41/20—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
- H05B41/23—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode
- H05B41/232—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode for low-pressure lamps
- H05B41/2325—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode for low-pressure lamps provided with pre-heating electrodes
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- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Stromkreis
zum Starten von Gasentladungslampen, insbesondere von Leuchtstofflampen.
Gasentladungsgeräte, wie Leuchtstofflampen, werden bekanntlich dadurch gestartet, daß ein Vorheizstrom
durch die Kathoden an jedem Lampenende fließt, zu dem Zweck, das Gas in der Lampe teilweise
zu ionisieren, damit zur Zündung der Entladung eine geringere Spannung verwendet werden kann. Bei derartigen
Stromkreisen ist es üblich, die Kathoden mit einer Stromquelle zu verbinden und untereinander mit
einem Startschalter geeigneten Typs, z. B. einem Glühoder Glimmschalter, in Reihe zu schalten. Der Startschalter
öffnet nach einer genügenden Vorheizzeit den Heizkreis der Kathoden, wodurch die Entladung der
Lampe gezündet wird. Wenn einmal die Entladung eingeleitet ist, bleibt der Startschalter offen.
Zwar gibt es bereits verhältnismäßig billige und leicht zu installierende Starter; indessen besitzen
diese bekannten Geräte gewisse Nachteile. Im Hinblick darauf, daß auch gealterte schlechte Lampen
gezündet werden sollen, muß eine beträchtliche Vorheizzeit für die Kathoden vorgesehen werden, um ein
Starten aller Lampen zu sichern. Da für derartige Schalter in der Regel eine Glühentladevorrichtung
und ein Bogenkontakt verwendet werden, beides Elemente mit verhältnismäßig beschränkter Lebenszeit,
sind die Kosten für den Unterhalt trotz der geringen Anschaffungskosten verhältnismäßig groß. Die Unterhaltskosten
fallen besonders in das Gewicht, wenn viele Lampen Verwendung finden und für jede Lampe
ein Starter vorgesehen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue und verbesserte Starteinrichtungen für Leuchtstofflampen
unter Verwendung nur stationärer Elemente zu schaffen.
Die Starteinrichtung für Gasentladungslampen, z. B. Leuchtstofflampen, deren Kathoden zur Vorheizung
in Reihe mit der Startvorrichtung geschaltet sind, besteht nach der Erfindung aus einer Halbleiteranordnung
von mindestens einem Paar von Halbleiterdioden in Reihengegenschaltung, deren Sperrspannung niedriger
ist als die Zündspannung und höher als die Betriebsspannung des Entladungsgerätes.
Die Zeichnungen erläutern die Erfindung an Ausführungsbeispielen. Es stellt dar
Fig. 1 ein Schaltschema für eine Leuchtstofflampe mit einem Starter nach der Erfindung,
Fig. 2 ein Diagramm, in welchem der Strom in Abhängigkeit von der Spannung für eine Halbleiterdiode
aufgetragen ist,
Fig. 3 ein entsprechendes Diagramm für ein Paar von Halbleiterdioden, die in Reihen-Gegenschaltung
geschaltet sind,
Elektrischer Kreis zum Starten
und Betrieb von Gasentladungslampen
und Betrieb von Gasentladungslampen
Anmelder:
Westinghouse Electric Corporation,
East Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
East Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann und Dr.-Ing. A. Weickmann,
Patentanwälte, München 2, Brunnstr. 8/9
Patentanwälte, München 2, Brunnstr. 8/9
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 24. Dezember 1954
V. St. ν. Amerika vom 24. Dezember 1954
Donald Finley Aldrich, Elmira, N. Y.,
und William Eugene Newell, Pittsburgh, Pa. (V. St. Α.), sind als Erfinder genannt worden
Fig. 4 das Schaltbild einer Leuchtstofflampe mit einer zweiten Ausführungsform einer Starteinrichtung
nach der Erfindung,
Fig. 5 das Schaltbild einer Leuchtstofflampe entsprechend der Ausführungsform der Fig. 1 mit
anderen Mitteln zur Begrenzung des durchfließenden Stromes.
In der Fig. 1 handelt es sich bei der Entladungsröhre 2 um eine handelsübliche vorheizbare Leuchtstofflampe.
Da Lampen dieser Ausführung an sich bekannt sind, ist eine genaue Beschreibung der
Konstruktion und der verschiedenen Arten von Gasfüllungen, die sich in dem Rohr 4 befinden, entbehrlich.
Die Kontaktstifte 8 der Lampe sind in üblicher Weise über die Kontakte. einer Fassung 10 mit den
elektrischen Anschlußleitungen verbunden. Eine Stromquelle 16 ist an je eine Klemme 14 an den Enden der
Lampe2 durch Leitungen;18 -bzw. 20 angeschlossen.
Da die Lampe 2 eine negative Widerstandscharakteristik besitzt, ist eine strambegrenzende Impedanz
22, z. B. eine Spule von hoher Reaktanz, in Reihe mit einer der beiden erwähnten Leitungen, beispielsweise
der Leitung 20, geschaltet. Die andere Klemme 14 der Fassung 10 ist durch "eine Leitung 24 an die erfin-
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dungsgemäße Starteinrichtung angeschlossen, die Impedanzcharakteristik im wesentlichen bestimmt ist
ihrerseits durch eine Leitung 25 mit der anderen durch die Umkehrimpedanz der Dioden. So verhindert
Klemme 14 der anderen Fassung 10 in Verbin- die hohe Umkehrimpedanz der Diode 26a jeden merkdung
steht. liehen Stromdurchgang in einer Richtung durch die
Die Startvorrichtung umfaßt auch gemäß Fig. 1 5 in Reihen-Gegenschaltung liegenden Dioden 26 ο und
ein Paar von Halbleiterdioden 26α und 26 b bekannter 26 fr, bis die Spannungsspitze E1, der Diode 26a über-Art;
jede dieser Dioden besitzt eine Kathode28 und schritten ist. Sobald dies der Fall ist, würde die
eine Anode 30; diese-Elemente der beiden Dioden sind niedrige Vonvärtsimpedanz der Diode 26 b an sich
gegengerichtet in Reihe mit den Leitungen 24 und 25 den Stromdurchgang nicht verhindern. Umgekehrt
geschaltet. Bei dem gezeichneten Beispiel sind die io ist die Impedanz von 26 a in der entgegengesetzten
Anoden 30 elektrisch, etwa durch eine Leitung 32 mit- Richtung niedrig, und die hohe Umkehrimpedanz der
einander verbunden; es können aber auch die Kathoden Diode 26 & wird merklichen Stromdurchgang ver-28
in dieser Weise zusammengeschaltet sein. Auch hindern, bis die Spannungsspitze E1, der Diode 26 b
kann an Stelle eines Paares von Dioden eine besonders überschritten wird.
ausgebildete Doppeldiode Verwendung finden, bei der 15 Durch Anwendung der Reihen-Gegenschaltung der
eine Elektrode gemeinsam ist, beispielsweise eine Dioden 26α und 26 b gemäß Fig. 3 bei der Startein-Diode
mit zwei Punktkontakten an einer einzigen richtung nach Fig. 1 ergibt sich, daß, wenn ein
Basis, eine PNP- oder NPN-Verbundelektrode. Wechselstrom aus der Stromquelle 16 für eine- ge-
Bekanntlich wird der Wirkungsgrad von Halb- gebene Halbperiode fließt, die Vorwärtsimpedanz der
leiterdioden für manche Zwecke am besten durch das 20 Diode 26 a niedrig ist und dem Stromdurchfluß keinen
Verhältnis der Impedanz in Sperrichtung zur Impe- wesentlichen Widerstand bietet. Die Diode 26 & hindanz
in Flußrichtung ausgedrückt. Die charakte- gegen bietet in dieser Richtung einen hohen Widerristische
Abhängigkeit des Stromes von der Spannung stand und erlaubt keinen merklichen Stromdurchbei
einer Halbleiterdiode zeigt nach Fig. 2, daß die gang, bis die Spannungsspitze Ep überschritten ist.
Vorwärtsimpedanz dieser Diode wesentlich niedriger 25 Wenn daher eine Spannungsquelle 16, mit gleicher
ist als die Umkehrimpedanz. Ferner ist zu ersehen, oder größerer Amplitude als die Spannungsspitze E1,,
daß, wenn eine Umkehr spannung an eine derartige an die Startvorrichtung gelegt wird, lassen die Dioden
Diode angelegt und progressiv vergrößert wird, die 26a und 26 & für den Teil einer Halbperiode Strom
anfängliche Stromstärke bis zu einer gewissen Span- durch, für den der augenblickliche Wert der Spannungsspitze
En auf einen kleinen Betrag begrenzt ist. 30 nungsquelle größer oder gleich der Spannungsspitze
Von Halbleiterdioden ist es im allgemeinen bekannt, E1, wird. Unter diesen Bedingungen fließt ein Strom
daß die Menge an Unreinheiten in einer Halbleiter- von einer Seite der Stromquelle 16 durch Leitung 18,
diode den Wert der Spitzenspannung E1, verändert; eine Klemme 14, deren Kontaktfinger 12, Kontaktdaher
muß eine Halbleiterdiode unter Berücksichti- stift 8, zu Kathode 6, dem anderen Kontaktstift 8,
gung ihrer besonderen Verwendung ausgeführt und 35 dem anderen Kontaktfinger 12, der zweiten Klemme
konstruiert werden. Die Spitzenspannung E1, für eine 14, Leitung 24, Dioden 26a und 26 b, Leitung 25 zu
bestimmte Halbleiterdiode ist kein bestimmter ge- einer Klemme 14 am anderen Ende der Lampe und
gebener Wert, sondern hängt vor allem von der um- über den dieser Klemme zugeordneten Kontaktfinger
gebenden Betriebstemperatur ab. Die in Fig. 2 gezeigte 12, Kontaktstift 8, Kathode 6, den anderen Kontakt-Kurve
ist daher nur für eine bestimmte Umgebungs- 40 stift 8, dessen Kontaktfinger 12, die zweite Klemme
temperatur charakteristisch. Andere charakteristische 14, Leitung 20, Widerstand 22 zurück zur Strom-Kurven
sind der in Fig. 2 gezeigten ähnlich; letztere quelle 16. Die Situation ist genau umgekehrt für die
ist, wie nachstehend ausgeführt wird, besonders vor- entgegengesetzte Halbperiode, in der die Richtung
teilhaft. Hervorzuheben ist auch, daß der Kriechstrom des Stromflusses umgekehrt ist. Somit fließt der
einer Diode ein Ansteigen der Temperatur derselben 45 Strom durch die Dioden 26 α und 26b nur während
verursacht, was ebenfalls die Charakteristik dieser eines Teiles jeder Halbperiode, und die Speise-Diode
bei einer bestimmten Umgebungstemperatur spannung liegt zwischen den Kathoden 6 der Lampe 2,
beeinflußt. wenn nur der Sperrstrom durch den Starter 26
Wie schon erwähnt, umfaßt gemäß Fig. 1 eine fließt.
Startvorrichtung nach der Erfindung ein Paar von 50 Es ist bekannt, daß der Stromdurchgang durch die
Halbleiterdioden 26 α und 26 b, die gegen ge richtet in Kathoden 6 diese anheizt und damit eine genügend
Reihe geschaltet sind. Die Polarität der an die Dioden große Elektronenemission bewirkt, daß das Gas in
26a und 26b angelegten Spannung ändert sich in- der Röhre4 teilweise ionisiert wird. Durch diese
folge der Periodenschwankungen der Wechselstrom- teilweise Ionisierung zündet die Entladung in der
quelle ständig. Wenn, wie in Fig. 1 angedeutet, ein 55 Röhre 4 bei einer niedrigeren Spannung, als S1Je für
Elektronenstrom I durch die Dioden. 26 a und 26 b den Kaltstart der Lampe 2 erforderlich wäre. Wenn
fließt, haben letztere die in der Figur angedeutete das Gas der Röhre 4 hinreichend ionisiert ist, wird
Polarität; d.h., die Kathode 28 der Diode 26 α ist im die Entladung durch die volle, intermittierend an den
Verhältnis zu ihrer Anode 30 positiv, und die Kathoden 6 liegende Speisespannung gezündet. Nach
Kathode 28 der Diode 26 b hat im Verhältnis zu 60 der Zündung ist die Betriebsspannung der Lampe 2
ihrer Anode 30 ein negatives Potential. gleich oder kleiner als die Spannungsspitze En.
Unter diesen Umständen bietet die Diode 26 b dem Die Speisespannung 16 muß die Spannungsspitze Ep
durchfließenden Strom eine verhältnismäßig niedrige überschreiten, damit ein Stromfluß durch die
Impedanz. Die Diode 26 α hingegen blockiert prak- Kathoden 6 eintritt. Sobald eine Entladung in der
tisch den1 Stromdurchgang, bis eine Spannung ein- 65 Lampe 2 stattfindet, ist es erwünscht, daß die Starttritt,
die größer ist als die Spannungsspitze Ep. vorrichtung und die Kathoden 6 der Lampe 2 nicht
Aus Fig. 3, in welcher die charakteristische Strom- langer Strom führen. Daher soll die Spannungskurve als Funktion der Spannung für ein Paar von spitze En d-en Spannungsabfall zwischen den Kain
Reihen-Gegenschaltung angeordneten Halbleiter- thoden 6 der Lampe 2 überschreiten, wenn die Entdioden26a
und 26 & gezeigt ist, ergibt sich, daß die 70 ladung eingesetzt hat, wobei die Dioden. 26σ und 26 &
in dem Teil ihrer Charakteristik (Fig. 3) zwischen entgegengesetzten Spaninungsspitzen En arbeiten, in
welchem im wesentlichen, kein Strom fließt. Da die Lampe 2 parallel zu dem Starterkreis liegt und deren
Betriebsspannung kleiner als die Spannungsspitze Ep
ist, fließt im wesentlichein kein Strom mehr.
Es ist darauf hinzuweisen, daß eine geeignet kleine Ausführung von Startern eine ungenügende Wärmekapazität
besitzt, um eine Dauerbelastung für den Fall auszuhalten, daß die Lampe 2 altert und daß der
Spannungsabfall an der Lampe 2 dann auf einen Wert steigt, der über der Spannungsspitze En liegt. Demzufolge
kann, falls erwünscht, ein strombegrenzender Widerstand 40 in Reihe mit dem Leiter 25 vorgesehen
sein, ran unter den erwähnten Bedingungen eine Beschädigung der Dioden 26 α und 26 b zu verhindern.
Auch kann man einen thermostatischen Verzögerungsschalter, ähnlich den Startern der Glüh- oder
Glimmtype zur Verhinderung derartiger Schäden verwenden.
Gewünschtenfalls kann eine Reihe von Dioden 26 a·
und 26 b individuell in Reihe und in Reihen-Gegenschaltung zueinander geschaltet sein, wie in Fig. 4
gezeigt, wo drei Dioden 26 α und drei Dioden 26 b in dieser Schaltung angeordnet sind. Hierbei kann eine
Lampe mit einer höheren Zündspannung Verwendung finden. Unter diesen Verhältnissen beträgt die Spannung,
die erforderlich ist, um einen Stromfluß zu erzeugen, die Summe der verschiedenen Spannungsspitzen
En der individuellen Dioden 26 a oder 26 b, je
nach der Richtung des Stromdurchganges. Diese Summe kann man auch als individuelle Spannungsspitze
En der drei Dioden auffassen. In manchen Fällen kann, unter Vermeidung besonderer Widerstände,
der innere Widerstand der verschiedenen Dioden 26 α und 26 b selbst als strombegrenzender Widerstand
ausgenutzt werden. Gewünschtenfalls kann aber auch eine Kombination von Diodenreihen, die in
Reihen-Gegenschaltung liegen, mit einem strombegrenzenden Widerstand ähnlich dem Widerstand 40
der Fig. 1 Verwendung finden. Die vorstehend angestellten Betrachtungen bezüglich der Spannungsspitze
E1, sind immer gültig, gleichgültig welcher
Stromkreis benutzt wird.
Praktische Versuche, bei denen eine 40-Watt-Leuchtstofflampe
mit Widerstand sowie eine Speisespannung von 117VoIt Wechselstrom (60 Perioden)
Verwendung fanden und ein in Reihe geschaltetes Paar von Germanium-Punkt-Kontakt-Gleichrichtern
in Reihen-Gegenschaltung mit einem anderen in Reihe geschalteten Paar von Germanium-Punkt-Kontakt-Gleichrichtern
vorgesehen war, ergaben einen befriedigenden Betrieb der Lampe, wenn ein strombegrenzender
Widerstand 40 von 400 Ohm verwendet wurde. Bei Anordnung von sechs Dioden-SelenKGleichrichtern,
die nach der Schaltung von Fig. 4 für einen Strom von 100 mA bemessen waren, war kein strombegrenzender
Widerstand erforderlich. Dioden-Gleichrichter des Punkt-Kontakt-Typs oder des Verbundtyps,
sei es aus Germanium, sei es aus Selen, haben sich bewährt. Die gezeigten Stromkreise sind lediglich
als Beispiele zu werten und bedeuten keine Einschränkung nach irgendeiner Richtung.
Ein derartiges Startgerät nutzt die nichtlimearen
Stromspannungscharakteristiken einer Halbleiterdiode aus, wobei die Diode von einem geringen Strom
durchflossen wird, bis eine gewisse Überschlagsspannung erreicht ist, worauf ein hoher Strom fließt.
Wenn auch bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen die Spannunigsspitze Ep, die von der umgebenden
Temperatur derartiger Dioden abhängig ist, für den Erfindungszweck ausgenutzt wird, so können
doch ähnliche Charakteristiken anderer Stoffe oder anderer Betriebsbereiche ebenso ausgenutzt werden,
falls dies erwünscht ist. Beispielsweise kann ein Stoff mit nichtlinearer Stromspannungscharakteristik, der
ähnliche Spannungsspitzen hat, Verwendung finden, z.B. Siliziumcarbid (Carborund).
Der Stromkreis der Fig. 5 ist dem Stromkreis nach
ίο dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ähnlich; unterschiedlich
ist, daß an Stelle eines strombegrenzenden Widerstandes 40 ein Reduktionstransformator 60 verwendet
ist, um den durch die Dioden 26 a und 26 b fließenden Strom zu verringern. Der Transformator 60
besitzt eine Primärwicklung 62, die in der Leitung 25 in Reihe mit den Dioden 26 a und 26 & liegt, und ein
Paar gesonderter Sekundärwicklungen 64, die an die Kathoden 6 der Lampe 2 angeschlossen sind. Die
Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist ähnlich der oben beschriebenen. Wenn die Dioden 26 a und 26 b Strom
führen, wird hierdurch über die Primärwicklung 62 ein Strom in jeder der Sekundärwicklungen 64 erzeugt.
Jede der Sekundärwicklungen liegt an einer Kathode 6, so daß der Sekundär strom durch die zugeordnete
Kathode 6 in der gleichen Richtung fließt wie der Heizstrom. So erfolgt eine zusätzliche Aufheizung,
wenn die Dioden 26 α und 26 b merklichen Strom führen. Dieser zusätzliche, durch die Kathoden 6
fließende Strom bewirkt auch eine zusätzliche Elektronenemission der Kathoden. Der von der Sekundärwicklung
64 gelieferte zusätzliche Strom verringert die Strombelastung der Dioden 26 a und 26 b, da die
Vorheizzeit entsprechend abgekürzt wird. Um eine gleichmäßige Erwärmung jeder Diode 26 zu erhalten,
sind die Sekundärwicklungen 64 des Transformators 60 im wesentlichen identisch. Die Impedanz des Transformators
60 wird größer als die der Gleichrichter bei Belastung durch den Heizstrom und kleiner als der
Widerstand der Kathoden gewählt, wobei die Kathoden 6 einen hohen Spannungsabfall im Verhältnis
zu dem Spannungsabfall an den Dioden 26 a und 26 b haben.
Das Startgerät nach der Erfindung nutzt bestimmte Charakteristiken bestimmter Materialsorten aus; bewegliche
Teile sind dabei an dem Startgerät nicht erforderlich. Da die Lebensdauer von Halbleiterelementen
sehr groß ist, sind die Unterhaltskosten entsprechend gering; im Hinblick auf die Kleinheit
derartiger Elemente können diese an jeder passenden Stelle innerhalb der Halterung installiert werden,
einschließlich des Widerstandes. Im Hinblick auf die geringe Größe kann das Startgerät, falls erwünscht,
so gebaut werden, daß es leicht ausgewechselt werden kann, beispielsweise nach Art der heute bekannten
Glühschalter; dabei können zum Einbau des Starters nach der Erfindung die üblichen Installationseinrichtungen verwendet werden.
Claims (5)
1. Elektrischer Kreis zum Starten und zum Betrieb von Gasentladungslampen, wie Leuchtstofflampen,
mit einem Paar von Elektroden, die zur Einleitung der Entladung erhitzt werden und mit
einer Startvorrichtung in Reihe geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Startvorrichtung
eine Halbleiteranordnung von mindestens einem Paar von Halbleiterdioden in Reihen-Gegenschaltung
umfaßt, deren Sperrspannung niedriger
ist als die Zündspannung und höher als die Betriebsspannung des Entladungsgerätes.
2. Elektrischer Kreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Startvorrichtung eine
Vielzahl von Paaren von Halbleiterdioden in Reihen-Gegenschaltung umfaßt.
3. Elektrischer Kreis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleiterdiodenpaar
oder jedes Paar von Halbleiterdioden eine Doppeldiode mit einer gemeinsamen Elektrode
umfaßt.
4. Elektrischer Kreis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit
der Halbleiteranordnung strombegrenzende Mittel geschaltet sind.
5. Elektrischer Kreis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das strombegrenzende Mittel
aus einem Transformator besteht, dessen Primärwicklung in Reihe mit der Halbleiteranordnung
liegt und dem ein Paar getrennter Sekundärwicklungen zugeordnet ist, von denen jede mit einer der
Elektroden des Entladungsgerätes verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 7Oi 759*331-10.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1019007XA | 1954-12-24 | 1954-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1019007B true DE1019007B (de) | 1957-11-07 |
Family
ID=22287071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW17747A Pending DE1019007B (de) | 1954-12-24 | 1955-10-29 | Elektrischer Kreis zum Starten und Betrieb von Gasentladungslampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1019007B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193165B (de) * | 1963-08-02 | 1965-05-20 | Intermetall | Zuendeinrichtung fuer Leuchtstofflampen |
-
1955
- 1955-10-29 DE DEW17747A patent/DE1019007B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193165B (de) * | 1963-08-02 | 1965-05-20 | Intermetall | Zuendeinrichtung fuer Leuchtstofflampen |
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