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DE1193158B - UEberspannungsableiter - Google Patents

UEberspannungsableiter

Info

Publication number
DE1193158B
DE1193158B DEW29593A DEW0029593A DE1193158B DE 1193158 B DE1193158 B DE 1193158B DE W29593 A DEW29593 A DE W29593A DE W0029593 A DEW0029593 A DE W0029593A DE 1193158 B DE1193158 B DE 1193158B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrester
housing
surge arrester
surge
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW29593A
Other languages
English (en)
Inventor
Ned Kunkle
Billy B Sorrow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Publication of DE1193158B publication Critical patent/DE1193158B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/14Means structurally associated with spark gap for protecting it against overload or for disconnecting it in case of failure

Landscapes

  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description

  • überspannungsableiter Überspannungsableiter besitzen üblicherweise ein insbesondere aus Porzellan bestehendes Isolierstoffgehäuse mit metallischen Flanschen an den Enden. Um ein Zersprengen des Gehäuses bei einer überlastung zu vermeiden, ist nach der Hauptpatentanmeldung W 27888 VIIIb121c im Ableiterstromkreis eine Löchrohrsicherung vorgesehen, die an dem einen Flansch angebracht ist und mit ihrem offenen Ende auf den anderen Flansch weist. Bei einer überlastung spricht die Sicherung an. Die aus dem Rohr ausströmenden ionisierten Gase überbrücken die Luftstrecke zwischen den Flanschen. Es bildet sich ein Strompfad außerhalb des Ableitergehäuses, der das Innere des Ableiters kurzschließt und damit entlastet.
  • In Weiterbildung der in der Hauptpatentanmeldung angegebenen Erfindung ist der Schmelzleiter im Inneren des Ableiter-ehäuses in einem Rohr angeordnet, das aus dem Ableitergehäuse herausführt und in eine parallel zur Ableiterachse weisende Mündung ausläuft. Man kann auf diese Weise einen im wesentlichen geradlinigen Strompfad zwischen den metallischen Flanschen einschließlich des Schmelzleiters erhalten. Dies ist im Hinblick auf die Stromkräfte bei großen Ableiterströmen besonders günstig. Die vorteilhafte Schutzwirkung bei einem Versagen des Ableiters, die durch die Einleitung eines äußeren Lichtbogens mit Hilfe ionisierter Gase zustande kommt, wird durch die erfindungsgemäße Anordnung nicht nachteilig beeinflußt.
  • Die Erfindung ist in der Anwendung bei einer an sich bekannten überspannungsableitereinheit dargestellt, wie sie in Hochspannungsableitern als Bauelement verwendet wird. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese besondere Ausführungsform des Ableiters beschränkt.
  • In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines Ableiters mit der erfindungsgemäßen Kommutierungseinrichtung zum Teil im Schnitt; F i g. 2 ist ein vergrößerter Längsschnitt, in dem die Mittel zur Kommutierung des Stromes dargestellt sind.
  • In F i g. 1 ist eine an sich bekannte überspannungsableitereinheit 10 dargestellt, die ein hohles, im wesentlichen zylindrisches Gehäuse 12 aus Porzellan oder einem anderen geeigneten wetterfesten Isoliermaterial mit ausreichender mechanischer Festigkeit aufweist. In dem Gehäuse 12 sind eine Anzahl spannungsabhängiger Widerstände 14 und Funkenstrecken 16 in Reihe geschaltet und als vertikale Säule angeordnet. Bei der dargestellten Form ist die Säule der Widerstandsblöcke in zwei Teile geteilt. Die Funkenstrecke 16 sitzt dazwischen. Es können jedoch verständlicherweise auch andere geeignete Anordnungen verwendet- werden.
  • Das Gehäuse 12 der überspannungsableitereinheit ist oben und unten in an sich bekannter Weise durch Metallkappen 22 und 24 verschlossen, die relativ dünne und empfindliche Bruchsicherungsplatten 26 bzw. 28 aufweisen. Zwischen den Platten 26 bzw. 28 und den Enden des Gehäuses 12 sind Dichtungen 30 und 32 vorgesehen, die das Gehäuse im wesentlichen hermetisch abschließen, um Feuchtigkeit auszusperren. Die Metallkappen 22 und 24 sind mit dem Gehäuse 12 durch eine Kittung mit Zement verbunden, wie bei 34 angedeutet ist. Die Metallkappen sind im wesentlichen kreisringförmig. Sie enthalten die an sich bekannten Bruchsicherungsplatten 26 bzw. 28, die in an sich bekannter Weise so bemessen sind, daß sie beim Auftreten eines überdruckes zerreißen oder bei einer fortgesetzten Lichtbogeneinwirkung im Inneren des Ableiters durchbrennen. Dadurch werden öffnungen freigegeben, durch die die im Gehäuse 12 entwickelten Gase entweichen können.
  • In bekannter Weise sind zwischen dem oberen und unteren Ende der vom Ableiterelement gebildeten Säule und den benachbarten Bruchsicherungsplatten 26 und 28 metallische Abstandsstücke 43, 47 vorgesehen. Falls erforderlich, kann im unteren Ende der Säule zusätzlich ein metallisches Abstandsstück 49 vorgesehen sein. Jedes der Abstandsstücke 43 und 47 ist mit axial verlaufenden Füßen 51 versehen, die sich gegen die Membranen anlegen. Durch Federteller 45 und 5j, die arischen den Abstandsstücken 43 und 47 -und den Enden der Ableitersäule `vorgesehen sind, werden die Ableiterelemente festgehalten.
  • Am inneren Umfang der Metallkappen 22 und 24 ist ein Absatz 36 vorgesehen. An diesem Absatz sind eine Anzahl Vorsprünge 38 vorgesehen, an denen durch Schweißen oder in an_ derer geeigneter Weise Deckelglätten 4Ö, 42 än den Metallkappen 22 bzw. 24 befestigt sind. Die Vorsprünge 38 halten die Abdeckplatten 40 und 42 in einem Abstand von den Endstücken, so daß eine kreisringförmige Öffnung entsteht. Pie Depk@lpiatten dienen dabei nur dem Zweck, das Eintreten vpn SchMutz und Staub zu verhindern, hingegen das radiale Entweichen von Gas für den Fall zu gestatten, daß die Membranen 26 oder 28 zerreißen. Jede der Metallkappen 22 und 24 besitzt einen Vorsprung 44 bzw. 46 an seiner einen Seite. Die Vorsprünge haben axial verlaufende Kanäle 48 bzw. 59, die mit dem iflllerenl Teil der Metallkappen direkt 'in' der Nähe der Bruchsicherungsplatten 26 und 28 in Verbindung stehen.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehene Anordnung zur Kommutierung des Lichtbogens ist um besten aus der F i g. 2 zu. ersehen. Obgleich die an sich bekannten empfindlihen Bruchsicherungsplatten den Überspannungsleiter gegen Explosionen schützen, die durch zu hohen inneren- Druck verursacht werden, ergibt die Anordnung zur L'ichtbogenkommutierung gemäß der Erfindung bei den vorerwähnten bekannten überspannungsableitern einen zusätzlichen Schutz. Für den Fall, daß die Bruchsicherungsplatten nicht ansprechen, wird nämlich der Lichttogen durch die Anordrlupg poch der Erfindung von den Ableiterelementen weggebracht. Jede dieser Schutzeinrichtungen dient somit als Rücksicherung für die andere. Die Anordnung zur Lichtbogenkommutierung geinäli der F-rfindflng kann aber ailph, obwohl sie zum Zweck der >rläüterung bei einem Ableiter mit Bruchsicherungsplatten dargestellt wurde, in anderen Ableiterri yerwepdet werden, dgrqnter auch in solchen ohne Bruchsicherungsplatten.
  • Da die Anordnungen 5$ und 59 zur Kommutierun des Lichtbpgens an den Eriderl des Gehäuses Y ö Ilig 'gleich 'aus -9 ebi#det si d, wird nur di e obere Anordnung 58 beschrieben. Die Einrichtung 59 am unteren Ende ist ebenso aqfgebaut wie die Anordnung Sg, .
  • In die mit einem Gewinde versehene Öffnung Aa ist eip Messingzylinder 62 eingeschraubt, der sowohl außen wie innen mit einem Gewinde versehen ist. Pas äußere Gewinde ist in das Gewinde der Öffnung 60 eirfgeschraubt. In den queren Teil des inneren Gewindes ist ein mit einem Gewinde versehenes Eiberrohr 64 eingeschrubt. Ein zweites Fiberrohr 66 ist von unten ih as Messingrohr 62 eingeschraubt. Dgs FiberrQhr 64' ist über seine ganze Länge außen mit eifle Gewinde verseifen. E$ ist so in das Rohr 62 eingeschraubt, daß noch ein Teil seines Gewindes nach außen über fite Membran 24 hinausragt. Der Messingzylinder 6Z besitzt einen inneren Kreisring §§ etyp4 in der Mitte. Das Fiberrohr 64 wird so weit eingeschraubt, bis es gegen den Kreisring 68 stößt. Ein innen mit einetp_ Gewinde versehenes Kniestück 70 aus Kunststoff wird außen über das Fiberrohr 64 geschraubt, so daß es in den vergrößerten Tpil ,41 ües Endstuckes 22 zeigt. In da§ ffeie frfde disuiestiickes@ ist ein witer@s Eiperrphr 72 Fingeschraubt. Daran schließt sich ein zweites Kniestück 76 an, das nach unten in die Öffnung 48 des vergrößerten Teiles 44 des Endstückes 22 zeigt. In dieses Kniestück ist ein weiteres Fiberrohr 78 eingeschraubt, das sich nach unten in die Öffnung des vergrößerten Teiles 44 der Metallkappe 22 erstreckt.
  • An dem dem Fiberrohr 64 gegenüberliegenden Ende des Ringes 68 ist eine Membran 80 aus Kupfer öder einem anderen geeigneten Material angeordnet. Sie wird von dem eingeschraubten Rohr 66 gehalten. In der Mitte der Membran 80 ist in geeigneter Weise, beispielsweise durch Weichlöten öder Hartlöten, ein Leiter 64 befestigt. Der Leiter $4 kann aus geeignetem leitendem Material bestehen. In F i g. 2 ist der Leiter 84 als spulenförmig gewickelter Draht dargestellt. Statt der dargestellten Form könnte aber auch irgendein anderes stromführendes Element in der Form eines Zapfens, einer Stange oder etwas ähnlichem verwendet werden. Die Größe des Leiters 84 kann für die verschiedenen Ableiter ebenso wie das Material verschieden gewählt werden. An das untere Ende des Fiberrohre_ s 66 ist ein Verschlußstück 86 eingeschraubt. Das verschlußstück $6 kann aus Messing oder einem anderen leitenden Material bestehen. Es h_ ät an seinem freien Ende eine Ausnehmung 88. Der Leiter. 84 ist mit seinem der Membran 80 abgekehrten Ende mit dem Verschlußstück 86 in geeigneter Weise, z. B. durch Weich-oder Hartlöten, bei 90 verbunden.
  • -Der Leiter $4 ist so bemessen, daß er bei Überströmtet, verbrennt und im Lichtbogen verdampft. Die Rohre 64 und 66 bestehen vorzugsweise aus Fiber. Sie können aber auch aus einem anderen Material bestehen, das Gas abgibt, wenn es den hohen Temperaturen eines Lichtbogens ausgesetzt ist. In die Ausnehmung 88 des Verschlußstückes $6 ist eine Feder 92 eingesetzt. Das freie Ende der Feder 92 stützt sich gegen die Tellerfeder 45 bei der oberen Anordnung 58 zur Kommutierung des Lichtbogens. Bei der unteren Anordnung 59 drückt die Feder gegen das Abstandsstück 49: Die vergrößerten Teile 44 und 46 der Metallkappen 22 und 24 stehen sich gegenüber. Die Fiberrohre 78 der oberen und unteren Einordnungen 58 bzw. 59 zur Kommutierung des Lichtbogens sind ebenfalls einander gegenüberstehend angeordnet.
  • Wie aus den F i g. 1 und 2 zu ersehen ist, durchfließt der Strom den Ableiter über die Bruchsicherung 26, in das Messingrohr 62, die Membran 80, den Draht 84 und das Verschlußstück 86. Von dort fließt der Strom über die Feder 92 in den Ableiter. Am unteren Ende des Ableiters gelangt der Strom über die Feder 92, das Verschlußstück 86, den Leiter 84, die Membran 80, den Zylinder 62 und die Brpchsicherungsplatte 28 nach Erde. Die Anordnungen zur Kommutierung des Lichtbogens sind, wie aus der F i g. 1 zu ersehen ist, mit dem Ableiter oben und unten elektrisch in Reihe geschaltet. Der gesariite Strom durch den Ableiter muß daher diese Anordnungen passieren.
  • fehlerströme in Hochspannungsnetzen sind nicht immer gleich groß. Sie schwanken von nur wenigen 1000 Ampere bis zu 40 000 und 50 000 Ampere. Es ist ohne weiteres einzusehen, daß für höhere Ströme der Druck und die Temperatur im Ableiter sehr viel schneller steigen. Daher muß die Anordnung zur Kommutierung des Lichtbogens stromabhängig arbeiten. Wenn der Strom durch den Ableiter zu hohe Werte annimmt, weil der Ableiter beschädigt ist, verbrennt der Leiter 84 und ruft einen Lichtbogen hervor. Dabei entstehen aus dem Kupferleiter 84 Kupferdämpfe. Unter der Einwirkung des Lichtbogens werden aus den Wänden des Fiberrohres 66 Gase abgegeben. Diese Gase zerstören die Membran 80 entweder durch Verbrennen oder durch Zerreißen. Sie gelangen dann durch die Kunststoff- und Fiberröhre 64, 70, 72, 76 und 78 an die Außenseite des Ableitergehäuses und leiten einen Lichtbogen zwischen den Metallkappen 22 und 24 ein. Kunststoff- und Fiberrohre werden deshalb verwendet, um eine Entionisierung der Gase zu verhindern. Versuche bei kleinen Strömen (2000 A) haben gezeigt, daß die Ansprechzeit bei 60 Hz 2/1o Perioden beträgt. Bei höheren Strömen verbrennt der Kupferdraht noch schneller und leitet damit eine noch schnellere Wirkungsweise ein.
  • Im Betrieb wird ein Ableiter, der beschädigt ist, durch andere Geräte abgeschaltet. Da aber nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Fehler in Netzen keine kurzzeitigen Fehler sind, wie z. B. der Ausfall eines Ableiters, sind die Geräte gewöhnlich so eingerichtet, daß sie mindestens noch einmal die fehlerbehaftete Leitung wieder einschalten, in der Hoffnung, daß der Fehler beseitigt ist. Bei einem solchen Wiedereinschalten eines beschädigten Ableiters soll die Anordnung zur Kommutierung des Lichtbogens wieder arbeiten. Dies wird durch die Anordnung nach der Erfindung auch erreicht. Falls nämlich die Anordnung bei dem ersten Versagen anspricht, so bilden sich Kupfer- und Kohlenrückstände auf den Wänden des Fiberrohres 66, so daß ein leitender Pfad von dem Rohr 62 zum Abschlußstück 86 führt. Es bildet sich wiederum ein Lichtbogen, der Gas aus dem Fiberrohr 66 entwickelt und nochmals zu einem Lichtbogen außerhalb des Gehäuses führt. Die Zeit, die bei dieser Wirkung im Falle einer Wiedereinschaltung benötigt wird, ist weniger als die Hälfte dessen beim ersten Ansprechen. Bei Versuchen mit 2000 A wurde eine Ansprechzeit von weniger als 1/1o Perioden festgestellt. Trotz dieser Ansprechzeit für die Anordnung zur Kommutierung des Lichtbogens besteht dennoch die Möglichkeit eines überdruckes im Inneren des Ableiters. Aus diesem Grunde sind, wie in der F i g. 1 dargestellt ist, die bekannten Bruchsicherungen 26 und 28 vorgesehen. Wie die Figur zeigt, ist der dünne Teil der Platten in einiger Entfernung von der Anordnung zur Kommutierung des Lichtbogens angeordnet. Die Gase aus dem Ableiter selbst werden deshalb beim Ansprechen der Bruchsicherungen nach oben und unten gegen die Deckplatten 40 bzw. 42 ausgestoßen. Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß ein überspannungsableiter der Ventiltype geschaffen wurde, der gegen Explosionskräfte und das Zerspringen des Gehäuses beim Versagen des Ableiters geschützt ist. Das Zerspringen des Gehäuses beim Versagen ist mit Sicherheit dadurch verhindert, daß ein äußerer überschlag hervorgerufen wird, so daß der Lichtbogen von der Ableiterelementen, insbesondere den Widerstandsscheiben, weggeführt wird. Die Erfindung wurde unter Bezug auf einen Einsäulenableiter einer bestimmten Art beschrieben. Es können jedoch auch zwei oder mehr Ableitersäulen in Reihe geschaltet werden. Ferner können auch mehrere Ableitereinheiten zu einer Säule zusammengefaßt werden. Die Erfindung kann mithin für alle üblichen überspannungsableiter verwendet werden. Die Bruchsicherungen können auch weggelassen werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Überspannungsableiter mit einem insbesondere aus Porzellan bestehenden Isolierstoffgehäuse und metallischen Flanschen an den Enden des Gehäuses, bei dem an dem einen Flansch eine im Ableiterstromkreis liegende Löschrohrsicherung angebracht ist, die mit ihrem offenen Ende auf den anderen Flansch weist, nach Patentanmeldung W27888 VIII b / 21c, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Schmelzleiter im Inneren des Ableitergehäuses in einem Rohr angeordnet ist, das aus dem Ableitergehäuse herausführt und in eine parallel zur Ableiterachse weisende Mündung ausläuft.
  2. 2. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzleiter im Inneren des Rohres durch eine Membran eingeschlossen ist.
  3. 3. Überspannungsableiter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Membran aus Metall, die als Stromzuführung zum Ableiter dient.
  4. 4. Überspannungsableiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran einen Teil des Schmelzleiters bildet.
  5. 5. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der außerhalb des Gehäuses liegende Teil des Rohres durch Teile des Ableitergehäuses abgedeckt ist.
  6. 6. Überspannungsableiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr durch Teile eines metallischen Flansches des Ableitergehäuses abgedeckt ist.
  7. 7. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende des Überspannungsableiters eine Blasrohrsicherung vorgesehen ist und daß sich die Mündungen der beiden Rohre gegenüberstehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 933 824; deutsche Auslegeschrift Nr. 1050 880.
DEW29593A 1960-03-31 1961-03-03 UEberspannungsableiter Pending DE1193158B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1193158XA 1960-03-31 1960-03-31

Publications (1)

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DE1193158B true DE1193158B (de) 1965-05-20

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ID=22383735

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DEW29593A Pending DE1193158B (de) 1960-03-31 1961-03-03 UEberspannungsableiter

Country Status (1)

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DE (1) DE1193158B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933824C (de) * 1952-12-09 1955-10-06 Wickmann Werke Ag UEberspannungs-Schutzschaltung fuer elektrische Anlagen
DE1050880B (de) * 1959-02-19

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050880B (de) * 1959-02-19
DE933824C (de) * 1952-12-09 1955-10-06 Wickmann Werke Ag UEberspannungs-Schutzschaltung fuer elektrische Anlagen

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