[go: up one dir, main page]

DE202006020737U1 - Passive oder aktive Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz - Google Patents

Passive oder aktive Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz Download PDF

Info

Publication number
DE202006020737U1
DE202006020737U1 DE202006020737U DE202006020737U DE202006020737U1 DE 202006020737 U1 DE202006020737 U1 DE 202006020737U1 DE 202006020737 U DE202006020737 U DE 202006020737U DE 202006020737 U DE202006020737 U DE 202006020737U DE 202006020737 U1 DE202006020737 U1 DE 202006020737U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
short
sacrificial element
contact electrodes
circuiting device
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE202006020737U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dehn SE and Co KG
Original Assignee
Dehn and Soehne GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dehn and Soehne GmbH and Co KG filed Critical Dehn and Soehne GmbH and Co KG
Publication of DE202006020737U1 publication Critical patent/DE202006020737U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/14Means structurally associated with spark gap for protecting it against overload or for disconnecting it in case of failure
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H79/00Protective switches in which excess current causes the closing of contacts, e.g. for short-circuiting the apparatus to be protected
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T2/00Spark gaps comprising auxiliary triggering means
    • H01T2/02Spark gaps comprising auxiliary triggering means comprising a trigger electrode or an auxiliary spark gap

Landscapes

  • Fuses (AREA)
  • Protection Of Static Devices (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Abstract

Passive oder aktive Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz, mit oder ohne Schaltelement, welches vom Auslösesignal einer Fehlererfassungseinrichtung betätigbar ist,
zwei sich gegenüberliegende Kontaktelektroden mit Mitteln zur Stromzuführung, wobei diese an einen Stromkreis mit Anschlüssen von unterschiedlichem Potential kontaktierbar sind, weiterhin die Kontaktelektroden, unter mechanischer Vorspannung stehend, im Kurzschlussfall federkraftunterstützt eine Relativbewegung zueinander ausführen, wobei
ein Opferelement als Abstandshalter zwischen den Kontaktelektroden angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Opferelement ein dünnwandiger Hohlzylinder aus einem hochschmelzenden metallischen Material ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine weiterentwickelte passive oder aktive Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz mit oder ohne Schaltelement, welches vom Auslösesignal einer Fehlererfassungseinrichtung betätigbar ist, zwei sich gegenüberliegende Kontaktelektroden mit Mitteln zur Stromzuführung, wobei diese an einen Stromkreis mit Anschlüssen von unterschiedlichem Potential kontaktierbar sind, weiterhin die Kontaktelektroden unter mechanischer Vorspannung stehend im Kurzschlussfall federkraftunterstützt eine Relativbewegung zueinander ausführen, wobei ein Opferelement als Abstandshalter angeordnet ist, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • In elektrischen Schalt- und Verteileranlagen können verschiedene Fehler eintreten, die nicht unmittelbar zum Ansprechen bzw. nur zu einem verzögerten Ansprechen vorhandener Überstrom-Schutzeinrichtungen führen. Beispielhaft seien hier Störlichtbögen erwähnt. Ähnliche Probleme treten insbesondere hinsichtlich des Personenschutzes durch betriebsbedingte oder auf Fehler zurückzuführende Potentialdifferenzen auf. Solcherart Fehler können zu extremen Sachschäden, aber auch Personenschäden führen. Zur Begrenzung der Schäden ist neben einer sehr schnellen Erfassung des Fehlers auch dessen rasche Abschaltung erforderlich.
  • Für die schnelle Erfassung verschiedener Fehlerfälle gehören verschiedenste Lösungen zum Stand der Technik.
  • Verwiesen sei hier beispielsweise auf die DE 43 31 992 A1 , die eine gegen Störlichtbögen gesicherte zellenartige Schaltanlage zur Verteilung elektrischer Energie offenbart. Auch in der DE 43 45 170 A1 ist eine Störlichtbogen-Schutzeinrichtung für Schaltanlagen beschrieben, wobei dort das eigentliche Schalt- oder Schutzgerät von einem Signal aus einer UND-Verknüpfung mindestens eines lichtempfindlichen Sensors und eines lichtunempfindlichen Sensors betätigt wird. Der eigentliche Kurzschließer umfasst eine Spule, wobei der Kurzschließer infolge der Kräfte, die durch den Induktionsstrom in unter einem Vakuum stehenden becherartigen Metallteilen entstehen, einen metallischen Kurzschluss zwischen den kurzzuschließenden Teilen erzeugt. Die Energiespeicherquelle und die Spule sollen so bemessen werden, dass der erwähnte metallische Kurzschluss in einer Zeit zwischen 0,1 ms und 2 ms erfolgt.
  • Bei einem Kurzschließer zur Verwendung in Anlagen zur Verteilung elektrischer Energie gemäß DE 197 46 815 A1 ist ein direkt von einem Gasgenerator angetriebenes kurzschließendes Element mit einem Kurzschließerkolben vorgesehen. Der dortige Kurzschließerkolben soll unabhängig von Fertigungstoleranzen eine optimale Stossbewegung ausführen und gleichzeitig transportgesichert sein.
  • Weitere typische Kurzschließer des Standes der Technik sind beispielsweise in der DE 94 19 141 U1 , DE 197 46 815 A1 sowie DE 42 35 329 C2 beschrieben. Hierbei wird zwischen mehrfach verwendbaren und einmalig wirkenden Einrichtungen unterschieden. Wieder verwendbare Kurzschließer sind sehr aufwendig und kostenintensiv. Bei einmalig wirkenden Kurzschließern wird im Allgemeinen eine Sprengladung oder ein Gasgenerator zum Aufeinanderzubewegen der Elektroden eingesetzt, was verständlicherweise besondere Schutzmaßnahmen bei der Herstellung, dem Transport und dem Einsatz nach sich zieht.
  • Gemäß der DE 42 35 329 A1 gehört eine Kurzschlusseinrichtung zum Stand der Technik, welche aus mindestens einem Schaltelement besteht, das mit einem Auslösesignal einer Fehlererkennungseinrichtung betätigt wird. Der dort vorgesehene Kurzschließer umfasst mindestens zwei das Schaltelement zwischen sich aufnehmende Elektroden und weist stromführende Teile oder Bereiche auf. Infolge des sowohl in dem Schaltelement als auch in dem Kurzschließer direkt fließenden Stroms in den stromführenden Teilen wird mindestens ein bewegbarer oder deformierbarer stromführender Bereich gegen die Elektroden gedrückt und somit ein metallischer Kurzschluss erzeugt. Bei dieser bekannten Kurzschlusseinrichtung sind die Ansprechzeiten unzureichend und es ist die konstruktive Gesamtanordnung unter Fertigungsaspekt sehr kostenintensiv.
  • Bei der Lehre gemäß Patentschrift DE 103 13 045 B3 wird eine Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen vorgestellt, welche ebenfalls ein Schaltelement umfasst, welches von einem Auslösesignal einer Fehlererfassungseinrichtung betätigt wird. Nach der dortigen Erfindung ist das Schaltelement eine triggerbare Überspannungs-Schutzeinrichtung, welche durcheinen Strom- oder Spannungsimpuls zum Ansprechen bringbar und im Fehlerfall zerstörbar ist. Mindestens eine der die Überspannungs-Schutzeinrichtung aufnehmenden Elektroden steht unter mechanischer Vorspannung und ist in Richtung auf die gegenüberliegende Elektrode bewegbar, wobei die Überspannungs-Schutzeinrichtung einen Elektrodenabstandshalter bildet, welcher im Fall der Zerstörung ein In-Kontakt-Kommen der Elektroden zur Kurzschlussbildung ermöglicht.
  • Das vorerwähnte Schaltelement kann eine Reihenschaltung aus einer triggerbaren Überspannungs-Schutzeinrichtung und einer Einrichtung mit einstellbarem oder definiertem Schmelzintegral sein. Bei dieser Reihenschaltung kann im Fehlerfall lediglich die Einrichtung mit dem definierten Schmelzintegral zerstört werden. In einer Ausführungsform ist die vorerwähnte Einrichtung eine Glasrohr-Sicherung, ein linearer oder nichtlinearer Widerstand, ein Varistor, ein niedrigschmelzendes Metall oder eine Metall-Legierung, eine halbleitende oder leitende Keramik, ein derartiges Glas oder Ähnliches. Zur Erzeugung der mechanischen Vorspannung und der Elektrodenrelativbewegung wird gemäß DE 103 13 045 B3 eine Zug- oder Druckfeder verwendet. Auch ist gemäß der diesbezüglichen Lehre des Standes der Technik eine Ausführungsform der Elektroden als Topf mit einer Gegenelektrode geläufig, die eine in den Topf eintauchende Stempelform besitzt.
  • Es hat sich jedoch im Ergebnis weiterer Untersuchungen gezeigt, dass der Ausführung und Optimierung des Opferelements für die funktionalen Eigenschaften des Kurzschließers eine große und außerordentliche Bedeutung zukommt. Grundsätzliches Ziel der Optimierung einer Kurzschlusseinrichtung ist es, eine möglichst schnelle Schließbewegung der Hauptkontakte und eine sehr geringe Belastung des Schaltelements zu erreichen, wobei das Opferelement diese beiden Parameter wesentlich beeinflusst.
  • Aus der FR-A-1.514.214 ist ein Zylinder aus einem hochschmelzenden metallischen Material vorbekannt, welcher als Opferelement angewendet wird. Weiterhin ist aus diesem Dokument ein Schmelzelement in Form eines Spiraldrahtes vorbekannt.
  • Aus dem Vorgenannten ist es daher Aufgabe der Erfindung, eine weiterentwickelte Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz anzugeben, wobei diese Kurzschließeinrichtung über ein kostengünstig zu fertigendes Opferelement verfügen soll, welches eine möglichst hohe elektrische Leitfähigkeit zur Minimierung der Kommutierungszeit bei gleichzeitiger hoher mechanischer Festigkeit zum Einsatz einer hohen Federkraft mit dem Ziel einer Reduzierung der Bewegungszeit besitzt.
  • Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt in einer ersten Ausführungsform mit einer Kurzschließeinrichtung gemäß der Merkmalskombination nach Anspruch 1, wobei eine zweite Ausführungsform von Anspruch 11 umfasst ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Kurzschließeinrichtung gemäß erstem Ausführungsbeispiel für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz umfasst diese ein Schaltelement, welches vom Auslösesignal einer Fehlererfassungseinrichtung betätigbar ist. Weiterhin sind zwei sich gegenüberliegende Kontaktelektroden mit Mitteln zur Stromzuführung vorgesehen, wobei die Kontaktelektroden an einen Stromkreis mit Anschlüssen von unterschiedlichem Potential kontaktierbar sind.
  • Weiterhin führen die Kontaktelektroden, unter mechanischer Vorspannung stehend, im Kurzschlussfall federkraftunterstützt eine Relativbewegung zueinander aus.
  • Das Opferelement, welches als Abstandshalter zwischen den Kontaktelektroden vorgesehen ist, steht in elektrischer Verbindung mit dem Schaltelement einerseits und einer der Kontaktelektroden andererseits, um eine stromflussbedingte thermische Zerstörung gezielt herbeizuführen.
  • Erfindungsgemäß ist das Opferelement als dünnwandiger Hohlzylinder aus einem hochschmelzenden metallischen Material ausgeführt.
  • Bei einer Variante der Ausführungsformen der Erfindung besteht die Möglichkeit, im Hohlzylinder eine elektrisch leitfähige Substanz aufzunehmen. Der Hohlzylinder ist ein Gebilde aus einem druckfesten Material, wobei die vorerwähnte Füllung als beispielsweise niedrigschmelzendes Metall ausgeführt wird. Zur Vermeidung eines zu hohen Schmelzintegralwerts kann anstelle einer partiellen Befüllung auch eine isolierende Schicht mit geringer mechanischer bzw. auch geringer Temperaturbeständigkeit zwischen dem Hohlzylinder und der eigentlichen leitfähigen Substanz angeordnet werden.
  • Bei der gewünschten Zerstörung des Opferelements, d. h. des Hohlzylinders, wird die im Inneren befindliche Substanz freigesetzt und kann bereits vor Schließung bzw. vollständigem Berühren auch ohne mechanische Bewegung der Hauptkontakte einen elektrisch leitfähigen Kurzschluss realisieren oder einen solchen Kurzschluss unterstützen.
  • Der Hohlzylinder kann in Ausnehmungen der Kontaktelektroden eingesetzt und geführt werden, so dass ein geringer Übergangswiderstand gegeben ist.
  • Bei einer weiteren Variante der Erfindung ist in der feststehenden Kontaktelektrode ein Isolierkörper und eine Hilfselektrode befindlich, wobei die Hilfselektrode mit dem Opferelement in Verbindung steht.
  • Die sich gegenüberstehenden Seiten der Kontaktelektroden bzw. die gegenüberliegenden Flächen können eine komplementär konische Form mit sich ergebender zentrierender Wirkung bei dem Inkontaktkommen im Kurzschlussfall aufweisen.
  • Bevorzugt ist das Verhältnis zwischen dem Durchmesser und der Wandstärke des Hohlzylinders größer 10:1 gewählt.
  • Durch definierte Strukturen oder Wandstärkeschwankungen im Hohlzylinder können sich Strompfade ausbilden, mit der Folge einer ungleichmäßigen Erwärmung bei Strombelastung und einer Deformation mit einhergehendem Verlust der mechanischen Festigkeit. Es bleibt in diesem Fall in vorteilhafter Weise die leitfähige Verbindung zwischen den Kontaktelektroden erhalten, jedoch sinkt die mechanische Widerstandskraft des Hohlzylinders, so dass unter Wirkung der Federkraft der Kurzschließer schnell in einen Schließzustand überführt werden kann.
  • Zwischen den Kontaktelektroden ist ein Hohlraum ausbildbar, um Teile des zerstörten Opferelements aufzunehmen, und zwar ohne dass die gewünschte niederohmige Kontaktverbindung im Kurzschlussfall beeinträchtigt wird.
  • Zwischen den Kontaktelektroden kann ein im geschlossenen Zustand wirksamer Entlüftungskanal oder eine Entlüftungsbohrung wirksam sein, um zu verhindern, dass durch einen Druckanstieg im Kurzschlussfall, insbesondere bei der Entstehung eines Lichtbogens Kräfte entstehen, die dem Aufeinanderzubewegen der Kontaktelektroden schließverzögernd entgegenwirken.
  • Die Einrichtung zur Erzeugung der Vorspannkraft kann als Druckfeder, Tellerfeder oder dergleichen Federanordnung ausgeführt werden.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung wird von einer Kurzschlusseinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz ausgegangen, wobei diese als passive Kurzschließeinrichtung ausgebildet ist und ohne separate Ansteuerung wirkt. In diesem Fall ist also kein Schaltelement vorhanden, welches vom Auslösesignal einer Fehlererfassungseinrichtung betätigbar ist.
  • Bei dieser erfindungsgemäßen zweiten Ausführungsform wird wiederum von einem Opferelement in Form eines dünnwandigen Hohlzylinders, bevorzugt aus einem hochschmelzenden metallischen Material ausgegangen, das in der Form weitergebildet werden kann, wie dies voranstehend erläutert wurde.
  • Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist innerhalb der Kurzschließeinrichtung ein nicht getriggerter Gasentladungsableiter angeordnet, welcher einerseits mit einer der Kontaktelektroden sowie andererseits mit dem Opferelement in elektrischer Verbindung steht. Mit dem Überschreiten der Ansprechspannung des Gasentladungsableiters fließt Strom über das Opferelement, welches dadurch einer Verformung unterliegt oder schmilzt, so dass sich ein stromtragfähiger Kurschlusspfad ausbildet.
  • Bei dieser Ausgestaltung besteht insbesondere ergänzend die Möglichkeit, die Mittel zur Stromzuführung sammelschienenartig quasi als flache Kontaktstreifen auszubilden.
  • Der Gasentladungsableiter der vorgestellten zweiten Ausführungsform ist nicht getriggert und wie dargelegt innerhalb des Kurzschließers in Reihe mit dem Opferelement verschaltet. Es verhält sich damit die vorgestellte Kurzschließeinrichtung wie ein Überspannungsableiter mit sehr leistungsfähigem Überlastkurzschließer.
  • Neben dem Einsatz eines Gasentladungsableiters im Inneren des Kurzschließers können prinzipiell auch weitere oder ähnliche spannungsschaltende Bauelemente wie z. B. Z-Dioden oder Funkenstrecken, aber auch alle spannungsbegrenzenden Bauelemente, wie Varistoren oder Suppressordioden und Ähnliches bzw. deren Kombination vorgesehen sein.
  • Durch eine entsprechende Dimensionierung des Opferelements ist eine Abstimmung zwischen reversiblen und nichtreversiblen Arbeitsbereichen des jeweiligen Überspannungselements möglich. Der Kurzschließer realisiert auch bei höchster Belastung und Zerstörung des Überspannungsschutzes einen sicheren Backup-Schutz.
  • Um die Isolationsfestigkeit bzw. eine höhere Variabilität der geometrischen Gestaltung, insbesondere der Baugröße des Kurzschließers zu variieren, besteht die Möglichkeit, das Opferelement mantelseitig zu isolieren. Ebenso ist ein Aufbau unter Schutzgas oder Vakuum im Sinne der Erfindung liegend.
  • Bei der dritten Ausführungsform der Erfindung wird von einem Kurzschließer mit Reihenschaltung eines passiven Überspannungsschutzes und einem ansteuerbaren Schaltelement ausgegangen. Dies ist für folgenden Anwendungsfall relevant.
  • Der Überspannungsschutzpegel im Betriebszustand von elektrotechnischen Anlagen soll im Allgemeinen nur minimal oberhalb der Nennspannung wirksam werden. Bei speziellen Situationen, z. B. dem Anlaufen von Maschinen, Umschalten aufgrund einer Notenergieversorgung und dergleichen wird die Netzspannung jedoch häufig kurzzeitig überschritten, ohne dass ein Fehlerfall vorliegt bzw. das Ansprechen des Überspannungsschutzes erwünscht ist. Für solche Fälle kann der Kurzschließer im Ansteuerzweig neben der bisherigen Reihenschaltung von passiven spannungsschaltenden bzw. spannungsbegrenzenden Elementen und dem Opferelement mit einem weiteren Schaltelement verbunden sein. Das Schaltelement kann z. B. im einfachsten Fall ein Schütz sein, welches extern oder intern des Kurzschließers angebracht ist. Das Schütz trennt den Überspannungsschutz während der genannten Ausnahmesituation von der Anlage ab, so dass ein ungewünschtes Ansprechen vermieden werden kann. Hierdurch kann der Überspannungsschutz optimal auf seine Aufgabe bei üblichem, d. h. Normalbetrieb abgestimmt werden.
  • Zur Erhöhung der Dauerstromtragfähigkeit besteht die Möglichkeit, mehrere erfindungsgemäße Kurzschließer parallel zu schalten. Zur Parallelschaltung von zwei Kurzschließern ist jeweils nur ein isoliert ausgeführter Anschluss des jeweiligen Opferelements notwendig und es wird nur ein Kurzschließer mit Schaltelement bzw. Überspannungsschutz benötigt. Bei der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kurzschließeinrichtung mit beidseitig isoliert ausgeführtem Opferelement kann durch Hilfsenergie, z. B. aus der Notstromversorgung, unabhängig von den Bedingungen an den Hauptkontakten, gezielt ein Kurzschluss erzeugt werden.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung zielt auf eine Verlängerung der Trennstrecke innerhalb der Kurzschließeinrichtung.
  • Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen sowie unter Zuhilfenahme von Figuren näher erläutert werden.
  • Hierbei zeigen:
  • 1 eine Ausführungsform der Kurzschließeinrichtung mit druckbelasteter beweglicher Kontaktelektrode und hohlzylindrischem Opferelement;
  • 2 eine Ausführungsform analog 1, jedoch mit einem hohlzylindrischen Opferelement, welches mindestens teilweise mit einer leitfähigen Substanz gefüllt ist;
  • 3 ein Blockschaltbild zur Erläuterung des Verfahrens zum Einleiten eines Kurzschlusses in Niederspannungsanlagen mit gestaffelter Zuschaltung;
  • 4 eine Schnittdarstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kurzschließeinrichtung unter Verwendung eines nicht getriggerten Gasentladungsableiters, der innerhalb des Kurzschließers in Reihe mit dem Opferelement verschaltet ist;
  • 5 eine Detaildarstellung des innenseitigen Endes des Hauptanschlusses 9 mit vorgesehenen Nuten zum Druckausgleich, um eine ungehinderte Schließbewegung der Kontakte im Kurzschlussfall ausführen zu können;
  • 6 eine Schnittdarstellung einer weiteren Variante der zweiten Ausführungsform der Erfindung in Form eines Kurzschließers mit Reihenschaltung von passivem Überspannungsschutz und ansteuerbarem Schaltelement;
  • 7 eine Parallelschaltung von erfindungsgemäßen Kurzschließern zur Erhöhung der Dauerstromtragfähigkeit;
  • 8 eine Ausführungsform der Kurzschließeinrichtung zur Betätigung mit Hilfsenergie und beidseitig isoliertem Opferelement und
  • 9, 9a und 9b beispielhafte Möglichkeiten der Verlängerung der Trennstrecke innerhalb der Kurzschließeinrichtung der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
  • In den nachfolgenden Ausführungsbeispielen werden für gleiche oder gleichwirkende Elemente dieselben Bezugszeichen verwendet.
  • Gemäß den Ausführungsbeispielen kommt dem Opferelement 5 eine besondere Bedeutung bezüglich der effektiven Wirkungsweise der Kurzschließeinrichtung zu. Ziel der Optimierung der Kurzschließeinrichtung ist es, eine möglichst schnelle Schließbewegung der Hauptkontakte und eine sehr geringe Belastung des Schaltelements zu erreichen. Die Geschwindigkeit der Schließbewegung der Hauptkontakte wird neben dem Kontaktabstand, der Masse des bewegten Kontakts, der wirksamen Gegenkräfte auch wesentlich durch die Kraft-Weg-Kennlinie der eingesetzten Feder 4 bestimmt. Je höher die Anfangskraft im gespannten Zustand und je höher die Restkraft im geschlossenen Zustand des Kurzschließers ist, desto kürzer wird die Schließzeit der Hauptkontakte.
  • Die Masse des bewegten Kontakts und die Federkraft wirken im gespannten Zustand permament auf das Opferelement und erfordern eine gewisse mechanische Festigkeit.
  • Andererseits soll das Opferelement möglichst bereits infolge einer geringen Energiezufuhr überlastet werden und die gewünschte Bewegung des entsprechenden Hauptkontakts, d. h. der jeweiligen Kontaktelektrode bewirken. Bis zur Stromkommutierung des Fehlerstroms auf die Hauptkontakte wird das Schaltelement mit dem Fehlerstrom belastet. Je geringer diese Belastung ist, desto geringer können die Kosten für das Schaltelement gehalten werden. Neben den Kosten und dem Schutz des Schaltelements soll eine schnelle Überlastung des Opferelements auch einer raschen Verringerung der Impedanz des Kurzschlusspfads dienen, da nach dem Schließen der Hauptkontakte ein rein metallischer Kurzschluss realisiert ist. Damit wird die Impedanz des Schaltelements sowie eventuell die vorhandene Impedanz des Lichtbogens und der im Wesentlichen ohmsche Widerstand des Opferelements aus dem Fehlerstromkreis eliminiert.
  • Die erfindungsgemäßen Opferelemente besitzen folgende Eigenschaften. Es liegt ein geringes Schmelzintegral (I2t-Wert) des Materials zur Minimierung der Belastung des Schaltelements vor. Die Opferelemente weisen eine hohe elektrische Leitfähigkeit zur Minimierung der Kommutierungszeit auf und besitzen eine hohe mechanische Festigkeit zum Einsatz einer hohen Federkraft mit Blick auf eine gewünschte Reduzierung der Bewegungszeit der Kontaktelektroden. Weiterhin liegt nur eine geringe Lichtbogenspannung bei der Zer störung des Opferelements für die Realisierung einer kurzen Kommutierungszeit vor. Kräfte, welche der mechanischen Bewegung entgegenwirken, wie z. B. ein entstehender Druckanstieg, werden vermieden oder reduziert. Das Zerstörungsverhalten des insbesondere hohlzylindrischen Materials ist so ausgelegt, dass keine Beeinträchtigung der mechanischen Bewegung der Kontaktelektroden erfolgt.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt, ist das Opferelement 5 als dünnwandiger Hohlzylinder ausgeführt. Als Material für den Hohlzylinder eignen sich insbesondere aufgrund der hohen mechanischen Festigkeit Stähle oder Eisenlegierungen. Materialien mit hohen spezifischen Schmelzintegralwerten, wie z. B. Kupfer oder Silber, führen bei ausreichender mechanischer Festigkeit zu einer vergleichsweise höheren Belastung des Schaltelements.
  • Die dünnwandige Hohlzylinder-Geometrie ist so gewählt, dass das Verhältnis von Durchmesser zur Wandstärke im Wesentlichen größer 10:1 ist. Diese Geometrie besitzt gegenüber einem Vollzylinder desselben Materials bei gleichem Schmelzintegral eine deutlich höhere mechanische Festigkeit. Dies erlaubt es, höhere Federkräfte vorzugeben und sichert schnellere Schließzeiten der Kontaktelektroden.
  • Gegenüber Vollmaterial besitzt der erfindungsgemäße Hohlzylinder insbesondere bei Durchmessern von mehreren Millimetern einen weiteren, nachstehend erläuterten Vorteil.
  • Infolge von geringen Unsymmetrien bei der Stromaufteilung auf bzw. im Hohlzylinder erwärmt und schmilzt der Hohlzylinder selbst bei hohen Strombelastungen und kurzen Schmelzzeiten ungleichmäßig. Dieser Effekt kann bewusst durch den Stromübergang an den Kontaktstellen bzw. durch eine Strukturierung des Zylinders gefördert werden. Prinzipiell sind auch strukturelle Materialbeeinflussungen oder aber auch der Einsatz von Verbundmaterial denkbar.
  • Diese ungleichmäßige Erwärmung führt bei kleinen bis mittleren Strombelastungen (Schmelzzeiten Minuten bis einige wenige Millisekunden) zur Deformation des Hohlzylinders. Der Hohlzylinder verliert also bei diesem Prozess nahezu schlagartig seine mechanische Festigkeit, wodurch es zum Zusammendrücken des Zylinders und zum Schließen der Hauptkontakte des Kurzschließers kommt. Diese Art des Schließvorgangs ist sehr vorteilhaft, da der Vorgang selbst im Kurzschließer ohne nennenswerten Lichtbogen abläuft. Es entsteht daher keine zusätzliche Impedanz und keine Druckwelle, welche womöglich bei der Ausführungsform der Erfindung der Kontaktschließung entgegenwirkt.
  • Bei höheren Strömen schmilzt bzw. verdampft der Hohlzylinder ebenfalls nicht gleichmäßig, wodurch einzelne metallische Brücken bestehen bleiben und somit das lichtbogenfreie Verhalten des Kurzschließers bis weit in den kA-Bereich erhalten bleibt.
  • Ein Lichtbogen entsteht hier quasi erst dann, wenn der Hohlzylinder komplett verdampft ist und die Hauptkontakte womöglich noch nicht vollständig geschlossen wurden.
  • Für den Fall einer Lichtbogenzündung bei hohen Stromstärken kann ein größerer Hohlraum bzw. auch zusätzlich eine Entlüftung vorgesehen sein, welche den Druckaufbau und damit die entstehenden Gegenkräfte begrenzt.
  • Die Anordnung des Opferelements, der Hauptkontakte und der Gasströmung ist so gewählt oder gestaltet, dass bei einer Lichtbogenzündung der Lichtbogen sofort von dem Hilfspfad mit dem Schaltelement 9 auf die beiden Kontaktelektroden 2 und 6 kommutiert. Hierdurch kann in diesem Fall das Schaltelement 9 bereits vor dem Schließen der Kontaktelektroden vom Stromfluss entlastet werden.
  • Um die Lichtbogenfreiheit auch bei höchsten Strömen zu gewährleisten, kann zusätzlich noch eine weitere Stufe der Stromübernahme vor dem Schließen der Hauptkontakte realisiert werden. Hier ist die Verwendung eines Schleifkontakts oder eines niedrigschmelzenden Materials möglich.
  • Gemäß den Darstellungen nach 1 und 2 ist demnach ein elektrisch leitendes Gehäuse 1 mit einem beweglichen Kontaktelektrodenelement 2 vorhanden, das unter der Wirkung einer Feder 4 vorgespannt ist. Die bewegliche Kontaktelektrode 2 ist gegenüber dem elektrisch leitenden Gehäuse 1 mittels einer Isolation 3 isoliert. Im Zentrum der festen Kontaktelektrode 6 befindet sich ein Hilfskontakt 8 für das Schaltelement 9 sowie ein Anschluß für das Schaltelement 9. Weiterhin ist hier eine Isolation 7, hin zum elektrisch leitenden Gehäuse 1 sowie zur Kontaktelektrode 6 vorhanden.
  • Mit dem Bezugszeichen 10 ist eine leitfähige Substanz symbolisiert, die als vollständige oder partielle Füllung des Hohlzylinder-Opferelements 5 verwendet werden kann.
  • Bei dieser Ausführungsform nach 2 kann die leitende Substanz 10 z. B. als niedrigschmelzendes Metall oder leitende Flüssigkeit ausgeführt werden.
  • Das erfindungsgemäße Prinzip des Verfahrens zur Einleitung eines Kurzschlusses beruht auf einer gestaffelten Zuschaltung des Kurzschließers mit folgendem Zeitablauf.
  • Nach der Erfassung eines Störungsfalls, z. B. einem Störlichtbogen in der Anlage, wird das Schaltelement des Kurzschließers kurzzeitig angesteuert. Der mögliche Kurzschlussstrom durch das Schaltelement wird durch das Opferelement und die Impedanz des Anschlusses sowie des Schaltelements begrenzt. Der Strom kommutiert vom Fehlerort zum Kurzschließer. Nach einer einstellbaren Zeit unterbricht das Schaltelement den Kurzschlussstrom und die Anlage und der Fehlerort werden wieder mit Netzspannung belastet. Im Falle eines Wischers und einer ausreichenden Wiederverfestigung der Fehlerstelle bleibt die Versorgung der Anlage bestehen. Der Kurzschließer meldet den aufgetretenen Fehler und weist somit auf eine notwendige Anlagenüberprüfung hin.
  • Bleibt der Fehlerfall bestehen, wird das Schaltelement des Kurzschließers erneut und dauerhaft angesteuert. Das Opferelement des Kurzschließers wird in diesem Fall überlastet und ein dauerhafter metallischer Kurzschluss erzeugt, welcher eine Abschaltung der Anlage erzwingt.
  • Bei der vorgestellten Lösung wird das Opferelement so ausgelegt, dass bereits nach geringsten Strombelastungen (niedrige I2t-Werte) ein metallischer Kurzschluss erzielt werden kann. Die in diesem Fall eingesetzten Schaltelemente müssen damit nur eine sehr geringe Stromtragfähigkeit bzw. ein geringes Schaltvermögen aufweisen.
  • Für eine Anwendung des beschriebenen Verfahrens ist bei Beibehalten der Konstruktion eine differenzierte Auslegung des Opferelements und des Schaltelements empfehlenswert. Alternativ zu einer nahezu entgegengesetzten Optimierung des vorgestellten Kurzschließers kann dieser jedoch recht einfach durch einen parallel geschalteten Pfad für das erläuterte Verfahren ertüchtigt werden. Somit ist eine preisgünstige und bedarfsgerechte Erweiterung des einfachen Kurzschließers jederzeit zum Einsatz des erläuterten Verfahrens möglich.
  • 3 zeigt eine prinzipielle Darstellung bezüglich der Parallelschaltung eines weiteren Pfades. Der zusätzliche Parallelpfad besteht im Wesentlichen aus einem ansteuerbaren Schaltelement 17 mit mittlerer bis hoher Stromtragfähigkeit und Ausschaltvermögen. Zusätzlich kann eine Impedanz 16 vorgesehen sein. Mit Hilfe der Impedanz ergibt sich die Möglichkeit, die Höhe des Kurzschlussstroms bzw. den Wert des Stromquadratimpulses, z. B. mit nichtlinearen Impedanzen zu beeinflussen. Dies kann einerseits sinnvoll sein, um bei dem ersten zeitlich begrenzten Durchschalten des Schaltelements ein Ansprechen von möglichen Überstrom- bzw. Unterspannungsschutz-Einrichtungen des Netzes zu vermeiden und andererseits um bei weniger leistungsstarken Schaltelementen die maximale Belastung hinsichtlich Stromtragfähigkeit und Löschfähigkeit nicht zu überschreiten.
  • Die Höhe der Impedanz 16 sollte jedoch einige 100 mΩ nicht überschreiten, da ansonsten eine Kommutierung des Fehlerstroms zum Gesamtgerät (Kurzschließerpfad 1 und 2) stark behindert wird. Vorzugsweise sollte die Impedanz kleiner als wenige mΩ sein.
  • Als Schaltelement 17 sind insbesondere Halbleiterschalter, z. B. Thyristoren bzw. IGBTs, aber auch triggerbare Vakuumschalter und Funkenstrecken geeignet.
  • Die erste Ausführungsform der Erfindung zielt wie oben erläutert im Wesentlichen auf einen ansteuerbaren Kurzschließer insbesondere zur Störlichtbogenbegrenzung.
  • Neben dieser Applikation ist es gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung möglich, den grundsätzlichen Kurzschließeraufbau zu übernehmen und als passiv wirkenden Kurzschließer weiterzubilden, wobei dieser Kurzschließer ohne separate Ansteuerung für viele Anwendungen genutzt werden kann. Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung wird demnach ein nicht getriggerter Gasentladungsableiter innerhalb des Kurzschließers in Reihe mit dem Opferelement verschaltet.
  • Wird die Ansprechspannung des Gasentladungsableiters überschritten, fließt ein Strom über das Opferelement, welcher bei entsprechender Höhe und Zeitdauer zur Verformung oder zum Schmelzen des Opferelements führt, wodurch ein dauerhafter, stromtragfähiger Kurzschlusspfad zwischen den Anschlüssen realisiert wird. Es verhält sich demnach die erfindungsgemäße Einrichtung wie ein Überspannungsableiter mit sehr leistungsfähigem Über last kurzschließer.
  • Die diesbezügliche zweite Ausführungsform der Erfindung sei zunächst anhand der 4 erläutert.
  • Die Hauptanschlüsse 1' und 9' dieser Ausführungsform sind außenseitig sammelschienenartig ausgebildet. Der Anschluss 9' besitzt im Inneren des Kurzschließers als feststehender Hauptkontakt eine quasi zylinderische Grundform, welche über eine Aufnahme für den Gasentladungsableiter 6' und die Kontaktplatte 5' für das eigentliche Opferelement 4' verfügt.
  • Eine Isoliationshülse 7' führt den Gasentladungsableiter 6' und die Kontaktplatte 5'.
  • Der Hauptanschluss 1' ist im Inneren des Kurzschließers als Hohlzylinder ausgeführt und dient der Aufnahme eines beweglichen Kontaktstücks 3'. Das bewegliche Kontaktstück 3' wiederum weist einen Führungsdorn zur Zentrierung und Führung von vorspannbaren Federn 13' auf. Das Opferelement 4' wird direkt im Kontaktstück 3' geführt.
  • Eine Isolationshülse 8' isoliert den Anschluss 9' vom Gehäuseteil 2' und dem Hauptanschluss 1'. Das Gehäuseteil 2' wird über Schrauben 11' mit dem Hauptanschluss kraftschlüssig verbunden und verschließt so die gesamte Kurzschließeinrichtung.
  • Durch die Verschraubung kommt es zu einem Vorspannen der Federn 13'. Das Opferelement wird durch den dadurch vorliegenden Druck statisch belastet. Die beiden zylinderförmigen Kontaktflächen des Kurzschließers am Kontaktstück 3' und dem Hauptanschluss 9' sind durch eine Luftstrecke getrennt. Die Spannungsfestigkeit dieser Luftstrecke liegt oberhalb der Betriebsspannung und der Ansprechspannung des Gasentladungsableiters 6'.
  • Beim Ansprechen des Gasentladungsableiters 6' fließt der Strom über den Hauptanschluss 9', den Gasentladungsableiter 6', die Kontaktplatte 5', das Opferelement 4', das bewegliche Kontaktstück 3' zum Hauptanschluss 1'. Wird hierbei das Opferelement 4' überlastet, bewegt sich das Kontaktstück 3' unter Federvorspannung bis zur Kontaktfläche des Hauptanschlusses 9'.
  • Das Opferelement 4', die Kontaktplatte 5' und der Gasentladungsableiter 6' werden somit gebrückt und stromlos.
  • Die vorstehend beschriebenen Teil 1', 3' und 9' bestehen bevorzugt aus Kupfer und besitzen im Allgemeinen eine galvanische Beschichtung aus Zinn oder Silber, wodurch der Übergangswiderstand und die Temperaturerhöhung bei Dauerstrombelastung gering bleiben.
  • Mit dem Bezugszeichen 12' ist eine Unterlegscheibe gekennzeichnet. Das Teil 10' kennzeichnet eine Isolationsplatte zur Vermeidung von Überschlägen vom Sammelschienenanschluss des Teiles 9' zu den Schrauben 11', welche das Potential des Anschlusses 1' aufweisen. Vier Entlüftungsnuten 14' befinden sich zwischen den Teilen 1' und 2'.
  • Funktionsseitig ist das Isolationselement 8' so gestaltet, dass selbst bei einem kompletten Schmelzen ein sicherer Kurzschluss zwischen den Hauptanschlüssen realisierbar ist. Der Hubweg der Federn ist dementsprechend ausreichend dimensioniert.
  • Der Übergangsbereich des Hauptstroms vom Teil 1' auf das Kontaktstück 3' erfolgt über den Umfang des Zylinders gemäß 4 und nicht über den relativ klein dimensionierten Führungsbolzen.
  • Die Toleranz zwischen den Baugruppen 1' und 3' ist so gewählt, dass im Federaufnahmebereich ein Unterdruck bei der Bewegung entsteht, welcher zusätzlich Federkraft erfordert. Daher ist es gegebenenfalls notwendig, eine Belüftung mittels einer Bohrung, z. B. geführt durch das Teil 3', auszubilden. Anstelle des Lösungsansatzes einer geringen Toleranz besteht auch die Möglichkeit, in diesem Übergangsbereich dauerstromtragfähige Federelemente einzusetzen.
  • Der zentrale Führungsdorn am Kontaktstück 3' übernimmt die Stromführung, bis die Hauptkontakte geschlossen sind. Hierdurch wird der Abbrand bzw. das Verschweißen der hochwertigen koaxialen Kontaktfläche zwischen Teil 3' und Teil 1' vermieden. Anstelle eines Kontaktdorns kann auch ein flexibler Festanschluss oder ein federndes Kontaktband Verwendung finden.
  • Zur Gewährleistung einer möglichst geringen Temperaturerhöhung bei Dauerstrom sind die Kontaktflächen gezielt dimensioniert. Dabei verhält sich beispielsweise der minimale Querschnitt der Hauptstrombahn durch den Kurzschließer zur Auflagefläche der Sammelschienenanschlüsse bevorzugt wie 1:2 oder aber der minimale Querschnitt der Hauptstrombahn durch den Kurzschließer zur Auflagefläche der unter Federvorspannung stehenden Kontaktflächen bevorzugt wie 1:2 oder der minimale Querschnitt der Hauptbahnstrom durch den Kurzschließer zur koaxialen, federkraftfreien Kontaktfläche bevorzugt wie 1:3.
  • Die Federn 13' können gegenüber den Teilen 1' und/oder 3' durch ein zusätzliches Isolationsteil getrennt werden, um fließende Teilströme über die Federn und eine Beeinträchtigung der Federwirkung zu vermeiden.
  • Bei der Gefahr von sehr hohen Kurzschlussströmen kann es durch die explosionsartige Zerstörung des Opferelements zu einem Druckaufbau zwischen den Hauptkontakten kommen. Dieser Druck wirkt der Schließbewegung der Kontakte entgegen und sollte reduziert werden. Hierfür können, wie in der 5 dargestellt, z. B. nutförmige Ausnehmungen 15' bzw. Bohrungen in das Teil 9' eingebracht werden. Diese Nuten verlaufen bevorzugt in radialer Richtung des zylindrischen Abschnitts des Teiles 9' an der inneren Stirnflächenseite.
  • Bei einer explosionsartigen Zerstörung des Opferelements können Teile des Opferelements zwischen die Hauptkontakte gelangen, so dass dann die Gefahr einer unnötigen Erwärmung bei Dauerstrombelastung resuliert. Zum Schutz der Kontaktflächen kann beispielsweise die Hülse 7' bis über den Kontaktbereich hinaus verlängert werden, wodurch eine Prallwand für Teile oder Reste des Opferelements gebildet wird.
  • Bei kleinem Innenvolumen ist es bei hohen Überlasten durchaus sinnvoll, eine Entlüftung des gesamten Kurzschließers zu realisieren. Diese Entlüftung kann z. B. über Nuten zwischen den Teilen 2' und 1' vorgenommen werden, wie dies mit dem Bezugszeichen 14' in der 4 dargestellt ist.
  • Das Unterbringen der Funktionskomponenten des Überspannungsschutzes erfolgt in den Figuren immer im Bereich des Hauptanschlusses 9', wobei prinzipiell die Möglichkeit besteht, Teile oder einzelne Komponenten auch in anderen Komponenten des Kurzschließers, z. B. in Teil 1' oder 3', anzuordnen.
  • In einer figürlich nicht dargestellten Ausführungsform des Kurzschließers werden neben dem Einsatz eines Gasentladungsableiters im Inneren andere spannungsschaltende Bauelemente, wie Gasableiter, Z-Dioden, Funkenstrecken oder dergleichen, angeordnet, wobei ebenso die Möglichkeit besteht, spannungsbegrenzende Bauelemente, wie Varistoren, Suppressordioden oder dergleichen bzw. deren Kombinationen zu nutzen.
  • Durch die mögliche Dimensionierung des Opferelements ist eine Abstimmung zwischen reversiblem und nicht reversiblem Arbeitsbereich des Überspannungselements möglich. Der Kurzschließer realisiert auch bei höchster Überlastung und Zerstörung des Überspannungsschutzes einen sicheren Backup-Schutz.
  • Ebenfalls figürlich nicht dargestellt ist eine Ausführungsform eines Kurzschließers mit am Mantel isoliertem Opferelement zur Erhöhung der Isolationsfestigkeit bzw. zur gewünschten Variabilität der geometrischen Gestaltung, insbesondere der Baugröße bei höheren Betriebsspannungen. Dieser Aufbau ist auch komplett in Schutzgas oder Vakuum denkbar.
  • Es können auch Anwendungen im Netzbereich bei hohen Betriebsspannungen realisiert werden, da die Isolationsstrecken durch die Gestaltung des Opferelements nahezu beliebig wählbar sind.
  • Zur Realisierung einer hohen Isolationsfestigkeit kann das Opferelement zusätzlich mit einer Isolationsschicht am Außenmantel versehen werden, wodurch auch eine Positionierung in unmittelbarer Nähe zu potentialbehafteten Elementen, wie z. B. den Kurzschließerkontakten unkritisch ist. Die Isolation kann dabei von einer einfachen Beschichtung wie Lack oder Glas bzw. Folie bis hin zu einer separaten Umhüllung in Form eines Schlauches oder dergleichen ausgeführt werden.
  • Die 6 zeigt eine Schnittdarstellung einer Reihenschaltung eines passiven Überspannungsschutzes mit einem ansteuerbaren Schaltelement.
  • Der Überspannungsschutzpegel im Betriebszustand einer Anlage soll im Allgemeinen nur minimal oberhalb der Nennspannung wirksam werden. Bei speziellen Gegebenheiten, z. B. dem Anlaufen von Maschinen oder dem Umschalten auf eine Notenergieversorgung, wird die Netzspannung häufig kurzzeitig überschritten, ohne dass ein Fehlerfall vorliegt bzw. das Ansprechen des Überspannungsschutzes erwünscht ist.
  • Für derartige Fälle kann der Kurzschließer im Ansteuerzweig neben der bisherigen Reihenschaltung von passiven spannungsschaltenden bzw. spannungsbegrenzenden Elementen und dem Opferelement mit einem weiteren Schaltelement verbunden sein. Dieses Schaltelement ist im einfachsten Fall als Schütz ausführbar, welches extern oder intern des Kurzschließers angebracht ist. Das Schütz trennt den Überspannungsschutz während der oben erwähnten Ausnahmesituationen von der elektrischen Anlage ab, so dass ein ungewünschtes Ansprechen vermieden werden kann.
  • Eine derartige prinzipielle Anordnung zeigt die bereits erwähnte 6. Hierbei wird der Anschluss 16' des Gasentladungsableiters 6' isoliert nach außen geführt und an ein Schütz 17' angeschlossen, welches unmittelbar auf dem Sammelschienenanschluss des Kurzschließers montiert ist. Der isolierte Anschluss 16' des Gasentladungsableiters kann z. B. als Nut 18' ausgebildet werden. Das mechanische oder elektronische Schütz 17' ist beispielhaft extern, aber unmittelbar auf dem Sammelschienenanschluss des Kurzschließers montiert.
  • Der Gasentladungsableiter wird gegenüber der Darstellung nach 4 vom Teil 1' isoliert. Hierzu kann beispielsweise ein entsprechender Boden an der Hülse 7' genutzt werden. Der isolierte Anschluss 16' wird durch diesen bis zum Gasentladungsableiter isoliert eingeführt. Es kann demnach prinzipiell das Schütz auch direkt in den Kurzschließer eingebracht werden. In diesem Fall können die nicht dargestellten Leitungen zur Betätigung des Schützes analog zum Anschluss 16' in den Kurzschließer integriert werden. Ebenso kann das Schütz unabhängig von dem Kurzschließer in einem externen Steuerschrank montiert sein oder es wird seine Funktion von einem vorhandenen Schließer übernommen. Je nach Anforderungen kann eine nicht dargestellte Potentialsteuerung zur Regelung der gewünschten, auch eventuell frequenzabhängigen Spannungsverteilung zwischen Gasentladungsableiter und Schütz vorgesehen werden.
  • Die Parallelschaltung von Kurzschließern zur Erhöhung der Dauerstromtragfähigkeit zeigt die 7.
  • Zur Parallelschaltung von zwei Kurzschließern ist jeweils nur ein isoliert ausgeführter Anschluss des jeweiligen Opferelements notwendig. Es wird hier auch nur ein Kurzschließer mit Schaltelement benötigt.
  • Gemäß 7 wird eine entsprechende parallele Anordnung von zwei Kurzschließern mit jeweils einem isolierten Anschluss des Opferelements analog zum Anschluss 16' entsprechend der 6 dargestellt.
  • Die beiden Kurzschließer müssen in dieser Gestaltungsvariante antiparallel an die jeweils gemeinsamen Potentiale, hier beispielsweise L1 und PEN angeschlossen werden. Der im Bild gezeigte obere Kurzschließer besitzt in diesem Fall den Gasentladungsableiter 600', während der unteren Kurzschließer keinen Gasentladungsableiter enthält. Nach dem Ansprechen des Gasentladungsableiters 600' im oberen Kurzschließer fließt der Strom vom Anschluss 100' über das Opferelement 400', den Gasentladungsableiter 600' und den isolierten Anschluss 16' zum Opferelement 401' und zum Anschluss 900' des zweiten Kurzschließers von L1 zu PEN.
  • Durch das identische Schmelzintegral der Opferelemente 400' und 401' wird bei hohen Kurzschlussströmen ein zeitgleiches Ansprechen der beiden parallelen Kurzschließer bewirkt.
  • Sollen mehr als zwei Kurzschließer parallel geschaltet werden, so ist eine beidseitige isolierte Ausführung der Anschlüsse des Opferelements erforderlich. Auch hierbei wird nur ein Gerät mit Schaltelement benötigt (siehe Erläuterungen zur folgenden 8). Die Anschlüsse der Opferelemente der Geräte ohne Schaltelement werden in Reihe zum Pfad des Opferelements mit Schaltelement verdrahtet. Durch den identischen Schmelzintegralwert der Opferelemente ist bei hohen Überlasten ein zeitgleiches Ansprechen aller Geräte sichergestellt.
  • Bei der Ausführungsform zur Betätigung mit Hilfsenergie nach 8 ist ein beidseitig isoliert ausgeführtes Opferelement vorhanden, welches durch Hilfsenergie, z. B. aus der Notversorgung, unabhängig von den Bedingungen an den Hauptkontakten in den Kurzschluss versetzt werden kann.
  • Die Sammelschienenanschlüsse des Kurzschließers nach 8 sind beispielsweise an L1 und PEN angeschlossen. Der Anschluss 16' des Gasentladungsableiters 6' wird, wie bereits erläutert, isoliert nach außen geführt. Zusätzlich wird der weitere Anschluss des Opferelements 4' gegen das bewegliche Teil 3' und den festen Anschluss 1' isoliert. Hierzu wird beispielsweise ein zusätzliches Isolationsteil 19' im Teil 3' angeordnet.
  • Der Anschluss des Opferelements 4' kann im weiteren analog zum Anschluss des Gasentladungsableiters über eine isolierte Leitung 20' vorgenommen werden.
  • Die vom Kurzschließer jeweils isolierten Leitungen 16' und 20' können nun beispielsweise an eine unabhängige Hilfsenergie angeschlossen werden, welche zur Betätigung des Kurzschließers zuschaltbar ist. Soll die Auslösung des Kurzschließers ausschließlich durch einen Stromfluss über das Opferelement realisiert werden, kann der Gasentladungsableiter 6' entfallen. Bei der erwähnten Parallelschaltung von n Kurzschließern wird überwiegend die Ausführungsform ohne Gasentladungsableiter zum Einsatz kommen.
  • Die Anzeige des Zustands des Kurzschließers kann jederzeit rein mechanisch realisiert werden. Hierzu besteht die Möglichkeit, den Führungsdorn des Teiles 3' nach außen zu führen. Durch die Bewegung ist damit eine Anzeige und eine Fernmeldung denkbar. Auch besteht die Möglichkeit, unabhängig von dem Dorn eine mechanische Anzeige durch einen weiteren Kontaktstift zu realisieren.
  • Folgende im Anschluss erläuterte Modifikationen dienen der Verwendung des Geräts zum Überspannungsschutz.
  • Es besteht die Möglichkeit, die Relativbewegung der Teile 3', 1' und 9' nicht zum Kurzschluss, sondern zur Abtrennung zu nutzen. Hier muss das Teil 3' oder das Teil 9' nur über einen schmalen Kontaktbereich verfügen. Bei einer entsprechenden Bewegung wird dieser Kontaktbereich getrennt. Bei sehr enger Toleranz zwischen den Teilen 3' und 1' ergibt sich somit ein sehr enger Spalt zwischen den Isolationsteilen, welcher ein sehr gutes Schaltvermögen besitzt. Bei der Wahl eines federnden Kontaktbands kann bei der Bewegung des Teiles 3' auch ein weiteres Isolationsteil zwischen die Kontaktfläche bewegt werden, wodurch eine deutliche Verlängerung der Trennstrecke gegenüber dem Bewegungsweg erreichbar ist. Auch bei dieser Lösung lässt sich eine spaltförmige Löschkammer mit hohem Löschvermögen realisieren. Hierzu ist es sinnvoll, den Führungsdorn des Teiles 3' isoliert auszuführen, wie dies in der 9 gezeigt ist. Die 9 zeigt eine beispielhafte Anordnung mit Möglichkeiten zur Verlängerung der Trennstrecke. Das bewegliche Teil 3' besitzt gemäß dieser Darstellung einen isolierten Führungsdorn 21'. Die Stromzufuhr zum Teil 3' erfolgt z. B. über eine Ringfeder 22' vom Teil 1' her. Der Kontaktbereich der Ringfeder 22' ist räumlich durch die Isolationsteile 23' und 24' lokal begrenzt.
  • Die Isolationsteile 23' und 24' sind in die Teile 3' bzw. 1' integriert und besitzen beispielsweise elastische Lamellen 25', 26', welche bei der Bewegung des Teiles 3' ineinander greifen und die Teile 3' und 1' nach der Bewegung gegeneinander isolieren.
  • Der Aufbau kann prinzipiell koaxialsymmetrisch ausgeführt sein. Es sind aber auch mehrere einzelne Kontakte realisierbar.
  • Die 9a stellt den Zustand vor der Bewegung des Teiles 3' und die 9b nach der Bewegung des Teiles 3' dar. Es versteht sich, dass die zeichnerischen Darstellungen die vorstehend erläuterte Ausführungsform nur beispielhaft illustrieren.
  • Bei dem Einsatz eines Überspannungsableiters mit interner Trennstrecke in Reihe zum Opferelement ist auch folgende weitere Funktion realisierbar. Das Gesamtgerät funktioniert als üblicher Überspannungsableiter mit z. B. thermischer Abtrennvorrichtung. Tritt ein Fehlerfall auf, bei welchem die thermische Abtrennvorrichtung nicht ordnungsgemäß arbeitet, z. B. der Überschlagsfall, kein bzw. verzögertes Ansprechen, mangelhaftes Abschaltvermögen der Trennstelle, wird das Opferelement durch den nicht unterbrochenen Fehlerstrom überlastet und es ist ein dauerhafter Kurzschluss des Gesamtgeräts gegeben. Zusätzlich zur Überlastung des Opferelements entsprechend dessen Strom/Zeit-Kennlinie kann das Opferelement auf einem thermisch sensiblen Material direkt oder indirekt gelagert sein. Dieses Material wird bei Überlastung oder Überschlag der Abtrennvorrichtung erwärmt, wodurch die Abstützfunktion des Opferelements aufgehoben wird und der Kurzschließer trotz intaktem Opferelement in seinen Schließzustand übergeht. In einem einfachsten Fall wird der Boden der Kontaktplatte 5' gemäß 4, auf welchem das Opferelement ruht, aus einem Lot oder dergleichen Material gefertigt. Der Boden steht in einem engen thermischen Kontakt mit dem überlastgefährdeten Überspannungsableiter bzw. dessen interner Abtrennvorrichtung.
  • Der Kurzschluss wird durch eine externe, aber auch eine interne Überstromschutzvorrichtung unterbrochen. Für diese Funktionsweise ist nur eine sehr einfache Abstimmung der Leistungsfähigkeit des Überspannungsschutzes und der Stromtragfähigkeit des Opferelements erforderlich.
  • Die Variante Abtrennvorrichtung kann bei einer weiteren Ausführungsform auch mit Hilfe einer Kommutierungsfunktion unterstützt werden. Hierzu wird eine Kontakttrennung, wie oben erläutert, z. B. zwischen Teil 3' und Teil 1' durch die Bewegung des Teiles 3' realisiert. Im Führungsdorn des Teiles 3' kann in diesem Fall eine Sicherung integriert werden, welche nach der Kontakttrennung im koaxialen Umfangsbereich des Teiles 3' den Strom übernimmt und führt und diesen entsprechend der Zeit/Strom-Kennlinie unterbricht. Diese Zweistufigkeit der Unterbrechung kann auch in einer geometrisch alternativen Gestaltungsvariante umgesetzt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4331992 A1 [0004]
    • - DE 4345170 A1 [0004]
    • - DE 19746815 A1 [0005, 0006]
    • - DE 9419141 U1 [0006]
    • - DE 4235329 C2 [0006]
    • - DE 4235329 A1 [0007]
    • - DE 10313045 B3 [0008, 0009]
    • - FR 1514214 A [0011]

Claims (12)

  1. Passive oder aktive Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz, mit oder ohne Schaltelement, welches vom Auslösesignal einer Fehlererfassungseinrichtung betätigbar ist, zwei sich gegenüberliegende Kontaktelektroden mit Mitteln zur Stromzuführung, wobei diese an einen Stromkreis mit Anschlüssen von unterschiedlichem Potential kontaktierbar sind, weiterhin die Kontaktelektroden, unter mechanischer Vorspannung stehend, im Kurzschlussfall federkraftunterstützt eine Relativbewegung zueinander ausführen, wobei ein Opferelement als Abstandshalter zwischen den Kontaktelektroden angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Opferelement ein dünnwandiger Hohlzylinder aus einem hochschmelzenden metallischen Material ist.
  2. Kurzschließeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlzylinder eine elektrisch leitfähige Substanz aufgenommen ist.
  3. Kurzschließeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der leitfähigen Substanz und dem Hohlzylinder eine isolierende Schicht geringerer mechanischer Festigkeit und Temperaturbeständigkeit als das Material des Hohlzylinders vorgesehen ist.
  4. Kurzschließeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder in Ausnehmungen der Kontaktelektroden eingesetzt und geführt ist.
  5. Kurzschließeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der feststehenden Kontaktelektrode ein Isolierkörper und eine Hilfselektrode befindlich sind, wobei die Hilfselektrode mit dem Opferelement in Verbindung steht.
  6. Kurzschließeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegenüberstehenden Seiten der Kontaktelektroden eine komplementär konische Form aufweisen.
  7. Kurzschließeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder über die Wandstärke verteilt Strukturen zur Ausbildung von Strompfaden mit der Folge einer ungleichmäßigen Erwärmung bei Strombelastung und einer Deformation mit einhergehendem Verlust mechanischer Festigkeit aufweist.
  8. Kurzschließeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Kontaktelektroden ein Hohlraum ausgebildet ist, um Teile des zerstörten Opferelements aufzunehmen.
  9. Kurzschließeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Kontaktelektroden auch im geschlossenen Zustand ein Entlüftungskanal oder eine Entlüftungsbohrung wirksam ist.
  10. Kurzschließeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung der Erzeugung der Vorspannkraft eine Druckfeder ist.
  11. Kurzschließeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Kurzschließeinrichtung ein nicht getriggerter Gasentladungsableiter angeordnet ist, welcher einerseits mit einer der Kontaktelektroden sowie andererseits mit dem Opferelement in elektrischer Verbindung steht, wobei mit dem Überschreiten der Ansprechspannung des Gasentladungsableiters Strom über das Opferelement fließt, welches dadurch einer Verformung oder einem Schmelzen unterliegt, so dass sich ein stromtragfähiger Kurzschlusspfad ausbildet.
  12. Kurzschließeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Stromzuführung sammelschienenartig ausgebildet sind.
DE202006020737U 2005-08-04 2006-07-04 Passive oder aktive Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz Expired - Lifetime DE202006020737U1 (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005036812 2005-08-04
DE102005036812.3 2005-08-04
DE102005048003A DE102005048003B4 (de) 2005-08-04 2005-10-06 Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz
DE102005048003.9 2005-10-06
PCT/EP2006/063823 WO2007014816A1 (de) 2005-08-04 2006-07-04 KURZSCHLIEßEINRICHTUNG FÜR DEN EINSATZ IN NIEDER- UND MITTELSPANNUNGSANLAGEN ZUM SACH- UND PERSONENSCHUTZ

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202006020737U1 true DE202006020737U1 (de) 2009-09-24

Family

ID=37398294

Family Applications (4)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005048003A Expired - Fee Related DE102005048003B4 (de) 2005-08-04 2005-10-06 Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz
DE502006003948T Active DE502006003948D1 (de) 2005-08-04 2006-07-04 KURZSCHLIEßEINRICHTUNG FÜR DEN EINSATZ IN NIEDER- UND MITTELSPANNUNGSANLAGEN ZUM SACH- UND PERSONENSCHUTZ
DE502006006665T Active DE502006006665D1 (de) 2005-08-04 2006-07-04 Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz
DE202006020737U Expired - Lifetime DE202006020737U1 (de) 2005-08-04 2006-07-04 Passive oder aktive Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz

Family Applications Before (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005048003A Expired - Fee Related DE102005048003B4 (de) 2005-08-04 2005-10-06 Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz
DE502006003948T Active DE502006003948D1 (de) 2005-08-04 2006-07-04 KURZSCHLIEßEINRICHTUNG FÜR DEN EINSATZ IN NIEDER- UND MITTELSPANNUNGSANLAGEN ZUM SACH- UND PERSONENSCHUTZ
DE502006006665T Active DE502006006665D1 (de) 2005-08-04 2006-07-04 Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz

Country Status (6)

Country Link
EP (2) EP1911059B1 (de)
CN (1) CN101278369B (de)
AT (2) ATE463833T1 (de)
DE (4) DE102005048003B4 (de)
PL (1) PL2051275T3 (de)
WO (1) WO2007014816A1 (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2964240A1 (fr) * 2010-09-01 2012-03-02 Mersen France Sb Sas Court-circuiteur pour installation photovoltaique
DE202012001729U1 (de) 2012-02-20 2012-04-04 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Anordnung zum Anlagen- und Personenschutz im Niederspannungsbereich
DE202013003505U1 (de) 2012-05-04 2013-05-02 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Thermosensitiver und/oder drucksensitiver Schalter mit Auslöseeinrichtung
DE102013001612A1 (de) 2012-02-20 2013-08-22 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Anordnung zum Anlagen- und Personenschutz
EP2988385A1 (de) 2014-08-18 2016-02-24 "Condensator Dominit" Dr. Christian Dresel Gesellschaft für Leistungselektronik, Energietechnik und Netzqualität mbH Schutzsystem für leistungselektronisches Durchgangssystem mit Bypass
DE102014016274A1 (de) * 2014-09-19 2016-03-24 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Kurzschließereinrichtung, insbesondere für den Störlichtbogenschutz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen
DE102018100076B3 (de) 2018-01-03 2019-06-13 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz
US10468855B2 (en) 2014-11-11 2019-11-05 Epcos Ag Arrester
EP4287233A1 (de) * 2022-06-01 2023-12-06 Abb Schweiz Ag Schalter für ein schaltgerät

Families Citing this family (28)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008027589B4 (de) * 2007-10-15 2014-08-28 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Funkenstreckenanordnung mit einer Kurzschließeinrichtung
DE102008013447B4 (de) 2008-03-10 2015-05-13 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Überspannungsableiter mit einem Gehäuse und mindestens einem Ableitelement
EP2200066B1 (de) * 2008-12-18 2013-10-16 ABB Technology AG Schaltanordnung für Mittel- und Hochspannungsschaltvorrichtungen
DE202010008276U1 (de) 2010-08-06 2010-12-02 Willer, Bernd Elektromechanisches Brandschutzelement
DE202013002222U1 (de) * 2013-03-07 2013-06-24 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Überspannungsschutzeinrichtung mit Kurzschlussfunktion zum Anlagen- und Personenschutz
CN103515139B (zh) * 2013-09-23 2016-05-04 西安交通大学 适用于容性电流开断的真空灭弧室复合触头结构及灭弧室
GB2520566A (en) * 2013-11-26 2015-05-27 Dynex Semiconductor Ltd Fail Safe Switch
DE102014016738B4 (de) 2014-09-18 2018-10-11 DEHN + SÖHNE GmbH + Co. KG. Anordnung zum Anlagen- und Personenschutz in einer mehrphasigen Niederspannungs-Versorgungseinrichtung
DE102014016830B4 (de) 2014-09-25 2016-09-22 DEHN + SÖHNE GmbH + Co. KG. Überspannungsschutzanordnung mit Kurzschließereinrichtung
CN104269392B (zh) * 2014-10-13 2017-10-20 株洲南车时代电气股份有限公司 一种功率器件
DE102015225376B3 (de) 2015-12-16 2017-01-19 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Überspannungsschutzgerät vom Typ II
DE102016115222B4 (de) 2016-06-30 2020-02-13 Dehn Se + Co Kg Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz
WO2018019384A1 (de) * 2016-07-29 2018-02-01 Siemens Aktiengesellschaft Schalter zum kurzschliessen eines moduls eines mehrstufenumrichters und verfahren zum kurzschliessen des moduls
DE102016220552A1 (de) * 2016-10-20 2018-04-26 Robert Bosch Gmbh Kurzschlussschalter, Schnellentladeeinheit, Batteriezelle und Arbeitsvorrichtung
US10319545B2 (en) 2016-11-30 2019-06-11 Iskra Za{hacek over (s)}{hacek over (c)}ite d.o.o. Surge protective device modules and DIN rail device systems including same
US10447026B2 (en) 2016-12-23 2019-10-15 Ripd Ip Development Ltd Devices for active overvoltage protection
CZ2017248A3 (cs) * 2017-05-04 2018-07-04 Saltek S.R.O. Omezovač napětí se zkratovacím zařízením
DE102018111955B4 (de) 2018-01-31 2019-10-10 Dehn Se + Co Kg Einrichtung zum Erzeugen eines sicheren, niederohmigen elektrischen Kurzschlusses
US11223200B2 (en) * 2018-07-26 2022-01-11 Ripd Ip Development Ltd Surge protective devices, circuits, modules and systems including same
DE102019101307B3 (de) * 2019-01-18 2020-06-18 Auto-Kabel Management Gmbh Elektrischer Schließer
US11862967B2 (en) 2021-09-13 2024-01-02 Raycap, S.A. Surge protective device assembly modules
US11990745B2 (en) 2022-01-12 2024-05-21 Raycap IP Development Ltd Methods and systems for remote monitoring of surge protective devices
US12506334B2 (en) 2022-01-24 2025-12-23 Raycap IP Development Ltd Surge protective device modules and assemblies
US12199412B2 (en) 2022-06-02 2025-01-14 Ripd Ip Development Ltd. Surge protective devices, circuits, modules and systems including same
US12206234B2 (en) 2022-09-20 2025-01-21 Ripd Ip Development Ltd Overvoltage protection device modules
US12437906B2 (en) 2022-10-18 2025-10-07 Raycap, S.A. Surge protective devices
PL74233Y1 (pl) * 2023-09-18 2026-01-12 Kubala Spółka Z Ograniczoną Odpowiedzialnością Mieszadło spiralne
DE102024115680B3 (de) * 2024-06-05 2025-07-17 Dehn Se Kurzschliesseinrichtung für den einsatz in niederspannungsanlagen sowie verfahren zum einleiten eines kurzschlusses

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1514214A (fr) 1966-12-21 1968-02-23 Ind D Soule Ets Parasurtension de mise à la terre du neutre
DE4235329A1 (de) 1992-10-20 1994-04-21 Kloeckner Moeller Gmbh Kurzschlußeinrichtung, insbesondere zum Löschen von Störlichtbögen in Niederspannungs-Schaltanlagen zur Verteilung elektrischer Energie, Anordnung und Verwendung hierfür
DE4331992A1 (de) 1993-09-21 1995-03-23 Kloeckner Moeller Gmbh Gegen Störlichtbögen gesicherte zellenartige Schaltanlage zur Verteilung elektrischer Energie
DE4345170A1 (de) 1993-09-21 1995-03-23 Kloeckner Moeller Gmbh Störlichtbogen-Schutzvorrichtung für Schaltanlagen zur Verteilung elektrischer Energie
DE9419141U1 (de) 1994-11-29 1996-03-28 Klöckner-Moeller GmbH, 53115 Bonn Kurzschließer zum Löschen von Störlichtbögen zur Verwendung in Schaltanlagen
DE19746815A1 (de) 1997-10-23 1999-04-29 Kloeckner Moeller Gmbh Kurzschließer, insbesondere für eine Störlichtbogen-Schutzvorrichtung zur Verwendung in Anlagen zur Verteilung elektrischer Energie
DE10313045B3 (de) 2003-03-11 2004-07-15 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018953B (de) * 1954-04-23 1957-11-07 Emag Elek Zitaets Ges M B H Schnellausloesevorrichtung
US3425017A (en) * 1966-06-30 1969-01-28 S & C Electric Co Current sensor and short circuiting means therefor
US3813577A (en) * 1972-12-20 1974-05-28 Joslyn Mfg & Supply Co Overvoltage protection apparatus having fusible ring and short circuit means operated thereby
DE2502343C3 (de) * 1975-01-22 1981-09-03 Tokyo Electric Power Co., Ltd., Tokyo Überlastungs-Schutzvorrichtung
DE19907319B4 (de) * 1999-02-20 2005-04-28 Krone Gmbh Überspannungsschutzelement
DE10329082A1 (de) * 2003-03-31 2004-10-21 Osram Opto Semiconductors Gmbh Elektrisches Bauelement, insbesondere Laserdiodenbauelement, elektronische Schaltungsanordnung mit einer Mehrzahl von seriell zueinander verschalteten elektrischen Serienelementen und Überbrückungselement für ein elektrisches Serienelement

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1514214A (fr) 1966-12-21 1968-02-23 Ind D Soule Ets Parasurtension de mise à la terre du neutre
DE4235329A1 (de) 1992-10-20 1994-04-21 Kloeckner Moeller Gmbh Kurzschlußeinrichtung, insbesondere zum Löschen von Störlichtbögen in Niederspannungs-Schaltanlagen zur Verteilung elektrischer Energie, Anordnung und Verwendung hierfür
DE4235329C2 (de) 1992-10-20 1995-12-21 Kloeckner Moeller Gmbh Kurzschlußeinrichtung, insbesondere zum Löschen von Störlichtbögen in Niederspannungs-Schaltanlagen zur Verteilung elektrischer Energie, Anordnung und Verwendung hierfür
DE4331992A1 (de) 1993-09-21 1995-03-23 Kloeckner Moeller Gmbh Gegen Störlichtbögen gesicherte zellenartige Schaltanlage zur Verteilung elektrischer Energie
DE4345170A1 (de) 1993-09-21 1995-03-23 Kloeckner Moeller Gmbh Störlichtbogen-Schutzvorrichtung für Schaltanlagen zur Verteilung elektrischer Energie
DE9419141U1 (de) 1994-11-29 1996-03-28 Klöckner-Moeller GmbH, 53115 Bonn Kurzschließer zum Löschen von Störlichtbögen zur Verwendung in Schaltanlagen
DE19746815A1 (de) 1997-10-23 1999-04-29 Kloeckner Moeller Gmbh Kurzschließer, insbesondere für eine Störlichtbogen-Schutzvorrichtung zur Verwendung in Anlagen zur Verteilung elektrischer Energie
DE10313045B3 (de) 2003-03-11 2004-07-15 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen

Cited By (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103620715A (zh) * 2010-09-01 2014-03-05 梅森法国Sb公司 用于光伏阵列的短路设备
WO2012089947A1 (fr) 2010-09-01 2012-07-05 Mersen France Sb Sas Court-circuiteur pour installation photovoltaïque
FR2964240A1 (fr) * 2010-09-01 2012-03-02 Mersen France Sb Sas Court-circuiteur pour installation photovoltaique
DE202012001729U1 (de) 2012-02-20 2012-04-04 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Anordnung zum Anlagen- und Personenschutz im Niederspannungsbereich
DE102013001612A1 (de) 2012-02-20 2013-08-22 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Anordnung zum Anlagen- und Personenschutz
WO2013124248A1 (de) 2012-02-20 2013-08-29 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Anordnung zum anlagen- und personenschutz
DE202013003505U1 (de) 2012-05-04 2013-05-02 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Thermosensitiver und/oder drucksensitiver Schalter mit Auslöseeinrichtung
EP2988385A1 (de) 2014-08-18 2016-02-24 "Condensator Dominit" Dr. Christian Dresel Gesellschaft für Leistungselektronik, Energietechnik und Netzqualität mbH Schutzsystem für leistungselektronisches Durchgangssystem mit Bypass
DE102014016274A1 (de) * 2014-09-19 2016-03-24 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Kurzschließereinrichtung, insbesondere für den Störlichtbogenschutz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen
US10468855B2 (en) 2014-11-11 2019-11-05 Epcos Ag Arrester
EP3218971B1 (de) * 2014-11-11 2020-12-02 TDK Electronics AG Ableiter
DE102018100076B3 (de) 2018-01-03 2019-06-13 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz
US11145477B2 (en) 2018-01-03 2021-10-12 Dehn Se + Co Kg Short-circuiting device for use in low-voltage and medium-voltage systems for the protection of property and persons
EP4287233A1 (de) * 2022-06-01 2023-12-06 Abb Schweiz Ag Schalter für ein schaltgerät

Also Published As

Publication number Publication date
DE502006006665D1 (de) 2010-05-20
ATE433602T1 (de) 2009-06-15
CN101278369A (zh) 2008-10-01
EP2051275A1 (de) 2009-04-22
EP1911059B1 (de) 2009-06-10
ATE463833T1 (de) 2010-04-15
PL2051275T3 (pl) 2010-09-30
CN101278369B (zh) 2012-07-25
DE102005048003B4 (de) 2008-04-30
DE502006003948D1 (de) 2009-07-23
EP2051275B1 (de) 2010-04-07
EP1911059A1 (de) 2008-04-16
WO2007014816A1 (de) 2007-02-08
DE102005048003A1 (de) 2007-04-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202006020737U1 (de) Passive oder aktive Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz
DE102014016938B3 (de) Überspannungsschutzanordnung mit Kurzschließereinrichtung
DE102014215280B3 (de) Kombiniertes Überspannungsschutzgerät mit einer integrierten Funkenstrecke
EP1407460B1 (de) Überspannungsableiter
EP2826044B1 (de) Überspannungsschutzgerät
EP2201654B1 (de) FUNKENSTRECKENANORDNUNG MIT EINER KURZSCHLIEßEINRICHTUNG
EP3759774B1 (de) Überspannungsschutzanordnung mit einer in einem gehäuse befindlichen hörnerfunkenstrecke mit kammer zur lichtbogenlöschung
EP1458072A1 (de) Kurzschliesseinrichtung für den Einsatz- in Nieder- und Mittelspannungsanlagen
DE10313045B3 (de) Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen
EP3479391B1 (de) Kurzschliesseinrichtung für den einsatz in nieder- und mittelspannungsanlagen zum sach- und personenschutz
DE102009004704B4 (de) Überspannungsableiter mit einer Schalteinrichtung zum Auslösen einer Abtrenneinrichtung
DE102018100076B3 (de) Kurzschließeinrichtung für den Einsatz in Nieder- und Mittelspannungsanlagen zum Sach- und Personenschutz
EP2212976B1 (de) Überspannungsableiter mit thermischem überlastschutz
EP2188876B1 (de) Schadensbegrenzende schalteinrichtung
DE102014215282B3 (de) Kombiniertes Überspannungsschutzgerät mit einer integrierten Funkenstrecke
EP2151026B1 (de) Kurzschliesseinrichtung für überspannungsableiter
DE102017126419A1 (de) Schmelzsicherung für Niederspannungsanwendungen
DE102008049472A1 (de) Überspannungsableiter mit mindestens einem Ableitelement, insbesondere einem Varistor, sowie mit einer Abtrennvorrichtung
EP2070169A1 (de) Überspannungsableiter mit mindestens einem ableitelement, insbesondere einem varistor, sowie mit einer abtrennvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20091029

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20090924

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20121010

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20141016

R071 Expiry of right