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DE1193004B - Schraubennahtrohrwerk mit Aufwicklung des schraeg zulaufenden Bandes auf einen Dorn - Google Patents

Schraubennahtrohrwerk mit Aufwicklung des schraeg zulaufenden Bandes auf einen Dorn

Info

Publication number
DE1193004B
DE1193004B DEB64052A DEB0064052A DE1193004B DE 1193004 B DE1193004 B DE 1193004B DE B64052 A DEB64052 A DE B64052A DE B0064052 A DEB0064052 A DE B0064052A DE 1193004 B DE1193004 B DE 1193004B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel
tailstock
headstock
tape
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB64052A
Other languages
English (en)
Inventor
William Napier
Derrick Howard Ranford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bristol Aerojet Ltd
Original Assignee
Bristol Aerojet Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bristol Aerojet Ltd filed Critical Bristol Aerojet Ltd
Publication of DE1193004B publication Critical patent/DE1193004B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/12Making tubes or metal hoses with helically arranged seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES JfllTTml· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 21 c
Deutschem.: 7 b -9/01
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1193 004
B64052Ib/7b
19. September 1961
20. Mai 1965
Die Erfindung betrifft ein Schraubennahtrohrwerk mit Aufwicklung des schräg zulaufenden Bandes auf einen drehangetriebenen Dorn und laufendes Verschweißen der benachbarten Kanten durch eine ortsfeste Schweißvorrichtung, wobei ein auf das Rohr einwirkender Axialvortrieb das kontinuierliche Bewegen des Rohres auf dem Dorn bewirkt.
Es ist beim Herstellen von Schraubennahtrohren bekannt, das Band kalt unter einem der Bandbreite entsprechenden Schrägungswinkel einem antreibbaren Dorn zuzuführen, an diesem zu befestigen, den Dorn dann in Drehung zu versetzen und dadurch das Band zu einer Wendel mit aneinander angrenzenden Kanten zu wickeln. Dabei werden schwankende Spaltbreiten, die durch Breitenänderungen des Bandes oder durch Säbeligkeiten bedingt sind, durch Taster erfaßt und durch Änderungen des Zulaufwinkels ausgesteuert. Die Kanten werden mittels einer ortsfesten Schweißvorrichtung verschweißt. Das Rohr wird dabei laufend axial abgeschoben, was durch einen Stoßbund des Doms oder mittels axial verschieblicher Dornteile geschehen kann. Oft wird der Dorn mit Rollen versehen, damit er beim Wickelvorgang zwar tangential mitnimmt, beim Abschieben des Rohrs aber keinen Reibungswiderstand entgegensetzt.
Bei der Erfindung wird das fertige Rohr von einem axial verschieblichen Reitstockdorn, der es am vorderen Ende erfaßt, drehangetrieben und zugleich axial abgezogen. Durch Beeinflussung der Abziehgeschwindigkeit hat man ein einfaches Mittel zum Aussteuern des Schweißspalts, was sonst nur durch Schwenken des Band- oder Rohrschenkels möglich ist. Bei der Erfindung bleibt der Zulaufwinkel konstant.
Nach der Erfindung besteht der Dorn aus zwei drehbaren sowie sich stirnseitig gegenüberstehenden Teilen, nämlich aus einem an einem zwangsweise um einen kurzen Hub verschiebbaren Spindelstock gelagerten Teil und einem an einem durch ein Spindelgetriebe entsprechend der Rohrsteigung verschiebbaren Reitstock gelagerten sowie mit einer Befestigungseinrichtung für den Bandanfang versehenen Teil. Zu Beginn des Wickeins führt man den als Träger des Rohrendes und als axiales Transportorgan fungierenden Reitstockdorn in die Bandzuführungsebene ein, beginnt auf diesem den Arbeitsvorgang und überführt sodann die Auflaufstelle des Bandes unter axialem Verschieben beider Stöcke auf den dann festbleibenden Spindelstoekdorn, während der Reitstockdorn bis zum Erreichen einer beliebigen Rohrlänge axial auswandert.
Hohe Genauigkeit der erzeugten Schraubennahtrohre wird nach der Erfindung also dadurch erzielt, Schraubennahtrohrwerk mit Aufwicklung des
schräg zulaufenden Bandes auf einen Dorn
Anmelder:
Bristol Aerojet Limited, Bristol (Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Als Erfinder benannt:
William Napier,
Derrick Howard Ranford, Bristol
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 21. September 1960
(32441)
daß das Rohr gezogen und nicht gedrückt wird, weil hierbei sehr leicht ein Aussteuern des Spalts möglieh ist. Erfindungsgemäße Rohrwerke sind einfacher als bekannte.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Einrichtung nach der Erfindung mit durch Abtasten des Schweißspalts gesteuertem Kantenabstand der nebeneinanderliegenden Bandwindungen nimmt die Abtasteinrichtung auf die Vorschubgeschwindigkeit des Reitstockes Einfluß. In weiterer Ausgestaltung steuert die Abtasteinrichtung einen Drehantrieb der im Reitstock befindlichen sowie ihrerseits von einer drehangetriebenen Leitspindel axial verschiebbaren Spindelmutter.
Der Spindelstockdorn kann frei umlaufen oder zwangläufig mit derselben Drehzahl wie der Reitstockdorn gedreht werden.
Die Erfindung ist in Verbindung mit Raketenmotorgehäusen von besonderem Wert, sie kann jedoch auch bei der Herstellung von Rohren schlechthin verwendet werden.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand von Zeichnungen beispielsweise erläutert.
F i g. 1 ist eine Seitenansicht einer Vorrichtung;
F i g. 2 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Fig.1;
F i g. 3 und 4 sind schematische Darstellungen von zwei Arbeitsstufen während des Wickeins in Draufsieht;
F i g. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2;
509 570/156
F i g. 6 ist ein Schnitt ähnlich der F i g. 5, jedoch durch eine andere Anordnung;
F i g. 7 ist ein vergrößerter Schnitt durch den Reitstock und zeigt eine abgewandelte Form desselben;
F i g. 8 ist eine Draufsicht auf eine andere Ausführung der Vorrichtung;
F i g. 9 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß der F i g. 8.
Die in den F i g. 1 bis 5 gezeigte Vorrichtung 10 umfaßt ein starres Bett 11, welches auf Säulen 12 in angemessener Höhe gelagert ist oder unmittelbar auf Betonfundamenten sitzt. Auf dem Bett 11 sind der Spindelstock 13 und der Reitstock 14 in Führungen angeordnet. Dazwischen ist ein Spindelstockdorn 15 und ein Reitstockdorn 16 angeordnet. Diese sind gemäß F i g. 2, 3 von einer Dornwelle 17 über Riemenscheiben angetrieben, die innerhalb von Antriebsaufnahmearmen 18, 1? aufgenommen sind. Diese Arme 18, 19 sind jeweils auf dem Spindelstock 13 und dem Reitstock 14 angeordnet. Die Riemenscheibe innerhalb jedes Aufnahmearmes gleitet auf der Dornwelle 17, ist jedoch mittels Keilen in einer Keilnut befestigt, welche sich über die gesamte Länge der Dornwelle erstreckt. Der Antrieb wird dann durch einen Riemenantrieb und ein in dem Spindel- oder dem Reitstock angeordnetes Schneckengetriebe auf die Dorne 15 oder 16 des Spindel- oder Reitstocks übertragen.
Der Spindelstock 13 kann auf dem Bett 11 der Vorrichtung eine begrenzte Bewegung in Längsrichtung ausführen. Diese Bewegung erfolgt auf Grund der Tätigkeit eines pneumatischen oder hydraulischen Spindelstockhebers 20, der einen bei 22 an dem Bett 11 verankerten Zylinder 21 und einen durch eine Verbindungsvorrichtung 24 mit dem Spindelstock 13 verbundenen Stößel 23 aufweist. Zur Begrenzung dieser Bewegung in Anpassung an das zu wickelnde Band sind zwangläufige Anschläge angeordnet. Der Spindelstockdorn 15 ist entfernbar an dem Spindelstock 13 gelagert; er bewegt sich mit dem Spindelstock zusammen in Längsrichtung der Maschine.
An dem Spindelstockende der Maschine sind Elektromotoren, Antriebe mit veränderlicher Übersetzung und Kupplungen angeordnet, die als Block bei 25 angedeutet sind. Diese bilden den Antrieb für die Dornwelle 17 sowie für eine Leitspindel 26.
Die Leitspindel 26 kämmt gemäß F i g. 7 mit einer Leitspindelmutter 68, welche an dem Reitstock 14 befestigt ist, so daß eine Drehbewegung der Leitspindel 26 den Reitstock auf dem Bett 11 der Vorrichtung bewegt. Der Reitstockdorn 16 ist ebenfalls entfernbar an dem Reitstock gelagert; er bewegt sich mit dem Reitstock.
Die Leitspindel 26 sowie die Dornwelle 17 erstrecken sich über die gesamte Länge der Vorrichtung und werden mit Abständen durch Lager 27, 28 auf ihrer Länge gestützt. Diese Lager sind in Böcken angeordnet, die wegkippen, wenn die Mutter des Reitstocks oder die Antriebsaufnahmearme vorbeilaufen.
An der einen Seite der Vorrichtung 10 ist gemäß Fig. 2, 5, 6 eine Bandführung29 vorgesehen. An dem einen Ende ist gemäß Fig. 5 bei 31, 32 ein Rahmen 30 drehbar an einer festen Grundplatte 33 befestigt, während ein elektrisch betätigter Spindelheber 34 bei 35 an dem anderen Ende des Rahmens angeschlossen ist. Das Gehäuse des Hebers 34 ist auf Zapfen 36, die von der festen Grundplatte 33 fortführen, gelagert, damit der Heber bei seiner Ausziehoder Rückziehbewegung schwenken kann. Der Heber 34 ermöglicht eine tangentiale Einstellung der Führung 29 auf die Größe des jeweiligen Doms. Das Band 39 kann verschiedene Stärken aufweisen.
Gemäß F i g. 5 ist auf dem Rahmen 30 eine Führungseinheit 37 angeordnet, die aus Rollen 38 und Bandseitenführungen besteht. Das Band läuft zwischen den Rollen, wobei wenigstens eine der Rollen auf dem Rahmen durch Schrauben 40 einstellbar
ίο ist, um die dem Band 39 erteilte Spannung nach Wunsch zu ändern. Zum Treiben des Bandes 39 bis zu den Dornen hin bei Beginn des Arbeitsvorgangs dienen durch einen Elektromotor 41 angetriebene Rollen. Gemäß F i g. 2 ist die Einheit 37 gegenüber dem Rahmen 30 auf einem Kreisbogen 42 verschwenkbar, dessen Mittelachse 86 die Schnittlinie der Ebene X-X und Y-Y ist.
Das Band ist in einem Bund bei 46 gelagert (vgl. Fig. 5).
ao Zwischen den Rollen 38 und den Dornen 15, 16 befindet sich eine weitere Rollenanordnung 43, deren Rolle 44 parallel zur Achse XX der Dornenvorläufe und radial zur Dornachse verstellbar ist. Hieran ist ein pneumatisch angetriebenes Schleifwerkzeug 45 angebracht, das zum Abtrennen des Bandes 39 dient. Auf einem Arm 48 sind gemäß F i g. 2, 5, 6 Doppelschweißvorrichtungen 47 angeordnet, die sich oberhalb der normalen Arbeitsstellung des Spindelstockdorns 15 befinden. Die Schweißvorrichtungen 47 sind einzeln einstellbar; auch der Arm 48 kann durch eine pneumatische oder hydraulische Hebevorrichtung 51 gehoben und gesenkt werden. Der Arm 48 bewegt sich in Führungen 49 auf dem Rahmen 50. Diese Schweißvorrichtungen können beliebiger Art sein. Gezeigt ist im Zeichnungsbeispiel ein elektrisches Lichtbogenschweißaggregat, bei dem der Schweißdraht von auf dem Arm 48 angeordneten Spulen abläuft.
Argongas wird oberhalb der Schweißung über die Elektroden hinweg und ebenso zum Schutz der Unterseite herangeführt.
In den F i g. 1 und 2 ist ein Röhrchen 53 gezeigt, das sich durch den Spindelstock 13 hindurch erstreckt und auf verschiedene radiale Bohrungen 54 (vgl.
Fig. 2) in dem Spindelstockdorn 15 auftrifft. Diese führen Argongas zu einer ringförmigen Nut 55 in der Oberfläche des Spindelstockdorns 15 unmittelbar unter der Schweißstelle. Die Schweißung wird mittels Schutzgas unter Abschirmung gegenüber der Atmosphäre durchgeführt.
Die Schweißvorrichtungen 47 können einzeln oder zusammen verwendet werden, was von der Stärke des zu verschweißenden Materials abhängig ist.
Im Betrieb werden ein Spindelstockdorn 15 und ein Reitstockdorn 16, deren Durchmesser dem Lichtmaß des zu wickelnden Rohres entsprechen, auf dem Spindelstock 13 bzw. dem Reitstock 14 angeordnet. Die Antriebsübersetzungen für die Dornwelle 17 und die Leitspindel 26 sind so gewählt, daß ihre relativen Drehzahlen und die Vorschubgeschwindigkeit der Leitspindel eine Umdrehung des Reitstockdorns 16 hervorruft sowie eine axiale Verschiebung desselben bei Geschwindigkeiten, die auf dem zu wickelnden Rohr den richtigen Steigungswinkel hervorbringen.
Der Spindelstockdorn 15 wird gleichzeitig mit dem Dorn 16 des Reitstocks gedreht; er wird jedoch nicht durch Spindel 26 in Achsrichtung verschoben, sondern durch Heber 26.
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Der Spindelstockheber 20 wird nunmehr zurück- den Drehpunkten 57, 58 neu eingestellt, wird jedoch gezogen, so daß der Spindelstock 13 mit Spindel- zum Betrieb in ähnlicher Weise, wie es bereits bestockdorn 15 in die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Be- schrieben ist, vorbereitet. In diesem Falle kann es schickungsstellung bewegt wird. Der Dorn 16 des erforderlich sein, an dem Spindelstock 13 einen festen Reitstocks wird dann zum Spindelstockdorn 15 hin- 5 Führungsschuh 59 anzuordnen. Dieser Führungsbewegt, bis die beiden aneinander anstoßen. schuh 59 weist einen Flansch auf, welcher den Spin-Das Band des in dem Bock 46 sitzenden Bundes delstockdorn 15 überlappt, und die Neigung des Steiwird durch die Führungseinheit 37 hindurch zu der gungswinkels des Rohres aufweist. Der Flansch er-Rolleneinheit 43 weitergeführt und dann mittels einer faßt den freien Rand der ersten Windung des Ban-Ankerschraube 56 (vgl. Fig. 2) an dem Reitstock- io des auf dem Spindelstockdorn, nachdem der Spindeldorn 16 befestigt. Die letzte Rolle 44 ist so einge- stock einmal seine normale Lage erreicht hat; es stellt, daß sie das Band gleichmäßig auf seiner ge- dient der Führungsschuh 59 als zusätzliches Mittel samten Breite in Berührung mit dem Dorn bringt. zur Aufrechterhaltung des richtigen Steigungswinkels Sodann wird an den Spindelstockheber 20 der und zum Abschieben des gewinkelten und geschweißhydraulische oder pneumatische Druck herangeführt, 15 ten Bandes von dem Spindelstockdorn. Für die verder den Heber veranlaßt sich auszudehnen; dann schiedenen Dorndurchmesser und Steigungswinkel werden die Dornwelle 17 und die Leitspindel 26 in sind jeweils andere Flansche erforderlich.
Drehung versetzt. Der Umlauf der Leitspindel ver- Der Spalt zwischen aufeinanderfolgenden Windunursacht eine Bewegung des Reitstockdorns 16 nach gen des Bandes bei deren Ankunft unter den Schweißlinks gemäß F i g. 1 bis 4. Der Spindelstockdorn 15 20 vorrichtungen 47 muß bekanntlich genau gesteuert und der Dorn 16 des Reitstockes werden durch die werden, um eine gleichmäßige Verschweißung sicher-Dornwelle 17 gedreht, und der Spindelstockdorn zustellen. Die F i g. 7 zeigt eine Vorrichtung, die so wird, da durch den Spindelstockheber 20 ein Druck ausgeführt ist, daß sie eine selbsttätige Spaltsteuerung ausgeübt wird, in ständiger Berührung mit dem gewährleistet.
Dorn des Reitstockes, in axialer Richtung bewegt. 25 Oberhalb des Spaltes ist zwischen anstoßenden
Die gemeinsame Umdrehung und Bewegung der bei- Windungen unmittelbar vor der Schweißstellung eine
den Dorne in Längsrichtung bildet einige Windungen Tastvorrichtung 60 (Fig. 5) angeordnet. Diese Tast-
des Bandes 39 zunächst auf dem Reitstockdorn und vorrichtung 60 liefert ein Signal, welches ein Maß
dann auf dem Spindelstockdorn. des Spaltes darstellt und Veränderung in der Spalt-
Sowie eine Umdrehung ausgeführt worden ist, wird 30 breite zwischen den aufeinanderfolgenden Windun-
die Schweißvorrichtung 47 in Tätigkeit gesetzt, je- gen an diesem Punkte angibt. Dieses Signal wird an
doch wird die Schweißnaht nur dann vollständig eine Steuervorrichtung 61 weitergeleitet, welche die
durch das Argongas abgeschirmt, wenn die Schwei- Drehzahl des Elektromotors 62 steuert. Der Antrieb
ßung über der ringförmigen Nut 55 in dem Spindel- vom Motor 62 erfolgt über einen Keilriemen 63, ein
stockdorn 15 stattfindet, so daß eine wirklich starke 35 Untersetzungsgetriebe 64, eine Kupplung 65, eine
Verbindung hergestellt wird. Der Spindelstock 13 er- Schnecke 66 und ein Schneckenrad 67. Das Schnek-
reicht die Grenze seiner Axialbewegung an diesem kenrad 67 ist aus einem Stück mit der Leitmutter 68
Punkt und wird durch Anschlag angehalten; letzterer der Leitspindel 26 gebildet oder daran verkeilt. Die
ist vorher so eingestellt worden, daß er die richtige Drehung der Spindelmutter 68 in bezug auf den Reit-
Arbeitsstellung festlegt. Diese Stellung ist in der 40 stock 14 erhöht oder vermindert das Ausmaß der
F i g. 3 gezeigt. Axialbewegung des Reitstockes 14 je nach ihrer
Bei fortgesetzter Tätigkeit setzt der Spindelstock- Drehrichtung in Abhängigkeit von der unmittelbar dorn 15 seine Umdrehung fort, führt jedoch keine von der Leitspindel 26 abgeleiteten Geschwindigkeit, weitere Axialbewegung aus. Jedoch führt der Dorn Um dem Elektromotor 62 eine Drehung in nur 16 des Reitstocks seine Umdrehung sowie seine Be- 45 einer Richtung zu ermöglichen, ist der Antrieb der wegung auf dem Bett entlang und von dem Spindel- Leitspindel 26 so gewählt, daß er der Leitspindel stockdorn 15 fort weiterhin aus. Hierbei zieht er das eine Drehzahl erteilt, die größer als die eigentlich geschweißte Rohr von dem Spindelstockdorn her- erforderliche ist. Dieses hat eine erhöhte Bewegungsunter, während weiterhin Band zum Schweißen auf geschwindigkeit des Reitstocks 14 zur Folge. Der dem Spindelstockdorn aufgewickelt wird, was in 50 Elektromotor 62 versetzt die Leitmutter 68 langsam F i g. 4 dargestellt ist. Das Band gleitet axial von dem in derselben Richtung wie die Leitspindel 26 in Um-Spindelstockdorn herunter. drehung, was somit eine Verlangsamung des Reit-
Wenn die erforderliche Länge des Rohres herge- stocks 14 auf seine richtige Bewegungsgeschwindig-
stellt ist, wird die Vorrichtung angehalten; die keit zur Folge hat.
Schweißvorrichtungen 47 werden von dem Rohr ab- 55 Hieraus folgt, daß durch eine einfache Verände-
gehoben, das Band 39 durch das Schleifwerkzeug 45 rung der Drehzahl des Elektromotors 62 gemäß dem
vom Rohr getrennt. von der Tastvorrichtung 60 empfangenen Signal Ab-
Das Rohr wird dann von einem Kran oder Wagen weichungen in der Spaltbreite von einer vorher fest-
mit Gabelheber aufgenommen, während die Dorne gelegten Größe entgegengearbeitet wird und eine im
des Spindel- und Reitstocks axial herausgezogen 60 wesentlichen konstante Spaltbreite zwischen den
werden. Das Rohr wird dann von der Maschine fort- Rändern aufeinanderfolgender Windungen bei ihrer
gehoben. Die Anfangswindungen des Rohres, d. h. Annäherung an die Schweißvorrichtungen 47 auf-
diejenigen, welche keine oder eine nicht ausreichende rechterhalten werden kann.
Schweißung aufweisen, werden entfernt und die Die Leitmutter 68 kann über einen Riemen 71 und
Rohrenden bearbeitet. 65 ein Kegelrad 72 mittels eines Griffes 70 von Hand
Wahlweise kann das Band 39, wie es in der Fi g. 6 betätigt werden. In diesem Fall kann der Elektrögezeigt ist, auch unter die Dorne 15 und 16 geführt motor 62 durch Betätigung einer Kupplung 65 mitwerden. Die Bandführung 29 wird auf abwechseln- tels eines Hebels 69 außer Betrieb gesetzt werden.
In den F i g. 8 und 9 ist eine kleinere Vorrichtung dargestellt. Infolge der kleineren Durchmesser des zu wickelnden und zu verschweißenden Rohres sind gewisse Merkmale vereinfacht worden. Diese Vorrichtung 110 weist einen starren Rahmen 111 auf, welcher in angemessener Höhe von Säulen 112 gestützt wird. An dem Rahmen 111 ist ein Spindelstock 113 und auf dem Rahmen 111 ebenso in Führungen gelagert ein Reitstock 114 angeordnet. Zwischen dem Spindelstock und dem Reitstock sind der Spindelstockdorn 115 und der Reitstockdorn 116 angeordnet. Der Spindelstockdom 115 und der Reitstockdorn 116 sind je mit einem Keil versehen, welcher in einer sich über die ganze Länge einer Dornwelle
117 erstreckenden Keilnut einen Gleitsitz hat. Es kann so die Dornwelle unter Bewegen der beiden Stöcke gedreht werden.
An dem Spindelstockdom 115 ist ein Gleitkörper
118 befestigt, der in Führungen des Stützblockes 119 gleitend gelagert ist, so daß er mit Bezug auf die Längsachse der Maschine mittels eines hydraulischen oder pneumatischen Hebers 120 in beiden Richtungen axial bewegt werden kann, wobei der Heber 120 einen bei 122 an einem Teil des Spindelstocks verankerten Zylinder 121 und einen Stößel 123 aufweist, der durch eine Kupplungsvorrichtung 124 mit dem Gleitkörper 118 verbunden ist.
An dem Spindelstockende der Maschine sind Gehäuse 125 und 126 vorgesehen, welche Motoren, Getriebe mit veränderlichen Übersetzungen und Kupplungen enthalten, über die Antriebsverbindungen mit der Dornwelle 117 und der Leitspindel 128 hergestellt werden.
Die Leitspindel 128 steht mit einer Mutter im Eingriff, welche an dem Reitstock 114 befestigt ist, so daß eine Drehung der Leitspindel den Reitstock in die eine oder andere Richtung auf dem Bett der Maschine entlang bewegt. Der Reitstockdorn 116 ist mit dem Reitstock 114 verbunden, so daß er sich mit dem Reitstock in der Längsrichtung auf der Maschine entlang bewegt. Die Dornwelle 117 und die Leitspindel 128 erstrecken sich durch den Reitstock 114 hindurch und werden durch Lager des Wellenlagerkörpers 129 gestützt.
An der einen Seite der Maschine 110 ist die Bandspeicher- und Vorschubvorrichtung angeordnet. Diese besteht aus einem Stützrahmen, der als Block 130 dargestellt ist, auf welchem eine Welle 131 angeordnet ist, die von Seitenrahmen 132 gestützt wird, um eine Bandspule 133 aufzunehmen. Der Stützrahmen nimmt außerdem Führungsrollen 134 und Seitenführungen 135 auf. Alle diese Teile sind in dem Rahmen 130 angeordnet und sind mit ihm auf Rollen schwenkbar, die in einer Spur 136 zum Eingriff kommen, welche einen Kreisbogen bildet. Der Mittelpunkt dieses Kreisbogens ist, wie es in der Fig. 8 gezeigt ist, die Überschneidung der senkrechten Ebene, welche die Achse XX der Dorne enthält, mit der senkrechten Ebene, welche die Mittellinie YY des Bandes 137 bei seinem Vorschub von der Spule 133 zur Maschine enthält Zwischen den Führungsrollen 134 und der Maschine ist eine letzte Rolle 138 angeordnet. Die Achse dieser letzten Rolle 138 verläuft parallel zur Achse XX der Dorne und ist einstellbar.
Oberhalb der normalen Arbeitsstellung des Spindelstockdornes ist eine Schweißvorrichtung 139 angeordnet. Diese Schweißvorrichtung ist sowohl in der Höhe als auch in axialer Richtung und seitlich mit Bezug auf die Maschine einstellbar. An die eine Seite der Schweißnaht wird hinter die Elektrode und an die andere Seite der Schweißung durch Führungen in der Dornwelle 117 und dem Spindelstockdom 115 Argon herangeführt.
Der Ablauf des Betriebes ist ähnlich wie der in Verbindung mit der Vorrichtung gemäß den F i g. 1 bis 5 beschriebene. Die Domwelle 117 muß jedoch von der Maschine entfernt werden, bevor das fertiggestellte Rohr entfernt werden kann.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schraubennahtrohrwerk mit Aufwicklung des schräg zulaufenden Bandes auf einen drehangetriebenen Dom und laufendes Verschweißen der benachbarten Kanten durch eine ortsfeste Schweißvorrichtung, wobei ein auf das Rohr einwirkender Axialvortrieb das kontinuierliche Bewegen des Rohres auf dem Dom bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn aus zwei drehbaren sowie sich stirnseitig gegenüberstehenden Teilen besteht, nämlich aus einem an einem zwangsweise (20 bis 24) um einen kurzen Hub verschiebbaren Spindelstock (13) gelagerten Teil (15) und einem an einem durch ein Spindelgetriebe (26, 68) entsprechend der Rohrsteigung verschiebbaren Reitstock (14) gelagerten sowie mit einer Befestigungseinrichtung (56) für den Bandanfang versehenen Teil (16), wobei sich zu Beginn des Wickeins der als Träger des Rohrendes und als axiales Transportorgan fungierende Reitstockdom (16) in die Bandzuführungsebene einfahren, auf diesem den Arbeitsvorgang beginnen und sodann die Auflaufstelle des Bandes unter axialem Verschieben beider Stöcke (13,14) auf den Spindelstockdom (15) überführen sowie schließlich bei dann festbleibendem Spindelstockdom (15), aber weiter axial auswanderndem Reitstockdorn (16) bis zu einer beliebigen Rohrlänge fortsetzen läßt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit durch Abtasten des Schweißspaltes gesteuertem Kantenabstand der nebeneinanderliegenden Bandwindungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (60) auf die Vorschubgeschwindigkeit des Reitstockes (14) Einfluß nimmt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (60) einen Drehantrieb (60 bis 67) der im Reitstock (14) befindlichen sowie ihrerseits von einer drehangetriebenen Leitspindel (26) axial verschiebbaren Spindelmutter (68) steuert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 881489;
französische Patentschrift Nr. 402 859;
belgische Patentschrift Nr. 550693;
USA.-Patentschriften Nr. 2549 032, 2136 943,
284, 1 918 137, 1868 039.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1101331.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
509 570/156 5.65 @ Bundesdruckerei Berlin
DEB64052A 1960-09-21 1961-09-19 Schraubennahtrohrwerk mit Aufwicklung des schraeg zulaufenden Bandes auf einen Dorn Pending DE1193004B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1193004X 1960-09-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1193004B true DE1193004B (de) 1965-05-20

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ID=10881280

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB64052A Pending DE1193004B (de) 1960-09-21 1961-09-19 Schraubennahtrohrwerk mit Aufwicklung des schraeg zulaufenden Bandes auf einen Dorn

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