DE1192835B - Anordnung zur Kostenabrechnung bei Verbrauchszaehlern, insbesondere bei Elektrizitaetszaehlern - Google Patents
Anordnung zur Kostenabrechnung bei Verbrauchszaehlern, insbesondere bei ElektrizitaetszaehlernInfo
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- DE1192835B DE1192835B DEL30845A DEL0030845A DE1192835B DE 1192835 B DE1192835 B DE 1192835B DE L30845 A DEL30845 A DE L30845A DE L0030845 A DEL0030845 A DE L0030845A DE 1192835 B DE1192835 B DE 1192835B
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- G01D4/00—Tariff metering apparatus
- G01D4/10—Maximum indicating or recording apparatus, i.e. where the tariff for a period is based on a maximum demand within that period
- G01D4/14—Fixed-demand indicating or recording apparatus, i.e. where indication is made when a predetermined quantity has been consumed during a time interval greater or less than a predetermined time interval
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
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- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
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Description
- Anordnung zur Kosten abrechnung bei Verbrauchszählern, insbesondere bei Elektrizitätszählern Die Kostenabrechnung bei Verbrauchszählern erfolgt allgemein in der Art, daß am Ende des Verrechnungsabschnittes der Zählerstand abgelesen, dieser Stand mit dem Stand am Beginn des Verrechnungsabschuittes verglichen wird und aus der Differenz der Zählerstände entsprechend dem Tarif des jeweiligen Verbrauchers die fälligen Kosten ermittelt werden.
- Dieses Verfahren ist sehr umständlich, und es ist daher die Aufgabe der Erfindung, die Kostenabrechnung bei Verbrauchszählern, insbesondere bei Elektrizitätszählern, zu vereinfachen.
- Erfindungsgemäß wird das durch eine Anordnung erreicht, bei der im Zähler ein an sich bekannter Speicher für eine dem Verbrauch proportionale Größe zur Kostenabrechnung herausnehmbar untergebracht ist, der in ein vom Zähler getrenntes Auswertgerät einführbar ist. Der Speicher besteht in weiterer Ausgestaltung der Erfindung aus einer von Maximum-Elektrizitätszählern her bekannten Einrichtung mit einer Gewindespindel, die vom Zähler angetrieben wird und eine auf dem Spindelgewinde angeordnete, gegen Eigendrehung blockierte Mutter verschiebt. Die dem Verbrauch proportionale Speichergröße ist also durch den Abstand der Mutter vom Spindelanfang bestimmt. Der Speicher, der über eine Rutschkupplung vom Zähler angetrieben wird, ist mit Markierungen versehen, die den Verbraucher, dessen Tarif und dessen Grundpreis kennzeichnen.
- Zur Kostenabrechnung wird der Speicher aus dem Zähler herausgezogen und in ein Auswertgerät eingeführt, das ihn entleert, d. h. das die auf der Spindel hochgelaufene Mutter bis zum Anschlag zurückführt.
- Dabei wird ein Preiszählwerk über ein auf den Tarif und den Grundpreis des Verbrauchers eingestelltes Getriebe angetrieben. Die Getriebeübersetzung ist veränderlich, und das Getriebe wird jeweils auf das richtige tlbersetzungsverhältnis automatisch durch die Markierungen des Speichers eingestellt. Das Auswertgerät wird zweckmäßigerweise noch mit einer Druckeinrichtung versehen, die jeweils am Ende eines Auswertvorganges eine gedruckte Rechnung auswirft. Nach beendeter Abrechnung wird der entleerte Speicher wieder in den Zähler eingesetzt.
- An Hand der Zeichnung, die in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Zählergetriebes mit Speicher und in Fig.2 ein Ausführungsbeispiel einer Auswertvorrichtung wiedergibt, wird die Erfindung näher erläutert: Bei der Anordnung nach Fig. 1 treibt ein nur andeutungsweise dargestellter Zählerläufer 1 über ein Schneckenrad 2 Zählräder 3,4, 5 an. Von der Zählachse 6 wird die dem Verbrauch proportionale Drehbewegung auf Wechselräder 7, 8 übertragen und über eine Schnecke 9 und ein Schneckenrad 10 vermittels einer Rutschkupplung 11 einem Kronenrad 12 zugeleitet. Das Kronenrad 12 bildet mit einem Kronenrad 14 eines herausnehmbar angeordneten Speichers 13 eine Kupplung. Im Betriebszustand ist das Kronenrad 14 Ides Speichers mit dem Kronenrad 12 im Eingriff. Das Kronenrad 14 des Speichers 13 sitzt auf einer Spindel 15, die eine Mutter 16 trägt.
- Die Mutter 16 ist durch eine Führung 17, auf der die Mutter mit einem Schlitz gleitet, gegen Eigendrehung gesichert. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei eingekuppeltem Zustand des Speichers mit fortschreitendem Verbrauch die Mutter 16 in Pfeilrichtung vom Kronenrad 14 fortbewegt wird. Am Ende jedes Verrechnungsabschnittes wird in noch zu erläuternder Weise die Mutter bis zu ihrem Anschlag an dem Kronenrad zurückgedreht, so daß die Stellung der Mutter innerhalb des neu begonnenen Verrechnungsabschnittes ein Maß für den Verbrauch ist.
- Der Speicher wird zur Kostenabrechnung aus dem Zähler herausgenommen und mit seinem Kronenradl4 mit dem Kronenradl8 des Auswertgerätes (Fig.2) gekuppelt. Das Kronenrad 18 ist über die Achse 19 mit Zahnrädern 20 und 21 gekuppelt. Über ein Differentialgetriebe 22 bis 24 wird die Kupplung von dem Zahnrad 21 unter Zwischenschaltung von Zahnrädern 25, 26 zu einem Zählwerk 27 hergestellt.
- Mit dem Zahnrad 20 steht ein Zahnrad 30 im Eingriff, das über eine Rutschkupplung 29 eine Wirkverbindung zu einer Achse 28 herstellt. An diese Achse ist eine nicht dargestellte Antriebseinrichtung für das Auswertgerät angeschlossen. Das Zahnrad 24 des Differentialgetriebes kämmt mit einem Zahnrad 31, das seinerseits über eine Achse 32 mit einer anderen ebenfalls nicht dargestellten Antriebseinrichtung gekuppelt ist.
- Bei der Auswertung wird die Welle 28 von ihrer Antriebseinrichtung in Umdrehung versetzt. Über die Rutschkupplung 29 wird diese Drehbewegung auf die Zahnräder 30 und 20 übertragen, so daß vermittels der Kronenräder 18 und 14 die Spindel des Speichers 13 in Bewegung versetzt wird. Die Drehrichtung ist so gewählt, daß sich die Mutter 16 im Speicher bis zu ihrem Anschlag am Kronenrad 14 zurückdreht.
- Die Zahnradübersetzung zum Zählwerk 27 ist so gewählt, daß nach vollständig entleertem Speicher die Preisangabe des Verbrauchs für den entsprechenden Tarif des Verbrauchers auf dem Zählwerk erscheint.
- Von der Antriebseinrichtung der Welle 32 wird über das Zahnrad 24 des Differentialgetriebes eine dem Grundpreis entsprechende Addierung zum Verbraucherpreis durchgeführt. Der entleerte Speicher wird nach der Kostenabrechnung wieder in den Zähler eingesetzt.
- Die beschriebene Anordnung hat den Vorteil, daß bei den einzelnen im Betrieb befindlichen Verbrauchszählern nur geringfügige Erweiterungen zur Aufnahme des Speichers erforderlich sind. Das Auswertgerät kann für eine große Anzahl von Zählern gleichzeitig benutzt werden. Tarifumstellungen machen an dem Zähler keine Veränderungen notwendig, sondern sind nur im Auswertgerät zu berücksichtigen. Die Rutschkupplung 11 im Zähler verhindert eine unzulässige Beeinflussung des Zählers bei herausgenommenem Speicher, weil sie so eingestellt wird, daß auch bei blockiertem Kronenrad 12 der Zähler innerhalb der zulässigen Fehlergrenzen weiterläuft.
- Das Auswertgerät kann in der beschriebenen Art transportabel sein, so daß die fälligen Kosten jeweils bei dem einzelnen Verbraucher kassiert werden können. Die Abrechnung kann auch zentral durchgeführt werden, wobei dann der volle Speicher im Zähler durch einen leeren ersetzt wird oder der Verbraucher mit dem Speicher zu der Abrechnungsstelle kommen müßte. Nach erfolgter Abrechnung muß dann der Speicher vom Verbraucher wieder in den Zähler eingesetzt werden, was durch einen Trennschalter er- zwungen werden kann, der nur bei eingesetztem Speicher die Energiezufuhr freigibt.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Anordnung zur Kostenabrechnung bei Verbmuchszählern, insbesondere bei Elektrizitätszählern, dadurch gekennzeichnet, daß im Zähler (1 bis 12) ein an sich bekannter Speicher (13) für eine dem Verbrauch proportionale Größe zur Kostenabrechnung herausnehmbar untergebracht ist, der in ein vom Zähler getrenntes Auswertgerät (18 bis 30) einführbar ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (13) aus einer Gewindespindel besteht, die über eine Rutschkupplung vom Zähler angetrieben wird, und aus einer auf dem Spindelgewinde angeordneten, gegen Eigendrehung blockierten Mutter.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (13) Markierungen besitzt, die den Verbraucher, dessen Tarif und dessen Grundpreis kennzeichnen.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswertgerät ein Preiszählwerk enthält, das über ein auf den Tarif und den Grundpreis des Verbrauchers eingestelltes Getriebe (19 bis 26) bei Entleerung des Speichers, d. h. Rückführung der Mutter (16) bis zum Anschlag am Kronenrad (14), angetrieben wird.
- 5. Anordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzung des Getriebes (19 bis 26) veränderlich ist und das Getriebe selbsttätig durch die Markierungen des Speichers (13) auf das richtige tÇbersetzungsverhältnis eingestellt wird.
- 6. Anordnung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswertgerät mit einer Druckeinrichtung versehen ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 744 901, 929 393, 935 809; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 018 541.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL30845A DE1192835B (de) | 1958-07-21 | 1958-07-21 | Anordnung zur Kostenabrechnung bei Verbrauchszaehlern, insbesondere bei Elektrizitaetszaehlern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL30845A DE1192835B (de) | 1958-07-21 | 1958-07-21 | Anordnung zur Kostenabrechnung bei Verbrauchszaehlern, insbesondere bei Elektrizitaetszaehlern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1192835B true DE1192835B (de) | 1965-05-13 |
Family
ID=7265354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL30845A Pending DE1192835B (de) | 1958-07-21 | 1958-07-21 | Anordnung zur Kostenabrechnung bei Verbrauchszaehlern, insbesondere bei Elektrizitaetszaehlern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1192835B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744901C (de) * | 1937-01-09 | 1944-01-29 | Siemens Ag | Festmengentarifgeraet mit Kontrollvorrichtung |
| DE929393C (de) * | 1952-06-08 | 1955-06-27 | Siemens Ag | Vergleichsgeraet, insbesondere Maximumwaechter |
| DE935809C (de) * | 1952-12-02 | 1955-12-01 | Licentia Gmbh | Maximumwerk mit einem Summierwerk fuer den jeweils in einer Ableseperiode erreichtengroessten Belastungsmittelwert je Messperiode |
| DE1018541B (de) * | 1955-04-21 | 1957-10-31 | Licentia Gmbh | Maximumelektrizitaetszaehler mit Einrichtung zur Summierung der Verbrauchsmaxima |
-
1958
- 1958-07-21 DE DEL30845A patent/DE1192835B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744901C (de) * | 1937-01-09 | 1944-01-29 | Siemens Ag | Festmengentarifgeraet mit Kontrollvorrichtung |
| DE929393C (de) * | 1952-06-08 | 1955-06-27 | Siemens Ag | Vergleichsgeraet, insbesondere Maximumwaechter |
| DE935809C (de) * | 1952-12-02 | 1955-12-01 | Licentia Gmbh | Maximumwerk mit einem Summierwerk fuer den jeweils in einer Ableseperiode erreichtengroessten Belastungsmittelwert je Messperiode |
| DE1018541B (de) * | 1955-04-21 | 1957-10-31 | Licentia Gmbh | Maximumelektrizitaetszaehler mit Einrichtung zur Summierung der Verbrauchsmaxima |
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