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DE1018541B - Maximumelektrizitaetszaehler mit Einrichtung zur Summierung der Verbrauchsmaxima - Google Patents

Maximumelektrizitaetszaehler mit Einrichtung zur Summierung der Verbrauchsmaxima

Info

Publication number
DE1018541B
DE1018541B DEL21778A DEL0021778A DE1018541B DE 1018541 B DE1018541 B DE 1018541B DE L21778 A DEL21778 A DE L21778A DE L0021778 A DEL0021778 A DE L0021778A DE 1018541 B DE1018541 B DE 1018541B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
maximum
consumption
electricity meter
nut
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL21778A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Eckstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL21778A priority Critical patent/DE1018541B/de
Publication of DE1018541B publication Critical patent/DE1018541B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Maximumelektrizitätszähler mit Einrichtung zur Summierung der Verbrauchsmaxima Die Erfindung bezieht sich atif einen Maximum elektrizitätszähler mit einer Einrichtung zur S timm ie rung der in den einzelnen Ableseperioden aufgetretenen Verbrauchsmaxima.
  • Bei Maximumelektrizitätszählern der üblichen Bauart wird am Ende eines Ablesezeitraumes durch die vom Elektrizitätsversorgungsunternehmen mit der Ablesung beauftrage Person das das Verbrauchsmaximum anzeigende Organ in seine Nullstellung zurückgestellt. Es besteht dann keine Möglichkeit mehr, diese Anzeige irgendwie zu kontrollieren. dieses Fehlen einer späteren Kontrollmöglichkeit eröffnet die Möglichkeit zu vorsätzlich falschen Ablesungen des angezeigten Wertes und führt damit zu einer falschen Berechnung des Preises für die verbrauchte elektrische Energie.
  • Um diese Möglichkeit auszuschließen, sind bereits Maximumzähler mit einer besonderen Kontrollsummiereinrichtung gebaut worden, in denen blei der Rückstellung des das Verbrauchsmaximum anzeigen den Organs eine dem Rückstellweg entsprechende Verstellung von Zahlenrollen erfolgt. In einem geeigneten Zählwerk werden die bei den einzelnen Rückstellungen sich ergebenden Werte summiert und angezeigt, so daß jederzeit an dem Zähler die Summe der aufgelaufenen Verbrauchsmaxima abgelesen werden kann.
  • Zusätzlich sind darüber hinaus Maximumzähler bekannt, bei denen auch die Zahl der Verstellungen abgelesen werden kann.
  • Bei den meisten dieser bekannten Maximumelektrizitätszähler erfolgt die Rückstellung des das Verbrauchsmaximum anzeigenden Organs und damit die Bewegung des Kontrollsummierungszählwerkes um einen entsprechenden Wert von Hand aus. In diesem Fall ist jedoch nicht sichergestellt, daß die Rückstellung wirklich bis auf Null erfolgt. Eine nicht bis zum Nullwert erfolgende Rückstellung täuscht im Kontrollsummierwerk ein zu kleines Maximum vor und kann somit ebenfalls zu einer trügerischen Be rechnung des Elektriziätsenergiepreises führen. Um auch derartige Möglichkeiten ausschalten zu können, sind des weiteren Maximumelektrizitätszähler be kanntgeworden, bei denen die Rückstellung des das Verbrauchsmaximum anzeigenden Organs und die Verstellung des Kontrollsummierwerkes durch einen kleinen Synchronmotor erfolgt. Dieser Motor kann von Hand oder von einer zentralen Stelle aus elektrisch ausgelöst werden und beendet seine Umdrehungen erst dann, wenn die Rückstellung wirklich bis zum Wert Null erfolgt ist. Derartige Geräte er fordern zur Steuerung der zur Durchführung der Summierung notwendigen Getriebeteile eine größere Anzahl von Schalthebeln und Schaltnocken. Dies ist dadurch bedingt, daß bei ihnen zur Speicherung des durch das jeweils größte Verbrauchsmaximum im Ablesezeitraum hervorgerufenen Getriebestellweges nur in einer Ebene bewegliche Getriebeteile verwendet werden, deren Bewegung in dieser Ebene durch eine entsprechende Schaltmechanik gesteuert werden muß, da sonst eine eindeutige Zuordnung der Getriebestellung zu einem bestimmten Verbrauchsmaximum nur so lange möglich ist wie das den Stellweg speichernde Getriebteil nicht mehr als eine Umdrehung macht. Bei den nur verwendbaren kleinen Getriebe rädern müssen zur Erzielung einer ausreichenden Meßgenauigkeit diese jedoch mehr als eine Umdre hung machen. Nun sind aber bereits in Form von Wandermuttern Getriebeelemente bekannt, dleren Stellung auch ohne besondere Hilfsmittel ein eindeutiges Maß des zurückgelegten Stellwege ist. Derartige Wandermuttern haben bereits auch schon bei Maximumelektrizitätszählern zur Verstellung des Maximumanzeigers Anwendung gefunden. Dabei wird über eine Triebwalze eine Wandermutter gedreht und dabei entsprechend der Drehung in axialer Richtung verschoben. Diese schraubenförmige Bewegung überträgt sie auf das Maximumanzeigeorgan.
  • Dieses bleibt bei Beendigung der Registrierperiode in seiner Stellung stchen, während die Wandermutter in ihre Ausgangsstellung zurückfällt. Kommt in einer der folgenden Registrierperioden die Wandermutter in eine Stellung die über die in den vorhergegangenen Registrierperioden erreichten Höchstwerte hinausgeht, so nimmt sie dabei das Maximumanzeigeorgan mit. Bei dieser bekannten Einrichtung wird jedoch die Wandermutter nur zur Verstellung des Ma, ximum anzeigeorgans, nicht dagegen zur Summierung der Verbr auchsm axima in den Ablesezeiträumen ver- wendet. Ihre Anwendung auch für diesen Zweck führt zu dein Maximumelektrizitätszähler mit einer Ein richtung zur Summierung der in den einzelnen Ab leseperioden aufgetretenen Verbrauchsmaxima nach der Erfindung, der gekennzeichnet ist durch eine an sich bekannte Wandermutter, die in Abhängiglceit von dem Verbrauchsmaximum in der jeweiligen Ableseperiode verstellt und bei Beendigung der jeweiligen Ableseperiode in ihre Ausgangslage unter gleichzeitiger, der Größe des Verbrauchsmaximums entsprechender Verstellung eines Zählwerks zurückgedreht wird.
  • Bei diesem Maximumverbrauchszähler kann das Zurückdrehen der Wandermutter ein Elektromotor bewirken der bei Beendigung des Ablesezeitraumes eingeschaltet wird und die Wandermutter bis zum Erreichen ihrer Ausgangslage unter gleichzeitiger Verstellung des Zählwerkes zurückdreht. Die Wandermutter steht dabei über eine Zahnteilung an ihrem Umfang mit einer Zahnwalze ständig im Eingriff, auf die das Rücktriebsorgan einwirkt. Zur Ein, wirkung der Wandermutter bei ihrer Rückdrehung auf die Geltrieberäder des Zählwerkes läßt sich eine Sperrklinke verwenden. Zusätzlich kann der Maximumelektrizitätszähler noch mit einem Zählwerk zur Summierung der Anzahl der erfolgten Rückstellungen des Verbrauchsmaximumanzeigeorgans versehen sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Maximumelektrizitätszählers dargestellt. Die Zählerachse 1 treibt über eine Schnecke 2 ein Schneckenrad 3 an, das über eine Hohlwelle das Sonnenrad 4 eines Differentialgetriebes 5 dreht.
  • Dieses Differentialgetriebe besitzt ein Sperrad 6, das über eine Sperrvorrichtung 25 innerhalb einer Meßperiode so gesteuert wird, daß das Planetenrad die Drehbewegung des Sonnenrades 4 auf das Sonnenrad 8 überträgt, das fest auf der Welle 9 sitzt. Diese Drehbewegung wird über das Zahnrad 10 und einen, nur schematisch angedeuteten Getriebeweg auf den, Getriebesatz 11 übertragen und im Zählwelrk 12 zur Anzeige gebracht. Gleichzeitig nehmen an der Drehbewegung der Welle 9 die Mitnehmersitifie 13 teil, die ihrerseits das auf dem Gewindestück 15 drehbare Mitnehmerorgan 14 verdrehen. Der nicht näher bezeichnete Mitnehmerstift des Mitnehmerorgans 14 stößt dabei gegen den Mitnehmerstift der Wandennutter 16, so daß auch diese sich auf dem Gewindestück 15 dreht und sich dabei in Achsrichtung verschiebt. An der Wandermutter 16 befindet sich eine Sperrklinke 31, die bei dieser Bewegung über diie Zähne des Zahnrades 17 rutscht. Die Wandermutter ist an ihrem äußeren Umfang gezahnt. Ihre Zähne stehen im Eingriff mit einer Zahnwalze 18, die somit eine der Drehbewegung der Wandermutter pro, roportioiiale Bewegung ausführt. In Längsrichtung dieser Zahn. walze kann sich die Wandermutter 16 bewegen.
  • Die Zahnwalze sitzt fest auf einer Welle 19, auf der sich ein Zahnrad 23 befindet, das über einen Zwischengetriebesatz zu einem Zählwerk 24 führt. Die Dre hungen der Wandermutter werden über den beschriebenen Weg in diesem Zählwerk angezeigt. Die Welle 19 wird gleichzeitig zu dem einen Sonnenrad eines Differentialgetriebes 20, dessen zweites Sonnenrad über Zwischengetrieberäder mit einem Synchronmotor 28 verbunden ist, geführt. Wie das Differentialgetriebe 5 besitzt auch das Differentialgetriebe 20 ein mit 21 bezeichnetes Sperrad, das über ein Sperrorgan 22 gesperrt werden kann.
  • Im Normalfall, d. h. bei Vorlauf der Wandermutter, befindet sich das Differentialgetriebe 20 in einem Zu- stand, der die Übertragung der Drehbewegung der Welle 19 auf den Synchronmotor nicht erlaubt. Die Beeinflussung der Sperrorgane 22 und 25 kann über einen Elektromagnet 7 erfolgen.
  • Am Ende einer Meßperiode wird durch die Sperrorgane 25 und 6 das differentialgetriebe 5 so beeinflußt, daß eine Übertragung der Drehbewegung des Sonnen rades 4 auf das Sonnenrad 8 nicht mehr stattfindet. Gleichzeitig wirkt eine Feder 26 über ein Zahnrad 27 auf die Welle 9 im entgegengesetzten Sinne ein. Dadurch werden die Mitnehmerstifte 13 und über diese das Mitnehmerorgan 14 auf dem Gewindestück 15 zurückgedreht, während die Wandermutter in ihrer erreichten Stellung stehenbleibt. Gleichzelitig wird über das Zahnrad 10 und den Getriebesatz 11 dias.
  • Zählwerk 12 in die Nullstellung zurückgedreht. Nach Beendigung dieses Rückstellvorganges am Ende einer Meßperiode wird über die Sperrorgane 25 und 6 das Differentialgetriebe 5 wieber so beeinflußt, daß die Drehbewegung des Sonnenrades 4 auf das Sonnenrad 8 übertragen wird. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich dann periodisch. Am Ende eines Ablesezeitraumes wird der Synchronmotor 28 eingeschaltet. Gleichzeitig werden die Sperrorgane der Differentialgetriebe 5 und 20 so beeinflußt, daß sich die Drehbewegung des Motors 28 über das Differentialgetriebe 20 auf die Welle 19 auswirken kann.
  • Über die Zahnwalze 18 wird dabei die Wandermutter 16 in ihre Ausgangslage zurückgedreht. Dabei werden zugleich das Mitnehmerorgan 14 und die Mitnehmerstifte 13 zurückgedreht. Dabei wirkt die Drehbewegung der Mitnehmerstifte 13 auf die Welle 9 ein und stellt über das Zahnrad 10 das Zählwerk 12 auf Null.
  • Gleichzeitig wird auch das Zählwerk 24 über das Zahnrad 23 auf Null gestellt. Die Rückdreliung der Wandermutter 16 wird über die Sperrklinke 31 auf das Zahnrad 17 übertragen, das mit den. Getrieberädern 29 in Verbindung steht. Über diese Getrieberäder wird das Zählwerk 30 um einen der Rückdrehbewegung der Wandermutter 16 proportionalen Betrag verstellt.
  • Während also das Zählwerk 12 die vom Beginn einer Meßperiode bis zum Beobachtungszeitpunkt in dieser Meßperiode verbrauchte Elektrizitätsmenge anzeigt und im Zählwerk 24 das größte im Ablesezeitraum aufgetretene Verbrauchsmaximum abgelesen werden kann, beide Zählwerde also bei Beendigung der Meßperiode hzw. des Ablesezeitraumes auf Null gestellt werden, werden in dem Zählwerk 30 die einzelnen Verbrauchsmaxima innerhalb der Ableseperiode summiert. Es ist somit stets eine Kontrolle über die aufgelaufenen und der Tarifberechnung zugrunde gelegten Verbrauchsmaxima möglich. Da dafür gesorgt ist, daß die Drehbewegung des Motors 28 erst nach vollständiger Rückstellung der Wandermutter sich selbsttätig abschaltet. ist auch die Gs währ dafür gegeben, daß in dem Kontrollzählwerk kein zu kleines Verbrauchsmaximum registriert wird.

Claims (5)

  1. Durch die vorgeschlagene Kontrollsummiereinrichtung werden also vorsätzlich falsche Ablesungen unmöglich gemacht PATENTANSPRÜCHE: 1. Maximumelektrizitätszähler mit einer Einrichtung zur Summierung der in den einzelnen Ableseperioden aufgetretenen Verbrauchsmaxima, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Wandermutter, die in Abhängigkeit von denn Verbrauchsmaximum in der jeweiligen Ableseperiode verstellt und bei Beendigung der jeweiligen Abtleseperiode in ihre Ausgangslage unter gleich.-zeitiger, der Größe des Verbrauchsmaximums entsprechender Verstellung eines Zählwerkes zurückgedreht wird.
  2. 2. Maximumelektrizitätszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückdtchen der Wandermutter ein Elektromotor bewirkt, der bei Beendigung des Ablesezeitraumes eingeschaltet wird und die Wandermutter bis zum Erreichen ihrer Ausgangslage unter gleichzeitiger Verstellung des Kontrollsummationszählwerkes zurückdreht.
  3. 3. Maximumelektrizitätszähler nach Ansprüchen. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandermutter an ihrem äußeren Umfang eine Zahnteilung trägt, die ständig im Eingriff mit einer Zahuwalze steht, auf die das. Rücktrieborgan einwirkt.
  4. 4. Maximumelektrizitätszähler nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzelichnet, daß die Wandermutter bei ihrer Rückdrehung über eine Sperrklinke auf die Getrieberäder des Kontrollsummationszählwerkes einwirkt.
  5. 5. Maximumelektrizitätszähler nach Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein Zählwerk zur Summierung der Anzahl der Rückstellungen des Verbrauchsmaximumanzeigeorgans.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 746 817, 553 044.
DEL21778A 1955-04-21 1955-04-21 Maximumelektrizitaetszaehler mit Einrichtung zur Summierung der Verbrauchsmaxima Pending DE1018541B (de)

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DEL21778A Pending DE1018541B (de) 1955-04-21 1955-04-21 Maximumelektrizitaetszaehler mit Einrichtung zur Summierung der Verbrauchsmaxima

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192835B (de) * 1958-07-21 1965-05-13 Licentia Gmbh Anordnung zur Kostenabrechnung bei Verbrauchszaehlern, insbesondere bei Elektrizitaetszaehlern

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE553044C (de) * 1926-12-17 1932-06-21 Genevoise Instr Physique Elektrizitaetszaehler mit einem einer kurzen Beobachtungszeit angepassten Maximalbelastungsanzeiger
DE746817C (de) * 1935-11-27 1944-08-25 Landis & Gyr Ag Maximumtarifzaehler zur Verrechnung elektrischer Energie nach dem Grundgebuehrentarif

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