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DE1192438B - Anordnung bei Stuetzstreben fuer die unteren Hubwerkslenker von Ackerschleppern - Google Patents

Anordnung bei Stuetzstreben fuer die unteren Hubwerkslenker von Ackerschleppern

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Publication number
DE1192438B
DE1192438B DEST22686A DEST022686A DE1192438B DE 1192438 B DE1192438 B DE 1192438B DE ST22686 A DEST22686 A DE ST22686A DE ST022686 A DEST022686 A DE ST022686A DE 1192438 B DE1192438 B DE 1192438B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
link
handlebar
leg
pin
strut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST22686A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Sonntagbauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steyr Daimler Puch AG
Original Assignee
Steyr Daimler Puch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Daimler Puch AG filed Critical Steyr Daimler Puch AG
Priority to DEST22686A priority Critical patent/DE1192438B/de
Publication of DE1192438B publication Critical patent/DE1192438B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/04Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
    • A01B59/041Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor preventing or limiting side-play of implements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIb
Deutsche KL: 45 ä - 59/04
Nummer: 1192438
Aktenzeichen: St 22686ΙΠ/45 a
Anmeldetag: 17. September 1964
Auslegetag: 6. Mai 1965
Die zum Anschluß von Arbeitsgeräten an Ackerschlepper dienenden Hubwerkslenker sind sowohl vertikal auf und ab schwenkbar als auch seitenbeweglich gelagert, wobei aber diese Seitenbeweglichkeit nicht für alle Betriebsfälle brauchbar ist. So gibt es Geräte, die mit dem Schlepper ohne seitliches Bewegungsspiel verbunden werden sollen, ebenso ist eine Verhinderung der Seitenbeweglichkeit der Lenker in ihrer obersten Schwenkstellung bei Straßenfahrt mit einem Anbaugerät auf jeden Fall erforderlieh. Bei Geräten, die an und für sich während der Arbeit Seitenbeweglichkeit verlangen, muß ferner die Seitenbewegung der unteren Hubwerkslenker begrenzt werden, damit diese nicht mit den Schlepperhinterrädern in Berührung kommen. Schließlich ist es wünschenswert, Geräte, die mit seitlichem Bewegungsspiel arbeiten, bei der Feldarbeit im ausgehobenem Zustand gegen seitliches Ausschwingen zu sichern, um die Fahrsicherheit, beispielsweise beim Wenden des Schleppers jeweils am Ackerende, nicht zu beeinträchtigen und erhöhte Belastungen durch die beim Ausschwingen auftretenden Massenkräfte zu vermeiden. Es sind daher Stützstreben für die unteren Hubwerkslenker zur Verhinderung bzw. Begrenzung der Lenkerseitenbewegung entwickelt worden.
Es ist bekannt, Stützstreben mit Querabstand von den Lenkerschwenklagern koaxial zu diesen zu lagern und geräteseitig mit den Lenkerenden zu verbinden, so daß sie zusammen mit den Lenkern je einen gegen Seitenbewegung steifen Dreieckverband bilden. Bei einer solch einfachen Anordnung müssen die Stützstreben aber, wenn das Arbeiten Seitenbeweglichkeit des Gerätes verlangt, abgenommen und abgelegt werden. Auch sind dann zur Begrenzung des Seitenschwenkwinkels zusätzliche Mittel, z.B. Ketten, erforderlich. Es sind ferner Stützstreben bekannt, die an ihrem schlepperseitigen Ende übereinander ein Langloch und ein Rundloch aufweisen und mit ihrem geräteseitigen Ende mit den unteren Hubwerkslenkern fest verbunden werden. Zur Verhinderung der Seitenbeweglichkeit werden die Stützstreben mit einem durch das Rundloch gesteckten Zapfen in Verlängerung der Lenkerschwenkachse am Schlepper befestigt, wogegen seitliches Bewegungsspiel bei Heranziehung des Langloches zur Zapfenlagerung erreichbar ist, wobei dann allerdings die Aufnahmestelle für den Zapfen tiefer als die Lenkerschwenkachse liegt. Durch diesen vertikalen Abstand der Anlenkstellen der Stützstreben und der Lenker am Schlepper ergibt sich nun, daß die volle Seitenbeweglichkeit nur in der Mittellage des Höhenschwenk-Anordnung bei S'tützstreben für die unteren
Hubwerkslenker von Ackerschleppern
Anmelder:
Steyr-Daimler-Puch Aktiengesellschaft, Wien
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Pfister, Patentanwalt,
Memmingen, Buxacherstr. 9
Als Erfinder benannt:
Adolf Sonntagbauer, Steyr, Münichholz
(Österreich)
bereiches vorhanden ist und das Seitenspiel mit Annäherung an die Endschwenkstellungen bis auf Null abnimmt. Die Verringerung des Seitenspiels beim Anheben bzw. Hochschwenken der Hubwerkslenker ist zwar erwünscht, ungünstig ist aber, daß die Seitenbeweglichkeit auch in abgesenkter Lenkerstellung bei Tief arbeit stark eingeschränkt wird. Außerdem ist das Umstecken der Lagerzapfen der Stützstreben, da sie unter der Hinterachse des Schleppers angeordnet sind, umständlich und bei angebautem Gerät sogar gefährlich. Bei anderen bekannten Stützstreben, die am Schlepper gleichachsig mit den Lenkeranschlußstellen gelagert bleiben, sind am geräteseitigen Ende übereinander eine zylindrische Bohrung und ein in Strebenlängsrichtung liegendes Langloch für den wahlweisen Eingriff eines zugleich das Lagerauge des zugehörigen Hubwerkslenkers durchsetzenden Geräteanschlußzapfens angeordnet. Auch hier ergibt sich je nach Benützung des Langoder Rundloches Seitenbeweglichkeit oder starre Seitenführung, wobei das Seitenspiel über den ganzen Lenkerschwenkbereich gleich groß bleibt. Das Umstecken ist zwar bequemer und ungefährlich, es tritt aber beim Ausheben des Gerätes in hochgeschwenkter Lenkerstellung keine selbständige Sperre gegen Seitenbewegung ein. Den gleichen Nachteil weist eine weitere bekannte Konstruktion auf, deren Stützstreben aus zwei gegebenenfalls mit veränderbaren Hub bzw. gegen Federkraft teleskopartig ineinander verschiebbaren und in einer bestimmten Stellung feststellbaren Teilen bestehen.
Schließlich ist eine Konstruktion bekanntgeworden, bei der die Stützstreben unter Beibehaltung der
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Seitensteifigkeit gelenkig unterteilt sind und jeweils bewegung entsprechende Länge besitzen, deren einer ein den kleinsten Gelenkwinkel zwischen den beiden Schenkel annähernd normal zur Lenkerebene in der Strebenteilen bestimmender Anschlag vorgesehen ist. obersten Lenkerstellung gerichtet ist und deren anEiner der Strebenteile stützt sich in der obersten derer Schenkel, dessen Ende eine zum Lenker-Lenkerstellung an einem weiteren schlepperfesten 5 Schwenklager gleichachsige Lagerstelle bildet, vor-Anschlag ab. Dabei sind die schlepperseitig gleich- zugsweise in der Symmetrieebene zwischen oberster achsig mit den Hubwerkslenkern gelagerten Stütz- und unterster Lenkerstellung liegt. Das schlepperstreben mit Hilfe zweier hintereinander angeordneter seitige Stützstrebenende ist also nicht, wie bisher, Bohrungen für einen Steckzapfen am Streben- bzw. schlepperfest gelagert, sondern in einer V-förmigen Lenkerhinterende in zwei verschiedenen Knickstel- io Bahn geführt, wobei die Länge der Bahnschenkel so lungen, in denen die beiden Strebenteile den kleinsten bemessen ist, daß die Stützstrebe, deren Hinterende oder einen größeren Gelenkwinkel einschließen, mit in der Normalstellung im Scheitelbereich der Bahn dem zugehörigen Lenker verbindbar. Während bei liegt, durch Verlagerung des Hinterendes in dem den anderen bekannten Konstruktionen die zur Er- einen oder anderen Schenkel der Bahn die Seitenmöglichung der Lenkerseitenbewegung erforderliche 15 bewegungen der Hubwerkslenker ermöglichen, aber Veränderung der wirksamen Strebenlänge durch das durch Erreichen des Bahnendes auch begrenzen Langloch bewirkt wird, erfolgt bei dieser Ausbildung kann. Werden die Hubwerkslenker hochgeschwenkt, die Strebenverkürzung bzw.- Verlängerung durch Ver- so ist im Bereich der obersten Schwenkstellung diese größerung oder Verkleinerung des Gelenkwinkels Seitenbeweglichkeit nicht mehr vorhanden, da der zwischen den beiden Lenkerteilen, wobei durch die 20 eine Bahnschenkel normal zur Lenkerebene in dieser Anschlagbegrenzung hinsichtlich des kleinsten Ge- Lenkerstellung und damit auch annähernd normal lenkwinkels die gewünschte Begrenzung der Seiten- zur Stützstrebenlängsrichtung steht und somit eine beweglichkeit gewährleistet ist. Das Anliegen des Bewegungsmöglichkeit des betreffenden Strebenendes einen der Strebenteile an einem festen Anschlag in nicht mehr vorhanden ist, weil sich dieses Strebender obersten Lenkerstellung hat zur Folge, daß sich 25 ende dabei in Strebenlängsrichtung, also normal zur der Winkel zwischen den beiden Strebenteilen nicht Bahn, bewegen müßte. Demnach ist die gewünschte weiter vergrößert, was an der einen oder anderen begrenzte Seitenbeweglichkeit im unteren Schwenk-Seite zur Vergrößerung der wirksamen Strebenlänge bereich der Hubwerkslenker und die selbständige notwendig wäre, wenn die Hubwerkslenker auch in Sperre im obersten Schwenkbereich gewährleistet, dieser Stellung eine Seitenbewegung ausführen woll- 30 Soll nun die Seitenbewegung der Hubwerkslenker ten. Somit ergibt sich auch die gewünschte selbstän- überhaupt verhindert werden, so braucht nur die dige Sperre gegen Seitenbeweglichkeit in der obersten jeweils andere Verbindungsstelle zwischen Hubwerks-Lenkerstellung. Wird die zweite Verbindungsstelle lenkern und Stützstreben gewählt zu werden, so daß zwischen den Streben und Lenkern gewählt und wer- das Strebenhinterende zu jenem Bahnende gezogen den damit die Stützstreben in die Knickstellung mit 35 wird, das die zu den Lenkerschwenklagern gleichdem kleinsten Gelenkwinkel gezwungen, so ist jedes achsige Lagerstelle bildet. Dabei könnte zwar eine Seitenspiel über den ganzen vertikalen Lenker- der Stützstreben bei Lenkerseitenbewegung mit ihrem Schwenkbereich ausgeschaltet. Diese Ausbildung er- Hinterende in den betreffenden Schenkel der Fühfüllt also alle bei einer Stützstrebenanordnung zu rungsbahn zurückweichen, dies hätte aber, da die stellenden Forderungen, sie setzt aber eine verhältnis- 40 Lenker untereinander über das Gerät oder die Ackermäßig aufwendige Konstruktion und eine sehr ge- schiene verbunden sind, eine Bewegung des Hinternaue Fertigung voraus, da sonst die obere Sperrstel- endes der zweiten Stützstrebe in der anderen Richtung lung nicht mit der obersten Lenkerstellung überein- zur Folge, welche Bewegung unmöglich ist, da eben stimmt und Beschädigungsgefahr beim Anheben über die Bahn dort ihr Ende hat. Somit ist eine verläßliche die obere Sperrstellung hinaus besteht. Befinden sich 45 Sperre gegen Seitenbeweglichkeit erzielt, die unverändie beiden Lenkerteile in der Knickstellung mit dem dert über den ganzen Höhenschwenkbereich der geringsten Gelenkwinkel zufolge von Fertigungsunge- Hubwerkslenker vorherrscht, da die von den Strebennauigkeiten nicht auf Anschlag, ist auch die Seiten- hinterenden eingenommene Lagerstelle gleichachsige beweglichkeit nicht voll verhindert. zu den Lenkerschwenklagern liegt. Die Anordnung
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung aller die- 50 des einen Führungsbahnschenkels in der Symmetrie-
ser Mängel und die Schaffung einer Anordnung, die ebene zwischen oberster und unterster Lenkerstellung
es erlaubt, mit einfachen Mitteln je nach Bedarf ent- ist vorteilhaft, weil dann bei der vertikalen Lenker-
weder jegliche Seitenbewegung der unteren Hub- bewegung das in der Bahn geführte Strebenhinter-
werkslenker zu verhindern oder ein begrenztes Seiten- ende die geringste Relativbewegung ausführt und
spiel in den Arbeitsstellungen bei selbständiger Sperre 55 somit geringster Verschleiß auftritt,
im oberen Schwenkbereich der Lenker zu erreichen, Eine besonders einfache Konstruktion ergibt sich,
wobei keine Umbau- oder Umsteckarbeiten im ge- wenn die Führungsbahn als V-förmige Kulisse aus-
f ährdeten Bereich unterhalb der Schlepperhinterachse gebildet ist, in die die zugehörige Stützstrebe mit
erforderlich sind. einem kugeligen Zapfen mit Endbund eingreift. Da-
Ausgehend von einer Anordnung, bei der die 60 bei ist die Kugelform des Zapfens erforderlich, um Streben- bzw. Lenkhinterenden zwei hintereinander- bei starrer Kulisse das Seitwärtsschwenken der Stützliegende, wahlweise benutzbare Verbindungsstellen strebe zu ermöglichen, während der Endbund das aufweisen, besteht die Erfindung im wesentlichen Herausgleiten des Zapf ens aus der Kulisse verhindert, darin, daß die Stützstreben schlepperseitig auf einer Um bei mit dem Zapfen einstückig ausgebildeten V-förmigen Bahn geführt sind, deren Schenkel in 65 Endbund die Stützstrebe bzw. den an ihr befestigten ihrer Projektion auf die von den Hubwerkslenkern Zapfen in die Kulisse einführen zu können, weist der bestimmte Lenkerebene in der untersten Lenkerstel- Endbund einen dem Innenscheitel der Kulisse anhing eine dem Maß der gewünschten Lenkerseiten- gepaßten Ausschnitt auf. Durch die Kugelform ist es
möglich, den Zapfen dann in die Kulisse einzuschwenken bzw. aus dieser herauszukippen, ohne die sonstige Form des Bundes abändern zu müssen. Es ist selbstverständlich, daß der Ausschnitt so angeordnet ist, daß er nur in einer während des Betriebes nicht vorkommenden Extremstellung der Stützstrebe mit dem Innenscheitel der Kulisse übereinstimmt.
Die Führungsbahn braucht nicht unbedingt die Form einer V-förmigen Kulisse aufweisen. Es ist vielmehr auch möglich, zur schlepperseitigen Strebenlagerang jeweils eine zwischen zwei Anschlägen schwenkbare Lasche od. dgl. mit einem Langloch vorzusehen, in das die zugehörige Stützstrebe mit einem Zapfen eingreift und das bei Anlage der Lasche od. dgl. an dem einen Anschlag den einen Schenkel der Führungsbahn bildet, wogegen sich der zweite Führungsbahnschenkel durch Laschenverschwenkung zum zweiten Anschlag ergibt. Damit ist auch gesagt, daß die Schenkel der V-förmigen Führungsbahn nicht unbedingt geradlinig verlaufen müssen, daß vielmehr auch leicht gekrümmte Schenkel möglich und gegebenenfalls sogar vorteilhaft sind.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die geometrischen Bedingungen für die Ausbildung der Führungsbahn,
Fig. 2 und 3 den linken Hubwerkslenker eines Schleppers mit der zugehörigen Stützstrebe in Seitenansicht und Draufsicht,
Fig. 4 die Stützstrebenlagerung im Schnitt nach der LinieIV-IV der Fig. 2 und
Fig. 5 eine andere Ausbildung zur Stützstrebenführung.
Mit 1 ist einer der beiden unteren Hubwerkslenker eines Ackerschleppers, und zwar der linke Hubwerkslenker bezeichnet, der über ein beliebiges Anbaugerät oder eine Ackerschiene 2 mit dem rechten Hubwerkslenker in Verbindung steht. Das schlepperseitige Schwenklager 3 der Lenker ist kugelgelenkig ausgebildet, ebenso wie der Anschluß an das Gerät bzw. die Ackerschiene 2 über eine Gelenkkugel erfolgt, so daß die beiden Hubwerkslenker nicht nur auf und ab schwenken, sondern auch eine Bewegung aus der in F i g. 2 dargestellten Mittellage nach beiden Seiten ausführen können. In F i g. 1 ist der untere Hubwerkslenker 1 lediglich durch seine Längsachse angedeutet, wobei die oberste und unterste Betriebsschwenkstellung eingezeichnet sind.
Um die Seitenbewegung der Hubwerkslenker 1 in den unteren Schwenkstellungen zu begrenzen und im Bereich der obersten Schwenkstellung überhaupt zu sperren, ist mit jedem der beiden Hubwerkslenker 1 je eine Stützstrebe 4 verbunden. Dabei weisen die Stützstreben 4 an ihrem Hinterende zwei hintereinanderliegende Bohrungen 5, 6 auf, in die der Verbindungszapfen 7 wahlweise eingesteckt werden kann. Die Stützstreben 4 sind schlepperseitig mit Querabstand von den Lenkerschwenklagern 3 gelagert, so daß sie mit den zugehörigen Lenkern jeweils einen Dreieckverband bilden. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine ortsfeste Lagerung, die Stützstreben 4 tragen vielmehr an ihrem Vorderende einen kugeligen Zapfen 8, der in einer V-förmigen Bahn geführt ist.
Die Führungsbahn, die gemäß Fig. 1 bis 4 als Kulisse 9 in einer am Schlepper befestigten Blechkonsole 10 ausgebildet ist, hat zwei in der Projektion auf die durch die beiden unteren Hubwerkslenker 1 bestimmte Lenkerebene in der untersten Lenkerstellung etwa gleich lange und dem Maß der gewünschten Lenkerseitenbewegung angepaßte Schenkel 9 a, 9 b. In der Mittellage der Lenker in bezug auf die Seitenbewegung liegt der Zapfen 8 im Scheitelbereich der Führung. Bewegt sich der linke Lenker 1 nach links, gleitet der Bolzen 8 im Schenkel 9 a der Führungskulisse aufwärts, wogegen er in den Schenkel 9 b auso weicht, wenn sich der Lenker nach rechts bewegt. Das Ende der Schenkel 9 a, 9 b begrenzt damit auch die Lenkerseitenbeweglichkeit. Der Schenkel 9 b liegt in der Symmetrieebene zwischen der obersten und untersten Lenkerstellung (Fig. 1), wobei sein Ende 9 c eine zum Lenkerschwenklager 3 gleichachsige Lagerstelle für den Zapfen 8 bildet. Wird die Stützstrebe 4 mit verkürzter wirksamer Länge mit dem Lenker 1 verbunden, indem die Strebenbohrung 5 für das Durchstecken des Verbindungszapfens 7 verwendet, die Stützstrebe also nach hinten gezogen wird, so kommt der Zapfen 8 in der Lagerstelle 9 c am Ende des Führungsbahnschenkels 9 δ zu liegen. In dieser Stellung ist eine Seitenbewegung der Hubwerkslenker 1 über deren ganzen Schwenkbereich ausgeschlossen. Der linke Hubwerkslenker konnte sich zwar nach links bewegen, wobei der Zapfen 8 im Führungsbahnschenkel 9b zum Scheitel der Bahn gleiten würde, gleichzeitig müßte aber dann zufolge der Lenkerverbindung über das Gerät bzw. die Ackerschiene 2 der rechte Lenker ebenfalls eine nach links gerichtete Seitenbewegung ausführen und damit der Zapfen 8 der rechten Stützstrebe die Lagerstelle 9 c in der anderen Richtung verlassen, was, da ja dort die Führungsbahn endet, unmöglich ist. Die umgekehrten Verhältnisse würden sich ergeben, wenn sich die Lenker nach rechts bewegen wollten. Demnach schließt also die jeweils gegenüberliegende Stützstrebe bzw. deren Lagerzapfen und Führungsbahn das Vorwärtsgleiten des Zapfens 8 imFührungsbahnschenkel9& zum Bahnscheitel aus, und es ist die gewünschte Sperre gesichert.
Der Führungsbahnschenkel9a ist gemäß Fig. 1 normal zur Lenkerebene in der obersten Lenkerstellung gerichtet. Befinden sich die Lenker 1 mit angehobenem Gerät in dieser Stellung, ergibt sich daher ebenfalls eine Sperre gegen Seitenbewegung, auch dann, wenn die Lenker und Stützstreben in der dargestellten Weise also mit Anordnung des Verbindungszapfens 7 in der Bohrung 6, verbunden sind.
Bei einer Lenkerbewegung nach links müßte sich nämlich der Zapfen 8 in Strebenlängsrichtung, demnach also etwa normal zum Schenkel 9 a der Führungsbahn bewegen, was selbstverständlich ausgeschlossen ist. Die rechte Stützstrebe könnte mit ihrem Zapfen 8 zwar in den Führungsbahnschenkel 9 b ausweichen, doch wird dies durch die Verbindung der Lenker über das Gerät bzw. die Ackerschiene 2 verhindert. Gleiches gilt natürlich, wenn sich die Lenker nach rechts bewegen wollten, in welchem Falle die rechte Stützstrebe durch den Führungsbahnschenkel 9 a am Ausweichen gehindert wird.
Der Führungsbahnsehenkel9a müßte bei völlig richtigen geometrischen Verhältnissen eigentlich dem Kreisbogenil folgen, der sich ergibt, wenn man in der obersten Lenkerstellung in der Bohrung 6 einsetzt und einen Kreisbogen mit dem der Stützstrebenlänge entsprechenden Radius schlägt. Dieser Kreisbogen weicht aber nur geringfügig von der gewählten
Form der Führungsbahn ab, jedenfalls kann die Abweichung von der zur Richtung der Stützstrebe in der obersten Lenkerstellung normalen Richtung so groß sein, daß sie innerhalb des gegebenen Gleitreibungswinkels liegt. Außerdem ist eine genaue Anpassung des Führungsbahnschenkels 9 a an die geometrisch richtige Lage auch deshalb nicht notwendig, weil die Sperre nicht nur in der genau obersten Lenkerstellung, sondern innerhalb eines bestimmten Schwenkbereiches erreicht werden soll. Dazu kommt noch, daß die Ausgangslage beim Hochschwenken nicht immer mit der Lage des Zapfens 8 im Führungsbahnscheitel übereinstimmt.
Bei der Ausbildung nach Fig. 5 wird die Führungsbahn von einem Langloch 12 in einer schwenkbaren Lasche 13 gebildet. Ein Bügel 14 ergibt zwei Anschläge 14 a, 14 b, die den Schwenkbereich der Lasche 13 begrenzen. Befindet sich die Lasche 13 in der dargestellten Lage, in der sie sich am Anschlag 14 a abstützt, entspricht das Langloch 12 dem Führungsbahnschenkel 9 a und sein Unterende ist dem Führungsbahnscheitel gleichzusetzen. Der zweite Führungsbahnschenkel 9 b ergibt sich durch die Bahn dieses Langlochendes beim Schwenken der Lasche 13 bis zum Anschlag 14b. In dieser in Fig. 5 strichpunktiert angedeuteten Laschenstellung bildet das genannte Lenkerende die zum Lenkerschwenklager 3 gleichachsige Lagerstelle 9 c.
Der Kugelzapfen 8 ist mit einem Endbund 15 versehen. Um nun den Endbund 15 mit dem Zapfen 8 einstückig ausbilden und dennoch den Zapfen 8 in die Kulisse 9 der Konsole 10 einführen zu können, weist der Endbund eine Aussparung 16 auf, die den Innenscheitel der Kulisse 9 angepaßt ist. Wird bei gelöster Verbindung mit dem Lenker 1 die Strebe 4 abwärts geschwenkt, bis die Aussparung mit dem Kulisseninnenscheitel zur Deckung kommt, so kann der Zapfen 8 zufolge seiner Kugelform gekippt und damit trotz des Endbundes aus der Kulisse gelöst werden. Selbstverständlich ist dadurch auch das Einbringen des Zapfens in die Kulisse ermöglicht.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anordnung bei Stützstreben für die unteren Hubwerkslenker von Ackerschleppern zur Verhinderung bzw. Begrenzung der Lenkerseitenbewegung, wobei die Streben- bzw. Lenkerhinterenden zwei hintereinanderliegende, wahlweise benutzbare Verbindungsstellen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstreben (4) schlepperseitig auf einer V-förmigen Bahn (9) geführt sind, deren Schenkel (9 a, 9 b) in ihrer Projektion auf die von den Hubwerkslenkern (1) bestimmte Lenkerebene in der untersten Lenkerstellung eine dem Maß der gewünschten Lenkerseitenbewegung entsprechende Länge besitzen, deren einer Schenkel (9 a) annähernd normal zur Lenkerebene in der obersten Lenkerstellung gerichtet ist, und deren anderer Schenkel (9 δ), dessen Ende (9 c) eine zum Lenkerschwenklager (3) gleichachsige Lagerstelle bildet, vorzugsweise in der Symmetrieebene zwischen oberster und unterster Lenkerstellung liegt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn als V-förmige Kulisse (9) ausgebildet ist, in die die zugehörige Stützstrebe (4) mit einem kugeligen Zapfen (8) mit Endbund (15) eingreift.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Endbund (15) einen dem Innenscheitel der Kulisse (9) angepaßten Ausschnitt (16) aufweist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur schlepperseitigen Strebenlagerung jeweils eine zwischen zwei Anschlägen (14 a, 14 b) schwenkbare Lasche (13) od. dgl. mit einem Langloch (12) vorgesehen ist, in das die zugehörige Stützstrebe mit einem Zapfen eingreift und das bei Anlage der Lasche od. dgl. an dem einen Anschlag (14 a) den einen Schenkel (9 a) der Führungsbahn bildet, wogegen sich der zweite Führungsbahnschenkel (9 b) durch Laschenverschwenkung zum zweiten Anschlag (14 b) ergibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 £68/137 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1241179B (de) 1964-10-30 1967-05-24 Linde Ag Vorrichtung zum Begrenzen und wahlweisen Ausschalten der Seitenbeweglichkeit von Unterlenkern eines Dreipunktgestaenges
DE1254397B (de) * 1966-10-13 1967-11-16 Linde Ag Einrichtung zum wahlweisen Begrenzen der Seitenbeweglichkeit von Unterlenkern
DE3206756A1 (de) * 1982-02-25 1983-09-01 International Harvester Company Mbh, 4040 Neuss Vorrichtung zum fahrzeugseitigen anschluss mindestens einer stabilisierungsstrebe fuer die seitenstabilisierung der unterlenker eines dreipunktgestaenges
DE3427432A1 (de) * 1984-07-25 1986-02-06 International Harvester Company Mbh, 4040 Neuss Vorrichtung zum fahrzeugseitigen anschluss mindestens einer stabilisierungsstrebe fuer die seitenstabilisierung der unterlenker eines dreipunktgestaenges

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