DE1192321B - Schutzrohrankerkontakt - Google Patents
SchutzrohrankerkontaktInfo
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- H01H51/00—Electromagnetic relays
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIh
Deutsche EL: 21g-4/01
Nummer: 1192321
Aktenzeichen: J19977 VIII c/21 g
Anmeldetag: 25. Mai 1961
Auslegetag: 6. Mai 1965
Die Erfindung betrifft einen Schutzrohrankerkontakt, der durch ein außerhalb des Schutzrohres erzeugtes
Magnetfeld beeinflußbar ist und dessen Kontaktarme nur auf einer Seite in ein Schutzrohr eingeschmolzen
und bereits vor dem Einschmelzen zusammen mit dem Anker zu einer Kontakteinheit zusammengefaßt
sind.
Es sind bereits Schutzrohrkontakte bekannt, deren Kontaktarme nur auf einer Seite in einem Schutzrohr
eingeschmolzen sind und deren Kontakteinheit bereits vor dem Einschmelzen zusammen mit dem Anker zu
einer Kontakteinheit zusammengefaßt sind. Diese bekannten Kontakte weisen aber den Nachteil auf, daß
das innerhalb der Kontakteinheit sich befindende Schraubenfederelement beim Einschmelzvorgang
durch die dabei entstehende Hitze derart beeinflußt wird, daß nach dem Einschmelzvorgang kein ausreichender
Kontaktdruck zwischen den kontaktgebenden Teilen mehr vorhanden ist. Es sind weiterhin
Schutzrohrankerkontakte der vorstehend genannten Art bekannt, bei denen die in das Glasrohr eingeschmolzenen
Kontaktstifte gleich ausgebildet sind und aus magnetischen Gründen der aus ferromagnetischem
Werkstoff bestehende bewegliche Anker unter Vermittlung eines feststehenden, aus nicht
ferromagnetischem Werkstoff bestehenden Teiles an einem Anschlußstift befestigt ist. Sowohl der Anker
als auch das zwischen dem Anker und dem einen Anschlußstift befestigte unmagnetische Zwischenstück
weisen hierbei vorzugsweise gleiche oder annähernd gleiche Steifigkeit auf. Diese Anordnung hat
zwar, magnetisch gesehen, Vorteile, da innerhalb des Schutzrohres parallel zum Anker kein magnetischer
Nebenschluß vorhanden ist, aber dadurch, daß bei dieser Ausführung der Anker verhältnismäßig steif
und nicht leicht federnd an dem einen Anschlußstift über das Zwischenstück befestigt ist, wird dieser Vorteil
durch die größere Federsteifigkeit in bezug auf die aufzuwendende Anzugserregung zum Teil wiederaufgehoben.
Außerdem ist der unter einem bestimmten Anpreßdruck an der Ruhekontaktseite anliegende
abgewinkelte Anker beim Einschmelzvorgang solchen Temperaturschwankungen unterworfen, daß der vor
dem Einschmelzen eingestellte Anpreßdruck beim Einschmelzvorgang durch Einfluß der Einschmelztemperatur
auf die Federsteifigkeit des Ankers und des Zwischenstückes verändert werden kann und dadurch
nicht mehr den vorher eingestellten Bedingungen entspricht.
Die Erfindung hat die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden. Dies wird
erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die in dem Schutzrohrankerkontakt
Anmelder:
international Standard Electric Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
DipL-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart 1, Rotebühlstr. 70
Als Erfinder benannt:
Bruno Dal Biancos Mailand;
Mario Scatä, Monza (Italien)
Bruno Dal Biancos Mailand;
Mario Scatä, Monza (Italien)
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 10. Juni I960 (134221)
Schutzrohr eingeschmolzenen Kontaktarme der Grundkontakteinheit aus zwei oder mehreren verschieden
langen Stiften bestehen, deren in das Schutzrohr hineinragende verschieden lange Enden abgeflacht oder abgerundet sind, und daß der bewegliche
Anker innerhalb des Schutzrohres an den längeren Anschlußstiften durch einfache (nicht knickverforrnte)
dünne Blattfedern gehalten wirdä
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung trägt das abgeflachte Ende des kurzen Kontaktarmes in
bekannter Weise einen festen Kontakt, während auf dem abgeflachten Ende des langen Kontaktarmes ein
federnder Streifen an einem Punkt angeschweißt ist und dieser Streifen in einem bestimmten Abstand von
der Schweißstelle an einem Punkt mit dem Anker verbunden ist, der in Richtung auf den festen Kontakt
abgekröpft ist und den Gegenkontakt trägt. Der Streifen aus Federmaterial ist über die Anschweißstellen
hinaus in Richtung auf die Einschmelzstelle der Kontaktarme in dem Schutzrohr verlängert und
liegt in Ruhestellung des Ankers (offener Kontakt) auf dem abgeflachten Ende auf, während er berm
Bewegen des Ankers und Auftreffen des am Anker befestigten Kontaktes auf den festen Gegenkontakt
die Kontaktprellungen dämpft.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist an dem abgeflachten Ende des längeren Kontaktarmes
ein Abstandsstreifen aus federndem Material angebracht, dessen Außenkanten sich an die Schutzrohrwand
anlegen und die Kontaktanordnung somit zentrisch in dem Schutzrohr halten.
509 568/300
3 4
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird arm 1 das abgeflachte Ende 12 kürzer gehalten als
ein längerer Kontaktarm, der an der innengelegenen das abgeflachte Ende 13 des Kontaktarmes 2. Auf der
Stirnseite abgerundet ist, in einem bestimmten Ab- zur Mitte des Schutzrohres 9 liegenden Seite des abstand
von je einem kürzeren Kontaktarm flankiert. geflachten Endes 13 des Kontaktarmes 2 ist an dem
An diesem mittleren, längeren Kontaktarm, der als 5 Punkt 8 ein dünner Streifen 6 aus federndem Ma-Ankerauflage
dient, ist ein Streifen aus federndem terial angeschweißt. An diesem dünnen Streifen aus
Material mit dem einen Ende an einem Punkt an- federndem Material ist an der Stelle 7 wiederum ein
geschweißt oder verlötet, während das andere Ende Anker 4 angeschweißt, der in Richtung auf den kürim
rechten Winkel abgebogen und an einem Punkt an zeren Kontaktarm 1 abgekröpft ist und an seinem
dem im Winkel von 90° zu der Längsachse des io vorderen Ende einen Kontakt 5 trägt. Gegenüber dem
mittleren Kontaktarmes liegenden Anker an- Kontakt 5 des Ankers 4 ist, getrennt durch einen
geschweißt oder verlötet ist. Ein weiterer Streifen aus Luftspalt, ein Kontakt 3 auf dem abgeflachten Ende
federndem Material ist an der der Ankerauflagestelle 12 des Kontaktarmes 1 angeordnet. Der schmale
gegenüberliegenden Fläche des Ankers angeschweißt Rückstellstreifen 6 geht über die Punktschweißstelle 7
oder angelötet. Der Streifen ist so geformt oder vor- 15 hinaus bis etwa in Höhe der Kontakte 3 und 5. Der
gespannt, daß er den Anker auf die Auflagestelle schmale Streifen 6 aus federndem Material ist ledigdrückt
und ihn mit dem einen Ende unter einem be- lieh an der Stelle 8 an dem abgeflachten Ende 13 anstimmten
Kontaktdruck auf die Stirnseite eines der geschweißt und liegt sonst auf dem abgeflachten Ende
beiden äußeren Kontaktarme aufliegen läßt. 13 lose auf. In der Arbeitsstellung des Ankers 4 hat
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung sind die 20 der über den Punkt 7 hinausgehende Streifen 6 die
einzelnen Kontaktarme vor dem Einsetzen in die Aufgabe, in wirksamer Weise bei Abfallen des An-Schutzkappe
in einer Grundplatte oder einem Sockel kers 4 Kontaktprellungen zu dämpfen. Um diese bisaus
isolierendem Material eingeschmolzen oder her beschriebene Kontaktanordnung zentrisch in dem
anderweitig luftdicht eingebettet. Die Grundplatte Schutzrohr 9 zu halten, ist ein passender Abstandsoder
der Sockel weist eine rechteckige (eventuell mit 25 streifen 11 mit dem Ende des Kontaktarmes 2 verabgerundeten
Ecken) oder eine elliptische Form auf. schweißt. Dieser Streifen 11 aus federndem Material
Auf die Grundplatte oder auf den Sockel wird nach legt sich beim Einführen der Kontaktanordnung in
Aufbau der Kontakteinheit ein Gehäuse aus isolie- das Schutzrohr gegen die innere Wand des S'chutzrendem
Material aufgesetzt, das mit der Grundplatte rohres 9 an und zentriert somit die Kontaktanord-
oder dem Sockel entlang der Außenkanten verklebt, 30 nung. Innerhalb des Schutzrohres ist in bekannter
verkittet oder anderweitig hermetisch abgeschlos- Weise ein Vakuum oder eine Schutzgasfüllung vorsen
ist. gesehen. Wie bereits beschrieben, sind vor dem Ein-
Die Anordnung nach der Erfindung weist den Vor- schmelzen die Kontaktarme 1 und 2 durch einen
teil auf, daß eine Verformung der Rückstellfedern Bügel 10 verbunden, der die Fertigstellung des Konwährend
des Einschmelzens der Kontaktanordnung 35 taktes und die Justierung desselben außerhalb des
in das Schutzrohr durch die dabei entstehende Hitze Schutzrohres gestattet, so daß nach dem Einschmelvermieden
wird, und zwar dadurch, daß der Feder zen in das Schutzrohr 9 der Luftspalt zwischen den
eine andere Form gegeben worden ist. Diese Anord- kontaktgebenden Teilen 3 und 5 nicht mehr eingestellt
nung kann im ganzen außerhalb des Schutzrohres zu werden braucht. Nach dem Einschmelzen wird
hergestellt und justiert werden. Weiterhin kann sie in 40 der Bügel 10 in bekannter Weise abgetrennt.
Gehäusen, wie sie für Transistoren oder Dioden Ver- F i g. 2 zeigt eine andere, aber ähnliche Ausführung Wendung finden, angeordnet werden, und zwar unter eines Schutzrohrankerkontaktes, bei dem auch ohne den üblichen atmosphärischen Bedingungen. Durch Einschmelzen ein einwandfreier hermetischer Abdiese Maßnahmen ergeben sich kleine Relaistypen, schluß erzielt werden kann und daher die durch die die einen geringen Abstand zwischen den vertikal an- 45 hohe Einschmelztemperatur bedingten Nachteile entgeordneten Kontaktarmen aufweisen, fallen. Dies geschieht durch Verkleben oder Ver-
Gehäusen, wie sie für Transistoren oder Dioden Ver- F i g. 2 zeigt eine andere, aber ähnliche Ausführung Wendung finden, angeordnet werden, und zwar unter eines Schutzrohrankerkontaktes, bei dem auch ohne den üblichen atmosphärischen Bedingungen. Durch Einschmelzen ein einwandfreier hermetischer Abdiese Maßnahmen ergeben sich kleine Relaistypen, schluß erzielt werden kann und daher die durch die die einen geringen Abstand zwischen den vertikal an- 45 hohe Einschmelztemperatur bedingten Nachteile entgeordneten Kontaktarmen aufweisen, fallen. Dies geschieht durch Verkleben oder Ver-
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen kitten. Bei Verwendung dieser Mittel ist es möglich,
beschrieben. In den Zeichnungen zeigt die Kontaktarme 14,15 und 16 in eine Grundplatte
F i g. 1 einen vergrößert dargestellten länglichen oder einen Sockel 17 so einzubetten, daß die Ein-Schnitt
durch ein Schutzrohr, in dem ein Kontakt- 50 bettungsstelle später luftdicht ist. Die Grundplatte
aufbau mit verschieden langen Kontaktarmen an- oder der Sockel 17 besteht aus einem elektrisch isogeordnet ist, für eine seitliche Kontaktbetätigung, lierenden Material und weist eine rechteckige (even-
F i g. 2 eine Kontaktanordnung, bestehend aus drei tuell mit abgerundeten Ecken) oder eine elliptische
verschieden langen Kontaktarmen, bei der ein be- Form auf. Der Kontaktarm 15 ist länger ausgeführt
weglicher Anker die drei Kontaktarme überbrückt, in 55 als die Kontaktarme 14 und 16 und an seinem in das
einem geschnitten gezeichneten Gehäuse unter- Schutzrohr hineinragenden Ende abgerundet. Diese
gebracht und vergrößert dargestellt. Stelle dient einem balkenartigen Anker, der die Konin
ein Gehäuse 9 (F i g. 1), das aus Glas oder einem taktarme 14,15 und 16 überbrückt, als Ankerauflage,
anderen Isoliermaterial besteht, sind zwei Kontakt- An dem Anker selbst ist ein schmaler Streifen 19 aus
arme 1 und 2 in einem bestimmten Abstand vonein- 60 federndem Material an der Stelle 20 angeschweißt
ander, der durch den die Kontaktarme 1 und 2 ver- oder angelötet. Der federnde Streifen 19 ist rechtbindenden
Bügel 10 bestimmt wird, an der einen winklig abgebogen und legt sich mit seinem anderen
Stirnseite des Gehäuses 9 eingeschmolzen. Die Kon- Ende an den Kontaktarm 15 an und ist mit diesem
taktarme 1 und 2 sind aus einem runden Stab her- an der Stelle 21 verschweißt oder verlötet. Der Streigestellt,
der vor dem Einschmelzen in das Gehäuse 65 fen 19 stellt zwischen dem Anker 18 und dem Konoder
in das Schutzrohr 9 verschiedener Bearbeitung taktarm 15 sowohl eine mechanische als auch eine
unterzogen wird. So werden z. B. die kontakttragen- elektrische Verbindung her. Der Kontaktarm 14 ist
den Enden abgeflacht, und zwar ist für den Kontakt- an der Stelle 24, der Kontaktarm 16 an der Stelle 22
I 192321
und der Anker an den Stellen 23 und 25 mit Kontaktmaterial belegt. An der der Auflagestelle gegenüberliegenden
Seite des Ankers, ungefähr in der Mitte, ist eine Feder 27 an der Stelle 26 mit dem Anker
verschweißt oder verlötet. Die Feder 27 ist so weit abgebogen bzw. vorgespannt, daß sie nach Aufsetzen
der Kappe 28 auf die in dem Sockel 17 eingebettete Kontaktanordnung einen vorbestimmten
Kontaktdruck zwischen dem Anker 18 und einem der beiden Kontaktarme 14 oder 16 gewährleistet. Der
Anker und die Kontaktarme, zwischen denen ein Arbeitskontakt gebildet werden soll, bestehen aus
magnetisch wirksamem Material. Der Kontaktarm, mit dem der Anker 18 einen Ruhekontakt bildet,
kann aus unmagnetischem, jedoch elektrisch leitendem Material hergestellt sein. Der Abstand zwischen
den Kontaktarmen 14 und 15 oder den Kontaktarmen 15 und 16 kann bei dieser Ausführung größer
gehalten werden als bei den bisher bekannten Schutzrohrankerkontakten. Die beiden Enden des Ankers,
die frei stehend eine Bewegung, und zwar eine Drehung um den Ankermittelpunkt durchführen können,
überlappen sich mit den Enden der Kontaktarme 14 und 15. Durch das Gehäuse 28, das aus Metall oder
aus Isoliermaterial bestehen kann, wird die bisher beschriebene Anordnung hermetisch abgeschlossen.
Die Kontaktarme 14,15 und 16, die in der Grundplatte oder in dem Sockel 17 befestigt sind, bilden
außerhalb des Gehäuses 28 die Lot- oder S'teckanschlüsse und stellen die Verbindung zwischen dem
magnetisch arbeitenden Kontakt und der elektrischen Schaltung her. Die Erregerspule kann auch innerhalb
des Gehäuses 28 angeordnet sein.
Claims (10)
1. Schutzrohrankerkontakt, der durch ein außerhalb des Schutzrohres erzeugtes Magnetfeld
beeinflußbar ist und dessen Kontaktarme nur auf einer Seite in ein Schutzrohr eingeschmolzen und
bereits vor dem Einschmelzen zusammen mit dem Anker zu einer Kontakteinheit zusammengefaßt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Schutzrohr (9, 28) eingeschmolzenen Kontaktarme
(1,2,14,15 und 16) der Grundkontakteinheit
aus zwei oder mehreren verschieden langen Stiften bestehen, deren in das Schutzrohr (9,28)
hineinragende verschieden lange Enden (z. B. 12 und 13) abgeflacht oder abgerundet sind, und daß
der bewegliche Anker (4) innerhalb des Schutzrohres an den längeren Anschlußstiften durch einfache
(nicht knickverformte) dünne Blattfedern (6,19) gehalten wird.
2. Schutzrohrankerkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abgeflachte
Ende (12) des kurzen Kontaktarmes (1) in bekannter Weise einen festen Kontakt (3) trägt,
während auf dem abgeflachten Ende (13) des langen Kontaktarmes (2) ein federnder Streifen (6)
an einem Punkt (8) angeschweißt ist und dieser Streifen (6) in einem bestimmten Abstand von der
Schweißstelle (8) an einem Punkt (7) mit dem Anker (4) verbunden ist, der in Richtung auf den
festen Kontakt (3) abgekröpft ist und den Gegenkontakt (5) trägt.
3. Schutzrohrankerkontakt nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen
(6) aus Federmaterial über die Anschweißstellen (8 und 7) hinaus in Richtung auf die Einschmelzstelle
der Kontaktarme (1 und 2) in dem Schutzrohr verlängert ist und in Ruhestellung des Ankers
(4) (offener Kontakt) auf dem abgeflachten Ende (13) aufliegt, während er beim Bewegen des
Ankers (4) und Auftreffen des am Anker befestigten Kontaktes (5) auf den festen Gegenkontakt
(3) die Kontaktprellungen dämpft.
4. Schutzrohrankerkontakt nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem abgeflachten
Ende (13) des längeren Kontaktarmes (2) ein Abstandsstreifen (11) aus federndem Material
angebracht ist, dessen Außenkanten sich an die Schutzrohrinnenwand anlegen und die Kontaktanordnung
somit zentrisch in dem Schutzrohr halten.
5. Schutzrohrankerkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein längerer Kontaktarm
(15), der an der innengelegenen Stirnseite abgerundet ist, in einem bestimmten Abstand
von je einem kürzeren Kontaktarm (14 und 16) flankiert wird.
6. Schutzrohrankerkontakt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mittleren,
längeren Kontaktarm (15), der als Ankerauflage dient, ein Streifen (19) aus federndem Material
mit dem einen Ende an einem Punkt (21) angeschweißt oder verlötet ist, während das andere
Ende, im rechten Winkel abgebogen, an einem Punkt (20) an dem im Winkel von 90° zu der
Längsachse des mittleren Kontaktarmes (15) liegenden Anker (18) angeschweißt oder verlötet ist.
7. Schutzrohrankerkontakt nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer
Streifen (27) aus federndem Material an der der Ankerauflagestelle gegenüberliegenden Fläche
(26) des Ankers (18) angeschweißt oder angelötet und derart geformt oder vorgespannt ist, daß er
den Anker (18) auf die Auflagestelle drückt und ihn mit dem einen Ende (z. B. 23) unter einem
bestimmten Kontaktdruck auf die Stirnseite (z. B. 22) eines der beiden äußeren Kontaktarme (14
und 16) aufliegen läßt.
8. Schutzrohrankerkontakt nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Kontaktarme (1, 2,14,15 und 16) vor dem Einsetzen in die Schutzkappe (9 oder 28) in einer
Grundplatte oder einem Sockel (z. B. 17) aus isolierendem Material eingeschmolzen oder
anderweitig luftdicht eingebettet sind.
9. Schutzrohrankerkontakt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte
oder der Sockel (z. B. 17) eine rechteckige oder eine elliptische Form aufweist.
10. Schutzrohrankerkontakt nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf die
Grundplatte oder auf den Sockel (z. B. 17) nach Aufbau der Kontakteinheit ein Gehäuse aus isolierendem
Material aufgesetzt wird, das mit der Grundplatte oder dem Sockel (z.B. 17) entlang
der Außenkanten verklebt, verkittet oder anderweitig hermetisch abgeschlossen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 078 229.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 078 229.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 568/300 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| IT1033860 | 1960-06-10 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1192321B true DE1192321B (de) | 1965-05-06 |
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| DEJ19977A Pending DE1192321B (de) | 1960-06-10 | 1961-05-25 | Schutzrohrankerkontakt |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH412052A (de) |
| DE (1) | DE1192321B (de) |
| GB (1) | GB928145A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1280407B (de) * | 1962-11-19 | 1968-10-17 | Jennings Radio Mfg Corp | Elektromagnetisches Relais mit Umschaltkontakt |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078229B (de) * | 1958-12-06 | 1960-03-24 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Magnetisch betaetigte Schutzrohrkontaktanordnung |
-
1961
- 1961-05-25 DE DEJ19977A patent/DE1192321B/de active Pending
- 1961-06-05 CH CH653261A patent/CH412052A/de unknown
- 1961-06-09 GB GB2094861A patent/GB928145A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB928145A (en) | 1963-06-06 |
| CH412052A (de) | 1966-04-30 |
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